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Warum Marketer Podcasts im Auge behalten sollten

07. August 2019

Podcasts sind das ideale Medienformat unserer Zeit: Egal ob beim Joggen, Autofahren oder zum Einschlafen – das Trendformat ist für viele längst fester Bestandteil des Alltags geworden. Zu den wichtigsten Ursachen für ihre Popularität gehört die Möglichkeit, das Format zu nutzen, während anderen Tätigkeiten nachgegangen werden kann. Ein großer Vorteil in einer gestressten und auf Effizienz ausgerichteten Gesellschaft. Kein Wunder also, dass laut einer Umfrage von Bitkom mehr als jeder fünfte Deutsche regelmäßig wenigstens einen Podcast hört. Die Genres sind dabei äußerst unterschiedlich und decken beinahe jedes Interesse ab. Monatlich starten dutzende neuer Angebote. Neben satirischen und humoristischen Formaten locken Moderatoren mit Businessthemen, aktuellen News und Diskussionen über jedes Nischenthema. Ihre Beliebtheit und Vielseitigkeit machen Podcasts derzeit zum spannendsten neuen Format für Marketer.

Werbeschaltungen sind effektiv

Zuletzt kündigte Spotify – derzeit die größte Plattform für Podcasts – an, zukünftig spezifischere Werbung für Podcasts einzusetzen. Das bezieht sich auf klassische Werbeeinspielungen, die vor, während oder nach der Sendung eingespielt werden können. Üblicher im Bereich der Podcast-Werbung sind sogenannte Host-Read-Ads, bei denen der Moderator die Werbebotschaft selbst vorliest oder ein Produkt in anderer Weise verbal erwähnt. Solche Werbeschaltungen haben großes Potenzial. Die Werbeakzeptanz ist bei Podcasts so hoch wie bei keinem anderen Medium. Marktforschungsinstitute sind sich zudem einig, dass die Wirksamkeit und der Brandbuilding-Effekt von Podcast-Werbung im Vergleich mit anderen Medien außerordentlich stark ist. Laut einer Umfrage von Podstars haben schon fast ein Drittel der Befragten schon einmal eine Webseite wegen einer solchen Werbeeinschaltung besucht. Auch die Zusammensetzung der Hörerschaft ist für Marketing-Experten äußerst interessant: Dank der Mischung aus sehr spezifischen und massentauglichen Themen lassen sich sowohl schmale Demografien mit Sonderinteressen als auch allgemeiner gefasste Zielgruppen ansteuern. Die Mehrzahl der Hörer ist zwischen 20 und 35 Jahren – eine Konsumentengruppe mit viel Kaufkraft.

Eigener Podcast lohnt sich

Egal ob Unternehmen oder Spezialist: Wer einen Podcast produziert, festigt damit seine Marke. Die Konzipierung und Produktion eines hochwertigen Produkts kosten zwar Zeit und Geld – ist das eigene Format aber erst einmal etabliert, wird es zum äußerst effektiven Instrument für die eigene Marke. Wer hochwertige Inhalte bietet, erreicht Kunden, die sich über ein mit dem Unternehmen verbundenes Thema informieren wollen, außerordentlich gut. Wird der Podcast auf der eigenen Webseite gehostet, generiert das zusätzlich wertvollen Traffic. Das schlägt sich auch im Suchmaschinenranking nieder. Ein hochwertiger, informativer Podcast ist zudem nützlich, um sich als Experte zu profilieren. Das kommt bei Kunden und potenziellen Geschäftspartnern gut an. Ist das Equipment erst einmal eingerichtet, macht ein Podcast sogar weniger Arbeit als ein gut aufbereiteter Fachartikel.

Mit Marketing-Podcasts auf dem neuesten Stand bleiben

Auch als Zuhörer profitieren Marketer von Podcasts: Jeder Experte ist darauf angewiesen, sich regelmäßig über aktuelle Trends und News zu informieren. Im riesigen Angebot der Business-Podcasts gibt es auch viele Formate, die sich mit Marketing-Themen beschäftigen. Die sind der perfekte Start in einen produktiven Arbeitstag. Besonders zu empfehlen unter den deutschsprachigen Angeboten sind der „OMR Podcast“ der Online Marketing Rockstars, der „Internet Marketing Podcast“ von Björn Tantau und die Formate des Netzwerks „Termfrequenz“. Wer auch für englischsprachige Podcasts offen ist, der kann mit „Everyone hates Marketers“, „Call to Action” und “Copyblogger” starten. Es lohnt sich, in viele verschiedene Formate reinzuhören, um diejenigen auszumachen, die am besten zu den eigenen Interessen und Hörgewohnheiten passen. Auf iTunes, SoundCloud und Spotify finden sich leicht mehrere Dutzend Angebote, die sich auch mit spezifischeren Marketing-Aspekten wie etwa Affiliate Marketing oder SEO beschäftigen.

