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News

26.10.2018

Facebook lockt Nutzer mit modifizierter Realität

Die moderne Welt der Technik entwickelt sich stetig weiter und innovative Neuerungen erobern den Globus jeden Tag mehr. Um sich langfristig auf dem Markt profilieren zu können, steckt auch Facebook seine Hoffnungen in den technischen Fortschritt und investiert in Augmented und vor allem Virtual Reality. Facebooks VR-Vizepräsident Andrew Bosworth prognostiziert eine Milliarde Nutzer für diese revolutionäre Technik und hat genaue Vorstellungen, wie die Zukunft der Plattform aussieht.

Ziel und Motivation

Ziel ist es, Menschen miteinander zu verbinden und die Grenzen des Bisherigen zu überschreiten. Die Vision, dass Menschen in neue Dimensionen eintauchen, soll nun Wirklichkeit werden. Doch welche Auswirkungen wird VR auf die Menschen haben und was erhofft man sich?

Von der Gaming-Branche zum Alltag

Dass VR in der Gaming-Branche in Form von aufsetzbaren Brillen bereits erfolgreich etabliert ist, ist längst kein Geheimnis mehr. Doch auch im allgemeinen gesellschaftlichen Alltag soll diese Technik nun effektiv angewandt werden. Tablets und Smartphones sind Technologien, die an ihre Grenzen gestoßen sind, wenn es darum geht, Menschen, die physisch nicht beieinander sind, miteinander zu verbinden. Die Vision Bosworths sieht eine drastische Veränderung und Verbesserung der Kommunikation über Distanzen hinweg vor. Die Rede ist von Video-Telefonie. Mittels VR sollen natürlich aussehende Avatare, die Mimiken beherrschen und Gesichtszüge übernehmen können, in einem Telefongespräch eingebaut werden, sodass man einer echten Konversation mit seinem Gegenüber so nah wie möglich kommt. Gerade in Situationen, in denen eine reale Begegnung nicht möglich ist, kommt in Zukunft VR zum Einsatz.

Augmented Reality = Virtual Reality? Nein!

Auch die Augmented Reality (AR) passt in die Strategie des Facebook VR-VizepräsidentenBosworth. Seines Erachtens geht Augmented Reality noch einen Schritt weiter als Virtual Reality. Der Unterschied liegt in der Umgebung. Denn bei Augmented Reality wird eine erweiterte Realität dargestellt. Statt einer vollkommen simulierten Welt sieht der Mensch die normale Umgebung, aber mit zusätzlichen Features. So sieht man beispielsweise beim Betrachten einer Sehenswürdigkeit virtuell Zusatzinformationen über den historischen Kontext.

Zukunft bleibt offen

Andrew Bosworthist überzeugt, mit diesem Vorhaben eine Milliarde Nutzer gewinnen zu können und Facebook somit auf das nächste Level technischen Fortschrittszu heben. Laut Bosworth könnte man mit diesen Erweiterungen irgendwann beliebig seine eigenen Sinne schärfen und Hintergrundgeräusche ausblenden, ohne mit Implantaten zu hantieren. Inwiefern sich seine Vision als realisierbar herausstellt, zeigt die Zukunft.
 
 

26.10.2018

Die 5 wichtigsten Content Marketing Trends 2019

Für das Ziel langfristig relevanten Content zu produzieren, müssen Unternehmen ihre Inhalte stets an das Medienverhalten der potentiellen Kunden anpassen. Denn der Nutzer steht im Fokus des Geschehens und verkörpert die allgemeinen Interessen des Mainstreams. Dadurch steigt die Erwartungshaltung und der persönliche Anspruch eines Unternehmens, seinen Content immer mit entsprechendem Aktualitätsbezug, unterstrichen mit einer persönlichen Note, zu präsentieren. Um dieser Erwartung weiterhin gerecht zu werden, stellen wir Ihnen die wichtigsten Content Marketing Trends vor:

1. Evergreen Content

Hierbei handelt es sich um Inhalte, die im Laufe der Zeit nicht an Relevanz verlieren und somit langfristig Traffic generieren. Sie haben im Gegensatz zum temporären Content kein Verfallsdatum und werden regelmäßig aktualisiert. Darüber hinaus schafft er dauerhaft den besten Return on Investment (ROI) in Bezug auf die Marketingziele eines Unternehmens. Er macht das Content Marketing von Anfang an wertvoll.

2. Voice Search

Da in den letzten Jahren die Qualität der Sprachsteuerung und -erkennung rapide gestiegen ist und diese dadurch an Beliebtheit dazugewonnen hat, gewöhnen sich die Menschen immer mehr daran, bei Suchaufträgen ganze Sätze zu sprechen, anstatt ihre Suche manuell mit einzelnen aneinandergereihten Begriffen einzutippen. Dahingehend sollte jedes Unternehmen zukünftig optimieren, Inhalte nach den Kriterien ganzer Sätze auffindbar zu machen.

3. AR/VR

Sowohl Augmented als auch Virtual Reality werden als revolutionäre Technologien gesehen, die sich innerhalb der nächsten zwei Jahre im Mainstream etablieren werden. Experten sagen voraus, dass AR/VR bis 2020 bis zu 150 Milliarden US-Dollar an Einnahmen erzielen werden, was bedeutet, dass die Produktion von visuellen Inhalten für jedes Unternehmen unverzichtbar wird.

4. Influencer Marketing

Sogenanntes Influencer Marketing wird gezielt eingesetzt, um Content an eine bestimmte Zielgruppe zu richten. Dabei werden vermehrt Influencer anstelle von Prominenten auf Social Media Plattformen angeworben, die eine Werbebotschaft des Unternehmens direkt in der homogenen Community platzieren. Dies erweist sich gerade für das Unternehmen als lukratives Instrument, um sich im Vordergrund zu positionieren.

5. Videos

Kurze inhaltsvolle Videos prägen sich viel intensiver ein als lange Erklärtexte und fungieren als absolutes Mittel, wenn es um Kundenbindung, Imageaufbau und Verkauf geht. Bis 2019 sollen Videos mehr als 80% des gesamten Web-Traffics beanspruchen. 90% der Kunden geben an, dass Produktvideos ihnen helfen, Kaufentscheidungen zu treffen.
 
 

26.10.2018

Google Smart Campaigns: effektives Tool für großen Markt

Mit Smart Campaignsrollt Google nun auch in Deutschland einen Kampagnen-Typ aus, der sich bereits diesen Sommer in den USA bewährt und fest etabliert hat. Diese sind Teil der neu strukturierten Werbeformate von Google. Aus Google Adwords wurde Google Ads, wozu auch die Smart Campaigns gehören.

Wen spricht dieses Tool an?

Mithilfe von maschinellem Lernenzielt die selbstständig lernende KI Smart Campaigns darauf ab, kleine und mittelständige Unternehmen beim Erreichen ihrer Werbeziele zu unterstützen und die Verwaltung und Optimierung ihrer Kampagnen zu vereinfachen. Damit erschließt Google mit seinem Tool einen sehr attraktiven Markt, zu dem rund 90% der deutschen Unternehmen zählen.

Was bewirken die Smart Campaigns?

Für Google ist dieses Geschäft besonders deswegen profitabel, weil es vielen der KMU an Expertise und Personalmangelt, um selbst funktionierende Online-Werbung zu schalten. Dadurch kann das Potential von Digital-Marketing oft nicht ausgeschöpft werden. Diese Lücke nutzt Google und verspricht mit seinem Tooleinen minimalen Verwaltungsaufwand für das Unternehmen und die besten Ergebnisse innerhalb einesvorgegebenen Budgets zu erzielen.

Was sind Voraussetzungen, um das Tool zu nutzen?

Um von den Smart Campaigns zu profitieren, müssen die Verantwortlichen der Unternehmen nur einen Anzeigetextschreiben, das Budget festlegen und das Produkt oder die Dienstleistung auswählen. Zusätzlich sollte der Unternehmer seine persönlichen Performance-Ziele wie Webseiten- oder Ladenbesuche definieren, damit Machine-Learning-Algorithmen die Verwaltung und Optimierung von Zielgruppen übernehmen können.

Selbstständiges Feature zur Bilderverwertung

Ein essentielles Feature der Smart Campaigns ist der „Image Picker". Dieser erleichtertdem Werbetreibenden die Entscheidung, welche Bilder und Texte dieser innerhalb einer Kampagne verwenden sollte. Image Picker arbeitet dabei selbständig und bedient sich an vomUnternehmerbereitgestellten Bildern, Logos, Überschriften und Beschreibungen und testet verschiedene Kombinationen, um so Display-Anzeigen zu optimieren.
 
 

04.10.2018

Studienergebnis: So funktioniert der perfekte Werbewirkungsfunnel

Die großangelegte Studie der G+J e|MSnamens „Von Native über digitale AdSpecials zu Influencern und Data – was wirkt wie?"beschäftigt sich mit der Werbewirkung verschiedener Formate im Netz. Klar ist, dass es immer schwieriger wird, User mit Werbung jeglicher Art anzusprechen beziehungsweise zu überzeugen. Dennoch kommen Kommunikationsstrategien im Jahr 2018 nicht mehr ohne den Einsatz von Werbung auf digitalen Kanälen aus.

Unendliche Möglichkeiten – unendlich viele Reize für den Nutzer

Entscheidend ist es, das Format zu finden, das Buyer Personas wirklich anspricht. Dabei hat die Studie den kompletten Werbewirkungsfunnel von Ad-Awareness über Ad-Recognition, Brand-Awareness, Brand-Sympathy bis hin zur Intention-to-Buy und Actions-Taken untersucht. Herausgefunden wurde, welches Format zu welcher Zeit am meisten Nutzen verspricht.

Die Vorteile der einzelnen Maßnahmen

Ad-Specials generieren durch überraschende Akzente hohe Aufmerksamkeit beim Nutzer und unterstützen damit die Ad-Awareness, dass Nutzer also die Werbung bemerken, die Ad-Recognition, dass sie die Anzeige wiedererkennen und die Brand-Awareness, dass sie sich der Marke bewusst sind.

Anschließend kann mit Native Advertising gearbeitet werden: Der User schenkt der Marke bereits seine Aufmerksamkeit und möchte nun für ihn individuelle nutzbringende Informationen erhalten. Hier kommt die Geschichte der Marke zum Tragen, die beim User die Brand-Sympathy und die Inention-to-Buy stärkt.

Ist der Nutzer sich der Marke bewusst und hat eine Idee, was sie ihm persönlich bietet, kommen Influencer ins Spiel. Sie sorgen am Ende des Wirkungsfunnels nun als Impulsgeber für die User-Aktivierung. Ihre positiven Erlebnisse mit einer Marke führen nicht selten zum Produktkauf seitens des Nutzers.

Fazit: Der Mix macht's

Für die intelligente Nutzung des Potenzials von Werbekampagnen ist es daher essentiell, den passenden Mix verschiedener Digitalformate zu kreieren. So ist die maximale Wirkung für die Markenkommunikation garantiert.
 
 

04.10.2018

KI als Mehrwert im Kundenservice – das können die Chatbots jetzt schon

Sind Chatbots dem menschlichen Kundenberater im Netz wirklich überlegen? Einen klaren Vorteil sollen sie zumindest zukünftig bieten: Nutzer sollen bei ihnen nicht nur Informationen erhalten, sondern gleich bezahlen können. Dies zumindest ist die Version der Unternehmen Wirecard und Cognigy.

Gute User-Experience garantiert

Je mehr die Chatbots auf die Nutzeranfragen eingehen, desto besser ist die User-Experience. In vielen Branchen werden sie bereits eingesetzt und sind längst nicht mehr nur dazu da, Datenbankabfragen durchzuführen. Vielmehr fällt den KIs eine Beraterfunktion zu, die sie bereits gut ausführen. Dennoch ist es derzeit noch nötig, den Kauf in einer separaten Anwendung abzuschließen, was die Customer Journey ungünstig unterbricht. Dies soll sich künftig ändern.

Chatbots erfreuen sich anhaltender Beliebtheit

Nutzer kennen es aus der realen Welt, dass sie der Verkäufer, der sie beraten hat, auch zur Kasse begleitet und oft sogar abkassiert. Diesen Service erwarten sie zunehmend auch in der digitalen Welt. An die Beratung durch die Chatbots haben sich Kunden längst gewöhnt und nehmen diese gerne wahr. Facebook beispielsweise stellt 2018 bereits 200.000 Chatbots zur Verfügung – bei rasant steigender Tendenz.

Kunden möchte direkt beim Chatbot bezahlen

Die von Hubspot durchgeführte Studie „Hype vs. Realität" hat zum Ergebnis, dass nicht nur jeder zweite Befragte den Chatbot eines Unternehmens schätzt, sondern auch, dass jeder Vierte gern seine Produkte direkt über die Messenger-App ordern würde. Besonders jüngere Kunden stehen den Chatbots offen gegenüber und finden den Umweg nach der Beratung hinderlich.
 
 

04.10.2018

Google Maps begeistert mit neuen Funktionen

Immer mehr Deutsche pendeln vom Arbeitsplatz zur Wohnung und zurück. Dass viele für ihre Wegstrecke auf die Dienste von Google Maps zurückgreifen, hat nun weitere Gründe.

Ideale Wegstrecke dank Pendler Tab

Durch ein Update des Kartendienstes ist es jetzt möglich, dass den Autofahrern angepasste Echtzeitinformationen zur Verfügung gestellt werden. Doch auch Bahnfahrer profitieren – denn Google Maps verfügt auch über aktuelle Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Fällt also eine U-Bahn aus, kann der Dienst rasch eine Alternative anbieten. Schon vorm Losgehen weiß der Pendler also, ob seine Bahn Verspätung hat und er möglicherweise einen anderen Bahnhof ansteuern sollte.

Alle Informationen auf einen Blick

Wer mit verschiedenen Verkehrsmitteln pendelt, kann sich all jene inklusive Abfahrtszeiten, verschiedenen Fahrtmöglichkeiten und geschätzter Ankunftszeit angezeigt. Dies soll ermöglichen, den Tag besser zu strukturieren – beispielsweise auf den Heimweg in der Rushhour zu verzichten und stattdessen eher oder später zu fahren oder alternative Routen zu wählen.

Volle Bahnen vermeiden? Zukünftig kein Problem mehr

Im australischen Sydney besteht bereits eine Kooperation der Transport New South Wales mit Google Maps. Der große Vorteil: Die App kann Usern anzeigen, ob der nächste Zug voll oder leer ist beziehungsweise ob es noch möglich sein wird, einen Sitzplatz zu bekommen. Dieses Feature soll in absehbarer Zeit auch in anderen Metropolen eingeführt werden.

Musik steuern über Google Maps

Mit dem Update ist es außerdem möglich, Musik, die ebenfalls über das Smartphone abgespielt wird, auf dem Google Maps läuft, direkt über die Karten-App zu steuern. Dienste, mit denen dies funktioniert, sind Googles Streaming-Dienst Play Music, Spotify und Apple Music.
 
 

31.08.2018

Welche Chancen bieten LinkedIn und Xing für berufliches Networking?

Es war noch nie so einfach, so unkompliziert Kontakte innerhalb einer Branche zu knüpfen, wie über die sozialen Netzwerke LinkedIn und Xing. Der User präsentiert dort seinen kompletten Lebenslauf und bestenfalls auch Empfehlungen von ehemaligen Chefs und Kollegen. Über diese Präsenz kann sowohl der User als Privatperson als auch der Recruiter Kontakt aufnehmen und ein unbürokratisches Kennenlernen oder sogar einen Jobwechsel anbahnen.

Ziele der Karriere-Netzwerke

Beide Plattformen ermöglichen es ihren Nutzern, ein berufliches Netzwerk aufzubauen. Der große Vorteil ist, dass man direkt miteinander kommunizieren kann und sich aus einem fachlichen Dialog auch langfristige Kontakte ergeben, die dazu führen, gemeinsame Projekte zu realisieren.

Des Weiteren informieren die Plattformen über branchenspezifische Karriere- und Networking-Events und stellen Informationen, News und diverse Links bereit.

Auch die Jobsuche ist auf Xing und LinkedIn möglich. Es gibt ausgeschriebene Arbeitsstellen, Headhunter präsentieren ihre Suchaufträge und schreiben potenzielle Kandidaten direkt an.

Für Unternehmen wie auch Privatpersonen lohnt sich also ein aussagekräftiges Profil mit Referenzen und Arbeitsproben. Da die Plattformen durch administrative Teams und Redakteure betreut werden, sind auch eingegebene Daten stets nach neuestem Stand gesichert.

Unterschiede zwischen Xing und LinkedIn

Grundsätzlich ist Xing auf den deutschen Markt ausgerichtet, während LinkedIn international orientiert ist. Auch die Zielgruppen weichen ein wenig voneinander ab – Xing richtet sich allgemein an auf Karriere fokussierte Nutzer, LinkedIn besonders an Führungskräfte.

Die Nutzerfreundlichkeit ist auf beiden Plattformen vorhanden. Bei Xing ist sie aber der Übersichtlichkeit der Seite wegen größer als bei LinkedIn, das mit vielen Funktionen Verwirrung stiften kann.

Kommunikationsstrategien

Die beiden Karriere-Plattformen sind soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram. Der große Unterschied ist vor allem der dem Tenor geschuldete Auftritt: Professionell muss er sein. Der Lebenslauf enthält im besten Fall keine Rechtschreib- oder Grammatikfehler, das Profilfoto zeigt den User nicht im Urlaub und die Nachrichten sind förmlicher gestaltet.

Kontaktanfragen werden kommentiert abgeschickt, damit sie angenommen werden – auch auf Facebook kommt einem die Anfrage eines Fremden komisch vor. Diese höflich formulierten Nachrichten bei der Anfrage können ruhig im „Sie" statt im „Du" geschrieben sein.

Außerdem ist es wichtig, selbst aktiv zu werden und nicht darauf zu warten, dass man gefunden wird. Dabei sollten Nutzer darauf achten, ihr Profil aktuell zu halten, relevante Inhalte zu posten und in branchenspezifische Gruppen einzutreten. Außerdem sollte man sich davor hüten, seine Äußerungen nach Eigenwerbung klingen zu lassen – sonst wird man besonders in Gruppen schnell ins Abseits gestellt.

Beachtet man diese Vorgehensweise und übertreibt nicht bei seiner Selbstpräsentation, können Karriere-Netzwerke eine hohe Bedeutung erlangen und den Nutzer wie einen doppelten Boden tragen. Auch unerwartete Karrierechancen sind auf Xing und LinkedIn keine Seltenheit.
 
 

31.08.2018

Video-Marketing gewinnt an Bedeutung

Eine aktuelle eCommerce-Studie bestätigt, dass der gefühlte Trend längst Realität geworden ist. Der sogenannte Universal Search, also die Suche nach Bildern, Videos und Karten, generiert zunehmend Traffic. SEA-Ergebnisse hingegen verlieren an Reichweite.

Universal Search steigt – in fast allen Branchen

Untersucht wurden Medien, Elektronik, Kleidung, Spielwaren, Tiernahrung, Heimwerker, Kosmetik, Arzneimittel und Auto- und Motorrad-Zubehör. Grundsätzlich ist die Suche nach Bildern am beliebtesten, gefolgt von Google Maps und Videotraffic auf Platz 3. Nur in den Bereichen Tiernahrung und Büroausstattung konnte keine vermehrte Nachfrage an Universal Search festgestellt werden.

Google Ads vs. YouTube

Im Vergleich zum Vorjahr ist der Traffic-Anteil, den Google-Ads generiert, erheblich gesunken – um knapp die Hälfte. 2014 noch generierten Google Ads 9,3 % Traffic – heute nur noch 3,52 %.

Die Video-Plattform YouTube hingegen ist zur zweitwichtigsten direkt hinter Facebook aufgestiegen. Sowohl die Mitgliederzahl als auch der durch YouTube generierte Traffic und die Sichtbarkeit sind höher als bei allen anderen Content-Plattformen außer Facebook.

Bildquellen-Marketing wird weiter zunehmen

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Wer ertappt sich nicht dabei, wie er einen interessant wirkenden Artikel anklickt, ihn anhand der Bilder kurz überfliegt und dann entscheidet, ob er wirklich lesenswert ist. Über Bilder wird auf einen Blick eine Stimmung vermittelt, die mit ganzen Absätzen nicht kreiert werden kann. Aus diesem Grund wird auch das Marketing, das auf Bildsprache ausgerichtet ist, weiter ausgeweitet werden.
 
 

31.08.2018

Was tun bei Traffic-Verlust?

Wenn die eigene Seite auf einmal nicht mehr auffindbar ist, machen sich Betreiber ernsthaft Sorgen. Zu Recht. Es ist mit viel Arbeit verbunden, sie auf die vorderen Plätze des Rankings zu bringen und eine Abstufung sorgt dafür, dass man wieder von vorn anfangen muss – aber mit anderer Strategie.

Daher sollte zunächst die große Panik vermieden werden. Bei einem Traffic-Einbruch hilft nur eine gründliche Analyse, um herauszufinden, worin dieser begründet sein könnte.

1. Auswertungen heranziehen

Zunächst einmal sollte festgestellt werden, ob die eigene Seite wirklich verloren hat oder andere nur gewonnen. Um dies zu prüfen, zieht man getrackte Daten der Vorjahre zu Rate und prüft die Ranking-Veränderungen zu bestimmten Zeiträumen. So können beispielsweise saisonbedingte Traffic-Verluste ausgemacht werden.

2. Verlust lokalisieren

Liegt kein saisonaler Einbruch vor, kann durch Google Analytics ausgemacht werden, welche Traffic-Quelle verloren hat. Die Verluste könnten organisch bedingt sein (es gelangen weniger User über die Suchmaschine auf die Seite), direkt (weniger User geben die URL der Seite ein), social (über soziale Netzwerke gelangen weniger User auf die Website), referral (User gelangen nicht mehr so oft über Backlinks auf die Seite) oder paid (es landen weniger User über bezahlte Werbung auf der Website).

3. Update prüfen

Möglicherweise gab es ein Algorithmus-Update von Google. Das gilt es herauszufinden und auch zu recherchieren, auf was das Update abzielt. Dementsprechend kann die eigenen Online-Präsenz dann im Bereich Content, Benutzerfreundlichkeit, Backlinks und Ähnlichem optimiert werden.

4. Penalty ausschließen

Ob eine Website von Google abgestraft wurde, kann man mit der Search Console herausfinden. „Manuelle Maßnahmen" geben Aufschluss darüber, ob „Spam-Maßnahmen" gefunden wurden. Als diese werden Keyword-Stuffing, versteckte Inhalte, mit Werbung überfüllte Seiten, die keinen Mehrwert für Nutzer enthalten, sowie Seiten, die über unnatürliche Backlinks verfügen oder zugänglich sind, bezeichnet.

5. Optimierung überdenken

Ist kürzlich eine Verbesserung an der Website vorgenommen worden, könnte es der Suchmaschine schwerfallen, den neuen Content zu indexieren. Sind außerdem alte Texte von der Webpräsenz entfernt worden, die viele Besucher angezogen haben, fallen die natürlich weg. Auch hier kann die Search Console wichtige Anhaltspunkte liefern: Unter Crawl und Crawl Stats ist erkennbar, ob Google Probleme beim Aufnehmen der neuen Inhalte hat.

6. Backlinks checken

Die Seiten, die auf die eigene verlinken, sollten besucht werden, um zu sehen, ob die Links nach wie vor bestehen. Außerdem ist es wichtig, dass es qualitativ akzeptable Seiten sind, die auf die eigene Website verlinken. Denn eine minderwertige Seite kann alle, auf die sie verlinkt, mit runterreißen (Bad Neighbourhood).

7. Konkurrenz beobachten

Ist die eigene Seite von den vorderen Plätzen verdrängt worden, kann auch eine starke Konkurrenz der Grund dafür sein. Sind die Seiten der Wettbewerber besser auf bestimmte Keywords ausgerichtet oder erhalten Content mit höherem Mehrwert, kann das schnell zu Rankingverlusten führen.

Wer all diese Punkte Schritt für Schritt überprüft, kommt der Ursache für den Traffic-Verlust schnell näher und kann sich in Ruhe der Optimierung widmen.
 
 

17.07.2018

Aktueller Trend: Digitale Unternehmensmagazine

Immer mehr Unternehmen in Deutschland betreiben digitale Unternehmensmagazine. Das ist nicht nur eine Folge der Digitalisierung. Denn die neuen Formate unterscheiden sich in einigen Punkten von klassischen Kundenmagazinen, wie man sie in gedruckter Form kennt. Digitale Unternehmensmagazine werden heute im Rahmen von cross-medialen Strategien eingesetzt, zum Beispiel von Online-Shops. Viele sind seit 2014 entstanden, mit dem Boom des Content-Marketing. Denn Google belohnt einzigartige Inhalte und Content mit Mehrwert im Ranking.

Im Fokus: die eigenen Kunden

Die meisten digitalen Unternehmensmagazine richten sich an Bestandskunden. Der Fashion-Shop Zalando zum Beispiel bringt gleich mehrere Lifestyle-Formate für verschiedene Kundengruppen heraus. Diese Magazine verfolgen das Ziel, die Bindung an die Marke zu erhöhen. Aus einem bloßen Verbraucher soll ein begeisterter Fan werden. Obwohl sich die Aufmachung am Journalismus orientiert, bleiben die Autoren weiterhin meistens anonym oder nennen nur ihre Vornamen. Die große Ausnahme bilden Influencer, die ihren Namen und ihr Image in das Format einbringen.

Beraten, informieren und unterhalten

Inhaltlich besonders beliebt sind Ratgeber-Artikel, die konkrete Tipps für den Alltag liefern. Etwa Einrichtungstipps oder aktuelle Fashion-Trends. Möchte man fachlich versierte Leser ansprechen, kann man auch Hintergrundinformationen liefern. Dann kann zum Beispiel ein aktueller Technologie-Trend thematisiert werden. Reine Unterhaltung darf auf keinen Fall vergessen werden. Inspirierende Beiträge sprechen ihre Leser vor allem auf der emotionalen Ebene an, machen Freude und ermutigen zu einer positiven Lebenseinstellung. Das Ergebnis ist ein Infotainment-Mix, der angenehme Unterhaltung ganz selbstverständlich mit dem Produkt verbindet und dabei das Markenimage stärkt.

Inhalte für Menschen, nicht für Kanäle

Wer ein erfolgreiches Unternehmensmagazin ins Leben rufen möchte, muss mit dem Format echten Mehrwert liefern. Das heißt: Spannende, interessante Geschichten erzählen. Das Magazin muss eine eigene Identität besitzen, denn es konkurriert mit zahllosen anderen Publikationen um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe. Last but not least: Grundsätzlich ist es natürlich auch möglich, diese Formate zur Suchmaschinenoptimierung einzusetzen. Denn qualitativ hochwertige und für das Thema relevante Inhalte verbessern die Positionierung der Haupt-Website bei Google und Co.
 
 

17.07.2018

Storydoing statt Storytelling

Ob auf der Straße, im Fernsehen oder im Internet: Wir alle werden täglich mit Unmengen von Marken konfrontiert. Die Werbung zahlloser Unternehmen konkurriert um unsere Aufmerksamkeit. Diese Reizüberflutung führt dazu, dass einzelne Marken heute nicht mehr so leicht im Gedächtnis bleiben. Das Marketing versucht, dieser Entwicklung mit Methoden wie Storytelling entgegenzuwirken. Aber nur wenige Geschichten verfangen beim Publikum. Eine Lösung für das Problem: Beim Storydoing wird die Zielgruppe aktiv eingebunden.

