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Chatbots können doch nicht alles

28. Februar 2018

Noch vor zwei Jahren galten Chatbots als die Marketing-Tools der Zukunft: die kleinen Programme sollten zun√§chst textbasiert und bald auch sprachlich mit Websitekunden kommunizieren, Ausk√ľnfte geben, Bestellungen annehmen und Serviceleitungen erledigen. Damit k√∂nnten sie in vielen Branchen wie im Reisegewerbe, Banken, bei Online Shops oder bei Dienstleistungsservices menschliche Telefon- und Maildienste ersetzen und wesentliche Teile des Vertriebs automatisieren.

Vielversprechender Markt f√ľr E-Commerce und Kundenbetreuung

Etwa 34.000 Chatbots gibt es mittlerweile alleine im Facebook-Messenger, die t√§glich von √ľber einer Milliarde Menschen genutzt werden. Unternehmen wie Uber, Zalando, British Airways, Nike oder die Deutsche Bank experimentieren mit Chatbots, die die zahllosen Apps √ľberfl√ľssig machen und das Online-Gesch√§ft per Smartphone automatisieren und damit revolutionieren sollen.

Datenbanken und grobes Regelwerk begrenzen Einsatzfähigkeit

Doch die anf√§ngliche Euphorie √ľber die automatisierten Verk√§ufer und Kundenberater hat sich mittlerweile gelegt. Denn Chatbots agieren √ľberwiegend auf Basis von Datenbanken. Eingehende Anfragen werden nach vorgefertigten Regeln zerlegt, interpretiert und √ľber Erkennungsmuster angepasst beantwortet. Je besser die Datenbank und die Analyseregeln, desto aussagekr√§ftiger ist die Antwort.

Lernende Chatbots sind noch selten und nicht unproblematisch

Chatbots sind aber zumeist keine ‚Äöintelligenten‚Äė lernenden Programme, weshalb die Qualit√§t der Ergebnisse √ľberschaubar bleibt. Daran √§ndert auch zunehmend eingesetzte Sprachsteuerung nichts, im Gegenteil, sie offenbart umso deutlicher, dass eine ‚ÄöUnterhaltung‚Äė mit einem Chatbot kaum m√∂glich ist.
Ein selbstlernender Chatbot, wie der Twitter-Bot von Microsoft, wurde andererseits bereits von Rechtsextremisten missbraucht, die ihn mit einschl√§gigen Daten f√ľtterten.

Blockchain-Technologie soll Vertrauen in Chatbots stärken

Die Verl√§sslichkeit der Chatbots liegt immer in der Verantwortung ihrer Betreiber. Wenn ein Bot falsche Ausk√ľnfte gibt oder seine Antworten zu einem Schaden f√ľhren, haftet der Betreiber des Bots. Da es hierbei um pers√∂nliche Kunden- und Bankdaten gehen kann, scheuen viele Nutzer Gesch√§fte mit noch unausgereiften Chatbots. Durch Blockchain-Technologie soll dieses Vertrauen aufgebaut werden: Die Distributed Leger Technology/DLT zeigt durch einen Tracker, wie viele Transaktionen tats√§chlich get√§tigt und von Mitgliedern eines Registers best√§tigt wurden. Das resultierende Trust-Rating zeigt, ob es sich um einen vertrauensw√ľrdigen Bot handelt. Wird mit ihm ein weiteres Gesch√§ft get√§tigt, erscheint dies im n√§chsten Rating. Auch Blockchains, die ein Gesch√§ft versichern, wurden von Traity oder Deloitte bereits entwickelt.

In Deutschland sind Chatbots nicht populär

Auch das Natural Language Processing/NLP wird zwar zunehmend besser, doch die h√§ufig verwendeten Module der Bot-Bauk√§sten erlauben bisher kaum individuelle L√∂sungen. Wo die Datenbasis und deren Auswertung detailliert ausgearbeitet ist, k√∂nnen Chatbots wie etwa bei Kayak auch Auftr√§ge eigenst√§ndig beantworten. Bei komplizierteren Anfragen verweist das Reisebuchungssystem auf einen menschlichen Mitarbeiter. In Deutschland ist die Chatbot-Nachfrage aber noch gering. √Ąhnliche Erfahrungen hat die Bild-Zeitung. Einfache Facebook-Messenger-Anfragen werden von Bots beantwortet, doch die Reichweite ist noch gering. Mittlerweile experimentiert Bild mit Slack-Bots, die auf √ľber- oder unterdurchschnittliche Bewertungen und Interessen hinweisen.

Voicebots machen Chatbots Konkurrenz

Mittlerweile haben Chatbots durch Voicebots wie Siri oder Echo/Alexa Konkurrenz bekommen. Auch sie greifen auf Datenbanken der Hersteller oder von Drittanbietern zur√ľck. Die Sprache wird dabei zunehmend besser, das qualitative Leistungsangebot w√§chst allerdings nicht in der gleichen Geschwindigkeit. Die erste Euphorie √ľber Chatbots ist mittlerweile der oft noch steinigen Praxis gewichen. Doch es ist zu erwarten, dass Chatbots k√ľnftig, etwa mit Echtzeit-Cloud-L√∂sungen oder interaktiv lernender Technologie, weitere Funktionen im E-Commerce √ľbernehmen.

