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8 Erkenntnisse aus mehr als 800 Fällen von Link-Sanktionen

23. Mai 2020

Bezahlte Links, Gastbeitr√§ge und Private Blog Networks sind die drei wichtigsten Gr√ľnde f√ľr manuelle Ma√ünahmen laut einer Recherche von SEMrush. Es studierte 830 Backlink-Profile von Websites, die von Sanktionen betroffen waren.

Keine Ranking-Korrelationsstudie

Diese Studie von SEMrush ist keine Ranking-Korrelationsstudie, die oft zu unzuverl√§ssigen Ergebnissen f√ľhrt. Die Studie von SEMrush zeigt einige interessante Erkenntnisse. Da Google seine Vorgehensweise jedoch nicht offen diskutiert, ist es nicht zu 100 % sicher, dass ein bestimmtes Muster zu einer Link-Sanktion f√ľhrt.

1. Sanktionsmuster f√ľr Gastbeitr√§ge

Die SEMrush-Studie fand heraus, dass viele der Websites, die manuelle Maßnahmen wegen Gastbeiträgen erlitten, spezifische Muster hatten. SEMrush beobachtete, dass Websites, die bestimmte Link-Merkmale gemeinsam hatten, eher diejenigen waren, die eine Link-Sanktion erlitten.

Ein beachtenswertes Muster waren Gastartikel, die klar als gesponsort gekennzeichnet waren, zusätzlich zu einem Keyword-reichen aggressiven Anchor-Text auf verfolgten Links (d.h. Links, die nicht durch ein Nofollow-HTML-Link-Attribut verändert werden).
Ein weiteres interessantes Muster, das SEMrush entdeckte, war, dass mehr als ein Link nötig ist, um eine Sanktion auszulösen. SEMrush fand heraus, dass Websites, die Sanktionen erhielten, meist Muster in den Links hatten, die darauf hinzuweisen schienen, dass jemand dieselbe Art von Link immer wieder schuf.

2. Es spielt keine Rolle, wie alt die Links sind

Laut der Studie spielt es keine Rolle, wie alt die schlechten Links sind. Das war auch schon bei der ersten Welle von Penguin-Sanktionen sichtbar. Gastartikel wurden von Google in Frage gestellt und als Muster war erkennbar, dass alle diese Websites bezahlte Links hatten, die sie vor Jahren gekauft und dann vergessen hatten.

Wenn eine Website jemals in bezahlte Links oder fragw√ľrdigen Link-Aufbau investiert hat, kann es empfehlenswert sein, jetzt eine Disavow-Datei zu erstellen, damit diese alten Links sp√§ter nicht zu einer Sanktion f√ľhren.

3. Unnat√ľrliche Links k√∂nnen auf jeder Website vorkommen

SEMrush fand heraus, dass es keinen Unterschied macht, ob ein Spam-Link von einer Website niedriger Qualit√§t oder von einer ‚Äěvertrauensw√ľrdig‚Äú Medien-Website kam. Beim Link-Aufbau ist also keine Website vertrauensw√ľrdig. Jede Website ist so gut wie ihre Outlinks.

Bestimmte sogenannte ‚Äěvertrauensw√ľrdige‚Äú Medien-Websites verkaufen Links. Es ist daran erkennbar, wohin sie verkn√ľpfen und wie sie verkn√ľpfen. Auch ein Link einer gro√üen Medien-Website kann sch√§dlich sein.

4. Google sanktioniert die gesamte Website

SEMrush beobachtete, dass die Rankings der gesamten Website leiden, wenn Google eine manuelle Ma√ünahme auf einer Website durchf√ľhrt. Dies widerspricht der Ansicht, dass Penguin granular ist und nur bestimmte Seiten betrifft.

5. 50 % der Sanktionen betrafen Missbrauch von Anchor-Text

SEMrush beobachtete, dass die H√§lfte der manuellen Ma√ünahmen aggressive Anchor-Text-Optimierung betraf. Das bedeutet, dass die Keywords, f√ľr die ein Ranking angestrebt wird, in dem Link (dem Anchor-Text) verwendet werden.

6. Google ist bei den Link-Sanktionen vage

Google ist vage bei der Begr√ľndung, was die Sanktion verursachte. Es sendet Beispiele und der Herausgeber muss erkennen, was bei dem Link nicht stimmt. Das k√∂nnte f√ľr einen durchschnittlichen Herausgeber schwierig sein.

7. Es dauert lange, Link-Sanktionen zu entfernen

Bei seiner Untersuchung von √ľber 800 Websites beobachtete SEMrush, dass es lange dauern kann, bis eine Link-Sanktion entfernt ist. Google m√∂chte sehen, dass der Herausgeber sich anstrengt, um die Links zu entfernen und versteht, was die Sanktion verursachte.

In der Regel m√ľssen mehrere Antr√§ge auf √úberpr√ľfung eingereicht werden, ehe die Sanktion aufgehoben wird.

8. Vermeidung von Link-Sanktionen

Es ist eine gute Idee, bei Links proaktiv zu handeln. Wenn jemand in der Vergangenheit beim Link-Aufbau Fehler machte, ist es am besten, jetzt zu handeln und nicht zu warten, bis es zu spät ist.

Das beste Vorgehen ist, diese Links dauerhaft zu entfernen, sodass keine Disavow-Datei erstellt werden muss.

TikTok vs. Snapchat: Tipps f√ľr Vermarkter

19. April 2020

TikTok ist gerade gro√ü im Kommen. Auch wer die App selbst nicht nutzt, habt sicherlich auf anderen sozialen Medien Content von TikTok wahrgenommen. Klar ist, dass es sich bei dieser App nicht um einen weiteren fl√ľchtigen Trend handelt. TikTok wird sich nachhaltig in der Welt der sozialen Medien seinen Platz schaffen.

Menschen, die mit TikTok nicht vertraut sind, m√∂gen das vorschnelle Urteil f√§llen, die App w√§re nicht mehr als Abklatsch von Snapchat. Einige k√∂nnten es sogar f√ľr einen umfunktionerten Neustart der Snapchat App halten.

Es gibt durchaus √úbereinstimmungen

Tats√§chlich gibt es viele √úberschneidungen hinsichtlich der Features und des Publikums der beiden Plattformen. Inhaltlich k√∂nnten die Apps jedoch kaum verschiedener sein. Snapchat ist in erster Linie eine Messaging App, die mittels sogenannter ‘Stories’ und kurzlebigen Formaten das Verschicken von Fotos oder kurzen Videos erm√∂glicht. Auf TikTok wiederum werden auf Musik angepasste, kurze Videoclips aufgenommen und verschickt. Was beide Apps allerdings miteinander gemein haben, ist dass sie mit richtigem Einsatz und angepasster Orientierung an die Zielgruppe im Marketing sehr hilfreich sein k√∂nnen.

