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Bing Ads: Eine interessante Alternative zu Google Ads

25. November 2019

Bing Ads weist eine kleinere Reichweite auf als Google Ads, bietet dafĂĽr aber auch gĂĽnstigere Konditionen. Wichtige Funktionen wie App Install Ads und Targeting Tools machen den Ad-Service von Bing zu einer guten Alternative.

Wichtige Funktionen der Werbeplattform

Bing Ads und Google Ads sind zwar Konkurrenzprodukte, dennoch bieten sie Werbetreibenden den Komfort, Anzeigen von einer Plattform in die andere zu importieren. Ăśber Bing Ads lassen sich Google Ads Kampagnen importieren und dort wie gehabt verwenden.

Während sich bei Google nur die Performance zwischen Google-Suchanfrage und Partnernetzwerk einsehen lässt, bietet Bing detaillierte Angaben zu den einzelnen Webseiten. Die Anzeigengruppeneinstellungen lassen sich anschließend individuell konfigurieren, sodass für die Ausspielung alle Optionen offenstehen.

Im Allgemeinen bietet Bing mit seinem Angebot deutlich mehr Transparenz als Google. Die Details ĂĽber Suchpartner, Werbetreibende und Co. sind von jedem Nutzer einsehbar. Dadurch lassen sich Anzeigen noch gezielter gestalten.

DSA-Kampagnen erstellen mit Bing

Bing bietet nicht nur die Möglichkeit, Google Kampagnen zu importieren. Seit einiger Zeit lassen sich über die Werbeplattform von Microsoft auch DSA-Kampagnen erstellen. Die dort auflaufenden Suchbegriffe werden per Mausklick in Bing und Google Ads importiert.

Google Ads legt seine Gebots-Anpassungen nach Standort und Tageszeit fest. Bei Bing können zusätzliche Einstellungen auf Anzeigengruppen-Ebene vorgenommen werden. Die Spracheinstellungen fungieren ganz ähnlich. Die granulare Aufteilung ist eine Umstellung, bietet für Nutzer, die beides gewohnt sind, jedoch einige Vorteile.

Bing ist gĂĽnstiger

Zudem lassen sich bei Bing Ads noch die beliebten Sidebar Ads nutzen, die Google bereits vor einiger Zeit abgeschafft hat. Damit können Anzeigen an der Seite verschiedener Webseiten geschaltet werden. Dank der niedrigen CPS ist diese Option besonders kostengünstig.

Google Ads ist die größte Werbeplattform im Netz. Direkt dahinter liegt allerdings bereits Bing. Der Abstand zum Klassenprimus ist in den letzten Jahren zwar geschrumpft, aber immer noch groß genug, um deutlich günstigere CPS zu ermöglichen. Die niedrigen Klickpreise gehen zwar mit einem niedrigen Wettbewerb einher, mit einer gut gepflegten Kampagne lassen sich aber viele Bing-Nutzer abgreifen.

Steigende Reichweite mit Bing Ads

Bing hat seine Reichweite in den letzten zehn Jahren vervierfacht. In Zukunft könnte sich eine Investition in Bing Ads noch stärker lohnen. Auch, weil das Angebot von Microsoft zukünftig auf Automatisierung setzt. Das Bing Audience Network bietet einen ersten Vorgeschmack auf diese Entwicklung und je nach Zielgruppe die Möglichkeit, automatisch die passenden Anzeigen auszuspielen. Anzeigen werden bei Bing unter anderem auf den Startseiten von MSN oder Microsoft Edge angezeigt. In Zusammenarbeit mit LinkedIn hat Bing zudem weitere Neuerungen geplant, die Bing Ads als Google-Ads-Alternative noch interessanter machen.

SeitenĂĽbergreifende Anzeigen

Bing umfasst drei Suchmaschinen: Bing, Yahoo und AOL. Wenn Anzeigen mit Bing Ads geschaltet werden, erscheinen die Ads auf allen drei Plattformen. Dadurch lassen sich gezielt Nutzer ansprechen, die Netzwerkseiten von Bing nutzen – zum Beispiel das beliebte MSN oder AOL News.

Bing Ads erweitert die Reichweite, die mit Google Ads erzielt wird. Die Zielgruppe ist laut Angaben von Bing finanziell besser aufgestellt und besonders kaufstark. Die geringe Konkurrenz und die niedrigen Klickpreise machen Bing Ads zu einer echten Alternative zu Google Ads.

Lukrative SEO-Strategie: Linkbuilding mittels Konkurrenzanalyse

27. Oktober 2019

Auch wenn Google seine Algorithmen und seine KI im laufe der Zeit immer weiter verbessert hat und guten Content nach immer mehr Indikatoren bewertet und analysiert, können Backlinks immer noch sehr wichtig sein, um sich einen Vorteil oder überhaupt erst eine Chance gegenüber der Konkurrenz im Internet zu verschaffen.

Je nach Keywords, Branche und Nische herrscht im Internet natürlich ein starker Wettbewerb. Es wird um Keywords konkurriert und jeder Wettbewerber möchte bestmöglichen Content und Mehrwert für die Kunden liefern. Daraus ergibt sich eine Strategie, die für Unternehmen in Frage kommt, welche im Internet sehr stark mit anderen konkurrieren müssen.

Diese Strategie der Konkurrenzanalyse stellt im Grunde eine gezielte Suche nach Quellen für mögliche Backlinks dar. Dazu analysiert man, von wo die Konkurrenz ihre Backlinks bezieht. Um somit schließlich selbst ebenfalls an geeignete Backlinks zu gelangen. Außerdem geht es auch darum, die eigene Konkurrenz zu identifizieren und im Auge zu behalten.

