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Die 6 Eckpunkte eines erfolgreichen Email-Marketings

20. Januar 2020

Mithilfe der Email als Online-Marketing Tool kann eine möglichst große Kundenanzahl erreicht werden, die sich fĂŒr Waren oder Dienstleistungen interessieren. Zudem ist es eine der Ă€ltesten (genauer gesagt einer der ‘althergebrachten’) Wege, um miteinander in Kontakt zu treten. Forschungsergebnisse zeigen, dass diese Strategie nur bei angemessenem Gebrauch ihren Zweck erfĂŒllt.

Ein wahlloses Verschicken von Email-Nachrichten an jeden beliebigen EmpfĂ€nger hat mit gezieltem Vorgehen nichts zu tun. Durch solch ein Verhalten ist das Email-Marketing in Verruf geraten. Dennoch gibt es ein paar Methoden, um eine grĂ¶ĂŸere Zielgruppe zu akquirieren. So stellt sich ein schnellerer Erfolg ein.

1. Veranschlagen eines konkreten Angebots

In einem Artikel auf ‘Marketing Experiments’ wurde ein treffendes Zitat aufgebracht, welches die Absicht jeder einzelnen Email in wenigen Worten zusammenfasst: ‘Genauigkeit ĂŒberzeugt. Im Marketing sollte es keine allgemeinen Nachrichten geben. Der HĂ€ndler kommuniziert absichtlich. Diese Absicht sollte ausschlaggebend sein fĂŒr alles, was wir zur Sprache bringen. Es sollte jedes Wort beeinflussen, vielleicht sogar auch einschrĂ€nken’.

Wenn eine Email nur ein Verweis auf die eigene Existenz ist, liegt die Erfolgsquote bei 100 Prozent…dass sie als Erinnerung fungiert. Und auch auf die Erkenntnis bezogen, dass man nutzlose Nachrichten versendet. Mithilfe von PrĂ€zision erhöht sich der tatsĂ€chliche Erfolg.

Die Betreffzeile sollte das Ziel der Nachricht prĂ€gnant wiedergeben. Überdies sollte der Inhalt das Angebot verstĂ€ndlich machen. Es geht nicht darum, mit der Email Waren zu verkaufen. Dies geschieht auf der Webseite. Das Angebot muss konkret genug sein, damit Kunden die Seite im Netz aufrufen.

2. Ein richtiges Verkaufsangebot fĂŒr die richtige Zielgruppe

Das Angebot ist klar formuliert. Was jedoch nicht heißt, dass die Kundschaft dem Aufruf augenblicklich nachkommt. Vor allem dann nicht, wenn zwischen dem Verkaufsangebot und dem EmpfĂ€nger keine Verbindung besteht. Hier kann der Anbieter punktgenaue Argumente fĂŒr sein hervorragendes Angebot aufbringen - bei einer falschen Zielgruppe wird es trotzdem kein Interesse wecken. Dasselbe gilt bei einer unpassenden PrĂ€sentation.

Eine professionelle Marketing-Kampagne berĂŒcksichtigt sowohl den KĂ€ufer als auch den VerkĂ€ufer. Sie ist in der Lage, zur richtigen Zeit am richtigen Ort Informationen zu ĂŒbermitteln. Wöchentliche Emails sind lĂ€stig und regen kaum Kunden zum Kauf an. Im Falle eines Online-Versandhandels mĂŒssen regelmĂ€ĂŸig Nachrichten versendet werden, um die Kundschaft an die neuesten Sonderangebote zu erinnern.

Auf diese Weise lĂ€sst sich umgehend eine hohe Leserschaft erreichen. Man muss nur ĂŒberlegen, an wen sich die Emails richten und warum die Webseite von den Kunden besucht werden soll.

3. Kommunikation wie in den sozialen Medien

Nachrichten im Stil von Handzetteln, die tĂ€glich in den BriefkĂ€sten landen, werden dementsprechend behandelt…und weggeworfen. Viele betrachten Emails als Werbungen. GrundsĂ€tzlich ist diese Einstellung nicht negativ, dennoch ziehen solche Nachrichten nur eine geringe Kundenzahl an. Stattdessen sollte man es so machen wie in den sozialen Medien. Wenn jeder Post wie Werbung daher kĂ€me, wĂŒrden sich die Follower irgendwann abwenden. Deshalb lassen sich Emails als weiteren Weg zur Sozialisierung in Betracht ziehen. So soll es ja auch sein - man bleibt mit Familie und Freunden in Kontakt. Ein Blick auf das Beispiel von ‘Marketing Experiments’ zeigt, wie eine ‘packende Email’ aussehen könnte.

4. Aller Anfang ist schwer

Der Erfolg stellt sich nicht sofort mit der ersten Email-Nachricht ein. Sie kann allerdings als Wegbereiter dienen. Es braucht etwas Zeit und MĂŒhe, bis alle Möglichkeiten der Kampagne ausgeschöpft sind. Das Email-Marketing gehört zu den Ă€lteren Marketingstrategien im Netz. Folglich kommt es weniger auf Vermutungen, sondern mehr auf analytisches Denken an. Manchmal können die Statistiken wirklich ĂŒberraschen.

Einige Anbieter haben mit Sicherheit statistische Antworten auf die Frage gelesen, wann und an welchen Tagen Emails zu verschicken sind. DarĂŒber gab es schon mehrere Studien. Mit dem Ergebnis, dass es hier weder richtige oder falsche Antworten gibt. Ein Anwalt ruft seine Emails vielleicht zwischen 10 und 14 Uhr ab. Eine Krankenschwester hingegen zwischen 10 Uhr morgens und 10 Uhr nachts. Deshalb sind solche Forschungen ein guter Ansatz zur Strategieplanung, doch wirklich aussagekrĂ€ftig sind nur die eigenen statistischen Erhebungen. Folglich nĂŒtzt Genauigkeit viel mehr als AllgemeingĂŒltigkeiten. Mit zunehmenden Fachkenntnissen wird auch die Kampagne mit jeder Emailnachricht an ProfessionalitĂ€t gewinnen.

5. Verdeutlichung des Wertes

Von der Betreffzeile bis hin zum Inhalt und Bildern muss der Leser den offerierten Wert erkennen. In der SEO-Welt ist oft von wenigen Sekunden die Rede, in denen das Kundeninteresse angeregt wird. Dasselbe gilt bei Emails, allerdings unter anderen Bedingungen.