Welche Plattform passt zum Produkt?

Zun√§chst ist die Frage relevant, welches Ziel mit der Vermarktung auf den sozialen Medien erreicht werden soll. Sowohl TikTok als auch Snapchat gew√§hrleisten hervorragende Zielgruppenorientierung, mit der Marken und Produkte dem richtigen Publikum pr√§sentiert werden k√∂nnen. F√ľr nutzergeeigneten Content (UGC) ist TikTok besonders gut geeignet, da die App mittels Filtern √§u√üerst erfolgreich zielgerichteten Content schafft.

Snapchat wiederum hat mit seinen Stories einen sehr fl√ľchtigen Charakter. Somit dient die Plattform oft der Wiedergabe von pers√∂nlichen oder oberfl√§chlichen Inhalten. Jedoch k√∂nnen auch Unternehmen von den Features Snapchats profitieren. Besonders im Verkauf k√∂nnen Snapchat Stories den direkten Kontakt zur Kundschaft erzeugen. Ein zentraler Vorteil gegen√ľber TikTok ist auch das seri√∂sere Auftreten von Snapchat im Marketing.

Als n√§chstes sollte eruiert werden, welche Kundschaft beim Marketing adressiert werden soll. Ein junges Publikum, welches in der Freizeit viele Memes erstellt und sich im Internet gut auskennt, wird am besten mit TikTok erreicht. Die Nutzenden hier belohnen authentische, unterhaltsame und selbstgemachte Inhalte, die von Erfahrung in der digitalen Welt zeugen. Die TikTok Gemeinde betrachtet Geschehnisse nicht von au√üen, sondern st√ľrzt sich zumeist mitten rein und geben ihr Feedback. So entsteht ein organischer Prozess der Erstellung von Content.

Snapchat auf der anderen Seite wird zu einem großen Teil von der Millenial Generation genutzt. Konventionelle Inhalte aus der Mitte der Gesellschaft vermarkten sich hier äußerst gut. Marken, die ein jugendliches Auftreten suchen, sollten jedoch bestenfalls mit beiden Plattformen experimentieren, um herauszufinden, welche besser zu ihrer Zielgruppe passt.

Der dritte Punkt, der auf der Suche nach dem richtigen Medium zu beachten ist, ist der Content selbst. F√ľr qualitative hochwertige Inhalte, die f√ľr ein Produkt mit traditionellem Inhalt werben, ist Snapchat im Regelfall die bessere Wahl. Die Anzeigen k√∂nnen mit kreativen Features versehen werden, bei denen die Kundschaft durch einfaches Wischen mehr Information erh√§lt. Diese umfassende Content Erfahrung auf Snapchat biete deutliche Vorteile f√ľrs Marketing.

TikTok auf der anderen Seite legt als Medium keinen expliziten Wert auf √Ąsthetik bei der Pr√§sentation des Contents. Dies kann f√ľr das Marketing sowohl Herausforderung als auch Chance darstellen. Eine erfolgreiche Anzeige auf TikTok muss gleicherma√üen das junge Publikum ansprechen und M√∂glichkeiten er√∂ffnen, dass die User sich im Content einbringen.

robots.txt: Sinn und Bearbeitung der .txt-Datei

27. März 2020

Die Aufgabe einer robots.txt-Datei ist es, Bots vorzugeben, welche Seite diese crawlen sollen und welche sie beim Crawling nicht ber√ľcksichtigen m√ľssen. Bei diesem Datei-Typ handelt es sich um eine normale .txt-Datei, die UTF-8-kodiert wird. Auf die UTF-8-Kodierung sollte man auf jeden Fall achten, denn Fehler oder L√ľcken im Code f√ľhren dazu, dass der Bot diese nicht richtig interpretiert, worunter auch die weitere Bearbeitung leiden w√ľrde.

Google gibt als maximale Gr√∂√üe von robots-txt-Dateien 500kB an. Die in der Datei aufgelisteten Regeln gelten ausschlie√ülich f√ľr den Server, auf dem die Datei sich befindet. Ablegen sollte man die robots-txt im Kernkatalog, zum Beispiel so: http://seo-kueche.de/robots.txt.

So funktioniert die robots-txt Datei

Eine der nachfolgenden Anweisungen erhält der Bot wenn er die Instruktionen bearbeitet:

2xx ‚Äď die Anfrage war erfolgreich:

Abhängig von der Abfragemethode beinhaltet die Antwort die angefragten Daten.

3xx ‚Äď Umleitung:

Auf der Suche nach neuen Antworten nimmt der Suchroboter eine Umleitung. In der Regel versucht der Bot f√ľnf Mal, eine andere Antwort zu finden. Ist er dabei nicht erfolgreich, erscheint 404 als Fehlermeldung.

4xx ‚Äď Client Fehler:

Der Suchroboter geht bei dieser Anweisung davon aus, dass er den kompletten Inhalt der Website crawlen soll.

5xx ‚Äď Server-Fehler:

Der Bot erkennt hier einen Fehler am Server und damit ein Verbot, die Website oder Teile dieser zu scannen. Auf der Suche nach einer anderen Antwort, wendet sich der Suchroboter der betreffenden Datei so lange zu, bis er erfolgreich ist. Dabei kann er selbst entscheiden, ob die fehlende Seite richtig r√ľckgemeldet wird oder nicht. So kann eine 5xx-Seite als Seite mit 404 Status-Code bewertet und bearbeitet werden.

Notwendigkeit und Sinn der robot.txt Datei

Jede Website sollte eine Datei des Typs robots.txt haben. Denn damit kann man dem Crawler gezielt bei der Suche nach der Sitemap.xml helfen. Zudem kann man mit der Datei daf√ľr sorgen, dass Suchmaschinen Scripts oder Verzeichnisse finden. Durch die M√∂glichkeit, nicht zu indexieren, kann man au√üerdem doppelte Inhalte vermeiden, beispielsweise bei HTML Dateien und deren zugeh√∂rigen Druckversionen.

Selbst wenn man eine Seite vom Index ausschließt, kann es passieren, dass sie dennoch in den Suchergebnissen auftaucht. Durch einen Verweis von einer anderen Seite kann sie nämlich ungewollt in den Index rutschen. Das kann man aber ganz einfach vermeiden, indem man die betreffende Seite so bezeichnet:

Regeln und Anweisungen f√ľr die robots-txt Datei

User-agent:

Diese Regel legt fest, welcher Bot die Anweisungen in der robots-txt durchforsten muss.

Allow:

Mit dieser Regel kann man dem Bot mitteilen, welche Seite oder welches Verzeichnis er scannen darf.

Disallow:

Diese Klausel legt fest, welche Seiten der Suchroboter nicht durchsehen muss.