Events, die man nicht vergisst

Das kann zum Beispiel mit spektakulären Events geschehen. Eines der bekanntesten (und ältesten) Beispiel ist der „Flugtag" von Red Bull. Der österreichische Getränke-Hersteller ruft seine Fans seit vielen Jahren regelmäßig dazu auf, sich mit selbstgebauten Fluggeräten ins Wasser zu stürzen. Das ist absurd und ziemlich sinnlos. Aber es kommt an. Die Veranstaltung weckt Emotionen, die Teilnehmer machen individuelle Erfahrungen und nehmen Erlebnisse mit nach Hause.

Die Teilnehmer werden selbst aktiv

Der wichtigste Unterschied zum Storytelling: Die Teilnehmer einer Storydoing-Aktion hören nicht nur zu, sie erzählen die Geschichte selbst weiter. Die Kunden machen die vom Unternehmens initiierte Aktion zu ihrer eigenen. Ein wichtiger Faktor für den Erfolg des Ganzen ist Social Media. Mit speziellen Hashtags kommunizieren die Teilnehmer über die Events. So bringen sie auch ihre Freunde und Bekannten mit der Marke in Berührung.

Social Media verstärkt die Wirkung

Eine aktuellere und wesentlich aggressivere Storydoing-Aktion war die Kampagne #Runverboten des Sportartikelherstellers Under Armor. Die US-Marke motivierte ihre Fans nicht nur zum sportlichen Laufen, wie der Konkurrent Adidas das als Sponsor des Berlin-Marathos tut. Under Armor forderte die Berliner auch auf, ungewöhnliche Routen durch die Stadt zu suchen. Die wagemutigen Läufer teilten ihre Erlebnisse unter einem Hashtag, den die Firma vorgegeben hatte.

Erfolgreiches Storydoing kann die Bindung der Zielgruppe an die Marke verstärken. Durch die aktive Teilnahme wird eine deutliche Abgrenzung von den Mitbewerbern erreicht. Wirklich kreative Ideen sind auch mit relativ geringen Kosten umsetzbar. Besonders geeignet ist diese Form des Marketings für Marken, die sich an internetaffine und aktive Zielgruppen richten.
 
 

17.07.2018

Wie künstliche Intelligenz das Content-Marketing verändern wird

Künstliche Intelligenz (KI) ist ein gewaltiger Hype. Die Medien berichten immer wieder über bahnbrechende Fortschritte. Das kann den Eindruck erwecken, dass die Maschinen uns immer ähnlicher werden. Aber man sollte nicht vergessen: Eine Künstliche Intelligenz kann (noch) nicht denken wie ein Mensch. Das Programm durchsucht große Datenmengen nach Mustern und Abweichungen. Dank ständig wachsender Rechnerleistung kann es das immer schneller tun. Mithilfe der Informationen kann die künstliche Intelligenz klar definierte Aufgaben erfüllen. Verbessert sie dabei selbständig die angewandte Methode, bezeichnet man das als „Machine Learning".

Können Maschinen schreiben?

Einzelne High-Tech-Programme sind inzwischen sogar in der Lage, ganze Texte zu verfassen. Zum Beispiel kann die KI-Software „Quill" von der Firma Narrative Science Statistiken auswerten und deren Ergebnisse in Artikeln erklären. Das ist möglich, weil die Daten in strukturierter Form vorliegen. In der Regel sind das Tabellen. Deren Auswertung folgt einer klaren Vorgabe, die keine Kreativität erfordert. Auch ein Mensch würde typische Formulierungen und Phrasen verwenden, um das Ergebnis zusammenzufassen und zu beschreiben.

Was noch Science-Fiction ist, kann bald Realität sein

Im Prinzip kann ein Rechner aus jeder Form strukturierter Daten einen Text erstellen. Dazu ist eine große Rechnerleistung und teure Software notwendig, die momentan nur wenigen zur Verfügung steht. Aber die technische Entwicklung schreitet sehr schnell voran. Das KI-Programm Heliograf wurde für die US-amerikanische Zeitung Washington Post entwickelt. Heliograf ist in der Lage, einfache Inhalte zu erstellen. Zum Beispiel schrieb die KI mehrere Hundert kurze Berichte von der Olympiade in Rio de Janeiro 2016. Dazu fasste sie die Ergebnisse eines bestimmten Wettkampfes zu einem kurzen Text zusammen. Das hat Heliograf inzwischen auch bei Abgeordnetenwahlen erfolgreich getan.

Die Zukunft der Content-Produktion?

Die Zukunft gehört der „Natural Language Generation". Diese Technologie vergleicht von Menschen geschriebene Texte und imitiert deren Stil. Dabei werden gezielt Unregelmäßigkeiten eingebaut. Und diese Technologie dürfte in nicht allzu ferner Zukunft auch im Marketing eine Rolle spielen. Denkbar sind zum Beispiel Produktbeschreibungen, die auf den Eigenschaften des Artikels beruhen. Voraussetzung dafür ist, dass genug saubere und relevante Daten vorhanden sind. Im Moment sind KI-Programme noch nicht dazu in der Lage, aber in Zukunft könnten sie vielleicht auch Blog-Posts wie diesen schreiben. Aber nur, wenn sie vom Menschen mit Daten gefüttert werden.
 
 

03.07.2018

SEO-Monitoring

Ein gutes Ranking einer Website hängt von vielen Faktoren ab, die sich ständig ändern können. Ein guter SEO hat daher stets mehrere Faktoren im Blick seiner Google Search Console und weiteren Tools.

Indexierte Seiten sind die Seiten der Website, die die Suchmaschine erfasstund bewertet. Sie sollten mindestens gleichbleiben oder in der Grafik ansteigen. Sinken sie im Indexierungsstatus der Search Console, ist der Mehrwert der Seiten zu gering.

Crawling Frequenz ist die Häufigkeit, in der der Bot der Suchmaschine die einzelnen URLs erfasst. Steigt diese Frequenz in den Crawling-Statistiken, hat der Crawler neue URLs besucht. Das ist bei Veränderungen auf der Website üblich. Gab es allerdings kaum Veränderungen, verrät ein Blick in die Log Files, ob ungewollte URLs erfasst wurden.

Crawling Fehler im Report wie ‚404 not found' oder Serverfehler müssen nicht immer gravierend sein. Trotzdem sollten sie umgehend geprüft und behoben werden, besonders, wenn solche Fehlermeldungen sprunghaft ansteigen. Durch regelmäßige Crawls etwa mit Ryte kann ein SEO Fehler-Status-Codes noch vor der Suchmaschine finden.

Hreflang Fehler erkennt die Search Console unter ‚Internationale Ausrichtung'. Mit dem Link-Attribut wird die richtige Sprachzuordnung bei internationalen Seiten sichergestellt. Bei Fehlern leidet die Seite in internationalen Rankings. Ansteigende hreflang-Fehler und sinkende Verknüpfungen müssen geprüft und korrigiert werden.

Mobile Darstellung werten der Report ‚Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten' und AMP aus. In Folge von Googles Mobile First-Strategie sollten die Seiten unbedingt auf responsive Design umgestellt werden, um nicht im Ranking zu verlieren.

Veränderungen der Website bekommen SEOs selten mitgeteilt. Um Ihre Auswirkungen festzustellen, sind Vergleiche regelmäßiger Crawls sinnvoll: Title, Description oder Status-Codes können sich geändert haben. Neue URLs oder fehlende werden festgestellt. Sind Canonical-Tags und Meta-Tags noch übereinstimmend? Mit RStudio können zwei Sceaming-Frog Crawls auf Veränderungen abgeglichen werden.

Sichtbarkeit ist für die Problemerkennung ein wichtiger Indikator. Mit den Reports in Sistrix kann die Visibility der Domains abgerufen und Einschnitte bestimmten Veränderungen zugeordnet werden.

Rankingskönnen mit verschiedenen Tools erstellt werden. RankRanger bietet Reports mit allen nötigen Variablen wie monatlich, wöchentlich, täglich, mit/ohne Suchvolumen oder URL. Der ‚Landing Page Monitor' zeigt, welche URLs für ein Keyword ranken und macht auf konkurrierende Seiten aufmerksam.

Traffic-Einbrüche lassen sich mit Reports von Google Data Studio feststellen, die den organischen Traffic mit dem des Vorjahres vergleichen. Tagesaktuell können so auch benutzerdefinierte Benachrichtigungen bei Traffic-Einbrüchen generiert werden.

Seitenperformance, also die Servererreichbarkeit und die PageSpeed hängen zu großen Teilen von der IT ab. Mit dem ‚Server Monitoring' von Ryte können SEOs zumindest nachträglich Serverprobleme feststellen. Proaktiv warnen kostenpflichtige Tools wie Pingdom bei Performance-Problemen.

Links können sich onpage und offpage verändern. Dies kann Einfluss auf das Ranking der Website haben. Mit Tools wie Linkalerts von LinkResearchTools sollte sich jeder SEO alle neuen Links regelmäßig ansehen und schädliche Links entfernen.

Natürlich gibt es noch eine Vielzahl weiterer relevanter Faktoren, die ein SEO auf seinem Dashboard haben sollte. Manche sind Website-spezifisch, andere hängen vom Focus des SEOs ab. Wer die genannten Faktoren stets auf seinem Monitor hat, besitzt schon mal ein solides Grundgerüst für eine effiziente Suchmaschinenoptimierung.
 
 

03.07.2018

Titles und Descriptions – wie lang ist optimal?

Die Meta-Tags für Title und Description im Quellcode einer Website werden vom Crawler der Suchmaschine ausgelesen und spielen für das Ranking eine wichtige Rolle. Title nennt den Seitentitel, nach dem gesucht werden kann. Description gibt eine kurze Beschreibung zum Inhalt der Website ab. Entsprechend aussagekräftig sollten beide Angaben sein.

Zwischen zu wenig und verschenkter Aufmerksamkeit

Aber welche Länge der beiden Angaben hat bei der Suchmaschine die besten Chancen? Zu kurz bedeutet: verschenkter Informationsraum; zu lang wird eine Description nicht mehr vollständig ausgewertet. Manche Tools zählen die Buchstaben, genauere rechnen sogar in Pixeln. Google selbst bietet kein Tool, das das Suchergebnis darstellt. Stattdessen stellt Google lange Titel mobil und auf dem Desktop unterschiedlich dar.

Schriften variieren, mobile und statische Displays auch

Ein Title sollte maximal 569 Pixel lang sein. Das entspricht etwa 65 Zeichen. Die Description sollte zwischen 100 und 145 Zeichen liegen. Klingt einfach, ist aber gewöhnungsbedürftig. Denn in jeder Schriftart ist die Pixellänge eines Buchstabens verschieden. Das Smartphone nimmt Zeilenumbrüche in den Titlen ab etwa 40 Zeichen vor. Zwei Zeilen sind gut für die Aufmerksamkeit, allerdings entsprechen die 330 mobilen Pixel etwa 370 Pixeln am Desktop.

Bing rechnet anders als Google

Mobil verwendet Google die Schriftart Roboto-Regular. Die ist mit 14 px besser lesbar und schmaler als etwa Arial oder Helvetica, erlaubt aber nur 475 px pro Zeile. Wer seine Website auf Bing optimieren möchte, erreicht mobil bereits ab 60 Zeichen das Zeilenmaximum.

Optimale Descriptions zwischen 100 und 110 Zeichen?

Ähnlich verwirrend verhält es sich bei den Descriptions. Für den Desktop sollte die Beschreibung 100 Zeichen überschreiten, damit sie durch einen Zeilenumbruch mehr Aufmerksamkeit generiert. Mehr als 110 Zeichen der Description werden allerdings mobil nicht angezeigt. Die wichtigsten Informationen sollten daher am Anfang stehen, der hintere Teil eignet sich für eine Call-to-Action-Handlungsaufforderung. Mehr als 145 Zeichen sollte Descriptions ohnehin nicht besitzen, denn Google bietet nur Platz für zwei Zeilen.

US-Title und -Descriptions sind länger

SERP Features von RankRanger misst mit durchschnittlich 145 Zeichen für Desktops in Deutschland 15 Zeichen weniger als in den USA, mobil mit 110 Zeichen sogar 20 weniger als für US-Websites. Auf internationalen Websites kann entsprechend variiert werden.

Weitere Platzfresser verzerren die Rechnung

Neben Schriftart und Zeilenumbrüchen beeinflussen aber auch Fettungen, Veröffentlichungsdaten, Sprungmarken oder Thumbnails die Länge von Title und Description. Um sie als Snippets zu optimieren, die von Google als prägnante Definition prominent angezeigt werden, lässt sich die Gesamtlänge von mehreren Tools bestimmen. Die allerdings messen unterschiedlich und nur Ryte, Screaming Frog und adtraffic berücksichtigen die mobile Darstellung. Solange Google kein eigenes Tool anbietet, bleibt daher die Optimierung von Title und Description stets nur eine Annäherung des SEOs.
 
 

03.07.2018

SEO für Mobile First

Da mittlerweile etwa 80 % der User auf das Internet von ihren mobilen Smartphones und Tabletszugreifen, hatGoogle Ende März den Rollout-Prozess für den Mobile-First-Index begonnen. Damit werden Websites von der Suchmaschine zunächst danach bewertet, wie sie sich auf kleineren mobilen Display verhalten. Benachteiligt wird, wer darauf nicht mit responsivem Design und einer SEO-Optimierung für Smartphones und Tablets reagiert.

Tipps für die mobile SEO-Optimierung

1. Schriftgröße anpassen. Da Smartphones den Seiteninhalt auf einem kleineren Bildschirm darstellen und proportional verkleinern, muss die Schrift vergrößert werden, um die Lesbarkeit sicherzustellen.

2. Ladezeiten verkürzen. Handys arbeiten mit kleineren Prozessoren und Speichern als ein Computer. Deshalb laden sie langsamer und ihre Betriebsdauer verkürzt sich bei hohem Datentransfer. Es ist daher wichtig, die Ladezeiten für Smartphones durch komprimierte Dateien, verkleinerte Bilder und reduzierte Videos zu optimieren. Unbereinigtes Coding und unnötige Elemente bremsen die PageSpeed.

3. Werbeeinblendungen herunterfahren. Wenn Werbung verhindert, dass bestimmte Aktionen ausgeführt werden, beeinträchtigt es die User-Experience erheblich und die Seite wird schlechter gerankt.

4. Links zu mobilen Seiten. Achten Sie bei separaten m.-Adressen darauf, dass Links nicht zu Desktop-Seiten führen, die das Ranking senken.

5. Darstellungsbereich-Meta-Tag. Mit diesem Tool können Größe und Skalierung von Seiten für ein bestimmtes Endgerät festgelegt werden. Unnötiges Datenvolumen wird vermieden.

6. Vergrößerung von Schaltflächen. Ähnlich der Schriftgröße müssen auch klickbare Elemente wie Buttons oder Links groß genug für die Usability sein.

7. Nur abrufbare Inhalte bereitstellen. Können Dienste auf bestimmten Endgeräten nicht abgerufen werden, beeinträchtigen sie das Nutzererlebnis.

8. Geben sie JavaScript, CSS, und Bilddateien frei. Google-Bot braucht in der Erstellung des Index alle relevanten Daten.

Smart Display erfordert Smart Content

Kurz, Mobile First erwartet smarte Websites: kompakt, komprimiert und ohne unnötigen Schnickschnack. Funktionalität geht über Design. Mit SEO bei Keywords, Struktur und Meta-Tags können Sie die Sichtbarkeit Ihrer Seite für mobile Endgeräte deutlich verbessern.
 
 

18.06.2018

Was bringen Onpage-Tools für SEO?

Onpage-Tools sind Werkzeuge, die SEO-Probleme identifizieren und Empfehlungen für suchmaschinenfreundliche Verbesserungen der Website geben. Sie imitieren dabei den Crawler und prüfen, auf welche Unterseiten sie stoßen und in wieweit diese SEO-Kriterien erfüllen.

Analysewerkzeuge für kleine und große Websites

Welche Onpage-Tools im Einzelfall nützlich sind, hängt von der Website, ihrer Größen, ihrem Ziel und ihrer Nutzungsart ab. Bei Websites mit mehr als einer Million Unterseiten, etwa bei Online-Shops, eignen sich entsprechende Tools wie Audisto oder Deepcrawl. Die beliebte Screaming Frog SEO Spiderbekommt bereits bei mittleren fünfstelligen Unterseitenzahlen Speicherprobleme. Kleinere Tools wie Ryte/onpage.org, SistrixSmart oder Seobility sind kostenlos und können 100 bis 1.000 Unterseiten analysieren. Die Onpage-Tools arbeiten überwiegend cloud-basiert.Umfang und Funktionen der Onpage-Tool sind sehr unterschiedlich und von den gebuchten Paketen abhängig.

Meist werden folgende Seitenelemente geprüft:

-Seitentitel und Meta-Descriptions
-H1-Überschriften auf, Länge, Kürze und Einzigartigkeit/USP
-Duplicate Content
-Content-Umfang im Verhältnis zur Qualität
-HTTP-Status-Codes zum Auffinden toter Links, nicht aufrufbarer Seiten, funktionsloser Weiterleitungen oder Server-Fehlern
-Klicktiefe, denn zu tiefe Verschachtelungen findet der Crawler nicht mehr
-Performance/PageSpeed, lange Ladezeiten schaden dem Ranking
-URL-Probleme, Sonderzeichen, Groß-/Kleinschreibung, zu lange Adressen oder unterschiedliche GET-Parameter können den Seitenaufruf verhindern
-XML-Sitemap-Abgleich mit realen Crawls, um unverlinkte Seiten aufzuspüren
-Suchanalyse-Daten, die längere Analysen als über die die 90 Tage der Google Search Console zulassen, etwa für Keywords

Nicht jedes Problem wird erkannt

Doch nicht alle SEO-Probleme werden von den Tools erkannt. Fehlerhafte Benennungen erkennt die Suchmaschine nicht immer, auch wenn Google zunehmend Synonyme lernt. Wenn unter einem starken Keyword der Content fehlt merken das auch die Werkzeuge nicht. Google rendert mittlerweile JavaScript-, CSS- und Bilddateien wie ein Browser, kann dabei aber nicht bewerten, ob etwa versteckte Inhalte hinter Tabs oder Zoom-Bereichen, relevant sind.

Auch für die Onpage-Tools gibt es manche Schwierigkeiten:

-Bei mehrsprachigen Seiten sind länderspezifische Domains nicht ratsam. Aber auch eine schlechte Verlinkung oder Umleitung erkennen die Werkzeuge mitunter nicht
-Die Linkstrukturen können die Analyse-Tools aufzeigen, ob der Linkfluss allerdings sinnvoll ist, muss ein SEO entscheiden
-Fehlende Auszeichnungen/Markup auf einer Website erkennt ein Onpage-Tool nicht
-Nutzergenerierte Inhalte werden nicht dahingehend geprüft, wie die angebotenen Möglichkeiten für Kommentare, Blog- oder Forumsbeiträge tatsächlich genutzt werden
-Crawler-Probleme für Nutzer einer nicht-deutschen IP erkennen Onpage-Tools manchmal nicht

Analyse und eigenen Erfahrung machen gute SEO-Mischung aus

Wer Onpage-Tools zur SEO-Analyse nutzt, sollte deshalb genau wissen, was das Werkzeug kann und was nicht. Dazu sollte er von SEO mehr verstehen, als sein Werkzeug. Denn nicht für alle aufgedeckten Probleme bieten die Tools auch Lösungswege. Umgekehrt muss nicht jede Beanstandung des Onpage-Tools auch korrigiert werden. Fehlerfreie Webseiten gibt es ohnehin nicht. Im Zweifel geben Onpage-Tools wertvolle Hinweise, ein SEO sollte aber auch seiner Erfahrung und dem eigenen Gefühl vertrauen.
 
 

18.06.2018

Was bedeutet die DSGVO für SEO?

Die EU-Datenschutz Grundverordnung/DSGVO gilt seit dem 25. Mai 2018 und regelt europaweit die Datenschutzrechte von Internet-Usern. Welchen Einfluss können die neuen Mitbestimmungsrechte der Nutzer auf SEO haben?

Newsletter adé?

Für Betreiber von Websites, deren Ziel es ist, User für einen Newsletter zu gewinnen, ergeben sich einschneidende Veränderungen. Denn die Internet-Nutzer müssen vorher genau darüber informiert werden, zu welchen Zwecken ihre Daten verarbeitet werden. Will der Betreiber einer Website dem User Marketingmaterial zukommen lassen, muss dieser vorher seine Zustimmung erteilen – was den Erfolg solcher Maßnahmen schon von vornherein begrenzt.

SEO-relevant könnte die Datenerfassung auf Websites in Zukunft deshalb sein, weil Suchmaschinen die jeweilige Website im Rahmen von der immer wichtiger werdenden Komponente „User Experience" werten und ranken. Ist die Website darauf angelegt, Userdaten zu Marketingzwecken zu gewinnen, könnte sich dies negativ auf die User Experience auswirken.

Die Pop-Up Entschleunigung

Ähnliches gilt für die Verwendung von Cookies. Mussten die Internet-Nutzer bisher lediglich darüber informiert werden, dass sie sich auf einer Seite befinden, die Cookies verwendet, müssen sie nun im Rahmen der DSGVO aktiv ihre Zustimmung dafür erteilen. In der Regel werden Pop-Ups genutzt, um die Zustimmung der User einzuholen. Diese verlangsamen die Geschwindigkeit, mit der die Seite geladen wird – was sich im Ranking der Seite bemerkbar macht.

Die User Experience – wichtige Neuerung innerhalb der Algorithmen

Hintergrund dieser beiden Ansatzpunkte ist die Implementierung der User Experience in die Algorithmen der Suchmaschinen. Hier könnte es in Zukunft weitere Änderungen oder Anpassungen geben. Die Einwilligung in Cookies beeinflusst diese bereits.

Ist die De-Anonymisierung von Daten noch erlaubt?

Firmen, die anonymisierte Daten via Google Analytics erhalten und diese über interne Programme de-anonymisieren, dürfen diese Daten nicht mehr verarbeiten und in E-Mails oder Marketingberichten an Kollegen weiterreichen. Damit könnte dieses wichtige SEO-Tool wie auch andere, die Klarnamen benutzen, deutlich an Bedeutung verlieren.

Zusätzliche Sicherheit in Zeiten der DSGVO

Auch die Verwendung von Sicherheitsprotokollen wie SSL oder TSL, mit der Betreiber ersichtlich machen, dass es sich bei ihrer Website nicht um eine Pishing- oder gefälschte Website handelt, können in Zukunft Einfluss auf das Ranking ihrer Sites haben. Dazu gibt es die Möglichkeit, den verifizierten Markennamen in der Adressleiste anzeigen zu lassen. Hier könnte die User Experience durch die jeweiligen Sicherheitsvorkehrungen aufgewertet werden.

Sinnvoller Mehraufwand für stärkere Mitbestimmung

Wesentliches hat sich für die Unternehmen bereits geändert: Kaum eine Seite kommt ohne Pop-Ups für die Cookie-Nutzung aus. Unklar bleibt allerdings, was in Zukunft dazukommen wird. Eindeutig ist jedoch die Entwicklung für die Nutzer: Deren Rechte und Interessen stehen künftig stärker im Mittelpunkt. Eine erfreuliche Tendenz.
 
 

18.06.2018

Virtual Reality im Marketing

Virtual Reality/VR oder auch Augmented Reality ist eine Darstellungsform, die seit Beginn der 90er Jahre immer weitere Genres und Branchen erfasst. Dabei werden reale Bildzusammenhänge durch virtuelle Ergänzungen erweitert, verfremdet oder interpretiert. Der Betrachter kann bei Nutzung einer entsprechenden 3D-Brille so Einfluss auf das nehmen, was er sieht.

Vom 360o-Panorama bis zum Flugsimulator

Die einfachste Darstellungsform, etwa 360o-Panoramen von Landschaften, Gebäuden oder Produkten zählen im engen Sinne nicht zu VR, werden aber zunehmend auch visuell erweitert. Bekannt sind allerdings Flugsimulatoren oder Autofahrercockpits von Videospielen, bei denen der Nutzer zum Akteur wird und das Geschehen beeinflussen kann. Das beliebte Spiel Pokémon Go machte die VR-Technik 2016 einem breiteren Publikum bekannt. Virtual Reality wird aber auch in Filmen oder etwa zu Schulungszwecken in der Medizin eingesetzt. Architekten und Landschaftsplaner entwerfen mit VR Modelle, die mögliche Veränderungen an einem Gebäude oder einem Areal wirklichkeitsnah simulieren.

Neues Produkt in vertrauter Umgebung verspricht Zutrauen

Grundsätzlich gilt es dabei, eine bekannte Umgebung realistisch darzustellen, um neue oder besondere Eigenschaften in Bekanntes einzubinden. Das können Veränderungen, Kommentare oder völlig unerwartete Entwicklungen sein. Im Marketing sollen so vorhandene Emotionen mit neunen Produkten verknüpft werden. VR-Anwendungen gibt es bereits für optionale Inneneinrichtungen, Ansichten beim Kleiderkauf, für die Inspizierung von Reisezielen, aber auch für virtuelle Fahrten mit einem neuen Auto oder Vor- und Nachher-Ansichten einer Schönheitsoperation.

Virtual Reality in verschiedensten Branchen

Die Lebensmittelindustrie experimentiert mit VR-Zusatzinformationen, Effekten oder Rezepten, Sky und Sony übertrugen 2018 den Live-Event des Champions-League-Finales als Virtual Reality, auf YouTube lassen sich VR-Wingsuit-Flüge unternehmen. Augmentet Reality ergänzt dabei die Realität um Kommentare oder optionalen Zusatzfunktionen. Wer etwa mit einer AR-App bestimmte Orte oder Gebäude filmt, erhält über GPS-Trackingverfahren auf seinem Display ergänzende Informationen. Dies ist für den Tourismus ebenso nutzbar wie für die Suche nach bestimmten Lokalitäten oder für Produktbeschreibungen.

Unternehmen zögern noch mit VR-Marketing

Bisher werden Virtual Reality und Augmented Reality im Marketing nur ansatzweise genutzt, da 65 % der Betriebe die Produktionskosten scheuen und 44 % das Know-how fehlt. Je 37 % der Unternehmen ist die VR-Kreation zu anspruchsvoll und ebenso viele zweifeln, ob genug User das nötige Equipment besitzen, um VR-Filme gewinnbringend nutzen zu können.

Mit den Digital Natives wächst die VR-Verbreitung

Tatsächlich besitzen nur etwa 10 % der Deutschen eine VR-Brille, am erforderlichen Smartphone mangelt es allerdings nicht. Entsprechend konzentrieren sich VR-Marketing-Kampagnen auf online-affine junge Zielgruppen der Generation YouTube. Werbe-Themen sind, Lifestyle, Beauty, Reisen, Sport, Shoppen oder Games. Doch die Digital Natives werden älter und damit wächst das Verständnis und die Verbreitung von Virtual Reality zunehmend. Bald dürfte diese Marketing-Form in keiner Branche mehr die Ausnahme sein.
 