√úberarbeitung der Google Search Console

05. Februar 2018

Das von Monaten angek√ľndigte Redesign des einstigen Webmaster Tools, mit dem Webmaster die Performance von Websites testen k√∂nnen, ist demn√§chst bereit. Die neue Google Search Console ist nicht nur grafisch deutlich √ľbersichtlicher geworden, sie hat auch einige Analysefunktionen neu dazu bekommen. Die neue Oberfl√§che des Standard-Analyse-Tools bietet die Daten nun √ľbersichtlicher in verschiedenen Diagrammen an.

Interaktive Datenbasis und längere Verlaufsanalysen

Diese Diagramme sind nun interaktiv, verschiedene Datenquellen k√∂nnen hinzu- oder abgeschaltet werden. Weitere Filterm√∂glichkeiten erm√∂glichen sehr spezifische Berichte. Alle Daten stehen nun r√ľckwirkend 16 Monate zur Verf√ľgung, so dass Trends und Entwicklungen besser zu erkennen sind. Neben den Berichten erg√§nzen weitere Informationen und Tools die Auswertungen.

Nutzerfreundliches Design mit neuen Funktionen

Nutzerfreundlich ist der Websitewechsel nun direkt im oberen Bereich angesiedelt, das √ľberfrachtete Seitenmenu ist verschwunden. Berichte k√∂nnen schneller intern geteilt werden, was die Kooperation an einer Website erleichtert. Probleme k√∂nnen schnell an Google gemeldet werden, wodurch sich die erneute Indexierung der Seite beschleunigt. Dies kann f√ľr den angek√ľndigten Werbeblocker von Google Chrome wichtig werden.

Freischaltung steht unmittelbar bevor

Die neue Oberfl√§che der Google Search Console steht im Material Design auch per Smartphone zur Verf√ľgung und passt sich nun den komfortablen Oberfl√§chen von Google Analytics, AdSense und AdWords an. Bisher existiert die Google Search Console erst in einer Beta-Version und wird in n√§chster Zeit freigeschaltet. Dann werden beide Versionen eine Weile nebeneinander existieren, bis die neue Google Search Console in einer stabilen Version das neue Analysewerkzeug wird.

Quelle: https://www.googlewatchblog.de/2018/01/webmaster-grosses-redesign-google/

Wie verbessere ich mein Linkprofil?

18. Dezember 2017

Die Verlinkung einer Website ist ein wichtiger Faktor f√ľr deren Platzierung im Google-Ranking. Wird eine Website h√§ufig nachgefragt, muss sie etwas Interessantes bieten. Wenn viele andere Seiten auf sie verweisen, versteht dies der Google-Algorithmus als Empfehlung. Backlinks auf die eigene Seite sind daher ein bedeutender Bestandteil jeder Website. Mit ihnen vererbt sich auch ein Teil der Autorit√§t der Herkunftsseite des Links. Ein Backlink von Spiegel-online oder Amazon ist daher mehr wert, als 10 von unbekannten Followern. Umgekehrt k√∂nnen auch solche Backlinks dem Ranking einer Website schaden, deren Herkunft Google als unseri√∂s wertet. Bei Backlinks geht es um Qualit√§t, nicht um Quantit√§t.

Wie funktioniert eine Backlinkanalyse?

Um einen √úberblick √ľber die Linkstruktur der eigenen Website zu bekommen, sollten alle eingehenden Backlinks gesammelt werden. Mit einem Linkresearchtool-Konto oder einem Sistrix-Konto k√∂nnen die Links angezeigt und nach verschiedenen Kriterien ausgewertet werden. Sie erfahren,

‚ÄĘ von welchen Domains und L√§ndern wie viele Links kommen,
‚ÄĘ ob die Links von Blogs, News-Portalen, Foren, Unternehmen oder anderen Quellen kommen,
‚ÄĘ wie viele Links als No-Follow gekennzeichnet sind,
‚ÄĘ mit welchen Anker-Texten sie verlinkt sind,
‚ÄĘ auf welche ihrer Haupt- oder Unterseiten sie verlinken,
‚ÄĘ ob es Auff√§lligkeiten wie Redirects oder Sitewide Links gibt.

Analysieren Sie Ihre Linkstruktur und die der Konkurrenz

Diese und weitere Indizien k√∂nnen Sie auswerten, indem Sie einzelne Links nach TrustRank, Sichtbarkeitsindex oder DomainPop untersuchen. In einer Konkurrenzanalyse k√∂nnen Sie zudem erkennen, mit welchen Links ein Wettbewerber sein Ranking erreicht. Wenn Sie Backlinks entdecken, die Ihrem Ranking schaden, k√∂nnen Sie diese Seiten anschreiben und bitten, den Link zu l√∂schen. Sie k√∂nnen dies auch mit einer Disavow-Liste √ľber die Google Search Console erreichen.