Sollte die Webseite von einem Nutzer angeklickt werden, muss ein gewisses Interesse an den Produkten oder Dienstleistungen vorliegen, denn der Seitenaufruf geschah nicht zufĂ€llig. Ein Emailleser erwartet, dass ihm etwas Lesenswertes geboten wird. Immerhin kam der Anbieter auf ihn zu und nicht umgekehrt. Es geht ihm nicht darum zu schauen, was er kriegen kann. Er sucht nach GrĂŒnden, um die Email zu löschen. Wenn die Aussagekraft der Nachricht offenkundig ist, wird sich ein potentieller KĂ€ufer mit grĂ¶ĂŸerer Wahrscheinlichkeit auf das Angebot einlassen.

6. Konkret fragen statt viel zu verlangen

Eine Email mit Aufrufen wie ‘Melden Sie sich jetzt fĂŒr nur 10 Pfund im Monat an’ geht in der Regel unter. Sie soll nicht zum Kauf nötigen, sondern nur zum Anklicken animieren. Hinter dem Klick verbirgt sich die wirkliche Ware. Bei einer direkten Ansprache an die Kundschaft dĂŒrfte das nicht allzu schwer fallen. Ungeachtet dessen muss der Anbieter deutlich werden. Es geht darum, etwas zu verkaufen. Auf UnmissverstĂ€ndlichkeit gehen die meisten Personen eher ein. Vage Formulierungen verleiten wiederum zum Löschen der Nachricht.

Mit Emails Beziehungen aufbauen

Wer möchte schon gleich nach der ersten BegrĂŒĂŸung eine feste Partnerschaft eingehen? Üblicherweise wartet man anfangs ab und lĂ€sst sich dann auf den nĂ€chsten Schritt ein. Bei zielfĂŒhrenden Email-Kampagnen sieht man dem Kunden in die Augen. Vielleicht reagieren sie nicht unverzĂŒglich, aber die erste HĂŒrde ist bereits ĂŒberwunden. Anschließend befolgt man die oben aufgefĂŒhrten Richtlinien. Wenn der Anbieter sich daran orientiert, wirken die Marketingstrategien wie kraftvolle Werkzeuge in der virtuellen Welt.

Pressemitteilungen auf diesen 5 Portalen kostenlos veröffentlichen

06. Januar 2020

Kostenfreie Presseportale sind eine gute Möglichkeit um Unternehmensneuigkeiten zu verbreiten und mehr Besucher fĂŒr den eigenen Internetauftritt zu gewinnen. In diesem Artikel stellen wir 5 ausgewĂ€hlte Portale vor, bei denen Pressemitteilungen zum Nulltarif veröffentlicht werden können.

Das Presseportal openpr.de

Das Presseportal openpr.de erreicht monatlich ungefĂ€hr 1,5 Millionen Seitenbesuche, welche von 650.000 unterschiedlichen Besuchern aufgerufen werden. Ein Vorteil dieses Portals liegt darin, dass eine Veröffentlichung von Pressemitteilungen ohne Registrierung erfolgen kann. NatĂŒrlich ist es möglich, dass Bilder und Links in der Pressemitteilung eingefĂŒgt werden. Außerdem sind einige kostenpflichtige Zusatzleistungen verfĂŒgbar. Diese sind zum Beispiel eine Exklusivplatzierung, welche um 100 Euro zu haben ist, eine professionelle Erstellung von Pressemitteilungen, welche um 250 Euro zu haben ist, Presseverteildienste, welche um 125 Euro gekauft werden können, ein Fachpresseverteiler, welcher 225 Euro kostet sowie Pressefotos und Textredaktion um 650 Euro. Bei Openpr handelt es sich um ein leicht zu bedienendes, verstĂ€ndliches und natĂŒrlich kostenloses Presseportal. Jeder, der unverzĂŒglich und binnen kĂŒrzester Zeit eine Mitteilung veröffentlichen will, ist hier richtig.

Das Presseportal firmenpresse.de

Das Presseportal firmenpresse.de erreicht monatlich ungefĂ€hr 9,5 Millionen Seitenbesuche, welche von 3,1 Millionen unterschiedlichen Besuchern aufgerufen werden. Damit eine Pressemitteilung veröffentlichen kann, muss vorab eine Registrierung getĂ€tigt werden. NatĂŒrlich können auch bei diesem Portal Bilder und Links eingefĂŒgt werden, bevor die Mitteilung veröffentlicht wurde. Die Pressemitteilungen können entweder auf Englisch oder auf Deutsch verfasst werden. Der Anbieter stellt keine kostenpflichtigen Zusatzleistungen bereit. Firmenpresse.de wurde im Jahre 1999 gegrĂŒndet und ist seit dato ein sehr beliebtes kostenloses Presseportal in Deutschland. Es ist allerdings vonnöten, dass eine verfasste Pressemeldung mindestens 500 Zeichen aufweist.

Das Presseportal perspektive-mittelstand.de

Das Presseportal perspektive-mittelstand.de erreicht monatlich ungefĂ€hr 200.000 Seitenaufrufe, welche von 50.000 Besuchern erzielt werden. Die Pressemitteilungen können nur veröffentlicht werden, wenn vorab eine Registrierung getĂ€tigt wurde. Außerdem bietet perspektive-mittelstand.de keine kostenpflichtigen Zusatzleistungen an. Bei diesem Unternehmen handelt es sich nicht um ein reines Presseportal, sondern viel mehr um eine Interessensplattform fĂŒr Mittel- und Kleinunternehmen. Die Funktion des Presseportals wird kostenlos zusĂ€tzlich angeboten. Aufgrund dessen sollte jeder gut ĂŒberlegen, ob eine Pressemitteilung veröffentlicht werden soll oder nicht. Außerdem besteht hier die Möglichkeit, einen Fachartikel im Forum zu veröffentlichen. Das Forum nennt sich Wissen und Praxis.

Das Presseportal presseanzeiger.de

Das Presseportal presseanzeiger.de ist auch ein Presseportal, auf dem Pressemitteilungen nur nach einer Registrierung veröffentlicht werden können. Außerdem ist eine Umkreisfilterung vorhanden und es können Bilder und Links in die Pressemitteilung eingefĂŒgt werden. Das Ganze kann anschließend ĂŒber einen Newsletter verbreitet werden. Das Presseportal stellt auch kostenpflichtige Zusatzleistungen bereit. Es wird nĂ€mlich ein Premium-PR-Paket mit zwölf Zusatzleistungen angeboten. Das Zusatzpaket kann um 198 Euro pro Jahr erworben werden.