 

15.05.2018

Mobile Speed als Ranking-Faktor

Dass PageSpeed ein wichtiger Ranking-Faktor für Websites ist, ist seit vielen Jahren nicht nur Web-Entwicklern und SEOs bekannt. Denn lange Ladezeiten von überladenen Websites führen bei Usern zur Flucht und werden von Google abgestraft. Seit März 2018 hat Google begonnen, seine Mobile First-Indexierung vorzunehmen. Nicht mehr die Desktop-Versionen einer URL bestimmen die Platzierung einer Website im Ranking, sondern die mobile Darstellung auf dem Smartphone-Display oder Tablet. Denn über 2/3 der User gehen mittlerweile mit Mobilgeräten ins Internet.

Mobile First fordert auch mobil kürzere Ladezeiten

Entsprechend fordert Mobile First entweder responsive Websites, die auf verschiedene Display-Formate optimiert wurden oder solche, die sich zunächst an der Darstellung auf mobilen Endgeräten orientieren. Folgerichtig kommt nun im Juli 2018 das ‚Speed Update' von Google, das schnell ladende mobile Seiten gegenüber schwerfälligen Websites im Ranking bevorzugt.

Nach wenigen Ladesekunden springen die User ab

Derzeit dauert das Laden einer mobilen Seite durchschnittlich 22 Sekunden. Aber immerhin 53 % der User brechen den Ladevorgang ab, wenn er länger als 3 Sekunden dauert. Innerhalb dieser 3 Sekunden liegt die Absprungwahrscheinlichkeit immer noch bei 32 %. Das bedeutet, egal, wie gut eine Website ist, der User ist ungeduldig, jede Sekunde Ladezeit kostet im E-Commerce wichtige Marktanteile.

Geschwindigkeit alleine genügt nicht: Content zählt weiterhin

Mit dem Focus auf Mobile Speed wird relevanter Content bei Google zwar weiterhin eine wichtige Rolle spielen, aber Schnelligkeit und Qualität werden sich nur gemeinsam im Ranking durchsetzen. Etwa 7 Sekunden dauert es derzeit, bis sich der ohne Scrollen sichtbare Bereich von Mobile Ads-Landingpages aufbaut. Das genügt bei einer 3G-Verbindung, um ein 1,49 MB großes Bild anzuzeigen.

Tools helfen bei der Beschleunigung von Mobile Speed

Bei der Erstellung von mobilen Seiten wird es künftig verstärkt um die Komprimierung von Bildern und Texten gehen. Um die eigene PageSpeed festzustellen und zu verbessern, sind drei Tools hilfreich:

-Der Chrome User Experience Report bietet Vergleichswerte und Statistiken zur Website-Wahrnehmung für Nutzer des Chrome-Browsers,
-Lighthouse testet die Performance und Nutzerfreundlichkeit von Apps und Websites,
-PageSpeedInsights analysiert den Content und gibt Hinweise zur Beschleunigung der PageSpeed.

Wer zu lange lädt, wird übersehen

Wer im E-Commerce bestehen möchte, wird auch jenseits der Mobile Speed-Bewertung von Google nicht um eine Beschleunigung seiner Landingpages umhinkommen. Denn die User sind kompromisslos: was zu lange dauert, wird nicht wahrgenommen.
 
 

15.05.2018

Audio-SEO für Podcasts?

Podcasts, eine Wortkreuzung aus iPod und Broadcasting, sind Audio- oder Videodateien, die über einen RSS-Feed aus dem Netz heruntergeladen und bei Bedarf gehört bzw. angesehen werden können. Oft werden Podcasts als Serien mit mehreren Episoden abonniert. Im Unterschied zum Streaming stehen Podcasts auch offline als Datei zur Verfügung. Thematisch bietet das Netz unterschiedlichste Podcasts als Unterhaltung, Ratgeber oder Nachrichten, weshalb sie auch in Howcast, Sportcast, Porncast, Educast usw. unterschieden werden.

Bisher zeigt Google Podcasts kaum in den Suchergebnissen an

Bisher erscheinen die vielen Millionen Podcasts nur vereinzelt in den Suchergebnissen, wenn bei Google nach einem Thema gesucht wird. Denn um indexiert zu sein, müssen die einzelnen Episoden per RSS-Feed mit Autor, Inhalt und weiteren Informationen ausgezeichnet sein. Diese Mühe sparen sich aber viele Clients bei der Erstellung ihrer Audio-Datei, weil ihre User gezielt nach ihnen suchen. Derzeit werden Podcasts ohnehin nur auf der Google-App ab Version 6.5 und auf Google Home angezeigt.

Google möchte Audiodateien einem breiteren Publikum zugänglich machen

Deshalb prüft Google derzeit auf zwei Ebenen, wie das enorme Podcast-Potential künftig einem größeren Nutzerkreis zugänglich gemacht werden kann. Zum einen geht es um eine vereinfachte Indexierung der Metadaten, die eine Audio- oder Videodatei beschreiben. Doch wie bei Bildern und Videos will sich Google nicht darauf verlassen, dass der Client sein Werk aussagekräftig umschreibt.

Sprach- und Tonanalyse für Meta-Description?

Anspruchsvoller ist deshalb das Google-Vorhaben, in die Podcasts hineinzuhören und mit intelligenten Algorithmen Schlüsselbegriffe, Zusammenhänge, Tonfolgen und vieles mehr zu interpretieren. Podcasts könnten so katalogisiert werden. Google übernähme quasi die Meta-Description, um entsprechende Podcast-Ergebnisse auf Suchanfragen zu liefern. Die aktuellen Schwierigkeiten bei der Spracherkennung mit Smart Speakern wie Alexa, Echo oder Google Home geben ein Vorstellung davon, wie weit Audioanalysen bereits nutzbar sind.

SEO-optimierte Audio-Dateien und Filme?

Wenn Audio-Dateien allerdings verlässlich analysierbar sind, ergeben sich für die Suchmaschinenoptimierung/SEO ganz neue Herausforderungen. Einzelne Keywords oder Sätze könnten über das Ranking von Hörstücken oder Filmen entscheiden. Abspieldauer, Clickrate oder Absprungrate könnten zu einer ähnlichen userorientierten Optimierung von Audiodateien führen, wie sie bei SEO-Texten bereits üblich ist, - nicht immer zum Vorteil eines Werkes. Ob Aufbau, Struktur, Wortwahl, einzelne Ton- und Bildelemente oder die Dramaturgie, - die Vielfalt würde im Interesse der Nutzerfreundlichkeit leiden. Dafür bekämen mehr Menschen die Podcasts zu hören und zu sehen.
 
 

15.05.2018

Künstliche Intelligenz für Google News

Google setzt ab sofort auf künstliche Intelligenz, um sein Produkt Google News zum zentralen Nachrichtenportal im Netz zu machen. Algorithmen sortieren die Vielzahl der täglichen Nachrichten nach Orten, Personen und Ereignissen. Die Indikatoren werden in Beziehung zueinander gesetzt und die Beiträge nach Tiefe und Qualität bewertet.

Personalisierte TOP 5 auf der Startseite

Auf der Startseite von Google News findet der User nun fünf Schlagzeilen zu aktuellen Ereignissen. Je öfter der Nutzer Google News besucht, desto spezifischer orientiert sich Google bei der Themenauswahl an seinen vermuteten Interessen aus früheren Sessions. Klickt der User auf eine Schlagzeile, öffnet sich ein Angebot von Nachrichten, Videos, Blogbeiträgen und anderen Quellen zum Thema. Zudem wird eine Timeline zu der Berichterstattung eingeblendet. Um keine einseitigen Informations-Blasen zu produzieren, ist dieses Angebot für alle Nutzer gleich, die auf die Schlagzeile geklickt haben.

Andere Meldungen orientieren sich an Mehrheitsinteressen

Wer diese individualisierten Informationen nicht möchte, kann sich im Bereich Headlines andere Schlagzeilen anzeigen lassen, die aktuell weltweit gelesen werden. Hier stößt er auf neue Themen, die andere für relevant halten. Eine objektive Relevanz gibt es für Google nicht. Angeboten wird, was Nutzer nachfragen, denn nur das sichert den Traffic.

Mit Google-News-App zum Infotainment

Die neue Google-News-App ersetzt den Google Play Store und ist seit 8. Mai für Android, iOS und als Web-Client in 127 Ländern verfügbar. Der Newsstand-Tab bietet zudem die Möglichkeit, Nachrichtenmagazine im kostenpflichtigen Abonnement zu beziehen. Die Bezahlung erfolgt über das Google-Konto des Users. Mit der im Rahmen von Google I/O 2018 vorgestellten Überarbeitung von Google News versucht das Portal, Nachrichten zum persönlichen Infotainment auszuweiten, wobei Blogs oder Videos den gleichen Stellenwert haben, wie Dokumentationen oder Agentur-Meldungen. Information ist, was gefällt.
 
 

12.04.2018

Facebook Skandal – Politik mit 50 Millionen Facebook-Profilen

Mitte März 2018 wurde bekannt, dass Facebook bis 2015 der britischen Datenanalyse-Firma Cambridge Analyticaüber 50 Millionen Nutzerdaten von Facebook-Mitgliedern ohne deren Einwilligung überlassen hatte. Diese Daten wurden unter anderem zu Gunsten von Donald Trump im US-Wahlkampf 2016, aber auch zur Beeinflussung bei der britischen Brexit-Abstimmung eingesetzt.

Zuckerberg sagt sorry, möchte sich der Kritik aber nicht stellen

Facebook-Chef Mark Zuckerberg entschuldigte sich zwar in Zeitungsanzeigen dafür, wollte aber nur widerwillig zu einer Anhörung des Energie- und Handelsausschusses des US-Repräsentantenhauses erscheinen. 37 Justizminister von US-Bundesstaaten formulierten Fragen zum Datenschutz an Zuckerberg, die US-Verbraucherschutzbehörde FTC ermittelt. Der Justizausschuss des US-Senats hat Zuckerberg vorgeladen, einen Auftritt vor dem britischen Unterhaus lehnt Zuckerberg ab. EU-Parlamentspräsident Tajani hat Zuckerberg zu einer Befragung ins Europaparlament eingeladen.

Facebook-Aktie sinkt im März um 16 % - oder 35 Milliarden $

Mehr als der Datenskandal beschäftigen Facebook derzeit die Unternehmensverluste, die der Absturz der Facebook-Aktie mit 35 Milliarden $ an nur einem Tag verursachte. Facebook flog aus dem exklusiven Club der fünf reichsten Wallstreet-Unternehmen.Konzerne wie die Commerzbank, Mozilla und Tesla löschten ihre Facebook-Accounts, der Audiohersteller Sonos erklärte, seine gesamte digitale Werbung auf Facebook, Instagram, YouTube, Twitter und Google vorübergehend auszusetzen.

Schlechtes Image ist Gift für die Marke Facebook

Mehr als die politische Empörung könnten die finanziellen Verluste für Facebook zum Problem werden. Denn mehrere Analysten halten auch Klagen von Werbekunden für realistisch, die einen Anspruch auf sichere Accounts haben. Bereits das Ausbleiben größerer Werbebudgets könnte die Facebook-Aktie kurzfristig zu einem spekulativen, günstigen Übernahmekandidaten an der Börse machen.

Auch deutsche Politik fordert Aufklärung

Während neue Hiobsbotschaften über millionenfach illegal gespeicherte Telefondaten das Facebook-Bashing befeuern, will die deutsche Justizministerin Katarina Barley den Druck zu umfassender Aufklärung nutzen. „Grenzen gegenüber der Marktmacht von solchen Unternehmen dürfen wir nicht akzeptieren. Hier geht es wirklich um eine Bedrohung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit," so Barley.
 
 

12.04.2018

Neue Trends im Influencer Marketing

Influencer Marketing, die digitale Werbestrategie um semiprofessionelle und halbauthentische Online-Präsentationen von Ideen und Produkten durch Stars und Sternchen befindet sich in Deutschland noch in der Findungsphase. Auf der zweiten ‚All Influencer Marketing Konferenz' Mitte März 2018 zeigten sich in München die neuesten Trends.

-Fähigkeit, Reichweite und Motivation sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Influencer-Kampagne. Entscheidend ist, dass der Influencer in seiner Geschichte Emotionen mit dem Produkt verbindet und den User zur Interaktivität anregt.

-Nicht die Stars der Szene sind immer die besten Influencer für ein Produkt. Oft können unbekanntere Spezialisten ihre Botschaft authentischer präsentieren, weil sie einfach besser zum Produkt passen. Sie sind zudem günstiger und haben noch Entwicklungspotentiale.

-Der Preisvorteil der Micro-Influencer erlaubt, mehrere Spezialisten einzusetzen, um so zielgruppenspezifisch Follower-Profile zu kombinieren. Natürlich sollten die KPI-Parameter wie Cost-per-Million, Engagement-Rate, Follower-Wachstum oder Placement Rate auch gemessen und analysiert werden.

-Nicht alle Influencer-Qualitäten sind messbar. Der Mensch und seine Geschichte sind entscheidend. Deshalb sollten Unternehmen den Kontakt mit ihren Produkten zu den Influencern möglichst direkt halten und Agenturen vermeiden.

-Nicht jeder Influencer passt zu jedem Format oder Netzwerk. Ob Produkttests, Filme oder Blogbeiträge, Workshops oder Influencer-Reisen, - je besser der Influencer zum jeweiligen Format passt, desto überzeugender seine Botschaft. Nicht jeder sollte sich an allem versuchen.

-Je mehr Freiraum der Influencer hat, desto kreativer und authentischer ist seine Botschaft. Für Unternehmen sollte klar sein, dass gute Influencer unkonventionell und nicht immer entlang der Corporate Identity arbeiten.

-Influencer Marketing sollte auch deutlich als solches gekennzeichnet werden. Das ist nicht nur rechtlich geboten, wenn der Influencer gut ist, schadet es auch seiner Botschaft nicht.

-Markenbotschafter können auch aus den Unternehmen kommen, wenn ihre Überzeugung glaubwürdig ist. Allerdings sollte ihr Engagement als Influencer freiwillig sein, sonst fehlt ihnen die Authentizität.

-Influencer-Kampagnen sind nicht alleine dadurch ein Erfolg, dass ein sympathischer Laie ein Produkt treuherzig bewirbt. Influencer-Kampagnenkönnen auch eine unerwartete Dynamik nehmen und scheitern. Auch damit sollten Unternehmen rechnen.

-Eine Influencer-Marketing-Szeneist in Deutschland gerade erst am Entstehen. Bisher agieren Influencer hierzulande vorwiegend in der Fashion-, Beauty- und Food-Szene, doch es sind noch viele weitere Branchen möglich. Das geschätzte Budget für Influencer wird bis 2020 voraussichtlich mit einer Milliarde € auf ein Sechstel der TV-Werbeumsätze steigen.
 
 

12.04.2018

Voice Search als Motor für Chatbots

Mobile Sprachsteuerung scheint in alle Lebensbereiche Einzug zu halten. Ob Auto, Küchengeräte oder Unterhaltungselektronik, verbale Kommandos an Alexa, Siri, Cortana oder Google Home sollen unseren Alltag erleichtern und künftig ‚intelligent' auch eigenständig Aufgaben lösen. Das jedenfalls erhofft sich der E-Commerce von lernenden Chatbots seit mehreren Jahren: sprechende Automaten könnten Telefon-Hotlines übernehmen, Online-Bestellungen abwickeln oder Bankgeschäfte eigenständig durchführen. Das sprechende Auto kümmert sich derweil um die Einkäufe und holt die Kinder von der Schule ab, während die intelligente Küche das Mittagessen zubereitet.

Lernende Systeme kommen den täglichen Veränderungen nicht hinterher

Doch so weit ist die schöne neue Welt tatsächlich noch nicht. Das Problem bei Voice Search-Systemen ist nicht die Sprache, sondern das dahinterstehende interaktive Lernen. Die ‚intelligente' Technik funktioniert im Prinzip wie Chatbots auf Basis schriftlicher Datenbanken, die sich nach logischen Algorithmen ständig erweitern. Etwa 30 % der täglichen Suchanfragen im Netz wurden in der Form jedoch noch nie gestellt. Das bedeutet, dass das elektronische Lernen weit hinter der Realität hinterherhinkt.

Auch geringe Fehlerquoten sind nicht akzeptabel

Derzeit erreichen einfache Voice Search-Anfragen eine Genauigkeit von 94 %, in 6 % der Fälle versteht das Programm nicht, was gesucht wird.Das klingt vielleicht wenig, aber erst ab einer Präzision von 99 % gilt Voice Search als wirklich nutzbar. Denn ob Banküberweisung, Urlaubsbuchung oder Abbiegen mit dem Auto – auch eine kleine Fehlerquote ist hier kein Geschäftsmodell. Viele wenden sich von Voice Search wieder ab, wenn das Programm sie wiederholt nicht versteht. Trotzdem nutzen derzeit etwa 50 % der Smartphone-User Voice Search regelmäßig für Suchanfragen. Das ist gut für die Weiterentwicklung der Programme, doch den realen Sprachgebrauch werden sie wohl nie erreichen.

Snippets verkürzen Suchanfragen auf Phrasen

Deshalb setzen Voice Search-Entwickler mittlerweile auf Snippets, kurze Phrasen, die das Programm versteht und die sich die User zunehmend angewöhnen. 80 % der Google Home Antworten basieren auf solchen Rich Snippets. Sie sind kurz, standardisiert und deshalb schnell zu beantworten. Allerdings erfassen sie komplexere Zusammenhänge nicht und normieren den Sprachgebrauch.

SEO-Entwicklung für standardisierte Fragen

Für die SEO-Entwicklung ist das hilfreich, denn eine Voice Search-Optimierung mit Snippets bedeutet,

-Zielgruppe identifizieren,
-Sprache der Zielgruppe anpassen,
-mögliche Userfragen entwickeln,
-Klärung der wer, was, wie, wann, wo-Fragen zum Thema und der Fragen, die bereits existieren,
-Formulierung besserer Antworten für die eigene Website,
-Local SEO und prägnanter Content,
-Inbound-Links,
-Volumenoptimierte Bilder und Option für Augmented Reality für die Suche,
-Responsive Design, Page Speed und User Experience für gute Auffindbarkeit in der Mobile-First-Strategie.

Voice Search beeinflusst unser Suchverhalten schon heute

Unabhängig davon, wann sich Voice Search durchsetzen wird, beeinflusst es schon heute unser Suchverhalten und die SEO-Gestaltung von Websites.Chatbots werden – mit und ohne Sprache - einfache Suchabläufe in den nächsten Jahren mehr und mehr automatisieren. Anspruchsvolle Dialoge werden sie nicht ersetzen.


 
 

20.03.2018

Google Analytics legt User-Profile an

Google Analytics ist für kommerzielle Websitebetreiber meist eine Selbstverständlichkeit. Knapp 50 % aller Websites nutzen das kostenlose Analyseprogramm, dass dem Website-Betreiber Aufschluss über die Herkunft seiner Besucher gibt. Webanfrage, IP-Adresse, Browsertyp, Browsersprache, Datum, Uhrzeit und viele weitere Details der Suchanfrage werden auch mit Hilfe von Cookies identifiziert. Kundengruppen und Nutzerverhalten können so analysiert und im Interesse des Unternehmens gezielt angesprochen werden.

Trotz Vorbehalten werden noch mehr Kundendaten gesammelt

Obwohl das in der Vergangenheit bereits für viel Ärger mit dem deutschen Datenschutz gesorgt hat, weil sich die erfassten User nicht gegen die Weitergabe ihrer Daten wehren können, legt Google jetzt nochmal nach: künftig erfasst Google Analytics nicht mehr nur summarische Pageviews und Verweilzeiten auf den einzelnen Online-Seiten.Der Tracker legt nun individuelle Userprofile für alle an, die von Google Analytics erfasst werden, - und das wird früher oder später fast jeder sein.

Personalisierung durchleuchtet individuelles Konsumverhalten

Die namenlose Personalisierung erlaubt, festzustellen, wann ein Nutzer zum ersten Maleine Seite besucht hat, woher er kam, wie oft er die Seite erneut besucht hat, welche Umsätze er dort generiert hat, wie lange er wo verweilt hat, wann er zum letzten Mal da war und Vieles mehr. Formal bleibt der Nutzer mit einer Nummer anonym, aber dank Geocoding und IP-Verifizierung könnte ihm auch jederzeit sein Name gegeben werden.

Gläserner HomoEconomicus ist perfekt für den E-Commerce

Aus den personalisierten Profilen lassen sich sehr individuelle Auskünfte über Herkunft, Kaufkraft, Interessen, Konsumverhalten, Verbindungen und Vorlieben nahezu jedes einzelnen Users erstellen, ohne dass der etwas davon erfährt. Für das Marketing, Zielgruppenanalysen und passgenaue Werbekampagnen sind dies natürlich sehr wertvolle Daten.

Persönliche Profile könnten auch andere Begehrlichkeiten wecken

Doch der gläserne Nutzer könnte auch für andere Institutionen wie Justiz, Finanzamt, Jugendamt, Jobcenter, Arbeitgeber, Versicherungen, Krankenkassen, Geheimdienste oder Medien von Interesse sein. Auf die Erfassung und Weitergabe seiner Daten hat ein Besucher von Google Analytics-Seiten bisher keinen Einfluss.Der ökonomische Nutzen wird bei Google Analytics mit dem Verlust individueller Selbstbestimmung erkauft. Der Kunde ahnt nichts von diesem Geschäft und es sieht nicht danach aus, als hätten Staat oder Justiz vor, diese zunehmende Ökonomisierung des Menschen zu unterbinden.
 
 

20.03.2018

EU-Parlament verringert Geoblocking im E-Commerce

Anfang Februar beschloss das EU-Parlament, Geoblocking im E-Commerce bis Ende 2018 weitgehend abzuschaffen. Nahezu zwei von drei Online Shops nutzen derzeit die Möglichkeit, durch IP-Lokalisierung ihrer Kunden nationale Angebote entlang von Landesgrenzen zu inserieren. Besonders Kunden aus kleineren EU-Staaten wie Malta, Slowenien oder Luxemburg bekommen oft nicht die günstigeren Konditionen ihrer Nachbarn angeboten.

Dänen und Bulgaren zahlen verschiedene Preise für das gleiche Mietauto

Beim Ticket-Verkauf, bei Mietautos, Flügen oder einer Bestellung im Online Shop kann es sein, dass das Angebot in manchem Land nicht verfügbar ist oder zu schlechteren Bedingungen angeboten wird.Auch bei Filmrechten, Streaming, Musik- oder Sportübertragungen kann es sein, dass der Online-Empfang an Landesgrenzen scheitert. Online-Händler entwickeln per Geocoding zunehmend Risikoregionen und -Gruppen, denen sie ihre Dienste nur begrenzt oder verteuert anbieten. Das trifft mitunter auch Kunden in Grenzregionen, die zwar im Land leben, aber für den Online-Anbieter zu nahe an einem ‚Risikogebiet'. Unterschiedliche Vertragskonditionen gelten deshalb auch nicht selten im selben Land.

Ende des Geoblocking mit Ausnahmen

Im Sinne des freien EU-Warenverkehrs von Maastricht soll damit bis Ende 2018 Schluss sein, hat das EU-Parlament nun beschlossen. Bei urheberrechtlich geschützten Gütern wie CDs oder E-Books ist das Geoblocking noch zwei Jahre möglich, soll dann aber überprüft werden. Geblockt werden kann auch weiterhin bei digitalen Medien an Landesgrenzen, was durchaus auch im Interesse einzelner EU-Regierungen liegt. Sollte ein Online-Händler nun eine Lieferung in ein anderes EU-Land ablehnen, kann der Kunde die Ware auch selbst bei ihm abholen.

Verbraucherschützer fordern weitere Liberalisierung

Die europäische Verbraucherschutzzentrale BEUC begrüßt den Schritt gegen die Wohnsitzdiskriminierung auf dem europäischen Binnenmarkt, streitet aber weiterhin für noch größere Transparenz und Gleichberechtigung für ganz Europa.

 
 

20.03.2018

Mobile Recruiting als Herausforderung für Unternehmen

Wer junge Menschen ansprechen möchte, tut dies am erfolgreichsten auf deren bevorzugten Kommunikationskanälen. Das gilt auch bei der Suche nach Auszubildenden und Jobbewerbern. Das Smartphone ist mit 76,1 % der Kontakte mittlerweile das wichtigste Kommunikationsgerät bei der Jobsuche. Besonders die Generationen Y und Z, also die heute 25-35-jährigen und ihre Nachfolgegeneration sind in einer digitalen Welt aufgewachsen, in der Essen, Kleidung oder Einkäufejederzeit bequem mit dem Handy bestellt wird. Verkehrsverbindungen oder Veranstaltungen werden auf dem Smartphone recherchiert – und natürlich auch Jobangebote.

Digital Natives wollen in Ihrer Sprache angesprochen werden

Diese ‚Digital Natives' erwarten eine schnelle Kommunikation, wenige wichtige Informationen müssen sich auf dem kleinen Display finden, möglichst attraktiv aufbereitet mit einem Touchpoint für eine umgehende Reaktion. Lange Erklärungen, Formulare oder Unterseiten sind bei einer ‚mobile-friendly'-Jobausschreibung nicht gefragt.

Wie erreicht ein Unternehmen unterschiedliche Generationen?

Unternehmen und Ausbildungsbetriebe stellt dies vor eine doppelte Herausforderung: Zum einen möchten sie auch jene erreichen, die nicht über das Smartphone nach einer Stelle suchen. Dies sind vor allem ältere Arbeitnehmer, aber auch solche, die ausführlichere Jobbeschreibungen auf dem PC oder über Printannoncen für die seriöseren Angebote halten. Auf der anderen Seite erfordert mobile Recruiting mehr, als ein responsives Design für unterschiedliche Displaygrößen.

Mobile Recruiting auch auf Social Media-Kanälen

Eine Ausschreibung sollte daher auf unterschiedliche Kommunikationskanäle optimiert werden, wenn ein Unternehmen alle möglichen Talente erreichen möchte. Dies gilt auch für die verschiedenen Social Media-Kanäle wie Facebook, Snapchat oder Tinder, für Portale wie XING oder LinkedIn. Verschiedene Apps wie ‚Truffls' oder ‚Talentcube' ermöglichen bereits Bewerbungen mit einem Swipe zur Seite oder per Video.

Gleichberechtigte Bewerbungen in verschiedenen Formaten?

Dem Multi-Channel-Angebot bei einer Ausschreibung muss auch eine entsprechende Auswertung gegenüberstehen. Da liegen dann beim Personaler eine traditionelle Bewerbungsmappe neben einem ausgefüllten Formular, einer kurzen Mail, einem Video und einem Speicherchip auf dem virtuellen Schreibtisch. Wer hat bessere Chancen? Und damit nicht genug: Bevorzugte Social-Media-Kanäle und Software wechseln in kurzen Intervallen. Um möglichst alle Interessenten zu erreichen, erfordert Mobile Recruiting eine stetige Aktualisierung des eigenen Online-Profils. Vielleicht ist morgen ein Virtual-Reality-Video oder ein Hologramm das passende Bewerbungsformat?Die digitale Vielfalt wird hier absehbar nicht für mehr Effizienz sorgen. Denn Unternehmen können sich zwar auf bestimmte Recruiting-Kanäle beschränken, aber vielleicht verlieren sie dadurch gerade die spannendsten Talente.
 