Sitemap:

So teilt man dem Bot mit, dass die beinhalteten URLs in den Index gesetzt werden sollen.

Crawl-delay:

Hier kann man einen Kennwert eingeben, der festlegt, √ľber welchen Zeitraum hinweg der Suchroboter die Website und ihre Seiten scannen kann.

Fazit

Die robots-txt Datei ist ma√ügeblich f√ľr den Erfolg einer Website. Mit ihrer Hilfe kann man dem Suchroboter n√§mlich vorgeben, unter welchen Voraussetzungen er Seiten crawlen darf und welche Seiten oder Verzeichnisse er scannen soll, zum Beispiel indem man Pfade, Elemente, Seiten & Co. Indexiert oder sie vom Index ausschlie√üt.

Agenturen f√ľr Influencer Marketing: Darauf sollten Unternehmen achten

17. März 2020

Influencer Marketing ist ein relativ neuer, aber sehr erfolgreicher Zweig des Marketings und weist momentan auf der Plattform Instagram beste Ergebnisse auf. Unternehmen gehen dabei eine Kooperation mit einem oder mehreren Influencern ein, welche dann das Produkt und das Unternehmen bewerben. Die Werbebotschaft kann so via Posting, Story oder sogar Live und IGTV veröffentlich werden. Je stärker die Community des Bloggers, desto mehr qualitativ gute Reichweite kann die Werbeaktion generieren.

Was so einfach klingt, kann in der Praxis schwierig sein. Unternehmen m√ľssen einerseits passende Blogger finden, um ihr Produkt der richtigen Zielgruppe vorstellen zu k√∂nnen. Die gesamte Planung nimmt viel Zeit und Know-how in Anspruch. Wer ohne stichfesten Vertrag arbeitet, kann im Zweifelsfall schnell im Regen stehen.

Daher gibt es immer mehr Agenturen, die sich auf das Thema Influencer Marketing konzentrieren. Aber auch dabei gilt: Es ist nicht immer alles Gold, was gl√§nzt. Ebenso wie bei der direkten Suche nach Influencern m√ľssen Unternehmer auch hier darauf achten, dass sie an eine seri√∂se und faire Agentur geraten. Nur so bringt die Marketing Aktivit√§t den besten Erfolg.

Seriosität der Influencer Agentur

Um zu pr√ľfen, ob man es mit einer transparent und legal arbeitenden Agentur zu tun hat, sollten Marketing-Leiter einen guten Blick auf die Homepage des Anbieters werfen: Gibt es ein vollst√§ndiges Impressum? Gibt es Testimonials bisheriger Kunden und Blogger? Existieren diese Influencer auch wirklich? Letzteres sollte man am besten direkt auf Social Media √ľberpr√ľfen.

Leitmotiv der Agentur

Die Landing Page gibt meist viel Aufschluss dar√ľber, was das Leitmotiv des Anbieters ist. Die Agentur sollte sich auf jeden Fall gleicherma√üen an Blogger und Unternehmen wenden und das Ziel verfolgen, beide Seiten nach bestem Wissen und Gewissen fair zu vertreten.

Know-how der Werbeagentur

Stimmt das Know-how nicht, können Unternehmen ebenso auf eine Agentur verzichten. Ist der Anbieter bereits seit einiger Zeit auf dem Markt, kann er gute Testimonials vorweisen. Das ist ein erster Anhaltspunkt.

Au√üerdem sollte aber auch klar beschrieben werden, was die Leistung der Agentur alles umfasst. So sehen Unternehmen meist direkt, dass das Team wei√ü, was es tut und alle Eventualit√§ten oder Sonderf√§lle ber√ľcksichtigt.

Zum Leistungsumfang sollten folgende Dinge gehören:

  • Die Pr√ľfung des Angebots des Unternehmens
  • Eine umfassende Beratung beider Parteien
  • Ein entsprechendes Filtern der Influencer, die f√ľr eine bestimmte Kooperation in Frage kommen
  • Die Vermittlung der beiden Kooperationspartner
  • Das Erstellen eines fairen und verst√§ndlichen Kooperationsvertrags mit klaren Werbebedingungen f√ľr den Influencer sowie klaren Angaben zu Zahlungsmodalit√§ten wie etwas Provisionsvereinbarung, Pauschale, H√∂he und Zeitpunkt der Zahlungen
  • √úberwachen der Aktivit√§t des Bloggers in Hinblick auf die Kooperation
  • Vermitteln zwischen den Parteien im Streitfall
  • Eine starke Follower-Zahl: Gute Erfolge zeichnen sich ab einer Community √ú20k ab.
  • Gute Insights und die Arbeit mit Social Media Kits (SMK): Dabei m√ľssen Blogger nachweisen, dass sie nicht nur eine gro√üe Follower Zahl haben, sondern vor allem eine starke Community, die viel interagiert, teilt und somit aktiv folgt.
  • Ein authentisches und glaubw√ľrdiges Profil: Accounts, die durch ihren Content keinen Mehrwert bieten, sondern lediglich im gro√üen Stil werben, bringen nicht den gew√ľnschten Erfolg.
  • ‚ÄěTypen‚Äú: Je klarer die Zielgruppe eines Influencers definiert ist, desto zielgerichteter k√∂nnen Unternehmen mit der gleichen Target Group diese durch den Influencer erreichen.
  • Organische Reichweite: Profile, die √ľber einen l√§ngeren Zeitraum stetig, aber erfolgreich gewachsen sind, arbeiten ohne Bots, was wiederum zu einer qualitativ h√∂heren Reichweite und einem interaktionsstarken Publikum f√ľhrt.

Nicht zum Leistungsumfang sollte die Erstellung von Content fallen. Die Art des Werbens sollte auf jeden Fall dem Influencer obliegen, denn nur dieser selbst kann einsch√§tzen, wie er seiner Community ein bestimmtes Produkt authentisch und glaubw√ľrdig nahebringen kann.

Aufnahme in die Datenbank

Es ist auch immer interessant, zu wissen, anhand welcher Kriterien Influencer Agenturen Blogger in ihren Pool aufnehmen oder warum manche Accounts abgelehnt werden.

Qualitativ gute Kriterien sind dabei:

Erfolgsrezept Influencer Marketing

Gut geplant und betreut kann Influencer Marketing eine wahre Wunderwaffe sein. Werbung findet hierbei aus erster Hand und aus Sicht eines Nutzers statt. Durch Videos in Form von Stories, Live und IGTV können Viewer sich einen optimalen Eindruck von dem beworbenen Produkt verschaffen.

