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Das waren die beliebtesten Suchbegriffe 2022

01. Januar 2023

Das Jahr 2022 neigt sich dem Ende. Damit wurde es Zeit, dass die Suchmaschine Google auch fĂŒr dieses Jahr bekannt gibt, mit welchen Suchbegriffen in Deutschland am hĂ€ufigstengesucht wurde.

Wenn man sich allerdings die TOP-Suchbegriffe aus diesem Jahr 2022 anschaut, stellt man schnell fest, dass wenige große Überraschungen dabei sind. Vielmehr lassen die Begriffe die grĂ¶ĂŸten Ereignisse dieses Jahres nochmals Revue passieren.

TOP 5 der allgemeinen Suchbegriffe

Unter den meistgesuchten Suchbegriffen in Deutschland kommt das Schlagwort „Ukraine“ auf Platz 1. Dieses ist nach dem Angriff von Seiten Russlands auf die Ukraine seit dem Februar 2022 aber auch nicht verwunderlich. Daher ist auch in diesem Zusammenhang die meistgestellte Frage bei Google „Warum greift Russland die Ukraine an?“.

Auf den PlĂ€tzen 2 und 3 kommen zwei der grĂ¶ĂŸten Sportereignisse aus dem Jahr 2022. Zum einen mit „WM 2022“ (Platz 2) und „Olympia 2022“ (Platz 3). Hierbei könnte zum einen das sportliche Interesse der deutschen Gesellschaft mit hineinspielen, aber auch die Kritiken hinsichtlich der Menschenrechte in den jeweiligen LĂ€ndern Peking und Katar, in denen die beiden Großveranstaltungen ausgetragen wurden.

Ein weiterer und fĂŒr viele trauriges Ereignis war der Tod von Queen Elisabeth II. in Großbritannien. Auch in Deutschland hat das Königshaus viele AnhĂ€nger und so landet der Suchbegriff „Queen“ auf Platz 4 der Google-Charts 2022. Eine weitere Person, nach der oft gesucht wurde, ist „Vladimir Putin“ und damit auf Platz 5.

Die weiteren 5 PlÀtze der allgemeinen Suchbegriffe

Weiterhin hat auch im Jahr 2022 die Pandemie Deutschland beschĂ€ftigt. Allerdings ging es dieses Jahr bei den Suchergebnissen nicht mehr primĂ€r um Corona, sondern vielmehr um die in diesem Jahr ausgebrochenen „Affenpocken“ in Deutschland, womit der Suchbegriff Platz 6 einnimmt.

Weitere große Sportveranstaltungen waren in diesem Jahr die Fußballeuropameisterschaft der Frauen und die dritte Austragung der UEFA Nations League. Damit kommt „Frauen EM“ auf Platz 7 und „Nations League“ auf Platz 8.

Auf dem neunten Platz findet sich eine Person aus der Vergangenheit, dessen Taten durch eine neue Netflix-Serieerneut aufgerollt wurde. „Jeffrey Dahmer“ war ein Serienkiller und Kannibale.

Bei dem zehnten Platz kommen wir nun zum Wetter und die teils heftigen StĂŒrme wĂ€hrend des Jahres. Hierbei handelt es sich um den Suchbegriff „Warnung vor Sturmböen“.

Die Top 10 Schlagzeilen-Suchbegriffe

Im Jahr 2022 haben Nachrichten ebenfalls fĂŒr einen Anstieg einiger Suchbegriffe bei der Suchmaschine Google gesorgt. So stehen auf den ersten beiden PlĂ€tzen Begriffe, die bereits unter den allgemeinen Suchbegriffen zu finden sind, „Ukraine“ und „Affenpocken“. Ein weiteres Thema, dass im Sommer 2022 Deutschland stark beschĂ€ftigt hat, war das „9-Euro-Ticket“, aber auch die andauernde WĂ€rme, womit „Hitzewarnung“ auf Platz 4 kommt.

Auf den nĂ€chsten PlĂ€tzen folgt der Liedtitel „Layla“ und die Schlagzeilen um „Will Smith“. Auf Platz 7 findet man „Taiwan“. Die Erhöhung der Energiekosten war im Jahr 2022 fĂŒr viele ein großes Problem. Durch die „Energiepauschale“ der Regierung sollten diese abgemindert werden und damit landet der Begriff auf Platz 8 der Schlagzeilen.

Aufgrund des sportlichen Ereignisses, aber auch der Kritiken um den Austragungsort befindet sich „Katar“ auf Platz 9. Bei der Schlagzeile auf Platz 10 handelt es sich um eine Neuerung fĂŒr das nĂ€chste Jahr, das „BĂŒrgergeld“.

Die TOP 10 der Persönlichkeiten

Auch eine Rangliste nach gesuchten Persönlichkeiten wird durch Google veröffentlicht. Hier findet man auf Platz 1 „Vladimir Putin“. Ein Streit zwischen „Johnny Depp“ und „Amber Heard“ hat dafĂŒr gesorgt, dass diese die PlĂ€tze 2 und 3 einnehmen. Auf Platz 4 und 5 findet man die Tennisspieler „Boris Becker“ und „Novak Djoković“. Platz 6 nimmt der Influencer „Fynn Kliemann“ ein. Auf den weiteren PlĂ€tzen befinden sich „Tina Ruland“ (Platz 7), „Will Smith“ (Platz 8), „Harald Glööckler“ (Platz 9) und „Anouschka Renzi“ (Platz 10).

Was ist Shoppable Content und wie funktioniert es?

07. Dezember 2022

Im Online-Marketing sind insbesondere zwei Bereiche von wichtiger Bedeutung. Zum einen gehört natĂŒrlich die Vermarktung der Produkte auf elektronischem Wege, das sogenannte E-Commerce, dazu. Denn ohne diesen Bereich ist ein Online-Handel schlichtweg nicht möglich. Zum anderen sollte neben den angebotenen Produkten auch ein mehrwertiger Content fĂŒr den Shop-Besucher zur VerfĂŒgung gestellt werden.

Bislang waren diese beiden Bereiche in Unternehmen eher getrennt voneinander tĂ€tig. Mittlerweile wurde aber erkannt, dass beide Bereiche zusammengehören. Es entwickelte sich daraus der sogenannte Shoppable Content. Also eine Bereitstellung von Inhalten mit integrierter Möglichkeit, direkt einen Kauf abzuschließen.

Wie funktioniert Shoppable Content im Detail?

Wie bereits erwĂ€hnt ist Content-Marketing ein wichtiger Bestandteil des Online-Marketings zum Betreiben eines E-Commerce-Shops. Dabei wird das Ziel verfolgt, dass Kunden mit einem Inhalt, der fĂŒr sie einen entsprechenden Mehrwert hat, zu binden und zum Wiederkommen zu animieren. Beispielsweise können Praxisanwendungen des jeweiligen Produktes beschrieben oder neue Entwicklungen veröffentlicht werden. Bislang lag der Nutzen fĂŒr den Shop-Betreiber darin, dass der Kunde aufgrund eines Problems nach einer Lösung gesucht hat und auf die entsprechende Content-Seite des Unternehmens gelang. Hier wurde ein eigenes Produkt mit entsprechenden Vorteilen vorgestellt. Anschließend hat der Kunde das Produkt im Shop gesucht und im Besten Fall bestellt.

