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Archiv für die Kategorie ‘Online-Marketing’

Retail Media: Neues Marketingkonzept f√ľr Unternehmen?

Dienstag, 24. Oktober 2023

In der Welt des digitalen Marketings ist Retail Media l√§ngst ein g√§ngiger Begriff geworden. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Konzept? Kurz gesagt, es handelt sich hierbei um die M√∂glichkeit, Werbung direkt auf Webshops und Marktpl√§tzen zu platzieren. Daf√ľr liegt eine neue Entwicklung des Suchverhaltens von Nutzern zugrunde. Die H√§lfte aller Produktrecherchen im Internet finden n√§mlich nicht mehr √ľber herk√∂mmliche Suchmaschinen statt, sondern direkt auf den Webseiten der jeweiligen Online-Shops. Diese Tatsache allein verdeutlicht, wie effektiv Retail Media sein kann. Denn was k√∂nnte naheliegender sein, als in den digitalen Schaufenstern der Online-H√§ndler Werbung zu schalten, wenn die Kunden ohnehin auf der Suche nach passenden Produkten sind? Retail Media wird daher auch oft als Trade Marketing bezeichnet, da es sich darauf konzentriert, Produkte in den digitalen Marktpl√§tzen und Shops sichtbar zu machen.

Um sich in der Masse der Mitbewerber hervorzuheben, ist eine Steigerung der Sichtbarkeit von entscheidender Bedeutung, denn sie ist unter anderem ausschlaggebend f√ľr den Erfolg und die Umsatzzahlen. Es wird behauptet, dass der Einsatz von Retail Media den Umsatz um erstaunliche 125 Prozent steigern kann. Zeitgleich steigert sich auch der Bekanntheitsgrad. Insbesondere f√ľr weniger bekannte Hersteller, die in gro√üen Online-Shops oft √ľbersehen werden, kann Retail Media dazu beitragen, die gew√ľnschte Zielgruppe gezielt anzusprechen und somit den Erfolg zu steigern.

Einige Formen von Retail Media

Es existieren verschiedene Formen des Retail Media, die Herstellern dabei helfen, ihre Produkte aufmerksamkeitsstark zu positionieren. Eine solche Strategie kann beispielsweise die Investition in gesponserte Produkte sein. Dieses Konzept erinnert stark an die herkömmliche Werbung bei Suchmaschinen. Die gesponserten Produkte erscheinen, sobald ein Nutzer im Onlineshop nach einem spezifischen Produkt sucht. Meist sind diese Werbeanzeigen bereits in den obersten Suchergebnissen präsent oder werden in unmittelbarer Nähe oder innerhalb der regulären Suchergebnisse angezeigt. Die Absicht dahinter ist klar: Die Interessenten sollen von den Konkurrenzprodukten abgelenkt und auf die beworbenen Produkte geleitet werden. Es ist jedoch nicht nur den großen Marken vorbehalten, diese Form von Retail Media zu nutzen; auch kleine Unternehmen setzen auf diese Strategie, um mehr Aufmerksamkeit zu erlangen.

Eine weitere wirkungsvolle Methode des Retail Media ist die Video- und Displaywerbung. In der heutigen digitalen Welt begegnen wir immer h√§ufiger Videos und Bannerwerbung auf nahezu jeder Website. Obwohl diese Anzeigen nicht unmittelbar auf die Herstellerwebseite verlinken, f√ľhren sie die Nutzer zumindest auf die Landingpage der Marke im Onlineshop. Von dort aus k√∂nnen die Produkte mit nur wenigen Klicks erworben werden. Diese Form der Werbung findet man entweder im integrierten Markenshop des Onlineshops, in spezifischen Kategorien oder auf den Seiten von Marketingkampagnen.

Andere wichtige Formen des Retail Media sind der Branded Content, Influencer Marketing und Native Advertising. Insbesondere gro√üe Onlineshops nutzen diese Ans√§tze. Eine erfolgreiche Kooperation mit einem Influencer ist ein anschauliches Beispiel. Influencer werden zu exklusiven Reisen eingeladen oder erhalten eine F√ľlle neuer Produkte, die sie in ihren Social-Media-Beitr√§gen pr√§sentieren. Dabei m√ľssen sie darauf achten, dass die Produkte auf nat√ľrliche und authentische Weise in ihre Inhalte integriert werden, was als native Integration von Werbung bezeichnet wird. Solche Kooperationen sind sowohl f√ľr die Influencer als auch f√ľr die Marke √§u√üerst vorteilhaft.

Retail Media: Marketingstrategien f√ľr die Zukunft?

Der Retail Media Markt hat in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Anstieg verzeichnen k√∂nnen. F√ľr Marken bietet Retail Media in erster Linie eine erweiterte Reichweite und die M√∂glichkeit eines pr√§ziseren Targetings. Die bessere Positionierung im Wettbewerbsumfeld er√∂ffnet dar√ľber hinaus vielf√§ltige Chancen, um den Umsatz zu steigern. Trotz des rasanten Wachstums ist der deutsche Markt noch keineswegs ausgereizt, denn gerade einmal ein Prozent der weltweiten Ausgaben f√ľr Retail Media entfallen auf den deutschen E-Commerce-Markt.

Der immense Aufschwung von Retail Media in den vergangenen Jahren resultiert aus dem erkannten Potenzial seitens der Kunden. Retail Media erm√∂glicht es, Kunden und Marken genau in dem Moment zusammenzubringen, wenn die Kaufabsicht am h√∂chsten ist. Obwohl Retail Media in vielen L√§ndern noch am Beginn der Entwicklung steht, wird dieser Werbezweig h√∂chstwahrscheinlich die zuk√ľnftige Marketingstrategien stark beeinflussen. Unternehmen sollten sich daher fr√ľhzeitig mit dieser Art von Marketing besch√§ftigen, um sich auf dem Markt zu etablieren und die Reichweite weiter ausbauen zu k√∂nnen.

WhatsApp Channels: Neue Marketingm√∂glichkeiten f√ľr Unternehmen?

Donnerstag, 05. Oktober 2023

In der schnelllebigen Welt der Messaging-Apps hat WhatsApp erneut die Aufmerksamkeit auf sich gezogen, indem es ein neues Feature namens “Channels” ver√∂ffentlicht hat.

Bereits im Mai 2023 wurde bekannt, dass WhatsApp an einem neuen Feature namens ‚ÄěChannels‚Äú arbeitet. Nunmehr hat das Unternehmen das Feature auch in Deutschland offiziell eingef√ľhrt. Aber was genau sind WhatsApp Channels und wie werden sie die Art und Weise wie wir Nachrichten empfangen und teilen ver√§ndern?

Was sind WhatsApp Channels?

