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 European Business Connect - Blog, Seo Blog, Branchenbuch, Branchenverzeichnis

Suchmaschinenoptimierung fĂĽr Bilder

22. August 2016

Geht es um die Suchmaschinenoptimierung einer Website werden häufig Texte und technische Aspekte wie Keywords, Ladezeiten und Titel optimiert. Dass auch Bilder ein wichtiger Rankingfaktor sein können und daher für die Google-Bildersuche optimiert werden sollten, ist vielen Seitenbetreibern häufig nicht bewusst. Folgende Aspekte gilt es bei der Bildoptimierung zu beachten:

Der richtige Dateiname
Sehr wichtig für das Ranking ist der Name der Bilddatei. Daran kann Google erkennen, für welche Keywords das Bild relevant ist. Bilder sollten daher keine kryptischen Dateinamen wie 27042016.jpg haben, sondern unbedingt mit dem Keyword versehen werden, für die sie ranken sollen. User, die die Bildersuche nutzen, wissen meist ziemlich genau, wonach sie suchen. Selten werden allgemeine Suchbegriffe wie „Turnschuh“ gegoogelt. Häufiger wird nach bestimmten Marken und Modellen gesucht. Daher bieten sich für die Benennung der Bilder Longtail-Keywords an, die die relevanten Suchbegriffe kombinieren.

Titel und Alt-Attribut optimieren
Im Content-Management-System eines Blogs oder einer Homepage besteht die Möglichkeit, sowohl einen Titel als auch ein Alt-Attribut für Bilder festzulegen. Der Titel eines Bildes erscheint, wenn der Nutzer mit dem Mauszeiger über das Bild fährt. Hier bietet es sich an, anstatt einzelner Keywords zu verwenden, ganze Sätze zu formulieren, die die bevorzugten Keywords enthalten. Der Inhalt des Satzes sollte so genau und zugleich so kurz wie möglich sein, um von Google als informativ und daher relevant für die Nutzer eingestuft zu werden. Häufig wird bei der Nutzung von Bildern das Alt-Attribut vergessen. Kann ein Bild aus verschiedenen Gründen nicht angezeigt werden, erscheint durch das Alt-Attribut anstatt des Bildes ein Alternativtext. Dieser ist auch sinnvoll für sehbehinderte Nutzer, die sich Webseiten mittels eines Programms vorlesen lassen. Suchmaschinen nutzen auch das Alt-Attribut, um den Inhalt des Bildes zu erkennen. Wie beim Title sollten hier die bevorzugten Keywords genutzt werden, um den Bildinhalt sinnvoll zu beschreiben.

Bild- und Dateigröße
Auch die Bildgröße spielt beim Google-Ranking eine wichtige Rolle. In der Bildersuche werden solche Bilder bevorzugt, die für den Nutzer aussagekräftig sind. Kleine Bilder wie Avatare oder Thumbnails werden selten weiter vorne gelistet. Daher bietet sich eine Bildgröße von 300 px bis 1200 px an. Die Auflösung sollte zwischen 72 und 150 ppi (pixels per inch) liegen, da hochauflösende Bilder auf den Nutzer einladender und vor allem professioneller wirken. Es kann zudem passieren, dass große Bilder von Google automatisch abgeschnitten oder skaliert werden. Daher bietet sich ein Seitenverhältnis von 4:3 an. Um die Ladezeiten, vor allem bei der mobilen Nutzung, nicht unnötig in die Höhe zu treiben, sollte ein Bild nicht größer als 150 kB sein. Mit verschiedenen Online-Diensten oder Softwares lassen sich Bilder sehr gut komprimieren.

Die Bildumgebung
Wie bereits beschrieben, erkennt Google den Inhalt von Bildern anhand der Meta-Daten wie Dateinamen, Bildunterschriften, Titel, Alt-Attribut usw. Ausschlaggebend ist aber auch die Umgebung, die die das Bild eingebettet ist. Ein thematischer Bezug des Bildes zum restlichen Content sorgt für ein besseres Ranking. Die gewählten Keywords sollten also auch im Text sowie den Überschriften und Zwischenüberschriften in der Umgebung des Bildes auftauchen.

Crawling und Indexierung
Damit ein Bild überhaupt von Google gefunden werden, muss der Google-Crawler das Bild finden und indexieren. Unter Umständen enthält das vorhandene Website-Setting Angaben in der robots.txt, die das verhindern. Taucht dort ein „disallow“ im Zusammenhang mit den Bildern auf, können diese nicht erfasst werden. Nach Möglichkeit sollten Bilder per Sitemap hochgeladen werden, um eine schnellere Indexierung zu ermöglichen.

Eigenes Bildmaterial
Die Verwendung von eigenem Bildmaterial eignet sich gut, um das Ranking in der Bildersuche zu verbessern. Im Vergleich zu Herstellerbildern oder gekauften Stock-Bildern, die zu Hauf verwendet werden, stellt eigenes Bildmaterial einzigartigen Content dar. Zudem kann man damit etwaige Probleme mit den Nutzungsrechten umgehen.
Ein positives Signal ist es zudem, wenn das Bild mehrmals durch Einbettung verwendet wird. Dadurch entsteht kein Duplicate Content und Google erkennt zugleich die Beliebtheit des Bildes.

ACHTUNG - WICHTIGE INFORMATION AN UNSERE KUNDEN!!!

01. August 2016

Momentan ist ein Schreiben/Fax der Firma BD-V Branchendienst Verlag im Umlauf. Die Firma verwendet unsere Adresse sowie Steuernummer.

Die Angelegenheit wurde bereits der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft gemeldet.