In den meisten Fällen ist das Werben an einen Rabattcode gekoppelt. Über diesen Code können Follower des Influencers beim Unternehmen shoppen und erhalten dabei einen Discount. Über diesen Rabattcode kann das Unternehmen außerdem nachvollziehen, wie viele Menschen tatsächlich auf Empfehlung eines bestimmten Bloggers hin dort eingekauft haben. Das macht die ganze Sache transparent, auch wenn nicht jeder direkt den Swipe-up Link auf dem Profil des Nutzers folgt.

Influencer Marketing ist meist weniger kostenintensiv als breit geschaltete TV Werbung und gleichzeitig zielgerichtet einsetzbar. Es ist transparent und scheinbar einfach. Dennoch steckt viel Arbeit hinter den Kulissen. Diese Arbeit sollten Unternehmen an eine seriöse Influencer Agentur outsourcen.

Die 6 Eckpunkte eines erfolgreichen Email-Marketings

20. Januar 2020

Mithilfe der Email als Online-Marketing Tool kann eine m√∂glichst gro√üe Kundenanzahl erreicht werden, die sich f√ľr Waren oder Dienstleistungen interessieren.¬†Zudem ist es eine der √§ltesten (genauer gesagt einer der ‘althergebrachten’) Wege, um miteinander in Kontakt zu treten. Forschungsergebnisse zeigen, dass diese Strategie nur bei angemessenem Gebrauch ihren Zweck erf√ľllt.

Ein wahlloses Verschicken von Email-Nachrichten an jeden beliebigen Empfänger hat mit gezieltem Vorgehen nichts zu tun. Durch solch ein Verhalten ist das Email-Marketing in Verruf geraten. Dennoch gibt es ein paar Methoden, um eine größere Zielgruppe zu akquirieren. So stellt sich ein schnellerer Erfolg ein.

1. Veranschlagen eines konkreten Angebots

In einem Artikel auf ‘Marketing Experiments’ wurde ein treffendes Zitat aufgebracht, welches die Absicht jeder einzelnen Email in wenigen Worten zusammenfasst: ‘Genauigkeit √ľberzeugt. Im Marketing sollte es keine allgemeinen Nachrichten geben. Der H√§ndler kommuniziert absichtlich. Diese Absicht sollte ausschlaggebend sein f√ľr alles, was wir zur Sprache bringen. Es sollte jedes Wort beeinflussen, vielleicht sogar auch einschr√§nken’.

Wenn eine Email nur ein Verweis auf die eigene Existenz ist, liegt die Erfolgsquote bei 100 Prozent…dass sie als Erinnerung fungiert. Und auch auf die Erkenntnis bezogen, dass man nutzlose Nachrichten versendet. Mithilfe von Pr√§zision erh√∂ht sich der tats√§chliche Erfolg.

Die Betreffzeile sollte das Ziel der Nachricht prägnant wiedergeben. Überdies sollte der Inhalt das Angebot verständlich machen. Es geht nicht darum, mit der Email Waren zu verkaufen. Dies geschieht auf der Webseite. Das Angebot muss konkret genug sein, damit Kunden die Seite im Netz aufrufen.

2. Ein richtiges Verkaufsangebot f√ľr die richtige Zielgruppe

Das Angebot ist klar formuliert. Was jedoch nicht hei√üt, dass die Kundschaft dem Aufruf augenblicklich nachkommt. Vor allem dann nicht, wenn zwischen dem Verkaufsangebot und dem Empf√§nger keine Verbindung besteht. Hier kann der Anbieter punktgenaue Argumente f√ľr sein hervorragendes Angebot aufbringen - bei einer falschen Zielgruppe wird es trotzdem kein Interesse wecken. Dasselbe gilt bei einer unpassenden Pr√§sentation.

Eine professionelle Marketing-Kampagne ber√ľcksichtigt sowohl den K√§ufer als auch den Verk√§ufer. Sie ist in der Lage, zur richtigen Zeit am richtigen Ort Informationen zu √ľbermitteln. W√∂chentliche Emails sind l√§stig und regen kaum Kunden zum Kauf an. Im Falle eines Online-Versandhandels m√ľssen regelm√§√üig Nachrichten versendet werden, um die Kundschaft an die neuesten Sonderangebote zu erinnern.

Auf diese Weise l√§sst sich umgehend eine hohe Leserschaft erreichen. Man muss nur √ľberlegen, an wen sich die Emails richten und warum die Webseite von den Kunden besucht werden soll.

3. Kommunikation wie in den sozialen Medien

Nachrichten im Stil von Handzetteln, die t√§glich in den Briefk√§sten landen, werden dementsprechend behandelt…und weggeworfen. Viele betrachten Emails als Werbungen. Grunds√§tzlich ist diese Einstellung nicht negativ, dennoch ziehen solche Nachrichten nur eine geringe Kundenzahl an. Stattdessen sollte man es so machen wie in den sozialen Medien. Wenn jeder Post wie Werbung daher k√§me, w√ľrden sich die Follower irgendwann abwenden. Deshalb lassen sich Emails als weiteren Weg zur Sozialisierung in Betracht ziehen. So soll es ja auch sein - man bleibt mit Familie und Freunden in Kontakt. Ein Blick auf das Beispiel von ‘Marketing Experiments’ zeigt, wie eine ‘packende Email’ aussehen k√∂nnte.

4. Aller Anfang ist schwer

Der Erfolg stellt sich nicht sofort mit der ersten Email-Nachricht ein. Sie kann allerdings als Wegbereiter dienen. Es braucht etwas Zeit und M√ľhe, bis alle M√∂glichkeiten der Kampagne ausgesch√∂pft sind. Das Email-Marketing geh√∂rt zu den √§lteren Marketingstrategien im Netz. Folglich kommt es weniger auf Vermutungen, sondern mehr auf analytisches Denken an. Manchmal k√∂nnen die Statistiken wirklich √ľberraschen.

Einige Anbieter haben mit Sicherheit statistische Antworten auf die Frage gelesen, wann und an welchen Tagen Emails zu verschicken sind. Dar√ľber gab es schon mehrere Studien. Mit dem Ergebnis, dass es hier weder richtige oder falsche Antworten gibt. Ein Anwalt ruft seine Emails vielleicht zwischen 10 und 14 Uhr ab. Eine Krankenschwester hingegen zwischen 10 Uhr morgens und 10 Uhr nachts. Deshalb sind solche Forschungen ein guter Ansatz zur Strategieplanung, doch wirklich aussagekr√§ftig sind nur die eigenen statistischen Erhebungen. Folglich n√ľtzt Genauigkeit viel mehr als Allgemeing√ľltigkeiten. Mit zunehmenden Fachkenntnissen wird auch die Kampagne mit jeder Emailnachricht an Professionalit√§t gewinnen.

5. Verdeutlichung des Wertes

Von der Betreffzeile bis hin zum Inhalt und Bildern muss der Leser den offerierten Wert erkennen. In der SEO-Welt ist oft von wenigen Sekunden die Rede, in denen das Kundeninteresse angeregt wird. Dasselbe gilt bei Emails, allerdings unter anderen Bedingungen.