Hierzu ist es nötig, die Konkurrenz erst einmal ausfindig zu machen. Das geschieht vor allem mittels Suche nach genau den Keywords, auf die man mit der eigenen Webseite ebenfalls abzielt. So lassen sich Webseiten von anderen Unternehmen finden, die vom Profil, von den Produkten und natürlich vom Content her der eigenen Webseite ähneln.

Über Tools wie Backlink-Checker können dann die Quellen der Backlinks der Konkurrenz ausfindig gemacht werden. Solche Tools analysieren, von wo aus im Internet auf die jeweilige Webseite verwiesen wird. So ein Tool ist in erster Linie dazu gedacht, um die eigene Webseite zu analysieren. Jedoch kann man auf die gleiche Weise natürlich auch eine fremde Webseite analysieren. So lassen sich diejenigen Webseiten ermitteln, die mittels Backlinks der Konkurrenz zu ihrer SEO-Stärke verholfen haben.

Tut man dies für mehrere Konkurrenten, so gewinnt man einen Überblick darüber, welche Webseiten für das Platzieren von Backlinks in Frage kommen. Dies können eventuell Blogs oder die Webseiten von Partnerunternehmen sein. Der nächste Schritt ist dann, aus diesen Webseiten die richtigen Auszuwählen und das Platzieren von Links in Angriff zu nehmen.

Bei diesen Webseiten sollte natürlich ebenfalls überprüft werden, ob sich ein Backlink auf diesen lohnen würde. Es kann natürlich auch der Fall sein, dass man bei der Konkurrenzanalyse auf etwaige Fehler der Konkurrenz stößt, die man selbst wiederum vermeiden kann. Man sollte sich gleichermaßen auf die Konkurrenz verlassen, aber natürlich auch abwägen, ob es für die eigene Webseite eine bessere Strategie geben könnte, mit der man die Wettbewerber sogar übertreffen kann.

Ein sehr großer Erfolg ist es jedoch bereits, durch die erzielten Backlinks gegenüber der Konkurrenz eine Chance auf den Suchergebnisseiten zu haben, sodass User die eigene Webseite leichter finden können. Über Backlinks von Webseiten, die auch mit der Konkurrenz über Links verbunden sind, erhalten Google und andere Suchmaschinen wichtige Signale dafür, dass die eigene Webseite ebenfalls der jeweiligen Branche oder Nische angehört. Somit entsteht eine anfängliche Chance, ebenfalls in die Suchergebnisse zu gelangen.

Damit diese Strategie einen Vorteil bietet, muss der Content auf der eigenen Webseite dem User besseren Mehrwert bieten als es der Content auf den Webseiten der Konkurrenz tut. Erst das führt zu einer höheren Verweildauer und einer geringeren Absprungrate, was sich auf die Platzierung in den Suchergebnissen sehr positiv auswirkt. Dadurch entsteht wiederum ein höherer Zustrom an potenziellen Kunden und natürlich auch die Möglichkeit, dass sich neue Backlinks ohne eigenes Zutun von selbst bilden, da der eigene Content hilfreich und bekannt ist.

Die Konkurrenzanalyse ist also eine gute Methode, um sich beim Etablieren einer neuen Webpräsenz mittels Linkbuilding leicht Orientierung zu verschaffen. Sie steht vor allem am Beginn der SEO und ist natürlich auch nur ein Teil der gesamten Arbeit.

Memes: Ein Dauerbrenner im Internet, der fĂĽr das Online-Marketing genutzt werden kann

24. September 2019

Das seit geraumer Zeit existierende Internetphänomen Meme, also eine sich über das Internet schnell verbreitende Datei, scheint noch lange nicht an seiner Popularität einbüßen zu müssen. Die gängigste Form, ein mit einem kurzen, markanten Text versehenes Bild, ist nach wie vor ein absoluter Hit im Netz - vor allem in den Sozialen Netzwerken. Das können sich Firmen und Unternehmer zu Nutze machen! Denn clevere, gut gestaltete Memes bleiben in den Köpfen der User hängen. Und genau die sorgen im besten Fall dafür, dass es schließlich viral geht - also vielmals geliked, zahlreich geteilt und somit vielen Menschen bekannt wird.

Die besten Chancen hierfĂĽr hat man, wenn sie lustig sind, interessant oder gar kurios. Egal, welche Wirkung sie auf seine Betrachter letztendlich haben sollen. Jedes Endergebnis lässt sich relativ simpel erstellen, da die verwendeten Bilder meist bereits vorhanden sind und somit keine MĂĽhen fĂĽr ein geeignetes Foto investiert werden mĂĽssen. Es spart nicht nur Zeit, auch Grafiker mĂĽssen hierfĂĽr nicht unbedingt beschäftigt werden. Die Vorteile dieser Marketingstrategie nehmen groĂźe Unternehmen wie die amerikanische Restaurant-Kette Denny’s oder das kostenpflichtige und rund 150 Millionen Abonnenten zählende Streaming-Portal Netflix längst gerne in Anspruch.