—– WIR BITTEN SIE DIE RECHNUNG NICHT ZU BEZAHLEN !!!! ——–

Sollten Sie so ein Schreiben erhalten, wenden Sie sich bitte damit direkt an die Polizei.

FĂĽr Hilfe und Fragen stehen wir Ihnen gerne per Telefon unter 09561-5113078 oder auch gerne vor Ort zur VerfĂĽgung.

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Mobiles E-Mail-Marketing: 5 Tipps fĂĽr mobil optimierte Mails

28. Juli 2016

Mit der immer stärker werdenden Nutzung von Smartphones gegenüber Desktop-PCs und Laptops verändert sich auch die Planung von E-Mail-Marketing; insbesondere wenn es darum geht, E-Mails für mobile Endgeräte so zu gestalten, dass eine Handlung des Kunden hervorgerufen wird.

Warum E-Mail-Marketing?
Obwohl die Text- und Instant-Messaging-Kommunikation sehr beliebt ist, stützen sich viele Verbraucher weiterhin auf E-Mails als die wichtigste Form der Kommunikation mit einem Unternehmen bzw. einer Marke. Auch Unternehmen nutzen E-Mails als primäres Mittel, um Sales und andere zeitlich begrenzte Aktionen anzukündigen, sowie für Auftragsbestätigungen, Retoure-Verfahren, Stornierungen und sonstige transaktionsbasierte Kommunikation zwischen Unternehmen und Verbraucher.

In Anbetracht der Bedeutung von E-Mails für Verbraucher bei Einkäufen und der Zufriedenheit des Prozesses, ist es unerlässlich für Unternehmen, ihre E-Mails auf eine gute Mobil-Anpassung zu prüfen. Die überwiegende Mehrheit der Smartphone-Nutzer ruft E-Mails mobil ab und das sehr schnell. Mobil optimierte E-Mails müssen also die sehr kurze Aufmerksamkeit der Nutzer berücksichtigen. Ergo: Inhalte müssen schnell geladen und einfach zu verstehen sein. Zudem muss es einen klaren und simplen Call to Action geben.

Tipp 1: Wenig zoomen, einfacher klicken
Die wachsende Anzahl der Nutzer, die ihre Mails mobil abrufen, macht es erforderlich, E-Mails entsprechend zu optimieren. Kein User wird sich mit einer nicht-optimierten Mail beschäftigten, bei der er viel scrollen und zoomen muss, um deren Inhalt zu erfassen. Dies ist nicht nur umständlich, sondern lässt den Absender zudem unprofessionell erscheinen. Klickraten können aufgrund eines schlechten Designs erheblich einbrechen.

Mobile E-Mails müssen nicht nur ansprechend anzusehen sondern funktional sein. Fast alle E-Mails enthalten anklickbare Links, die den Empfänger zu einem Kauf ermutigen sollen oder ihm weitere Informationen bieten. Anklickbare Bereiche müssen also über eine ausreichende Größe verfügen; im Idealfall 40-50 Pixel. Um Informationen klar zu präsentieren, empfehlen sich für Text eine Größe von 14 Pixel und 20-22 Pixel für Überschriften. Anklickbare Links sollten zudem nicht nebeneinander oder in unmittelbarer Nähe zueinander platziert werden. Verklickt sich der User hier, ist der Weg zurück zur eigentlichen Mail sehr umständlich.

Tipp 2: Kurze Betreffzeilen, vertrauenswĂĽrdige Absender
In der mobilen Nutzung entscheiden User binnen Sekunden, ob sie eine Mail öffnen oder nicht. Kann der Nutzer den Absender klar zuordnen, ist die Öffnungsrate höher. Zudem sollten Betreffzeilen ansprechend formuliert sein. E-Mails mit kurzen und prägnanten Betreffzeilen werden viel häufiger geöffnet. Zudem werden lange Betreffzeilen auf Smartphones in den meisten Fällen nicht komplett angezeigt. Eine Länge von 60 Zeichen ist ideal. Weiterhin sollten kurze Snippet-Texte verwendet werden, die auf Smartphones meist zwischen dem Betreff und dem E-Mail-Body angezeigt werden. Darin können die Empfänger direkt angesprochen werden.

Tipp 3: Leichtes Design
Alle Komponenten einer mobil-optimierten Mail sollten zusammen eine übersichtliche und „leichte“ Mail ergeben. Auch wenn mobile Standards und Internet-Geschwindigkeiten gegenüber Desktop-PCs aufholen, sind mobile Endgeräte einfach noch nicht ganz so schnell. Zudem sind User, wenn sie mobil ihre Mails abrufen, in der Regel unterwegs oder anderweitig beschäftigt. Mails müssen daher schnell geladen sein. Als Faustregel kann hier gelten: mobile E-Mails sollten nicht größer als 20 kb sein. Zudem werden Bilder, Grafiken und Buttons nicht auf allen Geräten automatisch geladen. An dieser Stelle sollte also ein Alternativtext hinterlegt sein, der erscheint, wenn das Bild nicht geladen wird. Einfacher kann es hier sein, Bilder einfach zu verlinken, anstatt sie in die E-Mail einzubetten. Um den Wiedererkennungswert zu steigern, ist eine Header-Grafik empfehlenswert. Ansonsten sollte auf eine Minimierung des Bildmaterials gesetzt werden

Tipp 4: Landingpages optimieren
Mit dem mobil-optimierten Design einer E-Mail allein ist es nicht getan. Ebenso müssen auch die Landingpages, auf die über die E-Mail verlinkt wird, mobil gut funktionieren. Links, die auf normale Landingpages verweisen, führen zu Enttäuschung des Nutzers und hohen Absprungraten. Intuitive Handhabung, kurze Ladezeiten und ein übersichtlicher Aufbau sind ein Muss für Landingpages und Shops. Newsletter und Landingpage müssen zusammenwirken, damit eine Kampagne erfolgreich sein kann.

