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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Das sind die E-Commerce Trends 2022

Mittwoch, 13. Oktober 2021

Das aktuelle Jahr neigt sich dem Ende und es wird Zeit sich auf 2022 vorzubereiten. Der Bereich E-Commerce entwickelt sich stetig und wer nun noch einsteigen m√∂chte, hat mit vielen Mitbewerbern zu k√§mpfen. Um so wichtiger ist es, dass man aus der Masse heraussticht und Wege findet, von sich zu √ľberzeigen und die Kunden auf das eigene Produkt zu lenken. Doch welche E-Commerce Trends sind im Jahr 2022 angesagt?

Der Online-Verkauf nimmt zu

Der Online-Verkauf ist mitunter die beliebteste Aktivit√§t der Nutzer und w√§chst exponentiell. Diese Beliebtheit ist auf die Einfachheit und Bequemlichkeit zur√ľckzuf√ľhren, die das Online-Shopping bietet und die immer mehr Menschen dazu veranlasst, auf den Besuch von lokalen Gesch√§ften zu verzichten und stattdessen online einzukaufen.

Die heutigen Webseiten sind benutzerfreundlicher und bieten immer bessere M√∂glichkeiten f√ľr das Shoppen. Kunden k√∂nnen die gew√ľnschten Artikel leichter finden, ausw√§hlen und dar√ľber hinaus aus verschiedenen Zahlungsm√∂glichkeiten w√§hlen.

Einmalige Käufer sind die Herausforderung

Unter anderem durch die aktuelle Pandemie ist der Online-Handel stark gewachsen. Zwar ist es f√ľr die Online-H√§ndler eine erfreuliche Nachricht, allerdings kommen nun neue Herausforderung auf die Verk√§ufer zu.

Eine davon ist der einmalige K√§ufer. Dabei handelt es sich um Kunden, die der Shop-Betreiber einmal f√ľr sich gewinnen kann, der danach allerdings nicht wieder zur√ľckkehrt. Aus diesem Grund wird es f√ľr Online-Shops umso wichtiger sein, strategisch die Bindung und Gewinnung von K√§ufern voranzutreiben und auszubauen.

Angebot individueller Verpackungen

Die Art und das Aussehen der Verpackung bleibt weiterhin ein wichtiger Kauffaktor f√ľr den Kunden. Je sch√∂ner die Verpackung aussieht, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Produkt gekauft wird.

Es ist allerdings eine Entwicklung zu erkennen, dass die meisten Verbraucher sich mehr f√ľr Produkte begeistern, die in einer einzigartigen Verpackung kommen. Sofern eine solche Verpackung angeboten wird, sollte darauf geachtet werden, dass diese individuell gestaltet und im besten Fall umweltfreundlich ist.

Steigerung des mobilen Einkaufens

Ein weiterer wichtiger Trend im Jahr 2022 wird die Steigerung des Online-Shoppings √ľber mobile Endger√§te sein. Schon jetzt ist davon auszugehen, dass der Umsatz im mobilen Handel bis Ende 2021 um 15 % steigen wird. Dar√ľber hinaus werden die mobilen Verk√§ufe 72 % des gesamten E-Commerce-Umsatzes ausmachen.

Anhand dieser Zahlen l√§sst sich leicht erkennen, wie wichtig das Umsetzen und Anbieten von mobilen Eink√§ufen f√ľr E-Commerce-Unternehmen in den kommenden Jahren werden wird.

Mehrkanalige Personalisierung

Der Online-Verkauf von Produkten beschränkt sich schon lange nicht mehr auf nur eine Plattform. Die Personalisierung der Kundeninteraktion ist dabei ein fester Bestandteil des Verkaufs geworden. Es gibt jedoch weitere Möglichkeiten, die Personalisierung zu nutzen.

Google-Analytics datenschutzkonform nutzen

Donnerstag, 09. September 2021

Viele Unternehmen und Webseitenbetreiber ben√∂tigen ein Analysetool, um Informationen √ľber die eigene Seite zu bekommen. Informationen wie beispielsweise die Aufenthaltsdauer eines Nutzers oder auch die Absprungrate k√∂nnen so ermittelt werden, um aktiv die Seite zu optimieren. Dabei ist es auch wichtig zu wissen, von welchem Ger√§t die Webseite besucht wird. Nutzen viele Webseitenbesucher ein Mobilger√§t, um auf die Seite zu gelangen, sollte diese entsprechend mobiltauglich eingerichtet sein.

Der Marktf√ľhrer unter den sogenannten Tracking-Tools ist Google Analytics. Doch um an die notwendigen Informationen zu gelangen, verarbeitet Google personenbezogenen Daten jedes einzelnen Webseitenbesuchers. Hier greift allerdings die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ein, die genau dieses Vorgehen verhindern m√∂chte. Wie letztendlich Google Analytics dennoch datenschutzkonform genutzt werden kann, werden wir in diesem Beitrag erl√§utern.

Google Analytics datenschutzkonform einstellen

Aufbewahrungsdauer der Daten anpassen

Bei der Dauer der Aufbewahrung von Daten sind die voreingestellten Daten bei Google Analytics recht gro√üz√ľgig. Die Nutzer- und Ereignisdaten werden demnach 26 Monate gespeichert. Ebenso ist grunds√§tzlich die Zur√ľcksetzung der Dauer bei einer neuen Aktivit√§t aktiviert. Diese Option sollte deaktiviert werden und die Aufbewahrungsdauer auf ein Minimum reduziert werden.

Weitere Standardeinstellungen anpassen

Grundsätzlich wird von der Aufsichtsbehörde der DSGVO die Nutzung von Google Analytics als sogenannte gemeinsame Verantwortung zwischen Google und dem Webseitenbetreiber eingestuft. Allerdings fehlt hierzu der notwendige Vertrag seitens Google. Aus diesem Grund ist es notwendig, die Freigaben zu minimieren, damit es letztendlich als eine Auftragsverarbeitung gewertet wird.

Um dieses zu erreichen, sollten alle von Google angebotene Zusatzdienste, die als ‚ÄěGoogle-Produkte & -Dienste‚Äú bekannt sind, deaktiviert werden. Ebenso sollte auf den Zugriff eines Account-Specialists sowie die Verwendung des Benchmarkings und des technischen Supports verzichtet werden.

Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrags mit Google

Aufgrund der angepassten Standardeinstellungen kann nunmehr der Auftragsverarbeitungsvertrag mit Google abgeschlossen werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass dieser immer aktuell gehalten wird.

Webseite datenschutzkonform mit Google Analytics betreiben

Anonymisierung von IP-Adressen

Unter dem Grundsatz der Datenminimierung der DSGVO ist es bei der datenschutzkonformen Nutzung von Google Analytics notwendig, dass die IP-Adressen der Webseitenbesucher anonymisiert werden. Der von Google Analytics bereitgestellte Tracking-Code beinhaltet dieses Vorgehen allerdings nicht und muss manuell erweitert werden.

Betreibt das Unternehmen eine Webseite, die mit Wordpress entwickelt wurde, so stehen diverse Plugins zur Verf√ľgung, die hierbei unterst√ľtzen und den fehlenden Code an der richtigen Stelle einf√ľgen. Andernfalls ist es erforderlich, dass dieser manuell im Code eingebunden wird. Aber Vorsicht, es kann passieren, dass bei einem Update der Webseite der Code √ľberschrieben wird.

Eigene Datenschutzerklärung anpassen

Nach der DSGVO ist der Nutzer darauf hinzuweisen, dass Google Analytics eingesetzt und diverse Daten verarbeitet werden. Aus diesem Grund ist dieses Vorgehen unbedingt in der Datenschutzerklärung der eigenen Webseite aufzunehmen. Wichtig dabei sind Informationen unter anderem zu der Rechtsgrundlage, der Aufbewahrungsdauer sowie Hinweise auf verwendete Cookies und der Anonymisierung der IP-Adresse.

Da es sich um einen komplexen Abschnitt innerhalb der Datenschutzerkl√§rung handelt, ist es auch hier empfehlenswert auf externe Unterst√ľtzung zu setzen. Mit der M√∂glichkeit diverser Datenschutzerkl√§rungs-Generatoren kann so die Datenschutzerkl√§rung beispielsweise aktualisiert werden.

Einwilligung jedes einzelnen Nutzers einholen

Bevor ein Nutzer die Webseite des eigenen Unternehmens anschauen kann, ist dieser auf die Verwendung von Google Analytics, bzw. dem Einsatz von Cookies hinzuweisen und die entsprechende Einwilligung einzuholen.

Hierbei ist unbedingt darauf zu achten, dass zum einen der Nutzer aktiv einwilligen muss und zum anderen das Tracking erst nach der Einwilligung aktiviert wird. Auch hierbei helfen diverse Plugins bei der Umsetzung. Mit Cookie-Consent-Tools kann eine solche Abfrage durchgef√ľhrt werden.

Fazit

Um die wichtigen Analyse-Informationen von Google Analytics datenschutzkonform zu erhalten, sind einige Einstellungen und Vorbereitungen bei Google Analytics, aber auch auf der eigenen Webseite erforderlich. Sind diese allerdings umgesetzt, so kann das Analytics-Tool dabei unterst√ľtzen, dass das eigene Unternehmen sich weiterentwickeln kann.

Wordpress wird immer beliebter

Dienstag, 26. Januar 2021

Seitdem im August 1991 die erste Webseite im Internet ver√∂ffentlicht wurde, hat sich vieles ver√§ndert. Weltweit gibt es mittlerweile √ľber 1,8 Milliarden Webseiten und die Tendenz ist steigend. Ein Grund hierf√ľr ist die Entwicklung von sogenannten Content Management Systems (CMS). Allein das Open-Source-System ‚ÄěWordpress‚Äú wird weltweit auf 64% aller Webseiten mit einem CMS angewendet. Das ist ein stolzer Marktanteil. Grund genug sich die Entwicklung und Vorteile von Wordpress einmal mehr zu betrachten.

Der Werdegang von Wordpress zu einem erfolgreichen CMS

Im Jahr 2003 wurde Wordpress als kleines Blog-Tool entwickelt. Es half den damaligen Bloggern das Ver√∂ffentlichen von Texten zu vereinfachen. Hieraus entstand ein mittlerweile weltweit verbreitetes und meistgenutztes CMS. Allein in den letzten 10 Jahren hat sich der Marktanteil von Wordpress auf allen Webseiten (mit und ohne CMS) von 13,1% auf 39,7% (Stand Jan. 2021) gesteigert. Schaut man sich den Marktanteil nur bei Webseiten an, die mit einem CMS betrieben werden, sind wir wieder bei dem Marktanteil von 64%. Selbstverst√§ndlich ist Wordpress kein reines Blog-Tool mehr, sondern bringt viele Features. Durch die M√∂glichkeit eigene kleine Programme, sogenannte Plugins, f√ľr das CMS zu entwickeln und bereitzustellen, f√∂rdert die gro√üe Community die Entwicklung von Wordpress.

Aber was macht ein gutes CMS aus?

Das CMS Wordpress ist f√ľr alle kostenfrei zug√§nglich und √ľberzeugt unter anderem durch eine √ľbersichtliche Benutzeroberfl√§che. Das ist wichtig, damit auch Anf√§nger die Erstellung ihrer eigenen Webseite schnell umsetzen und f√ľr alle verf√ľgbar machen k√∂nnen. Wordpress bietet hierf√ľr den hauseigenen Gutenberg-Blockeditor an. Mit diesem Editor muss der Webseitenbetreiber keine gro√üartigen Programmierkenntnisse besitzen. Durch ein einfaches Anordnen der gew√ľnschten Bl√∂cke und dem Ausf√ľllen mit dem eigenen Inhalt, entsteht innerhalb k√ľrzester Zeit eine individuelle Webseite. Auch die Einbindung von Bildern oder Videos ist mit einigen Klicks erledigt.