Das Meme muss zur Zielgruppe passen

Damit das Meme am Ende für seinen Zweck geeignet ist, sollten Verantwortliche für das Marketing die gegenwärtigen Meme-Trends beobachten. Kommt es derzeit bei den Usern am ehesten an, wenn es provokativ ist? Dann sollte man sich dem Zeitgeist fügen, allerdings ohne jedoch gewisse Grenzen zu überschreiten. Wie es mit der Satire oder der Ironie so ist, kann hier zu viel des Guten schlicht und einfach zu viel sein. Bewegt man sich zu sehr am Rande gen Diskriminierung oder am beleidigenden Tonus, kann dies durchaus einen Shitstorm resultieren lassen und somit gänzlich das Gegenteil des ursprünglichen Zwecks erreichen.

Um auf Nummer sicher zu gehen, kann man folgende Kriterien bei der Erstellung und Nutzung von Memes beachten:

  • Welcher Inhalt zieht die Zielgruppe an?
  • Ăśber welchen Humor verfĂĽgen potentielle Kunden?
  • Mit welchen Trends setzen sich diese auseinander?
  • Mit welchen Herausforderungen sieht sich der Durchschnitt konfrontiert?
  • Was könnte die Zielgruppe als negativ bewerten?
  • Was könnte die Zielgruppe zum lachen bringen?

Hat man sich hierzu ausreichend Gedanken gemacht, dann sollte nichts schiefgehen. Des Weiteren sollte ein Meme niemals als Werbung zu erkennen sein. Denn die Leute wollen mit Spam nichts am Hut haben! Call to Action-Aufforderungen haben in einem Meme-Text nichts zu suchen.

Wie bereits erwähnt, prinzipiell handelt es sich bei einem Meme lediglich um eine Datei. Bei der Auswahl, ob man ein GIF verwendet, einen Screenshot oder sogar ein selbst geschossenes Bild, sollte das bevorzugte Format der Zielgruppe bevorzugt werden. Selbstverständlich kann man hier nur schwierig auf verlässliche Quellen zurückgreifen. Hier hilft nur stetiges experimentieren und ein anschließendes Auswerten in Eigenregie, was Kommentare, Likes und Teilungen ermöglichen. Was die Beschriftung angeht, da sind jedenfalls klar zu lesende, geradlinige Schriftarten im Vorteil. Klar, diese lassen sich völlig einfach lesen!

Welche Schwierigkeiten kann die Nutzung von Memes begleiten?

Eine einfache Weiterverwertung von bereits existieren Bildern kann natürlich auch Probleme mit sich bringen. Die Abbildung, ob es sich nun um ein Foto oder eine Sequenz aus einem Film handelt, kann urheberrechtlich geschützt sein. Ebenso gilt weiterhin das Recht am eigenen Bild, sollten fremde Personen auf dem Meme zu erkennen sein. Rechtlich könnten die Personen mit Urheberrecht, auch wenn dies in der Vergangenheit eher selten geschehen ist, juristisch gegen die Ersteller von entsprechenden Memes vorgehen. Wer sich hierbei unsicher ist, der sollte tatsächlich Memes mit eigenem Bildmaterial kreieren oder sich an bezahltem oder frei verfügbarem Content bedienen.

TikTok: Wie viel Marketingrelevanz hat die Platform?

28. August 2019

TikTok ist eine vergleichsweise junge App, die aber längst als Konkurrenz zu den Social-Media-Giganten Youtube, Instagram und Snapchat gehandelt wird. Vor allem junge Menschen finden sich hier. Marketer sollten das Potenzial der App nicht verpassen.

Was ist Tik Tok?

Bei TikTok handelt es sich um eine Social Media App, bei der kürzest-Videos geteilt werden können. Sie gilt damit als kultureller Nachfolger des Anfang 2017 eingestellten Videohostingservice Vine, entstand jedoch aus der Synchronisationsapp Musical.ly. Bei TikTok haben die Videos durchschnittlich eine Länge von etwa 15 Sekunden, die Maximalzeit liegt auf einer Minute – das mag nach wenig klingen, macht den Gebrauch der App aber kurzweilig und ideal fürs scrollen unterwegs. Besonders bei jungen Menschen ist die App beliebt: Weltweit wurde die App bereits 1,2 Milliarden Mal heruntergeladen und zählt 500 aktive Nutzer weltweit. Derzeit liegt die Zahl der aktiven User in Deutschland nur bei 4,1 Millionen – das ist weniger als die Hälfte der Snapchat Nutzer. Alles deutet allerdings daraufhin, dass diese Zahl beträchtlich steigern könnte. 2018 wurde TikTok sogar öfter heruntergeladen als Instagram. Gewiss ist eine Weiterführung dieser Entwicklung selbstverständlich nicht, immerhin wurde auch das Scheitern von Vine von wenigen vorausgesehen. Dennoch birgt TikTok viel Potenzial und Reichweite, die nicht ignoriert werden sollte.

Wer nutzt Tiktok?

Ähnlich wie bei Youtube gehört die Mehrzahl der meistabonnierten Accounts zu Social Media Persönlichkeiten und Influencern, auch Prominente aus der klassischen Unterhaltungsbranche sind millionenfach abonniert. Follower zu sammeln hat allerdings eine weniger starke Bedeutung, als es heute zum Beispiel auf Instagram der Fall ist. Viel mehr steht jedes Video für sich, exzellenter Content kann auch von bisher Unbekannten viral gehen. Etwas mehr als die Hälfte aller Nutzer ist weiblich, monatlich werden in Deutschland rund 6,5 Milliarden Videoaufrufe verzeichnet. Laut Firmenangaben besuchen 90% der aktiven, überwiegend sehr jungen Nutzer die App mehrmals täglich. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Genutzt wird Tiktok vor allem mobil. Möglich machen das die kurzen Videos, die durch ihre geringe Dateigröße das verfügbare Datenvolumen schonen. Im Gegensatz zu Youtube sind die Videos in Hochkant gedreht, da sie auf die Smartphonenutzung ausgerichtet ist. Videos können geliked, geteilt und vom Ersteller mit Schriftzügen, Stickern und einer Beschreibung versehen werden – hier ähnelt die Nutzung Instagram. Auf lange Sicht möchte TikTok eine diversere Altersdemographie ansprechen, bald könnten sich das Bild des typischen Nutzers also verändern.

