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Archiv für die Kategorie ‘Suchmaschinenoptimierung’

3 Tipps fĂŒr mehr Erfolg bei der Keyword-Recherche und lokalen Ausrichtung von Webseiten

Montag, 10. August 2020

Die Keyword-Recherche und lokale Ausrichtung von Inhalten sind entscheidend fĂŒr den SEO-Erfolg internationaler Websites. Die Redaktion stellt hier 3 Tipps fĂŒr eine erfolgreiche Kampagne dar:

1. Erstellung eines Übersetzungs- / Lokalisierungsprozesses mit Keyword-Recherche und SEO

WĂ€hrend Keyword-Recherche und SEO nicht die Aufgaben von Übersetzern oder Redakteuren sein sollten, erleichtern sie mit einigen SEO-Einsichten das Starten lokaler Websites, die eine gute Resonanz erzielen. Eigene interne SEO-Richtlinien können hier als wertvolle Hilfe dienen. Bei der Keyword-Recherche sollten unterschiedliche ZielmĂ€rkte angesprochen werden. Eine prĂ€zise Lokalisierung der Inhalte wirkt positiv und schafft Verbindung zum jeweiligen Land.

Übersetzungsprojekt

Im Allgemeinen wird das Übersetzungsprojekt unabhĂ€ngig erstellt. Mitarbeiter erhalten daher selten den notwendigen Input, um optimierte Inhalte mit den richtigen SchlĂŒsselwörtern zu erstellen. Einige Unternehmen verfĂŒgen ĂŒber ein internes Team, das die von einer externen Agentur ĂŒbersetzten Inhalte ĂŒberprĂŒft und einer Keyword-Recherche unterzieht. Obwohl diese Prozedur möglicherweise lĂ€nger dauert, bis der Inhalt auf der lokalen Website veröffentlicht wird, ist dies fĂŒr viele Unternehmen eine strategisch vernĂŒnftige Entscheidung.

2. RegelmĂ€ĂŸige PrĂŒfung der Website

Oft wird die Pflege lokaler Inhalte vernachlĂ€ssigt. Nachdem der Text einmal ĂŒbersetzt und mit einigen Keyword-Recherchen lokalisiert wurde, bleibt er unverĂ€ndert. Der Inhalt der Website dagegen wird weiter aktualisiert und neue Seiten auf einer ĂŒbergeordneten Seite hinzugefĂŒgt. Das fĂŒhrt zu einer Veralterung des ursprĂŒnglichen Textes. Hier ist eine regelmĂ€ĂŸige Kontrolle angebracht. Korrekturen von Fehlern sollten direkt bei Identifizierung vorgenommen werden.

Wenn die Seiten gut abschneiden, aber nicht die gewĂŒnschte Resonanz erzielen, sollten die Übersetzungs- / Post- und User Experience-Punkte geprĂŒft werden. Alle Formulare sollten getestet werden, ob sie noch den Anforderungen genĂŒgen. Auch bei anderen Konvertierungspunkten auf dem lokalen Markt ist eine prĂ€zise Aussage in der jeweiligen Landessprache von enormer Relevanz. Hier ein Beispiel fĂŒr den japanischen Markt:

Das Wort “Analyse” kann ĂŒbersetzt werden als “è§Łæž” oder “ケ ナ ハ テ ィ ッ ッ ク”. Beide Worte sind korrekte japanische Übersetzungen.

Internationale Unternehmen in der Analytikbranche werden beide Suchworte gebrauchen. Wenn jedoch auch kleine, mittelstĂ€ndische GeschĂ€ftspartner angesprochen werden sollen, ist es zwingend erforderlich, das „richtige“ lokale Suchwort zu gebrauchen.

3. RegelmĂ€ĂŸige Kommunikation mit dem lokalen Team und den Kontaktstellen

Kontinuierliche Kommunikation mit dem lokalen Team und anderen Kontaktstellen (einschließlich VerkĂ€ufern) garantiert, auf aktuelle VerĂ€nderungen schnell reagieren zu können.

Technische Neuerungen oder höhere QualitÀtsstandards können jederzeit die Lage schnell verÀndern. Die wirtschaftliche Lage ist in einem stetigen Umbruch. Gerade jetzt, in Zeiten der Pandemie, sind viele Unternehmen gezwungen, neue Wege zu gehen, ihr Sortiment umzustellen, Dienstleistungen der heutigen Zeit anzupassen. Die Kommunikation stellt sicher, dass die Website schnell aktualisiert werden kann. So schaffen es auch auslÀndische Firmen wettbewerbsfÀhig zu bleiben.

Der Bitte, ein Feedback zu geben, wird gerne nachgekommen und kann daher jederzeit direkt angesprochen werden. Diese Geste stellt ein großes Vertrauen dar und verstĂ€rkt das GemeinschaftsgefĂŒhl zwischen den Beteiligten. Mit guten Verbindungen kann das Unternehmen zeitnah auf jede Änderung reagieren.

Fazit

Je effektiver das Unternehmen Lokalisierung, SEO und Erstellung von Inhalten in einem koordinierten Workflow integrieren kann, desto schneller kann es Effizienz und bessere Leistung erzielen. Dieser kollaborative Prozess ermöglicht es dem Unternehmen, die BedĂŒrfnisse und WĂŒnsche der Verbraucher zu kennen und so die Produktinnovation, das Engagement fĂŒr Inhalte und die Konvertierung zu verbessern.

8 Erkenntnisse aus mehr als 800 FĂ€llen von Link-Sanktionen

Samstag, 23. Mai 2020

Bezahlte Links, GastbeitrĂ€ge und Private Blog Networks sind die drei wichtigsten GrĂŒnde fĂŒr manuelle Maßnahmen laut einer Recherche von SEMrush. Es studierte 830 Backlink-Profile von Websites, die von Sanktionen betroffen waren.