Allerdings gibt es bei dieser Variante das Risiko, dass der Kunde wÀhrend des Suchens und der Auswahl des richtigen Produktes wieder abspringt.

Damit diese Schritte minimiert werden, wird nunmehr der Content direkt mit dem E-Commerce verbunden. Im Artikel selbst ist das jeweilige Produkt samt Bestellmöglichkeit bereits integriert, so dass der Kunde keine Zwischenschritte beschreiten muss.

FĂŒr wen ist Shoppable Content interessant?

GrundsĂ€tzlich kann festgestellt werden, dass Shoppable Content fĂŒr jede Art von Online-Handel nĂŒtzlich sein kann. Schließlich verbinden sich zwei Bereiche, damit der Kunde einfacher Produkte bestellen kann.

Dabei sind die Möglichkeiten der Integration der Produkte in den Content vielfĂ€ltig. Beispielsweise kann ein Produkt explizit vorgestellt werden, mit all den Vorteilen und Möglichkeiten, die es bietet. Anschließend hat der Kunde die Möglichkeit das Produkt direkt in den Warenkorb zu legen. Oftmals werden auch Vergleichsseiten fĂŒr die unterschiedlichen Eigenschaften einer Produktreihe erstellt. Auch hier kann eine direkte Verlinkung fĂŒr den Warenkorb aufgenommen werden.

Shoppable Content nur fĂŒr die eigene Webseite?

Wie bislang beschrieben, kann Shoppable Content einfach und effektiv auf der eigenen Webseite des Shops umgesetzt werden. Allerdings ist das nicht die einzige Möglichkeit. Online-Marketing beinhaltet oftmals auch Marketing ĂŒber diverse Social-Media-KanĂ€le, wie etwa Facebook, Instagramm oder Twitter. Auch hier gibt es die Möglichkeit mit Shoppable Content den Nutzer die Möglichkeit zu bieten, direkt aus dem Content heraus das Produkt zu kaufen. Oftmals bieten Social-Media-Plattformen sogar eine Integration des eigenen Shops an. Wenn dem nicht so ist, kann eine Verlinkung direkt auf das Produkt auf der eigenen Shop-Webseite unterstĂŒtzen.

Ist Shoppable Content zukunftssicher?

Auch wenn es sich nach Meinung vieler Kritiker bei Shoppable Content eher um ein weiteres nichts aussagendes Schlagwort handelt, bestehthierin eine weitere und neue Möglichkeit, das Interesse von Nutzern fĂŒr einen Kauf des etwaigen Produktes zu wecken. Der klare Vorteil von Shoppable Content liegt darin, dass Nutzer die Möglichkeit bekommen, das Produkt zu kaufen, ohne weiter im Shop (oder schlimmstenfalls bei Mitbewerbern) danach suchen zu mĂŒssen. Aufgrund der Reduzierung der Schritte erhöht sich demnach auch die Usability fĂŒr den Nutzer.

Was ist Quick Commerce und wie funktioniert es?

08. November 2022

Die Bedeutung von Online-Handel, dem sogenannten E-Commerce, nimmt stetig zu, nicht zuletzt durch die weiterhin anhaltende Pandemie. Neben den auf Online-Einkauf spezialisierten Unternehmen, bieten auch immer mehr lokale GeschĂ€fte die Möglichkeit an, online ihre Waren kaufen zu können und diese bequem nach Hause geliefert zu bekommen. Um allerdings mit den großen Online-Plattformen mithalten zu können, ist unter anderem die Lieferzeit der vom Kunden bestellten Ware ausschlaggebend. Letztendlich möchte kein Kunde eine Woche oder lĂ€nger auf die gewĂŒnschte Ware warten. Was lokale HĂ€ndler teils vor Problemen stellt, können große Online-HĂ€ndler bereits umsetzen und eine Lieferung innerhalb weniger Tage ermöglichen.

In diesem Zusammenhang hĂ€lt eine neue Form Einzug, die die Situation weiter verschĂ€rft. Die Rede ist von „Quick Commerce“. Doch was steckt dahinter und wie können Online- als auch lokale HĂ€ndler Quick Commerce anbieten?

Quick Commerce – Minutenschnelle Lieferung

Bei Quick Commerce,oder kurz Q-Commerce, handelt es sich um eine Variante innerhalb des Lieferzeitmodells im E-Commerce. WÀhrend gÀngige Lieferungen von Waren durchschnittlich drei bis vier Tage dauern können, wird mit Quick-Commerce eine wesentlich schnellere Lieferung garantiert. Die Bestellung ist in sehr kurzer Zeit beim Nutzer. Ein Àhnliches Modell ist bereits von einigen Online-Plattformen bekannt. Hier wird oftmals eine Lieferung innerhalb von 24 Stunden garantiert. Doch bei Quick Commerce wird die Lieferzeit nochmals drastisch reduziert. So können bereits existierende Quick Commerce-Shops eine Lieferung innerhalb von nur rund120 Minuten anbieten.

Das Modell Quick Commerce ist aktuell besonders beim Kauf von KonsumgĂŒtern des alltĂ€glichen Lebens beliebt. So sind es Verbrauchsartikel oder Haushaltswaren, die der Kunde innerhalb kĂŒrzester Zeit benötigt, die mit diesem GeschĂ€ftsmodell vermarktet werden.

Doch wie ist es möglich, dass Bestellungen in nur wenigen Minuten ausgeliefert werden können?

Wie funktioniert Quick Commerce?

Um die Variante Quick-Commerce anbieten und auch durchfĂŒhren zu können, sind einige wichtige Faktoren ausschlaggebend, die dem Online-Handel oder ggf. dem lokalen Handel zur VerfĂŒgung stehen mĂŒssen. Zum einen muss der Weg zum Kunden so gering wie möglich gehalten werden. Das bedeutet, dass diverse Verteilungszentren direkt beim angebotenen Auslieferungsgebiet vorhanden sein sollten. Dazu nutzen viele HĂ€ndler bereits vorhandene und eigene Örtlichkeiten, um ein entsprechendes Zentrum einzurichten. Eine andere Möglichkeit bietet die Zusammenarbeit mit einem Partner, etwa einem lokalen Unternehmen.

Neben den Verteilerzentren ist aber auch eine gute und ausreichend große Auslieferungsflotte notwendig. Insbesondere in GroßstĂ€dten wird hier gerne auf sogenannte Riders gesetzt. Lieferung per Fahrrad, bzw. E-Bike. Sofern kein eigenes Team beschĂ€ftigt wird, kann die Auslieferung auch an speziell fĂŒr dieses GeschĂ€ftsmodell vorhandene Firmen ĂŒbergeben werden.