Das Presseportal pressemitteilung.ws

Das Presseportal pressemitteilung.ws erhĂ€lt monatlich ungefĂ€hr 750.000 Seitenaufrufe von 200.000 unterschiedlichen Besuchern. Die Pressemitteilungen können bei pressemitteilung.ws nur nach einer Registrierung eingestellt werden. Außerdem können Bilder und Links in der Pressemitteilung verwendet werden. Das Presseportal stellt keine kostenpflichtigen Zusatzleistungen bereit.

Bing Ads: Eine interessante Alternative zu Google Ads

25. November 2019

Bing Ads weist eine kleinere Reichweite auf als Google Ads, bietet dafĂŒr aber auch gĂŒnstigere Konditionen. Wichtige Funktionen wie App Install Ads und Targeting Tools machen den Ad-Service von Bing zu einer guten Alternative.

Wichtige Funktionen der Werbeplattform

Bing Ads und Google Ads sind zwar Konkurrenzprodukte, dennoch bieten sie Werbetreibenden den Komfort, Anzeigen von einer Plattform in die andere zu importieren. Über Bing Ads lassen sich Google Ads Kampagnen importieren und dort wie gehabt verwenden.

WĂ€hrend sich bei Google nur die Performance zwischen Google-Suchanfrage und Partnernetzwerk einsehen lĂ€sst, bietet Bing detaillierte Angaben zu den einzelnen Webseiten. Die Anzeigengruppeneinstellungen lassen sich anschließend individuell konfigurieren, sodass fĂŒr die Ausspielung alle Optionen offenstehen.

Im Allgemeinen bietet Bing mit seinem Angebot deutlich mehr Transparenz als Google. Die Details ĂŒber Suchpartner, Werbetreibende und Co. sind von jedem Nutzer einsehbar. Dadurch lassen sich Anzeigen noch gezielter gestalten.

DSA-Kampagnen erstellen mit Bing

Bing bietet nicht nur die Möglichkeit, Google Kampagnen zu importieren. Seit einiger Zeit lassen sich ĂŒber die Werbeplattform von Microsoft auch DSA-Kampagnen erstellen. Die dort auflaufenden Suchbegriffe werden per Mausklick in Bing und Google Ads importiert.

Google Ads legt seine Gebots-Anpassungen nach Standort und Tageszeit fest. Bei Bing können zusĂ€tzliche Einstellungen auf Anzeigengruppen-Ebene vorgenommen werden. Die Spracheinstellungen fungieren ganz Ă€hnlich. Die granulare Aufteilung ist eine Umstellung, bietet fĂŒr Nutzer, die beides gewohnt sind, jedoch einige Vorteile.

Bing ist gĂŒnstiger

Zudem lassen sich bei Bing Ads noch die beliebten Sidebar Ads nutzen, die Google bereits vor einiger Zeit abgeschafft hat. Damit können Anzeigen an der Seite verschiedener Webseiten geschaltet werden. Dank der niedrigen CPS ist diese Option besonders kostengĂŒnstig.

Google Ads ist die grĂ¶ĂŸte Werbeplattform im Netz. Direkt dahinter liegt allerdings bereits Bing. Der Abstand zum Klassenprimus ist in den letzten Jahren zwar geschrumpft, aber immer noch groß genug, um deutlich gĂŒnstigere CPS zu ermöglichen. Die niedrigen Klickpreise gehen zwar mit einem niedrigen Wettbewerb einher, mit einer gut gepflegten Kampagne lassen sich aber viele Bing-Nutzer abgreifen.

Steigende Reichweite mit Bing Ads

Bing hat seine Reichweite in den letzten zehn Jahren vervierfacht. In Zukunft könnte sich eine Investition in Bing Ads noch stĂ€rker lohnen. Auch, weil das Angebot von Microsoft zukĂŒnftig auf Automatisierung setzt. Das Bing Audience Network bietet einen ersten Vorgeschmack auf diese Entwicklung und je nach Zielgruppe die Möglichkeit, automatisch die passenden Anzeigen auszuspielen. Anzeigen werden bei Bing unter anderem auf den Startseiten von MSN oder Microsoft Edge angezeigt. In Zusammenarbeit mit LinkedIn hat Bing zudem weitere Neuerungen geplant, die Bing Ads als Google-Ads-Alternative noch interessanter machen.

SeitenĂŒbergreifende Anzeigen

Bing umfasst drei Suchmaschinen: Bing, Yahoo und AOL. Wenn Anzeigen mit Bing Ads geschaltet werden, erscheinen die Ads auf allen drei Plattformen. Dadurch lassen sich gezielt Nutzer ansprechen, die Netzwerkseiten von Bing nutzen – zum Beispiel das beliebte MSN oder AOL News.

Bing Ads erweitert die Reichweite, die mit Google Ads erzielt wird. Die Zielgruppe ist laut Angaben von Bing finanziell besser aufgestellt und besonders kaufstark. Die geringe Konkurrenz und die niedrigen Klickpreise machen Bing Ads zu einer echten Alternative zu Google Ads.

Lukrative SEO-Strategie: Linkbuilding mittels Konkurrenzanalyse

27. Oktober 2019

Auch wenn Google seine Algorithmen und seine KI im laufe der Zeit immer weiter verbessert hat und guten Content nach immer mehr Indikatoren bewertet und analysiert, können Backlinks immer noch sehr wichtig sein, um sich einen Vorteil oder ĂŒberhaupt erst eine Chance gegenĂŒber der Konkurrenz im Internet zu verschaffen.

Je nach Keywords, Branche und Nische herrscht im Internet natĂŒrlich ein starker Wettbewerb. Es wird um Keywords konkurriert und jeder Wettbewerber möchte bestmöglichen Content und Mehrwert fĂŒr die Kunden liefern. Daraus ergibt sich eine Strategie, die fĂŒr Unternehmen in Frage kommt, welche im Internet sehr stark mit anderen konkurrieren mĂŒssen.

Diese Strategie der Konkurrenzanalyse stellt im Grunde eine gezielte Suche nach Quellen fĂŒr mögliche Backlinks dar. Dazu analysiert man, von wo die Konkurrenz ihre Backlinks bezieht. Um somit schließlich selbst ebenfalls an geeignete Backlinks zu gelangen. Außerdem geht es auch darum, die eigene Konkurrenz zu identifizieren und im Auge zu behalten.

Hierzu ist es nötig, die Konkurrenz erst einmal ausfindig zu machen. Das geschieht vor allem mittels Suche nach genau den Keywords, auf die man mit der eigenen Webseite ebenfalls abzielt. So lassen sich Webseiten von anderen Unternehmen finden, die vom Profil, von den Produkten und natĂŒrlich vom Content her der eigenen Webseite Ă€hneln.