Nutzer erhalten mit den WhatsApp Channels eine M√∂glichkeit, direkt in der App Updates von Personen und Unternehmen zu erhalten. Es handelt sich um ein Kommunikations-Tool, √ľber das beispielsweise Texte, Fotos oder auch Videos verschickt werden k√∂nnen. Das Unternehmen WhatsApp hat im Vorfeld mit ausgew√§hlten Organisationen und f√ľhrenden Pers√∂nlichkeiten in Singapur und Kolumbien zusammengearbeitet, um die Channels zu testen.

Das Unternehmen betont, dass Channels mit einem starken Fokus auf den Schutz der Privatsph√§re entwickelt wurden. Die pers√∂nlichen Daten, insbesondere die Telefonnummern, sowohl der Administratoren der jeweiligen Channels als auch die von den Nutzern, die den Channels folgen, werden nicht angezeigt. Allerdings k√∂nnen somit Administratoren auch keine Nutzer manuell hinzuf√ľgen. Die Entscheidung liegt allein beim Nutzer, welchen Channel er beitreten m√∂chte.

Die Channels erhalten in der App einen eigenen Tab namens “Aktuelles”. Dieser Tab enth√§lt nicht nur die Channels, sondern auch Statusmeldungen von Kontakten. Dadurch k√∂nnte das bisher weniger genutzte Feature der Statusmeldungen mehr Aufmerksamkeit erhalten. Nutzer haben die M√∂glichkeit, die verf√ľgbaren Channels √ľber ein Verzeichnis zu betrachten und die Suche mit geeigneten Filtern anzupassen. Dar√ľber hinaus ist es m√∂glich, einen Channel √ľber einen vorab erhaltenen Einladungslink beizutreten.

Potenzielle Chancen f√ľr Unternehmen und Marketer

Grundsätzlich liegt die Hauptpriorität der App weiterhin in der Übertragung von privaten Mitteilungen, etwa zwischen Familie, Freunden und Communities.

WhatsApp Channels haben dennoch ein gewisses Potenzial, die Marketingwelt zu unterst√ľtzen, ein eigenes Gesch√§ft rund um einen Kanal aufzubauen und verschiedene Bezahldienste zu nutzen. Das Tool erm√∂glicht es Unternehmen, Nachrichten an eine gro√üe Anzahl von Personen zu senden. Dieses kann die Reichweite und die Sichtbarkeit ihrer Botschaften erheblich erh√∂hen. Dar√ľber hinaus ist es √§u√üerst einfach, Nachrichten √ľber Channels zu versenden. Unternehmen k√∂nnen Texte, Fotos, Videos und sogar Umfragen verwenden, um mit ihrem Publikum in Kontakt zu treten.

Um den Bekanntheitsgrad des eigenen Channels zu erh√∂hen, gibt es die M√∂glichkeit, diesen im Verzeichnis zu bewerben und bietet damit die Chance, neue Kunden zu gewinnen und bestehende Beziehungen zu vertiefen. Somit k√∂nnte auch √ľber das neue Feature ein eigenes Gesch√§ft aufgebaut werden, um zus√§tzliche Einnahmen zu generieren.

Die Nachteile von WhatsApp Channels f√ľr Marketing

Anders als in WhatsApp-Gruppen gibt es in Channels allerdings kaum M√∂glichkeit, dass Nutzer aktiv interagieren k√∂nnen, au√üer bei einer Umfrage. Die Kommunikation erfolgt lediglich vom Betreiber des Channels, was die M√∂glichkeit zur Kundenr√ľckmeldung stark einschr√§nkt. Dar√ľber hinaus k√∂nnen Nachrichten auch nicht an spezifische Zielgruppen angepasst werden. Jeder Nutzer, der den Channel folgt, erh√§lt dieselbe Nachricht. Diese sind nur im Tab “Aktuelles” sichtbar und erscheinen in chronologischer Reihenfolge, was wiederrum dazu f√ľhren kann, dass √§ltere Nachrichten √ľbersehen werden, je nachdem wie viele Channels der Nutzer folgt.

Ebenso kommen die Channels mit geringen Marketing-Features daher. WhatsApp Channels bieten im Gegensatz zu anderen Plattformen keine Automatisierungsm√∂glichkeiten wie Chatbots oder Vorlagen. Da es dar√ľber hinaus keine umfassenden Analysewerkzeuge gibt, ist es auch schwierig, die Nachrichtenleistung zu verfolgen. Ein weiterer gro√üer Nachteil besteht in Sachen Datenschutz, da das neue Feature standardm√§√üig keine Ende-zu-Ende-Verschl√ľsselung anbietet.

WhatsApp Channels - Potenzial und Grenzen

Insgesamt k√∂nnen WhatsApp Channels eine effektive neue M√∂glichkeit sein, um die eigene Zielgruppe √ľber Updates oder interessante Inhalte, wie Sonderangebote, auf dem Laufenden zu halten. Da allerdings viele wichtige Marketing-Funktionen fehlen, ist ein Channel nicht der beste Weg, um wirklich das meiste aus WhatsApp-Marketing herauszuholen. Unternehmen sollten daher sorgf√§ltig abw√§gen, wie sie WhatsApp Channels in ihrer Marketingstrategie integrieren und die Vor- und Nachteile ber√ľcksichtigen.

Online-PR als Schl√ľssel zur digitalen Markterschlie√üung

Freitag, 01. September 2023

‚ÄěOnline-PR‚Äú ist ein Begriff, der die strategische Anwendung von Public-Relations-Taktiken im digitalen Raum beschreibt und hat sich zu einem unverzichtbaren Werkzeug entwickelt, um Marken und Unternehmen im heutigen digitalen Zeitalter erfolgreich zu positionieren. Die Nutzung von Online-Medien, soziale Plattformen, Blogs und andere digitale Ressourcen sorgen f√ľr vielseitige M√∂glichkeiten, die Reichweite des eigenen Unternehmens zu erweitern. Aber auch um beispielsweise das Image zu festigen oder gar zu verbessern und die Kommunikation mit der Zielgruppe zu optimieren. Die Schnittstelle zwischen Online-PR, Content-Marketing und Suchmaschinenoptimierung (SEO) er√∂ffnet damit eine Landschaft voller Potenzial.

Die Bedeutung suchmaschinenoptimierter Online-Pressemitteilungen

Im Zentrum dieser Synergie stehen suchmaschinenoptimierte Online-Pressemitteilungen, die einen essenziellen Baustein f√ľr die Online-PR-Strategie bilden. Hierbei handelt es sich um gezielte Nachrichten, die √ľber Unternehmensereignisse und Innovationen berichten. Ziel ist es, dass die Berichte nicht nur die Aufmerksamkeit von anderen Online-Medien und potenziellen Kunden auf sich ziehen, sondern dar√ľber hinaus auch wertvolle Backlinks generieren. Mit diesen kann das Suchmaschinenranking verbessert und der organische Traffic auf der unternehmenseigenen Webseite gesteigert werden. Einer der Herausforderungen dabei ist, den richtigen Grad zwischen traditioneller und digitaler Berichterstattung zu finden, um sowohl in den klassischen Printmedien als auch auf Online-Portalen pr√§sent zu sein. Das Ergebnis wird einen umfassenden Einfluss auf die Sichtbarkeit des Unternehmens nehmen.