Neben den einzurichtenden Verteilzentren und einem gut koordiniertem Auslieferungsmodell ist es ebenso wichtig, dass der Warenbestand vorhanden und kontrollierbar ist und das am besten in Echtzeit. Hier unterstĂŒtzen automatisierte Tools die Übersicht zu behalten und den Bestand auch online aktuell zu halten.

Wird sich das Modell „Quick Commerce“ durchsetzen?

Sicherlich sind die Herausforderungen, um Quick Commerce anzubieten, nicht einfach umzusetzen. Ob sich das in manchen Branchen als rentabel erweist, ist daher fraglich, bzw. kann zum jetzigen Zeitpunkt schlecht eingeschÀtzt werden. Das Anbieten eines solchen Liefermodells hÀngt von zu vielen Faktoren ab.

Zu bedenken ist außerdem, dass sich aktuell der Warenbestand eher auf einzelne, ausgesuchte GĂŒter beschrĂ€nkt. Kunden nutzen daher diesen Service eher sporadisch. Sofern es dann zu einem Einkauf kommt, ist die Lieferzeit ein ausschlaggebendes Kriterium. Nur so kommt es zu einem guten Einkaufserlebnis und der Kunde nimmt wiederholt das Angebot in Anspruch.

Eine weitere HĂŒrde stellt die Preisgestaltung dar. Die Umsetzung von Quick Commerce erhöht die Kosten. Sei es durch gut platzierte Verteilzentren oder erhöhte Logistikkosten. Diese Kosten mĂŒssen auf die Warenpreise, bzw. den Lieferkosten umgelegt werden, was den Einkauf fĂŒr den Nutzer wiederrum unattraktiv machen könnte.

Tipps der Redaktion: Backlink-Quellen 2022

28. September 2022

Ein wichtiger Faktor, um erfolgreiches SEO fĂŒr die eigene Webseite umzusetzen, ist unter anderem das Setzen von sogenannten Backlinks. Dabei handelt es sich um Verlinkungen fremder Seiten auf die eigene Webseite. Doch wo kann man solche Links hinterlegen und welche sind erfolgsversprechend und welche schaden eher die Möglichkeit, auf einen der ersten PlĂ€tze in der Suchmaschine zu gelangen? Wir zeigen einige Backlink-Quellen, die Ihnen helfen können.

Links in Foren hinterlassen

FĂŒr die diversesten Themen gibt es immer noch Foren im Internet. Bestimmt auch fĂŒr das Thema der eigenen Webseite. Diese sind ausfindig zu machen und schon kann es losgehen. Bei den meisten Foren ist eine Anmeldung schnell erledigt und es kann der erste Beitrag verfasst werden. Wichtig dabei ist allerdings, dass der Beitrag themenrelevant ist und nicht als Werbung fĂŒr die eigene Webseite dienen sollte. Sobald der Beitrag einen Mehrwert fĂŒr den Nutzer darstellt, ist dieser auch eher interessiert daran, sich auf der Webseite umzuschauen. Dabei sollte nicht nur ein Keyword verlinkt werden, sondern sich vielmehr um ein aussagekrĂ€ftigen, aber dennoch zum Thema passenden Satz handeln, damit der Nutzer aktiv wird.

Social Media als Sprungbrett nutzen

Die meisten Social-Media-Plattformen verbieten das Erfassen von Backlinks. Dennoch können an manchen und besonders wichtigen Stellen Verlinkungen auf die eigene Webseite platziert werden. Zum Beispiel im Profil. Hier ist ein Link auf die Webseite oder einzelne wichtige Seiten essenziell.

Eintragungen in Blogverzeichnissen

Wer einen Blog betreibt, der hat ĂŒber die bereits genannten Quellen hinaus weitere Möglichkeiten, entsprechende Verlinkungen auf die eigene Webseite zu hinterlassen. Die Rede ist von sogenannten Blogverzeichnissen. Leser nutzen diese Seite, um fĂŒr sich thematische BeitrĂ€ge zu finden. Hier sollten die eigenen nicht fehlen.

Portale fĂŒr Fragen und Antworten

Es gibt einige Portale, sogenannte Q&A-Portale, auf denen Nutzer Fragen stellen können und wiederrum von anderen Antworten erhalten. Es ist daher die Möglichkeit, das eigene Fachwissen preiszugeben und bei thematisch relevanten Fragen damit zu antworten. Entsprechend kann dann ein Link auf einen dazu passenden Beitrag auf der eigenen Webseite gesetzt werden. Bei dieser Art Backlinks zu setzen ist allerdings sehr darauf zu achten, dass die Antwort und der hinter dem Link verborgene Beitrag einen entsprechenden Mehrwert fĂŒr den Nutzer bietet. Ansonsten kann es passieren, dass die Antwort vom Portal gelöscht wird.

Kommentare in Blogs hinterlassen

Ähnlich den Foren und Q&A-Portalen können auch Blogs zu dem eigenen Thema helfen, Backlinks zu hinterlassen. Beispielsweise kann ein Blogartikel durch den eigenen Kommentar mit weiteren Informationen ergĂ€nzt werden. Wichtig dabei ist, dass der Kommentar auch hier wieder einen entsprechenden Mehrwert fĂŒr den Leser und diesmal auch fĂŒr den Blog-Betreiber beinhaltet. So ist die Chance, dass dieser den Kommentar samt Namen und Verlinkung freigibt, sehr hoch.

Wie schaut es mit Angeboten Dritter aus?

Sobald man eine eigene Webseite live geschaltet hat, dauert es nicht lange und man erhÀlt Angebote von Dritten, die Linkpakete anbieten. Dabei wird versprochen, dass schon mit wenigen hundert Euro bereits eine Vielzahl von Backlinks gesetzt werden und damit ein Top-Ranking in den Suchmaschinen gewÀhrleistet ist.

Doch diese Angebote sollten auf keinen Fall angenommen und in Anspruch genommen werden. Es ist schlichtweg durch die Google Webmaster Richtlinien verboten, fĂŒr Backlinks zu bezahlen und diese zu nutzen.

Worauf kommt es im Gesamten an?

Es zeigt sich, dass das Setzen und Verteilen von Backlinks nicht unbedingt schwierig ist, aber letztendlich zeitaufwĂ€ndig sein kann. Denn einfach nur einen Satz und den Link zur eigenen Webseite hinterlassen, funktioniert nicht. Vielmehr ist, ebenso wie bei den verlinkten Seiten, auf ein aussagekrĂ€ftigen und fĂŒr den Nutzer interessanten Text zu achten. Außerdem sollten thematisch passende Seiten fĂŒr den zu setzenden Backlink gesucht werden. Im Übrigen sollte von Seiten mit GlĂŒckspielen oder erotischen Inhalten Abstand genommen werden, da diese Verlinkung der eigenen Seite eher schaden.