Keine Ranking-Korrelationsstudie

Diese Studie von SEMrush ist keine Ranking-Korrelationsstudie, die oft zu unzuverlĂ€ssigen Ergebnissen fĂŒhrt. Die Studie von SEMrush zeigt einige interessante Erkenntnisse. Da Google seine Vorgehensweise jedoch nicht offen diskutiert, ist es nicht zu 100 % sicher, dass ein bestimmtes Muster zu einer Link-Sanktion fĂŒhrt.

1. Sanktionsmuster fĂŒr GastbeitrĂ€ge

Die SEMrush-Studie fand heraus, dass viele der Websites, die manuelle Maßnahmen wegen GastbeitrĂ€gen erlitten, spezifische Muster hatten. SEMrush beobachtete, dass Websites, die bestimmte Link-Merkmale gemeinsam hatten, eher diejenigen waren, die eine Link-Sanktion erlitten.

Ein beachtenswertes Muster waren Gastartikel, die klar als gesponsort gekennzeichnet waren, zusÀtzlich zu einem Keyword-reichen aggressiven Anchor-Text auf verfolgten Links (d.h. Links, die nicht durch ein Nofollow-HTML-Link-Attribut verÀndert werden).
Ein weiteres interessantes Muster, das SEMrush entdeckte, war, dass mehr als ein Link nötig ist, um eine Sanktion auszulösen. SEMrush fand heraus, dass Websites, die Sanktionen erhielten, meist Muster in den Links hatten, die darauf hinzuweisen schienen, dass jemand dieselbe Art von Link immer wieder schuf.

2. Es spielt keine Rolle, wie alt die Links sind

Laut der Studie spielt es keine Rolle, wie alt die schlechten Links sind. Das war auch schon bei der ersten Welle von Penguin-Sanktionen sichtbar. Gastartikel wurden von Google in Frage gestellt und als Muster war erkennbar, dass alle diese Websites bezahlte Links hatten, die sie vor Jahren gekauft und dann vergessen hatten.

Wenn eine Website jemals in bezahlte Links oder fragwĂŒrdigen Link-Aufbau investiert hat, kann es empfehlenswert sein, jetzt eine Disavow-Datei zu erstellen, damit diese alten Links spĂ€ter nicht zu einer Sanktion fĂŒhren.

3. UnnatĂŒrliche Links können auf jeder Website vorkommen

SEMrush fand heraus, dass es keinen Unterschied macht, ob ein Spam-Link von einer Website niedriger QualitĂ€t oder von einer „vertrauenswĂŒrdig“ Medien-Website kam. Beim Link-Aufbau ist also keine Website vertrauenswĂŒrdig. Jede Website ist so gut wie ihre Outlinks.

Bestimmte sogenannte „vertrauenswĂŒrdige“ Medien-Websites verkaufen Links. Es ist daran erkennbar, wohin sie verknĂŒpfen und wie sie verknĂŒpfen. Auch ein Link einer großen Medien-Website kann schĂ€dlich sein.

4. Google sanktioniert die gesamte Website

SEMrush beobachtete, dass die Rankings der gesamten Website leiden, wenn Google eine manuelle Maßnahme auf einer Website durchfĂŒhrt. Dies widerspricht der Ansicht, dass Penguin granular ist und nur bestimmte Seiten betrifft.

5. 50 % der Sanktionen betrafen Missbrauch von Anchor-Text

SEMrush beobachtete, dass die HĂ€lfte der manuellen Maßnahmen aggressive Anchor-Text-Optimierung betraf. Das bedeutet, dass die Keywords, fĂŒr die ein Ranking angestrebt wird, in dem Link (dem Anchor-Text) verwendet werden.

6. Google ist bei den Link-Sanktionen vage

Google ist vage bei der BegrĂŒndung, was die Sanktion verursachte. Es sendet Beispiele und der Herausgeber muss erkennen, was bei dem Link nicht stimmt. Das könnte fĂŒr einen durchschnittlichen Herausgeber schwierig sein.

7. Es dauert lange, Link-Sanktionen zu entfernen

Bei seiner Untersuchung von ĂŒber 800 Websites beobachtete SEMrush, dass es lange dauern kann, bis eine Link-Sanktion entfernt ist. Google möchte sehen, dass der Herausgeber sich anstrengt, um die Links zu entfernen und versteht, was die Sanktion verursachte.

In der Regel mĂŒssen mehrere AntrĂ€ge auf ÜberprĂŒfung eingereicht werden, ehe die Sanktion aufgehoben wird.

8. Vermeidung von Link-Sanktionen

Es ist eine gute Idee, bei Links proaktiv zu handeln. Wenn jemand in der Vergangenheit beim Link-Aufbau Fehler machte, ist es am besten, jetzt zu handeln und nicht zu warten, bis es zu spÀt ist.

Das beste Vorgehen ist, diese Links dauerhaft zu entfernen, sodass keine Disavow-Datei erstellt werden muss.

robots.txt: Sinn und Bearbeitung der .txt-Datei

Freitag, 27. März 2020

Die Aufgabe einer robots.txt-Datei ist es, Bots vorzugeben, welche Seite diese crawlen sollen und welche sie beim Crawling nicht berĂŒcksichtigen mĂŒssen. Bei diesem Datei-Typ handelt es sich um eine normale .txt-Datei, die UTF-8-kodiert wird. Auf die UTF-8-Kodierung sollte man auf jeden Fall achten, denn Fehler oder LĂŒcken im Code fĂŒhren dazu, dass der Bot diese nicht richtig interpretiert, worunter auch die weitere Bearbeitung leiden wĂŒrde.

Google gibt als maximale GrĂ¶ĂŸe von robots-txt-Dateien 500kB an. Die in der Datei aufgelisteten Regeln gelten ausschließlich fĂŒr den Server, auf dem die Datei sich befindet. Ablegen sollte man die robots-txt im Kernkatalog, zum Beispiel so: http://seo-kueche.de/robots.txt.