 

16.02.2018

WhatsApp Business – Shoppen per WhatsApp?

Social Media gilt als der zentrale Träger künftiger Online Marketing-Strategien schlechthin. Denn nirgends sind die Reichweiten größer und die Verbreitung von Werbebotschaften günstiger als über die schnellen Messenger-Dienste. E-Mail und SMS wurden mittlerweile von Twitter, WhatsApp & Co. als schnelle Kurznachrichtenform fast verdrängt. Kein Wunder also, dass die Facebook-Tochter WhatsApp mit ihren 1,3 Milliarden Usern Unternehmenskunden nun eigene Kommunikations-Tools anbietet.

Profile für Kleinunternehmen aus WhatsApp

Auf der Business App von WhatsApp können Kleinunternehmen eine Präsenz im Messenger einrichten und die Verifizierung Ihres Profils mit einem grünen Haken beantragen. Die App ist bisher erst für Android-User in Indonesien, Italien, Mexiko, Großbritannien und den USA im Play Store verfügbar. Sie soll aber in den nächsten Wochen weltweit nutzbar sein.

Vereinfachte Kommunikation und Analyse der User

Auf der Business App können Unternehmen ihre Adresse, Öffnungszeiten und Kontaktdaten hinterlegen. Textbausteine für Begrüßungen, Abwesenheiten, FAQs oder Schnellantworten beschleunigen die Kommunikation. Daneben kann per Chat, mit Sprach-und Videotelefonaten mit den Kunden kommuniziert werden. Mit verschiedenen Metriken können die User die Performance etwa von Öffnungs- und Leserate verschickter Nachrichten messen, aber auch die Telefonnummern ihrer Kunden sehen. Die Nachrichten zwischen Firmen und Kunden sind wie bisher Ende-zu-Ende verschlüsselt. WhatsApp Business kann auch vom PC aus gesteuert werden.

Direkt Shoppen ohne Suchmaschine

Für die WhatsApp-User ändert sich durch die neue App nichts, außer dass sie nun auch Unternehmensnachrichten erhalten, die sie wie jede andere Nachricht auch blockieren können. Geschäfte können über die neue App abgeschlossen werden, ein Taxi geordert oder das Angebot eines Unternehmens durchstöbert werden. Der Kunde kann sich die Google-Suchmaschine sparen, wenn er direkt über WhatsApp bei einem Unternehmen shoppen geht.

WhatsApp Business als Kostenlose Testversion für kommerzielle App?

Für Kleinunternehmen ist WhatsApp Business zunächst ein kostenloser Service. Er wird aber damit gerechnet, dass eine entsprechende App für Großkunden wie Online-Händler, Banken oder Airlines kostenpflichtig sein wird, wenn sich die App bewährt. Facebook sucht schließlich stets nach neuen Möglichkeiten, den Datenschatz seines Netzwerkes in klingende Münze umzuwandeln. WhatsApp Business ist ein weiterer Schritt in diese Richtung.
 
 

16.02.2018

Messenger Marketing – das Ende der E-Mail?

Messenger Marketing erreicht seine Zielgruppe schneller, genauer und einfacher, als jede andere Werbeform. Ob über Facebook Messenger oder WhatsApp, die Nachrichten erreichen über Apps oder mobile Chatplattformen genau die User, Interessenten und Kunden, die sich zu der Thematik bereits versammelt hat. Beim Kontakt mit der Zielgruppe verbinden sich private mit geschäftlichen Interessen. Wer beispielsweise Sportprodukte anbietet, findet seine Klientel gezielte auf einer Sportplattform oder einem Fanclub, als über einen allgemeinen Shopping-Kanal.

Deutlich höhere Öffnungs- und Conversion Rates als E-Mails oder SMS

Da E-Mails und SMS bereits weitgehend von WhatsApp verdrängt wurden, bietet Messenger Marketing einen schnelleren und direkteren Zugang zu den Usern und die erzielte Conversion Rate ist deutlich höher: liegt die durchschnittliche Öffnungsrate bei einer E-Mail bei gerade 28,8 % und die Click-through-Rate bei nur 3,3 %, erreichen Messenger-Dienste eine durchschnittliche Öffnungsrate von 84,3 % und eine Click-through-Rate von 28,3 %.

Messenger Marketing: schnell und passgenau

Das Messenger-Marketing profitiert von der Schnelligkeit der Kurznachrichten und den passgenauen Adressaten. Ein traditioneller Newsletter landet dagegen mitunter beim Spam oder wird häufig einfach gelöscht. Dabei ist Messenger Marketing weit mehr als eine kommerzielle Kurznachricht an der richtigen Stelle. Die Werbebotschaft kann attraktiv durch Gifs, Bildergalerien, Smileys oder auch Audioinfos gestaltet und mit Call-To-Actions-Handlungsaufforderungen verbunden werden. Traditionelle Instrumente des Online Marketing werden hier auf ein kompaktes Format komprimiert.

Kontakt in Echtzeit oder automatisiert

Sofort kann mit dem User oder Kunden im Live-Chat gesprochen werden oder der Kontakt wird mit einem Chatbot automatisiert. Dies spart Ressourcen und lässt sich auch zur Erschließung neuer Zielgruppen effektiv einsetzen. Und wer sich von einem Chatbot Nachrichten ansieht, kann ohne Aufwand auch der Facebook-Gruppe des entsprechenden Unternehmens beitreten. Wichtig ist, die Nachrichten jeweils exklusiv den jeweiligen Chatplatforms anzupassen.

Chatbots übernehmen das Marketing

Mit unterschiedlichen Inhalten werden so zahlreiche Gruppen durch Messenger Marketing erreicht und die Reichweite des Unternehmens deutlich erhöht. Die Kontakte können in Unternehmensverteilern gesammelt und thematisch für künftige Marketing Strategien genutzt werden. Mitunter ist auch das direkte Feedback der Kontakte hilfreich für eine Verbesserung oder andere Plazierung des Produkts.

Eine junge Werbeform, die Neugierig macht

Ob Produktangebot, Terminankündigung oder animierte Kurzstory, - die Interaktion beim Messenger Marketing ist auch deshalb größer, weil es sich um eine junge Form des Online Marketing handelt. Es gibt noch keine Spamfilter und Messenger Marketing profitiert von der Neugier, die Jugendliche durchschnittlich alle 7 Minuten auf ihr Smartphone blicken lässt.

Hohe Effizienz durch spezialisierte Chatbots

Chatbots, die große Teile des Messenger Marketings eigenständig erledigen, lassen sich auch für andere Messenger-Dienste wie Skype, Slack oder Telegram entwickeln. Je spezifischer die Gruppen der Follower und je detailierter die Automation der Chatbots, desto höher ist die Conversion Rate. Automatisiertes Messenger Marketing kann auch bei Transaktionsnachrichten wie Bestell- und Versandbestätigungen oder der Sendungsverfolgung viele Arbeitsgänge erleichtern.

Messenger Marketing wird andere Kommunikationsformen verdrängen

Die Nachrichten wirken persönlich und seriös, die Klickraten sind sehr hoch und die Kundenbindung ist enger als beim E-Mail-Verkehr. Durch seine Geschwindigkeit, einfache Handhabung und den persönlichen Touch wird Messenger Marketing wird deshalb andere Kommunikationsformen im Geschäftsverkehr zunehmend verdrängen.
 
 

16.02.2018

Multichannel-Strategien richtig planen

Wer heute eine Marketing-Kampagne plant, bekommt von seiner Agentur höchstwahrscheinlich eine „Multichannel-Strategie" vorgeschlagen. Auf allen Kanälen sollen Produkte oder Ideen beworben werden: Print, Online, durch Events und auf Social-Media-Kanälen, schließlich soll jeder mögliche Interessent erreicht werden. Nach der Auswertung von über 200 internationalen Kampagnen stellte das Frankfurter Marktforschungsunternehmen Kantar Millward Brown 2017 allerdings fest, dass 54 % dieser Kampagnen ihre Ziele nicht erreichten. Zwar hielten 89 % der Werbetreibenden ihre Kampagnen für integriert, doch nur 58 % der Verbraucher teilten diese Ansicht. Für eine erfolgreiche Multichannel-Strategie gibt Kantar Millward Brown deshalb die folgenden Hinweise:

Konsistente Kampagnensignale auf allen Kanälen

Konsistente Kampagnensignale sollten auf jedem Marketing-Kanal genutzt werden: gleiche Logos, Slogans, Farben, Personen oder ähnliche Geschichten verbinden die einzelnen Kanäle und schaffen Wiedererkennungswerte, auch wenn sich ein TV-Spot von einem Plakat oder Werbetext unterscheidet.

Leitidee und Kreativimpuls

Marken und Produkte lassen sich mit einer Leitidee eingängiger vermarkten als ohne plausible Begründung. Diese Idee sollte in allen Werbemaßnahmen auf den einzelnen Kanälen zu entdecken sein. Wer beispielsweise ein gesundheitsförderndes Produkt anbietet, sollte bei allen Marketing-Maßnahmen in Wort und Bild auf Gesundheit Bezug nehmen.

Jeder Marketing-Kanal zählt

Das Ergebnis einer Marketing-Kampagne bemisst sich aus den durchschnittlichen Erfolgen der einzelnen Maßnahmen. Das bedeutet, dass auf alle Kanäle gleiche Sorgfalt und Mittel verwendet werden müssen. Ein starkes und mehrere schwächere Werbesegmente zerstören den Kampagnencharakter und wirken nur noch singulär.

Nur zielgerichtete Marketing-Kanäle für Multichannel-Strategien nutzen

Nicht jeder Werbekanal ist für jede Zielgruppe geeignet. Beim Entwurf einer Multichannel-Strategie ist deshalb darauf zu achten, mit welchen Medien ein Kampagnenziel bestmöglich zu erreichen ist. Online-Werbung ist beispielsweise zwar oft günstiger als TV-Spots, diese werden aber von Konsumenten als seriöser wahrgenommen.

Maßgeschneiderte Inhalte für jeden Kanal

Die Botschaft ist bei Multichannel-Strategien stets die Gleiche, doch die verschiedenen Medien verlangen jeweils maßgeschneiderte Inhalte. Ein kleine Smartphone-Display kann keine langen Texte transportieren, auf einem Plakat sind Videolinks Unsinn und ein Flyer muss unterhaltsam gegliedert sein. Nur wenn die Inhalte optimal zum Medium passen, können alle Kanäle ihre Marketing-Wirkung bestmöglich entfalten.
 
 

22.01.2018

Visual Listening für einen höheren Umsatz

Social Listening ortet Marken und Begriffe bei Usern im Social Web. Durch diese Texterwähnungen in Kommentaren oder Hashtags können Unternehmen analysieren, mit welchen Begriffen sie wo eine Rolle spielen und wo die Matches ausbleiben. Vielfach werden aber auch Bilder oder Logos gepostet, die in 80 % der Fälle keine Textbeschreibungen oder Kommentare besitzen. Trotzdem besitzen beispielsweise Markenlogos einen Wiedererkennungswert, der Käuferverhalten beeinflusst.

Markenimage – Assoziation mit einschlägigem Kontext

Entsprechend wichtig für eine strategische Platzierung von Logo oder Produkten ist es, sich zuvor über die passenden Kontexte klar zu werden, die das Image bestimmen sollen. Eine Biermarke zum Fußball, ein Modelabel im Bergpanorama oder Markenschuhe auf einer rauschenden Party – im besten Fall wird die Marke bereits mit dem Thema assoziiert, bevor das Produkt zu erkennen ist.

Verbreitungsanalyse in Social Media

Ein Markenimage ist nichts Neues in der Werbung. Die Herausforderung von Virtual Listening ist die beiläufige Platzierung von Marken auf Social Media, die im besten Fall auch von Usern als UGC übernommen wird. Mit verschiedenen Tools wie Brandwatch, Talkwalker, Logograb, Gumgum, Curalate oder Olapic lässt sich die visuelle Präsenz von Marken auf Social Media analysieren.

Kooperationen mit anderen Marken

Von besonderer Bedeutung bei Visual Listening ist der Kontext eines Bildes, der Wiedererkennungswert haben sollte. Das kann auch bedeuten, dass die eigene Marke etwa beim Sportsponsoring häufig mit bestimmten anderen Marken präsentiert wird. Hier können Partnerschaften geschlossen werden oder mit ähnlichen Bildern das Branding der eigenen Marke gestärkt werden.

Promotion durch Social Influencer

Eine andere Möglichkeit ist, das eigene Produkt über Influencer promoten zu lassen. Entweder gezielt oder beiläufig, - wichtig ist, dass die Marke im Bild ist und mit einem bestimmten Kontext assoziiert wird. Werden die Bilder geteilt, wird die eigene Marke zum User-generated Content.

Visual Listening im Marketing ist ein Lernprozess

Natürlich ist es auch möglich, dass Ihre Marke in Zusammenhängen auftaucht, die Ihnen nicht gefallen, wenn User am Sharing beteiligt sind. Auch das gilt es zu analysieren, schließlich könnte die Präsentation Ihres Produktes auch zu unerwarteten Missverständnissen führen, die Sie korrigieren sollten. Grundsätzlich ist Visual Listening aber eine Marketing-Methode, die nicht nur günstig für eine große Verbreitung sorgt, sie gibt Ihnen auch ein Feedback, dass für künftige Kampagnen wertvoll ist.
 
 

22.01.2018

Visual Search im E-Commerce

Suchbegriffe oder Voice Search waren gestern. Mit Pinterest Lens oder Google Lens können Sie beliebige Fotos mit dem Smartphone einscannen und hochladen. Wenn die Programme das Motiv erkennen, liefern sie entsprechende oder ähnliche Bilder und Erläuterungen. Ob als Tourist in einer fremden Stadt oder beim Shoppen in der Fußgängerzone, - Sie wissen stets, womit Sie es zu tun haben.

Je größer die Datenbasis, desto besser das Ergebnis

So die Theorie, denn in der Praxis gibt es mit den visuellen Erkennungsprogrammen noch einige Schwierigkeiten. Schrift oder Barcodes identifiziert Visual Search problemlos, aber bei Bildern kommt es auf die Bekanntheit und Schärfe des Bildes an. Solangeein Laptop mit Apple-Logo als Apfel identifiziert wird, muss noch ein wenig in das Feintuning der Programme investiert werden.

Visual Search in der Fashion-Branche

Doch sind solche Kinderkrankheiten erst behoben, könnten Pinterest Lens und Google Lens mächtige Tools werden, die etwa beim Online Shoppen gerne genutzt werden, etwa um zu sehen, wo ich das schicke Kleid oder die Accessoires der Nachbarin bekomme. Der australische Retailer THE ICONIC hat sich auf eine Visual-Research-Technologie spezialisiert, die bei Kleidung wie ein Shazam funktioniert. Etwa 50.000 Produkte von 800 Marken sollen so visuell zu finden sein. Die Snap to Shop-App ist für Android- und iOS-User in Australien verfügbar.

Komplettes Outfit nach Fotos kreieren

Mit Visual Search for All von Syte.ai hat ein ähnliches API für Mode eröffnet, das von Retailern in einem Webshop integriert werden kann. Wird mit dem Cursor über Teile eines Fotos gestrichen, wird ein entsprechender Tag in die HTML-Zeile des Bildes eingefügt. Das Programm zeigt passende oder ähnliche Fashion-Modelle und Shops, wo sie zu bekommen sind.

Neue Herausforderungen für das E-Business

Noch ist nicht absehbar, wie schnell sich Visual Search im E-Commerce auch in anderen Branchen ausbreitet. Da Bilder im Netz besonders bei Social Media eine zunehmende Rolle spielen, werden aussagekräftige Produktbeschreibungen, gute Bilder und Visual Listening für Unternehmen im Netz eine wachsende Rolle spielen.
 
 

22.01.2018

Termine für Online Marketing-Konferenzen im Frühjahr 2018

AI Masters, 25. Januar 2018 in Berlin

ArtificialIntelligence Masters befasst sich mit dem Einzug künstlicher Intelligenz in die kommerzielle Kommunikation. Wie können Marketing, CRM- und E-Commerce selbstlernende Technologien oder Sprachassistenten gewinnbringend einsetzen? Eine Fachkonferenz für AI-Profis, Marketer und Entscheider mit qualifizierten Referenten und spannenden Diskussionen.

Online Handel 2018, 6.-7. Februar in Berlin

Fachkongess der E-Commerce Branche mit internationalen Referenten und spannenden Workshops. Wachstumstrends, Nutzerverhalten, ebay, Online Shop SEO, Amazon Advertising, Social Commerce, Storytelling, interaktives Digital Marketing, Führung im Digitalzeitalter und viele weitere interessante Themen.

BLOO:CON, 7. Februar in Münster

Der Online-Marketing-Strategietag für Unternehmen und Agenturen im Mövenpick-Hotel von Münster. Networking-Konferrenz zu den neuesten Trends von SEA, SEO, Content Marketing, Google Analytics, Social Media, Video-Marketing, B2B und Online-Marketing-Recht.

PPC Masters, 22. Februar 2018 in Berlin

PayPerClick ist die Konferenz für alle, die mit Klicks handeln. Neueste Entwicklungen zu SEA, AdWords und PPC-Traffic werden hier von Online Marketern vertieft, neue Ansätze und Tools präsentiert. In 16 Sessions auf zwei parallelen Tracks werden neueste PPC-Entwicklungen auf einem Advanced- und einem Expert Level erörtert.

4. Big Data Marketing Day, 27. Februar in Wien

Data Driven Marketing ist die zentrale Herausforderung der Werbebranche. Daten sinnvoll zu strukturieren, zu analysieren und für neue Marketing-Strategien anzuwenden, wird auf dieser Konferenz mit Experten diskutiert. Von B2C zu C2B, ePrivacy und Big Data, Leadgenerierung, Campaign Optimization, Wetterorientiertes Marketing, Payback, Marketing-Tools und viele andere Themen werden erörtert.

Contentixx, 27.-28. Februar 2018 in Berlin

Zwei Tage geht es um Content-Strategien, Content-Formate, Content-Seeding ein spannendes Programm und Networking in der Zunft der Online Marketer. Ober 60 Content-Marketing-Workshops und Networking-Sessions vermitteln die neuesten Trends zu Zielgruppen, Strategien, Strukturen und Kontakten. Ob ‚Best Practice', Storytelling, Native Advertising oder Influencer Marketing, - die Contentixx gibt neue Impulse und Ideen.

SEO Campixx, 1.-2. März in Berlin

Auf der SEO Campixx für Insider treffen sich seit vielen Jahren die Profis von SEO-Community und Online Marketing. Ob Freelancer, Inhouse oder Agenturen, - bei etwa 120 Vorträgen und Workshops ergeben sich neue Ideen, Kontakte und immer sehr viel Spaß.

CMCX, 6.-7. März in München

Die Content-Marketing Conference & Exposition gilt als Europas größtes Content Marketing Event. In der Messe München findet die Leitveranstaltung der Content-Marketer statt, die sowohl eine Konferenz mit namhaften Referenten, als auch eine Messe für Dienstleister im Online Marketing Business ist.

SMX München, 20.-21. März 2018 in München

Die Search Marketing Expo in München ist die Leitkonferenz zu SEO, SEA und Online Marketing. Über 80 internationale Referenten erläutern in mehr als 60 Sessions und Workshops neueste Trends zu Keywords, Mobile-First, Anzeigen, Personalisierung, Amazon SEO, Local-Mobile SEO, AdWords, Google Analytics, SEO Design, B2B Marketing, JavaScript SEO, Visual Search und Vieles mehr.
 
 

04.12.2017

European Business Connect wünscht frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Wir möchten uns an dieser Stelle bei all unseren Kunden und Geschäftspartnern herzlich für die angenehme und gute Zusammenarbeit bedanken. Wir wünschen Ihnen zum Weihnachtsfest fröhliche und besinnliche Stunden, angenehme Festtage und einen großartigen Jahreswechsel!

Für uns persönlich geht das alte Jahr mit besten Erinnerungen zu Ende. Durch Ihr Vertrauen in unsere Arbeit konnten wir uns abermals weiterentwickeln und so auch wieder den bestmöglichen Service anbieten. Dafür möchten wir „Danke" sagen. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie nun eine geruhsame Weihnachtszeit und ein friedvolles Silvesterfest

Wir machen vom 23.12.2017 bis einschließlich 05.01.2018 Betriebsurlaub. In dieser Zeit können Sie uns leider nicht erreichen. Falls Sie Fragen, Wünsche oder andere Anregungen haben, schicken Sie uns bitte eine E-Mail oder ein Fax, wir werden dies dann sofort am 08.01.2018 bearbeiten. Wir bitten um Ihr Verständnis.
 
 

04.12.2017

Durch Effizienz den Keyword-Wettbewerb bestehen

Die geeigneten Keywords für eine Website zu finden, ist ein entscheidender Schlüssel, um im Online-Wettbewerb erfolgreich zu sein. Doch wie findet man die richtigen und setzt sich gegen die Konkurrenz durch? Schlecht gewählte Keywords erreichen zu wenige oder die falschen User. Fließt das Geld in unergiebige Keywords, könnte man es genauso gut in den Ofen stecken. Eine ähnliche Gefahr geht von übermächtigen Wettbewerbern aus. Insbesondere für kleinere Unternehmen ist es sinnvoll, die begrenzten Ressourcen auf wenige gute Keywords zu beschränken. Aber wie findet man die guten Suchbegriffe?

Keyword-Recherche ist vielschichtig

Keywords zu recherchieren kann eine sehr aufwändige Angelegenheit sein. Es gilt zu analysieren, welche Themen mit denen der eigenen Website in Verbindung stehen, man muss eine Vorstellung davon haben, wie die eigene Zielgruppe aussieht und wie die entsprechenden Menschen ticken. Zielgruppen können sehr heterogen sein. Mancher Unternehmer dürfte verblüfft sein, wie wenig er seinen potentiellen Kundenkreis wirklich kennt. Daher investieren große Unternehmen in aufwendige Analysen.

Tools zur Keywort-Recherche

Mit Google Trends, dem Google Keyword Tool oder diversen AdWords-Funktionen stehen etliche Werkzeuge für den komplexen Analyse-Prozess zur Verfügung. Weitere nützliche Werkzeuge, um schnell die Konkurrenzsituation von Keywörtern zu erfassen, sind die Browsererweiterungen SEO Toolbar und MozBar. Sie fügen Suchergebnissen Informationen bei, die Aufschluss über die Stärke der gefundenen Websites geben. So lässt sich rasch ermitteln, wie anspruchsvoll sich der Kampf um ein Keywort gestaltet.

Keywords von der Konkurrenz übernehmen

Erfolgreiche Konkurrenz kann in der Keyword-Recherche auch nützlich sein. Dafür ist zunächst einmal festzustellen, welche Seiten tatsächlich eine direkte Konkurrenz darstellen, also die gleiche Zielgruppe ansprechen. Bei einer erfolgreichen Website kann davon ausgegangen werden, dass sie in die Keyword-Recherche bereits investiert hat. Lassen sich deren Keywörter auswerten, erübrigt sich eine langwierige Recherche. Man nutzt die Investitionen des Wettbewerbers, um ihn auszustechen.

Mit SEMRush die Konkurrenz ausspionieren

Ein nützliches Tool, die Keywords anderer Websites auszuspionieren, ist das kostenpflichtige Werkzeug SEMRush. Das SEO-/SEM-Tool gibt eine Liste an Mitbewerbern aus und ermittelt, bei welchen Suchbegriffen die Seiten mit der eigenen konkurrieren. Man muss sich für seine Domain also bereits auf ein Spektrum an Suchwörtern festgelegt haben. SEMRush liefert auf dieser Grundlage etliche aufschlussreiche Angaben:

-bei welchen Suchbegriffen ist die Konkurrenz-Website stark?
-welches Google-Ranking erzielt der Mitbewerber mit den einzelnen Suchbegriffen?
-wie viel Traffic erzeugt ein Keyword?
-wie ist der Wettbewerb bei den Keywörtern insgesamt?
-wie hoch ist der Cost-per-Click (CPC), lässt sich mit dem Keyword also Geld verdienen?

Mit XOVI Informationen über AdWords-Kampagnen und Affiliates abschöpfen

Auf Grundlage einer solchen Analyse ist es möglich, sich auf einzelne Suchbegriffe zu konzentrieren mit der Aussicht, wenigstens bei einzelnen Keywörtern gegen die Konkurrenz zu bestehen und Ausgaben in erfolglose Keywörter zu vermeiden. Ein anderes nützliches Spionage-Werkzeug ist XOVI, mit dem sich ermitteln lässt, welche Begriffe die Konkurrenz in AdWords-Kampagnen einbezieht und mit welchen Affiliate-Partnern eine Website arbeitet.

Wertvolle Informationen dank umfassender Konkurrenzanalyse

Auch ein Blick in die Meta-Angaben einer konkurrierenden Website lohnt sich. Obwohl kaum noch relevant im Google-Ranking, finden sich noch etliche Seiten, bei denen Suchbegriffe in den Meta-Tags auftauchen. Grundsätzlich kann es sich lohnen, Wettbewerber genau unter die Lupe zu nehmen. Sind Schwerpunkte und Muster in Inhalten zu finden? Geben Geschäftspartner entsprechende Rückschlüsse? Auch wie sich ein Unternehmen abseits seiner Homepage präsentiert, beispielsweise in sozialen Medien, kann aufschlussreiche Informationen bieten. Mit welchen Begriffen wird gerne geworben? Welche Kontakte pflegt ein Unternehmen? Welche Schwerpunkte werden in PR-Mitteilungen gesetzt?

Der Wettbewerb endet nie

Wettbewerb heißt natürlich, dass auch die Konkurrenz nicht schläft und mit den gleichen Mitteln zurückschlägt. Es ist daher wichtig, ständig auf dem Laufenden zu bleiben. Am zuverlässigsten lassen sich Mittel sparen, wenn es gelingt, die eigene Nische zu finden. Mit einigen Tricks lassen sich bei der Keyword-Ermittlung Fehlinvestitionen begrenzen. Eine wirksame Investition in einen Profi-SEO kann andererseits Ersparnisse bei der wichtigen Ressource Zeit bringen.
 
 

04.12.2017

AdWords-Erweiterung für Sonderangebote

Pünktlich vor Beginn des Vorweihnachtsgeschäftes bietet Google den AdWords-Kunden Funktionen für Sonderangebote an. Bestehende Shopping-Anzeigen werden automatisch mit einer Preisreduzierung gekennzeichnet, die unter dem Namen des Anbieters auftaucht. Wenn man mit dem Mauszeiger über das Angebot fährt, öffnet sich ein Fenster, in dem neben dem vollen Angebotstitel der Vergleichszeitraum des Preises angegeben wird.

Automatische Anzeige von Preisreduzierung als Feature von Google Shopping


Die Ergänzung der Erweiterung findet automatisch statt, eine gezielte Steuerung über Kampagnen oder das Google Merchant Center ist nicht möglich. Google benutzt dazu die regelmäßigen Produkt-Uploads im Merchant Center. Hat sich der Preis innerhalb eines Vergleichszeitraums von 90 Tagen deutlich verändert, bemerkt der Algorithmus dies und die Anzeige wird dementsprechend gekennzeichnet. Damit ermutigt Google seine Kunden dazu, regelmäßig Preisänderungen vorzunehmen und der Verbraucher erhält ein Feature, an dem sich zuverlässig erkennen lässt, ob es sich tatsächlich um ein günstiges Angebot handelt.