Tipp 5: Testen und analysieren
Wenn eine mobile Strategie einmal aufgebaut wurde, muss sie regelmäßig getestet werden. Mit neuen Mobilgeräten oder Inbox-Updates ändert sich häufig auch die Darstellung des Codes. Test-Mails sollten zudem an viele verschiedene Geräte versendet werden; insbesondere mit unterschiedlichen Betriebssystemen, Plattformen und Bildschirmgrößen. Dabei sollten auch die Cutoffs der Betreffzeile und des Pre-Headers kontrolliert werden, um sicherzustellen, dass es zu keinen Missverständnissen kommt oder die Marke bzw. das Angebot falsch dargestellt werden.

Fazit
Die Mobil-Optimierung von E-Mails zielt nicht für auf eine Verbesserung der Öffnungsraten ab. Sie soll zudem Newsletter-Abmeldungen verhindern und sich direkt an die wachsende Zahl von Nutzer wenden, die mobil einkaufen. Verbraucher werden dabei immer anspruchsvoller, was mobil-optimierte E-Mails angeht. Unternehmen müssen daher regelmäßig ihre Taktiken anpassen, um der Gefahr zu entgehen, Kunden und Umsätze zu verlieren.

Virales Marketing: 10 Tipps fĂĽr durchschlagende Ideen

15. Juli 2016

Es klingt beinahe zu schön, um wahr zu sein: mit wenigen bis gar keinen Werbekosten durchschlagende Erfolge erzielen, weil die Kunden die Werbebotschaft ganz von allein weitertragen – der Traum eines jeden Marketeers.

Auch wenn der Begriff „virales Marketing“ neu zu sein scheint, verpasst er doch nur einem altbekannten Phänomen ein neues Gewand: der Mundpropaganda – die älteste Werbeform überhaupt. Dank der Omnipräsenz des Internets und der sozialen Medien ist das Weiterempfehlen schneller und einfacher denn je: ein Klick genügt.

3 Kernfaktoren fĂĽr potenziell virale Inhalte

Ein guter Online-Inhalt, der die User anspricht und animiert, sollte drei Merkmale haben:

1. Klickbar: Die Ăśberschrift und Beschreibung eines Links (zum Beispiel im Social Web oder auf einer Website) mĂĽssen ansprechend genug sein, dass der Link auf geklickt wird.
2. Packend: Der Nutzer wird durch gute Inhalte gehalten, findet sie interessant, überraschend, aufregend…
3. Teilbar: Der Inhalt muss fĂĽr den Nutzer einfach mit Freunden und Bekannten zu teilen sein. Zudem muss ein Anreiz zum Weitertragen gegeben werden.

Für einen wirklich durchschlagenden, viralen Erfolg sind alle drei Faktoren erforderlich. Es ist einfach, sich auf ein bestimmtes Kriterium zu fokussieren. Ein erfahrener Marketeer schafft es üblicherweise, zwei dieser Faktoren zu erfüllen. Alle drei zu kombinieren gehört zur Königsklasse des Marketings.

10 Schritte fĂĽr virales Marketing
Die Entwicklung einer Marketing-Kampagne, die auf das Engagement der Nutzer baut, direkt zu beeinflussen, ist nur schwer möglich. Mit den folgenden zehn Punkten lässt sich eine Kampagne jedoch im bestimmten Maße steuern, um die Wahrscheinlichkeit einer viralen Ausbreitung zu erhöhen:

1. Intensive Zielgruppenanalyse
Nur wer seine Zielgruppe genau kennt, kann Inhalte schaffen, die gut ankommen und sich weit verbreiten. Dazu gehört auch das Wissen, auf welchen Kanälen und Portalen das Publikum am besten erreicht werden kann.

2. Perfektes Timing
Virale Trends bergen eine große Schwierigkeit: ist man zu früh dran, fehlt womöglich das Verständnis. Ist man zu spät dran, ist die Zielgruppe schnell genervt vom hundertsten Aufguss eines Trendthemas. Ist ein Trend ausgemacht, heißt es schnell sein: Ideen zeitnah umsetzen und verteilen.

3. Mehrwerte schaffen
Damit Inhalte nicht nach dem ersten Klick verfliegen, mĂĽssen sie dem Nutzer einen Mehrwert bieten. Das kann zum Beispiel auf informative, emotionale oder unterhaltsame Weise geschehen.

4. Anreize zum Teilen schaffen
Soll der Nutzer nicht nur Empfänger sondern auch Sender einer Information sein, muss es für ihn einen Anreiz zum Teilen geben. Das muss nicht immer nur die relativ plumpe Share-to-Win-Option sein. Nutzer können zum Beispiel auch ihr Engagement bzw. ihr Interesse an einer bestimmten Thematik zeigen, wodurch sich Inhalte schnell verbreiten lassen und der teilende Nutzer sich zugleich in ein gutes Licht rücken kann. (Besonders Tierschutz-, Menschenrechts- oder Umweltorganisationen machen sich dies zu nutze.)

5. Passendes Seeding
Egal wie umwerfend der Inhalt einer Kampagne ist, muss sie zu Beginn erst richtig verteilt werden. Um möglichst viele Menschen zur Weiterleitung einer Botschaft zu animieren, müssen die Erstempfänger sorgfältig ausgewählt werden. Passende Meinungsführer sollten daher frühzeitig und vor allem behutsam angesprochen werden. So erhält man nicht nur nützlichen Input von Experten, sondern auch den Zugang zu einer breiteren Öffentlichkeit.