Voice Search: Die Zukunft der Suchfunktion

24. Juni 2019

„Ok Google, wie wird SEO durch Voice Search verändert?“ Sprachassistenten wie Alexa, Siri und Co. begleiten uns täglich. Die Bedeutung dieser Art von Sprachsuche nimmt stetig zu und ist deshalb Grund genug, sich selbst damit vertraut zu machen und möglicherweise die eigene Website zu optimieren.

Voice Search beschreibt die digitale Suche nach bestimmten Informationen mithilfe der Stimme. Es kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn der User keine freie Hand zum Tippen hat oder sich generell damit schwertut. Die Suchanfrage wird zunächst direkt ins Handy gesprochen. Die Suchmaschine findet dann anschließend die relevantesten Treffer. So kann man beispielsweise schnell und einfach nach dem Weg oder Wetter fragen.

Laut einer Umfrage der Internet-Plattform Yext verwendet ungefähr ein Drittel der Bevölkerung regelmäßige Suchanfragen über die Spracheingabe. Die Tendenz steigt stetig. Somit ist Voice Search ein Trend, der nicht unbeachtet bleiben darf, denn die neue Art der Suche hat große Auswirkungen auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Die folgenden Tipps bereiten auf die Veränderungen vor.

Inhalte, die Antworten liefern

Normalerweise ist man beim SEO darum bemüht, dass die Texte ausreichend qualitative Keywords enthalten. Mit Voice Search muss man nun seine Texte auf die Antworten der möglichen Fragen der Nutzer ausrichten. Deshalb sollte man schon bei der Wahl eines Themas genau überdenken, welche Fragen für die Zielgruppe relevant sein könnten.

Antworten sind dann besonders gut, wenn sie präzise und verständlich formuliert sind. Das ist nicht nur für den Leser von Vorteil, sondern auch wichtig für Google, um den Artikel als geeignete Antwort festzustellen und mit einem guten Ranking in den Suchergebnissen zu fördern.

Fragestellungen im Titel beachten

Das maximale Potenzial von Voice Search kann erst dann ausgeschöpft werden, wenn die Frage schon in der Headline thematisiert wird. Allerdings sollte nicht jeder Text mit der Frage oder Antwort beginnen. Es ist mehr sinnvoll, ab und zu diese Art von Überschrift zu verwenden. Gerade beim Ranking wird dem Titel besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt. Das zählt auch für Meta-Daten, Beschreibungen und URL-Strukturen.

Ermitteln und Beantworten der Nutzerfragen

Ist man sich nicht sicher, welche genauen Fragen die eigene Zielgruppe beschäftigen, sollte man sich einfach an sie wenden. Dazu stellt man den Lesern beispielsweise über Social Media oder E-Mail geeignete Fragen.

Sind diese dann zusammengekommen, ist es dann auch die Beantwortung wichtig. Allgemeine und immer wiederkehrende Fragestellungen können über die FAQ-Seite (Frequently Asked Questions) beantwortet werden. Die Fragen und die dazugehörigen Antworten sind dort geordnet und überschaubar aufgelistet, weshalb Google diese Übersicht besser rankt.

Long-Tail-Keywords verwenden

Als Long-Tail-Keywords werden Wortkombinationen bezeichnet, die aus mindestens drei Begriffen zusammengesetzt sind. Durch die Sprachsteuerung verlagert sich der Fokus von kurzen und einzelnen Keywords zu zusammengesetzten Begriffen oder kurzen Sätzen.

Während man sich inzwischen daran gewöhnt hat, beim Eintippen in das Suchfeld ein bis maximal zwei Begriffe zu verwenden, hat sich dank Voice Search das Kommunikationsverhalten verändert. Da man mit dem Sprachassistenten wie mit einem normalen Menschen redet, formt sich die Suchanfrage von „restaurant berlin“ in „Wo finde ich ein Restaurant in Berlin?“ um. Somit nimmt die Bedeutung von Long-Tail-Keywords durch Voice Search zu.

Die 5 häufigsten Onpage-Fehler

05. Juni 2019

Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) wird in zwei Hauptfelder untergliedert: Der Onpage- und Offpage-Optimierung. Während sich die Onpage-Optimierung mit allen SEO-relevanten Inhalten innerhalb der Website beschäftigt, befasst sich das Gegenstück, die Offpage-Optimierung, mit allen Maßnahmen, die nicht selbst auf der Website durchgeführt werden. Gerade im Onpage-Bereich können viele Fehler schnell gemacht werden, die schlussendlich eine negative Auswirkung auf das Ranking in der Suchmaschine haben.
SEMrush, ein Forschungsservice für Online Marketing, analysierte mithilfe einer umfangreichen Studie mehr als 450 Millionen Seiten und 100.000 Domains. Dabei wurden die häufigsten Onpage-Fehler – und deren einfache Lösungen – ermittelt.

Duplicate Content

Der am meisten aufgetretene Fehler ist der des Duplicate Contents. Google definiert diese als „umfangreiche Contentblöcke, die anderem Content auf derselben oder einer anderen Domain entsprechen oder auffällig ähneln“. Demnach besitzt jede 2.Website Inhalte, die denen auf Anderen zu sehr ähneln. Die Suchmaschine bevorzugt jedoch jeden Content, der einzigartig ist, und rankt diesen höher. Um das Problem zu lösen, sollten gleiche Seiten zusammengefügt oder Duplikate gelöscht werden.