So funktioniert die robots-txt Datei

Eine der nachfolgenden Anweisungen erhÀlt der Bot wenn er die Instruktionen bearbeitet:

2xx – die Anfrage war erfolgreich:

AbhÀngig von der Abfragemethode beinhaltet die Antwort die angefragten Daten.

3xx – Umleitung:

Auf der Suche nach neuen Antworten nimmt der Suchroboter eine Umleitung. In der Regel versucht der Bot fĂŒnf Mal, eine andere Antwort zu finden. Ist er dabei nicht erfolgreich, erscheint 404 als Fehlermeldung.

4xx – Client Fehler:

Der Suchroboter geht bei dieser Anweisung davon aus, dass er den kompletten Inhalt der Website crawlen soll.

5xx – Server-Fehler:

Der Bot erkennt hier einen Fehler am Server und damit ein Verbot, die Website oder Teile dieser zu scannen. Auf der Suche nach einer anderen Antwort, wendet sich der Suchroboter der betreffenden Datei so lange zu, bis er erfolgreich ist. Dabei kann er selbst entscheiden, ob die fehlende Seite richtig rĂŒckgemeldet wird oder nicht. So kann eine 5xx-Seite als Seite mit 404 Status-Code bewertet und bearbeitet werden.

Notwendigkeit und Sinn der robot.txt Datei

Jede Website sollte eine Datei des Typs robots.txt haben. Denn damit kann man dem Crawler gezielt bei der Suche nach der Sitemap.xml helfen. Zudem kann man mit der Datei dafĂŒr sorgen, dass Suchmaschinen Scripts oder Verzeichnisse finden. Durch die Möglichkeit, nicht zu indexieren, kann man außerdem doppelte Inhalte vermeiden, beispielsweise bei HTML Dateien und deren zugehörigen Druckversionen.

Selbst wenn man eine Seite vom Index ausschließt, kann es passieren, dass sie dennoch in den Suchergebnissen auftaucht. Durch einen Verweis von einer anderen Seite kann sie nĂ€mlich ungewollt in den Index rutschen. Das kann man aber ganz einfach vermeiden, indem man die betreffende Seite so bezeichnet:

Regeln und Anweisungen fĂŒr die robots-txt Datei

User-agent:

Diese Regel legt fest, welcher Bot die Anweisungen in der robots-txt durchforsten muss.

Allow:

Mit dieser Regel kann man dem Bot mitteilen, welche Seite oder welches Verzeichnis er scannen darf.

Disallow:

Diese Klausel legt fest, welche Seiten der Suchroboter nicht durchsehen muss.

Sitemap:

So teilt man dem Bot mit, dass die beinhalteten URLs in den Index gesetzt werden sollen.

Crawl-delay:

Hier kann man einen Kennwert eingeben, der festlegt, ĂŒber welchen Zeitraum hinweg der Suchroboter die Website und ihre Seiten scannen kann.

Fazit

Die robots-txt Datei ist maßgeblich fĂŒr den Erfolg einer Website. Mit ihrer Hilfe kann man dem Suchroboter nĂ€mlich vorgeben, unter welchen Voraussetzungen er Seiten crawlen darf und welche Seiten oder Verzeichnisse er scannen soll, zum Beispiel indem man Pfade, Elemente, Seiten & Co. Indexiert oder sie vom Index ausschließt.

Lukrative SEO-Strategie: Linkbuilding mittels Konkurrenzanalyse

Sonntag, 27. Oktober 2019

Auch wenn Google seine Algorithmen und seine KI im laufe der Zeit immer weiter verbessert hat und guten Content nach immer mehr Indikatoren bewertet und analysiert, können Backlinks immer noch sehr wichtig sein, um sich einen Vorteil oder ĂŒberhaupt erst eine Chance gegenĂŒber der Konkurrenz im Internet zu verschaffen.

Je nach Keywords, Branche und Nische herrscht im Internet natĂŒrlich ein starker Wettbewerb. Es wird um Keywords konkurriert und jeder Wettbewerber möchte bestmöglichen Content und Mehrwert fĂŒr die Kunden liefern. Daraus ergibt sich eine Strategie, die fĂŒr Unternehmen in Frage kommt, welche im Internet sehr stark mit anderen konkurrieren mĂŒssen.

Diese Strategie der Konkurrenzanalyse stellt im Grunde eine gezielte Suche nach Quellen fĂŒr mögliche Backlinks dar. Dazu analysiert man, von wo die Konkurrenz ihre Backlinks bezieht. Um somit schließlich selbst ebenfalls an geeignete Backlinks zu gelangen. Außerdem geht es auch darum, die eigene Konkurrenz zu identifizieren und im Auge zu behalten.

Hierzu ist es nötig, die Konkurrenz erst einmal ausfindig zu machen. Das geschieht vor allem mittels Suche nach genau den Keywords, auf die man mit der eigenen Webseite ebenfalls abzielt. So lassen sich Webseiten von anderen Unternehmen finden, die vom Profil, von den Produkten und natĂŒrlich vom Content her der eigenen Webseite Ă€hneln.

Über Tools wie Backlink-Checker können dann die Quellen der Backlinks der Konkurrenz ausfindig gemacht werden. Solche Tools analysieren, von wo aus im Internet auf die jeweilige Webseite verwiesen wird. So ein Tool ist in erster Linie dazu gedacht, um die eigene Webseite zu analysieren. Jedoch kann man auf die gleiche Weise natĂŒrlich auch eine fremde Webseite analysieren. So lassen sich diejenigen Webseiten ermitteln, die mittels Backlinks der Konkurrenz zu ihrer SEO-StĂ€rke verholfen haben.

Tut man dies fĂŒr mehrere Konkurrenten, so gewinnt man einen Überblick darĂŒber, welche Webseiten fĂŒr das Platzieren von Backlinks in Frage kommen. Dies können eventuell Blogs oder die Webseiten von Partnerunternehmen sein. Der nĂ€chste Schritt ist dann, aus diesen Webseiten die richtigen AuszuwĂ€hlen und das Platzieren von Links in Angriff zu nehmen.