Entwickeln Sie Ihre Linkstruktur gezielt in kleinen Schritten

Wichtiger aber ist festzustellen, welche Backlinks Ihre Website voranbringen k√∂nnten, warum einzelne Unterseiten kaum verlinkt sind und wie Sie wertvolle Backlinks bekommen, √ľber die die Konkurrenz bereits verf√ľgt. Erstellen Sie Listen von interessanten Verlinkungspartnern, Portalen, Fachbetrieben, Verb√§nden, Unternehmen oder Lexika, die inhaltlich zu Ihrer Website passen. Pr√ľfen Sie deren Sichtbarkeit und Ranking und suchen sie nach Verlinkungsm√∂glichkeiten. Ein einfacher Linktausch nach Absprache ist eher selten, aber √ľber Gastartikel, Kommentare oder Anzeigen sind oft Backlinks m√∂glich.

Backlinks sind nur ein Teil von SEO

Dies ist nicht immer kostenlos und bei Kommentaren und Foren nur hilfreich, wenn der Google-Bot sie nicht bei No-Follow-Einstellung ignoriert. Die besten Backlinks sind solche, die durch sinnvollen Content etwa in Fachartikeln Mehrwert liefern und deshalb dauerhaft sichtbar bleiben. Ein suchmaschinenfreundliches Linkprofil ist dauerhafte Feinarbeit. Manchmal √§ndert Google auch seinen Algorithmus und Ihre Seite st√ľrzt im Ranking ab oder steigt. Dass muss nicht alleine mit Ihrer Linkstruktur zusammenh√§ngen, auch Content und Seitenstruktur spielen beim Ranking eine wichtige Rolle. Deshalb erfordert SEO ein st√§ndiges Feintuning ihrer Website an mehreren R√§dchen, die Backlinks bleiben dabei bedeutsam.

Reputations-Management: Strategien gegen ein schlechtes Image

04. Dezember 2017

Wenn es um gr√∂√üere Investitionen geht, t√§tigen immer weniger Menschen ihre K√§ufe, ohne zuvor das Internet befragt zu haben. Das Suchwort ‚ÄěTest‚Äú erreicht seinen j√§hrlichen Peak √ľblicherweise im Dezember und wird gerne in Kombination mit elektronischen Produkten wie Smartphones oder Fernsehern benutzt. Gesamtbewertungen von unter vier Sternen bei Amazon oder bekannten Bewertungsportalen k√∂nnen bereits ein K.O.-Kriterium f√ľr einen Kauf darstellen. Produkte, die √ľberhaupt nicht bewertet wurden, sind mit einem
Vertrauensabschlag belastet.

Ein F√ľnftel aller Amazon-Bewertungen gelten als gef√§lscht

In einer Zeit, in der Begrifflichkeiten wie Fake-News oder Fake-Bewertung in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen sind, k√∂nnen auch allzu √ľberschw√§ngliche Urteile Verdacht ausl√∂sen und nicht nur das Vertrauen in ein Produkt, sondern in den Anbieter insgesamt beeintr√§chtigen. Laut einer Auswertung des Softwareherstellers Reviewmeta sind rund 20 Prozent aller Amazon-Bewertungen gef√§lscht. Das zeigt, wie breit die direkte Manipulation von Meinungen im Online-Handel verbreitet ist.

Manipulierte Meinungsberichte unterliegen dem Wettbewerbsrecht

Unternehmer sollten bedenken, dass die gezielte Platzierung von Bewertungen wie Werbung eine gesch√§ftliche Handlung darstellt, die der wettbewerbsrechtlichen Kontrolle unterworfen ist. Welche M√∂glichkeiten aber bieten sich Unternehmen, f√ľr eine gute Online-Reputation zu sorgen? Selbst ein gutes Produkt ist keine Gew√§hr f√ľr ein unbeschadetes Image im Internet. Dummerweise interessieren sich viele Menschen ganz besonders f√ľr die kritischen Meinungen in Netz. So kann unter hundert guten Bewertungen eine einzelne schlechte Rezension einem Produkt gro√üen Schaden zuf√ľgen. Welche M√∂glichkeiten bieten sich einem Unternehmen, aktiv Einfluss auf seine Reputation zu nehmen?

Informationen zum Unternehmen im Internet kontrollieren

Um die eigene Online-Reputation zu kontrollieren ist es wichtig, online Kontrolle √ľber Informationen zum eigenen Unternehmen zu wahren. Google bezieht in die organische Suche Seiten ein, die im Internet eine hohe Autorit√§t genie√üen. Unternehmensinformationen, die auf Websites wie Wikipedia, Yelp, Bookadviser auftauchen, k√∂nnen von unabh√§ngigen Autoren eingetragen werden und m√ľssen daher regelm√§√üig auf ihre Korrektheit gepr√ľft werden.