Über Tools wie Backlink-Checker können dann die Quellen der Backlinks der Konkurrenz ausfindig gemacht werden. Solche Tools analysieren, von wo aus im Internet auf die jeweilige Webseite verwiesen wird. So ein Tool ist in erster Linie dazu gedacht, um die eigene Webseite zu analysieren. Jedoch kann man auf die gleiche Weise natĂŒrlich auch eine fremde Webseite analysieren. So lassen sich diejenigen Webseiten ermitteln, die mittels Backlinks der Konkurrenz zu ihrer SEO-StĂ€rke verholfen haben.

Tut man dies fĂŒr mehrere Konkurrenten, so gewinnt man einen Überblick darĂŒber, welche Webseiten fĂŒr das Platzieren von Backlinks in Frage kommen. Dies können eventuell Blogs oder die Webseiten von Partnerunternehmen sein. Der nĂ€chste Schritt ist dann, aus diesen Webseiten die richtigen AuszuwĂ€hlen und das Platzieren von Links in Angriff zu nehmen.

Bei diesen Webseiten sollte natĂŒrlich ebenfalls ĂŒberprĂŒft werden, ob sich ein Backlink auf diesen lohnen wĂŒrde. Es kann natĂŒrlich auch der Fall sein, dass man bei der Konkurrenzanalyse auf etwaige Fehler der Konkurrenz stĂ¶ĂŸt, die man selbst wiederum vermeiden kann. Man sollte sich gleichermaßen auf die Konkurrenz verlassen, aber natĂŒrlich auch abwĂ€gen, ob es fĂŒr die eigene Webseite eine bessere Strategie geben könnte, mit der man die Wettbewerber sogar ĂŒbertreffen kann.

Ein sehr großer Erfolg ist es jedoch bereits, durch die erzielten Backlinks gegenĂŒber der Konkurrenz eine Chance auf den Suchergebnisseiten zu haben, sodass User die eigene Webseite leichter finden können. Über Backlinks von Webseiten, die auch mit der Konkurrenz ĂŒber Links verbunden sind, erhalten Google und andere Suchmaschinen wichtige Signale dafĂŒr, dass die eigene Webseite ebenfalls der jeweiligen Branche oder Nische angehört. Somit entsteht eine anfĂ€ngliche Chance, ebenfalls in die Suchergebnisse zu gelangen.

Damit diese Strategie einen Vorteil bietet, muss der Content auf der eigenen Webseite dem User besseren Mehrwert bieten als es der Content auf den Webseiten der Konkurrenz tut. Erst das fĂŒhrt zu einer höheren Verweildauer und einer geringeren Absprungrate, was sich auf die Platzierung in den Suchergebnissen sehr positiv auswirkt. Dadurch entsteht wiederum ein höherer Zustrom an potenziellen Kunden und natĂŒrlich auch die Möglichkeit, dass sich neue Backlinks ohne eigenes Zutun von selbst bilden, da der eigene Content hilfreich und bekannt ist.

Die Konkurrenzanalyse ist also eine gute Methode, um sich beim Etablieren einer neuen WebprĂ€senz mittels Linkbuilding leicht Orientierung zu verschaffen. Sie steht vor allem am Beginn der SEO und ist natĂŒrlich auch nur ein Teil der gesamten Arbeit.

Memes: Ein Dauerbrenner im Internet, der fĂŒr das Online-Marketing genutzt werden kann

24. September 2019

Das seit geraumer Zeit existierende InternetphĂ€nomen Meme, also eine sich ĂŒber das Internet schnell verbreitende Datei, scheint noch lange nicht an seiner PopularitĂ€t einbĂŒĂŸen zu mĂŒssen. Die gĂ€ngigste Form, ein mit einem kurzen, markanten Text versehenes Bild, ist nach wie vor ein absoluter Hit im Netz - vor allem in den Sozialen Netzwerken. Das können sich Firmen und Unternehmer zu Nutze machen! Denn clevere, gut gestaltete Memes bleiben in den Köpfen der User hĂ€ngen. Und genau die sorgen im besten Fall dafĂŒr, dass es schließlich viral geht - also vielmals geliked, zahlreich geteilt und somit vielen Menschen bekannt wird.

Die besten Chancen hierfĂŒr hat man, wenn sie lustig sind, interessant oder gar kurios. Egal, welche Wirkung sie auf seine Betrachter letztendlich haben sollen. Jedes Endergebnis lĂ€sst sich relativ simpel erstellen, da die verwendeten Bilder meist bereits vorhanden sind und somit keine MĂŒhen fĂŒr ein geeignetes Foto investiert werden mĂŒssen. Es spart nicht nur Zeit, auch Grafiker mĂŒssen hierfĂŒr nicht unbedingt beschĂ€ftigt werden. Die Vorteile dieser Marketingstrategie nehmen große Unternehmen wie die amerikanische Restaurant-Kette Denny’s oder das kostenpflichtige und rund 150 Millionen Abonnenten zĂ€hlende Streaming-Portal Netflix lĂ€ngst gerne in Anspruch.

Das Meme muss zur Zielgruppe passen

Damit das Meme am Ende fĂŒr seinen Zweck geeignet ist, sollten Verantwortliche fĂŒr das Marketing die gegenwĂ€rtigen Meme-Trends beobachten. Kommt es derzeit bei den Usern am ehesten an, wenn es provokativ ist? Dann sollte man sich dem Zeitgeist fĂŒgen, allerdings ohne jedoch gewisse Grenzen zu ĂŒberschreiten. Wie es mit der Satire oder der Ironie so ist, kann hier zu viel des Guten schlicht und einfach zu viel sein. Bewegt man sich zu sehr am Rande gen Diskriminierung oder am beleidigenden Tonus, kann dies durchaus einen Shitstorm resultieren lassen und somit gĂ€nzlich das Gegenteil des ursprĂŒnglichen Zwecks erreichen.

Um auf Nummer sicher zu gehen, kann man folgende Kriterien bei der Erstellung und Nutzung von Memes beachten:

  • Welcher Inhalt zieht die Zielgruppe an?
  • Über welchen Humor verfĂŒgen potentielle Kunden?
  • Mit welchen Trends setzen sich diese auseinander?
  • Mit welchen Herausforderungen sieht sich der Durchschnitt konfrontiert?
  • Was könnte die Zielgruppe als negativ bewerten?
  • Was könnte die Zielgruppe zum lachen bringen?

