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AdWords wird zu Google Ads und setzt auf k√ľnstliche Intelligenz

Google hat eine bedeutende Ver√§nderung f√ľr Werbetreibende angek√ľndigt: Ab 24. Juli wird der Suchmaschinengigant seine Anzeigen-Plattform AdWords umbenennen. Die hei√üt fortan Google Ads. Doch nicht nur der Name √§ndert sich. Auch einige der wichtigsten Funktionen werden in Zukunft anders strukturiert sein. Dadurch soll es einfacher werden, professionelle Anzeigen-Kampagnen zu entwickeln.

Googles Erfolgskonzept hat den Anzeigen-Markt revolutioniert

Bereits seit 2000 bietet Google √ľber seinen Online-Dienst AdWords Werbeanzeigen im Internet an. Die werden auf der Ergebnisseite der Suchmaschine und auf Partnerseiten im Netz ver√∂ffentlicht. Das Grundprinzip ist so einfach wie genial: Die Werbetreibenden legen ein maximales Budget f√ľr ein bestimmtes Keyword fest. Wenn ein User nach diesem Wort sucht, f√ľhrt Google im Hintergrund eine Art Auktion durch. Dem Suchmaschinen-Nutzer werden dann nur die Anzeigen mit den h√∂chsten Geboten pr√§sentiert. Mit diesem Konzept hat sich der Konzern zum Marktf√ľhrer im Bereich Online-Werbung entwickeln k√∂nnen. Im vergangenen Jahr setzte Google fast 100 Milliarden US-Dollar im Anzeigengesch√§ft um. Das ist deutlich mehr als Konkurrenten wie Facebook oder Bing erwirtschafteten.

Innovation war dringend notwendig

Doch seit der Anfangszeit von AdWords ist viel passiert. Zum Beispiel nutzen die meisten Menschen heute t√§glich mobile Endger√§te wie Smartphones oder Tablets. AdWords war aber f√ľr Desktop-PCs entwickelt worden. Au√üerdem hat sich das Angebot von Google selbst in den vergangenen Jahren stark erweitert. Immer neue Features und Tools kamen hinzu, zum Beispiel der Keyword Planer oder AdWords Express. Letzteres sollte als Light-Version mit weniger Funktionen die Entwicklung von Anzeigen-Kampagnen vereinfachen. AdWords Express blieb aber hinter den Erwartungen zur√ľck. Es arbeitete sehr grob und war zu intransparent. Das neue Google Ads setzt auf eine andere L√∂sung.

Der neue Clou: KI-gest√ľtzte Kampagnen

In Zukunft wird Google Ads dem Werbetreibenden mit k√ľnstlicher Intelligenz unter die Arme greifen. Mittels Machine Learning wird das Programm selbst√§ndig dazu beitragen, dass die Kampagne erfolgreich wird. Von sogenannten ‚ÄěSmart Campaigns‚Äú sollen vor allem kleine und mittlere Unternehmen profitieren. Denn die haben in der Regel begrenzte Ressourcen zur Verf√ľgung. Oft fehlt ihnen ganz einfach die Zeit, um eine Kampagne fortlaufend zu beobachten und zu verbessern. Die k√ľnstliche Intelligenz soll Abhilfe schaffen, indem sie √§hnliche Kampagnen als Vorbilder verwendet. Mit automatisch optimierten Einstellungen kann das Budget sinnvoll einsetzt werden - auch ohne Fachkenntnisse im Online-Marketing. Sollte Google Ads halten, was es verspricht, dann k√∂nnte es eine neue Revolution im Anzeigen-Gesch√§ft einleiten.

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