BeReal: Das ist der neue Instagram-Konkurrent

01. September 2022

Bereits 2010 kam der Social-Media-Dienst Instagram auf den Markt und sorgte mit einer neuartigen Weise fĂŒr den noch heute anhaltenden Wachstum. Die Plattform sollte anfangs wie ein öffentliches Fotoalbum sein, so ist es zwar heute noch, doch die die von den Nutzern hochgeladenen Bildern sind zum grĂ¶ĂŸten Teil nachbearbeitet. Mittlerweile ist die Kritik groß, dass die gefilterten und nachbearbeiteten Bilder die RealitĂ€t immens verzerren.

Dieses nimmt BeReal zum Anlass und möchte mit seiner Plattform mehr AuthentizitÀt verbreiten. Der im Jahr 2020 veröffentlichte Social-Media-Kanal geht hier einen neuen Weg, um dieses Ziel zu erreichen. Doch wo liegen die Unterschiede zwischen den beiden Anbietern und welche Neuerung soll Abhilfe schaffen, dass Nutzern ein perfektes Leben vorgespielt wird? Wir gehen in diesem Beitrag einmal nÀher auf die Handhabung und diversen Möglichkeiten von BeReal ein.

BeReal setzt auf SpontanitÀt

WÀhrend bei Instagram die Nutzer ihre Bilder und Texte ohne Zeitdruck planen, kreieren und veröffentlichen können, sieht es bei BeReal anders aus. Denn hier entscheidet nicht der Nutzer, wann ein Foto hochgeladen wird, sondern die App. TÀglich fordert die App zu immer einem anderen Zeitpunkt auf, dass ein Foto gemacht und hochgeladen werden soll. Hierzu bleiben dem Nutzer dann lediglich 2 Minuten Zeit. Viel zu wenig, um noch den besten Platz, die richtige Pose und vor allem das korrekte Outfit zu finden.

Doch genau darauf baut BeReal. Aufgrund der SpontanitĂ€t innerhalb von 2 Minuten ein Foto zu machen und dieses auf die Plattform zu laden, soll verhindern, dass zum Beispiel das ungesunde SoftgetrĂ€nk gegen ein erfrischendes Wasser mit einer einzelnen Zitronenscheibe und dann noch garniert mit einem Blatt Pfefferminze getauscht wird. Es sollschließlich das wahre Leben des Nutzers widerspiegeln. Wer den Aufruf allerdings verpasst, bekommt erst am nĂ€chsten Tag eine neue Chance dazu.

BeReal nimmt Entscheidungen einfach ab

Gut eingespielte Nutzer können sich innerhalb von 2 Minuten sehr schnell in die richtige Pose begeben. WĂ€hrend sie bereits den ganzen Tag das richtige Outfit tragen. Doch es gibt einen Haken bei dem Fotoshooting. WĂ€hrend Nutzer sonst entscheiden können, ob sie ihre Umgebung oder doch lieber ein Selfie vor einem schönen Hintergrund machen möchten, nimmt BeReal die Entscheidung ab. Denn sobald das Foto geschossen wird, werden Frontkamera, als auch die RĂŒckkamera ausgelöst. Beide Fotos können dann als Bild-in-Bild-Foto auf die Plattform geladen werden.

Einer der wenigen Entscheidungen, die der Nutzer treffen muss, ist, wer am Ende das Bild sehen kann. Entweder darf das Bild nur von Freunden gesehen werden oder man entscheidet sich gleich fĂŒr die ganze Welt.

BeReal eher fĂŒr eine jĂŒngere Zielgruppe

Wenn man durch den sogenannten Discovery-Bereich scrollt, erhÀlt man unzÀhlige Fotos aus der ganzen Welt. Auffallend ist, dass viele Fotos anscheinend in SchulgebÀuden, bzw. UniversitÀten aufgenommen wurden. Das ist nicht verwunderlich, denn BeReal betreibt ein sogenanntes Botschafterprogramm, mit dem insbesondere das junge Publikum dazu aufgerufen werden, die App zu empfehlen.

Hilft die Neuerung fĂŒr mehr AuthentizitĂ€t?

Bislang ist BeReal eher in Frankreich und den USA bekannt. Dennoch scheint das Konzept eine Möglichkeit zu sein, mehr AuthentizitÀt zu zeigen. Doch ist die Idee nicht ganz neu. Bereits 2017 ist mit Minutiae eine App mit Àhnlichen Möglichkeiten gestartet.

Ob sich die BeReal am Ende auch in Deutschland durchsetzen wird, bleibt abzuwarten.

5 Tipps fĂŒr gute Social-Media BeitrĂ€ge

30. Juli 2022

Social-Media-KanĂ€le werden immer beliebter. Doch die Kommunikation ist dabei eine ganze eigene. Um die begehrten Likes und Follower zu erhalten, sind daher gute BeitrĂ€ge unumgĂ€nglich. Das Teilen solcher Inhalte fĂŒhrt zu einer grĂ¶ĂŸeren Reichweite und, sofern ein eigenes Produkt oder Dienstleistung verkauft werden soll, gegebenenfalls zu einer Umsatzsteigerung.

Doch die Community innerhalb der diversen Social-Media-KanĂ€le reagiert zum Teil sehr unterschiedlich auf die verschiedenen Formen und Inhalte der BeitrĂ€ge. Was dennoch einen guten Social-Media Beitrag ausmacht und dieser fĂŒr mehr Likes und Interaktionen sorgen kann, wird in diesem Beitrag nĂ€her betrachtet.

Tipp 1: Inhalt muss einen Mehrwert schaffen

Es bleibt weiterhin das wichtigste Element bei einem guten Social-Media Beitrag. Auf den Inhalt kommt es an. Nur wenn der Beitrag einen qualitativ hochwertigen und fĂŒr den Nutzer auch relevanten Inhalt hat, sind die Erfolgschancen hoch, dass dieser zu den gewĂŒnschten Interaktionen fĂŒhrt.

Dabei sollte beachtet werden, dass es nicht nur Inhalte sind, die ein Spezialgebiet abdecken, sondern vor allem, dass diese informativ und unterhaltsam geschrieben sind, so dass mitunter dem Nutzer ein Mehrwert geboten wird.

NatĂŒrlich möchte man gegebenenfalls auch mit den BeitrĂ€gen sein eigenes Produkt verkaufen. Doch Social-Media BeitrĂ€ge sollten nicht voll von Werbung stecken. Der richtige Ausgleich ist entscheidend, wobei der mehrwertige Inhalt fĂŒr den Leser immer weit ĂŒberwiegen sollte.

Tipp 2: Wie sieht wertvoller Inhalt aus?

