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Die 6 Eckpunkte eines erfolgreichen Email-Marketings

Mithilfe der Email als Online-Marketing Tool kann eine m√∂glichst gro√üe Kundenanzahl erreicht werden, die sich f√ľr Waren oder Dienstleistungen interessieren.¬†Zudem ist es eine der √§ltesten (genauer gesagt einer der ‘althergebrachten’) Wege, um miteinander in Kontakt zu treten. Forschungsergebnisse zeigen, dass diese Strategie nur bei angemessenem Gebrauch ihren Zweck erf√ľllt.

Ein wahlloses Verschicken von Email-Nachrichten an jeden beliebigen Empfänger hat mit gezieltem Vorgehen nichts zu tun. Durch solch ein Verhalten ist das Email-Marketing in Verruf geraten. Dennoch gibt es ein paar Methoden, um eine größere Zielgruppe zu akquirieren. So stellt sich ein schnellerer Erfolg ein.

1. Veranschlagen eines konkreten Angebots

In einem Artikel auf ‘Marketing Experiments’ wurde ein treffendes Zitat aufgebracht, welches die Absicht jeder einzelnen Email in wenigen Worten zusammenfasst: ‘Genauigkeit √ľberzeugt. Im Marketing sollte es keine allgemeinen Nachrichten geben. Der H√§ndler kommuniziert absichtlich. Diese Absicht sollte ausschlaggebend sein f√ľr alles, was wir zur Sprache bringen. Es sollte jedes Wort beeinflussen, vielleicht sogar auch einschr√§nken’.

Wenn eine Email nur ein Verweis auf die eigene Existenz ist, liegt die Erfolgsquote bei 100 Prozent…dass sie als Erinnerung fungiert. Und auch auf die Erkenntnis bezogen, dass man nutzlose Nachrichten versendet. Mithilfe von Pr√§zision erh√∂ht sich der tats√§chliche Erfolg.

Die Betreffzeile sollte das Ziel der Nachricht prägnant wiedergeben. Überdies sollte der Inhalt das Angebot verständlich machen. Es geht nicht darum, mit der Email Waren zu verkaufen. Dies geschieht auf der Webseite. Das Angebot muss konkret genug sein, damit Kunden die Seite im Netz aufrufen.

2. Ein richtiges Verkaufsangebot f√ľr die richtige Zielgruppe

Das Angebot ist klar formuliert. Was jedoch nicht hei√üt, dass die Kundschaft dem Aufruf augenblicklich nachkommt. Vor allem dann nicht, wenn zwischen dem Verkaufsangebot und dem Empf√§nger keine Verbindung besteht. Hier kann der Anbieter punktgenaue Argumente f√ľr sein hervorragendes Angebot aufbringen - bei einer falschen Zielgruppe wird es trotzdem kein Interesse wecken. Dasselbe gilt bei einer unpassenden Pr√§sentation.

Eine professionelle Marketing-Kampagne ber√ľcksichtigt sowohl den K√§ufer als auch den Verk√§ufer. Sie ist in der Lage, zur richtigen Zeit am richtigen Ort Informationen zu √ľbermitteln. W√∂chentliche Emails sind l√§stig und regen kaum Kunden zum Kauf an. Im Falle eines Online-Versandhandels m√ľssen regelm√§√üig Nachrichten versendet werden, um die Kundschaft an die neuesten Sonderangebote zu erinnern.

Auf diese Weise l√§sst sich umgehend eine hohe Leserschaft erreichen. Man muss nur √ľberlegen, an wen sich die Emails richten und warum die Webseite von den Kunden besucht werden soll.

3. Kommunikation wie in den sozialen Medien

Nachrichten im Stil von Handzetteln, die t√§glich in den Briefk√§sten landen, werden dementsprechend behandelt…und weggeworfen. Viele betrachten Emails als Werbungen. Grunds√§tzlich ist diese Einstellung nicht negativ, dennoch ziehen solche Nachrichten nur eine geringe Kundenzahl an. Stattdessen sollte man es so machen wie in den sozialen Medien. Wenn jeder Post wie Werbung daher k√§me, w√ľrden sich die Follower irgendwann abwenden. Deshalb lassen sich Emails als weiteren Weg zur Sozialisierung in Betracht ziehen. So soll es ja auch sein - man bleibt mit Familie und Freunden in Kontakt. Ein Blick auf das Beispiel von ‘Marketing Experiments’ zeigt, wie eine ‘packende Email’ aussehen k√∂nnte.