Hat man sich hierzu ausreichend Gedanken gemacht, dann sollte nichts schiefgehen. Des Weiteren sollte ein Meme niemals als Werbung zu erkennen sein. Denn die Leute wollen mit Spam nichts am Hut haben! Call to Action-Aufforderungen haben in einem Meme-Text nichts zu suchen.

Wie bereits erwĂ€hnt, prinzipiell handelt es sich bei einem Meme lediglich um eine Datei. Bei der Auswahl, ob man ein GIF verwendet, einen Screenshot oder sogar ein selbst geschossenes Bild, sollte das bevorzugte Format der Zielgruppe bevorzugt werden. SelbstverstĂ€ndlich kann man hier nur schwierig auf verlĂ€ssliche Quellen zurĂŒckgreifen. Hier hilft nur stetiges experimentieren und ein anschließendes Auswerten in Eigenregie, was Kommentare, Likes und Teilungen ermöglichen. Was die Beschriftung angeht, da sind jedenfalls klar zu lesende, geradlinige Schriftarten im Vorteil. Klar, diese lassen sich völlig einfach lesen!

Welche Schwierigkeiten kann die Nutzung von Memes begleiten?

Eine einfache Weiterverwertung von bereits existieren Bildern kann natĂŒrlich auch Probleme mit sich bringen. Die Abbildung, ob es sich nun um ein Foto oder eine Sequenz aus einem Film handelt, kann urheberrechtlich geschĂŒtzt sein. Ebenso gilt weiterhin das Recht am eigenen Bild, sollten fremde Personen auf dem Meme zu erkennen sein. Rechtlich könnten die Personen mit Urheberrecht, auch wenn dies in der Vergangenheit eher selten geschehen ist, juristisch gegen die Ersteller von entsprechenden Memes vorgehen. Wer sich hierbei unsicher ist, der sollte tatsĂ€chlich Memes mit eigenem Bildmaterial kreieren oder sich an bezahltem oder frei verfĂŒgbarem Content bedienen.

TikTok: Wie viel Marketingrelevanz hat die Platform?

28. August 2019

TikTok ist eine vergleichsweise junge App, die aber längst als Konkurrenz zu den Social-Media-Giganten Youtube, Instagram und Snapchat gehandelt wird. Vor allem junge Menschen finden sich hier. Marketer sollten das Potenzial der App nicht verpassen.

Was ist Tik Tok?

Bei TikTok handelt es sich um eine Social Media App, bei der kürzest-Videos geteilt werden können. Sie gilt damit als kultureller Nachfolger des Anfang 2017 eingestellten Videohostingservice Vine, entstand jedoch aus der Synchronisationsapp Musical.ly. Bei TikTok haben die Videos durchschnittlich eine Länge von etwa 15 Sekunden, die Maximalzeit liegt auf einer Minute – das mag nach wenig klingen, macht den Gebrauch der App aber kurzweilig und ideal fürs scrollen unterwegs. Besonders bei jungen Menschen ist die App beliebt: Weltweit wurde die App bereits 1,2 Milliarden Mal heruntergeladen und zählt 500 aktive Nutzer weltweit. Derzeit liegt die Zahl der aktiven User in Deutschland nur bei 4,1 Millionen – das ist weniger als die Hälfte der Snapchat Nutzer. Alles deutet allerdings daraufhin, dass diese Zahl beträchtlich steigern könnte. 2018 wurde TikTok sogar öfter heruntergeladen als Instagram. Gewiss ist eine Weiterführung dieser Entwicklung selbstverständlich nicht, immerhin wurde auch das Scheitern von Vine von wenigen vorausgesehen. Dennoch birgt TikTok viel Potenzial und Reichweite, die nicht ignoriert werden sollte.

Wer nutzt Tiktok?

Ähnlich wie bei Youtube gehört die Mehrzahl der meistabonnierten Accounts zu Social Media Persönlichkeiten und Influencern, auch Prominente aus der klassischen Unterhaltungsbranche sind millionenfach abonniert. Follower zu sammeln hat allerdings eine weniger starke Bedeutung, als es heute zum Beispiel auf Instagram der Fall ist. Viel mehr steht jedes Video für sich, exzellenter Content kann auch von bisher Unbekannten viral gehen. Etwas mehr als die Hälfte aller Nutzer ist weiblich, monatlich werden in Deutschland rund 6,5 Milliarden Videoaufrufe verzeichnet. Laut Firmenangaben besuchen 90% der aktiven, überwiegend sehr jungen Nutzer die App mehrmals täglich. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Genutzt wird Tiktok vor allem mobil. Möglich machen das die kurzen Videos, die durch ihre geringe Dateigröße das verfügbare Datenvolumen schonen. Im Gegensatz zu Youtube sind die Videos in Hochkant gedreht, da sie auf die Smartphonenutzung ausgerichtet ist. Videos können geliked, geteilt und vom Ersteller mit Schriftzügen, Stickern und einer Beschreibung versehen werden – hier ähnelt die Nutzung Instagram. Auf lange Sicht möchte TikTok eine diversere Altersdemographie ansprechen, bald könnten sich das Bild des typischen Nutzers also verändern.

E-Commerce Funktion

Mitte August veröffentlichte TikTok ein neues Feature namens Hashtag Challenge Plus, durch das Nutzer innerhalb der App Produkte erstehen können. Das erste Unternehmen, das das Feature nutzte, war die Supermarktkette Kroger. So konnten User, ohne die App zu verlassen, Produkte der Kette online bestellen. Bereits zuvor gab es bei TikTok In-App Käufe – dabei handelte es sich aber um digitale Coins, die erstanden und dann an Influencer verschenkt werden konnten. Die E-Commerce Funktion steckt derzeit noch in den Kinderschuhen, verbreitetstes Marketing Instrument bleiben gesponsorte Hashtags. Sponsored Posts, wie es sie bei Instagram, Twitter und Facebook gibt, sind auch auf TikTok möglich und bieten so eine gute Möglichkeit, gezielt Reichweite aufzubauen.

Zielgruppe kennen und Content erstellen

TikTok ist voller von jungen Creatorn, die blitzschnell auf die neuesten Trends und Memes reagieren. Comedy steht im Zentrum, der extrovertierte, auf schnelle und absurde Pointen ausgerichtete Humor von TikTok ähnelt dem von Vine. Um als Unternehmen in dieser Umgebung eine erfolgreiche Marketingstrategie zu sparen, muss man das Medium gut verstehen. Gerade junge Menschen haben das Bedürfnis, unter sich zu bleiben, nicht zu der Plattform passende Werbeschaltungen ernten schnell Spott. Kampagnen, die auf Facebook oder Twitter vielleicht ausgezeichnet funktionieren, können bei dem jungen Publikum, wie es TikTok oder Snapchat auszeichnet, ihre Wirkweise spektakulär verfehlen. Ohne ein Team von Digital Natives und eine eingehende Kenntnis der Kultur der Plattform ist eine erfolgreiche Marketingstrategie darum nicht zu schaffen.