Fehlende Alt Tags sowie nicht vorhandene Bilder

Ein Alt Tag ist ein hinterlegter Alternativtext, der eine kurze Beschreibung eines nicht geladenen Bildes gibt. Aus Usability-Sicht, also der Benutzerfreundlichkeit einer Website, ist solch ein Alt Tag unverzichtbar. Das in die Beschreibung eingebundene Keyword vereinfacht die Bildersuche enorm. 45% der Seiten verwendeten keinen Alt Tag – 10% verzichteten sogar komplett auf ein Bild. Bilder sind jedoch ein wichtiger Bestandteil des Content Marketings. Daher sollten diese nach Möglichkeit immer mit einem dazugehörigen Alt Tag verwendet werden.

Title Tag

Ein Title Tag gibt einer Suchmaschine wie Google Informationen ĂĽber das Thema einer Seite. Gerade das ist von groĂźer Bedeutung, denn damit wird die Relevanz der Website zur Suchanfrage festgestellt. Die Click-Through-Rate (CTR), also die Klickrate einer Website, wird somit von einem Title Tag beeinflusst. Laut der Studie hatten 35% der Seiten doppelte Titel, 8% verzichteten vollkommen auf die Verwendung. Zudem waren 15% der Titel entweder zu lang oder 4% zu kurz.
Auch hier gibt es einfache Lösungsansätze. Die doppelten Title Tags waren eine Folge des Duplicate Contents, weshalb dies wie in Punkt 1 behoben wird. Generell ist zu beachten, dass sie nicht nur ein Wort beinhalten dürfen, aber auch nicht über maximalen 70 Zeichen hinausgehen. Zudem sollte das Fokus-Keyword am Anfang des Titels stehen.

Meta Description

Metatags fassen den Inhalt einer Website zusammen und sollten die Länge von 160 Zeichen nicht überschreiten. Die Beschreibungen wirken sich zudem vielmehr auf die CTR aus, als auf das Ranking in der Suchmaschine. Über 30% der Seiten besaßen doppelte Descriptions, 25% verwendeten keine. Hierbei sollte auf eine interessante Beschreibung sowie eine angemessene Zeichenanzahl geachtet werden.

Tote Links

Zu den fünf häufigsten Onpage-Fehlern zählen sogenannte „tote Links“. Das sind fehlerhafte Links, die auf nicht vorhandene Ressourcen wie beispielsweise Websites verweisen. Die Studie fand heraus, dass 35% der analysierten Seiten tote interne Links, wovon 70% wiederum 404-Links sind, und 25% tote ausgehende Links besitzen. Die Fehlermeldungen wirken sich dabei negativ auf die Besuchererfahrungen und die Qualität der Suchergebnisse aus. Deshalb sollte die Website regelmäßig auf Fehler untersucht und auf die korrekte Schreibweise der Links geachtet werden.

4 Tipps zur Conversion Rate Optimierung

08. Mai 2019

Suchmaschinenwerbung- und Optimierung gehören zu den wichtigsten Bausteinen einer erfolgreichen Strategie im Online Marketing. Mithilfe der Schaltung von Werbeanzeigen in Suchmaschinen wie Google und Co. (SEA) und organischer Suchmaschinenoptimierung (SEO) können Unternehmen im World Wide Web eine hohe Reichweite und Sichtbarkeit erzielen. Allerdings gibt es bei diesen Teilgebieten einige Dinge zu beachten. Die sogenannte Conversion Rate Optimierung beispielsweise ist für ein erfolgreiches Suchmaschinenmarketing unerlässlich.

Was ist eine Conversion Rate Optimierung?

Die Conversion Rate Optimierung, kurz CRO, hat die Absicht, das Verhältnis zwischen den Besuchern einer Website und den dort von ihnen getätigten Conversions, also zuvor definierten Handlungen wie Kaufabschlüssen oder Anmeldungen, zu verbessern. Mithilfe dieser Maßnahme können Erfolge leichter verstanden und skaliert sowie der Return on Investment (ROI), die Kennzahl zur Messung des Gewinns einer unternehmerischen Tätigkeit, besser kalkuliert werden.

1. Eine benutzerfreundliche Landingpage ist das A und O

Da eine Landingpage häufig der erste Kontakt zwischen Websitenutzer und Unternehmen ist, gilt es hier einen positiven ersten Eindruck zu vermitteln. Überzeugt die Landingpage schon in den ersten Sekunden nicht, ist der Besucher meist schnell wieder weg. Besonders wichtig ist ein gut strukturierter Aufbau, der den Nutzer nach möglichst kurzer Zeit zum gewünschten Conversion-Ziel führt. Dazu gehören beispielsweise Elemente wie ein ausreichend sichtbares Logo, eine prägnante Headline, ein übersichtlich gestaltetes Produktangebot sowie ansprechende und interessante Bilder. Ein Call to Action (CTA) sollte auch vorhanden sein, um auf die gewünschte Handlung hinzuweisen. Testimonials, also Empfehlungsbeispiele voriger Kunden, und Trustsiegel unterstützen positive Reaktionen des Users. Neben diesen Bestandteilen muss jedoch zudem auf eine gute Performance der Website – unter anderem schnelle Ladegeschwindigkeiten – geachtet werden.