Sollte die Webseite von einem Nutzer angeklickt werden, muss ein gewisses Interesse an den Produkten oder Dienstleistungen vorliegen, denn der Seitenaufruf geschah nicht zuf√§llig. Ein Emailleser erwartet, dass ihm etwas Lesenswertes geboten wird. Immerhin kam der Anbieter auf ihn zu und nicht umgekehrt. Es geht ihm nicht darum zu schauen, was er kriegen kann. Er sucht nach Gr√ľnden, um die Email zu l√∂schen. Wenn die Aussagekraft der Nachricht offenkundig ist, wird sich ein potentieller K√§ufer mit gr√∂√üerer Wahrscheinlichkeit auf das Angebot einlassen.

6. Konkret fragen statt viel zu verlangen

Eine Email mit Aufrufen wie ‘Melden Sie sich jetzt f√ľr nur 10 Pfund im Monat an’ geht in der Regel unter. Sie soll nicht zum Kauf n√∂tigen, sondern nur zum Anklicken animieren. Hinter dem Klick verbirgt sich die wirkliche Ware. Bei einer direkten Ansprache an die Kundschaft d√ľrfte das nicht allzu schwer fallen. Ungeachtet dessen muss der Anbieter deutlich werden. Es geht darum, etwas zu verkaufen. Auf Unmissverst√§ndlichkeit gehen die meisten Personen eher ein. Vage Formulierungen verleiten wiederum zum L√∂schen der Nachricht.

Mit Emails Beziehungen aufbauen

Wer m√∂chte schon gleich nach der ersten Begr√ľ√üung eine feste Partnerschaft eingehen? √úblicherweise wartet man anfangs ab und l√§sst sich dann auf den n√§chsten Schritt ein. Bei zielf√ľhrenden Email-Kampagnen sieht man dem Kunden in die Augen. Vielleicht reagieren sie nicht unverz√ľglich, aber die erste H√ľrde ist bereits √ľberwunden. Anschlie√üend befolgt man die oben aufgef√ľhrten Richtlinien. Wenn der Anbieter sich daran orientiert, wirken die Marketingstrategien wie kraftvolle Werkzeuge in der virtuellen Welt.

Pressemitteilungen auf diesen 5 Portalen kostenlos veröffentlichen

06. Januar 2020

Kostenfreie Presseportale sind eine gute M√∂glichkeit um Unternehmensneuigkeiten zu verbreiten und mehr Besucher f√ľr den eigenen Internetauftritt zu gewinnen. In diesem Artikel stellen wir 5 ausgew√§hlte Portale vor, bei denen Pressemitteilungen zum Nulltarif ver√∂ffentlicht werden k√∂nnen.

Das Presseportal openpr.de

Das Presseportal openpr.de erreicht monatlich ungef√§hr 1,5 Millionen Seitenbesuche, welche von 650.000 unterschiedlichen Besuchern aufgerufen werden. Ein Vorteil dieses Portals liegt darin, dass eine Ver√∂ffentlichung von Pressemitteilungen ohne Registrierung erfolgen kann. Nat√ľrlich ist es m√∂glich, dass Bilder und Links in der Pressemitteilung eingef√ľgt werden. Au√üerdem sind einige kostenpflichtige Zusatzleistungen verf√ľgbar. Diese sind zum Beispiel eine Exklusivplatzierung, welche um 100 Euro zu haben ist, eine professionelle Erstellung von Pressemitteilungen, welche um 250 Euro zu haben ist, Presseverteildienste, welche um 125 Euro gekauft werden k√∂nnen, ein Fachpresseverteiler, welcher 225 Euro kostet sowie Pressefotos und Textredaktion um 650 Euro. Bei Openpr handelt es sich um ein leicht zu bedienendes, verst√§ndliches und nat√ľrlich kostenloses Presseportal. Jeder, der unverz√ľglich und binnen k√ľrzester Zeit eine Mitteilung ver√∂ffentlichen will, ist hier richtig.

Das Presseportal firmenpresse.de

Das Presseportal firmenpresse.de erreicht monatlich ungef√§hr 9,5 Millionen Seitenbesuche, welche von 3,1 Millionen unterschiedlichen Besuchern aufgerufen werden. Damit eine Pressemitteilung ver√∂ffentlichen kann, muss vorab eine Registrierung get√§tigt werden. Nat√ľrlich k√∂nnen auch bei diesem Portal Bilder und Links eingef√ľgt werden, bevor die Mitteilung ver√∂ffentlicht wurde. Die Pressemitteilungen k√∂nnen entweder auf Englisch oder auf Deutsch verfasst werden. Der Anbieter stellt keine kostenpflichtigen Zusatzleistungen bereit. Firmenpresse.de wurde im Jahre 1999 gegr√ľndet und ist seit dato ein sehr beliebtes kostenloses Presseportal in Deutschland. Es ist allerdings vonn√∂ten, dass eine verfasste Pressemeldung mindestens 500 Zeichen aufweist.

Das Presseportal perspektive-mittelstand.de

Das Presseportal perspektive-mittelstand.de erreicht monatlich ungef√§hr 200.000 Seitenaufrufe, welche von 50.000 Besuchern erzielt werden. Die Pressemitteilungen k√∂nnen nur ver√∂ffentlicht werden, wenn vorab eine Registrierung get√§tigt wurde. Au√üerdem bietet perspektive-mittelstand.de keine kostenpflichtigen Zusatzleistungen an. Bei diesem Unternehmen handelt es sich nicht um ein reines Presseportal, sondern viel mehr um eine Interessensplattform f√ľr Mittel- und Kleinunternehmen. Die Funktion des Presseportals wird kostenlos zus√§tzlich angeboten. Aufgrund dessen sollte jeder gut √ľberlegen, ob eine Pressemitteilung ver√∂ffentlicht werden soll oder nicht. Au√üerdem besteht hier die M√∂glichkeit, einen Fachartikel im Forum zu ver√∂ffentlichen. Das Forum nennt sich Wissen und Praxis.

Das Presseportal presseanzeiger.de

Das Presseportal presseanzeiger.de ist auch ein Presseportal, auf dem Pressemitteilungen nur nach einer Registrierung ver√∂ffentlicht werden k√∂nnen. Au√üerdem ist eine Umkreisfilterung vorhanden und es k√∂nnen Bilder und Links in die Pressemitteilung eingef√ľgt werden. Das Ganze kann anschlie√üend √ľber einen Newsletter verbreitet werden. Das Presseportal stellt auch kostenpflichtige Zusatzleistungen bereit. Es wird n√§mlich ein Premium-PR-Paket mit zw√∂lf Zusatzleistungen angeboten. Das Zusatzpaket kann um 198 Euro pro Jahr erworben werden.