Doch Online-PR geht √ľber die Ver√∂ffentlichung von Pressemitteilungen hinaus. Sie dreht sich auch um den Aufbau und die Pflege von Verbindungen, sei es zu Online-Journalisten, Bloggern oder Influencern. Diese Beziehungen sind der Schl√ľssel zur F√∂rderung der Berichterstattungen und Erw√§hnungen, die wiederum das Vertrauen in die Marke des Unternehmens st√§rken. Die Kraft der sozialen Medien kann daf√ľr sorgen, dass Inhalte geteilt, die Interaktionen mit der Zielgruppe gef√∂rdert werden und die Reichweite maximiert wird.

Die Rolle des Content-Marketings und der Online-Rezensionen

Ein weiterer Bereich ist das Content-Marketing, das hochwertige Inhalte wie Blogbeitr√§ge, Infografiken und Videos nutzt, um nicht nur die Sichtbarkeit zu erh√∂hen, sondern auch die Positionierung als Branchenexperte zu festigen. Diese Inhalte sind wichtig, um das Interesse zu wecken und die Marke als Informationsquelle zu etablieren. Dar√ľber hinaus sorgen Online-Rezensionen und Empfehlungen f√ľr ein solides Fundament des Vertrauens, das potenzielle Kunden dazu ermutigt, sich f√ľr das Unternehmen zu entscheiden.

Die Interaktion mit der Zielgruppe kann beispielsweise durch kreative Ma√ünahmen wie Social-Media-Wettbewerbe oder Verlosungen gest√§rkt werden und f√∂rdert nicht nur die Aufmerksamkeit, sondern schafft auch eine pers√∂nliche Verbindung, die weit √ľber den digitalen Raum hinausgeht. Gastbeitr√§ge auf relevanten Blogs oder Online-Medien bringen neue Zuh√∂rer, w√§hrend Online-Events wie Pressekonferenzen oder Live-Streams die M√∂glichkeit bieten, Produkte und Ank√ľndigungen auf innovative Weise zu pr√§sentieren.

Verbindung von Online-PR, Content-Marketing und SEO

Um den vollen Nutzen aus der Online-PR zu ziehen, ist es unerl√§sslich, SEO-Praktiken zu integrieren. Durch das strategische Einbetten von Keywords und die Optimierung von Inhalten f√ľr Suchmaschinen k√∂nnen die Rankings verbessert und die Auffindbarkeit erh√∂ht werden. Doch obwohl die technische Seite durchaus wichtig ist, sollte der menschliche Aspekt auf keinen Fall vernachl√§ssigt werden. Die kontinuierliche √úberwachung von Online-Gespr√§chen erm√∂glicht es, aktiv auf Fragen und Probleme zu reagieren und unter anderem das Image des Unternehmens zu sch√ľtzen.

Um dieses Ergebnis zu erhalten, ist eine Zusammenarbeit von Online-PR mit dem Content-Marketing und SEO zwingend notwendig. Der Fokus sollte dabei auf die Maximierung des SEO-Potenzials von Online-Pressemitteilungen liegen. Denn so kann sowohl die Sichtbarkeit als auch das Vertrauen gesteigert werden. Der Prozess erfordert damit nicht nur technisches Geschick, sondern auch das Gesp√ľr f√ľr relevante Inhalte und die F√§higkeit, eine Geschichte zu erz√§hlen, die Menschen und Suchmaschinen gleicherma√üen anspricht.

Die Erfolgsformel: Online-PR, Content-Marketing und SEO

In einer Zeit, in der die digitale Landschaft st√§ndig im Wandel ist, erweist sich die Verbindung von Online-PR, Content-Marketing und SEO als der Schl√ľssel f√ľr eine erfolgreiche digitale Markterschlie√üung. Unternehmen, die diese Elemente gekonnt miteinander verkn√ľpfen, haben die M√∂glichkeit, ihre Botschaften weit zu verbreiten, sich als Experten zu etablieren und einen positiven Einfluss auf ihre Zielgruppen auszu√ľben.

Amazon SEO: So ranken die Produkte ganz oben

Freitag, 21. April 2023

Wenn es darum geht, dass Verbraucher nach bestimmten Produkten suchen, dann hat mittlerweile Amazon sich als eine Art Suchmaschine etabliert. Kein Wunder, denn Amazon ist eine der gr√∂√üten und erfolgreichsten Plattformen weltweit, um Produkte zu verkaufen. Viele Unternehmen nutzen daher die Plattform, um ihre Produkte Millionen von Kunden anzubieten. Durch die stetig wachsende Konkurrenz auf der Plattform wird es allerdings immer schwieriger, sich von anderen Verk√§ufern abzuheben und eine hohe Sichtbarkeit f√ľr die eigenen Produkte zu erreichen.

Eine Strategie, um sichtbarer zu werden und Produkte auf der ersten Seite ranken zu können ist Amazon SEO. Hierbei konzentriert man sich, Produkte auf Amazon so zu optimieren, damit am Ende eine höhere Platzierung in den Suchergebnissen und somit mehr potenzielle Kunden erreicht werden. Doch worauf kommt es bei der Optimierung an? Wir zeigen in diesem Beitrag die wichtigsten Faktoren.

Was ist Amazon SEO und wie unterscheidet es sich zu Google SEO?

Bei Amazon SEO handelt es sich um die Optimierung von Produktdetailseiten. Im Gegensatz zum klassischen Google SEO geht es bei Amazon SEO nicht darum, eine Webseite f√ľr die Suchmaschine zu optimieren, sondern um die Optimierung von den Detailseiten einzelner Produkte. Dadurch k√∂nnen potenzielle Kunden bei der Suche nach einem Produkt diesen leichter finden.

Bei Google haben diverse Faktoren wie Backlinks, Meta-Tags und Keyword-Dichte Einfluss auf das Ranking von Webseiten. Hingegen setzt das Amazon SEO vor allem auf die Relevanz und Performance der einzelnen Produktdetailseiten. Dabei gilt jedoch auch hierbei, je relevanter und mehrwertiger der Inhalt ist, desto h√∂her wird das Produkt letztendlich in den Amazon-Suchergebnissen angezeigt. Dar√ľber hinaus ist zu bedenken, dass Amazon eine reine Suchmaschine f√ľr Produkte darstellt. Leider bietet Amazon f√ľr die Optimierung wenige Tools an.

Welche Faktoren spielen bei Amazon-SEO eine Rolle?

Es gibt diverse Faktoren, die sowohl Onpage, also auf der Seite direkt, als auch Offpage, durch Reaktionen von au√üen (wie beispielsweise Rezensionen, Auszeichnungen, aber auch Kaufrate), f√ľr ein besseres Ranking sorgen k√∂nnen. Folgende Ma√ünahmen k√∂nnen von Unternehmen direkt durchgef√ľhrt werden.