Google My Business mit Informationen f√ľttern

F√ľr Ergebnisse der lokalen Suche st√ľtzt sich der Suchalgorithmus zun√§chst auf Eintr√§ge bei Google My Business. Hier sollten m√∂glichst umfassenden Informationen zum Unternehmen angelegt sein. Dazu sollten auch Bilder geh√∂ren. Aber auch in diese Ergebnisse flie√üen Informationen von Seiten gro√üer Autorit√§t ein, genauso wie Rezensionen. Durch die Verbreitung von Informationen kann vor allem beeinflusst werden, wo die eigenen Darstellungen im Google-Ranking auftauchen und ob ver√∂ffentlichte Daten korrekt sind. Etwas komplexer und sensibler stellt sich das Thema Glaubw√ľrdigkeit f√ľr ein Unternehmen dar.

Reputations-Management sollte transparent und kommunikativ sein

Glaubw√ľrdigkeit ist ein hart erarbeitetes Gut f√ľr Unternehmen, dass sich sehr leicht wieder verspielen l√§sst. Transparenz ist dabei im Internet sehr wichtig. Schlechte Bewertungen k√∂nnen abschreckend sein, sie aber erkennbar zu unterschlagen, wie es beispielsweise auf dem Immobilien-Portal ImmoScout24 m√∂glich ist, erregt Verdacht. Sinnvoller ist es, auf Kunden einzugehen. Viele Bewertungsportale bieten die M√∂glichkeit, Antworten auf Rezensionen zu ver√∂ffentlichen. Begr√ľndete schlechte Urteile sind immerhin auch ein Feedback und bieten die M√∂glichkeit, Verbesserungspotentiale am Produkt auszumachen. Online-Reputations-Management bedeutet, aktive Online-PR zu betreiben. Es empfiehlt sich, hier offen vorzugehen und mit SEO-Mitteln daf√ľr zu sorgen, dass die eigenen Mitteilungen leicht zu finden sind.

Influencer Marketing: wo finden sich die passenden Markenbotschafter?

12. Oktober 2017

Influencer Marketing, also die Werbung √ľber Blogger oder YouTube-Stars in den sozialen Netzwerken spielt im Online Marketing eine zunehmende Rolle. F√ľr Unternehmen sind Influencer nicht nur wegen ihrer enormen Reichweiten von mitunter mehreren Millionen Followern interessant. Verglichen mit traditionellen Werbekampagnen ist Influencer-Marketing noch vergleichsweise g√ľnstig. Das wichtigste Argument f√ľr Influencer-Marketing ist aber seine Glaubw√ľrdigkeit. Nach Umfragen rangiert die Glaubw√ľrdigkeit der Empfehlungen durch Influencer mit etwa 57 % vor konventioneller √Ėffentlichkeitsarbeit (54 %) oder Content-Marketing (50 %). Zudem spricht Influencer Marketing ein √ľberwiegend junges Kundenpotential an, das von traditionellen Werbekampagnen nicht immer erreicht wird: die Kunden von Morgen.

Glaubw√ľrdigkeit macht Influencer so attraktiv f√ľrs Marketing

Die wichtigste Qualifikation von Influencern ist ihre Authentizit√§t. Meist kommen Social Influencer aus den Bereichen Mode, Lifestyle oder Entertainment, aber es gibt auch kleinere Kan√§le mit spezialisierten Themen. Es m√ľssen nicht 2,9 Mio. Follower wie bei Pamela Reif oder 2,7 Mio. bei Social Celebrity Stefanie Giesinger sein, um f√ľr Unternehmen Interessant zu werden. Bei 15.000 Followern beginnt bei Instagram der Influencer-Status. Wenn solche Micro-Influencer kompetent, mit Spa√ü und Leidenschaft Produkte oder Marken pr√§sentieren, ist dies oft effizienter, als ein teurer TV-Spot. Dabei z√§hlen nicht nur Follower, auch die bespielten Social Media-Kan√§le sind wichtig, ebenso wie Likes, Shares und Kommentare.

Portale und Marktplätze bringen Influencer und Unternehmen zusammen

Ob Facebook, Twitter, YouTube, Instagram, Tumblr, Snapchat oder Pinterest, - wo finden Unternehmen die passenden Influencer f√ľr ihr Produkt? Mittlerweile ist ein Online-Markt von etwa 30 Influencer-Portalen, Apps und Software-Tools entstanden, auf denen Unternehmen und Influencer f√ľr verschiedenste Marketing-Kampagnen zusammenfinden k√∂nnen. Dabei kann zwischen professionellen Marketing-L√∂sungen und Marktpl√§tzen unterschieden werden, auf denen Unternehmen und Influencer zu ersten Sondierungen aufeinandertreffen. Denn anders als bei professionellen PR-Agenturen ist der Influencer Markt h√∂chst divergent: es gibt eine hohe Fluktuation, kommerzielle Laien und Profis, Themen und Personen sind teilweise fl√ľchtig, die Dynamik erfordert oft ungewohnte Flexibilit√§t von Unternehmen.