Dar√ľber hinaus gibt es zahlreiche Vorlagen (Themes), die eine Menge Arbeit bereits abnehmen. Die Seiten sind vorgefertigt und klar aufgegliedert. Mit ein paar Einstellungen kann die Webseite den eigenen Vorstellungen angepasst werden. Dabei kann der Nutzer sich unter anderem beim Design frei entfalten. Da es sich bei Wordpress um ein Open-Source-Programm handelt, k√∂nnen erfahrenere Benutzer dar√ľber hinaus ganz eigene Einstellungen am System vornehmen. Der gesamte Quellcode ist offen f√ľr die Bearbeitung und Weiterentwicklung. Ebenfalls ein Grund f√ľr den weltweiten Erfolg sind die von vielen Entwickler programmierten und bereitgestellten Plugins. Diese stehen jedem Nutzer zur Verf√ľgung. Beispielsweise ist damit das Einbinden eines erforderlichen Cookie-Banners, die Umsetzung der Suchmaschinenoptimierung (SEO) oder auch die Einbindung komplexer Formulare einfach umzusetzen. Unabh√§ngig davon, ob es sich bei der Webseite um ein Blog, einen Online-Shop oder den Onlineauftritt eines Unternehmens handelt, sind nahezu keine Grenzen gesetzt.

Den eigenen Online-Shop mit Wordpress starten

Ein weiteres Highlight bei Wordpress ist die Erweiterung ‚ÄěWooCommerce‚Äú. Hierbei handelt es sich um ein umfangreiches Plugin, mit dem ein eigener Online-Shop mit einfachen Schritten aufgebaut werden kann. Kein Wunder, dass auch hier der Marktanteil betr√§chtlich ist. 30% der ‚ÄěTop 1 Millionen‚Äú Webseiten mit einem Online-Shop nutzen WooCommerce. Damit ist die Wordpress-Erweiterung Marktf√ľhrer im Segment E-Commerce.

Das Plugin unterst√ľtzt dabei in jeglicher Hinsicht. Das Design kann individuell an die Produkte angepasst werden. Die Einbindung und Erweiterung von Artikeln mit allen Merkmalen ist schnell erledigt und auch der notwendige Warenkorb und abschlie√üende Bezahlvorgang kann mit WooCommerce umgesetzt werden.

Warum eine Webseite mit Wordpress starten?

Die einfache Bedienung, die grenzenlosen M√∂glichkeiten des Designs der eigenen Webseite sowie eine Vielzahl von Plugins machen Wordpress nicht umsonst zum popul√§ren Marktf√ľhrer unter den CMS. Sollten dennoch Fragen bei der Umsetzung vorkommen, hilft, neben dem Support, eine weltweit gro√üe und immer weiterwachsende Community. Diese Vorteile haben nicht nur private Webseitenbetreiber, sondern auch gro√üe Unternehmen erkannt.

Wordpress hat sich damit einen Vorsprung verschafft, der kaum in den nächsten Jahren eingeholt werden kann.

Statisik: Online-Umsätze beim Online-Marketing 2019

Donnerstag, 02. Juli 2020

2019 wurden knapp 125 Milliarden US-Dollar f√ľr Internet-Webungen ausgegeben, aber der Anstieg verlangsamt sich. Etwa 70% der Werbeanzeigen wurden auf mobilen Ger√§ten geschaltet, 82% waren programmatisch.

Zahlen des PriceWaterhouseCoopers und des IAB (Interactive Advertising Bureau) zeigen auf, dass 2019 rund 124,6 Mrd. USD f√ľr Werbungen im Internet bezahlt wurden. Das Fernsehen liegt als Medium Nummer Zwei dabei rund 54 Mrd. USD dahinter.

Das Wachstum f√ľr Online-Werbungen verlangsamt sich allerdings, so lag der Anstieg 2019 bei knapp 16% gegen√ľber dem Vorjahr, was etwa 17 Mrd. USD entspricht. Deutlich √ľber der allgemeinen Wachstumsrate von 16% lagen aber die folgenden Kategorien:

  • Online-Videowerbungen - 33,5%
  • Smartphonewerbungen - 24%
  • Werbungen in sozialen Medien - 23%
  • Internet-Audiowerbung - 21.2%

Cirka 70% aller digitalen Werbungen wurden auf mobilen Ger√§ten konsumiert, was letztes Jahr nochmal um 5% √ľbertrifft.
Dennoch verlangsamt sich auch das Umsatzwachstum bei mobilen Anzeigen, “da die zugrunde liegende Plattform reift”. Der Umsatz auf Desktop-Ger√§ten ist dagegen nahezu unver√§ndert und hat mit 37,9 Mrd. USD gegen√ľber 2018 (37,6 Mrd. USD) keinen signifikanten Anstieg erlebt.

Die Umsatzbeteiligung nach Kanälen

“Paid Search”, also von dem Werbetreibenden bezahlte Suchergebnisse, machten 43,9% des gesamten Werbeumsatzes aus und entsprachen 2019 rund 54,7 Mrd. USD, was einem Anstieg von 13% gegen√ľber dem Vorjahr gleichkommt. Einen Anteil von etwa 31% (38,1 Mrd. USD) teilen sich Display-Werbungen und Sponsorings. Videowerbungen lagen bei 17% (21,7 Mrd. USD), und verzeichneten mit 33,5% eine deutliche Steigerung gegen√ľber 2018. Kleinanzeigen (4 Mrd. USD), Leadgenerierung (3,4 Mrd. USD) und Audio-Werbungen (2,7 Mrd. USD) f√ľllen gemeinsam die Verbleibenden 10 Mrd. USD auf.

Als hochrentabel erwies sich auch der Kauf von Anzeigen √ľber programmatische Plattformen mit einem Betrag von ungef√§hr 57 Mrd. USD, also beinahe 10 Mrd. USD mehr als im Vorjahr. Um das im Kontext besser zu verdeutlichen: Programmatische Plattformen stellen mit 81,5% die √ľberwiegende Mehrheit der nicht auf Suchanfragen basierenden Online-Werbungen dar.

Besorgniserregender als das sinkende Wachstum k√∂nnte allerdings die Verteilung des Umsatzes in weniger Unternehmen sein. Zahlen des IAB verdeutlichen, dass die zehn gr√∂√üten Internetunternehmen 2019 zusammen etwa 77% des Umsatzes im Internet machen, gegen√ľber 76% im Vorjahr. Die Steigerung von einem Prozent mag zwar nicht signifikant erscheinen, entspricht aber 14 Mrd. USD, ungleich verteilt auf die zehn Unternehmen.

Weshalb ist das interessant?