6. Authentizität und Ehrlichkeit
Virales Marketing muss persönlich sein. Vor allem zu Beginn des Engagements im Internet lebt eine Marke davon, dass Nutzer ein persönliches Verhältnis zu ihr aufbauen. Die Inhalte einer Marketingkampagne müssen also authentisch und ehrlich dem Image einer Marke entsprechen, mit dem sich die User identifizieren können.

7. ZurĂĽckhaltende Werbung
FĂĽr einen viralen Erfolg mĂĽssen die Interessen der gewĂĽnschten Zielgruppe in Fokus stehen. Ist die Marke selbst zu offensichtlich platziert, steht das Marketingvorhaben oft zu plakativ im Vordergrund.

8. Kurze Wege
Gerade online zeigt sich oft: je kleiner der Aufwand zur Teilnahme ist, desto größer die Mitwirkung. Der Nutzer soll also nicht nur animiert sein, Inhalte zu teilen, er sollte dies auch mit möglichst wenig Aufwand tun können. Kurze, permanente URLs, Social-Sharing-Funktionen um den Inhalt mit wenigen Klicks zu teilen, sowie Einbettungsfunktionen bei Videos sind essentiell.

9. Analyse
Der Erfolg einer Kampagne zeigt sich nicht nur in der offensichtlichen Verbreitung. Um an einmal errungene Erfolge anknüpfen zu können, ist eine gründliche Analyse der Kampagne unerlässlich. Mit verschiedenen Tracking-Instrumenten kann der Erfolg (oder Misserfolg) einer Kampagne nachvollzogen werden.

10. Backup-Plan
Trotz aller Planung und Vorbereitung ist nicht garantiert, dass eine Kampagne viral wird. Es kann daher sinnvoll sein, parallel eine klassische Kampagne laufen zu lassen. Außerdem sollte – nicht nur im Social Web – ein Krisenplan erarbeitet werden, um mit möglichen negativen Reaktionen schnell und professionell umzugehen.

Fazit
Die Art und Weise, wie Nutzer interagieren und Inhalte teilen, ändert sich ständig. Eine große Aufmerksamkeit zu erreichen ist daher immer eine enorme Herausforderung, für die es kein universelles Erfolgsrezept gibt. Daher ist eine sorgfältige Planung ebenso wichtig wie ein schnelles Reaktionsvermögen und Flexibilität. Virales Marketing kann Chance und auch Risiko sein. Mit diesem 10-Punkte-Plan lässt sich der Zufallsfaktor jedoch minimieren und es steigt die Chance auf einen viralen Erfolg.

10 Jahre European Business Connect

13. Juli 2016

Seit 10 Jahren fĂĽhrt das Portal European Business Connect erfolgreich Unternehmen aus allen Branchen und ihre Kunden zueinander. Das am 29. Juni 2006 in DĂĽsseldorf gegrĂĽndete Unternehmen hat in den vergangenen 10 Jahren bereits ĂĽber 5000 Kunden bereut.

Mit der steigenden Verbreitung von Branchenverzeichnissen entschied sich Michael Brandt im Jahr 2006 in Düsseldorf für die Gründung des Online-Branchenverzeichnisses European Business Connect. Im Mai 2007 zog es ihn zurück in seine Heimat, das oberfränkische Coburg. Die ehemalige Residenzstadt der Herzöge von Sachsen-Coburg mit ihren zahlreichen historischen Bauten bildet seither den Hauptsitz des Unternehmens. Bereits zwei Jahre später eröffnete European Business Connect eine zweite Geschäftsstelle im thüringischen Schleusingen. Mit nunmehr vier Mitarbeitern erreichte European Business Connect schließlich eine Top-Platzierung für Branchenverzeichnisse in den Suchergebnissen von Google.

Doch das Service-Angebot von European Business Connect geht über das Anlegen von Unternehmens-Einträgen im Online-Branchenverzeichnis hinaus. Vielmehr bietet das Portal eine zielgerichtete und effektive Präsentation seiner Kunden mittels durchdachter Suchmaschinenoptimierung. Nahezu jeder Internetnutzer greift bei der Recherche nach Produkten, Dienstleistungen und Informationen auf Google und andere Suchmaschinen zurück. European Business Connect ergreift für seine Kunden Maßnahmen der Onpage- und Offpage-Optimierung, um bessere Rankings in den Suchmaschinenergebnissen zu erreichen und somit mehr potenzielle Kunden erreichen und den eigenen Marktstatus ausbauen zu können.

Daneben gehören Webdesign, Webhosting und Programmierung ebenso zum Leistungsportfolio des Teams aus Marketing-Experten und EDV-Spezialisten. Dies umfasst die Erstellung funktioneller und dynamischer Webdesigns von der ersten Planung bis hin zur Veröffentlichung. So bietet das Coburger Unternehmen seinen Kunden einen umfassenden Service für langfristigen und nachhaltigen Erfolg im Internet.

Ein besonderer Meilenstein in der Erfolgsgeschichte von European Business Connect ist die Veröffentlichung des Backlink-Checker. Dieses Tool ermöglicht es Unternehmen, einen genauen Eindruck der Linkpopularität und einzelnen Backlinks der eigenen Seite zu erhalten. Dazu müssen lediglich die URL und ein Verifizierungscode eingegeben werden und innerhalb weniger Sekunden ermittelt der Backlink-Checker die Anzahl der Backlinks, IPs und Domains inklusive Pagerank.

Auch in Zukunft wird die Frage, wie sich Unternehmen besser in Suchmaschinen positionieren können, von zunehmender Relevanz sein. Wer dabei seine Webseite effektiv präsentieren und hervorheben möchte, muss sich langfristig mit dem Thema Verlinkung und Kontrolle der Verlinkungen befassen. Das fünfköpfige Team von European Business Connect um den Firmengründer Michael Brandt ist also weiterhin auf Erfolgs- und Wachstumskurs.