Rabatt-Werbung in AdWords-Text-Anzeigen


Eine ähnliche Funktion hat Google bei AdWords in die reinen Text-Anzeigen eingebaut. Diese erlaubt allerdings das gezielte Bewerben von Rabatt-Aktionen. In der untersten Zeile der Anzeige wird der Rabatt gemeinsam mit einem Promotion-Code und dem Angebotszeitraum angezeigt. Auch diese Rabatte können in bereits bestehende Anzeigen eingebaut werden. Anzeigen dieser Art, die ohne Bild, aber mit den für Käufer wichtigsten Informationen ausgestattet sind, eignen sich besonders gut für die Produktsuche via Smartphone. Damit ordnet sich auch dieses Feature in Googles Fokussierung auf mobile Endgeräte ein.

Automatisierte Erstellung benutzerdefinierter Zielgruppen


Für benutzerdefinierte Zielgruppen stellt Google automatisiert erzeugte Listen zur Verfügung, die aufgrund von Daten aus Werbekampagnen, der eigenen Website oder einem YouTube-Kanal berechnet werden. Ergänzt werden die Listen mit Einschätzungen über Reichweite und Performance. Kunden, die nicht ihre eigenen Zielgruppen erstellen möchten, steht damit ein hilfreiches Werkzeug zur Verfügung, mit dem sich schnell ein potentieller Kundenkreis erreichen lässt.

AdWords soll schneller und intuitiver werden


Insgesamt soll AdWords einfacher und schneller zu bedienen sein. Der Workflow mit den notwendigen Werkzeugen wird stets zu Beginn auf die anfänglich definierten Ziele abgestimmt. Das neue Interface erlaubt es, das Zielpublikum zentral zu verwalten und im Kundencenter mehrere Konten gleichzeitig zu betreiben. Google möchte, dass AdWords zu einem praktischen, effizienten und einfach zu bedienenden Hilfsmittel im Kampagnen-Management wird, dass bei keiner Marketing-Kampagne fehlt.
 
 

04.12.2017

SEO 4.0 – Suchmaschinenoptimierung für das Web 3.0

Der Google-Algorithmus hat seit den Anfängen der Suchmaschine eine beträchtliche Entwicklung erfahren und damit auch die Optimierung von Websites hinsichtlich der Erfassung durch Googles Such-Algorithmus. Ähnlich dem Internet lässt sich auch die Entwicklung der Suchmaschinenoptimierung in mehrere Stufen unterteilen. Der aktuellste Stand firmiert unter dem Begriff des SEO 4.0, mit dem die Nutzer stärker im Mittelpunkt der Website-Entwicklung stehen als je zuvor.

SEO 1.0 bis 3.0, von der Keyword-Optimierung zum Nutzerverhalten


Zur Zeit von SEO 1.0 war es noch möglich, das Ranking einer Internetseite mit reiner Onpage-Optimierung mittels Keywords zu beeinflussen. Inzwischen ist der Google-Algorithmus allerdings so komplex, dass sich das Ranking alleine mit technischen Tricks der On- und Offpage-Optimierung nicht mehr verbessern lässt. In den ersten drei Entwicklungsphasen spielten technische Aspekte eine Rolle, die es Web-Administratoren erlaubten, eine Internetseite mit Blick auf das Verhalten des Suchalgorithmus hin zu optimieren. Bei SEO 2.0 spielten Backlinks eine wichtige Rolle. Dies führte zu Websites, die praktisch nur aus Links bestanden. Ab 2005 läutete SEO 3.0 das Interesse am Nutzerverhalten ein. Tools entstanden, die Verweildauer, Adressen, Systeme usw. erfassen konnten und Google begann, sich für Blickführung und Aufmerksamkeitsspanne von Nutzern zu interessieren.

Mit SEO 4.0 wird User Experience zu einem zentralen Kriterium im Google-Ranking


Die Dynamik, mit der Google seine Produkte weiterentwickelt, wie auch die technischen Voraussetzungen insgesamt, führten den Suchalgorithmus zu einer Komplexität und Unberechenbarkeit, die es kaum noch möglich macht, die Funktionsweise des Algorithmus zu verstehen. Mit SEO 4.0 rückte daher die Berücksichtigung der Nutzererfahrung in den Vordergrund, die letztlich auch grundlegend für Googles Geschäftsmodell ist. SEO steht nicht mehr ausschließlich für Search Engine Optimizing sondern auch für „Search Experience Optimizing". Bedeutsam für diese Entwicklung sind dabei zwei Updates, die 2011 und 2012 unter den Code-Namen Panda und Penguin eingeführt und seitdem mehrmals aktualisiert wurden.

Panda belohnt guten Content


Mit Panda bezeichnet Google einen Qualitäts-Filter, der Faktoren wie Design, Benutzerfreundlichkeit, Glaubwürdigkeit oder Ladezeiten berücksichtigt und Seiten danach gewichtet. Werbeflächen und Aufbau einer Seite spielen genauso eine Rolle wie die Inhalte. Auch das Besucherverhalten wird gemessen, um relevante von weniger interessanten Seiten zu unterscheiden. Websites mit thincontent, wenig eigenem Inhalt oder mit viel Werbung, werden im Google-Ranking abgestraft. Relevant ist auch, wie oft eine Seite von führenden Internetseiten zitiert wird. Google erkennt nun nicht nur komplexe Zusammenhänge von Begriffen, die innerhalb einer Website Verwendung finden, sondern auch thematische Überschneidungen zwischen Websites, die miteinander verknüpft sind. Auch Zusammenhänge zwischen Texten und Graphiken bewertet die Suchmaschine. Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit sind maßgebliche Faktoren geworden, dafür gleicht der Algorithmus den Inhalt von Seiten mit Quellen ab, die von Google als zuverlässig eingestuft werden.

Google wird noch unberechenbarer


Das Penguin-Update untersucht, ob der Link-Aufbau einer Seite natürlich ist und ob Keyword-Stuffing betrieben wurde. Dieser Filter wird seit 2016 in Echtzeit aktualisiert. Darum werden seine Aktualisierungen nicht mehr kommuniziert, was auch für Panda gilt. Noch mehr als zuvor ist der Google-Algorithmus zu einer Blackbox geworden. Es bedarf heute umfangreicher Statistiken um den Algorithmus zu verstehen.

Google trägt Kommunikationstrends Rechnung


Eine große Bedeutung kommt inzwischen auch der Nutzbarkeit auf mobilen Endgeräten zu. Google geht dazu über, den Desktop-Index durch den Mobile-Index abzulösen. Damit werden Seiten, die sich auf einem Smartphone nicht gut anzeigen und bedienen lassen, künftig schlechter bewertet. Da auch die Einbindung von Social Media berücksichtigt wird ist festzustellen, dass ein gutes Google Ranking nicht nur hochwertige Inhalte voraussetzt, sondern auch der Entwicklung aktueller Kommunikationstrends Rechnung tragen muss.
 
 

19.10.2017

EU-Datenschutz in Social Networks

Datenschutz in sozialen Medien ist ein Dauerthema. Ob es darum geht, dass leichtfertige Jugendliche ihre Postings auf Facebook später einmal bereuen könnten oder ob Facebook seinen mit WhatsApp gekauften Datenschatz einfach mit den eigenen Nutzerprofilen verknüpfen darf. Im Zentrum des Streits stehen meist die Fragen: wem gehören die persönlichen Daten, wer entscheidet, wozu sie verwendet werden dürfen und müssen sie auf Verlangen gelöscht werden?

EU standardisiert ihren Datenschutz ab 2018


Ab 25. Mai 2018 gilt in allen 27 EU-Mitgliedsstaaten die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die die bisher unterschiedlichen Richtlinien vereinheitlicht und Nutzern Sozialer Netzwerke ein ‚Recht auf vergessen werden' einräumt. Da in der DSGVO das Marktortprinzip gilt, müssen sich auch US-Unternehmen wie Google oder Facebook in Europa der Verordnung unterwerfen.

Umstrittener Kompromiss mit vielen Lücken


Die Verordnung ist ein umstrittener Kompromiss. Es gibt nationale Öffnungsklauseln, durch die die EU-Länder die Datenschutz-Standards verschärfen oder aufweichen können. Vieles ist nicht eindeutig formuliert, für den Datentransfer in Drittstaaten wie die USA gibt es keine Regeln. Eine‚ Datenportabilität' wurde festgelegt: Firmen wie Facebook, aber auch Behörden sind verpflichtet, von den Nutzern bereitgestellte Daten an diese maschinenlesbar zurückzugeben. Behörden und Unternehmen, die umfangreiche sensible Daten verarbeiten, müssen Datenschutzbeauftragte beschäftigen. Entsprechende Dokumentationspflichten entfallen aber weitgehend für Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern.

Auskunftsrecht und Anspruch auf Datenlöschung


Nach Art 15 DSGVO hat jeder ein Auskunftsrecht über von Ihm gespeicherte Daten und deren Verwendung. Nach Art. 17 Abs. 1 DSGVO sind personenbezogene Daten unverzüglich zu löschen, wenn die betroffene Person ihre Einwilligung widerruft und keine anderen Rechtsgrundlagen zur Datenerfassung vorliegen. Allerdings gibt es eine Reihe von Ausnahmen, weshalb im Zweifel geklagt werden muss.

Streit um persönliche Daten geht weiter


Da die Löschungspflicht an der Geschäftsgrundlage vieler digitalen Unternehmen nagt, deren Kapital ihre Personendaten sind, ist auch nach 2018 mit erheblichen Widerständen und Rechtsstreitigkeiten zum europäischen Datenschutz zu rechnen. Google versucht beispielsweise bereits, europäisches Recht durch Geoblocking zu umgehen. Inhalte, die nach europäischem Recht gelöscht werden müssen, sind auf Google in Europa nicht mehr zu finden, - überall sonst auf der Welt allerdings schon. Die DSGVO schafft ein wenig mehr Rechtssicherheit im Umgang mit Social Media Unternehmen und Behörden. Wie sich die Praxis entwickelt, ist allerdings offen.
 
 

19.10.2017

Neue Trends im Online Marketing auf der Dmexco in Köln

Auf der Dmexco, der führenden europäischen Fachmesse für digitales Marketing wurden am 13. und 14 September 2017 in Köln wieder die neuesten Entwicklungen im Online Marketing präsentiert. Folgende Trends werden in den nächsten Jahren wichtig:

Kanalübergreifende Strategien aller Medien


Die kanalübergreifende Denkweise hat das Online Marketing nun auch in Europa erfasst. Web, Mobile, Social Media, Audio, E-Mail und Messenger werden zunehmend zu Gesamtstrategien verknüpft. Auch in deutschen Marketing Kampagnen ist nun von 360-Grad-Perspektive und Real-Time-Monitoring die Rede.

Digitale Assistenzsysteme für neue Bereiche


Digitale Assistenzsysteme wie Alexa oder Google Assistent spielen neben Tastatur und Smartphone eine zunehmende Rolle beim elektronischen Komfort. Was bisher als Spielzeug für technikaffine Konsumfreunde belächelt wurde, könnte künftig bei vielen elektronischen Geräten eine größere Verbreitung finden. Voraussetzung für eine steigende Akzeptanz gegenüber Datenschutzbedenken sind überwiegend nutzbringende Anwendungen.

Deutscher Datenschutz als Standortfaktor


Deutscher Datenschutz entwickelt sich zunehmend zu einem positiven Standortfaktor. Misstrauen gegenüber US-Unternehmen und der marktliberalen politischen Praxis hat deutsche Serverstandorte attraktiv gemacht. Allerdings sind in der digitalen Welt nationale Lösungen nur begrenzt geschäftsfähig.

Qualität ergänzt zunehmend Quantität


Qualitative Aspekte gewinnen in Online-Marketing wieder an Gewicht. Nach einer Phase quantitativer Zahlengläubigkeit und Evaluierungen entdecken Werbeprofis und Entscheider in Unternehmen wieder qualitative Werte wie Image, Erfahrung oder Inhalte.

Konzentration auf nützliche Daten


Gezielter Dateneinsatz wird gegenüber blindwütigem Datensammeln immer wichtiger. Vielfach müssen Datenanalysten Unternehmen und Agenturen erklären, welche Daten für welche Zwecke wirklich erforderlich sind und welche nur Ballast. Die Konzentration auf das Wesentliche unterscheidet erfolgreiche Unternehmen auch beim Marketing von Big Data.

Mobilanwendungen als Brücke zum Markt


Mobilanwendungen sind die Schnittstelle zum Geschäft. Während mobile Endgeräte in den Vergangenen Jahren nur ein Vertriebsweg neben anderen waren, sind sie mittlerweile der zentrale Kanal, auf den sich Online Marketing fokussiert. Verweildauer, Nutzungsintensität oder kommerzielles Potential der Onlinepräsenz werden künftig an Smartphone und Tablet gemessen.

Individualisiertes Echtzeit-Marketing


Real-Time-Advertising und Targeting gelten im Online Marketing künftig als wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Mit intelligenten Werbestrategien sollen Streuverluste vermieden werden, indem der potentielle Kunde personalisierte Werbung stets dann in Echtzeit erhält, wenn er online geht.

Technische Anbieter und Start-ups setzten großen Agenturen zu


Große traditionelle PR-Agenturen verlieren gegenüber kleineren technischen Anbietern Marktanteile. Dies führt zu technischer Aufrüstung der Großen, aber auch technik-versierte Spezialisten behalten im online Marketing ihre Nische. Start-ups mit originellen Ideen oder mit Spezialisierung drängen zunehmend erfolgreich ins Online-Marketing.

Nicht digitale Unternehmen werden zunehmend abgehängt


Bei den Unternehmen geht die Schere zwischen digital vernetzten und nicht digital arbeitenden Unternehmen immer weiter auf. Besonders mittelständische Unternehmen habe die Erfordernisse der Digitalisierung nicht nur im Online Marketing oft noch nicht verstanden. Entsprechend unterschiedlich ist das Vorverständnis für Online Marketing Konzepte und Maßnahmen.
 
 

19.10.2017

Google-Rankingfaktoren sind dynamisch

Oft ist im Netz von den Top 10 oder den wichtigsten Google-Rankingfaktoren die Rede. Der Tenor: wenn diese Punkte beachtet werden, muss die Website ganz oben unter den SERPs erscheinen. Doch so einfach ist es nicht, wie Gary Illyes, Web Trends Analyst bei Google, erläutert. Die stärksten Rankingfaktoren variieren je nach Suchanfrage.

Die Frage bestimmt die Antwort


Google möchte die jeweils relevantesten Suchergebnisse auf eine Anfrage zur Verfügung stellen. Es gibt somit nicht den optimalen Content oder das beste Format, die einen Themenbereich am besten abdecken. Wer beispielsweise als Suchbegriff ‚Merkel' eingibt, erhält andere Ergebnisse als unter ‚Angela Merkel'. Wie Google die Relevanz der einzelnen Rankingfaktoren bewertet bleibt damit weiterhin eine beliebte Spekulation nicht nur unter SEOs.

Top-Platzierungen auch ohne Verlinkung


Auch Links, auch die oft umstrittenen langen Longtail-Links, müssen laut Illyes keine Rankingfaktoren sein: „There are tons of top results that don't have links at all. billions of queries a day, lots of long tail w/o links." Dabei gilt strategisches Linkbuilding unter SEOs als einer der Schwerpunkte bei der Suchmaschinenoptimierung.

Rankingfaktoren bleiben wichtig aber schwer kalkulierbar


Der Algorithmus dürfte so kompliziert sein, dass auch Google-Programmierer ihn nicht in wenigen Worten erläutern können. Webmastern und SEOs bleibt deshalb nur, weiter auf die bekannten Rankingfaktoren zu setzen und eine Website so breit aufzustellen, dass Sie auf viele Fragen eine kompetente Antwort liefert, ohne an Profil zu verlieren. Denn dass die Rankingfaktoren existieren ist unstrittig. Doch nur der Algorithmus weiß, welche bei der jeweiligen Anfrage eine Rolle spielen.
 
 

31.08.2017

Facebook Analytics for Apps: Konkurrenz für Google?

Das beliebte Webanalyse-Tool Google Analytics hat seit 2016 einen Konkurrenten: Facebook Analytics. Lassen sich damit Werbestrategien besser entwickeln? Drei Hauptargumente zeichnen derzeit Google Analytics aus: das Werkzeug ist kostenlos, es ist leicht bedienbar und es fasst Daten aus verschiedensten Quellen zusammen.

Weniger Datenquellen, aber präzisere

Auch Facebook Analytics ist gratis und leicht nutzbar, allerdings ist seine Datenbasis eingeschränkter. Es fehlen externe Datenquellen über Besucher wie externe Links, Hilfe-Artikel der Community oder Implementierungs-Dienstleistungen. Stattdessen bietet Facebook Analytics genauere Profile seiner etwa 1,7 Milliarden Nutzer. Sie werden geräteübergreifend getrackt, als soziales Netzwerk besitzt Facebook präzisere demografische Daten, die die Eingrenzung von Zielgruppen für Marketingstrategien vereinfachen.

Einfache Installation als App und für Websites

Als alleiniges Analyse-Toll reicht Facebook Analytics für Werbekampagnen daher meist nicht aus. In seinem Segment bietet es aber die aussagekräftigeren Daten. Um es nutzen zu können, müssen Werbetreibende zunächst ein Facebook Entwicklerkonto erstellen und die Facebook SDK in die App implementieren. Zur Datenerfassung müssen dann die Tracking-Events definiert werden, etwa die App-Aktivierung oder In-App-Käufe. Wir die Einbindung von Facebook Analytics in Websites ist der Einbau des Facebook-Pixels in den Quellcode erforderlich, auch hier sollten die Daten durch Events oder Registrierungen erweitert werden.

Detailanalysen nach individuellem Setup

Zur Datenauswertung müssen Unternehmen zunächst das gewünschte Setup der Datenansichten erstellen, die Standardeinstellung ist ein Zeitraum von 28 Tagen. Nutzergruppen können nach Veranstaltungen, Demografie, Geräteinformationen, Nutzereigenschaften oder der Informationsquelle gefiltert werden. Hinter diesen Kriterien stehen weitere Detailinformationen über Käufe, App-Launches, Facebook-Logins oder Restspeicherplatz auf Mobilgeräten.

Konkurrenz verbessert die Datenbasis für Online Marketing

Je präziser die Daten, desto spezifischer und erfolgreicher können Werbemaßnahmen gestaltet werden. Die künftigen Möglichkeiten von Facebook Analytics sind noch nicht ausgereizt. Google Analytics ist nicht länger der alleinige Platzhirsch. Für des Online Marketing verspricht diese Konkurrenz künftig eine noch bessere Datenbasis.
 
 

31.08.2017

Aktualisierte Qualitätsrichtlinien bei Google

Ende Mai hatte Google zuletzt seine Richtlinien für Qualitätsprüfer überarbeitet, seit August gibt es jetzt ein Update, dass vorwiegend nicht-englischsprachige Websites betrifft. Google beschäftigt weltweit etwa 10.000 Qualitätsprüfer, die stichprobenartig verschiedene Websites nach einem internen Kriterienkatalog bewerten.

Seitenbewertung beeinflusst Suchalgorithmus

Als Suchmaschinenbetreiber kann Google keine Inhalte löschen, aber Google kann die Auffindbarkeit von unseriösen Seiten beeinflussen. Dies tut Google nicht durch eine direkte Herabstufung der Rankings, sondern es nutzt die Bewertungen der Websites zu Überarbeitungen des Algorithmus. Die fraglichen Seiten werden schwerer gefunden, wodurch langfristig auch ihr Ranking sinkt.

Google möchte HateSpeach, Fake News und Pornografie eindämmen

So übt Google keine direkte Zensur aus, gleichzeitig nimmt der Konzern aber Einfluss auf die Präsenz unliebsamer Inhalte, wie dies in Zeiten von HateSpeach und Fake News vielfach gefordert wird.

Fremdsprachige Websites sollen auch fremdsprachig antworten

Die jüngste Überarbeitung der Qualitätsrichtlinien für die hauseigenen Prüfer bezieht sich vorwiegend auf Seiten, die auf eine Suchanfrage englisch antworten, obwohl von der Frage her oder dem Standort des Users die landestypische Sprache zu erwarten gewesen wäre. In einem solchen Fall werden auf eine Anfrage die „Erwartungen nicht erfüllt" und die Website wird abgewertet. Ausnahmen von dieser Regel gibt es bei global operierenden Unternehmen, technischen Suchanfragen, Ersatzteillisten oder chemischen Formeln, die oft nur auf Englisch im Netz verfügbar sind.

Verschwörungstheorien werden abgewertet, einige Pornoanzeigen bleiben

Zudem sollen künftig Websites mit Verschwörungstheorien auf das unterste Qualitätslevel sinken. Gestrichen wurde dagegen die Richtlinie, Seiten mit pornografischer Werbung, die sonst keine pornografischen Inhalte besitzen, herabzustufen. Schließlich könnte solche Werbung auch von einem eingebunden Werbenetzwerk oder durch Retargeting von früher besuchten Seiten herrühren.

Kaum Auswirkungen auf deutsche Websites

Das jüngste Update der Qualitätsrichtlinien wird wenig Auswirkungen auf deutsche Websites haben. Pornografische Anzeigen werden nun eher geduldet, Fake News und Verschwörungstheorien haben es schwerer, fremdsprachige Inhalte werden gestärkt. Allerdings dürfte hierzulande der Englischbann weniger streng sein, weil davon auszugehen ist, dass die Mehrheit der Bevölkerung Englisch versteht.
 
 

31.08.2017

Google Search Console: bald bessere Analysen über längere Zeit?

Mit Google-Verlautbarungen ist es mitunter, wie einst bei der Kreml-Astrologie: kleinste Bemerkungen von Mitarbeitern werden interpretiert, gedeutet und seziert, weil offiziell nicht viel erklärt wird. Google-Mitarbeiter Johannes Müller hat nun angedeutet, dass der Zeithorizont für das Analyse-Tool Google Search Console demnächst verlängert werden könnte.

SEO-Tool für begrenzte Analysen

Das SEO-Werkzeug liefert Berichte über Duplicate Content, doppelte URLs, Probleme beim Crowling, mit der Linkstruktur oder beim Responsive Design. Es lässt sich aber auch mit Google Analytics oder AdWords für Auswertungen verbinden, die bisher allerdings nur 90 Tage zurückreichen. Wer längerfristige Analysen betreiben möchte, muss die Daten bisher regelmäßig exportieren und speichern.

Verlängerter Datenhorizont würde Google Search Console aufwerten

Eine Ausweitung des Speicherzeitraums der Datenbasis der Google Search Consolewürde dieses Tool aufwerten, weil die Berichte aussagekräftiger würden. Bereits im Juni 2016 wurde dies von Google in Aussicht gestellt. Aus SEO-Sicht wäre das nur zu begrüßen.
 
 

26.07.2017

Youtube bläst zum Kampf gegen extremistische Videos – und einbrechende Werbeeinnahmen

Youtube, die Freie Rede und hatespeech – eine Bestandsaufnahme

In diesem Jahr musste Google vielfach Probleme mit der unternehmenseigenen Videoplattform bestreiten, die an vielen Youtube-Besuchern wahrscheinlich spurlos vorbeigegangen sind. Schon seit längerem gab es in den USA Diskussionen, wie dehnbar das Recht auf freie Meinungsäußerung ist – man denke an Videobotschaften von Terroristen oder „hatespeech" – Hassrede, bei der über Worte gezielt zu Hass oder zu Gewalt aufgerufen wird. Aber erst als große Firmen mit millionenschweren Werbeverträgen pausierten, reagierte Google. Der Grund war, dass Google nicht ausschließen konnte, dass die Werbevideos der Firmen vor Videos mit unangemessenem Inhalt auftauchen könnten. Mit einem Propagandavideo des IS möchte aber kein Unternehmen assoziiert werden.

Viele Nutzer, die mit Videos Geld verdienen, ebenso geschädigt

Da der Mechanismus, wer im Einzelnen mittels Werbeeinblendungen wie viel Geld verdient für viele Youtube-Besucher intransparent ist, befürchteten die Firmen schlechte Publicity. Als einen ersten Lösungsansatz unterband der Google-Konzern, dass Werbung vor Videos geschaltet wird, die sich mit „werbeunfreundlichen" Inhalten beschäftigen. Dies brachte Google wiederum die Wut vieler Videoproduzenten ein. Denn nun brachen Einnahmen für alle weg, die sich auch nur im Ansatz mit „werbeunfreundlichen" Themen beschäftigten – auch solche, die über Hatecrimes oder Terrorismus lediglich berichteten ohne verherrlichende Sprache oder drastische Bilder zu zeigen. Google gelobte Besserung und am 18. Juni 2017 stellte der Justitiar von Google, Kent Walker, konkrete Schritte vor, um terroristischen Videos auf Youtube Einhalt zu gebieten.

Features bei bestimmten Videos einschränken

Derzeit kann Youtube nach seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht das Hochladen von jeder Art von extremistischen Inhalten verbieten. Daher sollen zum einen gefährliche Inhalte mit Warnhinweisen versehen werden. Ein anderer Weg ist, die Kommentarfunktion und die Bewertung abzuschalten. Durch die fehlende Interaktion soll es für diese Art von Videos schwieriger werden, Bekanntheit zu erlangen.

Menschen und Maschinen arbeiten zusammen

Zudem soll eine lernende Software selbstständig extremistische Inhalte erkennen und löschen. Natürlich sind Menschen weitaus schneller und besser darin, bedenkliche Botschaften zu erkennen: Bisher halfen 63 unabhängige Experten in Youtubes „TrustedFlagger"-Programm dabei, gefährliche Inhalte zu identifizieren. Sie werden nun von 50 weiteren NGOs unterstützt. Zudem arbeitet Youtube auch daran, potentielle IS-Rekruten, die nach radikalisierenden Videos suchen, auf Antiterrorismusvideos umzuleiten.

Ausblick

Die Zukunft wird zeigen, wie gut diese Maßnahmen im Einzelnen funktionieren. Wenn es darum geht, Werbepartner glücklich zu machen, sind Google und Facebook ganz vorne dabei. So entwickelt Facebook gerade eine Software, die Objekte auf Bildern erkennen kann. Werden in dem sozialen Netzwerk Fotos geteilt, erkennt die Software irgendwann auch eventuell vorhandene Marken und kann das Foto als Werbefläche nutzen. Geht es aber darum Ressourcen an abzugeben, die dem sozialen Zusammenhalt diesen, scheinen sich die Internetriesen lange bitten zu lassen.
 
 

26.07.2017

Nachbarschaftsnetzwerk „Nextdoor" zieht nach Deutschland

Das kalifornische Start-up Nextdoor, dass Nachbarschaften online vernetzt, ist am 20. Juni 2017 auch in Deutschland gestartet. Es ist als eine Ergänzung zu Facebook angedacht, die auf lokaler Ebene Menschen verbinden soll. „Wir haben durch soziale Netzwerke die Möglichkeit, mit Leuten auf dem ganzen Globus zu kommunizieren", erklärt Mitbegründerin Sarah Leary den Nutzen. Trotzdem würden gerade in den Städten viele Menschen ihre Nachbarn kaum kennen.