Bei diesen Webseiten sollte natĂŒrlich ebenfalls ĂŒberprĂŒft werden, ob sich ein Backlink auf diesen lohnen wĂŒrde. Es kann natĂŒrlich auch der Fall sein, dass man bei der Konkurrenzanalyse auf etwaige Fehler der Konkurrenz stĂ¶ĂŸt, die man selbst wiederum vermeiden kann. Man sollte sich gleichermaßen auf die Konkurrenz verlassen, aber natĂŒrlich auch abwĂ€gen, ob es fĂŒr die eigene Webseite eine bessere Strategie geben könnte, mit der man die Wettbewerber sogar ĂŒbertreffen kann.

Ein sehr großer Erfolg ist es jedoch bereits, durch die erzielten Backlinks gegenĂŒber der Konkurrenz eine Chance auf den Suchergebnisseiten zu haben, sodass User die eigene Webseite leichter finden können. Über Backlinks von Webseiten, die auch mit der Konkurrenz ĂŒber Links verbunden sind, erhalten Google und andere Suchmaschinen wichtige Signale dafĂŒr, dass die eigene Webseite ebenfalls der jeweiligen Branche oder Nische angehört. Somit entsteht eine anfĂ€ngliche Chance, ebenfalls in die Suchergebnisse zu gelangen.

Damit diese Strategie einen Vorteil bietet, muss der Content auf der eigenen Webseite dem User besseren Mehrwert bieten als es der Content auf den Webseiten der Konkurrenz tut. Erst das fĂŒhrt zu einer höheren Verweildauer und einer geringeren Absprungrate, was sich auf die Platzierung in den Suchergebnissen sehr positiv auswirkt. Dadurch entsteht wiederum ein höherer Zustrom an potenziellen Kunden und natĂŒrlich auch die Möglichkeit, dass sich neue Backlinks ohne eigenes Zutun von selbst bilden, da der eigene Content hilfreich und bekannt ist.

Die Konkurrenzanalyse ist also eine gute Methode, um sich beim Etablieren einer neuen WebprĂ€senz mittels Linkbuilding leicht Orientierung zu verschaffen. Sie steht vor allem am Beginn der SEO und ist natĂŒrlich auch nur ein Teil der gesamten Arbeit.

TikTok: Wie viel Marketingrelevanz hat die Platform?

Mittwoch, 28. August 2019

TikTok ist eine vergleichsweise junge App, die aber längst als Konkurrenz zu den Social-Media-Giganten Youtube, Instagram und Snapchat gehandelt wird. Vor allem junge Menschen finden sich hier. Marketer sollten das Potenzial der App nicht verpassen.

Was ist Tik Tok?

Bei TikTok handelt es sich um eine Social Media App, bei der kürzest-Videos geteilt werden können. Sie gilt damit als kultureller Nachfolger des Anfang 2017 eingestellten Videohostingservice Vine, entstand jedoch aus der Synchronisationsapp Musical.ly. Bei TikTok haben die Videos durchschnittlich eine Länge von etwa 15 Sekunden, die Maximalzeit liegt auf einer Minute – das mag nach wenig klingen, macht den Gebrauch der App aber kurzweilig und ideal fürs scrollen unterwegs. Besonders bei jungen Menschen ist die App beliebt: Weltweit wurde die App bereits 1,2 Milliarden Mal heruntergeladen und zählt 500 aktive Nutzer weltweit. Derzeit liegt die Zahl der aktiven User in Deutschland nur bei 4,1 Millionen – das ist weniger als die Hälfte der Snapchat Nutzer. Alles deutet allerdings daraufhin, dass diese Zahl beträchtlich steigern könnte. 2018 wurde TikTok sogar öfter heruntergeladen als Instagram. Gewiss ist eine Weiterführung dieser Entwicklung selbstverständlich nicht, immerhin wurde auch das Scheitern von Vine von wenigen vorausgesehen. Dennoch birgt TikTok viel Potenzial und Reichweite, die nicht ignoriert werden sollte.

Wer nutzt Tiktok?

Ähnlich wie bei Youtube gehört die Mehrzahl der meistabonnierten Accounts zu Social Media Persönlichkeiten und Influencern, auch Prominente aus der klassischen Unterhaltungsbranche sind millionenfach abonniert. Follower zu sammeln hat allerdings eine weniger starke Bedeutung, als es heute zum Beispiel auf Instagram der Fall ist. Viel mehr steht jedes Video für sich, exzellenter Content kann auch von bisher Unbekannten viral gehen. Etwas mehr als die Hälfte aller Nutzer ist weiblich, monatlich werden in Deutschland rund 6,5 Milliarden Videoaufrufe verzeichnet. Laut Firmenangaben besuchen 90% der aktiven, überwiegend sehr jungen Nutzer die App mehrmals täglich. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Genutzt wird Tiktok vor allem mobil. Möglich machen das die kurzen Videos, die durch ihre geringe Dateigröße das verfügbare Datenvolumen schonen. Im Gegensatz zu Youtube sind die Videos in Hochkant gedreht, da sie auf die Smartphonenutzung ausgerichtet ist. Videos können geliked, geteilt und vom Ersteller mit Schriftzügen, Stickern und einer Beschreibung versehen werden – hier ähnelt die Nutzung Instagram. Auf lange Sicht möchte TikTok eine diversere Altersdemographie ansprechen, bald könnten sich das Bild des typischen Nutzers also verändern.