Das Presseportal pressemitteilung.ws

Das Presseportal pressemitteilung.ws erhält monatlich ungefähr 750.000 Seitenaufrufe von 200.000 unterschiedlichen Besuchern. Die Pressemitteilungen können bei pressemitteilung.ws nur nach einer Registrierung eingestellt werden. Außerdem können Bilder und Links in der Pressemitteilung verwendet werden. Das Presseportal stellt keine kostenpflichtigen Zusatzleistungen bereit.

Bing Ads: Eine interessante Alternative zu Google Ads

25. November 2019

Bing Ads weist eine kleinere Reichweite auf als Google Ads, bietet daf√ľr aber auch g√ľnstigere Konditionen. Wichtige Funktionen wie App Install Ads und Targeting Tools machen den Ad-Service von Bing zu einer guten Alternative.

Wichtige Funktionen der Werbeplattform

Bing Ads und Google Ads sind zwar Konkurrenzprodukte, dennoch bieten sie Werbetreibenden den Komfort, Anzeigen von einer Plattform in die andere zu importieren. √úber Bing Ads lassen sich Google Ads Kampagnen importieren und dort wie gehabt verwenden.

W√§hrend sich bei Google nur die Performance zwischen Google-Suchanfrage und Partnernetzwerk einsehen l√§sst, bietet Bing detaillierte Angaben zu den einzelnen Webseiten. Die Anzeigengruppeneinstellungen lassen sich anschlie√üend individuell konfigurieren, sodass f√ľr die Ausspielung alle Optionen offenstehen.

Im Allgemeinen bietet Bing mit seinem Angebot deutlich mehr Transparenz als Google. Die Details √ľber Suchpartner, Werbetreibende und Co. sind von jedem Nutzer einsehbar. Dadurch lassen sich Anzeigen noch gezielter gestalten.

DSA-Kampagnen erstellen mit Bing

Bing bietet nicht nur die M√∂glichkeit, Google Kampagnen zu importieren. Seit einiger Zeit lassen sich √ľber die Werbeplattform von Microsoft auch DSA-Kampagnen erstellen. Die dort auflaufenden Suchbegriffe werden per Mausklick in Bing und Google Ads importiert.

Google Ads legt seine Gebots-Anpassungen nach Standort und Tageszeit fest. Bei Bing k√∂nnen zus√§tzliche Einstellungen auf Anzeigengruppen-Ebene vorgenommen werden. Die Spracheinstellungen fungieren ganz √§hnlich. Die granulare Aufteilung ist eine Umstellung, bietet f√ľr Nutzer, die beides gewohnt sind, jedoch einige Vorteile.

Bing ist g√ľnstiger

Zudem lassen sich bei Bing Ads noch die beliebten Sidebar Ads nutzen, die Google bereits vor einiger Zeit abgeschafft hat. Damit k√∂nnen Anzeigen an der Seite verschiedener Webseiten geschaltet werden. Dank der niedrigen CPS ist diese Option besonders kosteng√ľnstig.

Google Ads ist die gr√∂√üte Werbeplattform im Netz. Direkt dahinter liegt allerdings bereits Bing. Der Abstand zum Klassenprimus ist in den letzten Jahren zwar geschrumpft, aber immer noch gro√ü genug, um deutlich g√ľnstigere CPS zu erm√∂glichen. Die niedrigen Klickpreise gehen zwar mit einem niedrigen Wettbewerb einher, mit einer gut gepflegten Kampagne lassen sich aber viele Bing-Nutzer abgreifen.

Steigende Reichweite mit Bing Ads

Bing hat seine Reichweite in den letzten zehn Jahren vervierfacht. In Zukunft k√∂nnte sich eine Investition in Bing Ads noch st√§rker lohnen. Auch, weil das Angebot von Microsoft zuk√ľnftig auf Automatisierung setzt. Das Bing Audience Network bietet einen ersten Vorgeschmack auf diese Entwicklung und je nach Zielgruppe die M√∂glichkeit, automatisch die passenden Anzeigen auszuspielen. Anzeigen werden bei Bing unter anderem auf den Startseiten von MSN oder Microsoft Edge angezeigt. In Zusammenarbeit mit LinkedIn hat Bing zudem weitere Neuerungen geplant, die Bing Ads als Google-Ads-Alternative noch interessanter machen.

Seiten√ľbergreifende Anzeigen

Bing umfasst drei Suchmaschinen: Bing, Yahoo und AOL. Wenn Anzeigen mit Bing Ads geschaltet werden, erscheinen die Ads auf allen drei Plattformen. Dadurch lassen sich gezielt Nutzer ansprechen, die Netzwerkseiten von Bing nutzen ‚Äď zum Beispiel das beliebte MSN oder AOL News.

Bing Ads erweitert die Reichweite, die mit Google Ads erzielt wird. Die Zielgruppe ist laut Angaben von Bing finanziell besser aufgestellt und besonders kaufstark. Die geringe Konkurrenz und die niedrigen Klickpreise machen Bing Ads zu einer echten Alternative zu Google Ads.

Lukrative SEO-Strategie: Linkbuilding mittels Konkurrenzanalyse

27. Oktober 2019

Auch wenn Google seine Algorithmen und seine KI im laufe der Zeit immer weiter verbessert hat und guten Content nach immer mehr Indikatoren bewertet und analysiert, k√∂nnen Backlinks immer noch sehr wichtig sein, um sich einen Vorteil oder √ľberhaupt erst eine Chance gegen√ľber der Konkurrenz im Internet zu verschaffen.

Je nach Keywords, Branche und Nische herrscht im Internet nat√ľrlich ein starker Wettbewerb. Es wird um Keywords konkurriert und jeder Wettbewerber m√∂chte bestm√∂glichen Content und Mehrwert f√ľr die Kunden liefern. Daraus ergibt sich eine Strategie, die f√ľr Unternehmen in Frage kommt, welche im Internet sehr stark mit anderen konkurrieren m√ľssen.

Diese Strategie der Konkurrenzanalyse stellt im Grunde eine gezielte Suche nach Quellen f√ľr m√∂gliche Backlinks dar. Dazu analysiert man, von wo die Konkurrenz ihre Backlinks bezieht. Um somit schlie√ülich selbst ebenfalls an geeignete Backlinks zu gelangen. Au√üerdem geht es auch darum, die eigene Konkurrenz zu identifizieren und im Auge zu behalten.

Hierzu ist es n√∂tig, die Konkurrenz erst einmal ausfindig zu machen. Das geschieht vor allem mittels Suche nach genau den Keywords, auf die man mit der eigenen Webseite ebenfalls abzielt. So lassen sich Webseiten von anderen Unternehmen finden, die vom Profil, von den Produkten und nat√ľrlich vom Content her der eigenen Webseite √§hneln.