E-Commerce Funktion

Mitte August veröffentlichte TikTok ein neues Feature namens Hashtag Challenge Plus, durch das Nutzer innerhalb der App Produkte erstehen können. Das erste Unternehmen, das das Feature nutzte, war die Supermarktkette Kroger. So konnten User, ohne die App zu verlassen, Produkte der Kette online bestellen. Bereits zuvor gab es bei TikTok In-App Käufe – dabei handelte es sich aber um digitale Coins, die erstanden und dann an Influencer verschenkt werden konnten. Die E-Commerce Funktion steckt derzeit noch in den Kinderschuhen, verbreitetstes Marketing Instrument bleiben gesponsorte Hashtags. Sponsored Posts, wie es sie bei Instagram, Twitter und Facebook gibt, sind auch auf TikTok möglich und bieten so eine gute Möglichkeit, gezielt Reichweite aufzubauen.

Zielgruppe kennen und Content erstellen

TikTok ist voller von jungen Creatorn, die blitzschnell auf die neuesten Trends und Memes reagieren. Comedy steht im Zentrum, der extrovertierte, auf schnelle und absurde Pointen ausgerichtete Humor von TikTok ähnelt dem von Vine. Um als Unternehmen in dieser Umgebung eine erfolgreiche Marketingstrategie zu sparen, muss man das Medium gut verstehen. Gerade junge Menschen haben das Bedürfnis, unter sich zu bleiben, nicht zu der Plattform passende Werbeschaltungen ernten schnell Spott. Kampagnen, die auf Facebook oder Twitter vielleicht ausgezeichnet funktionieren, können bei dem jungen Publikum, wie es TikTok oder Snapchat auszeichnet, ihre Wirkweise spektakulär verfehlen. Ohne ein Team von Digital Natives und eine eingehende Kenntnis der Kultur der Plattform ist eine erfolgreiche Marketingstrategie darum nicht zu schaffen.

Warum Marketer Podcasts im Auge behalten sollten

07. August 2019

Podcasts sind das ideale Medienformat unserer Zeit: Egal ob beim Joggen, Autofahren oder zum Einschlafen – das Trendformat ist für viele längst fester Bestandteil des Alltags geworden. Zu den wichtigsten Ursachen für ihre Popularität gehört die Möglichkeit, das Format zu nutzen, während anderen Tätigkeiten nachgegangen werden kann. Ein großer Vorteil in einer gestressten und auf Effizienz ausgerichteten Gesellschaft. Kein Wunder also, dass laut einer Umfrage von Bitkom mehr als jeder fünfte Deutsche regelmäßig wenigstens einen Podcast hört. Die Genres sind dabei äußerst unterschiedlich und decken beinahe jedes Interesse ab. Monatlich starten dutzende neuer Angebote. Neben satirischen und humoristischen Formaten locken Moderatoren mit Businessthemen, aktuellen News und Diskussionen über jedes Nischenthema. Ihre Beliebtheit und Vielseitigkeit machen Podcasts derzeit zum spannendsten neuen Format für Marketer.

Werbeschaltungen sind effektiv

Zuletzt kündigte Spotify – derzeit die größte Plattform für Podcasts – an, zukünftig spezifischere Werbung für Podcasts einzusetzen. Das bezieht sich auf klassische Werbeeinspielungen, die vor, während oder nach der Sendung eingespielt werden können. Üblicher im Bereich der Podcast-Werbung sind sogenannte Host-Read-Ads, bei denen der Moderator die Werbebotschaft selbst vorliest oder ein Produkt in anderer Weise verbal erwähnt. Solche Werbeschaltungen haben großes Potenzial. Die Werbeakzeptanz ist bei Podcasts so hoch wie bei keinem anderen Medium. Marktforschungsinstitute sind sich zudem einig, dass die Wirksamkeit und der Brandbuilding-Effekt von Podcast-Werbung im Vergleich mit anderen Medien außerordentlich stark ist. Laut einer Umfrage von Podstars haben schon fast ein Drittel der Befragten schon einmal eine Webseite wegen einer solchen Werbeeinschaltung besucht. Auch die Zusammensetzung der Hörerschaft ist für Marketing-Experten äußerst interessant: Dank der Mischung aus sehr spezifischen und massentauglichen Themen lassen sich sowohl schmale Demografien mit Sonderinteressen als auch allgemeiner gefasste Zielgruppen ansteuern. Die Mehrzahl der Hörer ist zwischen 20 und 35 Jahren – eine Konsumentengruppe mit viel Kaufkraft.

