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Archiv für Januar 2019

Die 5 wichtigsten Social Media Trends 2019

Donnerstag, 24. Januar 2019

Die Entwicklung von Social Media befindet sich im ständigen Umbruch. Trends sind einem stetigen Wandel ausgesetzt und dieser macht auch vor dem Internet nicht Halt. Obwohl 2018 für Social Media eine Misere darstellte, ist die Nutzung der Plattformen konstant geblieben. Die Social -Media-Management-Plattform Hootsuite gibt Werbetreibenden nun Aufschluss über die Top 5 Trends 2019, die unbedingt in den Fokus ihrer Bemühungen gestellt werden sollten.

Für die Zusammenstellung der Trends wurden mehr als 3000 Businesskunden unterschiedlicher Unternehmensgröße befragt. Zudem wurden die Ergebnisse durch Einzelinterviews mit Branchenexperten ergänzt.

1. Vertrauen werben

Durch etliche Skandale im Hinblick auf die Weitergabe sensibler Nutzerdaten gepaart mit dem häufigen Einsatz von Bots, dem Kauf von Fake Followern oder schlichtweg schlechter Werbeinhalte ist das Vertrauen der User in Social-Media-Plattformen im Jahr 2018 um 60 Prozent gesunken. Zwar hat sich an der eigentlichen Nutzung dieser Plattformen kaum etwas verändert, doch der Nutzer ist skeptischer geworden.

Als Konsequenz teilen User ihre Daten nicht mehr bedingungslos mit jedem. Daher gilt es für die Unternehmen, nun ihr Vertrauen zu gewinnen – durch einen erkennbaren Mehrwert. Dies gelingt nicht mehr durch Content allein – auch der Kontext ist wichtig geworden. Das bedeutet also, dass Unternehmen einen gewissen Qualitätsanspruch erfüllen und mehr personalisierte Inhalte bereitstellen müssen. Und diese authentisch zu verpacken.

2. Stories vermitteln Nähe

Was zunächst auf Snapchat etabliert wurde, hat sich nun auf alle Social Media Plattformen wie Instagram, WhatsApp und Facebook verbreitet: Die Story. Kurze, flüchtige Inhalte in Form von Slideshows beherrschen Social Media. Derzeit benutzen täglich über eine Milliarde Nutzer weltweit die Storyfunktion, um Inhalte mit ihren Followern zu teilen.
Aufgrund dessen sollten Marken ihr Engagement vermehrt in Stories stecken. Der Grund dafür ist die authentische, unmittelbare und persönlich wirkende Note dieses Features. Allerdings sollte der Vergänglichkeit der Story wegen keineswegs auf hochwertigen Content verzichtet werden.

3. Steigender Wettbewerb bei Paid Social

Unternehmen sehen sich durch eine stetig wachsende Nachfrage an Werbung mit steigenden Preisen konfrontiert. Bemerkbar wird dies vor allem durch die Erhöhung von Social Werbebudgets um 32% im Jahr 2018.

Zu empfehlen sind daher kreative Anzeigen, um sich von seinen Mitbewerbern abzuheben. Des Weiteren müssen Marken zwangsweise mehr Geld in die Hand nehmen und ihr Publikum gezielt ansprechen. Ziel ist es, die Aufmerksamkeitsspanne für Produkte und Dienstleistungen mittels anregender Diskussionen und Interaktionen zu erhöhen.

Laut Report stocken Unternehmen dazu ihr Social Media Team durch auf Contenterstellung spezialisierte Mitarbeiter auf. So können Marken sehr viel mehr Zeit in persönliche Ansprachen investieren und dadurch einen Mehrwert für ihre Community liefern.

4. Social Commerce in naher Zukunft

Das Vereinen von Shopping und Social Media ist in Deutschland noch Zukunftsmusik. Anders als bei uns geben in China bereits 70 Prozent der Generation Z an, schon direkt in Social Media zu shoppen. Hierzulande kam es bisher noch zu keinem Direktvertrieb auf den Social Media Plattformen. Zwar ließen sich Produkte bereits taggen, doch eine Kaufabwicklung innerhalb der Plattform kam bisher nicht zustande. Doch lässt die Entwicklung neuer Technologien verheißen, dass die Lücke zwischen Social und E-Commerce bald geschlossen wird.

Demnach ist eine intensive Vorbereitung eine gute Voraussetzung für einen erleichterten Einstieg der Unternehmen. Die Commerce-Entwicklungen sollten gut beobachtet werden und auch hier gilt es wieder die Zielgruppe zu erreichen. Dafür sind Interaktion, Vertrauen und überzeugende visuelle Inhalte notwendig.

5. Weg frei für Messenger Marketing

Da mehr als 5 Milliarden Menschen weltweit bereits die führenden Messenger Apps regelmäßig benutzen, ist es kaum verwunderlich, dass auch das Messenger Marketing in 2019 relevanter wird. Während wir auf Social Media Plattformen Dinge teilen, die weniger privat sind, als in den Messengern, sind Display-Ads dort vermutlich weniger gern gesehen. Eine Studie konnte jedoch belegen, dass neun von zehn Usern via Messenger gern mit Unternehmen kommunizieren würden.

Ihnen sind also hochwertige sowie persönliche Konversationen mit Unternehmen wichtig. Deswegen sollten Marken einen Real-Time-Kundenservice, Rabattcodes oder etwa Gutscheine für die Konsumenten bereitstellen, um dauerhafte Qualität und Zufriedenheit zu gewährleisten.

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