√úber Tools wie Backlink-Checker k√∂nnen dann die Quellen der Backlinks der Konkurrenz ausfindig gemacht werden. Solche Tools analysieren, von wo aus im Internet auf die jeweilige Webseite verwiesen wird. So ein Tool ist in erster Linie dazu gedacht, um die eigene Webseite zu analysieren. Jedoch kann man auf die gleiche Weise nat√ľrlich auch eine fremde Webseite analysieren. So lassen sich diejenigen Webseiten ermitteln, die mittels Backlinks der Konkurrenz zu ihrer SEO-St√§rke verholfen haben.

Tut man dies f√ľr mehrere Konkurrenten, so gewinnt man einen √úberblick dar√ľber, welche Webseiten f√ľr das Platzieren von Backlinks in Frage kommen. Dies k√∂nnen eventuell Blogs oder die Webseiten von Partnerunternehmen sein. Der n√§chste Schritt ist dann, aus diesen Webseiten die richtigen Auszuw√§hlen und das Platzieren von Links in Angriff zu nehmen.

Bei diesen Webseiten sollte nat√ľrlich ebenfalls √ľberpr√ľft werden, ob sich ein Backlink auf diesen lohnen w√ľrde. Es kann nat√ľrlich auch der Fall sein, dass man bei der Konkurrenzanalyse auf etwaige Fehler der Konkurrenz st√∂√üt, die man selbst wiederum vermeiden kann. Man sollte sich gleicherma√üen auf die Konkurrenz verlassen, aber nat√ľrlich auch abw√§gen, ob es f√ľr die eigene Webseite eine bessere Strategie geben k√∂nnte, mit der man die Wettbewerber sogar √ľbertreffen kann.

Ein sehr gro√üer Erfolg ist es jedoch bereits, durch die erzielten Backlinks gegen√ľber der Konkurrenz eine Chance auf den Suchergebnisseiten zu haben, sodass User die eigene Webseite leichter finden k√∂nnen. √úber Backlinks von Webseiten, die auch mit der Konkurrenz √ľber Links verbunden sind, erhalten Google und andere Suchmaschinen wichtige Signale daf√ľr, dass die eigene Webseite ebenfalls der jeweiligen Branche oder Nische angeh√∂rt. Somit entsteht eine anf√§ngliche Chance, ebenfalls in die Suchergebnisse zu gelangen.

Damit diese Strategie einen Vorteil bietet, muss der Content auf der eigenen Webseite dem User besseren Mehrwert bieten als es der Content auf den Webseiten der Konkurrenz tut. Erst das f√ľhrt zu einer h√∂heren Verweildauer und einer geringeren Absprungrate, was sich auf die Platzierung in den Suchergebnissen sehr positiv auswirkt. Dadurch entsteht wiederum ein h√∂herer Zustrom an potenziellen Kunden und nat√ľrlich auch die M√∂glichkeit, dass sich neue Backlinks ohne eigenes Zutun von selbst bilden, da der eigene Content hilfreich und bekannt ist.

Die Konkurrenzanalyse ist also eine gute Methode, um sich beim Etablieren einer neuen Webpr√§senz mittels Linkbuilding leicht Orientierung zu verschaffen. Sie steht vor allem am Beginn der SEO und ist nat√ľrlich auch nur ein Teil der gesamten Arbeit.

Memes: Ein Dauerbrenner im Internet, der f√ľr das Online-Marketing genutzt werden kann

24. September 2019

Das seit geraumer Zeit existierende Internetph√§nomen Meme, also eine sich √ľber das Internet schnell verbreitende Datei, scheint noch lange nicht an seiner Popularit√§t einb√ľ√üen zu m√ľssen. Die g√§ngigste Form, ein mit einem kurzen, markanten Text versehenes Bild, ist nach wie vor ein absoluter Hit im Netz - vor allem in den Sozialen Netzwerken. Das k√∂nnen sich Firmen und Unternehmer zu Nutze machen! Denn clevere, gut gestaltete Memes bleiben in den K√∂pfen der User h√§ngen. Und genau die sorgen im besten Fall daf√ľr, dass es schlie√ülich viral geht - also vielmals geliked, zahlreich geteilt und somit vielen Menschen bekannt wird.

Die besten Chancen hierf√ľr hat man, wenn sie lustig sind, interessant oder gar kurios. Egal, welche Wirkung sie auf seine Betrachter letztendlich haben sollen. Jedes Endergebnis l√§sst sich relativ simpel erstellen, da die verwendeten Bilder meist bereits vorhanden sind und somit keine M√ľhen f√ľr ein geeignetes Foto investiert werden m√ľssen. Es spart nicht nur Zeit, auch Grafiker m√ľssen hierf√ľr nicht unbedingt besch√§ftigt werden. Die Vorteile dieser Marketingstrategie nehmen gro√üe Unternehmen wie die amerikanische Restaurant-Kette Denny’s oder das kostenpflichtige und rund 150 Millionen Abonnenten z√§hlende Streaming-Portal Netflix l√§ngst gerne in Anspruch.

Das Meme muss zur Zielgruppe passen

Damit das Meme am Ende f√ľr seinen Zweck geeignet ist, sollten Verantwortliche f√ľr das Marketing die gegenw√§rtigen Meme-Trends beobachten. Kommt es derzeit bei den Usern am ehesten an, wenn es provokativ ist? Dann sollte man sich dem Zeitgeist f√ľgen, allerdings ohne jedoch gewisse Grenzen zu √ľberschreiten. Wie es mit der Satire oder der Ironie so ist, kann hier zu viel des Guten schlicht und einfach zu viel sein. Bewegt man sich zu sehr am Rande gen Diskriminierung oder am beleidigenden Tonus, kann dies durchaus einen Shitstorm resultieren lassen und somit g√§nzlich das Gegenteil des urspr√ľnglichen Zwecks erreichen.

Um auf Nummer sicher zu gehen, kann man folgende Kriterien bei der Erstellung und Nutzung von Memes beachten:

  • Welcher Inhalt zieht die Zielgruppe an?
  • √úber welchen Humor verf√ľgen potentielle Kunden?
  • Mit welchen Trends setzen sich diese auseinander?
  • Mit welchen Herausforderungen sieht sich der Durchschnitt konfrontiert?
  • Was k√∂nnte die Zielgruppe als negativ bewerten?
  • Was k√∂nnte die Zielgruppe zum lachen bringen?

Hat man sich hierzu ausreichend Gedanken gemacht, dann sollte nichts schiefgehen. Des Weiteren sollte ein Meme niemals als Werbung zu erkennen sein. Denn die Leute wollen mit Spam nichts am Hut haben! Call to Action-Aufforderungen haben in einem Meme-Text nichts zu suchen.