Professionelle Marketing-Kampagnen mit Influencern

Buzzsumo ist ein Cloud-Dienst, der bei Twitter nach Eingabe thematischer Keywords nach Bloggern, Influencern, Unternehmen, Journalisten und anderen sucht. √Ąhnliches macht Influencer.DB auf Instagram. Auch Filter zu Sprache, Location oder Topic k√∂nnen bei beiden genutzt werden. Das Discovery-Tool Influma findet Influencer und h√§ufig geteilte Blogartikel √ľber Keywords. Dabei werden auch Likes, Shares und Kommentare ber√ľcksichtigt. Auch √ľber Hypr, Buzzstream, Klear, Onalytica oder Brandwatch k√∂nnen mit unterschiedlichen Filtersystemen Influencer gefunden werden, nicht alle dieser Tools sind deutschsprachig.

Auch beliebte Blogger bleiben f√ľr Werbung interessant

Neben Social-Influencer-Marketing auf Instagram, Facebook oder Snapchat bleiben popul√§re Blogger als Markenbotschafter wichtig, weil Ihr Content oft als kompetent und substantiell wahrgenommen wird. Auf Inkybee, Pitchbox, Ninjaoutreach oder Grouphigh k√∂nnen Unternehmen passende Blogger f√ľr Marketingkampagnen finden.

Influencer-Marktpl√§tze f√ľr Einsteiger

Wer Influencer erstmalig in eine Werbekampagne einbinden möchte, kann auf Social-Influencer-Marktplätzen die Möglichkeiten sondieren. Oft sind Kosten und Nutzen den Unternehmen noch unklar. Eine Anfängerkampagne liegt häufig im vierstelligen Bereich, wobei der Dienstleister meist eine Provision von 10-20 % des Auftragsvolumens verlangt.

US-Plattformen dominieren den Markt

Famebit, Tapinfluence oder Reelio sind solche Influencer-Marktpl√§tze aus den USA. Zwischen 100 und mehreren 10.000 $ k√∂nnen hier Kampagnen auf allen Social Media-Kan√§len in den Bereichen Beauty, Mode, Spiele, Apps, Gesundheit, Fitness, Haustiere, Technik etc. gebucht werden. √Ąhnliche Marktpl√§tze sind Grapevine, Revfluence, Instabrand oder die Firma Izea.

Auch deutsche Anbieter f√ľr das Influencer-Marketing

Ein deutscher Influencer-Marktplatz ist Buzzbird. Die Influencer-Plattform Hashtaglove aus Hamburg verbindet Marketingkampagnen √ľber verschiedenene Netzwerke. Ob Micro-Influencer oder Social-Media-Stars, auch Reachhero ist eine deutsche Plattform, √ľber die verschiedenste Kampagnen sogar per App von unterwegs gestartet werden k√∂nnen. Exomatch und Collabary sind weitere deutschsprachige Influencer Plattformen.

Influencer-Marketing wird wachsender Teil von Werbekampagnen

In den meisten F√§llen wird Influencer Marketing traditionelle Online-Kampagnen nicht ersetzen, aber mit wachsenden Anteilen zunehmend erg√§nzen. Das Instrument kann durch seine Glaubw√ľrdigkeit sehr effizient sein, allerdings erfordert es von Unternehmen klare Vorstellungen √ľber Zielgruppe und Reichweite und gleichzeitig eine gewisse Flexibilit√§t. Denn so schnelllebig, wie viele Produkte und Trends ist auch das Influencer Marketing.

Influencer Marketing f√ľr Unternehmen

03. August 2017

Influencer, also jemand, der die öffentliche Meinung, Konsumverhalten oder Diskussionen maßgeblich beeinflusst, kann im interaktiven Web 2.0 jeder sein. Nicht mehr traditionelle Medien, ausgebildete Fachexperten oder gewählte Delegierte bestimmen den öffentlichen Diskurs, sondern etwa 16 Millionen Online-Nutzer (30%) bewerten regelmäßig Produkte im Social Web. Etwa 9% der Online-Nutzer (4,6 Millionen Menschen) gelten laut der Hochschule Macromedia hierzulande als Influencer, deren Social Media-Beiträge meinungsbildend wirken.

Grenzen zwischen Information, Meinung und Werbung verschwimmen

Dabei geht es nicht nur um einfache Likes oder Dislikes zu Produkten, Dienstleistungen oder Meinungen. Influencer beteiligen sich aktiv an Diskussionen im Netz, viele betreiben einen oder mehrere Blogs oder Magazine zu bestimmten Themen. Oft verschwimmen die Grenzen zwischen Journalismus, Blogger, Meinung und Werbung.

Influencer sind als Multiplikatoren interessant

F√ľr Unternehmen sind Influencer interessant, weil sie als Multiplikatoren, Szene-Promis oder fachliche Autorit√§ten eine gro√üe Reichweite besitzen, h√§ufig √ľber viele tausend regelm√§√üige Follower verf√ľgen und mit ihren Kommentaren, Likes, Shares, Tweets und Abonnenten √ľber Erfolg oder Misserfolg eines Produktes, Trends oder einer Idee entscheiden k√∂nnen.