Facebook: Der First Mover als Gatekeeper?

27. Mai 2016

Als Facebook Anfang 2004 das Licht der Welt erblickte, präsentierte sich das soziale Netzwerk als einmalige Möglichkeit, mit Menschen in Kontakt zu treten und Inhalte zu teilen. Seitdem ist über eine Dekade rasanter Vernetzung vergangen. Doch der Hype um das globale Zusammenwachsen via permanentem Breitband zeitigt auch immer wieder Vorwürfe gegen das US-Unternehmen. Inhalte seien zu einseitig gefiltert und verzerrten so die Wirklichkeitswahrnehmung vieler User – eine echte Herausforderung für Social SEO.

Die Mär der Eliten?
Als Gatekeeper wird eine Person oder Personengruppe bezeichnet, die ob ihrer herausragenden gesellschaftlichen Reputation und/oder außergewöhnlichen Fähigkeiten eine tragende Rolle in der demografischen Entwicklung einer Gesellschaft spielt. Neben der soziologischen Dimension des Begriffs verweist seine Verwendung in der Publizistik auf die häufig heterogenen Einflussfaktoren während der Themenzusammenstellung der Nachrichtendienste. Den Gatekeeper umgibt eine beinah mystische Aura, eine Mischung aus anerkennender und paranoider Ehrfurcht vor den Eliten an den Stellschrauben der Macht. Die individuellen Freiheiten im Netz zerstreuen zwar angestaubte Akkumulationen, können aber etablierte Meinungsmacher nicht ignorieren.

Die Wirklichkeit: der Elefant im Raum
Mit über 1,6 Mrd. aktiven Nutzern ist Facebook, mittlerweile die graue Eminenz der Sozialen Netzwerke, der Meinungsmacher im Internet schlechthin. Facebook bedient seine Nutzer seit Anbeginn regelmäßig mit Neuerungen und Erweiterungen und behauptet damit seinen Vorteil als arrivierter First Mover und Platzhirsch unter aufstrebenden Plattformen. Wer in Sachen Social Media konkurrieren will, kommt an der Konfrontation mit Facebook nicht vorbei. Vor allem bei den inzwischen herangewachsenen und kaufkräftigen Millennials avanciert das Netzwerk laut einer Studie des Pew Research Center, einem Washingtoner Meinungsforschungsinstitut, zur bevorzugten Nachrichtenquelle.

Macht der Auslassung
Naturgemäß ruft dieser Trend Kritiker auf den Plan. Wie Zeit Online jüngst unter Berufung auf das Onlineportal Gizmodo berichtete, nimmt es Facebook mit der politischen Neutralität ihrer ausgewählten Trending Topics nicht so genau. Die bereits vor zwei Jahren in den Staaten eingeführten Trendlisten bilden aktuelle und tagespolitische Themen auf Basis der Gefällt mir-Markierungen der User ab. So zumindest die Theorie. Denn in den USA steht Facebook in Verdacht Nachrichten mit konservativem Inhalt gegenüber eher liberal anmutenden zu marginalisieren. Auch bei der Verlinkung zu anderen Nachrichtenseiten würden liberale Blätter den konservativen vorgezogen.

Informationsflut und Verantwortung
Objektiv betrachtet verzerren gezielte Auslassungen das Weltgeschehen. Anderseits sollte man die Kirche im Dorf lassen. Jeden Tag überschwemmt eine schier überwältigende Informationsflut die Nachrichtenagenturen weltweit, und was wir hierzulande zu sehen bekommen, ist häufig kaum mehr als eine Dauerschleife aus politisch konsentierter Agenda und regionalen Grotesken. Daher liegt es nahe, dass jeder Informationsdienstleister unter Berücksichtigung vertrauenswürdiger Quellen und evidenter Interessenlagen selektiv arbeitet.

Social Signals
Ein offenes Geheimnis des anhaltenden Erfolgs von Facebook ist die Exploration der Interessen der Nutzer. Schafft es Facebook ähnlich wie Twitter seine Trendlisten zu etablieren, ohne Authentizität einzubüßen, könnte den sogenannten Social Signals (Likes, Shares, etc.) eine immer dichtere, inhaltliche Komponente angedeihen und somit präzisere Auskünfte über die Interaktionen der Netzbesucher geben. Eine wahres Eldorado für SEO.

Fazit
Die Vormachtstellung des Internet-Giganten wird auch in Zukunft Raum für Spekulation offen halten. Interessant ist, inwieweit sich Politik und Gesellschaft dazu veranlasst fühlen, eine differenzierte Nutzung zu kultivieren. Für SEO Spezialisten jedenfalls bergen beide Entwicklungen überwältigende Ressourcen – wenigstens indiziell. In Teil 2 dieser Blog-Reihe werden die Auswirkungen des Gatekeeper- Phänomens auf die Suchmaschinenoptimierung in den Blick genommen.

Zum Vorwurf der Meinungsmache:
http://www.zeit.de/digital/internet/2016-05/facebook-trending-topics-filter-konservative-inhalte

Content-Marketing – was einen guten Text ausmacht

02. Mai 2016

Wer in der digitalen Welt erfolgreich sein will, muss seiner Zielgruppe nützlichen und einzigartigen Content liefern. Seien es Blog-Beiträge, Fachartitkel für Online- Publikationen, Rubrikentexte oder einfach nur informative Produktbeschreibungen – guter Content stärkt die eigene Marke, begeistert die Nutzer und ist weiterhin einer der wichtigsten Ranking-Faktoren bei Google.