E-Commerce Funktion

Mitte August veröffentlichte TikTok ein neues Feature namens Hashtag Challenge Plus, durch das Nutzer innerhalb der App Produkte erstehen können. Das erste Unternehmen, das das Feature nutzte, war die Supermarktkette Kroger. So konnten User, ohne die App zu verlassen, Produkte der Kette online bestellen. Bereits zuvor gab es bei TikTok In-App Käufe – dabei handelte es sich aber um digitale Coins, die erstanden und dann an Influencer verschenkt werden konnten. Die E-Commerce Funktion steckt derzeit noch in den Kinderschuhen, verbreitetstes Marketing Instrument bleiben gesponsorte Hashtags. Sponsored Posts, wie es sie bei Instagram, Twitter und Facebook gibt, sind auch auf TikTok möglich und bieten so eine gute Möglichkeit, gezielt Reichweite aufzubauen.

Zielgruppe kennen und Content erstellen

TikTok ist voller von jungen Creatorn, die blitzschnell auf die neuesten Trends und Memes reagieren. Comedy steht im Zentrum, der extrovertierte, auf schnelle und absurde Pointen ausgerichtete Humor von TikTok ähnelt dem von Vine. Um als Unternehmen in dieser Umgebung eine erfolgreiche Marketingstrategie zu sparen, muss man das Medium gut verstehen. Gerade junge Menschen haben das Bedürfnis, unter sich zu bleiben, nicht zu der Plattform passende Werbeschaltungen ernten schnell Spott. Kampagnen, die auf Facebook oder Twitter vielleicht ausgezeichnet funktionieren, können bei dem jungen Publikum, wie es TikTok oder Snapchat auszeichnet, ihre Wirkweise spektakulär verfehlen. Ohne ein Team von Digital Natives und eine eingehende Kenntnis der Kultur der Plattform ist eine erfolgreiche Marketingstrategie darum nicht zu schaffen.

Warum Marketer Podcasts im Auge behalten sollten

Mittwoch, 07. August 2019

Podcasts sind das ideale Medienformat unserer Zeit: Egal ob beim Joggen, Autofahren oder zum Einschlafen – das Trendformat ist fĂŒr viele lĂ€ngst fester Bestandteil des Alltags geworden. Zu den wichtigsten Ursachen fĂŒr ihre PopularitĂ€t gehört die Möglichkeit, das Format zu nutzen, wĂ€hrend anderen TĂ€tigkeiten nachgegangen werden kann. Ein großer Vorteil in einer gestressten und auf Effizienz ausgerichteten Gesellschaft. Kein Wunder also, dass laut einer Umfrage von Bitkom mehr als jeder fĂŒnfte Deutsche regelmĂ€ĂŸig wenigstens einen Podcast hört. Die Genres sind dabei Ă€ußerst unterschiedlich und decken beinahe jedes Interesse ab. Monatlich starten dutzende neuer Angebote. Neben satirischen und humoristischen Formaten locken Moderatoren mit Businessthemen, aktuellen News und Diskussionen ĂŒber jedes Nischenthema. Ihre Beliebtheit und Vielseitigkeit machen Podcasts derzeit zum spannendsten neuen Format fĂŒr Marketer.

Werbeschaltungen sind effektiv

Zuletzt kĂŒndigte Spotify – derzeit die grĂ¶ĂŸte Plattform fĂŒr Podcasts – an, zukĂŒnftig spezifischere Werbung fĂŒr Podcasts einzusetzen. Das bezieht sich auf klassische Werbeeinspielungen, die vor, wĂ€hrend oder nach der Sendung eingespielt werden können. Üblicher im Bereich der Podcast-Werbung sind sogenannte Host-Read-Ads, bei denen der Moderator die Werbebotschaft selbst vorliest oder ein Produkt in anderer Weise verbal erwĂ€hnt. Solche Werbeschaltungen haben großes Potenzial. Die Werbeakzeptanz ist bei Podcasts so hoch wie bei keinem anderen Medium. Marktforschungsinstitute sind sich zudem einig, dass die Wirksamkeit und der Brandbuilding-Effekt von Podcast-Werbung im Vergleich mit anderen Medien außerordentlich stark ist. Laut einer Umfrage von Podstars haben schon fast ein Drittel der Befragten schon einmal eine Webseite wegen einer solchen Werbeeinschaltung besucht. Auch die Zusammensetzung der Hörerschaft ist fĂŒr Marketing-Experten Ă€ußerst interessant: Dank der Mischung aus sehr spezifischen und massentauglichen Themen lassen sich sowohl schmale Demografien mit Sonderinteressen als auch allgemeiner gefasste Zielgruppen ansteuern. Die Mehrzahl der Hörer ist zwischen 20 und 35 Jahren – eine Konsumentengruppe mit viel Kaufkraft.

Eigener Podcast lohnt sich

Egal ob Unternehmen oder Spezialist: Wer einen Podcast produziert, festigt damit seine Marke. Die Konzipierung und Produktion eines hochwertigen Produkts kosten zwar Zeit und Geld – ist das eigene Format aber erst einmal etabliert, wird es zum Ă€ußerst effektiven Instrument fĂŒr die eigene Marke. Wer hochwertige Inhalte bietet, erreicht Kunden, die sich ĂŒber ein mit dem Unternehmen verbundenes Thema informieren wollen, außerordentlich gut. Wird der Podcast auf der eigenen Webseite gehostet, generiert das zusĂ€tzlich wertvollen Traffic. Das schlĂ€gt sich auch im Suchmaschinenranking nieder. Ein hochwertiger, informativer Podcast ist zudem nĂŒtzlich, um sich als Experte zu profilieren. Das kommt bei Kunden und potenziellen GeschĂ€ftspartnern gut an. Ist das Equipment erst einmal eingerichtet, macht ein Podcast sogar weniger Arbeit als ein gut aufbereiteter Fachartikel.