Der Trend des explosionsartigen Umsatzwachstums bei Online-Anzeigen scheint seinem Ende entgegen zu sehen. Das √§ndert nichts daran, dass das Internet nach wie vor das gr√∂√üte Werbemedium bleibt und das einzige, das noch zweistellige Zuwachszahlen verzeichnen kann, mit Ausnahme des E-Sports. Was das verbleibende Jahr 2020 betrifft, bleibt nach wie vor unklar. Laut IAB waren Januar und Februar ‚Äěstarke Wachstumsmonate‚Äú einzusch√§tzen, wie die gesamte restliche Wirtschaft, wurde der M√§rz aber stark von COVID-19 beeinflusst. Laut diesem Bericht des IAB liegt der gesch√§tzte Umsatz des ersten Quartals 2020 bei 31,4 Mrd. USD, was ein Wachstum von 12% zum Vorjahr darstellt.

Einige Marktforschungsunternehmen wie eMarketer prognostizieren weiterhin ein Wachstum der weltweiten Werbeausgaben f√ľr das Jahr. Wenn ein Wachstum eintritt, wird er aber aller Wahrscheinlichkeit nach im einstelligen Bereich liegen.
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Agenturen f√ľr Influencer Marketing: Darauf sollten Unternehmen achten

Dienstag, 17. März 2020

Influencer Marketing ist ein relativ neuer, aber sehr erfolgreicher Zweig des Marketings und weist momentan auf der Plattform Instagram beste Ergebnisse auf. Unternehmen gehen dabei eine Kooperation mit einem oder mehreren Influencern ein, welche dann das Produkt und das Unternehmen bewerben. Die Werbebotschaft kann so via Posting, Story oder sogar Live und IGTV veröffentlich werden. Je stärker die Community des Bloggers, desto mehr qualitativ gute Reichweite kann die Werbeaktion generieren.

Was so einfach klingt, kann in der Praxis schwierig sein. Unternehmen m√ľssen einerseits passende Blogger finden, um ihr Produkt der richtigen Zielgruppe vorstellen zu k√∂nnen. Die gesamte Planung nimmt viel Zeit und Know-how in Anspruch. Wer ohne stichfesten Vertrag arbeitet, kann im Zweifelsfall schnell im Regen stehen.

Daher gibt es immer mehr Agenturen, die sich auf das Thema Influencer Marketing konzentrieren. Aber auch dabei gilt: Es ist nicht immer alles Gold, was gl√§nzt. Ebenso wie bei der direkten Suche nach Influencern m√ľssen Unternehmer auch hier darauf achten, dass sie an eine seri√∂se und faire Agentur geraten. Nur so bringt die Marketing Aktivit√§t den besten Erfolg.

Seriosität der Influencer Agentur

Um zu pr√ľfen, ob man es mit einer transparent und legal arbeitenden Agentur zu tun hat, sollten Marketing-Leiter einen guten Blick auf die Homepage des Anbieters werfen: Gibt es ein vollst√§ndiges Impressum? Gibt es Testimonials bisheriger Kunden und Blogger? Existieren diese Influencer auch wirklich? Letzteres sollte man am besten direkt auf Social Media √ľberpr√ľfen.

Leitmotiv der Agentur

Die Landing Page gibt meist viel Aufschluss dar√ľber, was das Leitmotiv des Anbieters ist. Die Agentur sollte sich auf jeden Fall gleicherma√üen an Blogger und Unternehmen wenden und das Ziel verfolgen, beide Seiten nach bestem Wissen und Gewissen fair zu vertreten.

Know-how der Werbeagentur

Stimmt das Know-how nicht, können Unternehmen ebenso auf eine Agentur verzichten. Ist der Anbieter bereits seit einiger Zeit auf dem Markt, kann er gute Testimonials vorweisen. Das ist ein erster Anhaltspunkt.

Au√üerdem sollte aber auch klar beschrieben werden, was die Leistung der Agentur alles umfasst. So sehen Unternehmen meist direkt, dass das Team wei√ü, was es tut und alle Eventualit√§ten oder Sonderf√§lle ber√ľcksichtigt.

Zum Leistungsumfang sollten folgende Dinge gehören:

  • Die Pr√ľfung des Angebots des Unternehmens
  • Eine umfassende Beratung beider Parteien
  • Ein entsprechendes Filtern der Influencer, die f√ľr eine bestimmte Kooperation in Frage kommen
  • Die Vermittlung der beiden Kooperationspartner
  • Das Erstellen eines fairen und verst√§ndlichen Kooperationsvertrags mit klaren Werbebedingungen f√ľr den Influencer sowie klaren Angaben zu Zahlungsmodalit√§ten wie etwas Provisionsvereinbarung, Pauschale, H√∂he und Zeitpunkt der Zahlungen
  • √úberwachen der Aktivit√§t des Bloggers in Hinblick auf die Kooperation
  • Vermitteln zwischen den Parteien im Streitfall
  • Eine starke Follower-Zahl: Gute Erfolge zeichnen sich ab einer Community √ú20k ab.
  • Gute Insights und die Arbeit mit Social Media Kits (SMK): Dabei m√ľssen Blogger nachweisen, dass sie nicht nur eine gro√üe Follower Zahl haben, sondern vor allem eine starke Community, die viel interagiert, teilt und somit aktiv folgt.
  • Ein authentisches und glaubw√ľrdiges Profil: Accounts, die durch ihren Content keinen Mehrwert bieten, sondern lediglich im gro√üen Stil werben, bringen nicht den gew√ľnschten Erfolg.
  • ‚ÄěTypen‚Äú: Je klarer die Zielgruppe eines Influencers definiert ist, desto zielgerichteter k√∂nnen Unternehmen mit der gleichen Target Group diese durch den Influencer erreichen.
  • Organische Reichweite: Profile, die √ľber einen l√§ngeren Zeitraum stetig, aber erfolgreich gewachsen sind, arbeiten ohne Bots, was wiederum zu einer qualitativ h√∂heren Reichweite und einem interaktionsstarken Publikum f√ľhrt.

Nicht zum Leistungsumfang sollte die Erstellung von Content fallen. Die Art des Werbens sollte auf jeden Fall dem Influencer obliegen, denn nur dieser selbst kann einsch√§tzen, wie er seiner Community ein bestimmtes Produkt authentisch und glaubw√ľrdig nahebringen kann.