4. Aller Anfang ist schwer

Der Erfolg stellt sich nicht sofort mit der ersten Email-Nachricht ein. Sie kann allerdings als Wegbereiter dienen. Es braucht etwas Zeit und M√ľhe, bis alle M√∂glichkeiten der Kampagne ausgesch√∂pft sind. Das Email-Marketing geh√∂rt zu den √§lteren Marketingstrategien im Netz. Folglich kommt es weniger auf Vermutungen, sondern mehr auf analytisches Denken an. Manchmal k√∂nnen die Statistiken wirklich √ľberraschen.

Einige Anbieter haben mit Sicherheit statistische Antworten auf die Frage gelesen, wann und an welchen Tagen Emails zu verschicken sind. Dar√ľber gab es schon mehrere Studien. Mit dem Ergebnis, dass es hier weder richtige oder falsche Antworten gibt. Ein Anwalt ruft seine Emails vielleicht zwischen 10 und 14 Uhr ab. Eine Krankenschwester hingegen zwischen 10 Uhr morgens und 10 Uhr nachts. Deshalb sind solche Forschungen ein guter Ansatz zur Strategieplanung, doch wirklich aussagekr√§ftig sind nur die eigenen statistischen Erhebungen. Folglich n√ľtzt Genauigkeit viel mehr als Allgemeing√ľltigkeiten. Mit zunehmenden Fachkenntnissen wird auch die Kampagne mit jeder Emailnachricht an Professionalit√§t gewinnen.

5. Verdeutlichung des Wertes

Von der Betreffzeile bis hin zum Inhalt und Bildern muss der Leser den offerierten Wert erkennen. In der SEO-Welt ist oft von wenigen Sekunden die Rede, in denen das Kundeninteresse angeregt wird. Dasselbe gilt bei Emails, allerdings unter anderen Bedingungen.

Sollte die Webseite von einem Nutzer angeklickt werden, muss ein gewisses Interesse an den Produkten oder Dienstleistungen vorliegen, denn der Seitenaufruf geschah nicht zuf√§llig. Ein Emailleser erwartet, dass ihm etwas Lesenswertes geboten wird. Immerhin kam der Anbieter auf ihn zu und nicht umgekehrt. Es geht ihm nicht darum zu schauen, was er kriegen kann. Er sucht nach Gr√ľnden, um die Email zu l√∂schen. Wenn die Aussagekraft der Nachricht offenkundig ist, wird sich ein potentieller K√§ufer mit gr√∂√üerer Wahrscheinlichkeit auf das Angebot einlassen.

6. Konkret fragen statt viel zu verlangen

Eine Email mit Aufrufen wie ‘Melden Sie sich jetzt f√ľr nur 10 Pfund im Monat an’ geht in der Regel unter. Sie soll nicht zum Kauf n√∂tigen, sondern nur zum Anklicken animieren. Hinter dem Klick verbirgt sich die wirkliche Ware. Bei einer direkten Ansprache an die Kundschaft d√ľrfte das nicht allzu schwer fallen. Ungeachtet dessen muss der Anbieter deutlich werden. Es geht darum, etwas zu verkaufen. Auf Unmissverst√§ndlichkeit gehen die meisten Personen eher ein. Vage Formulierungen verleiten wiederum zum L√∂schen der Nachricht.

Mit Emails Beziehungen aufbauen

Wer m√∂chte schon gleich nach der ersten Begr√ľ√üung eine feste Partnerschaft eingehen? √úblicherweise wartet man anfangs ab und l√§sst sich dann auf den n√§chsten Schritt ein. Bei zielf√ľhrenden Email-Kampagnen sieht man dem Kunden in die Augen. Vielleicht reagieren sie nicht unverz√ľglich, aber die erste H√ľrde ist bereits √ľberwunden. Anschlie√üend befolgt man die oben aufgef√ľhrten Richtlinien. Wenn der Anbieter sich daran orientiert, wirken die Marketingstrategien wie kraftvolle Werkzeuge in der virtuellen Welt.

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