Warum Marketer Podcasts im Auge behalten sollten

07. August 2019

Podcasts sind das ideale Medienformat unserer Zeit: Egal ob beim Joggen, Autofahren oder zum Einschlafen – das Trendformat ist fĂŒr viele lĂ€ngst fester Bestandteil des Alltags geworden. Zu den wichtigsten Ursachen fĂŒr ihre PopularitĂ€t gehört die Möglichkeit, das Format zu nutzen, wĂ€hrend anderen TĂ€tigkeiten nachgegangen werden kann. Ein großer Vorteil in einer gestressten und auf Effizienz ausgerichteten Gesellschaft. Kein Wunder also, dass laut einer Umfrage von Bitkom mehr als jeder fĂŒnfte Deutsche regelmĂ€ĂŸig wenigstens einen Podcast hört. Die Genres sind dabei Ă€ußerst unterschiedlich und decken beinahe jedes Interesse ab. Monatlich starten dutzende neuer Angebote. Neben satirischen und humoristischen Formaten locken Moderatoren mit Businessthemen, aktuellen News und Diskussionen ĂŒber jedes Nischenthema. Ihre Beliebtheit und Vielseitigkeit machen Podcasts derzeit zum spannendsten neuen Format fĂŒr Marketer.

Werbeschaltungen sind effektiv

Zuletzt kĂŒndigte Spotify – derzeit die grĂ¶ĂŸte Plattform fĂŒr Podcasts – an, zukĂŒnftig spezifischere Werbung fĂŒr Podcasts einzusetzen. Das bezieht sich auf klassische Werbeeinspielungen, die vor, wĂ€hrend oder nach der Sendung eingespielt werden können. Üblicher im Bereich der Podcast-Werbung sind sogenannte Host-Read-Ads, bei denen der Moderator die Werbebotschaft selbst vorliest oder ein Produkt in anderer Weise verbal erwĂ€hnt. Solche Werbeschaltungen haben großes Potenzial. Die Werbeakzeptanz ist bei Podcasts so hoch wie bei keinem anderen Medium. Marktforschungsinstitute sind sich zudem einig, dass die Wirksamkeit und der Brandbuilding-Effekt von Podcast-Werbung im Vergleich mit anderen Medien außerordentlich stark ist. Laut einer Umfrage von Podstars haben schon fast ein Drittel der Befragten schon einmal eine Webseite wegen einer solchen Werbeeinschaltung besucht. Auch die Zusammensetzung der Hörerschaft ist fĂŒr Marketing-Experten Ă€ußerst interessant: Dank der Mischung aus sehr spezifischen und massentauglichen Themen lassen sich sowohl schmale Demografien mit Sonderinteressen als auch allgemeiner gefasste Zielgruppen ansteuern. Die Mehrzahl der Hörer ist zwischen 20 und 35 Jahren – eine Konsumentengruppe mit viel Kaufkraft.

Eigener Podcast lohnt sich

Egal ob Unternehmen oder Spezialist: Wer einen Podcast produziert, festigt damit seine Marke. Die Konzipierung und Produktion eines hochwertigen Produkts kosten zwar Zeit und Geld – ist das eigene Format aber erst einmal etabliert, wird es zum Ă€ußerst effektiven Instrument fĂŒr die eigene Marke. Wer hochwertige Inhalte bietet, erreicht Kunden, die sich ĂŒber ein mit dem Unternehmen verbundenes Thema informieren wollen, außerordentlich gut. Wird der Podcast auf der eigenen Webseite gehostet, generiert das zusĂ€tzlich wertvollen Traffic. Das schlĂ€gt sich auch im Suchmaschinenranking nieder. Ein hochwertiger, informativer Podcast ist zudem nĂŒtzlich, um sich als Experte zu profilieren. Das kommt bei Kunden und potenziellen GeschĂ€ftspartnern gut an. Ist das Equipment erst einmal eingerichtet, macht ein Podcast sogar weniger Arbeit als ein gut aufbereiteter Fachartikel.

Mit Marketing-Podcasts auf dem neuesten Stand bleiben

Auch als Zuhörer profitieren Marketer von Podcasts: Jeder Experte ist darauf angewiesen, sich regelmĂ€ĂŸig ĂŒber aktuelle Trends und News zu informieren. Im riesigen Angebot der Business-Podcasts gibt es auch viele Formate, die sich mit Marketing-Themen beschĂ€ftigen. Die sind der perfekte Start in einen produktiven Arbeitstag. Besonders zu empfehlen unter den deutschsprachigen Angeboten sind der „OMR Podcast“ der Online Marketing Rockstars, der „Internet Marketing Podcast“ von Björn Tantau und die Formate des Netzwerks „Termfrequenz“. Wer auch fĂŒr englischsprachige Podcasts offen ist, der kann mit „Everyone hates Marketers“, „Call to Action” und “Copyblogger” starten. Es lohnt sich, in viele verschiedene Formate reinzuhören, um diejenigen auszumachen, die am besten zu den eigenen Interessen und Hörgewohnheiten passen. Auf iTunes, SoundCloud und Spotify finden sich leicht mehrere Dutzend Angebote, die sich auch mit spezifischeren Marketing-Aspekten wie etwa Affiliate Marketing oder SEO beschĂ€ftigen.

Voice Search: Die Zukunft der Suchfunktion

24. Juni 2019

„Ok Google, wie wird SEO durch Voice Search verĂ€ndert?“ Sprachassistenten wie Alexa, Siri und Co. begleiten uns tĂ€glich. Die Bedeutung dieser Art von Sprachsuche nimmt stetig zu und ist deshalb Grund genug, sich selbst damit vertraut zu machen und möglicherweise die eigene Website zu optimieren.

Voice Search beschreibt die digitale Suche nach bestimmten Informationen mithilfe der Stimme. Es kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn der User keine freie Hand zum Tippen hat oder sich generell damit schwertut. Die Suchanfrage wird zunĂ€chst direkt ins Handy gesprochen. Die Suchmaschine findet dann anschließend die relevantesten Treffer. So kann man beispielsweise schnell und einfach nach dem Weg oder Wetter fragen.