Besonders am Beginn der Reise auf den Social-Media-KanĂ€len kennt man seine Community noch nicht ganz genau und muss mit entsprechendem Inhalt sorgen, dass diese wĂ€chst. Um dennoch relevanten Inhalt fĂŒr einen guten Social-Media Beitrag zu erstellen, sollte sich der Schreiber fragen, was dem Leser interessieren wĂŒrde. NatĂŒrlich auf dem jeweiligen Fachgebiet, mit dem man seinen Social-Media-Profil erfolgreich betreiben möchte.

Entsprechend stellt sich die Frage, wie kann das eigene Produkt dem Leser im Leben helfen. Sofern bereits eine Webseite mit relevanten BeitrÀgen existiert, sollten diese auch innerhalb der Social-Media BeitrÀge geteilt werden.

Tipp 3: Die Kraft der Visualisierung nutzen

Viele Social-Media-KanÀle setzen neben dem textlichen Inhalt auch auf die visuelle Darstellung. Sprich, der Text allein ist nicht alles, vielmehr sollten auch aussagekrÀftige Bilder und etwaige Videos gepostet werden. Diese bleiben dem Nutzer wesentlich lÀnger im GedÀchtnis.

Bei der Erstellung der Bilder und Videos sollte unbedingt auf die QualitÀt geachtet werden. Sofern Informationen beispielsweise im Textformat mit Bildern oder Videos dargestellt werden sollen, so ist auf ein einheitliches Farbschema sowie Schriftbild zu achten. Damit wird der Widererkennungswert beim Nutzer erhöht.

Auch der Text kann mit passenden Emojis aufgelockert werden. Hierbei sollte man allerdings, sofern es sich um ein Unternehmens-Profil handelt, eher sparsam mit umgehen. Hinzu kommt, dass die ausgewÀhlten Emojis klar verstÀndlich und nicht zu persönlich sein sollten.

Tipp 4: Social-Media BetrÀge an den jeweiligen Kanal anpassen

Es gibt eine Vielzahl von Social-Media-KanÀlen, leider gibt es auch genauso viele unterschiedliche Bildformate und -vorgaben. Es ist daher in den seltensten FÀllen möglich, dass dasselbe Bild auf zwei unterschiedlichen KanÀlen veröffentlicht werden kann, ohne dass es zu QualitÀtsverlusten kommt.

Daher sollte fĂŒr jeden Social-Media-Kanal der Beitrag individuell angepasst werden. Dabei ist zum einen auf das richtige Bildformat zu achten, aber auch auf die LĂ€nge des zu postenden Textes, je nachdem wo der Schwerpunkt des Social-Media-Kanals liegt.

Tipp 5: Relevante Hashtags auswÀhlen

Auf vielen Social-Media-KanĂ€len wird mit sogenannten Hashtags gearbeitet. Diese sorgen dafĂŒr, dass der Nutzer nach einem speziellen Thema oder Trend suchen kann. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass fĂŒr einen guten Social-Media Beitrag auch die richtigen Hashtags verwendet werden. Dabei ist zu beachten, dass neben allgemeine (zur Einordnung in einer Beitrags-Kategorie), auch speziell fĂŒr den Beitrag passende Hashtags ausgewĂ€hlt werden.

Die Wahl der Hashtags sollte gut durchdacht sein. Dennoch sollte man es nicht ĂŒbertreiben. Je nach Plattform sollte eine Anzahl von etwa zehn Hashtags nicht ĂŒberschritten werden, auch wenn mehr möglich wĂ€re.

Fazit: Dran bleiben!

Zwar hat jeder Social-Media-Kanal seine eigenen Schwerpunkte, dennoch sind die Anforderungen fĂŒr einen guten Social-Media Beitrag nahezu gleich. Das Erstellen von gutem Content benötigt Zeit und entsprechende Recherche, beispielsweise fĂŒr die Hashtags. DarĂŒber hinaus reicht es nicht aus, wenn nur sporadisch ein Beitrag gepostet wird. Vielmehr ist dieses ein Marathon mit vielen BeitrĂ€gen ĂŒber eine lĂ€ngere Zeit. Doch das Ergebnis kann dazu fĂŒhren, dass die Anzahl der Follower und Interaktionen ebenso kontinuierlich wachsen.

10 Tipps fĂŒr ansprechende Inhalte

03. Juli 2022

Zahlreiche Artikelschreiber kennen es. Ein Artikel, beispielsweise in einem Blog, kann eine effektive Methode sein, um auf die eigene Webseite, das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung aufmerksam zu machen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich ĂŒber 85 Prozent der Marketer im B2C-Bereich und ĂŒber 60 Prozent im B2B-Bereich auf Content-Marketing fokussieren, um so auf das Unternehmen aufmerksam zu machen und im Besten Fall VerkĂ€ufe zu erzielen.

Doch was macht guter Content aus und worauf sollte man beim Erstellen achten? Wir geben 10 Tipps fĂŒr ansprechenden Inhalte.

Tipp 1: Bei der Überschrift fĂ€ngt es an

Der FĂ€nger jedes Artikels ist seine Überschrift. Hier entscheidet die Mehrheit der Leser bereits, ob sie den Artikel lesen möchten. Aus diesem Grund ist die Überschrift essenziell fĂŒr ein gutes Content-Marketing. Die Überschrift sollte aber auf gar keinen Fall zu ausschweifend sein. Kurz, knapp und prĂ€zise ist hier das Motto. Die Überschrift sollte optimal gewĂ€hlt und alle wichtigen Informationen auf kleinem Raum beinhalten.

Tipp 2: Relevanten Inhalt fĂŒr den Nutzer

Beim Inhalt legen viele Nutzer darauf wert, dass der zu lesende Inhalt fĂŒr sie relevant ist und im Besten Fall eine Problemlösung darstellt. DarĂŒber hinaus sollte darauf geachtet werden, dass der Text nicht als Fachtext fĂŒr Spezialisten, sondern vielmehr fĂŒr den allgemeinen Nutzer geschrieben wird. Denn nur, wenn der Nutzer sich angesprochen fĂŒhlt und die Texterstellung von nahbaren Personen geschrieben wurde, ist die Chance groß, dass der Lesende dann auch fĂŒr das angebotene Produkt offen ist.

Tipp 3: Emotionen vermitteln

Ein zu sachlicher Text löst bei den meisten Menschen keine Emotionen aus. Das Ergebnis ist dann, dass diese auch nicht auf die Seite zurĂŒckkehren, um weiteren Content zu lesen, geschweige denn bereit fĂŒr KĂ€ufe sind. Es ist daher wichtig, Texte so zu schrieben, dass sie mindestens eine Emotion beim Lesenden auslösen. Das kann etwa mit persönlichen Beispielen erreicht werden, damit der Nutzer sich mit dem Schreiber und dem Inhalt identifizieren kann.

Tipp 4: Content-Marketing ist eine langfristige Einrichtung

Wie bei fast jeder Marketing-Strategie ist auch das Content-Marketing keine kurzfriste Maßnahme. Vielmehr sollten kontinuierlich neue Inhalte dem Nutzer zur VerfĂŒgung gestellt werden. Auch hier gilt allerdings die Devise, dass QualitĂ€t vor QuantitĂ€t kommt.

