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So funktioniert Marketing bei LinkedIn

Montag, 08. November 2021

Mittlerweile ist LinkedIn zu einem der größten Business-Netzwerke der Welt herangewachsen. Über 30 Millionen Unternehmen und mehr als 673 Millionen User sind bei LinkedIn registriert. Doch es zeigt sich, dass es nicht nur ein reines Netzwerk, sondern auch eine Plattform für Marketing ist und im B2B-Marketing sogar auf Platz zwei hinter Facebook genannt wird. Doch welches Marketing funktioniert mit LinkedIn?

Welches Marketing ist mit LinkedIn geeignet?

Wer auf LinkedIn Marketing betreiben möchte, sollte eine andere Strategie nehmen, als wenn es sich um Marketing auf Social-Media-Kanälen, wie Facebook oder Instagram, handelt. LinkedIn ist in erster Linie für das B2B-Marketing geeignet. Um auf das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen, den Bekanntheitsgrad zu erhöhen und Leads zu generieren, gibt es drei zentrale Marketing-Methoden:

Anzeigen schalten

Natürlich kann auch auf LinkedIn, wie bei allen anderen Plattformen, Anzeigen geschaltet werden. Dabei handelt es sich meist um ein Format von Sponsored Content bis zu Sponsored eMail.

Gruppen-Dynamik nutzen

Die LinkedIn-Gruppen sind ein hervorragender Ort, um neue Kontakte knüpfen zu können, aber auch mit seinem eigenen Unternehmen einen Expertenstatus zu erlangen. Sollte keine geeignete Gruppe für das eigene Anliegen vorhanden sein, kann auch eine neue gegründet werden und entsprechende Netzwerk-Partner hinzugezogen werden.

Content-Marketing

Auch auf LinkedIn ist es möglich, mit Content, wie beispielsweise Blogbeiträgen, auf sich und das Unternehmen aufmerksam zu machen. Ergänzend können auch Status-Updates genutzt werden, um auf spezifische Neuerungen hinzuweisen.

Bei allen Marketing-Methoden gibt es allerdings einen weiteren Unterschied zu anderen Social-Media-Kanälen. Die Kommunikation läuft bei LinkedIn wesentlich formaler und seriöser ab. Wichtig ist allerdings auch hier, dass man dabei weiterhin authentisch bleibt.

Wie wird LinkedIn-Marketing aufgebaut?

Als erstes ist es notwendig, dass ein Unternehmensprofil erstellt wird. Dieses dient als Ausgangspunkt für das Marketing, insbesondere dem Content-Marketing. Denn besonders am Anfang ist ein kontinuierlicher und qualitativ hochwertiger Inhalt wichtig, um zu wachsen. Für die ersten Follower kann man zum Beispiel auf die eigenen Mitarbeiter oder bereits vorhandene Business-Partner zurückgreifen.

Neben dem Unternehmensprofil gibt es die sogenannten Showcase-/Fokus-Seiten. Auf diesen bis zu zehn Seiten können einzelne Bereiche des Unternehmens herausgestellt und auf dessen Inhalte aufmerksam gemacht werden. Doch auch bei diesen Seiten ist es wichtig, dass diese stets aktuell sind und regelmäßig neue Inhalte veröffentlicht werden. Für den entsprechenden Inhalt können zum einen eigene, aber auch fremde Beiträge dienen. Dabei gilt eine allgemeine Regel, dass 80 Prozent eigener Content veröffentlicht werden sollte. Wie bei anderen Content-Marketing-Strategien ist auch bei LinkedIn wichtig, dass diese in erster Linie einen Mehrwert für den User darstellen und nicht nur ein Produkt oder eine Dienstleistung bewerben.

Um die Reichweite zu erhöhen, sollten die Follower dazu animiert werden, den Content weiter zu verbreiten. Hierdurch wird Vertrauen signalisiert und weitere User werden folgen. Natürlich können zur Verbreitung des Inhalts auch Anzeigen genutzt werden, die dann zum Beispiel im News-Feed ausgespielt oder als Direktnachrichten an aktive Nutzer versendet werden.

Neben dem Veröffentlichen und Verbreiten von Content sollte das Unternehmen auch selbst aktiv auf User und andere Unternehmen zugehen. Hierbei eignen sich die bereits angesprochenen LinkedIn-Gruppen hervorragend. Erst ein persönlicher Austausch macht ein Unternehmen authentisch und menschlich.

Letztlich gibt es dann noch die Möglichkeit mit Videos auf das Unternehmen, bzw. dessen Inhalte aufmerksam zu machen. Ähnlich wie bei anderen Social-Media-Kanälen werden diese dem User angezeigt. Der Vorteil ist, dass sie automatisch abgespielt werden. Es ist also nicht notwendig, dass der User dieses erst starten muss.

Die LinkedIn-Analytics nutzen

Fängt ein Unternehmen mit entsprechenden Marketing-Strategien auf LinkedIn an, so sollte auch beobachtet werden, ob diese den gewünschten Erfolg bringen. Andernfalls sollte die Strategie überdacht und gegebenenfalls überarbeitet werden. Hierzu wird von LinkedIn ein eigener Analytics-Bereich zur Verfügung gestellt. Hierin können diverse Daten zu Besuchern auf dem eigenen Unternehmensprofil abgerufen werden. Des weiteren sieht man Kennzahlen zu den veröffentlichten Inhalten und Statistiken zu Follower.

Es zeigt sich, dass LinkedIn eine lukrative Plattform sein kann, um auf das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen und B2B-Marketing zu betreiben.

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