Eigener Podcast lohnt sich

Egal ob Unternehmen oder Spezialist: Wer einen Podcast produziert, festigt damit seine Marke. Die Konzipierung und Produktion eines hochwertigen Produkts kosten zwar Zeit und Geld – ist das eigene Format aber erst einmal etabliert, wird es zum äußerst effektiven Instrument für die eigene Marke. Wer hochwertige Inhalte bietet, erreicht Kunden, die sich über ein mit dem Unternehmen verbundenes Thema informieren wollen, außerordentlich gut. Wird der Podcast auf der eigenen Webseite gehostet, generiert das zusätzlich wertvollen Traffic. Das schlägt sich auch im Suchmaschinenranking nieder. Ein hochwertiger, informativer Podcast ist zudem nützlich, um sich als Experte zu profilieren. Das kommt bei Kunden und potenziellen Geschäftspartnern gut an. Ist das Equipment erst einmal eingerichtet, macht ein Podcast sogar weniger Arbeit als ein gut aufbereiteter Fachartikel.

Mit Marketing-Podcasts auf dem neuesten Stand bleiben

Auch als Zuhörer profitieren Marketer von Podcasts: Jeder Experte ist darauf angewiesen, sich regelmäßig über aktuelle Trends und News zu informieren. Im riesigen Angebot der Business-Podcasts gibt es auch viele Formate, die sich mit Marketing-Themen beschäftigen. Die sind der perfekte Start in einen produktiven Arbeitstag. Besonders zu empfehlen unter den deutschsprachigen Angeboten sind der „OMR Podcast“ der Online Marketing Rockstars, der „Internet Marketing Podcast“ von Björn Tantau und die Formate des Netzwerks „Termfrequenz“. Wer auch für englischsprachige Podcasts offen ist, der kann mit „Everyone hates Marketers“, „Call to Action” und “Copyblogger” starten. Es lohnt sich, in viele verschiedene Formate reinzuhören, um diejenigen auszumachen, die am besten zu den eigenen Interessen und Hörgewohnheiten passen. Auf iTunes, SoundCloud und Spotify finden sich leicht mehrere Dutzend Angebote, die sich auch mit spezifischeren Marketing-Aspekten wie etwa Affiliate Marketing oder SEO beschäftigen.

Voice Search: Die Zukunft der Suchfunktion

24. Juni 2019

„Ok Google, wie wird SEO durch Voice Search verändert?“ Sprachassistenten wie Alexa, Siri und Co. begleiten uns täglich. Die Bedeutung dieser Art von Sprachsuche nimmt stetig zu und ist deshalb Grund genug, sich selbst damit vertraut zu machen und möglicherweise die eigene Website zu optimieren.

Voice Search beschreibt die digitale Suche nach bestimmten Informationen mithilfe der Stimme. Es kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn der User keine freie Hand zum Tippen hat oder sich generell damit schwertut. Die Suchanfrage wird zunächst direkt ins Handy gesprochen. Die Suchmaschine findet dann anschließend die relevantesten Treffer. So kann man beispielsweise schnell und einfach nach dem Weg oder Wetter fragen.

Laut einer Umfrage der Internet-Plattform Yext verwendet ungefähr ein Drittel der Bevölkerung regelmäßige Suchanfragen über die Spracheingabe. Die Tendenz steigt stetig. Somit ist Voice Search ein Trend, der nicht unbeachtet bleiben darf, denn die neue Art der Suche hat große Auswirkungen auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Die folgenden Tipps bereiten auf die Veränderungen vor.

Inhalte, die Antworten liefern

Normalerweise ist man beim SEO darum bemüht, dass die Texte ausreichend qualitative Keywords enthalten. Mit Voice Search muss man nun seine Texte auf die Antworten der möglichen Fragen der Nutzer ausrichten. Deshalb sollte man schon bei der Wahl eines Themas genau überdenken, welche Fragen für die Zielgruppe relevant sein könnten.

Antworten sind dann besonders gut, wenn sie präzise und verständlich formuliert sind. Das ist nicht nur für den Leser von Vorteil, sondern auch wichtig für Google, um den Artikel als geeignete Antwort festzustellen und mit einem guten Ranking in den Suchergebnissen zu fördern.

Fragestellungen im Titel beachten

Das maximale Potenzial von Voice Search kann erst dann ausgeschöpft werden, wenn die Frage schon in der Headline thematisiert wird. Allerdings sollte nicht jeder Text mit der Frage oder Antwort beginnen. Es ist mehr sinnvoll, ab und zu diese Art von Überschrift zu verwenden. Gerade beim Ranking wird dem Titel besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt. Das zählt auch für Meta-Daten, Beschreibungen und URL-Strukturen.

Ermitteln und Beantworten der Nutzerfragen

Ist man sich nicht sicher, welche genauen Fragen die eigene Zielgruppe beschäftigen, sollte man sich einfach an sie wenden. Dazu stellt man den Lesern beispielsweise über Social Media oder E-Mail geeignete Fragen.

Sind diese dann zusammengekommen, ist es dann auch die Beantwortung wichtig. Allgemeine und immer wiederkehrende Fragestellungen können über die FAQ-Seite (Frequently Asked Questions) beantwortet werden. Die Fragen und die dazugehörigen Antworten sind dort geordnet und überschaubar aufgelistet, weshalb Google diese Übersicht besser rankt.

Long-Tail-Keywords verwenden

Als Long-Tail-Keywords werden Wortkombinationen bezeichnet, die aus mindestens drei Begriffen zusammengesetzt sind. Durch die Sprachsteuerung verlagert sich der Fokus von kurzen und einzelnen Keywords zu zusammengesetzten Begriffen oder kurzen Sätzen.

