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Mobiles E-Mail-Marketing: 5 Tipps fĂŒr mobil optimierte Mails

Mit der immer stĂ€rker werdenden Nutzung von Smartphones gegenĂŒber Desktop-PCs und Laptops verĂ€ndert sich auch die Planung von E-Mail-Marketing; insbesondere wenn es darum geht, E-Mails fĂŒr mobile EndgerĂ€te so zu gestalten, dass eine Handlung des Kunden hervorgerufen wird.

Warum E-Mail-Marketing?
Obwohl die Text- und Instant-Messaging-Kommunikation sehr beliebt ist, stĂŒtzen sich viele Verbraucher weiterhin auf E-Mails als die wichtigste Form der Kommunikation mit einem Unternehmen bzw. einer Marke. Auch Unternehmen nutzen E-Mails als primĂ€res Mittel, um Sales und andere zeitlich begrenzte Aktionen anzukĂŒndigen, sowie fĂŒr AuftragsbestĂ€tigungen, Retoure-Verfahren, Stornierungen und sonstige transaktionsbasierte Kommunikation zwischen Unternehmen und Verbraucher.

In Anbetracht der Bedeutung von E-Mails fĂŒr Verbraucher bei EinkĂ€ufen und der Zufriedenheit des Prozesses, ist es unerlĂ€sslich fĂŒr Unternehmen, ihre E-Mails auf eine gute Mobil-Anpassung zu prĂŒfen. Die ĂŒberwiegende Mehrheit der Smartphone-Nutzer ruft E-Mails mobil ab und das sehr schnell. Mobil optimierte E-Mails mĂŒssen also die sehr kurze Aufmerksamkeit der Nutzer berĂŒcksichtigen. Ergo: Inhalte mĂŒssen schnell geladen und einfach zu verstehen sein. Zudem muss es einen klaren und simplen Call to Action geben.

Tipp 1: Wenig zoomen, einfacher klicken
Die wachsende Anzahl der Nutzer, die ihre Mails mobil abrufen, macht es erforderlich, E-Mails entsprechend zu optimieren. Kein User wird sich mit einer nicht-optimierten Mail beschÀftigten, bei der er viel scrollen und zoomen muss, um deren Inhalt zu erfassen. Dies ist nicht nur umstÀndlich, sondern lÀsst den Absender zudem unprofessionell erscheinen. Klickraten können aufgrund eines schlechten Designs erheblich einbrechen.

Mobile E-Mails mĂŒssen nicht nur ansprechend anzusehen sondern funktional sein. Fast alle E-Mails enthalten anklickbare Links, die den EmpfĂ€nger zu einem Kauf ermutigen sollen oder ihm weitere Informationen bieten. Anklickbare Bereiche mĂŒssen also ĂŒber eine ausreichende GrĂ¶ĂŸe verfĂŒgen; im Idealfall 40-50 Pixel. Um Informationen klar zu prĂ€sentieren, empfehlen sich fĂŒr Text eine GrĂ¶ĂŸe von 14 Pixel und 20-22 Pixel fĂŒr Überschriften. Anklickbare Links sollten zudem nicht nebeneinander oder in unmittelbarer NĂ€he zueinander platziert werden. Verklickt sich der User hier, ist der Weg zurĂŒck zur eigentlichen Mail sehr umstĂ€ndlich.

Tipp 2: Kurze Betreffzeilen, vertrauenswĂŒrdige Absender
In der mobilen Nutzung entscheiden User binnen Sekunden, ob sie eine Mail öffnen oder nicht. Kann der Nutzer den Absender klar zuordnen, ist die Öffnungsrate höher. Zudem sollten Betreffzeilen ansprechend formuliert sein. E-Mails mit kurzen und prĂ€gnanten Betreffzeilen werden viel hĂ€ufiger geöffnet. Zudem werden lange Betreffzeilen auf Smartphones in den meisten FĂ€llen nicht komplett angezeigt. Eine LĂ€nge von 60 Zeichen ist ideal. Weiterhin sollten kurze Snippet-Texte verwendet werden, die auf Smartphones meist zwischen dem Betreff und dem E-Mail-Body angezeigt werden. Darin können die EmpfĂ€nger direkt angesprochen werden.

Tipp 3: Leichtes Design
Alle Komponenten einer mobil-optimierten Mail sollten zusammen eine ĂŒbersichtliche und „leichte“ Mail ergeben. Auch wenn mobile Standards und Internet-Geschwindigkeiten gegenĂŒber Desktop-PCs aufholen, sind mobile EndgerĂ€te einfach noch nicht ganz so schnell. Zudem sind User, wenn sie mobil ihre Mails abrufen, in der Regel unterwegs oder anderweitig beschĂ€ftigt. Mails mĂŒssen daher schnell geladen sein. Als Faustregel kann hier gelten: mobile E-Mails sollten nicht grĂ¶ĂŸer als 20 kb sein. Zudem werden Bilder, Grafiken und Buttons nicht auf allen GerĂ€ten automatisch geladen. An dieser Stelle sollte also ein Alternativtext hinterlegt sein, der erscheint, wenn das Bild nicht geladen wird. Einfacher kann es hier sein, Bilder einfach zu verlinken, anstatt sie in die E-Mail einzubetten. Um den Wiedererkennungswert zu steigern, ist eine Header-Grafik empfehlenswert. Ansonsten sollte auf eine Minimierung des Bildmaterials gesetzt werden

Tipp 4: Landingpages optimieren
Mit dem mobil-optimierten Design einer E-Mail allein ist es nicht getan. Ebenso mĂŒssen auch die Landingpages, auf die ĂŒber die E-Mail verlinkt wird, mobil gut funktionieren. Links, die auf normale Landingpages verweisen, fĂŒhren zu EnttĂ€uschung des Nutzers und hohen Absprungraten. Intuitive Handhabung, kurze Ladezeiten und ein ĂŒbersichtlicher Aufbau sind ein Muss fĂŒr Landingpages und Shops. Newsletter und Landingpage mĂŒssen zusammenwirken, damit eine Kampagne erfolgreich sein kann.

Tipp 5: Testen und analysieren
Wenn eine mobile Strategie einmal aufgebaut wurde, muss sie regelmĂ€ĂŸig getestet werden. Mit neuen MobilgerĂ€ten oder Inbox-Updates Ă€ndert sich hĂ€ufig auch die Darstellung des Codes. Test-Mails sollten zudem an viele verschiedene GerĂ€te versendet werden; insbesondere mit unterschiedlichen Betriebssystemen, Plattformen und BildschirmgrĂ¶ĂŸen. Dabei sollten auch die Cutoffs der Betreffzeile und des Pre-Headers kontrolliert werden, um sicherzustellen, dass es zu keinen MissverstĂ€ndnissen kommt oder die Marke bzw. das Angebot falsch dargestellt werden.

Fazit
Die Mobil-Optimierung von E-Mails zielt nicht fĂŒr auf eine Verbesserung der Öffnungsraten ab. Sie soll zudem Newsletter-Abmeldungen verhindern und sich direkt an die wachsende Zahl von Nutzer wenden, die mobil einkaufen. Verbraucher werden dabei immer anspruchsvoller, was mobil-optimierte E-Mails angeht. Unternehmen mĂŒssen daher regelmĂ€ĂŸig ihre Taktiken anpassen, um der Gefahr zu entgehen, Kunden und UmsĂ€tze zu verlieren.

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