Produkttitel

Mit einer der wichtigsten Faktoren bei der Amazon SEO ist der Produkttitel. Dieser sollte pr√§gnant, aussagekr√§ftig sein und die wichtigsten Keywords enthalten. Bei der Suche nach den richtigen Keywords muss der Spagat gelingen, dass sie zum einen relevant f√ľr das Produkt sind und zum anderen h√§ufig von Kunden in den Suchanfragen verwendet werden.

Produktbeschreibung

Eine gute Produktbeschreibung sollte ebenfalls die wichtigsten Keywords enthalten und dar√ľber hinaus detaillierte Informationen √ľber das Produkt liefern. Bei der Erstellung ist darauf zu achten, dass der Text ansprechend und leicht verst√§ndlich ist, um potenzielle Kunden von den Vorteilen des Produkts zu √ľberzeugen.

Produktbilder

Bei den Bildern sollte darauf geachtet werden, dass diese qualitativ hochwertig und das Produkt optimal in Szene setzen. Idealerweise wird das Produkt in verschiedenen Ansichten gezeigt. Insbesondere das Hauptbild sollte das Produkt gut darstellen und alle wichtigen Informationen enthalten.

Kundenbewertungen

Auch bei Amazon ist eine positive Bewertung, wie in anderen Shops √§hnlich, wichtig und tragen mitunter zur Glaubw√ľrdigkeit des Unternehmens und Vertrauensbildung bei potenziellen Kunden bei. Unternehmen sollten daher auf so viele positive Bewertungen wie m√∂glich bauen. Bei negativen Bewertungen sollte entsprechend reagiert werden.

Produktkategorie und -attribute

Bei der Erstellung von Produktseiten sollte die Wahl der Kategorie so präzise wie möglich erfolgen, um ein nachhaltiges Amazon SEO zu erreichen. Es bringt nicht viel, wenn das Produkt in fremden Kategorien gefunden wird, da Kunden dieses dann schlichtweg nicht suchen. Ebenso sollten die Attribute der einzelnen Produkte so genau wie möglich angegeben werden. Dieses gehört mit zu der detaillierten Produktbeschreibung.

Mit Amazon SEO das Ranking verbessern

Die hier vorgestellten Faktoren sind nur einige von vielen. Wie schlussendlich der Amazon Ranking-Algorithmus im Detail funktioniert, wird vom Unternehmen nicht verraten. Das wiederum gleicht sich mit Google. Dar√ľber hinaus ist die Umsetzung und Optimierung von Amazon SEO eine zeitaufwendige und komplexe Aufgabe, dennoch ist es eine wichtige Strategie f√ľr Unternehmen. Durch die Optimierung der Produktseiten kann die Sichtbarkeit und das Ranking der Produkte nachweislich verbessert werden.

Was ist Pull Marketing und wie funktioniert es?

Dienstag, 04. April 2023

Marketing ist ein immer weiter ansteigender und bedeutender Bereich f√ľr Unternehmen. Teils wird viel Geld in diesen Bereich gesteckt, um Kunden auf das eigene Produkt aufmerksam zu machen und zum Kauf zu animieren.

Doch neben diesem sogenannten Push Marketing existiert noch das Pull Marketing. Doch was bedeutet das und wie können Maßnahmen im Pull Marketing Unternehmen dazu verhelfen neue Kunden zu akquirieren?

Unterschiede zwischen Push und Pull Marketing

Wie eingangs bereits erw√§hnt handelt es sich bei dem Push Marketing um die eher bekannten Marketingstrategien, die von vielen Unternehmen durchgef√ľhrt werden. Mittels bezahlte Werbung versuchen Unternehmen auf den Kunden zuzugehen und diese dazu zu bringen, sich mit dem Unternehmen, bzw. dem Produkt auseinanderzusetzen. Hierbei flie√üt teils viel Geld in Marketing- und Werbestrategien. Die Umsetzung von Push Marketing erfolgt meist auf Social-Media-Kan√§len, per eMail-Marketing oder √ľber die klassischen bezahlten Werbeanzeigen.

Beim Pull Marketing ist es grunds√§tzlich andersherum. Hierbei kommt der Kunde selbstst√§ndig auf das Unternehmen zu und interessiert sich f√ľr das Produkt, ohne dass das Unternehmen vorher durch beispielsweise Werbema√ünahmen hierauf aufmerksam gemacht hat. Hierbei stehen M√∂glichkeiten auf der eigenen Webseite, bzw. alle Orte zur Verf√ľgung, auf denen Content Marketing betrieben werden kann. Ziel ist es, dass durch mehrwertigen Content Kunden auf diesen geleitet werden und sich selbstst√§ndig f√ľr den Inhalt interessieren. Der gro√üe Vorteil am Pull Marketing sind die Kosten, diese halten sich im Gegensatz zum Push Marketing n√§mlich sehr gering.

Wie kann Pull Marketing durchgef√ľhrt werden?

Pull Marketing mit Suchmaschinenoptimierung

Pull Marketing ist eine langfristige Ma√ünahme, die Unternehmen ergreifen k√∂nnen. Beitr√§ge und Artikel m√ľssen geschrieben werden und so optimiert werden, damit sie vom Kunden auch gefunden werden. Womit wir bereits bei der wichtigsten Regel im Pull Marketing sind, die Suchmaschinenoptimierung. Durch relevante Suchw√∂rter und einem Text, der einen Mehrwert f√ľr den User darstellt, kann die Seite bei Suchmaschinen auf die ersten Pl√§tze kommen.

Um dieses zu erreichen, sollte vorab eine intensive Keyword-Recherche betrieben werden, um die relevanten, und thematisch passenden Suchwörter zu finden. Außerdem sollte die Webseite technisch optimiert sein, damit die Ladezeiten so gering wie möglich sind. Ansonsten droht die Gefahr, dass der User abspringt, bevor die Seite vollends sichtbar ist.

Pull Marketing mit gesteigerter User Experience

Die User Experience ist einer der Indikatoren, anhand derer Suchmaschinen die Webseite bewerten und in den Suchergebnissen ranken. Dabei wird beispielsweise das Verhalten des Kunden gemessen, beispielsweise wieviel Klicks wurden auf der Webseite gemacht, wurden Interaktionen durchgef√ľhrt und wie lange war der User auf der jeweiligen Seite. Diese Faktoren k√∂nnen nicht direkt beeinflusst werden, da das Verhalten der User individuell ist, doch gibt es diverse Ma√ünahmen, die dazu f√ľhren k√∂nnen, dass die User Experience verbessert werden kann.