Während man sich inzwischen daran gewöhnt hat, beim Eintippen in das Suchfeld ein bis maximal zwei Begriffe zu verwenden, hat sich dank Voice Search das Kommunikationsverhalten verändert. Da man mit dem Sprachassistenten wie mit einem normalen Menschen redet, formt sich die Suchanfrage von „restaurant berlin“ in „Wo finde ich ein Restaurant in Berlin?“ um. Somit nimmt die Bedeutung von Long-Tail-Keywords durch Voice Search zu.

Die 5 häufigsten Onpage-Fehler

05. Juni 2019

Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) wird in zwei Hauptfelder untergliedert: Der Onpage- und Offpage-Optimierung. Während sich die Onpage-Optimierung mit allen SEO-relevanten Inhalten innerhalb der Website beschäftigt, befasst sich das Gegenstück, die Offpage-Optimierung, mit allen Maßnahmen, die nicht selbst auf der Website durchgeführt werden. Gerade im Onpage-Bereich können viele Fehler schnell gemacht werden, die schlussendlich eine negative Auswirkung auf das Ranking in der Suchmaschine haben.
SEMrush, ein Forschungsservice für Online Marketing, analysierte mithilfe einer umfangreichen Studie mehr als 450 Millionen Seiten und 100.000 Domains. Dabei wurden die häufigsten Onpage-Fehler – und deren einfache Lösungen – ermittelt.

Duplicate Content

Der am meisten aufgetretene Fehler ist der des Duplicate Contents. Google definiert diese als „umfangreiche Contentblöcke, die anderem Content auf derselben oder einer anderen Domain entsprechen oder auffällig ähneln“. Demnach besitzt jede 2.Website Inhalte, die denen auf Anderen zu sehr ähneln. Die Suchmaschine bevorzugt jedoch jeden Content, der einzigartig ist, und rankt diesen höher. Um das Problem zu lösen, sollten gleiche Seiten zusammengefügt oder Duplikate gelöscht werden.

Fehlende Alt Tags sowie nicht vorhandene Bilder

Ein Alt Tag ist ein hinterlegter Alternativtext, der eine kurze Beschreibung eines nicht geladenen Bildes gibt. Aus Usability-Sicht, also der Benutzerfreundlichkeit einer Website, ist solch ein Alt Tag unverzichtbar. Das in die Beschreibung eingebundene Keyword vereinfacht die Bildersuche enorm. 45% der Seiten verwendeten keinen Alt Tag – 10% verzichteten sogar komplett auf ein Bild. Bilder sind jedoch ein wichtiger Bestandteil des Content Marketings. Daher sollten diese nach Möglichkeit immer mit einem dazugehörigen Alt Tag verwendet werden.

Title Tag

Ein Title Tag gibt einer Suchmaschine wie Google Informationen ĂĽber das Thema einer Seite. Gerade das ist von groĂźer Bedeutung, denn damit wird die Relevanz der Website zur Suchanfrage festgestellt. Die Click-Through-Rate (CTR), also die Klickrate einer Website, wird somit von einem Title Tag beeinflusst. Laut der Studie hatten 35% der Seiten doppelte Titel, 8% verzichteten vollkommen auf die Verwendung. Zudem waren 15% der Titel entweder zu lang oder 4% zu kurz.
Auch hier gibt es einfache Lösungsansätze. Die doppelten Title Tags waren eine Folge des Duplicate Contents, weshalb dies wie in Punkt 1 behoben wird. Generell ist zu beachten, dass sie nicht nur ein Wort beinhalten dürfen, aber auch nicht über maximalen 70 Zeichen hinausgehen. Zudem sollte das Fokus-Keyword am Anfang des Titels stehen.

Meta Description

Metatags fassen den Inhalt einer Website zusammen und sollten die Länge von 160 Zeichen nicht überschreiten. Die Beschreibungen wirken sich zudem vielmehr auf die CTR aus, als auf das Ranking in der Suchmaschine. Über 30% der Seiten besaßen doppelte Descriptions, 25% verwendeten keine. Hierbei sollte auf eine interessante Beschreibung sowie eine angemessene Zeichenanzahl geachtet werden.

Tote Links

Zu den fünf häufigsten Onpage-Fehlern zählen sogenannte „tote Links“. Das sind fehlerhafte Links, die auf nicht vorhandene Ressourcen wie beispielsweise Websites verweisen. Die Studie fand heraus, dass 35% der analysierten Seiten tote interne Links, wovon 70% wiederum 404-Links sind, und 25% tote ausgehende Links besitzen. Die Fehlermeldungen wirken sich dabei negativ auf die Besuchererfahrungen und die Qualität der Suchergebnisse aus. Deshalb sollte die Website regelmäßig auf Fehler untersucht und auf die korrekte Schreibweise der Links geachtet werden.

4 Tipps zur Conversion Rate Optimierung

08. Mai 2019

Suchmaschinenwerbung- und Optimierung gehören zu den wichtigsten Bausteinen einer erfolgreichen Strategie im Online Marketing. Mithilfe der Schaltung von Werbeanzeigen in Suchmaschinen wie Google und Co. (SEA) und organischer Suchmaschinenoptimierung (SEO) können Unternehmen im World Wide Web eine hohe Reichweite und Sichtbarkeit erzielen. Allerdings gibt es bei diesen Teilgebieten einige Dinge zu beachten. Die sogenannte Conversion Rate Optimierung beispielsweise ist für ein erfolgreiches Suchmaschinenmarketing unerlässlich.

Was ist eine Conversion Rate Optimierung?