Laut einer Umfrage der Internet-Plattform Yext verwendet ungefĂ€hr ein Drittel der Bevölkerung regelmĂ€ĂŸige Suchanfragen ĂŒber die Spracheingabe. Die Tendenz steigt stetig. Somit ist Voice Search ein Trend, der nicht unbeachtet bleiben darf, denn die neue Art der Suche hat große Auswirkungen auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Die folgenden Tipps bereiten auf die VerĂ€nderungen vor.

Inhalte, die Antworten liefern

Normalerweise ist man beim SEO darum bemĂŒht, dass die Texte ausreichend qualitative Keywords enthalten. Mit Voice Search muss man nun seine Texte auf die Antworten der möglichen Fragen der Nutzer ausrichten. Deshalb sollte man schon bei der Wahl eines Themas genau ĂŒberdenken, welche Fragen fĂŒr die Zielgruppe relevant sein könnten.

Antworten sind dann besonders gut, wenn sie prĂ€zise und verstĂ€ndlich formuliert sind. Das ist nicht nur fĂŒr den Leser von Vorteil, sondern auch wichtig fĂŒr Google, um den Artikel als geeignete Antwort festzustellen und mit einem guten Ranking in den Suchergebnissen zu fördern.

Fragestellungen im Titel beachten

Das maximale Potenzial von Voice Search kann erst dann ausgeschöpft werden, wenn die Frage schon in der Headline thematisiert wird. Allerdings sollte nicht jeder Text mit der Frage oder Antwort beginnen. Es ist mehr sinnvoll, ab und zu diese Art von Überschrift zu verwenden. Gerade beim Ranking wird dem Titel besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt. Das zĂ€hlt auch fĂŒr Meta-Daten, Beschreibungen und URL-Strukturen.

Ermitteln und Beantworten der Nutzerfragen

Ist man sich nicht sicher, welche genauen Fragen die eigene Zielgruppe beschĂ€ftigen, sollte man sich einfach an sie wenden. Dazu stellt man den Lesern beispielsweise ĂŒber Social Media oder E-Mail geeignete Fragen.

Sind diese dann zusammengekommen, ist es dann auch die Beantwortung wichtig. Allgemeine und immer wiederkehrende Fragestellungen können ĂŒber die FAQ-Seite (Frequently Asked Questions) beantwortet werden. Die Fragen und die dazugehörigen Antworten sind dort geordnet und ĂŒberschaubar aufgelistet, weshalb Google diese Übersicht besser rankt.

Long-Tail-Keywords verwenden

Als Long-Tail-Keywords werden Wortkombinationen bezeichnet, die aus mindestens drei Begriffen zusammengesetzt sind. Durch die Sprachsteuerung verlagert sich der Fokus von kurzen und einzelnen Keywords zu zusammengesetzten Begriffen oder kurzen SĂ€tzen.

WĂ€hrend man sich inzwischen daran gewöhnt hat, beim Eintippen in das Suchfeld ein bis maximal zwei Begriffe zu verwenden, hat sich dank Voice Search das Kommunikationsverhalten verĂ€ndert. Da man mit dem Sprachassistenten wie mit einem normalen Menschen redet, formt sich die Suchanfrage von „restaurant berlin“ in „Wo finde ich ein Restaurant in Berlin?“ um. Somit nimmt die Bedeutung von Long-Tail-Keywords durch Voice Search zu.

Die 5 hÀufigsten Onpage-Fehler

05. Juni 2019

Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) wird in zwei Hauptfelder untergliedert: Der Onpage- und Offpage-Optimierung. WĂ€hrend sich die Onpage-Optimierung mit allen SEO-relevanten Inhalten innerhalb der Website beschĂ€ftigt, befasst sich das GegenstĂŒck, die Offpage-Optimierung, mit allen Maßnahmen, die nicht selbst auf der Website durchgefĂŒhrt werden. Gerade im Onpage-Bereich können viele Fehler schnell gemacht werden, die schlussendlich eine negative Auswirkung auf das Ranking in der Suchmaschine haben.
SEMrush, ein Forschungsservice fĂŒr Online Marketing, analysierte mithilfe einer umfangreichen Studie mehr als 450 Millionen Seiten und 100.000 Domains. Dabei wurden die hĂ€ufigsten Onpage-Fehler – und deren einfache Lösungen – ermittelt.

Duplicate Content

Der am meisten aufgetretene Fehler ist der des Duplicate Contents. Google definiert diese als „umfangreiche Contentblöcke, die anderem Content auf derselben oder einer anderen Domain entsprechen oder auffĂ€llig Ă€hneln“. Demnach besitzt jede 2.Website Inhalte, die denen auf Anderen zu sehr Ă€hneln. Die Suchmaschine bevorzugt jedoch jeden Content, der einzigartig ist, und rankt diesen höher. Um das Problem zu lösen, sollten gleiche Seiten zusammengefĂŒgt oder Duplikate gelöscht werden.

Fehlende Alt Tags sowie nicht vorhandene Bilder

Ein Alt Tag ist ein hinterlegter Alternativtext, der eine kurze Beschreibung eines nicht geladenen Bildes gibt. Aus Usability-Sicht, also der Benutzerfreundlichkeit einer Website, ist solch ein Alt Tag unverzichtbar. Das in die Beschreibung eingebundene Keyword vereinfacht die Bildersuche enorm. 45% der Seiten verwendeten keinen Alt Tag – 10% verzichteten sogar komplett auf ein Bild. Bilder sind jedoch ein wichtiger Bestandteil des Content Marketings. Daher sollten diese nach Möglichkeit immer mit einem dazugehörigen Alt Tag verwendet werden.

Title Tag

Ein Title Tag gibt einer Suchmaschine wie Google Informationen ĂŒber das Thema einer Seite. Gerade das ist von großer Bedeutung, denn damit wird die Relevanz der Website zur Suchanfrage festgestellt. Die Click-Through-Rate (CTR), also die Klickrate einer Website, wird somit von einem Title Tag beeinflusst. Laut der Studie hatten 35% der Seiten doppelte Titel, 8% verzichteten vollkommen auf die Verwendung. Zudem waren 15% der Titel entweder zu lang oder 4% zu kurz.
Auch hier gibt es einfache LösungsansĂ€tze. Die doppelten Title Tags waren eine Folge des Duplicate Contents, weshalb dies wie in Punkt 1 behoben wird. Generell ist zu beachten, dass sie nicht nur ein Wort beinhalten dĂŒrfen, aber auch nicht ĂŒber maximalen 70 Zeichen hinausgehen. Zudem sollte das Fokus-Keyword am Anfang des Titels stehen.