Nicht alle Influencer eignen sich f√ľr Marketing

Doch wie bindet man Influencer in das eigene Marketing Konzept ein? Nicht alle Influencer eignen sich hierzu. Denn Ihre Reputation kann sehr unterschiedliche Hintergr√ľnde haben. Einige gelten als Fachexperten, andere sind hilfreich, talentiert, unterhaltsam oder einfach nur originell. Sie wirken authentisch obwohl nicht wenige Influencer auch Markenbotschafter sein k√∂nnten. Zahlreiche Fashion- oder Kosmetikblogger werden von mehr oder weniger bekannten Firmen f√ľr ihre Videoauftritte mit Produkten ausgestattet, andere drehen auf Firmenkosten an interessanten Locations.

Influencer tun einfach, was PR-Agenturen m√ľhsam erarbeiten

Was sich bei konventionellem Marketing eine Agentur m√ľhsam als Plot ausdenkt, gelingt Influencern durch Social Media-Prominenz und Authentizit√§t: sie probieren einfach ein Produkt aus oder plaudern dar√ľber, durch den Status des Influencers bekommt ihr Urteil Bedeutung f√ľr die Community. Produkte verkaufen sich √ľber Image, Qualit√§t, Preis und gute Geschichten, ein Influencer gibt dem Produkt eine pers√∂nliche Note.

Authentizität ist der Markenkern eines Influencers

Dies in traditionelles Marketing einzubinden erfordert eine neue Strategie, denn die Authentizit√§t des Influencers ist sein Markenkern. Sie darf bei Werbung nicht erkennbar in Frage gestellt werden. W√§hrend konventionelles Marketing ein Produkt meist durchg√§ngig lobt, lebt Werbung durch Influencer davon, dass die Firma auch einmal kritisiert werden darf ‚Äď das macht das Statement authentisch.

Influencer spielen erfolgreich im Zukunftsmarkt Social Media

Influencer Marketing deckt damit nicht das gesamte Werbespektrum ab, aber genau den Bereich Social Media, der nach und nach andere Werbeformate verdr√§ngt. 83% der Influencer sind bei Facebook aktiv, 71% bei Twitter, 27% bei Linkedin, 26% bei Google, 18% bei Pinterest, 14% bei Instagram und 7% bei YouTube. Anders als hochbezahlte PR- und IT-Abteilungen tummeln sich Influencer gerne, gratis und oft √ľberzeugender im Social Media-Bereich. Kein Wunder, dass sich Unternehmen zunehmend f√ľr Influencer interessieren. √úber einen twitternden US-Pr√§sidenten mag man streiten aber er zeigt, was k√ľnftig m√∂glich sein k√∂nnte.

Influencer können Teil einer Marketing Strategie werden

Wer Influencer in sein Marketing-Konzept einbinden m√∂chte, kann mittlerweile auch √ľber Agenturen entsprechende Kontakte kn√ľpfen. Dabei machen den Wert der Influencer weniger ihre Follower oder Likes aus, denn die k√∂nnen gekauft oder manipuliert sein. Ein f√ľr Unternehmen interessanter Influencer zeichnet sich durch seine Themen, die Anzahl der Shares, Downloads, Views und Kommentare aus, denn er soll mit seiner Reichweite die Bekanntheit von Produkten erh√∂hen. Wie sich einzelne Influencer in eine Marketing Strategie einbinden lassen, wird von Fall zu Fall unterschiedlich sein, denn der Influencer muss seine Individualit√§t behalten, wenn er √ľberzeugen soll.

SEO-Plan ist f√ľr Website-Relaunch wichtig

30. Juni 2017

Sie haben eine sch√∂ne neue Website, sind damit aber katastrophal in den SERPs zur√ľckgefallen? Dabei wollten Sie mit dem Relaunch doch Ihr Ranking verbessern! Stephen Spencer hat einen SEO-Leitfaden zusammengestellt, der f√ľr einen erfolgreichen Relaunch unbedingt beachtet werden sollte.

Diese Relaunch-Faktoren sollte ein SEO bedenken:

‚ÄĘ Domainwechsel k√∂nnen mit Traffic-Verlusten verbunden sein, Google misstraut neuen Domains
‚ÄĘ Serverwechsel nur, wenn technische Voraussetzungen und Linkumleitungen gekl√§rt sind
‚ÄĘ URLs mit Screaming Frog oder Deepcrawl crawlen, um Navigation und Verlinkung sicherzustellen
‚ÄĘ Redirect-Konfigurationen erfassen, um bei manueller oder automatisierter Umleitung den √úberblick zu behalten
‚ÄĘ noindex oder disallow in Meta Robots Tags, solange Relaunch l√§uft, um Doppelindexierung auszuschlie√üen
‚ÄĘ Kleine Schritte beim Relaunch nach und nach freischalten, um Fehler einzugrenzen
‚ÄĘ Sitemaps aktualisieren einschlie√ülich URL oder separater XML-Sitemap
‚ÄĘ Landingpages mit organischen Traffic mit Google Analytics festlegen
‚ÄĘ Relaunch mit Werbekampagne und Social Media begleiten, um neue Links zu erhalten
‚ÄĘ SEO Audit der neuen Seite, gern mit externem SEO-Profi