Tipp 5: Artikel aufarbeiten

Manchmal fehlt es bei der Vorgabe an kontinuierlichen Artikel an neuen Inspirationen. Ältere Artikel können hier Abhilfe leisten. Gibt es beispielsweise Artikel mit interessanten Inhalten und Neuerungen zu dem jeweiligen Thema, so können diese aufgearbeitet und neu veröffentlicht werden.

Tipp 6: Artikelserien als Content-Magnet

Der Grundsatz, dass Artikel ausfĂŒhrlich und informativ fĂŒr den Nutzer geschrieben werden sollen, kann dazu fĂŒhren, dass er sehr umfangreich wird. Bei Themen, die eine Unterteilung ermöglichen, sollte eine Artikelserie erstellt werden. So können Nutzer auf eine lĂ€ngere Zeit an die Webseite gebunden werden.

Tipp 7: Neben Text gibt es noch andere Medien

Ein Artikel besteht naturgemĂ€ĂŸ aus einem Text. Doch Leser möchten darĂŒber hinaus unterhalten werden. Texte sollten daher mit ansprechenden und informativen Bildern aufgewertet werden. DarĂŒber hinaus können Videos helfen, dass der Text visuell vermittelt wird.

Tipp 8: Content als Story ĂŒbermitteln

Wie bereits erwĂ€hnt, kann ein zu fachspezifischer Text den allgemeinen Leser schnell ermĂŒden. Neben den einzubringenden Emotionen sollte daher der Content als eine Art Story gesehen werden. Texte, die es schaffen, eine authentische Geschichte zu erzĂ€hlen, ĂŒbermitteln besser den gewĂŒnschten Mehrwert an den Nutzer.

Tipp 9: Auf Gastartikel zurĂŒckgreifen

Eine weitere Möglichkeit, um den eigenen Content zu bereichern, ist die Veröffentlichungen von Gastartikeln. Oftmals können Themen so nochmal von einer anderen Seite beleuchtet werden und gibt dem Nutzer ein zusÀtzliches Plus.

Tipp 10: Der Nutzer steht an Nummer Eins

Auch wenn Content-Marketing dazu fĂŒhren soll, dass der eigene Umsatz angekurbelt wird und mehr Kunden die eigenen Produkte oder die Dienstleistung erwerben, so sollten der zur VerfĂŒgung gestellte Content auf gar keinen Fall Werbungen darstellen. Vielmehr ist es die Aufgabe, den Nutzer an Nummer Eins zu stellen und diesem einen persönlichen Mehrwert zu bieten.

Was ist E-A-T und warum ist es so wichtig?

25. Mai 2022

Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO) stolpert man seit Jahren ĂŒber diese drei Buchstaben „E-A-T“. Doch was steckt dahinter und warum könnte eine von Google entwickelte QualitĂ€tsoffensive das SEO nachhaltig verĂ€ndern?

Was bedeutet E-A-T?

Hinter den drei Buchstaben E-A-T verbergen sich drei Faktoren, nĂ€mlich Expertise, AutoritĂ€t und Trust (Vertrauen). Diese drei Elemente legen die Grundpfeiler fĂŒr die Bewertung von Quellen dar. E-A-T beinhaltet demnach ein Konzept, wie die VertrauenswĂŒrdigkeit und GlaubwĂŒrdigkeit von Inhalten einer Seite zu einem bestimmten Themengebiet beurteilt werden können.

Dabei ist das Konzept E-A-T gar nicht mehr so neu. Bereits 2014 wurde es von Google in ihren Quality-Rater-Guidelines erstmals aufgenommen und erklĂ€rt. Doch spĂ€testens mit der Umsetzung des Core-Updates im Jahr 2018 wurde dieses Konzept in den Algorithmus fĂŒr das Ranking von Webseiten eingefĂŒhrt. Es ist allerdings davon auszugehen, dass zurzeit erst einmal noch Daten von Webseiten gesammelt werden, um damit ein Machine-Learning-Muster zu erstellen. Mit diesem Muster können die Algorithmen glaub- und vertrauenswĂŒrdige Inhalte erkennen und die jeweilige Webseite bewerten.

E-A-T und die QualitÀtsrichtlinie von Google

Laut Google hat E-A-T insbesondere fĂŒr sogenannte „Your money your life“-Themen eine besondere Bedeutung. Aus den QualitĂ€tsrichtlinien nehmen besonders die Themen Nachrichten und aktuelle Geschehnisse, aber auch Shop-Angebote fĂŒr das eigene Wohlbefinden sowie besondere Interessengebiete, wie beispielsweise die Suche nach dem richtigen Job oder einem passenden Haus, einen hohen Stellenwert ein.

Doch auch bei Themen, die nicht zu den genannten Bereichen gehören, nimmt E-A-T mittlerweile eine Rolle fĂŒr das Ranking ein. Denn Google scheint sich zu einer semantischen Suchmaschine zu entwickeln, womit E-A-T nur ein weiterer Teil ist, um Webseiten ganzheitlich bewerten zu können.

Warum wurde E-A-T eingefĂŒhrt?

Bereits im Jahr 2009 hat Google mit dem sogenanntem Vince-Update eingefĂŒhrt, womit bekannte Marken inklusive deren Inhalte und Webseiten einen Boost beim Ranken erhalten. Dieser Boost wurde besonders bei markenbezogenen Suchanfragen und relevanten Keywords deutlich. Hintergrund war, dass durch die Identifikation der Marke auch letztendlich die Relevanz der Inhalte bewerten lassen. Dabei stehen insbesondere die Eigenschaften PopularitĂ€t, AutoritĂ€t, Vertrauen und Expertise im Fokus.

Dieser Fokus wurde nunmehr weiterentwickelt und bildet das Konzept von E-A-T. Es handelt sich hierbei also um einen Art Nachfolger des Vince-Updates. Mit E-A-T- soll nicht nur die Relevanz von Inhalten und deren Bezug auf Suchanfragen bewertet werden, sondern vor allem die QualitÀt einer Quelle mit deren Inhalt im Gesamten.

Wie beeinflusst E-A-T das Ranking?

Bei dem E-A-T-Konzept handelt es sich nicht um ein klassischen Rankingfaktor, sondern um eine ganzheitliche Bewertung von Seiten. Das spiegelt sich bereits bei dem Dienst Google Discover wider, deren Inhalte von automatisierten Systemen ausgewÀhlt werden. Diese wiederum nutzen hierzu die Bewertung aus der Expertise, AutoritÀt und Trust (E-A-T) einer Seite.

Doch auch bei anderen Diensten bis hin zum Crawling und der Indexierung einer Webseite kann die E-A-T-Bewertung zukĂŒnftig eine maßgebliche Rolle spielen.

