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Archiv für 08. Mai 2019

4 Tipps zur Conversion Rate Optimierung

Mittwoch, 08. Mai 2019

Suchmaschinenwerbung- und Optimierung gehören zu den wichtigsten Bausteinen einer erfolgreichen Strategie im Online Marketing. Mithilfe der Schaltung von Werbeanzeigen in Suchmaschinen wie Google und Co. (SEA) und organischer Suchmaschinenoptimierung (SEO) können Unternehmen im World Wide Web eine hohe Reichweite und Sichtbarkeit erzielen. Allerdings gibt es bei diesen Teilgebieten einige Dinge zu beachten. Die sogenannte Conversion Rate Optimierung beispielsweise ist für ein erfolgreiches Suchmaschinenmarketing unerlässlich.

Was ist eine Conversion Rate Optimierung?

Die Conversion Rate Optimierung, kurz CRO, hat die Absicht, das Verhältnis zwischen den Besuchern einer Website und den dort von ihnen getätigten Conversions, also zuvor definierten Handlungen wie Kaufabschlüssen oder Anmeldungen, zu verbessern. Mithilfe dieser Maßnahme können Erfolge leichter verstanden und skaliert sowie der Return on Investment (ROI), die Kennzahl zur Messung des Gewinns einer unternehmerischen Tätigkeit, besser kalkuliert werden.

1. Eine benutzerfreundliche Landingpage ist das A und O

Da eine Landingpage häufig der erste Kontakt zwischen Websitenutzer und Unternehmen ist, gilt es hier einen positiven ersten Eindruck zu vermitteln. Überzeugt die Landingpage schon in den ersten Sekunden nicht, ist der Besucher meist schnell wieder weg. Besonders wichtig ist ein gut strukturierter Aufbau, der den Nutzer nach möglichst kurzer Zeit zum gewünschten Conversion-Ziel führt. Dazu gehören beispielsweise Elemente wie ein ausreichend sichtbares Logo, eine prägnante Headline, ein übersichtlich gestaltetes Produktangebot sowie ansprechende und interessante Bilder. Ein Call to Action (CTA) sollte auch vorhanden sein, um auf die gewünschte Handlung hinzuweisen. Testimonials, also Empfehlungsbeispiele voriger Kunden, und Trustsiegel unterstützen positive Reaktionen des Users. Neben diesen Bestandteilen muss jedoch zudem auf eine gute Performance der Website – unter anderem schnelle Ladegeschwindigkeiten – geachtet werden.

2. Verwendung von Nischen Keywords

Nischen Keywords bieten einige Vorteile, denn mit ihnen wird nicht nur der an einem bestimmten Begriff interessierte Besucher zur Website gelockt – es werden auch diejenigen auf die Seite weitergeleitet, die sich bereits konkret für den Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung interessieren. Beispielsweise könnte ein relevantes Keyword für einen Make-Up-Anbieter „make-up ohne tierversuche“, anstatt nur „make-up“ sein. Somit entsteht weniger Nutzeraufkommen, also Traffic, auf der Website. Gleichzeitig sinken jedoch auch die Streuverluste, da nur die Besucher angesprochen werden, die wirklich kaufen möchten. Daraus resultieren eine steigende Sichtbarkeit sowie Conversion Rate. Positiver Nebeneffekt: Durch die effiziente Strategie werden auch Kosten eingespart.

3. Permanentes Monitoring

Monitoring, die stetige Überwachung aller Datenvorgänge, ist für eine erfolgreiche Strategie der Suchmaschinenoptimierung unumgänglich. Nur wer die relevantesten Kennzahlen wie die Conversion- und Absprungrate immer im Blick hat, kann langfristig weitere Maßnahmen planen. Die Absprungrate ist neben der Conversion von großer Bedeutung, da es genauso wichtig zu wissen ist, warum die Seite an einem bestimmten Punkt verlassen wird. Auch kann durch Monitoring sofort auf Veränderungen wie den Markteintritt eines Konkurrenten reagiert und die Website daraufhin angepasst werden.

4. Die Zielgruppe mithilfe von Daten verstehen

Unternehmen sollten ausreichend über ihre eigene Zielgruppe informiert sein. Das Sammeln von Daten ist gerade zu unserer Zeit ein leichtes Spiel. Die Schwierigkeit ist hingegen das Verknüpfen der zuvor aufgenommenen Informationen, um hilfreiche Erkenntnisse zu gewinnen. Kunden erwarten zunehmend die persönliche Ansprache von Unternehmen. Um ihnen dies zu ermöglichen, sollte man das Suchverhalten der Nutzer verstehen. Gelingt dies, können unter anderem Landingpages zielgruppenspezifischer erstellt werden. Beispielsweise ist es möglich, dass Kunden in einem bestimmten Gebiet in Deutschland eher nach Make-Up suchen, das ohne Tierversuche hergestellt wurde. In einer anderen Region kann dies womöglich aber irrelevant sein. Daher ist es wichtig, die Landingpages des jeweiligen Ortes mithilfe dieser gesammelten Einsichten anzupassen.

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