Mit Marketing-Podcasts auf dem neuesten Stand bleiben

Auch als Zuhörer profitieren Marketer von Podcasts: Jeder Experte ist darauf angewiesen, sich regelmĂ€ĂŸig ĂŒber aktuelle Trends und News zu informieren. Im riesigen Angebot der Business-Podcasts gibt es auch viele Formate, die sich mit Marketing-Themen beschĂ€ftigen. Die sind der perfekte Start in einen produktiven Arbeitstag. Besonders zu empfehlen unter den deutschsprachigen Angeboten sind der „OMR Podcast“ der Online Marketing Rockstars, der „Internet Marketing Podcast“ von Björn Tantau und die Formate des Netzwerks „Termfrequenz“. Wer auch fĂŒr englischsprachige Podcasts offen ist, der kann mit „Everyone hates Marketers“, „Call to Action” und “Copyblogger” starten. Es lohnt sich, in viele verschiedene Formate reinzuhören, um diejenigen auszumachen, die am besten zu den eigenen Interessen und Hörgewohnheiten passen. Auf iTunes, SoundCloud und Spotify finden sich leicht mehrere Dutzend Angebote, die sich auch mit spezifischeren Marketing-Aspekten wie etwa Affiliate Marketing oder SEO beschĂ€ftigen.

Voice Search: Die Zukunft der Suchfunktion

Montag, 24. Juni 2019

„Ok Google, wie wird SEO durch Voice Search verĂ€ndert?“ Sprachassistenten wie Alexa, Siri und Co. begleiten uns tĂ€glich. Die Bedeutung dieser Art von Sprachsuche nimmt stetig zu und ist deshalb Grund genug, sich selbst damit vertraut zu machen und möglicherweise die eigene Website zu optimieren.

Voice Search beschreibt die digitale Suche nach bestimmten Informationen mithilfe der Stimme. Es kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn der User keine freie Hand zum Tippen hat oder sich generell damit schwertut. Die Suchanfrage wird zunĂ€chst direkt ins Handy gesprochen. Die Suchmaschine findet dann anschließend die relevantesten Treffer. So kann man beispielsweise schnell und einfach nach dem Weg oder Wetter fragen.

Laut einer Umfrage der Internet-Plattform Yext verwendet ungefĂ€hr ein Drittel der Bevölkerung regelmĂ€ĂŸige Suchanfragen ĂŒber die Spracheingabe. Die Tendenz steigt stetig. Somit ist Voice Search ein Trend, der nicht unbeachtet bleiben darf, denn die neue Art der Suche hat große Auswirkungen auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Die folgenden Tipps bereiten auf die VerĂ€nderungen vor.

Inhalte, die Antworten liefern

Normalerweise ist man beim SEO darum bemĂŒht, dass die Texte ausreichend qualitative Keywords enthalten. Mit Voice Search muss man nun seine Texte auf die Antworten der möglichen Fragen der Nutzer ausrichten. Deshalb sollte man schon bei der Wahl eines Themas genau ĂŒberdenken, welche Fragen fĂŒr die Zielgruppe relevant sein könnten.

Antworten sind dann besonders gut, wenn sie prĂ€zise und verstĂ€ndlich formuliert sind. Das ist nicht nur fĂŒr den Leser von Vorteil, sondern auch wichtig fĂŒr Google, um den Artikel als geeignete Antwort festzustellen und mit einem guten Ranking in den Suchergebnissen zu fördern.

Fragestellungen im Titel beachten

Das maximale Potenzial von Voice Search kann erst dann ausgeschöpft werden, wenn die Frage schon in der Headline thematisiert wird. Allerdings sollte nicht jeder Text mit der Frage oder Antwort beginnen. Es ist mehr sinnvoll, ab und zu diese Art von Überschrift zu verwenden. Gerade beim Ranking wird dem Titel besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt. Das zĂ€hlt auch fĂŒr Meta-Daten, Beschreibungen und URL-Strukturen.

Ermitteln und Beantworten der Nutzerfragen

Ist man sich nicht sicher, welche genauen Fragen die eigene Zielgruppe beschĂ€ftigen, sollte man sich einfach an sie wenden. Dazu stellt man den Lesern beispielsweise ĂŒber Social Media oder E-Mail geeignete Fragen.

Sind diese dann zusammengekommen, ist es dann auch die Beantwortung wichtig. Allgemeine und immer wiederkehrende Fragestellungen können ĂŒber die FAQ-Seite (Frequently Asked Questions) beantwortet werden. Die Fragen und die dazugehörigen Antworten sind dort geordnet und ĂŒberschaubar aufgelistet, weshalb Google diese Übersicht besser rankt.

Long-Tail-Keywords verwenden

Als Long-Tail-Keywords werden Wortkombinationen bezeichnet, die aus mindestens drei Begriffen zusammengesetzt sind. Durch die Sprachsteuerung verlagert sich der Fokus von kurzen und einzelnen Keywords zu zusammengesetzten Begriffen oder kurzen SĂ€tzen.

WĂ€hrend man sich inzwischen daran gewöhnt hat, beim Eintippen in das Suchfeld ein bis maximal zwei Begriffe zu verwenden, hat sich dank Voice Search das Kommunikationsverhalten verĂ€ndert. Da man mit dem Sprachassistenten wie mit einem normalen Menschen redet, formt sich die Suchanfrage von „restaurant berlin“ in „Wo finde ich ein Restaurant in Berlin?“ um. Somit nimmt die Bedeutung von Long-Tail-Keywords durch Voice Search zu.

Die 5 hÀufigsten Onpage-Fehler

Mittwoch, 05. Juni 2019

Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) wird in zwei Hauptfelder untergliedert: Der Onpage- und Offpage-Optimierung. WĂ€hrend sich die Onpage-Optimierung mit allen SEO-relevanten Inhalten innerhalb der Website beschĂ€ftigt, befasst sich das GegenstĂŒck, die Offpage-Optimierung, mit allen Maßnahmen, die nicht selbst auf der Website durchgefĂŒhrt werden. Gerade im Onpage-Bereich können viele Fehler schnell gemacht werden, die schlussendlich eine negative Auswirkung auf das Ranking in der Suchmaschine haben.
SEMrush, ein Forschungsservice fĂŒr Online Marketing, analysierte mithilfe einer umfangreichen Studie mehr als 450 Millionen Seiten und 100.000 Domains. Dabei wurden die hĂ€ufigsten Onpage-Fehler – und deren einfache Lösungen – ermittelt.