Zu den Verbesserungen geh√∂rt zum einen eine gute Aufteilung von Text und Bildern auf der Seite. User m√ľssen auf dem ersten Blick sehen k√∂nnen, worum es sich auf der Seite handelt und was hier zu finden ist. Aussagekr√§ftige √úberschriften k√∂nnen dabei unterst√ľtzen, aber auch die M√∂glichkeit, dass Kunden auf der Seite interagieren k√∂nnen, beispielsweise durch Weiterleitungen zu Querverweisen.

Dar√ľber hinaus sollte man sich beim Pull Marketing nicht nur auf einen Content-Typen konzentrieren, sondern auch hier Vielfalt bieten. Neben diversen textbasierten Inhalten k√∂nnen zum Beispiel auch Erkl√§r-Videos einen gro√üen Mehrwert schaffen.

Mit Pull Marketing nachhaltig Kunden finden und binden

Wie man bereits bei den Tipps zum Pull Marketing erkennen kann, ist diese Variante keine, die einen schnellen Effekt verspricht. Dennoch sollten Unternehmen dieses Marketing nicht außer Acht lassen. Denn mit Pull Marketing können Kunden nachhaltig an das Unternehmen gebunden werden. Finden User mehrwertigen Content, der zu ihrer Problemlösung beiträgt, kommen diese immer wieder, um neue Informationen zu finden.

So verändern Chatbots das Online-Marketing

Freitag, 10. Februar 2023

Der Einsatz von ChatBots hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt und viele Unternehmen nutzen bereits diese Art der Kundenkommunikation auf ihrer Webseite. Aber auch im Online-Marketing halten ChatBots Zuspruch und das nicht nur f√ľr gro√üe Unternehmen. Auch Klein- und Mittelstandsunternehmen k√∂nnen vom Einsatz eines ChatBots im Online-Marketing profitieren. Wo die Vorteile liegen und in welchen Bereichen ChatBots zum Einsatz kommen k√∂nnen, zeigen wir in diesem Beitrag.

Was macht ein ChatBot?

Bei ChatBots handelt es sich um Programme, die mit dem Menschen kommunizieren k√∂nnen. Diese Kommunikation basiert auf einen textlichen Dialog. Auf vielen Webseiten sieht man bereits am unteren Rand eine Dialogbox, in der der Kunde eine Frage schreiben kann. Das Programm wertet die Frage anhand bestimmter Kriterien aus und liefert die hierzu passend hinterlegte Antwort. Diese sind in nat√ľrlicher Sprache verfasst, so dass der Anschein erweckt wird, dass eine reale Ansprechperson dahintersteckt.

Weitere Entwicklungen arbeiten bereits mit Spracherkennungen, wie man es bereits von großen Unternehmen, wie Amazon mit Alexa oder Siri bei Apple, her kennt.

Neben diesem statischen System, bei dem vordefinierte Antworten in einer Datenbank hinterlegt sind, gibt es noch das dynamische System. Bei diesem kommt das maschinelle Lernen zum Einsatz und der ChatBot entwickelt sich automatisch weiter. So k√∂nnen umfangreiche Prozesse durchgef√ľhrt und beispielsweise Kundenanfragen optimaler bearbeitet werden.

ChatBots als direkte Ansprechpartner

Der Vorteil bei dem Einsatz eines ChatBots liegt unter anderem bei der Erreichbarkeit. Dieser ist 24 Stunden am Tag bereit Anfragen von Kunden zu beantworten. Daher unterst√ľtzen diese Programme den Kundenservice im hohen Ma√üe. Die erste Kontaktaufnahme des Nutzers kann √ľber den ChatBot erfolgen. Hier werden die meistgestellten Fragen, wie beispielsweise Anfragen zu Produkten oder Leistungen, bereits zielorientiert beantwortet.

Zwar sind viele dieser Informationen auch in den FAQs auf der Unternehmensseite zu finden, allerdings möchten Kunden mittlerweile nicht mehr suchen, sondern direkt eine Antwort auf ihre Frage erhalten. Bei der Eingabe der Frage können ChatBots Grammatik und Rechtschreibung selbstständig korrigieren, so dass die richtige Antwort geliefert werden kann.

ChatBots im Online-Marketing

In den letzten Jahren wurden die bereits beschriebenen ChatBot-Systeme weiterentwickelt und finden nunmehr auch den Einsatz im Online-Marketing. Über die reine Frage-Antwort-Phase sind viele ChatBots bereits hinweg und können detailliertere Antworten und Informationen liefern. So ist es mittlerweile möglich, dass auf eine Kundenanfrage bereits das passende Produkt samt Informationen und Link zum Online-Shop geliefert werden kann. Auch einfache Unterhaltungen sind möglich, so dass in dem Gespräch ebenfalls das passende Produkt gefunden und dem Kunden präsentiert werden kann.

Das Einsatzgebiet ist nicht mehr nur auf die Webseite eines Unternehmens beschr√§nkt, sondern erstreckt sich mittlerweile auch auf Social-Media-Plattformen. So ist es beispielsweise m√∂glich, dass auf Facebook oder Twitter Kundenanfragen √ľber ChatBots bearbeitet werden k√∂nnen. Ebenso wird hier nicht nur eine textbasierte Antwort geliefert, sondern direkt ein Bild des passenden Produktes oder der Link zur Artikelseite im Online-Shop.

Buchungen per ChatBots

Neben dem Vorschlagen von Produkten auf spezielle Kundenanfragen sollen ChatBot-Systeme k√ľnftig Buchungen, bzw. Reservierungen, etwa f√ľr Hotels oder Restaurants, bearbeiten k√∂nnen. Aber auch Flugbuchungen k√∂nnen abgewickelt werden. Der Service kann sogar erweitert werden. So ist es durchaus m√∂glich, dass im Anschluss einer Buchung Check-in-Erinnerungen, √Ąnderungs- oder Versp√§tungsinformationen automatisch an den Kunden verschickt werden k√∂nnen. Einige Systeme sind bereits hierf√ľr im Einsatz.

Kommunikation ist die Zukunft des Online-Marketings

Wie der Stand der Dinge zeigt, k√∂nnen ChatBots eine gro√üe Bereicherung f√ľr das Online-Marketing eines Unternehmens darstellen. Insbesondere der m√∂gliche Einsatz auf Social-Media-Plattformen, bzw. Messenger-Diensten er√∂ffnen neue M√∂glichkeiten mit der potenziellen Zielgruppe in Kontakt zu kommen, um damit den Bekanntheitsgrad eines Unternehmens auszuweiten und Umsatzsteigerungen zu generieren.

Was ist Shoppable Content und wie funktioniert es?

Mittwoch, 07. Dezember 2022

Im Online-Marketing sind insbesondere zwei Bereiche von wichtiger Bedeutung. Zum einen geh√∂rt nat√ľrlich die Vermarktung der Produkte auf elektronischem Wege, das sogenannte E-Commerce, dazu. Denn ohne diesen Bereich ist ein Online-Handel schlichtweg nicht m√∂glich. Zum anderen sollte neben den angebotenen Produkten auch ein mehrwertiger Content f√ľr den Shop-Besucher zur Verf√ľgung gestellt werden.