Aufnahme in die Datenbank

Es ist auch immer interessant, zu wissen, anhand welcher Kriterien Influencer Agenturen Blogger in ihren Pool aufnehmen oder warum manche Accounts abgelehnt werden.

Qualitativ gute Kriterien sind dabei:

Erfolgsrezept Influencer Marketing

Gut geplant und betreut kann Influencer Marketing eine wahre Wunderwaffe sein. Werbung findet hierbei aus erster Hand und aus Sicht eines Nutzers statt. Durch Videos in Form von Stories, Live und IGTV können Viewer sich einen optimalen Eindruck von dem beworbenen Produkt verschaffen.

In den meisten Fällen ist das Werben an einen Rabattcode gekoppelt. Über diesen Code können Follower des Influencers beim Unternehmen shoppen und erhalten dabei einen Discount. Über diesen Rabattcode kann das Unternehmen außerdem nachvollziehen, wie viele Menschen tatsächlich auf Empfehlung eines bestimmten Bloggers hin dort eingekauft haben. Das macht die ganze Sache transparent, auch wenn nicht jeder direkt den Swipe-up Link auf dem Profil des Nutzers folgt.

Influencer Marketing ist meist weniger kostenintensiv als breit geschaltete TV Werbung und gleichzeitig zielgerichtet einsetzbar. Es ist transparent und scheinbar einfach. Dennoch steckt viel Arbeit hinter den Kulissen. Diese Arbeit sollten Unternehmen an eine seriöse Influencer Agentur outsourcen.

Die 6 Eckpunkte eines erfolgreichen Email-Marketings

Montag, 20. Januar 2020

Mithilfe der Email als Online-Marketing Tool kann eine m√∂glichst gro√üe Kundenanzahl erreicht werden, die sich f√ľr Waren oder Dienstleistungen interessieren.¬†Zudem ist es eine der √§ltesten (genauer gesagt einer der ‘althergebrachten’) Wege, um miteinander in Kontakt zu treten. Forschungsergebnisse zeigen, dass diese Strategie nur bei angemessenem Gebrauch ihren Zweck erf√ľllt.

Ein wahlloses Verschicken von Email-Nachrichten an jeden beliebigen Empfänger hat mit gezieltem Vorgehen nichts zu tun. Durch solch ein Verhalten ist das Email-Marketing in Verruf geraten. Dennoch gibt es ein paar Methoden, um eine größere Zielgruppe zu akquirieren. So stellt sich ein schnellerer Erfolg ein.

1. Veranschlagen eines konkreten Angebots

In einem Artikel auf ‘Marketing Experiments’ wurde ein treffendes Zitat aufgebracht, welches die Absicht jeder einzelnen Email in wenigen Worten zusammenfasst: ‘Genauigkeit √ľberzeugt. Im Marketing sollte es keine allgemeinen Nachrichten geben. Der H√§ndler kommuniziert absichtlich. Diese Absicht sollte ausschlaggebend sein f√ľr alles, was wir zur Sprache bringen. Es sollte jedes Wort beeinflussen, vielleicht sogar auch einschr√§nken’.

Wenn eine Email nur ein Verweis auf die eigene Existenz ist, liegt die Erfolgsquote bei 100 Prozent…dass sie als Erinnerung fungiert. Und auch auf die Erkenntnis bezogen, dass man nutzlose Nachrichten versendet. Mithilfe von Pr√§zision erh√∂ht sich der tats√§chliche Erfolg.

Die Betreffzeile sollte das Ziel der Nachricht prägnant wiedergeben. Überdies sollte der Inhalt das Angebot verständlich machen. Es geht nicht darum, mit der Email Waren zu verkaufen. Dies geschieht auf der Webseite. Das Angebot muss konkret genug sein, damit Kunden die Seite im Netz aufrufen.

2. Ein richtiges Verkaufsangebot f√ľr die richtige Zielgruppe

Das Angebot ist klar formuliert. Was jedoch nicht hei√üt, dass die Kundschaft dem Aufruf augenblicklich nachkommt. Vor allem dann nicht, wenn zwischen dem Verkaufsangebot und dem Empf√§nger keine Verbindung besteht. Hier kann der Anbieter punktgenaue Argumente f√ľr sein hervorragendes Angebot aufbringen - bei einer falschen Zielgruppe wird es trotzdem kein Interesse wecken. Dasselbe gilt bei einer unpassenden Pr√§sentation.

Eine professionelle Marketing-Kampagne ber√ľcksichtigt sowohl den K√§ufer als auch den Verk√§ufer. Sie ist in der Lage, zur richtigen Zeit am richtigen Ort Informationen zu √ľbermitteln. W√∂chentliche Emails sind l√§stig und regen kaum Kunden zum Kauf an. Im Falle eines Online-Versandhandels m√ľssen regelm√§√üig Nachrichten versendet werden, um die Kundschaft an die neuesten Sonderangebote zu erinnern.

Auf diese Weise l√§sst sich umgehend eine hohe Leserschaft erreichen. Man muss nur √ľberlegen, an wen sich die Emails richten und warum die Webseite von den Kunden besucht werden soll.

3. Kommunikation wie in den sozialen Medien

Nachrichten im Stil von Handzetteln, die t√§glich in den Briefk√§sten landen, werden dementsprechend behandelt…und weggeworfen. Viele betrachten Emails als Werbungen. Grunds√§tzlich ist diese Einstellung nicht negativ, dennoch ziehen solche Nachrichten nur eine geringe Kundenzahl an. Stattdessen sollte man es so machen wie in den sozialen Medien. Wenn jeder Post wie Werbung daher k√§me, w√ľrden sich die Follower irgendwann abwenden. Deshalb lassen sich Emails als weiteren Weg zur Sozialisierung in Betracht ziehen. So soll es ja auch sein - man bleibt mit Familie und Freunden in Kontakt. Ein Blick auf das Beispiel von ‘Marketing Experiments’ zeigt, wie eine ‘packende Email’ aussehen k√∂nnte.