Nachdem Relaunch:

‚ÄĘ Backlinks von Webmastern verlinkter Seiten aktualisieren lassen
‚ÄĘ 404-Fehler korrigieren
‚ÄĘ disallow und noindex-Konfigurationen √§ndern, Check mit Analytics
‚ÄĘ Rollbackplan f√ľr den Notfall erstellen

Pannen verhindern durch gewissenhafte Vorbereitung

Fehler sind bei einem Relaunch unvermeidlich. Aber mit einem vorherigen SEO-Konzept lassen sie sich deutlich und vor allem nachhaltig verringern. Auch Google weiß, das ein Relaunch zur notwendigen Entwicklung einer Website gehört und straft nur Schritte ab, die ein guter SEO zuvor vermeiden kann.

Pinterest ist SEO-Sichtbarkeits-Primus

12. Juni 2017

Die Bilderplattform Pinterest hat 2016 ihre Sichtbarkeit bei Google so stark gesteigert, wie keine andere Website: um bis zu 344% erhöhte sich ihr Sichtbarkeitsgewinn laut Searchmetrics und Sistrix.

Pinterest bietet Usern Raum, Bilder aller Art zu veröffentlichen und an Boards zu sammeln. Etwa 75 Milliarden Pins soll es bereits geben.

SEO-Optimierung f√ľr 75 Milliarden Bilder

Um diese Bilder besser f√ľr Suchmaschinen auffindbar zu machen, nutzte Pinterest verschiedene SEO-Ma√ünahmen:

‚ÄĘ Crawl-Budget-Optimierung:
Zum einen reduzierte Pinterest die Indexierung der Pins von fast 80 Millionen auf zun√§chst 26 Millionen und mittlerweile wieder 56 Millionen Bilder. Mit dieser Crawl-Budget-Optimierung wurde der Tatsache Rechnung getragen, dass sie Suchmaschine nur eine begrenzte Zahl an Unterseiten crawlt. Eine gezielte Auswahl der indexierten Seiten, deren gute Beschreibung und die Vermeidung von Doppelungen f√ľhrten zu besseren Crawl-Ergebnissen.

‚ÄĘ Verbesserte Bildbeschreibungen:
Auch die Bildbeschreibungen wurden optimiert. Bei Pin-Doppelungen mit sp√§rlicher Beschreibung wurde eine ausf√ľhrlichere Beschreibung einer Pin-Kopie beigef√ľgt, damit die Suchmaschine bessere Anhaltspunkte zum Crawlen hat. Pinterest f√ľhrte hierzu Sichtbarkeitstests mit verschiedenen Kontrollgruppen durch.

‚ÄĘ Explore Pages:
Das Problem von den auf Pinterest weit verbreiteten Bildkopien, die Google als uneigenst√§ndigen Content abstraft, l√∂ste Pinterest durch eine geringere Indexierung und durch die speziellen Landingpages ‚ÄěExplore Pages‚Äú, die √§hnliche Pins zu einem Thema zusammenfassen. Damit wurde die Pintrest-Sichtbarkeit deutlich erh√∂ht, User kritisieren allerdings, dass Sie bei der Suche nach einem bestimmten Bild nun auf Bildersammlungen verwiesen werden.

Pinterest-Erfolg befl√ľgelt zu weiteren Pl√§nen

Der SEO-Erfolg von Pinterest hat sich auch auf die installierten Apps ausgewirkt: im iOS App Store und im Google Play Store stieg Pinterest 2016 aus den Top 40 in die Top 10 auf. Schon gibt es √úberlegungen bei Pinterest, die gestiegene Popularit√§t durch Search Ads f√ľr gewinnbringende Werbung zu nutzen. Auch zus√§tzliche SEO-Ma√ünahmen wie die Verbesserung der hreflang-Attribute, eine optimierte interne Verlinkung und intelligent genutzte Meta-Tags werden erwogen.

So verbessern Sie Ihre Umsätze mit der Onsite-Suche

30. März 2017

Die Onsite-Suche, also eine eigenst√§ndige Suchfunktion innerhalb Ihrer Website, wird bei vielen Online Shops noch vernachl√§ssigt. Nur etwa 11,3% aller Shop-Besucher nutzen sie und von diesen schlie√üen lediglich 8% √ľber die Onsite-Suche einen Kauf ab. Bei 100 Online-Kunden ist dies gerade einmal ein Kauf √ľber die Onsite-Suchfunktion. Dabei signalisiert bereits der Besuch Ihres Online Shops Kaufinteresse, die Nutzung der Onsite-Suche umso mehr. Shop-Betreiber sollten durch Optimierung ihrer Onsite-Funktion dieses Kundenpotential besser nutzen.

Die Suchfunktion muss ins Auge fallen

Zunächst geht es um die Auffälligkeit: Die Sucheingabe sollte sich deutlich von der Seitennavigation absetzen. Sie sollte sofort auf der Website zu sehen sein, ihr Design sollte sich durch Form, Größe und Farben von den benachbarten Elementen abheben. Und vergessen Sie nicht das Responsive Design: immer mehr Käufe werden von Smartphones auf Mobile-Sites getätigt. Gerade auf diesen kleinen Displays kann eine gute Onsite-Suche viel Zeit sparen.