Die zukĂŒnftige Verbindung von E-A-T und SEO

Bei dem Konzept E-A-T werden Faktoren als Grundlage genommen, die weitgehend durch klassische SEO-Maßnahmen nicht beeinflusst werden können. Laut Google gibt es allerdings keinen einheitlichen Score fĂŒr die Zusammenfassung dieser Faktoren, bzw. Signale, vielmehr handelt es sich bei E-A-T um die BĂŒndelung unterschiedlicher Signale, die ein Gesamtbild ergeben. So wird schließlich die AutoritĂ€t und GlaubwĂŒrdigkeit einer Marke bewertet.

Bei den fĂŒr E-A-T genutzten Signale handelt es sich ĂŒberwiegend um Kriterien von externen Quellen, die ein Ergebnis aus unternehmenseigenen Maßnahmen zum Branding, Kommunikation und PR darstellen. Wenn allerdings dadurch ein klarer Kontext zur Marke geschaffen wird, können Crawler diese erfassen und messen. Diese Daten können anschließend in die E-A-T-Bewertung einfließen.

Zu einem Teil kann ein Unternehmen demnach nur Einfluss nehmen, indem es eigene Markenbegriffe etabliert und in Suchanfragen und Onlineinhalten platziert. Mittel- bis langfristig kann sich dadurch ein positiver Effekt auf das Ranking dieser Keywords ergeben.

Daraus lĂ€sst sich schließen, dass es sich bei SEO nicht mehr nur um klassische Maßnahmen und Einstellungen unter anderem an der Webseite handelt, sondern vielmehr eine zukĂŒnftige SchlĂŒsselrolle in einem Unternehmen ist, die verschiedene Abteilungen mit einbezieht.

5 Optimierungstipps fĂŒr die Sprachsuche (Voice Search)

29. April 2022

Die Nutzung der sogenannten Sprachsuche (Voice Search) hĂ€lt auch in Deutschland Einzug. Mittlerweile nutzt jede zweite Person die Funktion der diversen Anbieter. Davon nutzen ca. ein Drittel die Sprachsuche von Google und ca. 20 Prozent Siri von Apple. Höchste Zeit auch fĂŒr Unternehmen, sich mit diesem Thema zu beschĂ€ftigen. Nicht um selbst sprachgesteuert zu suchen, sondern vielmehr ihren Content fĂŒr die Sprachsuche zu optimieren. Doch was macht eine Sprachsuche so komfortabel und wie kann man die eigenen Informationen fĂŒr die Suche optimieren?

Wozu wird die Sprachsuche (Voice Search) genutzt?

Bei der Voice Search handelt es sich um eine sprachgesteuerte Funktion, um in diesem Fall die Suchfunktion zu nutzen. Durch die steigende technische Entwicklung, insbesondere bei mobilen EndgerĂ€ten, hat diese Frage-Antwort-Kommunikation an Bedeutung gewonnen. Aber nicht nur die Frage nach Antworten kann damit gestillt werden, die Sprachsteuerung kann auch noch fĂŒr weitere Zwecke verwendet werden.

So ist es mittlerweile sehr komfortabel geworden, dass man Nachrichten schreiben, Anrufe tĂ€tigen oder diverse Anwendungen nutzen kann, ohne dabei die HĂ€nde nutzen zu mĂŒssen. Die Stimme steuert das alles. Auch das Einschalten von Licht oder anderen GerĂ€ten ist mit der Sprachsteuerung möglich.

Was muss bei der Optimierung von Inhalt fĂŒr die Sprachsuche (Voice Search) beachtet werden?

Doch zurĂŒck zum eigentlichen Kern, der Sprachsuche. Durch die Möglichkeit die Suche ĂŒber diese Funktion nutzen zu können, wird sich alsbald das Nutzverhalten Ă€ndern und somit auch das Marketing von Unternehmen angepasst werden mĂŒssen. Wenn es um Content geht, der bei den Suchmaschinen auf den ersten Suchergebnissen landen soll, ist ein optimiertes SEO, insbesondere die richtige Wahl der Keywords, ausschlaggebend. Doch bei der Sprachsuche kommt nun ein weiterer Faktor hinzu. Der Nutzer möchte nicht eine Seite vorgeschlagen bekommen, auf der die Antwort steht, sondern möchte diese direkt von seinem GerĂ€t hören. Somit mĂŒssen Marketing-Abteilungen sich zukĂŒnftig Gedanken machen, welche Frage der Nutzer hat und wie die korrekte Antwort lauten könnte.

Um den eigenen Content zu optimieren, können folgende Tipps helfen:

1. Long Tail Keywords erhalten noch mehr Bedeutung

Durch die VerĂ€nderung der Fragestellung, nĂ€mlich diese in ganzen SĂ€tzen, mĂŒssen auch die Antworten und die damit verbunden Keywords umfangreicher werden. Der Nutzer erwartet schließlich vom EndgerĂ€t keine Antwort in Stichwörtern, sondern in ganzen SĂ€tzen. Das bedeutet, dass auch der Marketer in ganzen SĂ€tzen denken muss, um das Voice Search SEO zu optimieren.

2. Mobile Version der Webseite umso wichtiger

Um die eigene Webseite leistungsstark zu machen und auf den ersten PlĂ€tzen von Suchmaschinen zu gelangen, ist es bereits seit Jahre eine klare Empfehlung, dass die Webseite auch fĂŒr mobile GerĂ€te optimiert wird. Die nun steigende Nutzung der Sprachsuche verstĂ€rkt dieses um ein Vielfaches, denn die Nutzung der Search Voice erfolgt fast nur ĂŒber mobile EndgerĂ€te.

3. Daten mĂŒssen strukturiert werden

Damit die vorhandenen Daten strukturiert und einheitlich ausgelesen werden können, haben die Suchmaschinen Google, Microsoft, Yahoo und Yandex das sogenannte schema.org ins Leben gerufen. Durch dieses Feature können Daten schneller ausgelesen und analysiert werden. So kann sichergestellt werden, dass der Nutzer immer den relevantesten Content auf die gestellte Frage bekommt.

4. Optimieren der Featured Snippets

Bei den sogenannten Featured Snippets handelt es sich um direkte Antworten, die bei Suchanfragen in einer Box am Seitenanfang angezeigt werden. Bei der Sprachsuche wird genau auf dieses Snippet zurĂŒckgegriffen und die Antwort wiedergegeben, damit der Nutzer eine prĂ€zise und kurze Antwort erhĂ€lt und nicht erst auf den eigentlichen Content von Webseiten geleitet werden muss.

5. Inhalt auf W-Frage optimieren

FĂŒr die Optimierung des SEO fĂŒr Voice Search ist es besonders wichtig zu wissen, welche Fragen die Zielgruppe stellen wird. Denn nur so kann auch die korrekte Antwort geliefert werden. Die meisten Suchanfragen fangen dabei mit einem W-Fragewort (Wann? Was? Wer? Wie? Wo? Warum?) an. Aus diesem Grund sollten die Antworten dahingegen optimiert werden. Im Fokus stehen dabei insbesondere die FAQ- und Hilfeseiten von Unternehmen, aber auch ZwischenĂŒberschriften von Content-Seiten.