Wie bereits erw√§hnt, prinzipiell handelt es sich bei einem Meme lediglich um eine Datei. Bei der Auswahl, ob man ein GIF verwendet, einen Screenshot oder sogar ein selbst geschossenes Bild, sollte das bevorzugte Format der Zielgruppe bevorzugt werden. Selbstverst√§ndlich kann man hier nur schwierig auf verl√§ssliche Quellen zur√ľckgreifen. Hier hilft nur stetiges experimentieren und ein anschlie√üendes Auswerten in Eigenregie, was Kommentare, Likes und Teilungen erm√∂glichen. Was die Beschriftung angeht, da sind jedenfalls klar zu lesende, geradlinige Schriftarten im Vorteil. Klar, diese lassen sich v√∂llig einfach lesen!

Welche Schwierigkeiten kann die Nutzung von Memes begleiten?

Eine einfache Weiterverwertung von bereits existieren Bildern kann nat√ľrlich auch Probleme mit sich bringen. Die Abbildung, ob es sich nun um ein Foto oder eine Sequenz aus einem Film handelt, kann urheberrechtlich gesch√ľtzt sein. Ebenso gilt weiterhin das Recht am eigenen Bild, sollten fremde Personen auf dem Meme zu erkennen sein. Rechtlich k√∂nnten die Personen mit Urheberrecht, auch wenn dies in der Vergangenheit eher selten geschehen ist, juristisch gegen die Ersteller von entsprechenden Memes vorgehen. Wer sich hierbei unsicher ist, der sollte tats√§chlich Memes mit eigenem Bildmaterial kreieren oder sich an bezahltem oder frei verf√ľgbarem Content bedienen.

TikTok: Wie viel Marketingrelevanz hat die Platform?

28. August 2019

TikTok ist eine vergleichsweise junge App, die aber längst als Konkurrenz zu den Social-Media-Giganten Youtube, Instagram und Snapchat gehandelt wird. Vor allem junge Menschen finden sich hier. Marketer sollten das Potenzial der App nicht verpassen.

Was ist Tik Tok?

Bei TikTok handelt es sich um eine Social Media App, bei der kürzest-Videos geteilt werden können. Sie gilt damit als kultureller Nachfolger des Anfang 2017 eingestellten Videohostingservice Vine, entstand jedoch aus der Synchronisationsapp Musical.ly. Bei TikTok haben die Videos durchschnittlich eine Länge von etwa 15 Sekunden, die Maximalzeit liegt auf einer Minute – das mag nach wenig klingen, macht den Gebrauch der App aber kurzweilig und ideal fürs scrollen unterwegs. Besonders bei jungen Menschen ist die App beliebt: Weltweit wurde die App bereits 1,2 Milliarden Mal heruntergeladen und zählt 500 aktive Nutzer weltweit. Derzeit liegt die Zahl der aktiven User in Deutschland nur bei 4,1 Millionen – das ist weniger als die Hälfte der Snapchat Nutzer. Alles deutet allerdings daraufhin, dass diese Zahl beträchtlich steigern könnte. 2018 wurde TikTok sogar öfter heruntergeladen als Instagram. Gewiss ist eine Weiterführung dieser Entwicklung selbstverständlich nicht, immerhin wurde auch das Scheitern von Vine von wenigen vorausgesehen. Dennoch birgt TikTok viel Potenzial und Reichweite, die nicht ignoriert werden sollte.

Wer nutzt Tiktok?

Ähnlich wie bei Youtube gehört die Mehrzahl der meistabonnierten Accounts zu Social Media Persönlichkeiten und Influencern, auch Prominente aus der klassischen Unterhaltungsbranche sind millionenfach abonniert. Follower zu sammeln hat allerdings eine weniger starke Bedeutung, als es heute zum Beispiel auf Instagram der Fall ist. Viel mehr steht jedes Video für sich, exzellenter Content kann auch von bisher Unbekannten viral gehen. Etwas mehr als die Hälfte aller Nutzer ist weiblich, monatlich werden in Deutschland rund 6,5 Milliarden Videoaufrufe verzeichnet. Laut Firmenangaben besuchen 90% der aktiven, überwiegend sehr jungen Nutzer die App mehrmals täglich. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Genutzt wird Tiktok vor allem mobil. Möglich machen das die kurzen Videos, die durch ihre geringe Dateigröße das verfügbare Datenvolumen schonen. Im Gegensatz zu Youtube sind die Videos in Hochkant gedreht, da sie auf die Smartphonenutzung ausgerichtet ist. Videos können geliked, geteilt und vom Ersteller mit Schriftzügen, Stickern und einer Beschreibung versehen werden – hier ähnelt die Nutzung Instagram. Auf lange Sicht möchte TikTok eine diversere Altersdemographie ansprechen, bald könnten sich das Bild des typischen Nutzers also verändern.

E-Commerce Funktion

Mitte August veröffentlichte TikTok ein neues Feature namens Hashtag Challenge Plus, durch das Nutzer innerhalb der App Produkte erstehen können. Das erste Unternehmen, das das Feature nutzte, war die Supermarktkette Kroger. So konnten User, ohne die App zu verlassen, Produkte der Kette online bestellen. Bereits zuvor gab es bei TikTok In-App Käufe – dabei handelte es sich aber um digitale Coins, die erstanden und dann an Influencer verschenkt werden konnten. Die E-Commerce Funktion steckt derzeit noch in den Kinderschuhen, verbreitetstes Marketing Instrument bleiben gesponsorte Hashtags. Sponsored Posts, wie es sie bei Instagram, Twitter und Facebook gibt, sind auch auf TikTok möglich und bieten so eine gute Möglichkeit, gezielt Reichweite aufzubauen.

Zielgruppe kennen und Content erstellen

TikTok ist voller von jungen Creatorn, die blitzschnell auf die neuesten Trends und Memes reagieren. Comedy steht im Zentrum, der extrovertierte, auf schnelle und absurde Pointen ausgerichtete Humor von TikTok ähnelt dem von Vine. Um als Unternehmen in dieser Umgebung eine erfolgreiche Marketingstrategie zu sparen, muss man das Medium gut verstehen. Gerade junge Menschen haben das Bedürfnis, unter sich zu bleiben, nicht zu der Plattform passende Werbeschaltungen ernten schnell Spott. Kampagnen, die auf Facebook oder Twitter vielleicht ausgezeichnet funktionieren, können bei dem jungen Publikum, wie es TikTok oder Snapchat auszeichnet, ihre Wirkweise spektakulär verfehlen. Ohne ein Team von Digital Natives und eine eingehende Kenntnis der Kultur der Plattform ist eine erfolgreiche Marketingstrategie darum nicht zu schaffen.

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