Duplicate Content

Der am meisten aufgetretene Fehler ist der des Duplicate Contents. Google definiert diese als „umfangreiche Contentblöcke, die anderem Content auf derselben oder einer anderen Domain entsprechen oder auffĂ€llig Ă€hneln“. Demnach besitzt jede 2.Website Inhalte, die denen auf Anderen zu sehr Ă€hneln. Die Suchmaschine bevorzugt jedoch jeden Content, der einzigartig ist, und rankt diesen höher. Um das Problem zu lösen, sollten gleiche Seiten zusammengefĂŒgt oder Duplikate gelöscht werden.

Fehlende Alt Tags sowie nicht vorhandene Bilder

Ein Alt Tag ist ein hinterlegter Alternativtext, der eine kurze Beschreibung eines nicht geladenen Bildes gibt. Aus Usability-Sicht, also der Benutzerfreundlichkeit einer Website, ist solch ein Alt Tag unverzichtbar. Das in die Beschreibung eingebundene Keyword vereinfacht die Bildersuche enorm. 45% der Seiten verwendeten keinen Alt Tag – 10% verzichteten sogar komplett auf ein Bild. Bilder sind jedoch ein wichtiger Bestandteil des Content Marketings. Daher sollten diese nach Möglichkeit immer mit einem dazugehörigen Alt Tag verwendet werden.

Title Tag

Ein Title Tag gibt einer Suchmaschine wie Google Informationen ĂŒber das Thema einer Seite. Gerade das ist von großer Bedeutung, denn damit wird die Relevanz der Website zur Suchanfrage festgestellt. Die Click-Through-Rate (CTR), also die Klickrate einer Website, wird somit von einem Title Tag beeinflusst. Laut der Studie hatten 35% der Seiten doppelte Titel, 8% verzichteten vollkommen auf die Verwendung. Zudem waren 15% der Titel entweder zu lang oder 4% zu kurz.
Auch hier gibt es einfache LösungsansĂ€tze. Die doppelten Title Tags waren eine Folge des Duplicate Contents, weshalb dies wie in Punkt 1 behoben wird. Generell ist zu beachten, dass sie nicht nur ein Wort beinhalten dĂŒrfen, aber auch nicht ĂŒber maximalen 70 Zeichen hinausgehen. Zudem sollte das Fokus-Keyword am Anfang des Titels stehen.

Meta Description

Metatags fassen den Inhalt einer Website zusammen und sollten die LĂ€nge von 160 Zeichen nicht ĂŒberschreiten. Die Beschreibungen wirken sich zudem vielmehr auf die CTR aus, als auf das Ranking in der Suchmaschine. Über 30% der Seiten besaßen doppelte Descriptions, 25% verwendeten keine. Hierbei sollte auf eine interessante Beschreibung sowie eine angemessene Zeichenanzahl geachtet werden.

Tote Links

Zu den fĂŒnf hĂ€ufigsten Onpage-Fehlern zĂ€hlen sogenannte „tote Links“. Das sind fehlerhafte Links, die auf nicht vorhandene Ressourcen wie beispielsweise Websites verweisen. Die Studie fand heraus, dass 35% der analysierten Seiten tote interne Links, wovon 70% wiederum 404-Links sind, und 25% tote ausgehende Links besitzen. Die Fehlermeldungen wirken sich dabei negativ auf die Besuchererfahrungen und die QualitĂ€t der Suchergebnisse aus. Deshalb sollte die Website regelmĂ€ĂŸig auf Fehler untersucht und auf die korrekte Schreibweise der Links geachtet werden.

4 Tipps zur Conversion Rate Optimierung

Mittwoch, 08. Mai 2019

Suchmaschinenwerbung- und Optimierung gehören zu den wichtigsten Bausteinen einer erfolgreichen Strategie im Online Marketing. Mithilfe der Schaltung von Werbeanzeigen in Suchmaschinen wie Google und Co. (SEA) und organischer Suchmaschinenoptimierung (SEO) können Unternehmen im World Wide Web eine hohe Reichweite und Sichtbarkeit erzielen. Allerdings gibt es bei diesen Teilgebieten einige Dinge zu beachten. Die sogenannte Conversion Rate Optimierung beispielsweise ist fĂŒr ein erfolgreiches Suchmaschinenmarketing unerlĂ€sslich.

Was ist eine Conversion Rate Optimierung?

Die Conversion Rate Optimierung, kurz CRO, hat die Absicht, das VerhĂ€ltnis zwischen den Besuchern einer Website und den dort von ihnen getĂ€tigten Conversions, also zuvor definierten Handlungen wie KaufabschlĂŒssen oder Anmeldungen, zu verbessern. Mithilfe dieser Maßnahme können Erfolge leichter verstanden und skaliert sowie der Return on Investment (ROI), die Kennzahl zur Messung des Gewinns einer unternehmerischen TĂ€tigkeit, besser kalkuliert werden.

1. Eine benutzerfreundliche Landingpage ist das A und O

Da eine Landingpage hĂ€ufig der erste Kontakt zwischen Websitenutzer und Unternehmen ist, gilt es hier einen positiven ersten Eindruck zu vermitteln. Überzeugt die Landingpage schon in den ersten Sekunden nicht, ist der Besucher meist schnell wieder weg. Besonders wichtig ist ein gut strukturierter Aufbau, der den Nutzer nach möglichst kurzer Zeit zum gewĂŒnschten Conversion-Ziel fĂŒhrt. Dazu gehören beispielsweise Elemente wie ein ausreichend sichtbares Logo, eine prĂ€gnante Headline, ein ĂŒbersichtlich gestaltetes Produktangebot sowie ansprechende und interessante Bilder. Ein Call to Action (CTA) sollte auch vorhanden sein, um auf die gewĂŒnschte Handlung hinzuweisen. Testimonials, also Empfehlungsbeispiele voriger Kunden, und Trustsiegel unterstĂŒtzen positive Reaktionen des Users. Neben diesen Bestandteilen muss jedoch zudem auf eine gute Performance der Website – unter anderem schnelle Ladegeschwindigkeiten – geachtet werden.