4. Aller Anfang ist schwer

Der Erfolg stellt sich nicht sofort mit der ersten Email-Nachricht ein. Sie kann allerdings als Wegbereiter dienen. Es braucht etwas Zeit und M√ľhe, bis alle M√∂glichkeiten der Kampagne ausgesch√∂pft sind. Das Email-Marketing geh√∂rt zu den √§lteren Marketingstrategien im Netz. Folglich kommt es weniger auf Vermutungen, sondern mehr auf analytisches Denken an. Manchmal k√∂nnen die Statistiken wirklich √ľberraschen.

Einige Anbieter haben mit Sicherheit statistische Antworten auf die Frage gelesen, wann und an welchen Tagen Emails zu verschicken sind. Dar√ľber gab es schon mehrere Studien. Mit dem Ergebnis, dass es hier weder richtige oder falsche Antworten gibt. Ein Anwalt ruft seine Emails vielleicht zwischen 10 und 14 Uhr ab. Eine Krankenschwester hingegen zwischen 10 Uhr morgens und 10 Uhr nachts. Deshalb sind solche Forschungen ein guter Ansatz zur Strategieplanung, doch wirklich aussagekr√§ftig sind nur die eigenen statistischen Erhebungen. Folglich n√ľtzt Genauigkeit viel mehr als Allgemeing√ľltigkeiten. Mit zunehmenden Fachkenntnissen wird auch die Kampagne mit jeder Emailnachricht an Professionalit√§t gewinnen.

5. Verdeutlichung des Wertes

Von der Betreffzeile bis hin zum Inhalt und Bildern muss der Leser den offerierten Wert erkennen. In der SEO-Welt ist oft von wenigen Sekunden die Rede, in denen das Kundeninteresse angeregt wird. Dasselbe gilt bei Emails, allerdings unter anderen Bedingungen.

Sollte die Webseite von einem Nutzer angeklickt werden, muss ein gewisses Interesse an den Produkten oder Dienstleistungen vorliegen, denn der Seitenaufruf geschah nicht zuf√§llig. Ein Emailleser erwartet, dass ihm etwas Lesenswertes geboten wird. Immerhin kam der Anbieter auf ihn zu und nicht umgekehrt. Es geht ihm nicht darum zu schauen, was er kriegen kann. Er sucht nach Gr√ľnden, um die Email zu l√∂schen. Wenn die Aussagekraft der Nachricht offenkundig ist, wird sich ein potentieller K√§ufer mit gr√∂√üerer Wahrscheinlichkeit auf das Angebot einlassen.

6. Konkret fragen statt viel zu verlangen

Eine Email mit Aufrufen wie ‘Melden Sie sich jetzt f√ľr nur 10 Pfund im Monat an’ geht in der Regel unter. Sie soll nicht zum Kauf n√∂tigen, sondern nur zum Anklicken animieren. Hinter dem Klick verbirgt sich die wirkliche Ware. Bei einer direkten Ansprache an die Kundschaft d√ľrfte das nicht allzu schwer fallen. Ungeachtet dessen muss der Anbieter deutlich werden. Es geht darum, etwas zu verkaufen. Auf Unmissverst√§ndlichkeit gehen die meisten Personen eher ein. Vage Formulierungen verleiten wiederum zum L√∂schen der Nachricht.

Mit Emails Beziehungen aufbauen

Wer m√∂chte schon gleich nach der ersten Begr√ľ√üung eine feste Partnerschaft eingehen? √úblicherweise wartet man anfangs ab und l√§sst sich dann auf den n√§chsten Schritt ein. Bei zielf√ľhrenden Email-Kampagnen sieht man dem Kunden in die Augen. Vielleicht reagieren sie nicht unverz√ľglich, aber die erste H√ľrde ist bereits √ľberwunden. Anschlie√üend befolgt man die oben aufgef√ľhrten Richtlinien. Wenn der Anbieter sich daran orientiert, wirken die Marketingstrategien wie kraftvolle Werkzeuge in der virtuellen Welt.

Memes: Ein Dauerbrenner im Internet, der f√ľr das Online-Marketing genutzt werden kann

Dienstag, 24. September 2019

Das seit geraumer Zeit existierende Internetph√§nomen Meme, also eine sich √ľber das Internet schnell verbreitende Datei, scheint noch lange nicht an seiner Popularit√§t einb√ľ√üen zu m√ľssen. Die g√§ngigste Form, ein mit einem kurzen, markanten Text versehenes Bild, ist nach wie vor ein absoluter Hit im Netz - vor allem in den Sozialen Netzwerken. Das k√∂nnen sich Firmen und Unternehmer zu Nutze machen! Denn clevere, gut gestaltete Memes bleiben in den K√∂pfen der User h√§ngen. Und genau die sorgen im besten Fall daf√ľr, dass es schlie√ülich viral geht - also vielmals geliked, zahlreich geteilt und somit vielen Menschen bekannt wird.

Die besten Chancen hierf√ľr hat man, wenn sie lustig sind, interessant oder gar kurios. Egal, welche Wirkung sie auf seine Betrachter letztendlich haben sollen. Jedes Endergebnis l√§sst sich relativ simpel erstellen, da die verwendeten Bilder meist bereits vorhanden sind und somit keine M√ľhen f√ľr ein geeignetes Foto investiert werden m√ľssen. Es spart nicht nur Zeit, auch Grafiker m√ľssen hierf√ľr nicht unbedingt besch√§ftigt werden. Die Vorteile dieser Marketingstrategie nehmen gro√üe Unternehmen wie die amerikanische Restaurant-Kette Denny’s oder das kostenpflichtige und rund 150 Millionen Abonnenten z√§hlende Streaming-Portal Netflix l√§ngst gerne in Anspruch.

Das Meme muss zur Zielgruppe passen

Damit das Meme am Ende f√ľr seinen Zweck geeignet ist, sollten Verantwortliche f√ľr das Marketing die gegenw√§rtigen Meme-Trends beobachten. Kommt es derzeit bei den Usern am ehesten an, wenn es provokativ ist? Dann sollte man sich dem Zeitgeist f√ľgen, allerdings ohne jedoch gewisse Grenzen zu √ľberschreiten. Wie es mit der Satire oder der Ironie so ist, kann hier zu viel des Guten schlicht und einfach zu viel sein. Bewegt man sich zu sehr am Rande gen Diskriminierung oder am beleidigenden Tonus, kann dies durchaus einen Shitstorm resultieren lassen und somit g√§nzlich das Gegenteil des urspr√ľnglichen Zwecks erreichen.