Bislang waren diese beiden Bereiche in Unternehmen eher getrennt voneinander tätig. Mittlerweile wurde aber erkannt, dass beide Bereiche zusammengehören. Es entwickelte sich daraus der sogenannte Shoppable Content. Also eine Bereitstellung von Inhalten mit integrierter Möglichkeit, direkt einen Kauf abzuschließen.

Wie funktioniert Shoppable Content im Detail?

Wie bereits erw√§hnt ist Content-Marketing ein wichtiger Bestandteil des Online-Marketings zum Betreiben eines E-Commerce-Shops. Dabei wird das Ziel verfolgt, dass Kunden mit einem Inhalt, der f√ľr sie einen entsprechenden Mehrwert hat, zu binden und zum Wiederkommen zu animieren. Beispielsweise k√∂nnen Praxisanwendungen des jeweiligen Produktes beschrieben oder neue Entwicklungen ver√∂ffentlicht werden. Bislang lag der Nutzen f√ľr den Shop-Betreiber darin, dass der Kunde aufgrund eines Problems nach einer L√∂sung gesucht hat und auf die entsprechende Content-Seite des Unternehmens gelang. Hier wurde ein eigenes Produkt mit entsprechenden Vorteilen vorgestellt. Anschlie√üend hat der Kunde das Produkt im Shop gesucht und im Besten Fall bestellt.

Allerdings gibt es bei dieser Variante das Risiko, dass der Kunde während des Suchens und der Auswahl des richtigen Produktes wieder abspringt.

Damit diese Schritte minimiert werden, wird nunmehr der Content direkt mit dem E-Commerce verbunden. Im Artikel selbst ist das jeweilige Produkt samt Bestellmöglichkeit bereits integriert, so dass der Kunde keine Zwischenschritte beschreiten muss.

F√ľr wen ist Shoppable Content interessant?

Grunds√§tzlich kann festgestellt werden, dass Shoppable Content f√ľr jede Art von Online-Handel n√ľtzlich sein kann. Schlie√ülich verbinden sich zwei Bereiche, damit der Kunde einfacher Produkte bestellen kann.

Dabei sind die M√∂glichkeiten der Integration der Produkte in den Content vielf√§ltig. Beispielsweise kann ein Produkt explizit vorgestellt werden, mit all den Vorteilen und M√∂glichkeiten, die es bietet. Anschlie√üend hat der Kunde die M√∂glichkeit das Produkt direkt in den Warenkorb zu legen. Oftmals werden auch Vergleichsseiten f√ľr die unterschiedlichen Eigenschaften einer Produktreihe erstellt. Auch hier kann eine direkte Verlinkung f√ľr den Warenkorb aufgenommen werden.

Shoppable Content nur f√ľr die eigene Webseite?

Wie bislang beschrieben, kann Shoppable Content einfach und effektiv auf der eigenen Webseite des Shops umgesetzt werden. Allerdings ist das nicht die einzige M√∂glichkeit. Online-Marketing beinhaltet oftmals auch Marketing √ľber diverse Social-Media-Kan√§le, wie etwa Facebook, Instagramm oder Twitter. Auch hier gibt es die M√∂glichkeit mit Shoppable Content den Nutzer die M√∂glichkeit zu bieten, direkt aus dem Content heraus das Produkt zu kaufen. Oftmals bieten Social-Media-Plattformen sogar eine Integration des eigenen Shops an. Wenn dem nicht so ist, kann eine Verlinkung direkt auf das Produkt auf der eigenen Shop-Webseite unterst√ľtzen.

Ist Shoppable Content zukunftssicher?

Auch wenn es sich nach Meinung vieler Kritiker bei Shoppable Content eher um ein weiteres nichts aussagendes Schlagwort handelt, bestehthierin eine weitere und neue M√∂glichkeit, das Interesse von Nutzern f√ľr einen Kauf des etwaigen Produktes zu wecken. Der klare Vorteil von Shoppable Content liegt darin, dass Nutzer die M√∂glichkeit bekommen, das Produkt zu kaufen, ohne weiter im Shop (oder schlimmstenfalls bei Mitbewerbern) danach suchen zu m√ľssen. Aufgrund der Reduzierung der Schritte erh√∂ht sich demnach auch die Usability f√ľr den Nutzer.

Was ist Quick Commerce und wie funktioniert es?

Dienstag, 08. November 2022

Die Bedeutung von Online-Handel, dem sogenannten E-Commerce, nimmt stetig zu, nicht zuletzt durch die weiterhin anhaltende Pandemie. Neben den auf Online-Einkauf spezialisierten Unternehmen, bieten auch immer mehr lokale Gesch√§fte die M√∂glichkeit an, online ihre Waren kaufen zu k√∂nnen und diese bequem nach Hause geliefert zu bekommen. Um allerdings mit den gro√üen Online-Plattformen mithalten zu k√∂nnen, ist unter anderem die Lieferzeit der vom Kunden bestellten Ware ausschlaggebend. Letztendlich m√∂chte kein Kunde eine Woche oder l√§nger auf die gew√ľnschte Ware warten. Was lokale H√§ndler teils vor Problemen stellt, k√∂nnen gro√üe Online-H√§ndler bereits umsetzen und eine Lieferung innerhalb weniger Tage erm√∂glichen.

In diesem Zusammenhang h√§lt eine neue Form Einzug, die die Situation weiter versch√§rft. Die Rede ist von ‚ÄěQuick Commerce‚Äú. Doch was steckt dahinter und wie k√∂nnen Online- als auch lokale H√§ndler Quick Commerce anbieten?

Quick Commerce ‚Äď Minutenschnelle Lieferung

Bei Quick Commerce,oder kurz Q-Commerce, handelt es sich um eine Variante innerhalb des Lieferzeitmodells im E-Commerce. Während gängige Lieferungen von Waren durchschnittlich drei bis vier Tage dauern können, wird mit Quick-Commerce eine wesentlich schnellere Lieferung garantiert. Die Bestellung ist in sehr kurzer Zeit beim Nutzer. Ein ähnliches Modell ist bereits von einigen Online-Plattformen bekannt. Hier wird oftmals eine Lieferung innerhalb von 24 Stunden garantiert. Doch bei Quick Commerce wird die Lieferzeit nochmals drastisch reduziert. So können bereits existierende Quick Commerce-Shops eine Lieferung innerhalb von nur rund120 Minuten anbieten.

Das Modell Quick Commerce ist aktuell besonders beim Kauf von Konsumg√ľtern des allt√§glichen Lebens beliebt. So sind es Verbrauchsartikel oder Haushaltswaren, die der Kunde innerhalb k√ľrzester Zeit ben√∂tigt, die mit diesem Gesch√§ftsmodell vermarktet werden.