Nützlichkeit als Alleinstellungsmerkmal

Daher drehen sich die meisten Themen in dem Netzwerk um lokale Belange wie Handwerker, Babysitter, Kinderabholen, Sport, verschwundene Haustiere, Sicherheit vor Einbrechern und Restaurantempfehlungen. Darin sieht auch Sarah Leary den Unterschied zu Facebook: „Bei uns geht es um den täglichen, nachbarschaftlichen Bedarf." Wer Hilfe sucht, dem soll hier auch geholfen werden – in Form von Kleinanzeigen, Fundbüro und Empfehlungen. Statt Likes wie bei Facebook gibt es bei Nextdoor „Dankeschöns". Nextdoor ist in Deutschland am PC sowie über eine iOS- und Android-App nutzbar.

Registrierung soll sicherstellen, dass Nachbarn unter sich sind

Wer Mitglied werden möchte, muss seinen echten Namen und seine Adresse angeben und erhält dann eine Postkarte mit einem Zugangscode. So soll sichergestellt werden, dass auch wirklich nur Nachbarn miteinander in Kontakt treten können. Daher sollen auch Inhalte und Mitgliederinformationen der einzelnen Partnerschaften nicht über Google oder andere Suchmaschinen auffindbar sein. Wenn die Nachbarschaft noch nicht auf dem Portal verzeichnet ist, kann der User ein sogenanntes Gründungsmitglied werden und selbst dafür sorgen, dass seine Nachbarschaft auf der Plattform aktiv wird. Nextdoor gibt dem Nutzer nach seiner Anmeldung 21 Tage, um mindestens neun weitere Nachbarn zu anzuwerben. Er kann etwa Flyer und Postkarten auf Kosten des Portals an Adressen in der Nähe schicken.

Testbericht kritisiert Registrierung als intransparent

Trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen wurde bereits Kritik an dem Netzwerk laut. User, die sich registrieren wollten, fanden es irreführend, dass nach der Eingabe der Adresse scheinbar Foreneinträge aus der Nachbarschaft angezeigt wurden. Somit lag der Gedanke nahe, dass es bereits eine existierende Gemeinschaft auf Nextdoor gab. Erst nach dem Ende der Registrierung klärt Nextdoor den User auf, dass er der erste User ist und sich nun um die Registrierung neun weiterer Nachbarn kümmern müsse.

Vergleich zwischen USA und Deutschland

In Deutschland ist Werbung laut Nextdoor-Chef NiravTolia erst ab2019 geplant. In den USA können lokale Unternehmer zwischen den einzelnen Beiträgen Werbung schalten. Dort gibt es laut Nextdoor inzwischen auch 142.000 eingetragene Nachbarschaften. Nach einer Pilotphase sind seit Jahresanfang in Deutschland rund 200 Nachbarschaften auf Nextdoor gegründet worden – der überwiegende Teil in westdeutschen Großstädten und Berlin. Mit dem Aufbau des Netzwerks wurde hierzulande der frühere StudiVZ-Chef Marcus Riecke betraut.

Nextdoor hat hierzulande bereits große Konkurrenz

Nextdoor ist nicht das erste soziale Netzwerk, das in Deutschland auf die Vernetzung von Nachbarschaften abzielt. Andere Anbieter sind Nebenan.de, lokalportal.de und Nachbarschaft.net, sowie die App DoMeAFavour. So bleibt Konkurrent und Nebenan.de-Gründer Christian Vollmann optimistisch: „Wenn eine Nachbarschaft erst einmal auf einer Plattform vernetzt ist, gibt es keinen Grund zum Wechseln."
 
 

25.07.2017

Google stellt den Support für Android Market ein

Ab dem 30. Juni 2017 erhalten Android-Smartphones mit Version 2.1 Éclair oder niedriger keine Apps mehr. Dies berichtet Google auf seinem Developer Blog . Mit dem Ende des Supports haben Nutzer nicht mehr die Möglichkeit, Apps aus dem Android Market zu installieren oder zu updaten. Zu beachten ist dabei, dass auf dem Gerät selbst keine Benachrichtigung zum Support-Ende angezeigt wird.

Bis zum 2.2 Froyo der Standardmarktplatz für Apps

Der Android Market ging 2008 als die zentrale App-Plattform von Google an den Start. Im März 2012 wurde der Android Market vom Google Play Store abgelöst. Der Store ist erst ab Android 2.2 Froyo verfügbar. Nutzer des Froyos oder neuerer Versionen sind dementsprechend nicht von dem Ende des Android Market betroffen.

Alte Androids kaum noch gefragt

Google sah sich zu diesem Schritt gezwungen, da viele Apps mit den alten Android-Versionen nicht mehr kompatibel sind und diese Versionen obendrein kaum noch genutzt werden. Neue Apps werden vorwiegend für die aktuelleren Android-Versionen wie Nougat, Marshmallow und Lollipop programmiert. Das Android 2.1 Éclair ist mittlerweile mehr als sieben Jahre alt und sein Marktanteil liegt laut Google unter 0,1%. Dem gegenüber stehen das 6.0 Marshmallow und das 5.0-1 Lollipop, die zusammen knapp zwei Drittel aller sich im Umlauf befindlichen Android-Systeme ausmachen. Das mittlerweile fast ein Jahr alte Android 7.0-1 Nougat bringt es weltweit auf einen Marktanteil von 9,5% unter allen Geräten mit Android OS (Mai 2017 ). In Deutschland liegt der Anteil der neu gekauften Mobilgeräte mit Android-System mit rund 80 Prozent sehr hoch, da das Betriebssystem meist vorinstalliert ist.

Alte Geräte trotzdem noch nutzbar

Wird der Support für das Betriebssystem eingestellt und ist ein Upgrade auf ein neueres Betriebssystem hardwarebedingt nicht mehr möglich, muss man das Smartphone nicht wegwerfen. Als MP3-Player oder als Notfalltelefon taugen die Smartphones allemal noch. Nur im Internet zu surfen sollte man vermeiden, da hier aufgrund von möglichen Sicherheitslecks Risiken lauern, gegen die es keinen Support mehr gibt. Der Support für Google Play Store soll dagegen laut Google noch so lange wie möglich weitergehen.
 
 

23.06.2017

SEO: Alter ist kein Rankingfaktor

Das Alter einer Domain ist kein Rankingfaktor für eine Website. Das hat Johannes Müllervon Google gegenüber News Bulletin festgestellt. Weder das Alter der Domain noch die Registrierdauer spielten im SERP Ranking eine Rolle, zumal die meisten Domain-Registrare ohnehin keine Informationen zur Registrierdauer einer Domain bereitstellen.

Umzug auf neue Domain unproblematisch

Diese Erkenntnis ist für manche SEOS etwas überraschend, weil mit dem Alter einer Domain auch das Vertrauen von Google in eine Website steigen könnte. Ist dies nicht der Fall, entfielen Vorbehalte bei einem Relaunch oder dem Umzug einer Website auf eine neue Domain.
 
 

23.06.2017

Adblocker für Chrome

Laut Wall Street Journal wird bei Google mittlerweile ernsthaft über einen eigenen Adblocker für den hauseigenen Chrome-Browser diskutiert, der in wenigen Wochen entwickelt sein könnte. Wer bisher unerwünschte Werbung von Bannern oder Pop-Ups ausschließen möchte, nutzt Tools von Drittanbietern wie Adblock Plus.

Werberiese will Werbung begrenzen

Bisher zeigte Google, das 2016 fast 80 Mrd. $ mit Werbung umsetzte, wenig Interesse an Werbeblockaden. Gleichzeitig straft die Suchmaschine aber ständig Websites im Ranking ab, die zu offensiv mit Online Marketing seriösen Content verdrängen. Nicht selten trifft es beim Downgrading auch Websites mit Google-Werbung.

Eigener Adblocker schützt eigene Werbung

Nun möchte Google offenbar das Adblocking selbst kontrollieren, zumal der Chome-Browser mit gut 33% den größten Marktanteil hält. Und wenig überraschend unterscheidet Google dabei zwischen guter (eigner) und schlechter Werbung. Erstere könnte auf der entsprechenden Unterseite blockiert werden, bei beleidigender Werbung könnte aber die ganze Website gestraft werden.

Browser-Marktanteil würde Adblocker zum Standard machen

Da Google den neuen Adblocker für Chrome auf Desktop und Mobile entwickeln würden liegt es nahe, ihn als Standard voreinzustellen. Google würde damit die eigenen Werbebotschaften auf etwa einem Drittel des Browserverkehrs sichern und gleichzeitig missliebige Werbekonkurrenz reduzieren. Denn wie viele User ändern schon die Standardeinstellungen im Browser? Nebenbei würden unliebsame andere Adblocker deutlich zurückgedrängt.

Adblocker würde Googles Werbemacht stärken

Im Ergebnis würde Online Marketing noch interessanter für Google-Kunden, während andere Anbieter fürchten müssten, für ähnliche Werbepräsenz abgestraft zu werden. Noch ist das Projekt nicht amtlich, aber es spricht einiges dafür, dass der Chrome-Adblocker kommt.
 
 

12.06.2017

Google Hire – ein neues weltweites Jobportal?

Niemand weiß so viel über uns wie Google. Das möchte sich der Suchmaschinen-Platzhirsch nun offenbar auch für ein neues Jobportal zu Nutze machen: Google Hire heißt die Website, auf der sich bisher nur ausgesuchte US-Firmen wie Medisas, Poynt, DramaFever, Singlehop und CoreOS zu Testzwecken anmelden können.

Spekulationen über den gläsernen Bewerber

Das Projekt gehört zum Enterprise- und Cloud-Bereich von Google und soll vom Start-Up Bebop entwickelt werden, mit dem Google seit 2015 kooperiert. Bisher kann nur spekuliert werden, dass bei Google Hire nach einem Log-In Bewerber und Unternehmen Stellenbeschreibungen posten sollen, die Google dann zusammenbringt.

Welche Daten schaffen Google Platzvorteile?

Auch über ein Bewerber-Tracking-System wird spekuliert, bei dem Unternehmen gezielt vom enormen Datenpool von Google profitieren könnten. Google versichert, keine eigenen Informationen bei der Jobvermittlung weiterzugeben: „Private Informationen werden nicht mitgeteilt".

Wird ein Google Portal den Jobmarkt umkrempeln?

Doch bei der Auswahl der geeigneten Kandidaten könnten Sekundärdaten von Google über Interessen und Gewohnheiten von Bewerbern neben der weltweiten Präsenz durchaus ein Vorteil gegenüber den Konkurrenten von Linkedin oder Facebook auf dem Jobmarkt sein.

Datenschutz wichtiger als USP?

Noch ist alles um Google Hire Spekulation. Doch die Seite, die an Greenhouse oder Jobvite erinnert, scheint jederzeit online gehen zu können. Wenn Google dies tut, wird es seine USP kaum hinter den Datenschutz zurückstellen.
 
 

25.04.2017

Organische Reichweite: Facebook erdrückt den Markt

Die Reichweite von Marken im Internet sinkt. Dafür gibt es einen quantitativen und einen ökonomischen Grund: Der erste ist einfach: mit immer geringerem Aufwand werden immer mehr Inhalte ins Netz gestellt. Da die Aufnahmefähigkeit der User nicht entsprechend steigt, bleiben immer mehr Informationen unbeachtet, wenn sie nicht gezielt verbreitet werden.

Der Kampf um Aufmerksamkeit wird teuer

Auf diesem Aufmerksamkeitsmarkt wird unterscheiden zwischen organischer und bezahlter Reichweite von Inhalten. Die organische Reichweite umfasst sämtliche Adressaten eines Beitrags, die durch unbezahlte Verbreitung auf ihn gestoßen sind. Das kann durch Empfehlung, Fans, Follower, Blogs oder Shares vor allem über Sozial Media Kanäle geschehen. Die bezahlte Reichweite umfasst all jene, die über Werbung auf bestimmte Inhalte aufmerksam wurden.

Bezahlt und gratis: Facebook dominiert den Reichweitenmarkt

In diesem Wettstreit um Aufmerksamkeit sind organische Reichweiten über soziale Netzwerke auf dem Rückzug. Mehr noch: Marktführer Facebook mit seinen Töchtern WhatsApp und Instagram dominiert mittlerweile den Markt für bezahlte Reichweite. Es ist zwar nach wie vor möglich, Inhalte kostenlos über Facebook zu teilen, doch der Facebook-Algorithmus siebt die Empfänger nach Relevanzkriterien aus, die der Branchenprimus allein bestimmt. Wer die eigenen Fans einer Marke erreichen will, muss bei Facebook bezahlen.

Organische Reichweite wird immer geringer

Selbst bei großen Unternehmen tendiert die organische Reichweite gegen Null, obwohl sich natürlich Kunden über die Produkte austauschen. Wer die Reichweite seiner Marke erhöhen möchte kommt daher kaum umhin, die hervorragenden Targeting-Möglichkeiten von Facebook mit kostenpflichtiger Werbung zu nutzen.

Alternativen sind keine Konkurrenz

Gegen dieses Quasi-Monopol von Facebook versuchen mehrere Unternehmen, mit „Owned Media" ihre Inhalte auf einer eigenen Plattform im Internet, auch über Facebook, zu lancieren. Verschiedene Dienstleister und Publisher arbeiten zu und sind angehalten, am Ende Ihrer Beiträge auf weitere Beiträge oder Werbung zu verweisen. Denn über interessante Inhalte verbreiten sich Informationen erfolgreicher, als durch pure Werbung.

Aufmerksamkeit kostet zunehmend mehr

Dennoch können solche Netzwerke nicht mit der Reichweite von Facebook konkurrieren. Mancher hofft, der Börsen-Hype um Snapchat könnte der organischen Reichweite von Informationen neuen Auftrieb geben, andere verweisen auf Twitter, wo sich diese Hoffnung längst zerschlagen hat. Der Trend bleibt daher ungebrochen: Aufmerksamkeit wird im Netz künftig immer mehr Geld kosten.
 
 

25.04.2017

Amazon Marketing Services – Konkurrenz für Google und Facebook

Als weltweit größte Suchmaschine verfügt Google über den größten Datenschatz zum Surfverhalten der Internet-User. Das lässt sich der Konzern aus dem kalifornischen Mountain View entsprechend vergolden: es gibt kaum ein größeres Unternehmen, dass seine Produkte nicht über Google Anzeigen von AdWords oder AdSense bewirbt, deren Plazierung auf der Analyse der Userdaten basieren.

Aussagekräftige Daten sind die Basis für gewinnbringendes Online Marketing

Auch das soziale Netzwerk Facebook mit einer weltweiten Marktdurchdringung von etwa 12 % (USA über 50%) hat seine Nutzerdaten zur Grundlage erfolgreicher Banner- und Anzeigenwerbung entwickelt. Zusammen mit Google bestimmte das Unternehmen das Advertising- und Media-Geschäft der letzten Jahre. Doch User ist nicht gleich Kunde: Conversion heißt das Zauberwort, dasmit SEO-Strategieneinen neugierigen Web-Surfer in einen Kundenverwandeln soll. Und wer kennt sich am besten mit dem Surfverhalten von potentiellen Kunden aus? Wer weiß am detailliertesten, was Kunden wie und wo suchen? Nicht Google, sondern Amazon!

Amazon hat die detailliertesten Kundendaten

Der weltweit größte Online Händler vertreibt nicht nur eigene Produkte um Buch- und Unterhaltungselektroniksegment. Auf Amazon Marketplace werden Waren aller Art auf Provisionsbasis von der Handelsplattform aus Seattle angeboten. Organisiert wird dies über den firmeneigenen Suchalgorithmus A9, und der ist gleichzeitig der Schlüssel zum Suchverhalten von Millionen von Kunden. Amazon Marketing Services/AMS verfolgt eine ähnliche Marketing Strategie wie Google, hat dabei aber drei Vorteile: Conversion Rate, Detailltiefe der Kundendaten und Preis.

Sponsored Products: höhere Conversion Rate und günstiger als AdWords

Wer heute in den USA ein Produkt sucht, beginnt seine Suche in 34% der Fälle bei Google, 55% der User suchen gleich bei Amazon. Die Kaufmotivation und damit die Conversion-Rate von Amazon-Kunden ist also höher als bei Google. Dem stehen bei dem vergleichsweise jungen Service Sponsored Products von Amazon noch deutlich geringere Klickpreise gegenüber, durchschnittlich etwa ein Viertel der Kosten von Google AdWords bei höherer Conversion Rate. Warum also teurer bei geringerer Kaufwahrscheinlichkeit bei Google werben?

Amazon Advertising Platform: detaillierte Daten erlauben effizientere Werbung

Über die Amazon Advertising Platform/AAP können Werbetreibende alle wichtigen Online Marketing Networks mit den anonymisierten Amazon-Käuferdaten zugreifen. Ein Datenschatz mit großer Reichweite, den niemand sonst so detailliert anbieten kann. Damit lassen sich Werbekampagnen transparenter und effektiver gestalten.

AMS-Anzeigen: Branding-Effekt und Conversion Rate erheblich

AMS bietet drei Anzeigentypen an:

•Sponsored Products entspricht in etwa Google AdWords, ist aber günstiger.
•Headline Search Ads wirken wie Banner über den Suchergebnissen und können, etwa mit Firmenlogo, einen starken Branding-Effekt haben, besonders, wenn sie über Kategorien oder Suchanfragen für Konkurrenzprodukte geschaltet werden.
•Product Display Ads sind Banner, die unter den Warenkorb-Button einer einzelnen Produktseite, auch von Konkurrenzprodukten, geschaltet werden. Sie ziehen die Aufmerksamkeit genau vor einer Kaufentscheidung auf das beworbene Produkt.

AMS:Verschiebung von Werbebudgets wahrscheinlich

Im Vergleich zum Hauptkonkurrenten Google ist Amazon einfach näher am Kunden dran und besitzt die entsprechend aussagekräftigeren Daten. Deshalb ist bereits in naher Zukunft eine Verlagerung von Teilen der Marketing Budgets in Richtung Amazon zu erwarten. Werbende tun gut daran, Ihre Produktpräsentationen auf Amazon auf den aktuellsten Stand zu bringen und sich frühzeitig mit der Amazon Werbeplattform zu befassen, um optimal mit Daten, Mechanismen und Strategien von AMS umgehen zu können.
 
 

25.04.2017

Fred: Update für Google-Algorithmus

Seit Mitte Februar rätseln SEOs im ganzen Land über überraschende Verschiebungen auf den vorderen Plätzen der Google-Ergebnisseiten/SERPs. Die Suchmaschinen-Profis tauften das vermutete Update der Suchkriterien Fred und begannen umgehend mit der Analyse. Stark werbelastige Seiten und Blogs werden abgestraft, verkündete Barry Schwartz. Es trifft vor allem Websites mit Affiliate-Links, spekulierte hingegen Mary Haynes.

Zuviel Werbung führt zur Abwertung

Mittlerweile hat Gary Illyes von Google zwar ein Update der Algorithmen bestätigt, gibt aber keine Empfehlungen für SEO-optimierte Websites. Stattdessen verweist Illyes auf die bekannten Google Richtlinien für Webmaster.Ungewöhnlich ist das nicht, schließlich nimmt Google jährlich um die 400 Änderungen an seinen Algorithmen vor. Außergewöhnlich an Fred ist seine Tragweite: einzelne Websites verloren über 100 Plätze im Ranking.

Technik und Content bestimmen Qualität

Sistrix analysiert, dass es Google wie bereits beim Panda-Update vom Juli 2015 vorwiegend um besseren Content geht. Abgestraft wurden Werbebanner, zu viele AdSense-Kampagnen und häufige Affiliate-Links, aber auch dünne Inhalteund Texte, die durch zu viele Keywords kaum noch verständlich waren. Auch Johannes Müller von Google spricht vielsagend von Qualität, um die es dem Suchmaschinenprimus aus den kalifornischen Mountain View bei Fred ginge. Christian Kunz übersetzt das mit technischen Faktoren wie kurzer Ladezeit, Mobilfreundlichkeit und HTTPS-Übertragung, - aber auch mit hochwertigem Content im oberen Seitenbereich, scrollfrei mit korrekter Grammatik, Verzicht auf Lückenfüller und zu viel Werbung.

Balance von Information und Werbung muss stimmen

Es ist nicht zu erwarten, dass Google sein Update noch näher erläutern wird. Dennoch scheint die Richtung klar: mit solidem Content und sparsamer Werbung können SEOs nichts falsch machen. Es geht um die Verhältnismäßigkeit von Werbung zur Information. Einige Stellschrauben des Online Marketing müssen übereifrige SEOs daher bei vielen Websites neu justieren.
 
 

23.03.2017

Bitcoins auf Allzeithoch

Die umstrittene digitale Kunstwährung Bitcoin wurde Ende Februar 2017 zeitweilig mit über 1.200 $ pro Einheit so teuer gehandelt, wie nie zuvor. Über die Gründe herrscht Uneinigkeit: zum einen scheinen Anleger in Zeiten von Niedrigzinsen in den USA und Europa lukrative Anlagemöglichkeiten zu suchen. Viele Aktien und Immobilien sind bereits überbewertet.

Akzeptiert die US-Börsenaufsicht Bitcoins?

Zum anderen scheinen Spekulationen, die US-Börsenaufsicht würde demnächst Bitcoin-ETFs genehmigen, zum Run auf Bitcoins beigetragen zu haben. Exchange-Traded-Funds/ETF sind ungemanagte Investment-Fonds, die ausgewählte Börsen-Indizes passiv nachbilden. Wegen der geringen Verwaltungsgebühren sind diese Fonds oft lukrativ, bisher aber mit Bitcoins nicht erlaubt.

Spektakuläre Performance in nur zwei Jahren

Das Allzeithoch, keine vier Jahre nach dem Einbruch des Bitcoin-Marktes in Folge des Zusammenbruchs der Mt. Gox-Bitcoin-Börse vom November 2013, zeigt eine erstaunliche Performance der Kunstwährung. Von etwa 180 $ Anfang 2015 versechsfachte sich der Wert der Bitcoins in zwei Jahren. Die digitale Rechnungseinheit Bitcoin ist ein dezentrales Zahlungssystem, das als sichere Peer-to-Peer-Anwendung mit kryptographischen Techniken über das Internet abgewickelt wird. Sein Wert in anderen Währungen bestimmt sich nach Angebot und Nachfrage.

Staaten haben keine Kontrolle über Bitcoins

Umstritten sind Bitcoins bei vielen Regierungen, weil sie mit Hilfe von Software generiert und dezentral verschlüsselt verwaltet werden. Zudem können mit Bitcoins anonyme Überweisungen getätigt werden. Damit entziehen sich Bitcoins der Kontrolle einer Zentralbank und der Finanzbehörden und wurden immer wieder auch für illegale Geschäfte genutzt.

Deutschland akzeptiert Bitcoins nicht, versteuert sie aber trotzdem

In Deutschland sind Bitcoins zwar als gesetzliches Zahlungsmittel nicht erlaubt. Trotzdem hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht/BaFin Bitcoins als Rechnungseinheit bewertet. Das Bundesfinanzministerium betrachtet Bitcoins als „Privates Geld", womit Bitcoin-Geschäfte einkommens- bzw. umsatzsteuerpflichtig sind.

Bitcoin-Legalisierung könnte Hype bringen

Kurz, der deutsche Staat akzeptiert Bitcoins offiziell nicht. Weil er Bitcoins aber nicht verhindern kann, behandelt er sie wie reguläres Geld. Ähnlich ist es in den USA: jedes Indiz zur Legalisierung von Bitcoins, - wie etwa ETF-Spekulationen, wird als Signal für ein wachsendes Interesse an Bitcoins gewertet, das den Marktwert der Kryptowährung künftig noch deutlich steigern könnte.
 
 

23.03.2017

Unterhaltungselektronik in Deutschland: Handymarkt ist gesättigt

Mit 23.200.000 verkauften Smartphones wurden 2016 erstmals etwa 2 Millionen Handys weniger verkauft als im Vorjahr.Trotz Preissteigerungenging nach Branchenzahlen der Smartphone Umsatz mit 9,6 Mrd. € um 2,7% zurück. Trotzdem bleiben Mobiltelefonedurch ihre enorme Stückzahl das stärkste Segment der Unterhaltungselektronik.

Auch Fernseher und Telefone stagnieren

Auch Lautsprecher, Fernseher und Telefone erreichten mit zusammen 26,6 Mrd. € 2016 nur eine Milliarde weniger Umsatz als im Vorjahr. Bei Notebooks, Desktop-Rechnern und Tablets sank der Umsatz 2016 um 8,6% auf zusammen 6,9 Mrd. €.

Zugewinne bei Luxus- und Lifestyle-Produkten

Zugewinne gab es bei großformatigen TV-Geräten und Ultra HD-Fernsehern mit ca. 8 Mio. Bildpunkten: mit 124 Mio. € Jahresumsatz stieg dieses kleine Luxussegment um 80 Mio. €. Ähnlich verlief es mit Wearables wie Smartwatches, Fitness-Trackernu.ä.: sie erreichten 2016 mit einem Umsatz von 437 Mio. € einen Zuwachs von 83%. Potential sieht der Branchenverband gfu noch in Audio-Home-Systemen wie Sonos und Raumfeld, mit denen sich in der Wohnung verteilte Lautsprecher zentral steuern lassen. Mit 388 Mio. € stieg ihr Umsatz 2016 um 25%. Auch vernetzte digitale Radios, die das gewünschte Programm jeweils zum Höhrer bringen, liegen im Trend. Die 2016 verkauften 1,2 Mio. Geräte steigerten den Jahresumsatz um 27,5% auf 176 Mio.€

Stagnation auf hohem Niveau

Zusammenfassend lässt sich sagen, der deutsche Markt für Unterhaltungselektronik stagniert in den zentralen Bereichen Mobiltelefone, TV und Computer auf hohem Niveau. Teils rückläufige Entwicklungen können sich vereinzelt durch neue Entwicklungen umkehren. Ein bereits länger anhaltender Trend ist aber der Umsatzrückgang von Notebooks, Desktop-Rechnern und Tablets. Viele Ihrer Aufgaben haben mittlerweile Smartphones übernommen. Zuwächse mit überschaubarem Gesamtvolumen sind lediglich im Luxussegment und bei Trendentwicklungen zu erwarten.
 
 

23.03.2017

Datendiebstahl im Valley: hat Otto das Auto geklaut?

Das selbstfahrende Auto hat im Silicon Valley ähnlichen Gralstatus wie effiziente Batterien für die Kfz-Industrie: wer die Technik beherrscht, dem könnte sich ein Milliardenmarkt öffnen.

Das selbstfahrende Auto hat noch viele Macken

Waymo, ein Tochterunternehmen des Google-Mutterkonterns Alphabet Inc., entwickelt seit 2009 das Autonomousself-drivingcar, besser bekannt als Google-Car. Trotz erster Patente und einiger Freilanderfolge gibt es nach wie vor erhebliche Probleme bei der Erkennung von Objekten, Fahrten bei Regen und Schnee, bei nicht vorprogrammierten Ampeln und Verkehrszeichen - und auf Verkehrspolizisten reagiert das Google Car schon gar nicht. Um Entwicklungskosten zu teilen, kooperierte Waymo zeitweilig mit dem Taxivermittler Uber und Kfz-Herstellern wie Tesla, die selbst gern das selbstfahrende Auto entwickeln würden. Doch alle Prototypen sind noch Jahre von einer Straßenzulassung entfernt. Alle?

