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Archiv für Oktober 2018

Content Marketing f├╝r die Sprachsuche

Donnerstag, 04. Oktober 2018

Immer mehr User nutzen ihr Smartphone und Tablet nicht mehr nur f├╝r die klassische Suche, die ├╝ber Tastaturbefehle eingegeben wird. Im Trend: Die Sprachsuche. Ob zuhause, im Auto oder unterwegs ÔÇô es ist f├╝r Nutzer schlichtweg bequemer, ├╝ber Voicesearch zu suchen.

Prognosen zufolge werden schon 2020 die H├Ąlfte aller Suchanfragen per Spracheingabe in Auftrag gegeben. Siri, Googles namenloser Assistent, Alexa und Bixby sind somit die gr├Â├čten Konkurrenten f├╝r Suchmaschinen und damit das konventionelle SEO. Warum? Mit Sprachassistenten kommunizieren die User anders, als mit ihrer Tastatur. Daher sind einige Hinweise zu beachten.

1. Schreibstil anpassen

Nutzer sprechen mit ihrem Sprachassistenten so wie mit einer realen Person. F├╝r die SEO-Arbeit bedeutet das, dass der formelle Stil, der in der Schriftsprache ├╝blich ist, auf Suchanfragen durch den Sprachassistenten nicht anspricht. Ein informeller Stil mit g├Ąngigen Phrasen und W-Fragen hingegen kann gut von Sprachassistenten gefunden werden.

2. Suchphrasen umstellen

Sprachassistenten k├Ânnen Longtail-Keywords und Suchphrasen besser finden, als einzelne Schl├╝sselw├Ârter. Diese sind h├Ąufig nicht ausformuliert, um gute Rankingpositionen nicht durch Stoppw├Ârter zu riskieren. Da viele Audio-Suchanfragen au├čerdem als Frage formuliert sind, macht es Sinn, ganze Fragen zu formulieren und beispielsweise als ├ťberschrift zu verwenden.

3. Audiogramme einf├╝gen

Zus├Ątzlich k├Ânnen einzelne Text- sowie Bildpassagen mit h├Ârbaren Elementen unterlegt werden. Zitate und besonders wichtige S├Ątze werden auf diese Weise hervorgehoben. Die Sprachinhalte der Audiogramme triggern au├čerdem Googles Algorithmus bei sprachaktivierten Suchanfragen. Aktiv h├Ârbare Inhalte sind also ein gro├čer SEO-Vorteil.

Umstellung, die sich lohnt

F├╝r Webseiten-Betreiber ist es daher wichtig, den Stil ihrer Texte anzupassen und informeller, also umgangssprachlicher zu formulieren. Das mag f├╝r viele Redakteure und Texter eine gro├če Umstellung sein, da ein Schreibstil in langj├Ąhriger Arbeit entsteht und es sehr schwerf├Ąllt, sich einen neuen anzueignen.

├ťbt man den weniger formellen Sprachstil aber peu ├á peu und baut ihn vor allem in die ├ťberschriften ein, dann entwickelt er sich mit der Zeit. Auch das zus├Ątzliche Einf├╝gen von auditiven Inhalten ist ein Arbeitsschritt, der schon bald zur Routine wird. Um trotz guter klassischer SEO-Arbeit in der enormen Quantit├Ąt der Sprachsuchanfragen nicht unterzugehen, sollte mit dem Implementieren von Elementen, die den Google Algorithmus triggern, nicht gez├Âgert werden.

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