Die Conversion Rate Optimierung, kurz CRO, hat die Absicht, das Verhältnis zwischen den Besuchern einer Website und den dort von ihnen getätigten Conversions, also zuvor definierten Handlungen wie Kaufabschlüssen oder Anmeldungen, zu verbessern. Mithilfe dieser Maßnahme können Erfolge leichter verstanden und skaliert sowie der Return on Investment (ROI), die Kennzahl zur Messung des Gewinns einer unternehmerischen Tätigkeit, besser kalkuliert werden.

1. Eine benutzerfreundliche Landingpage ist das A und O

Da eine Landingpage häufig der erste Kontakt zwischen Websitenutzer und Unternehmen ist, gilt es hier einen positiven ersten Eindruck zu vermitteln. Überzeugt die Landingpage schon in den ersten Sekunden nicht, ist der Besucher meist schnell wieder weg. Besonders wichtig ist ein gut strukturierter Aufbau, der den Nutzer nach möglichst kurzer Zeit zum gewünschten Conversion-Ziel führt. Dazu gehören beispielsweise Elemente wie ein ausreichend sichtbares Logo, eine prägnante Headline, ein übersichtlich gestaltetes Produktangebot sowie ansprechende und interessante Bilder. Ein Call to Action (CTA) sollte auch vorhanden sein, um auf die gewünschte Handlung hinzuweisen. Testimonials, also Empfehlungsbeispiele voriger Kunden, und Trustsiegel unterstützen positive Reaktionen des Users. Neben diesen Bestandteilen muss jedoch zudem auf eine gute Performance der Website – unter anderem schnelle Ladegeschwindigkeiten – geachtet werden.

2. Verwendung von Nischen Keywords

Nischen Keywords bieten einige Vorteile, denn mit ihnen wird nicht nur der an einem bestimmten Begriff interessierte Besucher zur Website gelockt – es werden auch diejenigen auf die Seite weitergeleitet, die sich bereits konkret für den Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung interessieren. Beispielsweise könnte ein relevantes Keyword für einen Make-Up-Anbieter „make-up ohne tierversuche“, anstatt nur „make-up“ sein. Somit entsteht weniger Nutzeraufkommen, also Traffic, auf der Website. Gleichzeitig sinken jedoch auch die Streuverluste, da nur die Besucher angesprochen werden, die wirklich kaufen möchten. Daraus resultieren eine steigende Sichtbarkeit sowie Conversion Rate. Positiver Nebeneffekt: Durch die effiziente Strategie werden auch Kosten eingespart.

3. Permanentes Monitoring

Monitoring, die stetige Überwachung aller Datenvorgänge, ist für eine erfolgreiche Strategie der Suchmaschinenoptimierung unumgänglich. Nur wer die relevantesten Kennzahlen wie die Conversion- und Absprungrate immer im Blick hat, kann langfristig weitere Maßnahmen planen. Die Absprungrate ist neben der Conversion von großer Bedeutung, da es genauso wichtig zu wissen ist, warum die Seite an einem bestimmten Punkt verlassen wird. Auch kann durch Monitoring sofort auf Veränderungen wie den Markteintritt eines Konkurrenten reagiert und die Website daraufhin angepasst werden.

4. Die Zielgruppe mithilfe von Daten verstehen

Unternehmen sollten ausreichend über ihre eigene Zielgruppe informiert sein. Das Sammeln von Daten ist gerade zu unserer Zeit ein leichtes Spiel. Die Schwierigkeit ist hingegen das Verknüpfen der zuvor aufgenommenen Informationen, um hilfreiche Erkenntnisse zu gewinnen. Kunden erwarten zunehmend die persönliche Ansprache von Unternehmen. Um ihnen dies zu ermöglichen, sollte man das Suchverhalten der Nutzer verstehen. Gelingt dies, können unter anderem Landingpages zielgruppenspezifischer erstellt werden. Beispielsweise ist es möglich, dass Kunden in einem bestimmten Gebiet in Deutschland eher nach Make-Up suchen, das ohne Tierversuche hergestellt wurde. In einer anderen Region kann dies womöglich aber irrelevant sein. Daher ist es wichtig, die Landingpages des jeweiligen Ortes mithilfe dieser gesammelten Einsichten anzupassen.

E-Commerce: Generation Z bald größte Verbrauchergruppe – Chance für Unternehmer?

25. März 2019

Per Definition gehören alle Menschen, die nach 1998 geboren wurden, zur Generation Z. Diese folgt direkt auf die sogenannte Generation Y und wird als erste Digital-Native-Generation charakterisiert. Bereits jetzt macht die Personengruppe ein Drittel der Weltbevölkerung aus und steht trotz ihres jungen Alters in Deutschland bereits für vier Prozent der gesamten Haushaltsausgaben.

Bis 2020 soll die Generation Z zur größten Verbrauchergruppe weltweit aufgestiegen sein. Eine Studie der OC&C Strategy Consultants hat nun das Konsumverhalten der Generation Z untersucht und somit Werbetreibenden aufgezeigt, wie sie von diesen Erkenntnissen profitieren können. Insgesamt wurden für die Studie 15.500 Menschen aus vier Generationen in unterschiedlichen Ländern befragt.

Vermarktung statt Qualität

Laut der genannten Studie achtet die Generation Z viel weniger auf Qualität und Preis als vorherige Generationen. Demnach legen die jungen Verbraucher viel mehr Wert auf Stil, Produktpräsentation und Nachhaltigkeitsaspekte. Auch traditionelle Inspirationsquellen motivieren die junge Zielgruppe nur noch selten zu einer Kaufentscheidung.