Schlechte Texte gibt es bereits genug. Reine SEO-Texte und mit Keywords überfrachtete Allgemeinplätze will niemand lesen. Gute Texte fürs Web zeichnen sich dadurch aus, dass sie für den Leser relevant, leicht zugänglich und nützlich sowie individuell, sympatisch und strukturiert verfasst sind. Der Texterstellung sollten daher immer einige W-Fragen vorangehen: Was interessiert meine Zielgruppe, wo liegen ihre Bedürfnisse und wie lässt sich ein Mehrwehrt durch entsprechenden Content schaffen?

Themen finden, Fahrplan erstellen
Zunächst geht es an die Recherche der fragespezifischen Keywords. Hierfür bietetsich das Keyword-Tool von Google Adwords oder das W-Fragen-Tool an. Anstatt sich dabei aber auf generische Keywords zu versteifen, sollten idealerweise spezifische Keywords oder Longtail-Keywords die Suche bestimmen. So lassen sich deutlich einfach bessere Rankings bei der Google-Suche erzielen. Bereits populäre und umworbene Keywords mit Content zu besetzen, ist nicht unbedingt sinnvoll. Weitaus mehr Erfolg versprechen mehrere gute Texte für Keywords mit einem geringeren Suchaufkommen. Und wenn die entsprechenden Keywords ermittelt sind, folgt die Themenrecherche und das Aufsetzen eines redaktionellen Fahrplans für den zu erstellenden Content.

Mehrwert schaffen, Aufmerksamkeit erregen
Die Aufmerksamkeitsspanne im Netz ist kurz. Daher muss guter Content sofort ins Auge springen, den Leser emotionalisieren, reinziehen und ihm einen inhaltlichen Mehrwert bieten. Guten Content zu erstellen, erfordert natĂĽrlich Zeit. Diese ist aber in jedem Fall gut investiert. In die Tiefe recherchierte Inhalte, welche sich an den Fragen und BedĂĽrnissen der Leser oder Kunden orientieren, zahlen sich langfristig aus. Leser verbringen mehr Zeit auf solchen Webseiten und die Bereitschaft, die Inhalte auch im Social Web zu teilen, steigt erheblich.

Startseitenoptimierung – Weil der erste Eindruck zählt

09. März 2016

Häufig gelangen Besucher über Umwege auf eine Domain. Dies geschieht meist durch eine bestimmte Eingabe bei den Suchmaschinen oder über die Verlinkung einer externen Seite. Während früher vermehrt Verlinkungen zur Startseite üblich gewesen sind, landen User nun immer öfter zuerst auf einer der Unterseiten. Dieses ist nicht unbedingt als erster Anlaufpunkt für Suchmaschinen-Bots oder reale Besucher gedacht, führt allerdings erfahrungsgemäß spätestens mit dem zweiten Klick auf die Startseite einer Website – mittels der Seitenorientierung.

Die Homepage ist quasi das Zentrum, an dem die Verknüpfungen aller Unterseiten zusammenlaufen. Folglich sollte daher ein guter Überblick über die vorhandenen Inhalte gegeben werden. Auf Grund dessen wird diese Adresse in der Regel auch die meisten Besuche verzeichnen können und sollte gewissen Ansprüchen gerecht werden.

Worum geht es auf der Website?
Inwieweit ist der Besuch der Seite profitabel fĂĽr den User?
Welche Arten von Beiträgen oder Dienstleistungen bietet die Seite an?
Wer steckt hinter dem Content und woher nimmt dieser seine Qualifikation?

Dies alles sind Fragen, die sich den potentiellen Besuchern oftmals stellen, und welche im Idealfall bereits auf der Startseite beantwortet werden sollten. Zumindest ein erster Einblick in den Hintergrund der noch verborgenen Unterseiten sollte ebenfalls gegeben werden. Sicher kann es in vereinzelten Fällen auch clever sein, dem User gezielt Informationen auf der Startseite vorzuenthalten. Beispielsweise um sein Interesse zu wecken und ihn tiefer in den eigentlichen Content der Seite zu locken. Jedoch sollte an dieser Stelle immer eine gesunde Mitte gefunden werden und weder übermäßig Content verheimlicht, noch vorweggenommen werden.

Bei der Anordnung der Content-Bausteine auf der Startseite, lohnt es sich, die einzelnen Elemente einem gewissen Prinzip folgend aufzubauen – nicht wahllos. Solange ein Besucher nicht bewusst visuell abgelenkt ist, wird selbiger normalerweise gewohnheitsmäßig von oben nach unten die Seite überfliegen. Von daher ist es ratsam, eine thematische Vormachtstellung gleichfalls optisch zum Ausdruck zu bringen. Das Wichtigste sollte hierbei möglichst weit oben angeordnet werden. Zudem sollten stets logisch zusammenhängende Aspekte in selbiger Weise visuell miteinander verknüpft sein – und dies nicht nur auf der Startseite.

Sicher erscheint es plausibel die Eingangsseite einer Website optisch pompös und für den Besucher möglichst ansprechend zu gestalten. Jedoch sollte nicht aus den Augen verloren werden, dass Textelemente auch wirklich solche sein sollten. Das bedeutet, dass es nicht empfehlenswert ist, gewählten Content (ausschließlich) in Form von Grafiken oder Videos zu präsentieren, da diese nicht effektiv von den Suchmaschinen ausgelesen werden könnten. Dementsprechend können Texte eine Seite nur positiv beeinflussen, wenn die Zeichen auch wirklich auslesbar sind.