Doch wie ist es möglich, dass Bestellungen in nur wenigen Minuten ausgeliefert werden können?

Wie funktioniert Quick Commerce?

Um die Variante Quick-Commerce anbieten und auch durchf√ľhren zu k√∂nnen, sind einige wichtige Faktoren ausschlaggebend, die dem Online-Handel oder ggf. dem lokalen Handel zur Verf√ľgung stehen m√ľssen. Zum einen muss der Weg zum Kunden so gering wie m√∂glich gehalten werden. Das bedeutet, dass diverse Verteilungszentren direkt beim angebotenen Auslieferungsgebiet vorhanden sein sollten. Dazu nutzen viele H√§ndler bereits vorhandene und eigene √Ėrtlichkeiten, um ein entsprechendes Zentrum einzurichten. Eine andere M√∂glichkeit bietet die Zusammenarbeit mit einem Partner, etwa einem lokalen Unternehmen.

Neben den Verteilerzentren ist aber auch eine gute und ausreichend gro√üe Auslieferungsflotte notwendig. Insbesondere in Gro√üst√§dten wird hier gerne auf sogenannte Riders gesetzt. Lieferung per Fahrrad, bzw. E-Bike. Sofern kein eigenes Team besch√§ftigt wird, kann die Auslieferung auch an speziell f√ľr dieses Gesch√§ftsmodell vorhandene Firmen √ľbergeben werden.

Neben den einzurichtenden Verteilzentren und einem gut koordiniertem Auslieferungsmodell ist es ebenso wichtig, dass der Warenbestand vorhanden und kontrollierbar ist und das am besten in Echtzeit. Hier unterst√ľtzen automatisierte Tools die √úbersicht zu behalten und den Bestand auch online aktuell zu halten.

Wird sich das Modell ‚ÄěQuick Commerce‚Äú durchsetzen?

Sicherlich sind die Herausforderungen, um Quick Commerce anzubieten, nicht einfach umzusetzen. Ob sich das in manchen Branchen als rentabel erweist, ist daher fraglich, bzw. kann zum jetzigen Zeitpunkt schlecht eingeschätzt werden. Das Anbieten eines solchen Liefermodells hängt von zu vielen Faktoren ab.

Zu bedenken ist au√üerdem, dass sich aktuell der Warenbestand eher auf einzelne, ausgesuchte G√ľter beschr√§nkt. Kunden nutzen daher diesen Service eher sporadisch. Sofern es dann zu einem Einkauf kommt, ist die Lieferzeit ein ausschlaggebendes Kriterium. Nur so kommt es zu einem guten Einkaufserlebnis und der Kunde nimmt wiederholt das Angebot in Anspruch.

Eine weitere H√ľrde stellt die Preisgestaltung dar. Die Umsetzung von Quick Commerce erh√∂ht die Kosten. Sei es durch gut platzierte Verteilzentren oder erh√∂hte Logistikkosten. Diese Kosten m√ľssen auf die Warenpreise, bzw. den Lieferkosten umgelegt werden, was den Einkauf f√ľr den Nutzer wiederrum unattraktiv machen k√∂nnte.

BeReal: Das ist der neue Instagram-Konkurrent

Donnerstag, 01. September 2022

Bereits 2010 kam der Social-Media-Dienst Instagram auf den Markt und sorgte mit einer neuartigen Weise f√ľr den noch heute anhaltenden Wachstum. Die Plattform sollte anfangs wie ein √∂ffentliches Fotoalbum sein, so ist es zwar heute noch, doch die die von den Nutzern hochgeladenen Bildern sind zum gr√∂√üten Teil nachbearbeitet. Mittlerweile ist die Kritik gro√ü, dass die gefilterten und nachbearbeiteten Bilder die Realit√§t immens verzerren.

Dieses nimmt BeReal zum Anlass und möchte mit seiner Plattform mehr Authentizität verbreiten. Der im Jahr 2020 veröffentlichte Social-Media-Kanal geht hier einen neuen Weg, um dieses Ziel zu erreichen. Doch wo liegen die Unterschiede zwischen den beiden Anbietern und welche Neuerung soll Abhilfe schaffen, dass Nutzern ein perfektes Leben vorgespielt wird? Wir gehen in diesem Beitrag einmal näher auf die Handhabung und diversen Möglichkeiten von BeReal ein.

BeReal setzt auf Spontanität

Während bei Instagram die Nutzer ihre Bilder und Texte ohne Zeitdruck planen, kreieren und veröffentlichen können, sieht es bei BeReal anders aus. Denn hier entscheidet nicht der Nutzer, wann ein Foto hochgeladen wird, sondern die App. Täglich fordert die App zu immer einem anderen Zeitpunkt auf, dass ein Foto gemacht und hochgeladen werden soll. Hierzu bleiben dem Nutzer dann lediglich 2 Minuten Zeit. Viel zu wenig, um noch den besten Platz, die richtige Pose und vor allem das korrekte Outfit zu finden.

Doch genau darauf baut BeReal. Aufgrund der Spontanität innerhalb von 2 Minuten ein Foto zu machen und dieses auf die Plattform zu laden, soll verhindern, dass zum Beispiel das ungesunde Softgetränk gegen ein erfrischendes Wasser mit einer einzelnen Zitronenscheibe und dann noch garniert mit einem Blatt Pfefferminze getauscht wird. Es sollschließlich das wahre Leben des Nutzers widerspiegeln. Wer den Aufruf allerdings verpasst, bekommt erst am nächsten Tag eine neue Chance dazu.

BeReal nimmt Entscheidungen einfach ab

Gut eingespielte Nutzer k√∂nnen sich innerhalb von 2 Minuten sehr schnell in die richtige Pose begeben. W√§hrend sie bereits den ganzen Tag das richtige Outfit tragen. Doch es gibt einen Haken bei dem Fotoshooting. W√§hrend Nutzer sonst entscheiden k√∂nnen, ob sie ihre Umgebung oder doch lieber ein Selfie vor einem sch√∂nen Hintergrund machen m√∂chten, nimmt BeReal die Entscheidung ab. Denn sobald das Foto geschossen wird, werden Frontkamera, als auch die R√ľckkamera ausgel√∂st. Beide Fotos k√∂nnen dann als Bild-in-Bild-Foto auf die Plattform geladen werden.

Einer der wenigen Entscheidungen, die der Nutzer treffen muss, ist, wer am Ende das Bild sehen kann. Entweder darf das Bild nur von Freunden gesehen werden oder man entscheidet sich gleich f√ľr die ganze Welt.

BeReal eher f√ľr eine j√ľngere Zielgruppe

Wenn man durch den sogenannten Discovery-Bereich scrollt, erhält man unzählige Fotos aus der ganzen Welt. Auffallend ist, dass viele Fotos anscheinend in Schulgebäuden, bzw. Universitäten aufgenommen wurden. Das ist nicht verwunderlich, denn BeReal betreibt ein sogenanntes Botschafterprogramm, mit dem insbesondere das junge Publikum dazu aufgerufen werden, die App zu empfehlen.