Auf das neue Suchverhalten vorbereitet sein

Es zeigt sich, dass die Sprachsuche (Voice Search) vielmehr als ein Trend sein kann. Hierbei könnte es sich um eine langfristige VerĂ€nderung des Suchverhaltens der Nutzer handeln. Unternehmen sind daher gut beraten, wenn sie diese Funktion nicht ignorieren und vielmehr den eigenen Content auf dieses Feature optimieren. Denn zukĂŒnftig wird es nicht nur um leicht verstĂ€ndliche Antworten auf gestellte Fragen gehen, sondern auch um die Verbreitung von Werbebotschaften.

So funktioniert Marketing mit Snapchat

14. April 2022

Neben diversen anderen Social-Media-KanĂ€len wird der Instant-Massage-Dienst Snapchat bei Marketingstrategien eines Unternehmens oft nicht berĂŒcksichtigt. Ein Grund dafĂŒr kann das vergleichsweise junge Zielpublikum sein. Denn rund 90 Prozent der Nutzer sind zwischen 13 und 29 Jahre alt. Dennoch kann auch diese Plattform mit der richtigen Marketingstrategie eine Erweiterung im B2C-Bereich sein, um ĂŒber 300 Millionen, davon allein in Europa ĂŒber 80 Millionen, User anzusprechen.

Trotz der Kurzlebigkeit der auf Snapchat veröffentlichten Inhalte gibt es viele Optionen, die ein Marketing mit beispielsweise einer spezifischen Vorausplanung und komplexen Kampagnen möglich machen.

Besonderheit Snapchat

Bevor ein Unternehmen Marketing bei Snapchat betreiben kann, muss es sich natĂŒrlich erst anmelden. Anders als bei anderen Social-Media-Plattformen können Snapchat-User allerdings in der Anwendung nicht explizit nach einem Namen suchen. Aus diesem Grund ist es notwendig, dass der Snapchat-Name, bzw. die -ID ĂŒber andere Wege, wie etwa der eigenen Webseite oder andere Social-Media-Profile publiziert wird und die User auf das Angebot bei Snapchat aufmerksam gemacht werden. UnterstĂŒtzt wird das Ganze mit dem sogenannten Snapcode. Dieser Code stellt, Ă€hnlich einem QR-Code, ein scanbares Feld dar, mit dem der User direkt auf das Unternehmensprofil bei Snapchat gelangen kann.

Eine weitere EinschrĂ€nkung liegt bei der Sichtbarkeit des Contents, dass nach der Erstellung eines Accounts veröffentlicht werden kann. Auch hier gibt es gegenĂŒber anderen Social-Media-KanĂ€len eine Besonderheit. Der Content kann von jedem Nutzer nur zweimal angesehen werden. Daraus schließt sich, dass es fĂŒr ein Unternehmen essenziell ist, dass der Inhalt einfach und dennoch aussagekrĂ€ftig genug gestaltet ist.

Eine andere Variante bieten die Stories bei Snapchat. Dabei kann es sich um Kurzvideos oder Bilder handeln, die zu einer lÀngeren Geschichte zusammengestellt werden.

Wie funktioniert Content-Marketing auf Snapchat?

Auch wenn der Content nur zweimal von einem User angeschaut werden kann, so liegt dennoch viel Potential in der Verbreitung des organischen Inhalts. Insbesondere ist die Chance, aufgrund der EinschrĂ€nkung, hoch, dass User sich den Inhalt aufmerksamer anschauen. DarĂŒber hinaus gibt es die sogenannten Snapchat Memories. Dabei handelt es sich um eine Art Galerie, in der die Snaps abgespeichert werden können.

Diese Galerie kann allerdings auch in die andere Richtung genutzt werden. Unternehmen können ihren Inhalt vorausplanen und qualitativ gestalten, um diesen erst einmal in der Galerie abzuspeichern. Anschließend kann der Inhalt aus dieser Galerie veröffentlich werden.

Lokal mit dem Sponsored Geofilter

Insbesondere lokale Unternehmen haben mit dem Snapchat Sponsored Geofilter eine interessante Möglichkeit, um auf sich aufmerksam machen zu können. Dabei greift die Anwendung auf die Position des MobilfunkgerĂ€ts des Nutzers zurĂŒck und zeigt unter anderem Unternehmen in der NĂ€he an. Der User kann dann den vorgefertigten Inhalt zu seinen Snaps hinzufĂŒgen und Followern zeigen, wo er sich gerade befindet. Mit einem gut gestalteten Bild kann es dem Unternehmen, wie beispielsweise einem Restaurant oder GeschĂ€ft, damit geleichzeitig als Werbung dienen.

Spielplatz fĂŒr AR-Technologie

Insbesondere Unternehmen aus der Digitalbranche können sich ĂŒber die Snapchat Sponsores Lenses freuen. Dabei handelt es sich um ein beliebtes Effekt-Tool mit dem sich Augmented-Realtity-Grafiken ĂŒber die Snaps, also dem Inhalt, legen lassen können. Durch die Erstellung eigener sogenannter Lenses können Unternehmen so zum Beispiel ihr Branding verbreiten.

Einfache Snapchat Ads

Neben den lokalen und technologischen Besonderheiten können Unternehmen natĂŒrlich auch bei Snapchat auf kostenpflichtige Werbung, die Ads, zurĂŒckgreifen. Dabei handelt es sich um jene klassischen Werbeanzeigen, die beispielsweise von der Videoplattform YouTube bekannt sind. Die Ads können entweder mit einem Bild oder einem Video gestaltet werden. Anschließend werden diese innerhalb einer Storie oder am Ende eines Snaps angezeigt und können vom User nicht ĂŒbersprungen werden. Da es sich allerdings nur um wenige Sekunden handelt, die das Unternehmen fĂŒr ein Werbespot zur VerfĂŒgung hat, sollten diese ebenfalls effektiv genutzt werden.

Ads können außerdem mit zusĂ€tzlichen Aktionsoptionen ausgestattet werden. So ist es beispielsweise möglich, dass mit der Swipe-Up-Funktion auf die eigene Webseite verlinkt werden kann.

Lohnt sich Marketing mit Snapchat?

Die Schnelllebigkeit des Contents gepaart mit der angesprochenen EinschrĂ€nkung lĂ€sst die Annahme zu, dass Marketing mit Snapchat nicht nachhaltig sein könnte. Doch insbesondere Unternehmen, die eine junge Zielgruppe ansprechen, sollten Snapchat fĂŒr B2C-Marketing nicht außer Acht lassen. Auch bei diesem Dienst gibt es Möglichkeiten, dass Werbekampagnen langfristig aufgebaut und Werbebotschaften effektiv platziert werden können.

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