Start-up Otto präsentiert überraschende Lösungen

Anfang 2016 machte plötzlich das Start-up „Otto" auf seinen Gründer Anthony Levandowski aufmerksam. Der hatte zuvor mehrere Jahre für Waymo am Google Car gearbeitet und präsentierte nun nach wenigen Monaten, woran Waymo sieben Jahre gebastelt hatte: das Lidar-Radarsystem zur 3D-Erkennung von Straßenobjekten. Mit dem Start-up-Gründer waren noch 15 weitere Ex-Waymo-Ingenieure zu Otto gewechselt. Das wäre vielleicht nicht aufgefallen, wenn nicht Uber des kleine Start-up Otto sofort für 680 Millionen $ gekauft hätte. Die Waymo-Ingenieure forschten nach und fanden verblüffende Übereinstimmungen zwischen ihrem und dem Otto-Radar. Auch 14.000 Dateien soll Levandowski vor seinem Ausstieg bei Weymo kopiert haben.

Hat Uber nur geklaut?

Nun hat Waymodas Start-up Otto und den Taxidienst Uber wegen Datendiebstahls verklagt. Es ist nicht die erste Spionageklage um das Google Car: auch Tesla verklagte den Ex-Chefentwickler seines Assistenzsystems Autopilot Sterling Anderson, weil der mit dem Ex-Chefentwickler des Google Cars, Chris Urmson, im Start-up Aurora zusammenarbeitete. Egal wie die Klagen ausgehen, das selbstfahrende Auto werden sie nicht voranbringen. Sie zeigen aber, dass sich hier ein mächtiger neuer Markt andeutet, auf dem bereits im Vorfeld mit unappetitlichen Mitteln und harten Bandagen gekämpft wird.
 
 

23.02.2017

CES Las Vegas: neues Spielzeug für alte Zocker

Im Spieleparadies Las Vegas/Nv. zeigtenElektronik- und Gaming-Hardware-Hersteller bis zum 8. Januar auf der Consumer Electronics Show CES wieder ihre neuesten IT-Trends für 2017:Neue Smartphones liefert Samsung mit dem Galaxy A3 (2017) und dem AG (2017), das neue Honor 6X kommt demnächst nach Deutschland. Das günstige Gerät verfügt über Metallgehäuse und eine Dualkamera. Asus präsentierte sein ZenFone AR, dass die Google AR_Plattform Tango unterstützt, ZenFone 3 Zoom besitzt eine Zoom-Funktion seiner Kamera. LG wird mit der K-Serie eine neue Reihe Smartphones in verschiedenen Preisklassen anbieten. Kräftige Farben und satte Kontraste verspricht die OLED-Technik bei neuen Fernsehern. LG, Panasonic, Philippsund Sony präsentierten neue TV-Receiver, von denen besonders der Bravia A1 von Sony mit einer scharfen Auflösung von 3.840x2.160px begeisterte. Kaby Lake, die neuen Intel-Prozessoren, ziehen nun in Laptops und Chromebooks von Asus, Acer, HP und Lenovo u.a. ein. Mit Geforce GTX 1050 wird deren Grafik spieletauglich. Razor stellte mit Project Valerie ein Notebook mit drei 4K-Monitoren für mobile Spieler vor. Bei den Spielekonsolen wird Microsoft mit dem Projekt Scorpio künftig versuchen, dem Platzhirsch Sony mit dem PS4 Pro Konkurrenz zu machen. Nintendos neue Konsole Switch, die Anfang März für 329 € in den Handel kommt, war kurz nach Beginn der Vorbestell-Phase bereits ausverkauft. Zocker können sich auch auf neue VR-Brillen freuen. Die Virtual Reality soll künftig kabellos mit besserer Auflösung verfügbar sein. HTC will die Vive 2 bald vorstellen und auch Microsoft arbeitet an einer eigenen Lösung.
 
 

23.02.2017

WhatsApp bestreitet „Hintertür"

Mountain View/Ca. Der beliebte Kurzmitteilungsdienst WhatsApp aus dem Hause Facebook hat bestritten, dass durch den Austauschseines Krypto-Schüssels Sicherheitsbehörden Zugang zu den Nachrichten seiner WhatsApp-Nutzer gewährt werden könnte.

Neuer Krypto-Schlüssel kann Nachrichten umleiten

Im „Guardian" hatte Tim Boelter, IT-Sicherheitsforscher an der University of California in Berkeley, beschrieben, wie WhatsApp neue Krypto-Schlüssel für Nutzer im Offline-Modus erstellen könnte, durch die dann bei einer Nachrichtenübermittlung die Inhalte umgeleitet werden könnten. Damit seien nachträglich auch ganze Unterhaltungen abrufbar, nicht nur neue Nachrichten.Die sichere End-to-End-Verschlüsselung von Open Whisper Systems, die WhatsApp verspricht, könnte so ausgehebelt werden.

WhatsApp: Design ist Absicht und wird nicht missbraucht

WhatsApp bestreitet diese technische Möglichkeit nicht, erklärt sie aber für beabsichtigt:damit könnten Nutzer bei einem Wechsel von Geräten oder Telefonnummern mit einem neuen Krypto-Schlüssel verlustfrei weiter kommunizieren. Ohne diese Design-Entscheidung von WhatsApp könnten Millionen Nachrichten verloren gehen. Zu möglichen Missbrauchsvorwürfen erklärt WhatsApp, dass es Regierungen keine Hintertür zu seinen Systemen geben und gegen jede Forderung kämpfen würde, eine Hintertüre zu schaffen. Boelter hatte bereits seit April 2016 und bei der Hamburger 33C3-Konferenz des Chaos Computer Clubs im Dezember auf diese mögliche Lücke hingewiesen und hält seine Zweifel nicht für entkräftet.
 
 

23.02.2017

Ebay sagt Produktfälschern den Kampf an

Haben Sie auch schon einmal ein Schnäppchen bei Ebay bestellt, das sich bei der Lieferung als Fälschung herausstellte? Das ist ärgerlich für den Kunden, weil eine Rückabwicklung des Kaufes oft kaum möglich ist. Es gibt böse Bewertungen auf Ebay, das Image des Unternehmens leidet. Und schließlich verlieren Markenhersteller auf diesem Weg jährlich Millionen, - auch sie sind über das anonyme Verkaufsportal oft nicht glücklich.

Ebay prüft Echtheit der Ware

Hier will Ebay jetzt gegensteuern und bietet mit dem Service „Authenticate" eine professionelle Prüfung der angebotenen Produkte an. Zunächst nur in den USA und lediglich für „High-End-Fashion-Produkte", also teure Modewaren von Markendesignern, kann der Verkäufer Ebay beauftragen, seine Ware prüfen und ihre Echtheit bestätigen zu lassen, bevor sie den Kunden erreicht.

Mehrkosten übernehmen Verkäufer und Kunden

Die zusätzlichen Kosten für die Prüfung übernimmt der Verkäufer. Doch auch der Kunde kann eine Warenprüfung auf seine Kosten veranlassen, bevor er das Produkt annimmt. Die kleine Zeitverzögerung und moderate Mehrkosten zahlen sich bei hochwertigen Produkten sicher aus. Sollte sich der Ebay-Prüfer übrigens irren und ein zertifiziertes Produkt ist an Ende doch eine Kopie, verspricht Ebay, den doppelten Kaufpreis zu erstatten. Sollte sich das Authenticate-Feature bewähren ist zu erwarten, dass Ebay diese Prüfungen auch auf andere hochpreisige Warengruppen, vor allem auch auf weitere Vertriebsländer ausweitet. Denn es ist ein Qualitäts- und Imagegewinn für Ebay, den Verkäufer und Kunden bezahlen.
 
 

12.01.2017

Facebook bald im Radio?

Neue Strategie für abgelegene Regionen

San Francisco/CA. Dass über das soziale Netzwerk Facebook seit längerem Live-Video-Übertragungen möglich sind, ist bekannt. Jetzt testet das Social-Media-Unternehmen aus Menlo Park/CA einen Live-Audio-Stream für Gegenden, in denen die Internetverbindungen mit den großen Datenmengen von Videoübertragungen überfordert sind. Das heißt, Facebook möchte seine Präsenz auf dem Land verstärken und wirbt damit, Nutzer sollten bei „Live Audio" auch Fragen stellen können und Kommentare hinterlassen – ein interaktives Radio also. Allerdings ist nicht zu erwarten, dass Firmenchef Mark Zuckerberg dabei den Mittleren Westen der USA im Auge hat.

Erschließung neuer Märkte per Radio

Wer sich an das Facebook-Debakel 2015 in Indien erinnert ahnt, worum es Facebook mit Live Audio geht. In Indien wollte Facebook technisch schwach entwickelte ländliche Regionen mit „Free Basics" an sich binden, - einem kostenlosen Internet-Zugang zu wenigen ausgewählten Webseiten. Facebook scheiterte nach heftigen Kontroversen über die Netzneutralität an den indischen Behörden. Für „Live Audio" wäre der technische Aufwand geringer. Und nicht nur in Indien gibt es viele Regionen, die erst marginal für das Internet erschlossen wurden. Nicht zufällig wählte Facebook für die Pilotphase von Live Audio den weltweit breit aufgestellten BBC World Service und den englischsprachigen Sender LBC als Partner. Mit dabei sind außerdem der Verlag Harper Collins sowie die Autoren Adam Grant und Brit Bennett. Sie sollen laut Facebook Hör-Inhalte über Live Audio verbreiten. Sehr wahrscheinlich werden wir bald noch einiges mehr über Live Audio hören.
 
 

12.01.2017

US-Computer-Kapitäne treffen Donald Trump

Im jüngsten US-Wahlkampf sprachen sie sich einhellig gegen einen US-Präsidenten Trump aus. Trumps erwarteter Protektionismus und sein patriotisches Pathos könnten den Global Playern des Silicon Valley schaden. Umgekehrt nahm auch Donald Trump kein Blatt vor den Mund: Make America great again, war sein Slogan – da passten die kalifornischen Milliardenkonzerne, die einen Großteil ihrer Produktion in Asien erwirtschaften, nicht wirklich ins Bild. Ein eigenes Scharmützel lieferte sich Trump mit Amazon-Chef Jeff Bezos, dem nebenbei mit der Washington Post eine der einflussreichsten Zeitungen des Landes gehört – und die stand im Wahlkampf auf der Seite von Hillary Clinton. „#sendDonaldtospace", twitterte der Raumfahrtfreund Bezos. Trump erwiderte, Bezos werde nach der Wahl „sowas von Problemen bekommen".

Global Player sollen in USA investieren

Doch nun hat der designierte US-Präsident eingeladen, und all seine hochkarätigen Kritiker werden kommen: Apple-Chef Tim Cook, Microsoft-CEO Satya Nadella, Larry Page vom Google-Mutterkonzern Alphabet – und wohl auch Jeff Bezos.Es geht darum, Sand in aufgerissene Gräben zu kippen. Donald Trump hat die Tech-Konzerne bereits aufgefordert, mehr Arbeitsplätze in Amerika zu schaffen. Wie er auf deren altbekannte Argumente von niedrigen Lohnkosten, guten Zulieferer-Ketten und motivierten Arbeitern in China reagieren wird, ist offen.
 
 

12.01.2017

Facebook, Twitter und Youtube kooperieren gegen Terrorismus

Vertreter des größten Online-Netzwerkes Facebook, der Kurznachrichtendienstes Twitter und der Video-Plattform Youtube beschlossen Anfang Dezember in Menlo Park/Ca., eine gemeinsame Datenbank zur Identifizierung bereits gelöschter Inhalte zu erstellen. Damit sollen terroristische Inhalte schneller entdeckt werden. Gemeinsam mit Microsoft sollen gelöschte Fotos und Videos mit einem „digitalen Fingerabdruck" versehen und in der neuen Datenbank abgespeichert werden. Der gemeinsame Zugriff der drei Netzwerke ermöglicht eine einfachere durchgängige Löschung einer einmal abgelegten Datei.

Propaganda soll schneller aus dem Netz

Damit möchten die Unternehmen dem häufigen Vorwurf begegnen, nicht schnell und nicht konsequent genug gegen terroristische Aufrufe und Propaganda auf ihren Seiten vorzugehen. Die geplante Datenbank ist offen für weitere Teilnehmer wie etwa den Messenger-Dienst Telegramm. Noch nicht geklärt ist, was letztlich mit den gespeicherten und registrierten Dateien geschehen soll. Zunächst sollen Sie nach den jeweiligen Richtlinien von Facebook, Twitter und Youtube geprüft werden. Ob sie danach gelöscht werden ist noch offen.
 
 

01.12.2016

European Business Connect wünscht frohe Weihnachten und ein gutes Jahr 2017!

Wir möchten uns recht herzlich bei unseren Kunden und Geschäftspartnern für ein hervorragendes Jahr 2016 bedanken. Wir wünschen Ihnen ein besinnliches und ruhiges Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr! Wenn wir auf das Jahr 2016 zurückblicken, sind wir besonders stolz auf unser 10-jähriges Firmenjubiläum, welches wir am 29.06.2016 feiern durften. Seit 10 Jahren führt das Portal European Business Connect nun erfolgreich Unternehmen aus allen Branchen und ihre Kunden erfolgreich zueinander. Wir freuen uns außerdem über den Kundenzuwachs, welchen wir im Jahr 2016 durch unseren Umzug im Vorjahr gewinnen konnten. Wir haben in diesem Jahr viele Kunden im Bereich der Website-Gestaltung dazugewonnen und können auf eine erfolgreiche und positive Zusammenarbeit zurückblicken. Der Geschäftsführer Michael Brandt hat sich in diesem Jahr dazu entschieden, Sponsor für die Charity-Aktion des GutsMuths-Rennsteiglaufs zu werden. Der Rennsteiglauf führt diese Aktion zugunsten des Kinderhospizes Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz durch. Herr Brandt nimmt regelmäßig persönlich am Rennsteiglauf teil und konnte so sein privates Hobby mit seinem Unternehmen verbinden. Auch den Ausbau unseres Branchenbuches www.branchenverzeichnis.org sehen wir als positives Ereignis in diesem Jahr. Der Kundenzuwachs war hier so groß wie noch nie. Ebenso unseren Reiseführer www.sarntal.org konnten wir 2016 stark ausbauen und haben dadurch viele wertvolle Kunden für uns gewonnen. Wir sehen das Jahr 2016 als ein sehr positives und erfolgreiches Jahr für European Business Connect. Wir konnten uns in verschiedenen Bereichen weiterentwickeln und sehen dem auch positiv für das nächste Jahr entgegen. Wir werden weiterhin anstreben Ihnen den besten Service zu bieten und sagen hiermit „Danke". Ihnen und Ihren Familien wünschen wir eine besinnliche Weihnachtszeit und ein unvergessliches Silvesterfest!

Wir machen vom 27.12.2016 bis einschließlich 06.01.2017 Betriebsurlaub. In dieser Zeit können Sie uns leider nicht erreichen. Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Falls Sie Fragen, Wünsche oder andere Anregungen haben, schicken Sie uns bitte eine E-Mail oder ein Fax, wir werden dies dann sofort am 09.01.2017 bearbeiten. Wir bitten um Ihr Verständnis.
 
 

01.12.2016

Tesla kauft deutsches Unternehmen

Der kalifornische Elektroautohersteller Tesla hat den deutschen Maschinenbauer Grohmann Engineering gekauft. Damit will Tesla den Ausbau seiner Produktion weiter vorantreiben. Das rheinland-pfälzische Unternehmen Grohmann entwickelt, produziert und vertreibt Anlagen für die automatisierte Fertigung, unter anderem in der Automobilindustrie. Mit Hilfe des deutschen Unternehmens will Tesla die Produktion seines Model 3 bis zum Jahr 2018 mindestens verzehnfachen. Sicherlich soll so der günstigere Preis des Model 3 im Vergleich zu seinen Vorgängern gewährleistet werden. Generell legt Tesla-Chef Elon Musk großen Wert auf Robotertechnologie und automatisierte Produktionsabläufe, seine Fabriken sieht er als Maschinen, die Maschinen bauen.

Expansion in Europa

Dank der neuentstandenen Tochter Tesla Grohmann Automation sollen in den nächsten beiden Jahren zusätzliche 1.000 Arbeitsplätze am Grohmann-Sitz Prüm sowie an neun weiteren Standorten in Deutschland geschaffen werden. Laut Musk handelt es sich bei dem Kauf von Grohmann um die erste bedeutende Übernahme für Tesla. Der US-Konzern ist grundsätzlich daran interessiert, zukünftig eigene Produktionsstandorte in Europa aufzubauen.
 
 

01.12.2016

Facebook schaltet millionenschwere Werbekampagne

Eigentlich verdient Facebook sein Geld mit Werbung. Nun investiert das Soziale Netzwerk selbst in eine umfangreiche Werbekampagne, die im November startete. Diese wurde speziell auf Deutschland zugeschnitten, um dem angekratzten Image hierzulande entgegenzuwirken. Die Image-Offensive umfasst Plakate, Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften sowie YouTube-Clips. Darüber hinaus werden auch TV-Spots ausgestrahlt. Darunter sogar im Vorfeld der Tagesschau – einem der teuersten Werbeplätze im deutschen Fernsehen.

Probleme ansprechen

In den Spots und Anzeigen schildern echte Nutzer ihre Probleme mit Facebook. Der Slogan „Mache Facebook zu deinem Facebook" weist auf die grundlegende Problematik hin. Viele User fremdeln mit der Funktionsweise der Plattform. Es mangelt daran, Facebook stärker an die eigenen Bedürfnisse anpassen zu können. Insbesondere in Bezug auf das Löschen von Posts und die Kontrolle darüber, für wen das eigene Profil zugänglich ist. Facebook versucht mit seiner Kampagne Fragen zu klären und mit eventuellen Vorurteilen aufzuräumen, um Vertrauen zurückzugewinnen. Das Problem mit Hasskommentaren, wofür Facebook hier in Deutschland zuletzt besonders heftig kritisiert wurde, wird jedoch nicht angesprochen.
 
 

01.12.2016

Amazon Prime wird teurer

Wie Amazon ankündigte, wird der Preis für den Abo-Service Amazon Prime erhöht. Von bisher 49 Euro pro Jahr wird der Preis in Deutschland auf 69 Euro jährlich angehoben. Die Preiserhöhung um 20 Euro gilt ab dem 1. Februar 2017 für alle Neukunden. Aktuelle Nutzer müssen ab dem 1. Juli mehr bezahlen. Auch das günstigere Studentenangebot wird sich um zehn Euro auf 34 Euro pro Jahr verteuern. Die Stichtage sind identisch.

Neue Service-Angebote

Laut Amazon wird Prime zukünftig auch monatlich buchbar sein. Der Preis hierfür wird bei 8,99 Euro liegen. Auf zwölf Monate hochgerechnet bliebe das Jahres-Abo damit billiger als diese neue, flexiblere Variante. Amazon Prime gilt als wichtiges Instrument der Kundenbindung. Der Service startete 2007 in Deutschland und umfasste zunächst nur den kostenlosen Versand. Mittlerweile ist der Dienst für sein umfassendes Streamingangebot in Form von Filmen und Serien bekannt. Zudem soll mit dem im November gestarteten Service „Music Unlimited" ein Konkurrent zu Spotify entstehen. Prime-Nutzer und „Echo"-Besitzer sollen den neuen Streamingdienst zu günstigeren Konditionen abonnieren können.
 
 

03.11.2016

Dax-Unternehmen als Rettung der Deutschen Bank?

Die Schwierigkeiten der Deutschen Bank machen offensichtlich nicht nur der Regierung, sondern auch deutschen und ausländischen Großkonzernen Sorgen. Deshalb überlegen einige Dax-Konzerne nach Medienberichten sich im Falle einer erzwungenen Kapitalerhöhung an einem Rettungsschirm für die Deutsche Bank zu beteiligen. Neue Aktien könnten dann leichter umgesetzt werden, auch das Image der Deutschen Bank würde sich durch diese Aktion wieder verbessern. Die Führungsetage der Deutschen Bank soll bereits über die Pläne informiert sein. Zustimmung würden die Konzerne darüber hinaus wahrscheinlich vor allem von Seiten der Regierung ernten: Die Unterstützung durch Großkonzerne würde einen Support von Seiten des Staates unnötig machen; Steuergelder könnten so gespart werden. Bundesfinanzminister Schäuble wollte sich bislang nicht zu diesem Thema äußern.

Unterstützung aus Katar zugesagt

Auch einer der größten Aktionäre, die Herrscherfamilie des Emirats Katar, denkt nicht über einen Verkauf ihrer Aktienanteile nach. Mit ungefähr zehn Prozent der Anteile ist Katar damit einer der wichtigsten Unterstützer der Deutschen Bank. Im Gegenteil sei man sogar bereit, auch bei weiteren Kapitalerhöhungen weiter zu investieren. Ein Ende der Deutschen Bank sei für Katar nicht vorstellbar. Derzeit verfügt die Deutsche Bank über eine Rückstellungssumme von 5,5 Milliarden Euro. Dies wird langfristig von den Finanzmärkten als zu geringe Deckungssumme angesehen.
 
 

03.11.2016

„Music Unlimited" – Amazon vergrößert sein Sortiment

Mit einem neuen Angebot macht der Internetriese Amazon nun erneut auf sich aufmerksam. „Amazon Music Unlimited" ist das neueste Projekt, mit dem der Konzern den bisherigen Musikstreaming Diensten wie Spotify oder Apple Music den Kampf ansagen will. Mit mehreren zehn Millionen Titeln verfügt das Portal laut Amazon über eine umfassende Musikdatenbank, die besonders für Prime-Mitglieder zu einem attraktiven Preis verfügbar sein soll. Bei Interesse können diese die Nutzung des Streaming-Dienstes für 7,99 Dollar hinzubuchen. Für Kunden, die keine Prime-Mitglieder sind, kostet der Dienst 9,99 Dollar im Monat. Derzeit ist die Dienstleistung nur in den USA erhältlich. Bis zum Jahresende wird mit einer Verbreitung in weiteren Ländern, wie Deutschland, Großbritannien und Österreich gerechnet.

Besonders günstige Spezial-Preise

Um den Musikdienst noch attraktiver zu machen, bietet Amazon zusätzliche Möglichkeiten an, die besonders kostengünstig genutzt werden können. Als Highlight hat Amazon ein Familienpaket im Sortiment: Hier können bis zu sechs Personen den Streaming-Dienst für 15 Dollar im Monat nutzen. Besonderes Vermarktungspotential ergibt sich für den von Amazon entwickelten Lautsprecher „Echo". Wer dieses 360-Grad-Lautsprecher Gerät erwirbt, kann nun für 3,99 Dollar im Monat ebenfalls auf „Amazon Music Unlimited" zugreifen. Dieses Abonnement ist allerdings ausschließlich für den „Echo" verwendbar und nicht auf PC und Smartphone übertragbar.
 
 

03.11.2016

Samsung ruft Oberklasse-Smartphones zurück

Mit dem neuen Galaxy Note 7 wollte Samsung seine Stellung als weltweiter Marktführer im Smartphone-Handel ausbauen. Dieses Projekt wird nun aber aufgrund technischer Mängel nicht fortgeführt werden können. Nachdem Anfang September die ersten Beschwerden bei Samsung eingingen, da einige Geräte von Kunden Feuer gefangen hatten, empfiehlt Samsung den Besitzern nun selbst, ihr neues Mobilgerät umzutauschen. Hierfür startet Samsung eine für die Konzerngeschichte bislang einmalig große Rückführungskampagne, indem den Verbrauchern feuerfeste Kartons zugesandt werden. Es wird vermutet, dass Samsung aufgrund des hohen Konkurrenzdrucks anderer namhafter Hersteller, insbesondere Apple, zu hohe Anforderungen an ihr neues Produkt gestellt haben, denen das Galaxy Note 7 in der Realität nicht genügen konnte.

Hoher wirtschaftlicher Schaden für den Konzern

Der Umstand, dass der geplante Erfolgsgarant nun vom Markt genommen werden musste, verursacht Samsung hohe wirtschaftliche Einbußen. Der Hersteller selbst rechnet mit ca. 2,1 Milliarden Euro weniger Umsatz im dritten Jahresquartal als geplant. Experten schätzen, dassSamsung aufgrund der Fehlfunktion des neuen Galaxy Modells insgesamt Einbußen von 17 Milliarden US-Doller zu verzeichnen haben wird. Da die Ursache des Schadens bis jetzt noch nicht genau ausgemacht werden konnte, ist auch dessen Behebung bislang nicht möglich. Inwieweit sich dies alles auf den Aktienmarkt auswirken wird, bleibt abzuwarten.
 
 

30.08.2016

Hermes testet Paketauslieferung mit Robotern

Ab Ende August testet der Logistikdienstleister Hermes die Auslieferung von Paketen durch Roboter. Das Pilotprojekt findet zunächst in drei Hamburger Vororten statt. Dabei kommen Lieferroboter der estländischen Firma Starship zum Einsatz. Bis Ende des Jahres will Hermes die On-Demand-Lieferung mit Robotern testen. Dabei soll die Zustellung innerhalb von 30 Minuten erfolgen. Zunächst werden drei Lieferroboter Pakete an Testkunden zustellen. Das Testprojekt bezieht sich zunächst auf den WunschPaketShop-Service von Hermes. Dabei werden Bestellungen nicht zu den Kunden nach Hause, sondern in einen Paket-Shop ihrer Wahl zugestellt. Per Smartphone beauftragen die Testkunden die Roboter dann damit, die Sendung zu ihnen nach Hause zu bringen, anstatt sie selbst abzuholen. Hat der Roboter sein Ziel erreicht, erhält der Kunde eine SMS-Benachrichtigung und kann die Bestellung durch einen verschlüsselten, individualisierten Link aus dem Transportfach entnehmen. Während der Auslieferung fährt der Roboter in Schrittgeschwindigkeit und nur auf Fußwegen und ist mit einem Mitarbeiter der Herstellers Starship verbunden, der die sichere Fahrt überwacht und ggf. eingreift. Auch gegen gewaltsames Öffnen sind die Roboter durch einen Alarm geschützt. Herkömmliche Zustellungen oder gar Zusteller sollen mit den Robotern jedoch laut Hermes nicht ersetzt werden.
 
 

30.08.2016

Apple kauft Start-up Turi für 200 Mio. US-Dollar

Das auf künstliche Intelligenz und Machine Learning spezialisierte Start-up Turiaus Seattle ist ab sofort Teil des Apple-Konzerns. Wie gewohnt sind kaum Details über die Übernahme bekannt. Apple soll rund 200 Mio. US-Dollar für das Start-up bezahlt haben. Turi, vorher bekannt als Daot und GraphLab, wurde 2013 von Carlos Guestrin, einem Professor der University of Washington gegründet und entwickelt Tools für das Einbinden von maschinellem Lernen in Apps. Das Unternehmen startete als Open-Source-Projekt und gehört zu einer ganzen Reihe an Firmen im Raum Seattle, die sich der Entwicklung künstlicher Intelligenz widmen, und soll vorerst nicht ins Silicon Valley verlagert werden. Der Kauf von Turi zeigt deutlich, dass Apple zukünftig weiter in den Bereich künstlicher Intelligenz vorstoßen will. Schon vorher kaufte der Tech-Gigant auf KI spezialisierte Unternehmen wie Emotient und VocalIQ auf. Mit den selbst lernenden Algorithmen von Turi dürfte Apple in eine weitere Verbesserung des Personal Assistant Siri investieren, um eine Interaktion mit iPhone- und Mac-Nutzern weiter zu verbessern.
 