2. Verwendung von Nischen Keywords

Nischen Keywords bieten einige Vorteile, denn mit ihnen wird nicht nur der an einem bestimmten Begriff interessierte Besucher zur Website gelockt – es werden auch diejenigen auf die Seite weitergeleitet, die sich bereits konkret für den Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung interessieren. Beispielsweise könnte ein relevantes Keyword für einen Make-Up-Anbieter „make-up ohne tierversuche“, anstatt nur „make-up“ sein. Somit entsteht weniger Nutzeraufkommen, also Traffic, auf der Website. Gleichzeitig sinken jedoch auch die Streuverluste, da nur die Besucher angesprochen werden, die wirklich kaufen möchten. Daraus resultieren eine steigende Sichtbarkeit sowie Conversion Rate. Positiver Nebeneffekt: Durch die effiziente Strategie werden auch Kosten eingespart.

3. Permanentes Monitoring

Monitoring, die stetige Überwachung aller Datenvorgänge, ist für eine erfolgreiche Strategie der Suchmaschinenoptimierung unumgänglich. Nur wer die relevantesten Kennzahlen wie die Conversion- und Absprungrate immer im Blick hat, kann langfristig weitere Maßnahmen planen. Die Absprungrate ist neben der Conversion von großer Bedeutung, da es genauso wichtig zu wissen ist, warum die Seite an einem bestimmten Punkt verlassen wird. Auch kann durch Monitoring sofort auf Veränderungen wie den Markteintritt eines Konkurrenten reagiert und die Website daraufhin angepasst werden.

4. Die Zielgruppe mithilfe von Daten verstehen

Unternehmen sollten ausreichend über ihre eigene Zielgruppe informiert sein. Das Sammeln von Daten ist gerade zu unserer Zeit ein leichtes Spiel. Die Schwierigkeit ist hingegen das Verknüpfen der zuvor aufgenommenen Informationen, um hilfreiche Erkenntnisse zu gewinnen. Kunden erwarten zunehmend die persönliche Ansprache von Unternehmen. Um ihnen dies zu ermöglichen, sollte man das Suchverhalten der Nutzer verstehen. Gelingt dies, können unter anderem Landingpages zielgruppenspezifischer erstellt werden. Beispielsweise ist es möglich, dass Kunden in einem bestimmten Gebiet in Deutschland eher nach Make-Up suchen, das ohne Tierversuche hergestellt wurde. In einer anderen Region kann dies womöglich aber irrelevant sein. Daher ist es wichtig, die Landingpages des jeweiligen Ortes mithilfe dieser gesammelten Einsichten anzupassen.

E-Commerce: Generation Z bald größte Verbrauchergruppe – Chance für Unternehmer?

25. März 2019

Per Definition gehören alle Menschen, die nach 1998 geboren wurden, zur Generation Z. Diese folgt direkt auf die sogenannte Generation Y und wird als erste Digital-Native-Generation charakterisiert. Bereits jetzt macht die Personengruppe ein Drittel der Weltbevölkerung aus und steht trotz ihres jungen Alters in Deutschland bereits für vier Prozent der gesamten Haushaltsausgaben.

Bis 2020 soll die Generation Z zur größten Verbrauchergruppe weltweit aufgestiegen sein. Eine Studie der OC&C Strategy Consultants hat nun das Konsumverhalten der Generation Z untersucht und somit Werbetreibenden aufgezeigt, wie sie von diesen Erkenntnissen profitieren können. Insgesamt wurden für die Studie 15.500 Menschen aus vier Generationen in unterschiedlichen Ländern befragt.

Vermarktung statt Qualität

Laut der genannten Studie achtet die Generation Z viel weniger auf Qualität und Preis als vorherige Generationen. Demnach legen die jungen Verbraucher viel mehr Wert auf Stil, Produktpräsentation und Nachhaltigkeitsaspekte. Auch traditionelle Inspirationsquellen motivieren die junge Zielgruppe nur noch selten zu einer Kaufentscheidung.

Viel mehr wird die Generation Z durch Social Media, Blogs, Prominente etc. beeinflusst. Empfehlenswert wäre es also, sich Gedanken über neue Formen der Interaktion mit den jungen Verbrauchern zu machen, da diese dauerhaft auf Social-Media-Plattformen unterwegs sein werden.

Dringend nötig: Umdenken bei der Mitarbeiterakquise

Auch der Bezug zur Mitarbeiterakquise sollte nicht unbeachtet gelassen werden. Denn die Zugehörigen der Generation Z ähneln sich über alle Länder hinweg in Einstellungen und Haltung – und das wesentlich mehr als die Generationen davor. Fragen des Tierschutzes, der sozialen Gleichstellung und der Vielfalt sind prägend für die junge Zielgruppe.