Strukturierte Suche erhöht Übersichtlichkeit

Teilen Sie die Suchergebnisse auf: sortieren Sie sie mit mehreren Eingabefeldern nach Orten, Kategorien, Marken etc. Eine klare Struktur und √úbersichtlichkeit hilft Ihren Kunden, schnell das gew√ľnschte Produkt zu finden.

Unterst√ľtzen Sie Ihre Kunden bei der Eingabe

Unterst√ľtzen Sie die Sucheingabe, beispielsweise mit einer guten Autovervollst√§ndigung. Nach Eingabe weniger Buchstaben schl√§gt die Suchfunktion verschiedene Begriffe vor. Eine hohe Eingabetoleranz oder eine Tippfehlerkorrektur helfen, auch bei falschen Suchbegriffen f√ľndig zu werden. In den Metatags sollten sie Synonyme f√ľr Ihre Produkte anbieten, denn oft suchen Kunden nicht mit dem Markennamen des Produktes.

Vermeiden Sie ‚Äökeine Treffer‚Äė

Vermeiden Sie, keine entsprechenden Treffer anzuzeigen, denn √ľber 20% der Interessenten verlassen sonst Ihre Seite. Wenn Sie zu dem Suchbegriff kein Produkt anbieten k√∂nnen, zeigen Sie ein √§hnliches Produkt an, pr√§sentieren Sie Ihre beliebtesten Produkte oder Ihre Warenkategorien. Vielleicht k√∂nnen Sie diesen Kunden noch f√ľr etwas Anderes gewinnen.

Analysieren Sie die Suche Ihrer Kunden

Um Ihre Kunden besser zu verstehen sollten Sie deren Suchanfragen evaluieren. Besonders bei abgebrochenen Suchen sollten Sie analysieren, nach welchen Begriffen gesucht wurde und woran der Kunde letztlich scheiterte.

Vielleicht k√∂nnen Sie Ihre Metadaten durch weitere Synonyme verbessern oder demn√§chst tats√§chlich anbieten, wonach viele Kunden vergeblich bei Ihnen gesucht haben. Auch erfolgreiche Suchanfragen k√∂nnen Ihnen bei Ihren k√ľnftigen Marketingpl√§nen helfen, wenn sie wissen, wie und wonach Ihre Kunden suchen. Vergleichen Sie Ihre Verk√§ufe vor und nach der Optimierung Ihrer Onsite-Suche. Sie werden feststellen, dass die Onsite-Suche deutlich mehr als ein obligatorisches Service-Feld f√ľr Ihren Online Shop sein kein.

SEO f√ľr den Crawler: Wie oft schaut der Bot vorbei?

15. März 2017

Der Rage Rank einer Website, also die Bewertung einer Seite durch die Suchmaschine, h√§ngt wesentlich davon ab, wie oft der Crawler diese Website inspiziert und wie viele URL-Ebenen er sich ansieht. Google definiert hierzu f√ľr jede Website ein Crawling-Budget. Es setzt sich zusammen aus Crawling-Frequenz und Crawling-Bedarf.

PageSpeed beeinflusst Crawling-Frequenz

Die H√§ufigkeit, mit der der Googlebot nach Neuigkeiten auf der Website sucht, ist durch eine maximale Abrufrate begrenzt. Der Crawler nutzt hier gleichzeitig parallele Verbindungen: je eher die Seite reagiert, desto mehr Verbindungen kann er nutzen und bewerten. Das bedeutet, je schneller die Ladegeschwindigkeit einer Website, desto mehr Website-Ebenen kann der Bot erreichen und desto besser kann ihr Ranking ausfallen. Die Crawling-Frequenz l√§√üt sich auch in der Google Search Console beeinflussen, allerdings ber√ľcksichtigt Google nur eine Reduzierung der Frequenz.

Crawling-Bedarf richtet sich nach Traffic

Der Crawling-Bedarf einer Website ergibt sich f√ľr Google aus der Beliebtheit ihrer URLs. Hierbei spielen starke Backlinks, die Klickrate und Social Signals eine wichtige Rolle. Denn viraler Content signalisiert dem Bot hohes Interesse. Deshalb sollten die URLs stets aussagekr√§ftig auf dem neuesten Stand sein, bei einem Relaunch der Website kann die Crawling-Frequenz zudem steigen, weil neue URLs zu alten Inhalten identifiziert werden.

Schnell, aktuell und lebendig ‚Äď so erh√∂hen Sie Ihr Crawling-Budget

Um also ein hohes Crawling-Budget von Google zu erhalten, sollte die Website auf PageSpeed optimiert sein und stets neuen interessanten Content bieten. So kann der Bot das lebendige Interesse an der Website mit einer höheren Plazierung auf den Suchmaschinen-Ergebnisseiten/SERP belohnen.

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