Hilft die Neuerung f√ľr mehr Authentizit√§t?

Bislang ist BeReal eher in Frankreich und den USA bekannt. Dennoch scheint das Konzept eine Möglichkeit zu sein, mehr Authentizität zu zeigen. Doch ist die Idee nicht ganz neu. Bereits 2017 ist mit Minutiae eine App mit ähnlichen Möglichkeiten gestartet.

Ob sich die BeReal am Ende auch in Deutschland durchsetzen wird, bleibt abzuwarten.

5 Tipps f√ľr gute Social-Media Beitr√§ge

Samstag, 30. Juli 2022

Social-Media-Kan√§le werden immer beliebter. Doch die Kommunikation ist dabei eine ganze eigene. Um die begehrten Likes und Follower zu erhalten, sind daher gute Beitr√§ge unumg√§nglich. Das Teilen solcher Inhalte f√ľhrt zu einer gr√∂√üeren Reichweite und, sofern ein eigenes Produkt oder Dienstleistung verkauft werden soll, gegebenenfalls zu einer Umsatzsteigerung.

Doch die Community innerhalb der diversen Social-Media-Kan√§le reagiert zum Teil sehr unterschiedlich auf die verschiedenen Formen und Inhalte der Beitr√§ge. Was dennoch einen guten Social-Media Beitrag ausmacht und dieser f√ľr mehr Likes und Interaktionen sorgen kann, wird in diesem Beitrag n√§her betrachtet.

Tipp 1: Inhalt muss einen Mehrwert schaffen

Es bleibt weiterhin das wichtigste Element bei einem guten Social-Media Beitrag. Auf den Inhalt kommt es an. Nur wenn der Beitrag einen qualitativ hochwertigen und f√ľr den Nutzer auch relevanten Inhalt hat, sind die Erfolgschancen hoch, dass dieser zu den gew√ľnschten Interaktionen f√ľhrt.

Dabei sollte beachtet werden, dass es nicht nur Inhalte sind, die ein Spezialgebiet abdecken, sondern vor allem, dass diese informativ und unterhaltsam geschrieben sind, so dass mitunter dem Nutzer ein Mehrwert geboten wird.

Nat√ľrlich m√∂chte man gegebenenfalls auch mit den Beitr√§gen sein eigenes Produkt verkaufen. Doch Social-Media Beitr√§ge sollten nicht voll von Werbung stecken. Der richtige Ausgleich ist entscheidend, wobei der mehrwertige Inhalt f√ľr den Leser immer weit √ľberwiegen sollte.

Tipp 2: Wie sieht wertvoller Inhalt aus?

Besonders am Beginn der Reise auf den Social-Media-Kan√§len kennt man seine Community noch nicht ganz genau und muss mit entsprechendem Inhalt sorgen, dass diese w√§chst. Um dennoch relevanten Inhalt f√ľr einen guten Social-Media Beitrag zu erstellen, sollte sich der Schreiber fragen, was dem Leser interessieren w√ľrde. Nat√ľrlich auf dem jeweiligen Fachgebiet, mit dem man seinen Social-Media-Profil erfolgreich betreiben m√∂chte.

Entsprechend stellt sich die Frage, wie kann das eigene Produkt dem Leser im Leben helfen. Sofern bereits eine Webseite mit relevanten Beiträgen existiert, sollten diese auch innerhalb der Social-Media Beiträge geteilt werden.

Tipp 3: Die Kraft der Visualisierung nutzen

Viele Social-Media-Kanäle setzen neben dem textlichen Inhalt auch auf die visuelle Darstellung. Sprich, der Text allein ist nicht alles, vielmehr sollten auch aussagekräftige Bilder und etwaige Videos gepostet werden. Diese bleiben dem Nutzer wesentlich länger im Gedächtnis.

Bei der Erstellung der Bilder und Videos sollte unbedingt auf die Qualität geachtet werden. Sofern Informationen beispielsweise im Textformat mit Bildern oder Videos dargestellt werden sollen, so ist auf ein einheitliches Farbschema sowie Schriftbild zu achten. Damit wird der Widererkennungswert beim Nutzer erhöht.

Auch der Text kann mit passenden Emojis aufgelockert werden. Hierbei sollte man allerdings, sofern es sich um ein Unternehmens-Profil handelt, eher sparsam mit umgehen. Hinzu kommt, dass die ausgewählten Emojis klar verständlich und nicht zu persönlich sein sollten.

Tipp 4: Social-Media Beträge an den jeweiligen Kanal anpassen

Es gibt eine Vielzahl von Social-Media-Kanälen, leider gibt es auch genauso viele unterschiedliche Bildformate und -vorgaben. Es ist daher in den seltensten Fällen möglich, dass dasselbe Bild auf zwei unterschiedlichen Kanälen veröffentlicht werden kann, ohne dass es zu Qualitätsverlusten kommt.

Daher sollte f√ľr jeden Social-Media-Kanal der Beitrag individuell angepasst werden. Dabei ist zum einen auf das richtige Bildformat zu achten, aber auch auf die L√§nge des zu postenden Textes, je nachdem wo der Schwerpunkt des Social-Media-Kanals liegt.

Tipp 5: Relevante Hashtags auswählen

Auf vielen Social-Media-Kan√§len wird mit sogenannten Hashtags gearbeitet. Diese sorgen daf√ľr, dass der Nutzer nach einem speziellen Thema oder Trend suchen kann. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass f√ľr einen guten Social-Media Beitrag auch die richtigen Hashtags verwendet werden. Dabei ist zu beachten, dass neben allgemeine (zur Einordnung in einer Beitrags-Kategorie), auch speziell f√ľr den Beitrag passende Hashtags ausgew√§hlt werden.

Die Wahl der Hashtags sollte gut durchdacht sein. Dennoch sollte man es nicht √ľbertreiben. Je nach Plattform sollte eine Anzahl von etwa zehn Hashtags nicht √ľberschritten werden, auch wenn mehr m√∂glich w√§re.

Fazit: Dran bleiben!

Zwar hat jeder Social-Media-Kanal seine eigenen Schwerpunkte, dennoch sind die Anforderungen f√ľr einen guten Social-Media Beitrag nahezu gleich. Das Erstellen von gutem Content ben√∂tigt Zeit und entsprechende Recherche, beispielsweise f√ľr die Hashtags. Dar√ľber hinaus reicht es nicht aus, wenn nur sporadisch ein Beitrag gepostet wird. Vielmehr ist dieses ein Marathon mit vielen Beitr√§gen √ľber eine l√§ngere Zeit. Doch das Ergebnis kann dazu f√ľhren, dass die Anzahl der Follower und Interaktionen ebenso kontinuierlich wachsen.

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