Gerade das gesellschaftspolitische Bewusstsein dieser Generation wird enorme Auswirkungen auf das Verhältnis zu potenziellen Arbeitgebern haben. Strebt ein Unternehmer also an, junge Mitarbeiter zu akquirieren, sollten damit einhergehend auch die Unternehmenswerte und ethische Standards weiterentwickelt werden. Auf diese Weise ist eine Bindung der nach 1998 Geborenen an Betriebe gewährleistet, so dass die Attraktivität des Online-Angebotes auch nach deren Generation ausgerichtet werden kann.

Die Bedeutung der Pillar-Page fĂĽr SEO

26. Februar 2019

Pillar-Pages sind aktuell der absolute Geheimtipp im Bereich Suchmaschinenoptimierung – und wenn es nach Marketern geht, wird aus dem Trend schon bald eine Verpflichtung werden. Denn mit der Pillar-Page wird nicht länger auf Keywords optimiert, sondern auf Themen spezifiziert. Doch was genau ist eigentlich eine Pillar-Page?
Eine tragende Säule und viele Pfeiler

Die themenzentrierte Pillar-Page ist die Basis eines Themenclusters. Das bedeutet, dass sie alle relevanten Aspekte ein Thema betreffend einleitend aufgreift. Von der Pillar-Page aus wird dann auf Unterseiten des Clusters verlinkt, die noch genauer auf bestimmte Details eingehen. Auf der Pillar-Page zum Thema Social-Media-Marketing würden also die wichtigsten Grundfragen geklärt. Alle weiterführenden Informationen erfährt der User dann von ausführlicheren Unterseiten.

Warum Google Pillar-Pages höher rankt

Google ist ein Dienstleistungsunternehmen, das so gut wie möglich auf die Suchanfragen seiner Nutzer eingehen möchte. Deswegen arbeitet der Konzern intensiv daran, die Benutzerintention noch besser zu verstehen.
Da die Art der Suche sich dahingehend verändert hat, dass schon die Formulierung des Suchauftrages immer genauer wird – sie enthält im Schnitt vier Wörter und ist oftmals als komplexe Frage formuliert – reagiert Google auf die sich wandelnden Nutzerbedürfnisse mit einer anderen Gewichtung im Ranking.

Der Suchmaschinengigant stuft Pillar-Pages als besonders wertvoll ein. Warum? Weil sie auf möglichst viele Aspekte eines Themas eingehen und dem User so bestmöglich Auskunft geben. Außerdem punkten Pillar-Pages durch eine gut strukturierte Seitenarchitektur inklusive der Vernetzung durch interne Links, die von Suchmaschinen optimal ausgelesen werden können.

Pillar-Pages zu unternehmensspezifischen Themen erstellen – eine Anleitung

1. Geeigneten Content ausmachen

Um eine attraktive Pillar-Page zu erstellen, die ein komplettes Themen-Cluster beinhaltet, ist zunächst ein geeignetes Themenfeld zu identifizieren. Das Thema sollte nicht nur fürs Unternehmen relevant sein, sondern auch das Interesse der Zielgruppe wiederspiegeln. Die wichtigsten Keywords, die bei der Suche nach diesem Thema am häufigsten verwendet werden, müssen in jedem Fall textliche Beachtung finden. Auch sollte das Thema in alle wichtigen Unterthemen gegliedert werden, um spezifische Fragen so genau wie möglich zu beantworten.

2. Content erstellen

Die Hauptseite, also die Pillar-Page, sowie die einzelnen Cluster-Seiten werden anhand von vorher festgelegten Stichwörtern verfasst. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass jede Cluster-Seite, die ja ein bestimmtes Unterthema behandelt, einzigartige Inhalte enthält. Das heißt, dass die Pillar-Page allgemein gehalten werden muss und Einzelheiten der Unterseiten nicht vorwegnimmt. Mit illustrierenden Grafiken, Videos und CTAs werden die Seiten besonders ansprechend.

3. Content vernetzen und aktualisieren

Ist der Content erstellt, werden nun Pillar-Page und Unterseiten verlinkt – und zwar in beide Richtungen. Auch die jeweiligen Cluster-Seiten können an geeigneter Stelle miteinander vernetzt werden, um die Verweildauer der Nutzer zu verlängern und so viele Fragen wie möglich zu beantworten. Da einige Themen, die Unternehmen und ihre Zielgruppe beschäftigen, stetiger Neuerungen unterliegen, sollten diese fortwährend in die Pillar-Page eingearbeitet werden. Auch die Unterseiten müssen aktuell gehalten sein und bei Bedarf neu erstellt werden.

Die 5 wichtigsten Social Media Trends 2019

24. Januar 2019

Die Entwicklung von Social Media befindet sich im ständigen Umbruch. Trends sind einem stetigen Wandel ausgesetzt und dieser macht auch vor dem Internet nicht Halt. Obwohl 2018 für Social Media eine Misere darstellte, ist die Nutzung der Plattformen konstant geblieben. Die Social -Media-Management-Plattform Hootsuite gibt Werbetreibenden nun Aufschluss über die Top 5 Trends 2019, die unbedingt in den Fokus ihrer Bemühungen gestellt werden sollten.