Um auf Nummer sicher zu gehen, kann man folgende Kriterien bei der Erstellung und Nutzung von Memes beachten:

  • Welcher Inhalt zieht die Zielgruppe an?
  • √úber welchen Humor verf√ľgen potentielle Kunden?
  • Mit welchen Trends setzen sich diese auseinander?
  • Mit welchen Herausforderungen sieht sich der Durchschnitt konfrontiert?
  • Was k√∂nnte die Zielgruppe als negativ bewerten?
  • Was k√∂nnte die Zielgruppe zum lachen bringen?

Hat man sich hierzu ausreichend Gedanken gemacht, dann sollte nichts schiefgehen. Des Weiteren sollte ein Meme niemals als Werbung zu erkennen sein. Denn die Leute wollen mit Spam nichts am Hut haben! Call to Action-Aufforderungen haben in einem Meme-Text nichts zu suchen.

Wie bereits erw√§hnt, prinzipiell handelt es sich bei einem Meme lediglich um eine Datei. Bei der Auswahl, ob man ein GIF verwendet, einen Screenshot oder sogar ein selbst geschossenes Bild, sollte das bevorzugte Format der Zielgruppe bevorzugt werden. Selbstverst√§ndlich kann man hier nur schwierig auf verl√§ssliche Quellen zur√ľckgreifen. Hier hilft nur stetiges experimentieren und ein anschlie√üendes Auswerten in Eigenregie, was Kommentare, Likes und Teilungen erm√∂glichen. Was die Beschriftung angeht, da sind jedenfalls klar zu lesende, geradlinige Schriftarten im Vorteil. Klar, diese lassen sich v√∂llig einfach lesen!

Welche Schwierigkeiten kann die Nutzung von Memes begleiten?

Eine einfache Weiterverwertung von bereits existieren Bildern kann nat√ľrlich auch Probleme mit sich bringen. Die Abbildung, ob es sich nun um ein Foto oder eine Sequenz aus einem Film handelt, kann urheberrechtlich gesch√ľtzt sein. Ebenso gilt weiterhin das Recht am eigenen Bild, sollten fremde Personen auf dem Meme zu erkennen sein. Rechtlich k√∂nnten die Personen mit Urheberrecht, auch wenn dies in der Vergangenheit eher selten geschehen ist, juristisch gegen die Ersteller von entsprechenden Memes vorgehen. Wer sich hierbei unsicher ist, der sollte tats√§chlich Memes mit eigenem Bildmaterial kreieren oder sich an bezahltem oder frei verf√ľgbarem Content bedienen.

Achtung ‚Äď neue Betrugsmasche!!

Donnerstag, 03. Mai 2018

Aktuell erhalten wir vermehrt Anrufe von unseren besorgten Kunden, welche Opfer einer neuen Betrugsmasche geworden sind. Unsere Kunden erhalten dabei unseriöse Anrufe, in denen sich der Anrufer als Kooperationspartner von Herrn Brandt bzw. von European Business Connect vorstellt und einen Datenabgleich erzielen möchte. Außerdem wird hinterfragt, auf welchem Weg dem Kunden Rechnungen zugesendet werden sollen. Bisher ist uns bekannt, dass die Anrufe von der Rufnummer 02822-7158110 ausgehen.

Wir möchten Ihnen hiermit versichern, dass wir von jeglichen Betrugsmaschen Abstand nehmen und wir keine Zusammenarbeit mit diesen Firmen betreiben. Wir haben bereits rechtliche Schritte bei der Kriminalpolizei Coburg dagegen eingeleitet.

Bitte z√∂gern Sie nicht, uns √ľber Anrufe dieser Art umgehend zu informieren.

Suchmaschinenoptimierung f√ľr Bilder

Montag, 22. August 2016

Geht es um die Suchmaschinenoptimierung einer Website werden h√§ufig Texte und technische Aspekte wie Keywords, Ladezeiten und Titel optimiert. Dass auch Bilder ein wichtiger Rankingfaktor sein k√∂nnen und daher f√ľr die Google-Bildersuche optimiert werden sollten, ist vielen Seitenbetreibern h√§ufig nicht bewusst. Folgende Aspekte gilt es bei der Bildoptimierung zu beachten:

Der richtige Dateiname
Sehr wichtig f√ľr das Ranking ist der Name der Bilddatei. Daran kann Google erkennen, f√ľr welche Keywords das Bild relevant ist. Bilder sollten daher keine kryptischen Dateinamen wie 27042016.jpg haben, sondern unbedingt mit dem Keyword versehen werden, f√ľr die sie ranken sollen. User, die die Bildersuche nutzen, wissen meist ziemlich genau, wonach sie suchen. Selten werden allgemeine Suchbegriffe wie ‚ÄěTurnschuh‚Äú gegoogelt. H√§ufiger wird nach bestimmten Marken und Modellen gesucht. Daher bieten sich f√ľr die Benennung der Bilder Longtail-Keywords an, die die relevanten Suchbegriffe kombinieren.

Titel und Alt-Attribut optimieren
Im Content-Management-System eines Blogs oder einer Homepage besteht die M√∂glichkeit, sowohl einen Titel als auch ein Alt-Attribut f√ľr Bilder festzulegen. Der Titel eines Bildes erscheint, wenn der Nutzer mit dem Mauszeiger √ľber das Bild f√§hrt. Hier bietet es sich an, anstatt einzelner Keywords zu verwenden, ganze S√§tze zu formulieren, die die bevorzugten Keywords enthalten. Der Inhalt des Satzes sollte so genau und zugleich so kurz wie m√∂glich sein, um von Google als informativ und daher relevant f√ľr die Nutzer eingestuft zu werden. H√§ufig wird bei der Nutzung von Bildern das Alt-Attribut vergessen. Kann ein Bild aus verschiedenen Gr√ľnden nicht angezeigt werden, erscheint durch das Alt-Attribut anstatt des Bildes ein Alternativtext. Dieser ist auch sinnvoll f√ľr sehbehinderte Nutzer, die sich Webseiten mittels eines Programms vorlesen lassen. Suchmaschinen nutzen auch das Alt-Attribut, um den Inhalt des Bildes zu erkennen. Wie beim Title sollten hier die bevorzugten Keywords genutzt werden, um den Bildinhalt sinnvoll zu beschreiben.