Die Startseite einer Website sollte stets einen guten Überblick über die Thematik der jeweiligen Domain vermitteln. Die Präsentation von Newslettern, Blogbeiträgen oder Sonderangeboten auf der Homepage suggeriert dem User ein Bild von Aktualität. Zusätzlich bietet es die Möglichkeit, das Augenmerk auf die jeweils verlinkten Unterseiten zu lenken. Ansonsten sollte das Startseitenmenü einen sehr guten Überblick über die thematische Spannbreite der Website geben. Dabei ist weniger auf die Vollständigkeit der Unterseiten, als vielmehr auf die Gesamtheit der vorhandenen Oberpunkte zu achten. Um ein verwirrendes, unübersichtliches Startseitenmenü zu vermeiden, sollte das Anlegen weiterer Untermenüs in Erwägung gezogen werden.

Im Normalfall sollte innerhalb von wenigen Sekunden für jeden Erstbesucher die Bedeutung und Zweckmäßigkeit einer Domain, anhand der Startseite erkennbar sein. Idealerweise reicht hierzu sogar der „above the fold“-Bereich aus. Also genau derjenige Abschnitt einer Seite, welcher dem Besucher unmittelbar und ohne zu scrollen auf seinem Desktop angezeigt wird. Sekundäre Informationen wie der Einführungstext gehören eher „below the fold“, wie beispielsweise Elemente wie Titel und Logo. Um bei den Usern möglichst schnell das Bild einer seriösen und kompetenten Seite zu wecken, ist es auch nicht verkehrt, im unteren Teil der Startseite kurz auf Referenzen, abgeschlossene Projekte oder erhaltene Gütesiegel hinzuweisen.

Nachfolgend eine kurze Checkliste der Dinge, welche auf keiner guten Startseite fehlen dĂĽrfen:

- Der Titel und das Logo der Website/des Unternehmens
- Der Slogan beziehungsweise Claim der Website/des Unternehmens
- Ein ĂĽbersichtliches MenĂĽ mit Verlinkungen ĂĽber die Hauptseiten der Website
- Ein interesseweckender Einleitungstext
- Eine ansprechende visuelle Gestaltung aller Elemente

Viele der genannten Möglichkeiten der Startseitenoptimierung sind vielmehr Empfehlungen, als wirkliche essentielle Notwendigkeiten. Je nach Thematik und Ziel der jeweiligen Website variiert die Erwartung und Anforderung der Besucher an eine Startseite teils sehr stark. Deshalb ist in jedem individuellen Fall die Anpassung bzw. Anwendung anderer Methoden ratsam.

Online-Marketing via Facebook – SEO meets Social Media

01. Februar 2016

Bei der Suchmaschinenoptimierung geht es um die gezielte Einflussnahme auf die organische Auflistung von Websites im Suchmaschinenranking. Mit der stetig wachsenden Bedeutung und Ausbreitung von Social Media Plattformen, steigt auch zunehmend deren Relevanz im SEO-Bereich. Man spricht dabei auch von Social SEO.

Soziale Netzwerke gibt es zu Hauf: Facebook, YouTube, Twitter, Xing und Google+ sind zwar nur einige, aber die Größten unter ihnen. Mit diesen Portalen beschäftigt sich Social Media SEO, welches sowohl Teil der Suchmaschinenoptimierung, als auch des Social Media Marketings ist. Selbstverständlich wäre anzunehmen, dass beispielsweise Google primär die Nutzerdaten aus der firmeneigenen Plattform Google+ für das Seitenranking heranzieht. Jedoch eignet sich dieses, auf Grund des momentan noch relativ geringen Nutzungsniveaus, noch nicht ernsthaft als Ersatz der wirklich großen Netzwerke, wie beispielsweise Facebook.

Die vor knapp zwölf Jahren ins Leben gerufene Website entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit vom einfachen Studentenverzeichnis zum Megakonzern. Übertroffen wird der stetige Anstieg der monatlich aktiven Facebook-Nutzer, nur noch durch das Wachstum der Werbeumsätze des Internet-Giganten: 2015 stiegen diese vom dritten zum letzten Quartal um fast 700 Millionen US-Dollar. Natürlich ist genannter Betrag vergleichsweise gering, wenn man bedenkt, dass der Konzern im gesamten letzten Jahr einen Umsatz von 17.928 Millionen US-Dollar erwirtschaftet hat.

Von dem prognostizierten Tod der weltweit größten sozialen Plattform ist Facebook also noch weit entfernt. Grund dafür ist vor allem, die Masse an bereits registrierten Usern. Ein bereits etabliertes und anerkanntes Medium überzeugt Interessenten meist viel schneller, als ein völlig neuer Anbieter. Allerdings führt Facebook auch fortlaufend neue Dienste und Features ein, welche auch die langjährigen Nutzer bei der Stange halten.

Für Google und letztendlich Social SEO ist Facebook dank der schieren Unmenge an Nutzerdaten, ein regelrechter Schatz an Informationen. Da allerdings momentan keine Kooperation zwischen den beiden Online-Kolossen stattfindet, kann sich die Suchmaschine nur auf die öffentlich zugänglichen Daten beziehen. Diese sind zu einem großen Prozentsatz unvollständig und teils nicht vertrauenswürdig genug, als dass Google ihnen allzu große Bedeutung, in Bezug auf einen essentiellen Ranking-Faktor, zukommen lassen würde.