Für die Zusammenstellung der Trends wurden mehr als 3000 Businesskunden unterschiedlicher Unternehmensgröße befragt. Zudem wurden die Ergebnisse durch Einzelinterviews mit Branchenexperten ergänzt.

1. Vertrauen werben

Durch etliche Skandale im Hinblick auf die Weitergabe sensibler Nutzerdaten gepaart mit dem häufigen Einsatz von Bots, dem Kauf von Fake Followern oder schlichtweg schlechter Werbeinhalte ist das Vertrauen der User in Social-Media-Plattformen im Jahr 2018 um 60 Prozent gesunken. Zwar hat sich an der eigentlichen Nutzung dieser Plattformen kaum etwas verändert, doch der Nutzer ist skeptischer geworden.

Als Konsequenz teilen User ihre Daten nicht mehr bedingungslos mit jedem. Daher gilt es für die Unternehmen, nun ihr Vertrauen zu gewinnen – durch einen erkennbaren Mehrwert. Dies gelingt nicht mehr durch Content allein – auch der Kontext ist wichtig geworden. Das bedeutet also, dass Unternehmen einen gewissen Qualitätsanspruch erfüllen und mehr personalisierte Inhalte bereitstellen müssen. Und diese authentisch zu verpacken.

2. Stories vermitteln Nähe

Was zunächst auf Snapchat etabliert wurde, hat sich nun auf alle Social Media Plattformen wie Instagram, WhatsApp und Facebook verbreitet: Die Story. Kurze, flüchtige Inhalte in Form von Slideshows beherrschen Social Media. Derzeit benutzen täglich über eine Milliarde Nutzer weltweit die Storyfunktion, um Inhalte mit ihren Followern zu teilen.
Aufgrund dessen sollten Marken ihr Engagement vermehrt in Stories stecken. Der Grund dafür ist die authentische, unmittelbare und persönlich wirkende Note dieses Features. Allerdings sollte der Vergänglichkeit der Story wegen keineswegs auf hochwertigen Content verzichtet werden.

3. Steigender Wettbewerb bei Paid Social

Unternehmen sehen sich durch eine stetig wachsende Nachfrage an Werbung mit steigenden Preisen konfrontiert. Bemerkbar wird dies vor allem durch die Erhöhung von Social Werbebudgets um 32% im Jahr 2018.

Zu empfehlen sind daher kreative Anzeigen, um sich von seinen Mitbewerbern abzuheben. Des Weiteren müssen Marken zwangsweise mehr Geld in die Hand nehmen und ihr Publikum gezielt ansprechen. Ziel ist es, die Aufmerksamkeitsspanne für Produkte und Dienstleistungen mittels anregender Diskussionen und Interaktionen zu erhöhen.

Laut Report stocken Unternehmen dazu ihr Social Media Team durch auf Contenterstellung spezialisierte Mitarbeiter auf. So können Marken sehr viel mehr Zeit in persönliche Ansprachen investieren und dadurch einen Mehrwert für ihre Community liefern.

4. Social Commerce in naher Zukunft

Das Vereinen von Shopping und Social Media ist in Deutschland noch Zukunftsmusik. Anders als bei uns geben in China bereits 70 Prozent der Generation Z an, schon direkt in Social Media zu shoppen. Hierzulande kam es bisher noch zu keinem Direktvertrieb auf den Social Media Plattformen. Zwar ließen sich Produkte bereits taggen, doch eine Kaufabwicklung innerhalb der Plattform kam bisher nicht zustande. Doch lässt die Entwicklung neuer Technologien verheißen, dass die Lücke zwischen Social und E-Commerce bald geschlossen wird.

Demnach ist eine intensive Vorbereitung eine gute Voraussetzung fĂĽr einen erleichterten Einstieg der Unternehmen. Die Commerce-Entwicklungen sollten gut beobachtet werden und auch hier gilt es wieder die Zielgruppe zu erreichen. DafĂĽr sind Interaktion, Vertrauen und ĂĽberzeugende visuelle Inhalte notwendig.

5. Weg frei fĂĽr Messenger Marketing

Da mehr als 5 Milliarden Menschen weltweit bereits die führenden Messenger Apps regelmäßig benutzen, ist es kaum verwunderlich, dass auch das Messenger Marketing in 2019 relevanter wird. Während wir auf Social Media Plattformen Dinge teilen, die weniger privat sind, als in den Messengern, sind Display-Ads dort vermutlich weniger gern gesehen. Eine Studie konnte jedoch belegen, dass neun von zehn Usern via Messenger gern mit Unternehmen kommunizieren würden.

Ihnen sind also hochwertige sowie persönliche Konversationen mit Unternehmen wichtig. Deswegen sollten Marken einen Real-Time-Kundenservice, Rabattcodes oder etwa Gutscheine für die Konsumenten bereitstellen, um dauerhafte Qualität und Zufriedenheit zu gewährleisten.