Bild- und Dateigröße
Auch die Bildgr√∂√üe spielt beim Google-Ranking eine wichtige Rolle. In der Bildersuche werden solche Bilder bevorzugt, die f√ľr den Nutzer aussagekr√§ftig sind. Kleine Bilder wie Avatare oder Thumbnails werden selten weiter vorne gelistet. Daher bietet sich eine Bildgr√∂√üe von 300 px bis 1200 px an. Die Aufl√∂sung sollte zwischen 72 und 150 ppi (pixels per inch) liegen, da hochaufl√∂sende Bilder auf den Nutzer einladender und vor allem professioneller wirken. Es kann zudem passieren, dass gro√üe Bilder von Google automatisch abgeschnitten oder skaliert werden. Daher bietet sich ein Seitenverh√§ltnis von 4:3 an. Um die Ladezeiten, vor allem bei der mobilen Nutzung, nicht unn√∂tig in die H√∂he zu treiben, sollte ein Bild nicht gr√∂√üer als 150 kB sein. Mit verschiedenen Online-Diensten oder Softwares lassen sich Bilder sehr gut komprimieren.

Die Bildumgebung
Wie bereits beschrieben, erkennt Google den Inhalt von Bildern anhand der Meta-Daten wie Dateinamen, Bildunterschriften, Titel, Alt-Attribut usw. Ausschlaggebend ist aber auch die Umgebung, die die das Bild eingebettet ist. Ein thematischer Bezug des Bildes zum restlichen Content sorgt f√ľr ein besseres Ranking. Die gew√§hlten Keywords sollten also auch im Text sowie den √úberschriften und Zwischen√ľberschriften in der Umgebung des Bildes auftauchen.

Crawling und Indexierung
Damit ein Bild √ľberhaupt von Google gefunden werden, muss der Google-Crawler das Bild finden und indexieren. Unter Umst√§nden enth√§lt das vorhandene Website-Setting Angaben in der robots.txt, die das verhindern. Taucht dort ein ‚Äědisallow‚Äú im Zusammenhang mit den Bildern auf, k√∂nnen diese nicht erfasst werden. Nach M√∂glichkeit sollten Bilder per Sitemap hochgeladen werden, um eine schnellere Indexierung zu erm√∂glichen.

Eigenes Bildmaterial
Die Verwendung von eigenem Bildmaterial eignet sich gut, um das Ranking in der Bildersuche zu verbessern. Im Vergleich zu Herstellerbildern oder gekauften Stock-Bildern, die zu Hauf verwendet werden, stellt eigenes Bildmaterial einzigartigen Content dar. Zudem kann man damit etwaige Probleme mit den Nutzungsrechten umgehen.
Ein positives Signal ist es zudem, wenn das Bild mehrmals durch Einbettung verwendet wird. Dadurch entsteht kein Duplicate Content und Google erkennt zugleich die Beliebtheit des Bildes.

Apple als Vorreiter im Mobile Payment ‚Äď wohl eher nicht

Mittwoch, 03. September 2014

Seit bekannt ist, dass das Apple iPhone 6 auf den Markt kommt, brodelt die Ger√ľchtek√ľche hoch: Der Konzern m√∂chte nun endg√ľltig in den Mobile Payment Markt einsteigen ‚Äď ob ja oder nein, es wird keine gro√üen Auswirkungen auf die derzeitige Situation in diesem Segment haben.

Dieses Mal nicht an der Spitze

Denkt man an den mobilen Markt, kommt man um Apple nicht herum. Deswegen m√∂chte man auch meinen, dass das Payment via Smartphone der n√§chste Coup des Unternehmens werden wird. Bedenkt man aber, dass dieser Markt sehr viel komplexer erscheint als andere, kann der Erfolg im Vorfeld nur schwer eingesch√§tzt werden. Viele Faktoren, wie zum Beispiel die Wahl des richtigen Kreditkartenanbieters, m√ľssen stimmen, um weit vorne mitzuspielen. Diese Abh√§ngigkeit von Dritten ist unberechenbar und deshalb mit einem sehr gro√üen Risiko verbunden.

Vielfach treten anderweitig Probleme auf

Ferner ist es ebenso wichtig, eine gut funktionierende App zu gestalten, die mit einer leichten Bedienung gl√§nzt. Nur so kann man es schaffen, m√∂glichst viele Kunden an sich zu binden. Zudem ist es unbedingt notwendig, dass das Installieren und das Hinterlegen der Kreditkarte in wenigen Minuten vonstattengehen. Davor muss Apple bereits Partnerschaften mit Kreditkartenunternehmen eingegangen sein. Bis man zu einem wirklich funktionierenden Markt kommt, bedarf es einiger b√ľrokratischer H√ľrden, die vor allem in Deutschland nicht immer leicht zu √ľberwinden sein d√ľrften. Lizenzen und Zulassungen m√ľssen in jedem Fall vor einer Ver√∂ffentlichung eingeholt werden ‚Äď was sich vielfach als steinig herausstellt. Ein weiteres Problem ist die bislang fehlende Akzeptanz in den Gesch√§ften. Selbst wenn man seine Eink√§ufe per Mobile Payment begleichen m√∂chte, ist dies vielfach schlicht nicht m√∂glich. Eine entsprechende Schulung des Personals muss nat√ľrlich im Vorfeld ebenso durchgef√ľhrt werden. Daran kann es besonders oft in kleineren Filialen scheitern.

Apple ist nicht schuld am Nicht-Durchbruch

Neben dem nicht sicheren Personal sind auch die Anschaffungskosten ein gro√ües Hindernis. Ein aufger√ľsteter Terminal kostet rund 500 Euro. Auch darum ist eine Anschaffung f√ľr viele Anbieter nicht zwingend lohnenswert, denn die derzeitige Reichweite ist √ľberschaubar, die Bezahlung wird deshalb nicht unbedingt schneller und die Systeme m√ľssen immer wieder auf den neuesten Stand gebracht werden. Daran kann auch der Name Apple nichts √§ndern.

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