Viel mehr wird die Generation Z durch Social Media, Blogs, Prominente etc. beeinflusst. Empfehlenswert wäre es also, sich Gedanken über neue Formen der Interaktion mit den jungen Verbrauchern zu machen, da diese dauerhaft auf Social-Media-Plattformen unterwegs sein werden.

Dringend nötig: Umdenken bei der Mitarbeiterakquise

Auch der Bezug zur Mitarbeiterakquise sollte nicht unbeachtet gelassen werden. Denn die Zugehörigen der Generation Z ähneln sich über alle Länder hinweg in Einstellungen und Haltung – und das wesentlich mehr als die Generationen davor. Fragen des Tierschutzes, der sozialen Gleichstellung und der Vielfalt sind prägend für die junge Zielgruppe.

Gerade das gesellschaftspolitische Bewusstsein dieser Generation wird enorme Auswirkungen auf das Verhältnis zu potenziellen Arbeitgebern haben. Strebt ein Unternehmer also an, junge Mitarbeiter zu akquirieren, sollten damit einhergehend auch die Unternehmenswerte und ethische Standards weiterentwickelt werden. Auf diese Weise ist eine Bindung der nach 1998 Geborenen an Betriebe gewährleistet, so dass die Attraktivität des Online-Angebotes auch nach deren Generation ausgerichtet werden kann.

Die Bedeutung der Pillar-Page fĂĽr SEO

26. Februar 2019

Pillar-Pages sind aktuell der absolute Geheimtipp im Bereich Suchmaschinenoptimierung – und wenn es nach Marketern geht, wird aus dem Trend schon bald eine Verpflichtung werden. Denn mit der Pillar-Page wird nicht länger auf Keywords optimiert, sondern auf Themen spezifiziert. Doch was genau ist eigentlich eine Pillar-Page?
Eine tragende Säule und viele Pfeiler

Die themenzentrierte Pillar-Page ist die Basis eines Themenclusters. Das bedeutet, dass sie alle relevanten Aspekte ein Thema betreffend einleitend aufgreift. Von der Pillar-Page aus wird dann auf Unterseiten des Clusters verlinkt, die noch genauer auf bestimmte Details eingehen. Auf der Pillar-Page zum Thema Social-Media-Marketing würden also die wichtigsten Grundfragen geklärt. Alle weiterführenden Informationen erfährt der User dann von ausführlicheren Unterseiten.

Warum Google Pillar-Pages höher rankt

Google ist ein Dienstleistungsunternehmen, das so gut wie möglich auf die Suchanfragen seiner Nutzer eingehen möchte. Deswegen arbeitet der Konzern intensiv daran, die Benutzerintention noch besser zu verstehen.
Da die Art der Suche sich dahingehend verändert hat, dass schon die Formulierung des Suchauftrages immer genauer wird – sie enthält im Schnitt vier Wörter und ist oftmals als komplexe Frage formuliert – reagiert Google auf die sich wandelnden Nutzerbedürfnisse mit einer anderen Gewichtung im Ranking.

Der Suchmaschinengigant stuft Pillar-Pages als besonders wertvoll ein. Warum? Weil sie auf möglichst viele Aspekte eines Themas eingehen und dem User so bestmöglich Auskunft geben. Außerdem punkten Pillar-Pages durch eine gut strukturierte Seitenarchitektur inklusive der Vernetzung durch interne Links, die von Suchmaschinen optimal ausgelesen werden können.

Pillar-Pages zu unternehmensspezifischen Themen erstellen – eine Anleitung

1. Geeigneten Content ausmachen

Um eine attraktive Pillar-Page zu erstellen, die ein komplettes Themen-Cluster beinhaltet, ist zunächst ein geeignetes Themenfeld zu identifizieren. Das Thema sollte nicht nur fürs Unternehmen relevant sein, sondern auch das Interesse der Zielgruppe wiederspiegeln. Die wichtigsten Keywords, die bei der Suche nach diesem Thema am häufigsten verwendet werden, müssen in jedem Fall textliche Beachtung finden. Auch sollte das Thema in alle wichtigen Unterthemen gegliedert werden, um spezifische Fragen so genau wie möglich zu beantworten.

2. Content erstellen

Die Hauptseite, also die Pillar-Page, sowie die einzelnen Cluster-Seiten werden anhand von vorher festgelegten Stichwörtern verfasst. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass jede Cluster-Seite, die ja ein bestimmtes Unterthema behandelt, einzigartige Inhalte enthält. Das heißt, dass die Pillar-Page allgemein gehalten werden muss und Einzelheiten der Unterseiten nicht vorwegnimmt. Mit illustrierenden Grafiken, Videos und CTAs werden die Seiten besonders ansprechend.

3. Content vernetzen und aktualisieren

Ist der Content erstellt, werden nun Pillar-Page und Unterseiten verlinkt – und zwar in beide Richtungen. Auch die jeweiligen Cluster-Seiten können an geeigneter Stelle miteinander vernetzt werden, um die Verweildauer der Nutzer zu verlängern und so viele Fragen wie möglich zu beantworten. Da einige Themen, die Unternehmen und ihre Zielgruppe beschäftigen, stetiger Neuerungen unterliegen, sollten diese fortwährend in die Pillar-Page eingearbeitet werden. Auch die Unterseiten müssen aktuell gehalten sein und bei Bedarf neu erstellt werden.

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