Data-Driven Marketing ist ein wertvolles Tool zur Umsatzsteigerung

28. November 2018

Langfristige Relevanz und Erfolg sind zwei Komponenten, die jedes Unternehmen anstrebt. Mit immer neuen Tools wachsen hier die Möglichkeiten, die Position eines Unternehmens zu verbessern, es näher in den Fokus der Zielgruppe zu rücken und darauf aufbauend steigende Gewinne zu verzeichnen. Da Unternehmen durch ihre Online-Präsenzen immer mehr und immer tiefere Datenmengen sammeln, hat sich das datengetriebene Marketing entwickelt, das auf der Analyse der Kundendaten beruht.

Wie arbeitet Data Driven Marketing?

Ziel des Data-Driven Marketings ist es, anhand von gesammelten Kundendaten das Verhalten der User zu studieren, um auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse gezielt Marketingaktionen besser an die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden anzupassen. Die gesammelten Daten, auch Big Data genannt, stammen aus verschiedenen Quellen: Webanalysen, Social Media, Mobiltelefonen, Fragebögen, Umfragen oder Telefoninterviews.

Welche Absicht verfolgt Data Driven Marketing?

Die Hauptintention dieser Strategie ist durch eine langfristige Kundenbeziehung, das Verstehen des Kunden und eine zeitnahe Reaktion auf Trends und Märkte, um wettbewerbsfähig zu bleiben, definiert. Letztendlich soll diese Methode zu höheren Umsatzzahlen, höherem Traffic oder der Verbesserung von anderen im Voraus definierten KPIs führen. Die Herausforderung besteht allein im logischen Verknüpfen von Kundeninformationen, die sowohl online als auch offline gesammelt werden. Zudem dienen die Informationen dazu, relevanten Content für jeden Nutzer individuell zur Verfügung zu stellen, wodurch die Kundenzufriedenheit stetig erhöht und langfristig gewährleistet wird.

Welche Bedeutung hat Big Data im Online Marketing?

Jedes Unternehmen kann enorme Vorteile aus den gesammelten Daten ziehen: Dank Big Data können Konsumwünsche auf den Punkt genau abgebildet werden. So ist personalisierte Kundenwerbung möglich, die nur die Menschen erreicht, die wirklich am Produkt interessiert sind. Denn je mehr Daten strukturiert und detailliert zur Verfügung stehen, desto besser kann die Zielgruppe analysiert werden. Ist erst einmal bekannt, was die Zielgruppe sucht, kann die eigene Produktpalette wesentlich besser darauf ausgerichtet werden.

Auch das Up- und Crossselling wird dank Big Data enorm verbessert. Höherpreisige Waren sowie zusätzliche Waren können aufgrund der genauen Zielgruppenkenntnis viel gezielter angeboten werden.

Um aus Big Data Profit zu schlagen, ist neben der Beschaffung besonders die optimale Beschaffenheit der Daten wichtig. Denn nicht alle Daten sind nutzbar oder sinnvoll miteinander zu verbinden. Neben der Generierung von aussagekräftig aufbereiteten Daten ist es für Unternehmen außerdem wichtig, die Kundendaten nicht nur als nackte Zahlen zu sehen, sondern den Kunden auch weiterhin als Mensch wahrzunehmen.

Content Marketing fĂĽr die Sprachsuche

04. Oktober 2018

Immer mehr User nutzen ihr Smartphone und Tablet nicht mehr nur für die klassische Suche, die über Tastaturbefehle eingegeben wird. Im Trend: Die Sprachsuche. Ob zuhause, im Auto oder unterwegs – es ist für Nutzer schlichtweg bequemer, über Voicesearch zu suchen.

Prognosen zufolge werden schon 2020 die Hälfte aller Suchanfragen per Spracheingabe in Auftrag gegeben. Siri, Googles namenloser Assistent, Alexa und Bixby sind somit die größten Konkurrenten für Suchmaschinen und damit das konventionelle SEO. Warum? Mit Sprachassistenten kommunizieren die User anders, als mit ihrer Tastatur. Daher sind einige Hinweise zu beachten.

1. Schreibstil anpassen

Nutzer sprechen mit ihrem Sprachassistenten so wie mit einer realen Person. Für die SEO-Arbeit bedeutet das, dass der formelle Stil, der in der Schriftsprache üblich ist, auf Suchanfragen durch den Sprachassistenten nicht anspricht. Ein informeller Stil mit gängigen Phrasen und W-Fragen hingegen kann gut von Sprachassistenten gefunden werden.

2. Suchphrasen umstellen

Sprachassistenten können Longtail-Keywords und Suchphrasen besser finden, als einzelne Schlüsselwörter. Diese sind häufig nicht ausformuliert, um gute Rankingpositionen nicht durch Stoppwörter zu riskieren. Da viele Audio-Suchanfragen außerdem als Frage formuliert sind, macht es Sinn, ganze Fragen zu formulieren und beispielsweise als Überschrift zu verwenden.