Meta Description

Metatags fassen den Inhalt einer Website zusammen und sollten die LĂ€nge von 160 Zeichen nicht ĂŒberschreiten. Die Beschreibungen wirken sich zudem vielmehr auf die CTR aus, als auf das Ranking in der Suchmaschine. Über 30% der Seiten besaßen doppelte Descriptions, 25% verwendeten keine. Hierbei sollte auf eine interessante Beschreibung sowie eine angemessene Zeichenanzahl geachtet werden.

Tote Links

Zu den fĂŒnf hĂ€ufigsten Onpage-Fehlern zĂ€hlen sogenannte „tote Links“. Das sind fehlerhafte Links, die auf nicht vorhandene Ressourcen wie beispielsweise Websites verweisen. Die Studie fand heraus, dass 35% der analysierten Seiten tote interne Links, wovon 70% wiederum 404-Links sind, und 25% tote ausgehende Links besitzen. Die Fehlermeldungen wirken sich dabei negativ auf die Besuchererfahrungen und die QualitĂ€t der Suchergebnisse aus. Deshalb sollte die Website regelmĂ€ĂŸig auf Fehler untersucht und auf die korrekte Schreibweise der Links geachtet werden.

4 Tipps zur Conversion Rate Optimierung

08. Mai 2019

Suchmaschinenwerbung- und Optimierung gehören zu den wichtigsten Bausteinen einer erfolgreichen Strategie im Online Marketing. Mithilfe der Schaltung von Werbeanzeigen in Suchmaschinen wie Google und Co. (SEA) und organischer Suchmaschinenoptimierung (SEO) können Unternehmen im World Wide Web eine hohe Reichweite und Sichtbarkeit erzielen. Allerdings gibt es bei diesen Teilgebieten einige Dinge zu beachten. Die sogenannte Conversion Rate Optimierung beispielsweise ist fĂŒr ein erfolgreiches Suchmaschinenmarketing unerlĂ€sslich.

Was ist eine Conversion Rate Optimierung?

Die Conversion Rate Optimierung, kurz CRO, hat die Absicht, das VerhĂ€ltnis zwischen den Besuchern einer Website und den dort von ihnen getĂ€tigten Conversions, also zuvor definierten Handlungen wie KaufabschlĂŒssen oder Anmeldungen, zu verbessern. Mithilfe dieser Maßnahme können Erfolge leichter verstanden und skaliert sowie der Return on Investment (ROI), die Kennzahl zur Messung des Gewinns einer unternehmerischen TĂ€tigkeit, besser kalkuliert werden.

1. Eine benutzerfreundliche Landingpage ist das A und O

Da eine Landingpage hĂ€ufig der erste Kontakt zwischen Websitenutzer und Unternehmen ist, gilt es hier einen positiven ersten Eindruck zu vermitteln. Überzeugt die Landingpage schon in den ersten Sekunden nicht, ist der Besucher meist schnell wieder weg. Besonders wichtig ist ein gut strukturierter Aufbau, der den Nutzer nach möglichst kurzer Zeit zum gewĂŒnschten Conversion-Ziel fĂŒhrt. Dazu gehören beispielsweise Elemente wie ein ausreichend sichtbares Logo, eine prĂ€gnante Headline, ein ĂŒbersichtlich gestaltetes Produktangebot sowie ansprechende und interessante Bilder. Ein Call to Action (CTA) sollte auch vorhanden sein, um auf die gewĂŒnschte Handlung hinzuweisen. Testimonials, also Empfehlungsbeispiele voriger Kunden, und Trustsiegel unterstĂŒtzen positive Reaktionen des Users. Neben diesen Bestandteilen muss jedoch zudem auf eine gute Performance der Website – unter anderem schnelle Ladegeschwindigkeiten – geachtet werden.

2. Verwendung von Nischen Keywords

Nischen Keywords bieten einige Vorteile, denn mit ihnen wird nicht nur der an einem bestimmten Begriff interessierte Besucher zur Website gelockt – es werden auch diejenigen auf die Seite weitergeleitet, die sich bereits konkret fĂŒr den Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung interessieren. Beispielsweise könnte ein relevantes Keyword fĂŒr einen Make-Up-Anbieter „make-up ohne tierversuche“, anstatt nur „make-up“ sein. Somit entsteht weniger Nutzeraufkommen, also Traffic, auf der Website. Gleichzeitig sinken jedoch auch die Streuverluste, da nur die Besucher angesprochen werden, die wirklich kaufen möchten. Daraus resultieren eine steigende Sichtbarkeit sowie Conversion Rate. Positiver Nebeneffekt: Durch die effiziente Strategie werden auch Kosten eingespart.

3. Permanentes Monitoring

Monitoring, die stetige Überwachung aller DatenvorgĂ€nge, ist fĂŒr eine erfolgreiche Strategie der Suchmaschinenoptimierung unumgĂ€nglich. Nur wer die relevantesten Kennzahlen wie die Conversion- und Absprungrate immer im Blick hat, kann langfristig weitere Maßnahmen planen. Die Absprungrate ist neben der Conversion von großer Bedeutung, da es genauso wichtig zu wissen ist, warum die Seite an einem bestimmten Punkt verlassen wird. Auch kann durch Monitoring sofort auf VerĂ€nderungen wie den Markteintritt eines Konkurrenten reagiert und die Website daraufhin angepasst werden.

4. Die Zielgruppe mithilfe von Daten verstehen

Unternehmen sollten ausreichend ĂŒber ihre eigene Zielgruppe informiert sein. Das Sammeln von Daten ist gerade zu unserer Zeit ein leichtes Spiel. Die Schwierigkeit ist hingegen das VerknĂŒpfen der zuvor aufgenommenen Informationen, um hilfreiche Erkenntnisse zu gewinnen. Kunden erwarten zunehmend die persönliche Ansprache von Unternehmen. Um ihnen dies zu ermöglichen, sollte man das Suchverhalten der Nutzer verstehen. Gelingt dies, können unter anderem Landingpages zielgruppenspezifischer erstellt werden. Beispielsweise ist es möglich, dass Kunden in einem bestimmten Gebiet in Deutschland eher nach Make-Up suchen, das ohne Tierversuche hergestellt wurde. In einer anderen Region kann dies womöglich aber irrelevant sein. Daher ist es wichtig, die Landingpages des jeweiligen Ortes mithilfe dieser gesammelten Einsichten anzupassen.

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