Nichtdestotrotz spielen die sogenannten Social Signals hierbei eine nicht unbedeutende Rolle: Dieser, durch Likes bzw. Shares beeinflusste Faktor, ist einem klassischen Backlink und dessen Wirkung nicht unähnlich. Da sie gleichermaßen eine Empfehlung beinhalten, können Social Signals ebenfalls zur Stärkung einer bestimmten Seite im Ranking beitragen. Allerdings darf die Bedeutung dieser zwei Komponenten für SEO nicht gleichgesetzt werden, da Backlinks in der Realität einen viel wichtigeren Faktor darstellen.
Eine andere Möglichkeit, Kunden zu gewinnen oder schlichtweg den Traffic auf der eigenen Website zu erhöhen, ist die Schaltung direkter Werbeanzeigen über Facebook. Mithilfe der enormen Reichweite des sozialen Netzwerkes und einer kaum vergleichbaren Nutzerdatenmenge lässt sich Werbung individueller platzieren, als auf jeder anderen Online-Plattform der Welt. Weit über die demografischen Merkmale, wie Alter, Geschlecht und Familienstatus hinaus, kennt Facebook die Gewohnheiten und Vorlieben seiner Nutzer ganz genau. Diese lassen sich demnach exzellent für Werbetreibende – und für die ideale Orientierung auf deren Wunschzielgruppe – verwenden. Ein Budget lässt sich schließlich viel effektiver einsetzten, wenn die Empfänger der Anzeigen genau ausgewählt werden können und man nicht auf potentielle Interessenten hoffen muss.

In jedem Fall bieten Social Media Plattformen wie Facebook, interessante Perspektiven im Online Marketing-Bereich. Auch wenn Social SEO kein essentieller Teil der Suchmaschinenoptimierung ist, bleibt es doch ein wichtiger Bestandteil dessen – und ist nicht zu unterschätzen. Vor allen Dingen, da die Bedeutung genannter Plattformen tendenziell eher weiter ansteigen wird, lohnt es nachhaltig, sich möglichst früh in dieser Richtung zu engagieren und zukünftige Entwicklungen im Auge zu behalten.

Der PageSpeed – Mit Schnelligkeit an die Spitze

18. Dezember 2015

Im SEO-Bereich ist das Maß an optimierbaren Faktoren praktisch unbegrenzt. Kaum jemand kann behaupten, dass seine Webseite im Thema Suchmaschinenoptimierung perfekt wäre. Doch auch allgemein: Was bringt die schönste Website der Welt auf den besten Plätzen im Google-Ranking, wenn diese niemand besucht?

Der PageSpeed ist im Vergleich ein weiterhin eher komplizierter Faktor der Suchmaschinenoptimierung. Dieser äußert sich durch die jeweilige Ladezeit einer Website und hängt von der Leichtigkeit Googles ab, die entsprechende URL auszulesen. Je größer die Seite und je mehr Elemente nötig sind, um von Google gecrawlt zu werden, desto länger dauert das Ganze folglich in der Regel auch.

Einer der häufigsten Gründe, warum User eine eigentlich qualitativ hochwertige Website nicht besuchen, ist schlichtweg, dass sich die angewählte Page einfach nicht öffnet – jedenfalls nicht schnell genug. Der durchschnittliche Internetbesucher ist wählerisch und außerdem verwöhnt vom maßlosen digitalen Überangebot des World Wide Webs. Wer hat heutzutage noch Zeit, länger als drei Sekunden auf das Öffnen einer Website zu warten? Nach neusten Umfrageerkenntnissen sind dies gerade einmal 60 Prozent der Internetuser. Das bedeutet, beinahe die Hälfte der Nutzer wechselt lieber zu einer alternativen Website, als über drei Sekunden auf das Laden der Seite zu warten – Tendenz steigend.

Das liegt, wie bereits angedeutet, vor allem daran, dass wir von den großen Seiten, im Hinblick auf deren Seitenladegeschwindigkeit, verwöhnt worden sind. Dazu gehören Giganten wie Facebook, YouTube oder auch Google. Dazu kommt, dass man sich in der Regel im privaten, tagtäglichen Gebrauch hauptsächlich auf bereits bekannten Websites aufhält. Durch die Erwartungshaltung des gewohnt guten Content der Seite, ist man als User auch viel eher bereit, einen geringeren PageSpeed in Kauf zu nehmen und länger darauf zu warten. Bei fremden Seiten verhält sich es genau gegenteilig: Lange Wartezeiten verfälschen den Ersteindruck der Seite negativ und bewegen den Nutzer schnell dazu, stattdessen eine alternative Website aufzurufen. Gute PageSpeed-Werte verbessern also nicht nur die Qualität der Seite, sondern auch aktiv die Absprungrate und damit einhergehende User Experience der Website.

Mit dem Vormarsch der Smartphones und die darauf folgende Erweiterung der Internetlandschaft, ist der PageSpeed auch für das mobile Web interessant geworden. Auf Smartphones, Tablets und anderen internetfähigen Mobilgeräten erwartet sogar über die Hälfte der Nutzer eine ähnliche Ladezeit, wie auf dem heimischen PC. Eine Hoffnung, welche in den seltensten Fällen erfüllt werden kann. Um diesem Mangel allerdings etwas entgegenzukommen, versucht Google momentan die Ladezeiten mobiler Websites durch das so genannte Accelerated Mobile Pages (AMP)-Framework zu verkürzen.

Laut Google, ist das Ziel der Accelerated Mobile Pages, die kombinierte Nutzung aus den technisch begrenzten Funktionalitäten der Mobilgeräte mit Hilfe von Caching. Dadurch soll eine bessere Performance der Seiten bewirkt werden. Als „Cache“ bezeichnet man normalerweise jede Art von Zwischenspeicher. Einen Solchen besitzt auch Google und hält in diesem unter anderem den Stand einer bereits gecrawlten Website fest. Mit Hilfe des Cachings sollte es möglich sein, Internetseiten direkt aus dem Cache aufzurufen und so deren Ladezeiten etwas zu verkürzen.