3. Audiogramme einfĂĽgen

Zusätzlich können einzelne Text- sowie Bildpassagen mit hörbaren Elementen unterlegt werden. Zitate und besonders wichtige Sätze werden auf diese Weise hervorgehoben. Die Sprachinhalte der Audiogramme triggern außerdem Googles Algorithmus bei sprachaktivierten Suchanfragen. Aktiv hörbare Inhalte sind also ein großer SEO-Vorteil.

Umstellung, die sich lohnt

Für Webseiten-Betreiber ist es daher wichtig, den Stil ihrer Texte anzupassen und informeller, also umgangssprachlicher zu formulieren. Das mag für viele Redakteure und Texter eine große Umstellung sein, da ein Schreibstil in langjähriger Arbeit entsteht und es sehr schwerfällt, sich einen neuen anzueignen.

Übt man den weniger formellen Sprachstil aber peu à peu und baut ihn vor allem in die Überschriften ein, dann entwickelt er sich mit der Zeit. Auch das zusätzliche Einfügen von auditiven Inhalten ist ein Arbeitsschritt, der schon bald zur Routine wird. Um trotz guter klassischer SEO-Arbeit in der enormen Quantität der Sprachsuchanfragen nicht unterzugehen, sollte mit dem Implementieren von Elementen, die den Google Algorithmus triggern, nicht gezögert werden.

Das Berufsfeld des Social Media Managers

03. September 2018

Der Beruf des Social Media Managers wird immer wichtiger. Zunächst noch belächelt, werden die Spezialisten für Twitter, Facebook, Instagram und Co. mittlerweile gesucht. Sie sind längst nicht mehr die Praktikanten, die mit dem Internet aufgewachsen sind und irgendwie Content schaffen sollen. Es sind Profis, die Strategien entwickeln und ihre Erfolge durch Controlling steuern.

Fähigkeiten eines Social Media Managers

Ein Social Media Manager muss viele Fertigkeiten miteinander vereinen. So muss er nicht nur sehr empathisch, kommunikativ und selbstbewusst sein, sondern auch mit Zahlen umgehen können. Eine sehr wichtige Aufgabe für ihn ist es, Strategien zu erschaffen, die das Unternehmen und seine Ziele optimal wiederspiegeln und unterstützen. Aus diesen werden verschiedene Kampagnen geplant, die Teilschritte realisieren und deren Erfolge gemessen, um Strategieanpassungen vornehmen zu können.

Der Social Media Manager sollte also jemand sein, der sehr organisiert ist, stets den Überblick behält und eine Vision in Teilschritten zu erreichen vermag. Mit seiner Empathie-Fähigkeit gelingt es ihm, die Posts mit Content zu gestalten, die die Zielgruppe wirklich interessiert und sie bestenfalls auch zur Verbreitung der Inhalte anregt.

Außerdem ist der Social Media Manager die Schnittstelle zwischen der Geschäftsführung und den Mitarbeitern seiner Abteilung. Er muss über alle Prozesse im Unternehmen informiert sein, um seine langfristige Arbeit darauf auszurichten – nichts bringt mehr negative Kritik, als im Netz verbreitete falsche Informationen. Außerdem müssen Chefs wie Mitarbeiter von seinen Ideen überzeugt werden, was oft nur mit viel Fachwissen und Selbstbewusstsein funktioniert.

Ausbildung zum Social Media Manager

Es gibt keine spezifischen Ausbildungsberufe, die zum Social Media Manager qualifizieren. Dafür aber Studiengänge, Weiterbildungen, Fernstudiengänge und Seminare. Derzeit werden die Studiengänge zum Social Media Manager nur an privaten Hochschulen angeboten. An öffentlichen Universitäten lohnt sich aber ein Studium der Medien- und Kulturwissenschaften oder ein interdisziplinäres BWL-Studium, um die nötigen Fertigkeiten zu erwerben. Die Weiterbildungen zum Social Media Marketing Manager können oft auch berufsbegleitend absolviert werden. So kann Gelerntes gleich im Arbeitsalltag angewandt und vertieft werden.

Zukunft des Social Media Managers

Unternehmen haben erkannt, dass die direkte Kommunikation mit ihrer Zielgruppe ein großer Mehrwert sein kann – und, dass man dafür Fachpersonal braucht. Eine immer größere Gruppe an potenziellen Kunden erwartet die Präsenz eines Unternehmens in den sozialen Medien und wendet sich der Konkurrenz zu, wenn es keine gibt. Außerdem nutzen sie die unkomplizierte Interaktion, die den Kundenservice in ganz neue Dimensionen befördert.

Die Transparenz ist ein weiterer Faktor, den User zu schätzen wissen: Unternehmen geben viel von sich preis, wenn sie sich in öffentliche Netzwerke begeben. Nutzer bauen auf diese Weise Vertrauen auf und das wiederrum stärkt die Kundenbindung.

Aus diesen Gründen werden Social Media Manager weiterhin gefragt sein und ihr Aufgabenspektrum beständig wachsen.

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