2. Verwendung von Nischen Keywords

Nischen Keywords bieten einige Vorteile, denn mit ihnen wird nicht nur der an einem bestimmten Begriff interessierte Besucher zur Website gelockt – es werden auch diejenigen auf die Seite weitergeleitet, die sich bereits konkret fĂŒr den Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung interessieren. Beispielsweise könnte ein relevantes Keyword fĂŒr einen Make-Up-Anbieter „make-up ohne tierversuche“, anstatt nur „make-up“ sein. Somit entsteht weniger Nutzeraufkommen, also Traffic, auf der Website. Gleichzeitig sinken jedoch auch die Streuverluste, da nur die Besucher angesprochen werden, die wirklich kaufen möchten. Daraus resultieren eine steigende Sichtbarkeit sowie Conversion Rate. Positiver Nebeneffekt: Durch die effiziente Strategie werden auch Kosten eingespart.

3. Permanentes Monitoring

Monitoring, die stetige Überwachung aller DatenvorgĂ€nge, ist fĂŒr eine erfolgreiche Strategie der Suchmaschinenoptimierung unumgĂ€nglich. Nur wer die relevantesten Kennzahlen wie die Conversion- und Absprungrate immer im Blick hat, kann langfristig weitere Maßnahmen planen. Die Absprungrate ist neben der Conversion von großer Bedeutung, da es genauso wichtig zu wissen ist, warum die Seite an einem bestimmten Punkt verlassen wird. Auch kann durch Monitoring sofort auf VerĂ€nderungen wie den Markteintritt eines Konkurrenten reagiert und die Website daraufhin angepasst werden.

4. Die Zielgruppe mithilfe von Daten verstehen

Unternehmen sollten ausreichend ĂŒber ihre eigene Zielgruppe informiert sein. Das Sammeln von Daten ist gerade zu unserer Zeit ein leichtes Spiel. Die Schwierigkeit ist hingegen das VerknĂŒpfen der zuvor aufgenommenen Informationen, um hilfreiche Erkenntnisse zu gewinnen. Kunden erwarten zunehmend die persönliche Ansprache von Unternehmen. Um ihnen dies zu ermöglichen, sollte man das Suchverhalten der Nutzer verstehen. Gelingt dies, können unter anderem Landingpages zielgruppenspezifischer erstellt werden. Beispielsweise ist es möglich, dass Kunden in einem bestimmten Gebiet in Deutschland eher nach Make-Up suchen, das ohne Tierversuche hergestellt wurde. In einer anderen Region kann dies womöglich aber irrelevant sein. Daher ist es wichtig, die Landingpages des jeweiligen Ortes mithilfe dieser gesammelten Einsichten anzupassen.

E-Commerce: Generation Z bald grĂ¶ĂŸte Verbrauchergruppe – Chance fĂŒr Unternehmer?

Montag, 25. März 2019

Per Definition gehören alle Menschen, die nach 1998 geboren wurden, zur Generation Z. Diese folgt direkt auf die sogenannte Generation Y und wird als erste Digital-Native-Generation charakterisiert. Bereits jetzt macht die Personengruppe ein Drittel der Weltbevölkerung aus und steht trotz ihres jungen Alters in Deutschland bereits fĂŒr vier Prozent der gesamten Haushaltsausgaben.

Bis 2020 soll die Generation Z zur grĂ¶ĂŸten Verbrauchergruppe weltweit aufgestiegen sein. Eine Studie der OC&C Strategy Consultants hat nun das Konsumverhalten der Generation Z untersucht und somit Werbetreibenden aufgezeigt, wie sie von diesen Erkenntnissen profitieren können. Insgesamt wurden fĂŒr die Studie 15.500 Menschen aus vier Generationen in unterschiedlichen LĂ€ndern befragt.

Vermarktung statt QualitÀt

Laut der genannten Studie achtet die Generation Z viel weniger auf QualitÀt und Preis als vorherige Generationen. Demnach legen die jungen Verbraucher viel mehr Wert auf Stil, ProduktprÀsentation und Nachhaltigkeitsaspekte. Auch traditionelle Inspirationsquellen motivieren die junge Zielgruppe nur noch selten zu einer Kaufentscheidung.

Viel mehr wird die Generation Z durch Social Media, Blogs, Prominente etc. beeinflusst. Empfehlenswert wĂ€re es also, sich Gedanken ĂŒber neue Formen der Interaktion mit den jungen Verbrauchern zu machen, da diese dauerhaft auf Social-Media-Plattformen unterwegs sein werden.

Dringend nötig: Umdenken bei der Mitarbeiterakquise

Auch der Bezug zur Mitarbeiterakquise sollte nicht unbeachtet gelassen werden. Denn die Zugehörigen der Generation Z Ă€hneln sich ĂŒber alle LĂ€nder hinweg in Einstellungen und Haltung – und das wesentlich mehr als die Generationen davor. Fragen des Tierschutzes, der sozialen Gleichstellung und der Vielfalt sind prĂ€gend fĂŒr die junge Zielgruppe.

Gerade das gesellschaftspolitische Bewusstsein dieser Generation wird enorme Auswirkungen auf das VerhÀltnis zu potenziellen Arbeitgebern haben. Strebt ein Unternehmer also an, junge Mitarbeiter zu akquirieren, sollten damit einhergehend auch die Unternehmenswerte und ethische Standards weiterentwickelt werden. Auf diese Weise ist eine Bindung der nach 1998 Geborenen an Betriebe gewÀhrleistet, so dass die AttraktivitÀt des Online-Angebotes auch nach deren Generation ausgerichtet werden kann.

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