 

30.08.2016

Facebook will mit neuem Algorithmus gegen Clickbait vorgehen

Mit einem neuen Algorithmus-Update will Facebook zukünftig die Anzahl von Clickbait-Meldungen im Newsfeed von Nutzern reduzieren. Als Clickbait bezeichnet man auffällige Überschriften, die bewusst Informationen verschleiern und plakative Formulierungen enthalten, um mehr Klicks zu erzeugen. Mit dem neuen Newsfeed-Algorithmus soll aber bald Schluss sein mit den reißerischen „Was dann geschah, war einfach unglaublich" oder „DAS habt ihr garantiert noch nicht gewusst". Der neue Algorithmus soll gezielt Überschriften herausfiltern, die bestimmte Schlüsselwörter enthalten und so Informationen verschweigen und verzerren. Grundlage des neuen Rasters ist die monatelange Arbeit von Facebook-Mitarbeitern, die derartige Beispiele per Hand in ein Machine-Learning-Programm eingespeist haben. Das Programm kann nun besonders häufig auffällig gewordene Quellen identifizieren und abstrafen. Überschriften, die bewusst in die Irre führen oder übertreiben, sollen zukünftig herausgefiltert werden. Seiten, die häufig Clickbait-Inhalte verbreiten, rutschen so im Ranking weiter nach unten. Teil des neuen Algorithmus soll es aber auch sein, dass dieser erkennt, wenn Seiten Clickbait-Überschriften reduzieren oder ganz einstellen. Das Ranking der jeweiligen Seiten soll sich dadurch wieder verbessern.
 
 

19.07.2016

Digitalisierung als Chance – Datenbrillen für Postboten

Bereits im vergangenen Jahr arbeitete die Deutsche Post in Lagern und Distributionszentren mit Datenbrillen. Diese sollen Mitarbeitern dabei helfen, unnötige Wege abzukürzen bzw. zu vermeiden und gesuchte Produkte schneller zu finden. Bei einem Pilotprojekt konnte bspw. mit der Einblendung der nächsten Arbeitsschritte die Produktivität um 25 % gesteigert werden. Nun will der Chef des Post-Vorstandes Frank Appel den Einsatz von „Smart Glasses" auch auf die Briefzusteller ausweiten. Sie sollen ihnen dabei helfen, in Gebieten, die sie nicht kennen, Briefkästen und Adressen schneller zu finden. Post-Chef Appel sieht in dem Einsatz von Datenbrillen bei Postboten eine „Riesenchance", wie er in einem Interview mit der „Welt" erklärte. Zudem experimentierte die Deutsche Post bereits mit selbstfahrenden Robotern, die die Zusteller bei ihrer Arbeit unterstützen. Gerade große Partner der Deutschen Post, wie etwa Amazon, könnten zukünftig von Drohnen, Robotern und anderen Zustelloptionen profitieren, um Pakete selbst auszuliefern und Lieferzeiten so noch weiter zu verkürzen. Gleichzeitig kann sich Appel vorstellen, zukünftig die Arbeit, die von Robotern erledigt wird, zu besteuern und im Gegenzug auf die Mehrwertsteuer bei von Menschen verrichteter Arbeit zu verzichten.
 
 

19.07.2016

Apple vs. Spotify – Kampf der Giganten

Apple blockiert in seinem App Store die neueste Version der Spotity-App. Der Streaming-Anbieter wirft Apple nun Wettbewerbsverzerrung vor, um das eigene Musikangebot von Apple zu begünstigen. Hintergrund ist die App Store Regelung, nach der Anbieter, über deren Apps digitale Inhalte wie E-Books oder Musik gekauft werden können, 30 % ihres Umsatzes an Apple abtreten müssen. Dabei ist es nicht zulässig, auf externe Dienste zu verweisen, um Abonnements abschließen oder verlängern zu können. Spotify sieht sich gezwungen, diese 30 % an die Nutzer weiter zu geben und warb dafür, Abonnements lieber direkt auf der Website des Streaming-Dienstes abzuschließen. Problematisch hierbei ist, dass Apple mit dem App Store sowohl Plattform-Betreiber als auch Plattform-Nutzer für seine eigene App Apple Music ist. Spotify wirft dem iPhone-Riesen daher vor, seine Marktmacht zu missbrauchen, um Wettbewerber im Streaming-Bereich zu schaden, um den eigenen Musikdienst zu fördern.Die Regelungen des App Store betreffen jedoch nicht nur Streaming-Dienste, sondern auch Anbieter von E-Books, wie Amazon. Apple steht daher seit geraumer Zeit auch in der Kritik amerikanischer und europäischer Wettbewerbsrechtler.
 
 

19.07.2016

Facebook-Messenger mit kompletter Verschlüsselung

Facebook zieht mit seinem Messenger mit WhatsApp gleich und führt die Komplett-Verschlüsselung ein. Dies gilt allerdings nicht per se für alle Nachrichten, sondern nur dann, wenn der Nutzer dies für einzelne Chats auswählt. Bis zum Ende des Sommers soll diese Option für alle Nutzer verfügbar sein. Bisher ist die sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf eine Testgruppe beschränkt. Die neue Funktion nennt sich „Secret Conversations" und kann durch einen Timer zeitlich limitiert werden, um vertrauliche Daten wie Kontodaten oder Adressen auszutauschen. Dabei soll den Chat-Teilnehmern die verbleibende Zeit bis zum Ende der Verschlüsselung angezeigt werden. Bei dieser Option handelt es sich um eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zwischen zwei Geräten. Wird eine Konversation also bspw. auf dem Smartphone begonnen, kann sie in verschlüsselter Form nicht auf einem anderen Gerät weitergeführt werden. Zudem beschränkt sich diese Funktion derzeit noch auf Textnachrichten. Videos oder GIFs können nicht verschlüsselt übermittelt werden.Mit dieser Maßnahme verspricht es sich Facebook zum meistgenutzten Messaging-Dienst zu werden. Bisher verzeichnet der Facebook-Messenger weltweit etwa 900 Mio. Nutzer, bei Whatsappsind es über 1 Mrd.
 
 

31.05.2016

Twitter poliert sein Markenzeichen

Der Kurznachrichtenriese mit dem blauen Vögelchen feiert im Juli sein 10-jähriges Jubiläum. Genau der richtige Zeitpunkt, um das eigene Markenzeichen ein bisschen aufzupolieren, dachten sich wohl die Verantwortlichem um Jack Dorsey, und ließen allerorten eine Überarbeitung der 140-Zeichen-Beschränkung durchsickern. Inzwischen eher ein profitables Relikt aus Anfangszeiten, als der Nachrichtendienst noch in seinem Käfig auf SMS-Basis zwitscherte, soll die Beschränkung künftig nur für die Netto-Kommunikation des Tweets gelten. Sonstige Inhalte wie Bilder und Videos fallen demnach nicht ins Gewicht. Konkrete Pläne zur generellen Ausweitung der 140 Zeichen gebe es nicht, versicherte Twittererfinder Dorsey laut tagesschau.de. Wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg kürzlich berichtete, sollen auch eingebundene Internet-Links künftig nicht mehr auf die 140 Zeichen angerechnet werden. Im Auge des digitalen Zeitalters sieht sich Twitter inzwischen namhafter Social Media- Konkurrenz diesseits von Facebook, das mit über 1,6 Mrd. Nutzern den Markt dominiert, gegenüber. Zusammen mit dem Videodienst Vine, der bereits seit 2012 unter dem eigenen Namen firmiert, kommt Twitter auf etwa 320 Mio. User. Bleibt abzuwarten, wie weit die Liebe zum Mikroblogging trägt.
 
 

31.05.2016

Eine Ethik des autonomen Fahrens

Für waschechte Technikgegner ein Reizthema, für andere eine näher rückende Lebenswirklichkeit: Das autonome Fahren auf bundesdeutschen Straßen ist Politikum. Während der Klausurtagung des Bundeskabinetts auf Schloss Meseberg in Brandenburg wurde die Digitale Agenda der amtierenden Bundesregierung erweitert. Ein von Bundesverkehrsminister Dobrindt vorgelegtes „Strategiepapier digitale Souveränität" soll u.a. erste Grundsätze zum automatisierten Straßenverkehr umfassen. Eine Kommission aus Digitalwirtschaft, Automobilindustrie und Wissenschaft wird für die Entwicklung transparenter, an Risikofaktoren gemessener Richtlinien für „die ordnungsgemäße Nutzung automatisierter und vernetzter Fahrzeuge" eingesetzt. Um an die dafür unerlässlichen Erfahrungs- und Datensätze zu gelangen, wird das „Testfeld Autobahn um eine Stadtkomponente" erweitert werden. Ziel sei es, die infrastrukturelle Effizienz Deutschlands als Autoland zu steigern, das im Zuge der Mobilitätsrevolution ansonsten Gefahr laufe, seinen guten Ruf als Investitionsnation zu verlieren, heißt es in dem Papier. Die Digitale Agenda ist eine im August 2014 verabschiedete Zielvereinbarung zur Unterstützung des in den kommenden Jahren voranschreitenden digitalen Wandels in Deutschland.
 
 

31.05.2016

Herren der Gezeiten: Facebook und Microsoft ziehen transatlantisches Unterseekabel

Nicht das erste, aber ambitionierteste Vorhaben seiner Art wollen Facebook und Microsoft in Sachen Datenübertragung realisieren. Ein 6.600 Kilometer langes Datenkabel zwischen dem US-Bundesstaat Virginia und der spanischen Hafenstadt Bilbao im autonomen Norden des Landes soll den stetig wachsenden Bedarf an hohen wie stabilen, interkontinentalen Datenübertragungsraten decken. Auch neu ist, dass beide Unternehmen den Mammutanteil des Projekts selbst schultern, um die Vision schneller und kontrollierter voranzutreiben, wie Zeit Online unter Berufung auf das US-Magazine Wired am Donnerstag berichtet. Einzig die Telefónica-Tochter Telxius soll für die Verwaltung des Kabels Sorge tragen und damit am Verkauf der Bandbreite beteiligt werden, die überdies allein in den Händen von Facebook und Microsoft liegen wird. Die Arbeiten an MEREA (es.: Gezeiten, Flut, Menge), so der Name des Megaprojekts, dessen Klang je nach Lesart auch in der deutschen Übersetzung widerhallt, soll noch im August dieses Jahres beginnen. Die Bauzeit wird auf etwa 15Monate geschätzt.
 
 

04.05.2016

WhatsApp: Verschlüsselung für alle Nutzer ausgerollt

WhatsApp verschlüsselt jetzt sämtliche Kommunikation auf allen Plattformen, sofern beide Gesprächspartner die aktuelle Version installiert haben. Damit ist WhatsApp aus dem Stand heraus der meistgenutzte Krypto-Messenger weltweit. Die Gespräche unter Android-Nutzern verschlüsselt WhatsApp bereits seit einiger Zeit. Jedoch konnten die Nutzer bislang nicht überprüfen, ob ihre Verbindung auch tatsächlich verschlüsselt wird. So wurde etwa die Konversation mit einem iOS-Nutzer bislang ohne erkennbaren Hinweis im Klartext übertragen. Zur Verifizierung des Gegenübers zeigt WhatsApp jetzt einen QR-Code an, den man einmalig gegenseitig einscannen muss, um einen neuen Kontakt in die Verschlüsselung aufzunehmen. Alternativ bietet WhatsApp auch die Möglichkeit, das Nutzer eine Sicherheitsnummer gegenseitig abgleichen. Sobald der Kontaktverifiziert ist, stellt der WhatsApp-Client sicher, dass die Nachricht auch tatsächlich die vorgesehene Person erreicht. Die neueingerichtete WhatsApp-Verschlüsselung umfasst sowohl Chats, Gruppenchats als auch WhatsApp-Anrufe, Sprachnachrichten und die Übertragung von Dateianhängen. WhatsApp informiert den Nutzer sowohl im Chat-Verlauf als auch in den Einstellungen über den aktuellen Stand der Verschlüsselung.
 
 

04.05.2016

Smartphone-Markt stagniert erstmals weltweit

Im ersten Quartal 2016 haben die Smartphone-Hersteller weltweit 334,9 Millionen Einheiten ausgeliefert, wie das Marktforschungsinstitut IDC (International Data Corporation) berichtet. Ein kaum merklicher Anstieg von 0,2 Prozent und das bislang geringste Wachstum im Vergleich zum Vorjahr überhaupt. Auch Apple verzeichnete bei seinen iPhone-Verkäufen im Vergleich zum Vorjahres-Quartal einen Rückgang von 16 Prozent – das erste Mal seit der Einführung des iPhones im Jahr 2007. Als wichtigster Grund für den Rückgang gilt der bereits hohe Verbreitungsgrad von Smartphones. Zudem verspüren die Käufer nicht mehr so stark die Notwendigkeit, ihre bereits als leistungsstark empfundenen Smartphones in immer kürzeren Abständen auszutauschen. Demnach wird der Kampf um Markanteile unter den etablierten Smartphone-Herstellern zunehmend härter. Die aktuelle Spitzenposition bei verkauften Smartphones im ersten Quartal 2016 nimmt Samsung mit 81,9 Million Einheiten ein. Auf Platz zwei und drei folgen Apple und er chinesische Hersteller Huawei. Die Anzahl weltweit verkaufter Smartphones von Samsung liegt dabei über dem kombinierten Absatz der beiden nächstplatzierten Hersteller, wie der Marktforscher IDC berichtet.
 
 

04.05.2016

Snapchat erzielt 10 Milliarden Videoaufrufe pro Tag

Laut einem Bericht von Bloomberg schauen die Nutzer von Snapchat 10 Milliarden Videos pro Tag. Damit übertrifft der Dienst die im vergangenen Jahr von Facebook veröffentlichten Zahlen um 2 Milliarden Videoaufrufe. Rund ein Drittel der Anwender von Snapchat nutzen dabei die Inapp-Funktion "Stories", womit die veröffentlichten Videos 24 Stunden lang angesehen werden können, bevor sie wieder von selbst verschwinden. 100 Millionen Menschen nutzen Snapchat täglich für durchschnittlich 25 bis 30 Minuten. Und 60 Prozent nutzen die App, um Fotos und Videos herzustellen, wie Bloomberg berichtet. Facebook erreiche zwar mit seiner erst kürzlich ausgerollten Live-Video-Funktion bereits eindrucksvolle 8 Milliarden Videoaufrufe. Doch Snapchat habe auch nur einen Bruchteil Nutzerbasis von Facebook, die sich mittlerweile auf 1 Milliarde Nutzer pro Tag und 1,65 Milliarden pro Monat beläuft. Beide Dienste verzeichnen demnach einen starken Anstieg bei den aufgerufenen Videos. Seit Anfang 2015 hat sich bei Snapchat und Facebook die Anzahl der täglichen Videoaufrufe mehr als verdoppelt.
 
 

03.03.2016

WhatsApp verkündet Einstellung der Dienste für Smartphones der älteren Generation an

Der Messenger-Dienst WhatsApp hat in einem Blogbeitrag eröffnet, dass einige Mobilbetriebssysteme zukünftig nicht mehr bedient werden. Lediglich die Smartphones von Apple sind bei dieser Ankündigung außen vor. Hierbei werdenweiterhin keinerlei Einschränkungen zu befürchten sein. Anlässlich des siebten Geburtstages von WhatsApp, teilte das Unternehmen mit, dass es sich mit Aussicht auf die nächsten sieben Jahre auf bestimmte mobile Betriebssysteme konzentrieren möchte. Hierbei handelt es sich um die Systeme, die von der großen Mehrheit der Menschen benutzt werden. Ende des Jahres sollen mit diesem Hintergrund die WhatsApp-Dienste für folgende Geräte eingestellt werden: Nokia S40, Nokia Symbian S60, Blackberry und Blackberry 10. Des Weiteren werden in der Zukunft keine Dienste mehr angeboten für Nutzer von Android 2.1 und 2.2, sowie für Windows Phone 7.1. Begründet wird die Entscheidung mit den mangelnden Fähigkeiten zur Weiterentwicklung bei den älteren Betriebssystemen.Den betroffenen Benutzern der genannten Telefone bzw. Systeme wird auf Grund dessen schon vor Jahresende auf eine neuere Version oder iPhone umzusteigen, um WhatsApp weiterhin einwandfrei nutzen zu können.
 
 

03.03.2016

Facebook erhält vom Bundeskartellamt den Vorwurf von Datenschutzverstößen

Der Internetgigant Facebook ist derzeit im Visier des Bundeskartellamtes. Das Unternehmen soll Marktmissbrauch durch Datenschutzverstöße begangen haben. Das Kartellamt ermittelt dahingehend, dass das beliebteste soziale Netzwerk seine marktführende Stellung für seine Zwecke ausnutzt – ein Verfahren ist bereits eröffnet worden. Von den Ermittlungen sind das US-Unternehmen Facebook und die irische Tochter, sowie Facebook Germany betroffen. Das Bundeskartellamt hat festgestellt, dass Facebook seine vorherrschende Stellung in Bezug bei der Ausgestaltung von Vertragsbedingungen missbraucht. Demnach sollen die Nutzungsbedingungen gegen Datenschutzrichtlinien verstoßen. Im engen Kontakt mit den jeweils zuständigen Datenschutzbeauftragten undVerbraucherschutzverbänden, sowohl auch der Europäischen Kommission und den Wettbewerbsbehörden aus weiteren EU-Mitgliedsstaaten wird das Verfahren geführt werden. Das Verfahren fokussiert sich auf den Konditionenmissbrauch gegenüber den Usern des Social-Media-Riesen. Bei den Ermittlungen soll geprüft werden, in wie weit die marktführende Position von Facebook in Zusammenhang mit derartigen Klauseln steht. Die Relevant des Kartellamtes ergibt sich aus der Vielzahl erhobener persönlicher Daten von Facebook. Der Konzern entwickelt daher aus verschiedenen Quellen der User die Nutzerprofile. Unter anderem mit dem Ziel, den Nutzern maßgeschneiderten Werbung anzubieten. Um Zugang zum Netzwerk zu erhalten, ist der potentielle User dazu verpflichtet seine Datenverwendung zu akzeptieren. Das Bundeskartellamt zweifelt an der Zulässigkeit einer solchen Vorgehensweise und ermittelt nun zwecks des kartellrechtlichen Missbrauchs dessen.
 
 

03.03.2016

Betrugsfalle beim Download im Google Play Store entdeckt

Beim Downloaden neuer Apps aus dem Google Play Store wird aktuell zur Vorsicht geraten. Es kursieren dort eine neue Schadprogramme. Sie tarnen sich als vermeintlich hilfreiche Apps. Allerdings in veranlassen diese Programme das Surfen auf diversen Porno-Seiten. Oftmals verstecken sich die Schädlinge in Spiele-Apps. Sie stehen den Usern im offiziellen Google Play Store zum kostenlosen Download zur Verfügung. Über diese sogenannten „Porn-Clicker" berichtete jüngst der Bayrische Rundfunk (BR). Die Smartphone-Inhaber bemerken den heruntergeladenen Virus vermehrt gar nicht, da er tückisch im Hintergrund agiert. Durch seine Funktionsweise surfen die Schadprogramme auf mehreren Pornoseiten und klicken dort eigenmächtig auf Werbeanzeigen. Auf diese Weise werden die Werbeeinnahmen des Betreibers immens gesteigert. Laut dem Bayrischen Rundfunk sind von dem IT-Sicherheitsdienstleister Eset bereits über 300 solcher Trojaner in den Apps entdeckt worden – das Computer-Magazin „CHIP" berichtet von 343 verborgenen „Porn-Clickern". Darüber hinaus existieren gefälschte Versionen von beliebten Spiele-Apps, hinter den sich die Schadprogramme verstecken. Zur Sicherstellung wird geraten sich vor dem Download die Bewertungen der App durchzulesen. Ebenfalls wird zur Skepsis animiert bei Spielen, die üblicherweise kostenpflichtig wären und nun gratis angeboten werden.
 
 

01.02.2016

Windows 10 – Laut Gartner wird es 2017 den PC-Markt spürbar beeinflussen

Das Marktforschungsinstitut Gartner prognostiziert dem neuen Betriebssystem von Microsoft einen deutlichen Impuls für 2017. Im laufenden Jahr werde, laut Gartner, die Nachfrage allerdings noch schrumpfen am PC-Markt. Im Gegenzug werde im darauf folgenden Jahr eine spürbar positive Tendenz zu verzeichnen sein und positiven Einfluss auf den Markt nehmen. Die Marktforscher von Gartner gehen von einem Zuwachs von rund vier Prozent in 2017 aus. Besonders die Verbindung mit Intels neuem Skylake-Prozessor, der von Windows 10 unterstützt wird, würden sogenannte Convertibles das Geschäft zukünftig stark ankurbeln. Die Erwartungen beruhen auf einen schnelleren Umstieg zum Betriebssystem Windows 10 als bei den vorangegangenen Upgrades. Mit Voraussetzung einer kürzeren Test- undEvaluierungsphase geht das Marktforschungsinstitut davon aus, dass bereits Ende 2016 die Mehrheit der Unternehmenskunden zum neuen System gewechselt haben werden. Dienlich zur Steigerung der Wechselrate werden neue attraktive Geräte von Microsoft sein, die sich sowohl als Tablet, als auch als Notebook nutzen lassen.
 
 

01.02.2016

Apple TV – Streamingdienst hängt an den Verhandlungen mit Sendern fest

Das Unternehmen Apple hat für sein geplantes Streamingangebot Schwierigkeiten bei den Verhandlungen mit den Fernsehsendern. Inzwischen sei,laut dem Präsidenten des Sportsenders ESPN, merklich eine Frustration bei Apple bezüglich der nicht nach Plan verlaufenden Zusammenkunft zu spüren. Seit mehreren Monaten bemüht sich Apple nun schon um eine Einigung mit den großen Fernsehsendern in den USA, um das aktuelle TV-Programm mittels der Set-Top-Box von Apple TV über das Internet gesendet zu bekommen. Gründe hierfür sollen technisch, als auch vertragsrechtlich sein. Der Planung zufolge sollte mit einem Unkostenbeitrag für die Nutzer des Apple TV von rund 40 US-Dollar im Monat das komplette Programm des US-Fernsehens bereitgestellt werden. Hierzu führt Apple weitere Gespräche mit der zuständigen Film- und Fernsehbranche.Hintergrund der Gespräche ist das Vorhaben eigene Serien- und Filmproduktionen exklusiv auf iTunes anbieten zu können nach dem Vorbild von Netflix und Amazon Prime. Bislang sind die Verhandlungen dazu noch nicht ausgereift. Daher ist das derzeitige Angebot von Apple auf Produktionen anderer Studios auf iTunes beschränkt und stellt somit noch keine relevante Konkurrenz zu Amazon und Google dar. Apple TV bietet aktuell seinen Nutzern lediglich wenige vorinstallierte Apps wie YouTube, Vevo oder ähnliche Unterhaltungs-Apps zusätzlich zum Zugang von iTunes an. Auch an Spiele ist bis dato nicht zu denken. Mit der Überarbeitung der Set-Top-Box auf TVOS9, basierend auf dem Betriebssystem iOS9, soll nun zumindest den Usern der Zugang zu anderen Apps aus dem App Store ermöglicht werden.
 
 

01.02.2016

Microsoft – Cloud-Dienste als gemeinnützige Spende angekündigt

Der Software-Gigant Microsoft kündigt für Non-Profit-Organisationen die kostenlose oder mit Preisnachlässen versehene Nutzung ihrer Cloud-Dienste Azure, Power BI, CRM Online, als auch Enterprise Mobility Suite an. Gemeinnützige Organisationen könnten die Produkte kostenfrei gebrauchen. Somit profitieren rund mehr als 70 Tausend Organisationen von dem Vorhaben von Microsoft. Auf die Laufzeit von drei Jahren gerechnet, ergäbe das ein Spendenvolumen von knapp einer Milliarde US-Dollar. Zusätzlich ist angedacht, gezielt spezielle Forschungsprogramme von Universitäten zu unterstützen mit Hilfe des Programms „Azurefor Research" vonMicrosoft Research. Bereits im Dezember 2015 ist die gesellschaftliche Einsatzbereitschaft von Microsoft zu der Unternehmung Microsoft Philanthropies neu organisiert worden. Zukünftig möchte der Software-Riese mittels der neuen Organisation die Vereinten Nationen in ihrer Tätigkeit zur Seite stehen. Ziele für Nachhaltigkeit und Entwicklung der Welt, bezüglich der Beendigung von Armut und Hunger, als auch der Sicherung von erschwinglicher erneuerbaren Energien stehen auf der Agenda des Unternehmens.
 
 

18.12.2015

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2016 – wünscht European Business Connect!

Einen herzlichen Dank an all unsere Kunden und Geschäftspartner für die hervorragende und angenehme Zusammenarbeit.Wir wünschen Ihnen zum Weihnachtsfest fröhliche und besinnliche Stunden, schöne Festtage und einen grandiosen Jahreswechsel! 2015nähert sich dem Ende– viele Ereignisse haben uns begleitet: Der Terror aus Syrien hält Einzug in der westlichen Welt, angefangen mit dem Satiremagazin „Charlie Hebdo", bis hin zu den jüngsten Anschlägen zum Freundschaftsspiel der deutschen Nationalmannschaft in Paris. Deutschland erklärt sich bereit hilfesuchende Flüchtlinge aus Syrien aufzunehmen – ohne Obergrenze im Gegensatz zu den anderen EU-Mitgliedsstaaten und die Bundeskanzlerin erntet hierfür starke Kritik, selbst aus den eigenen Reihen. Eine andere durch Menschenhand verursachte Katastrophe ist der absichtlich herbeigeführte Flugzeugabsturz der Germanwings-Maschine, sowie der fragwürdige Absturz des Fluges MH17 der Malaysia Airlines. Weiterhin sorgte der deutsche Autohersteller Volkswagen für Aufregung: Er ist durch seine Mogelpolitik in Bezug auf die Abgasrichtwerte bei Diesel-Fahrzeugen ins weltweite Kreuzfeuer geraten – ein unbeschreibliches Jahr voller weltbewegender Geschehnisse in Deutschland und weltweit innerhalb der letzten 12 Monate. Bei European Business Connecthat sich ebenfalls viel ereignet – nur zum Positiven: Unser Standortwechsel nach Coburg bringt sowohl uns als auch Ihnen eine fantastischeNeuerung zum Jahresende und eine erstklassige Aussicht auf das Jahr 2016. Mit besten Erinnerungen für uns persönlich geht das Jahr nun dem Ende entgegen. Ihr Vertrauen in unsere Arbeit hat uns erneut die Möglichkeit beschert, uns weiterzuentwickeln und somit wiederum Ihnen den bestmöglichen Service anbieten zu können – dafür möchten wir „Danke" sagen. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie in diesem Sinne eine behagliche Weihnachtszeit und ein wunderbares Silvesterfest. Vom 23. Dezember bis einschließlich 6. Januar sind wir im Betriebsurlaub. Wir freuen uns, für Sie ab dem 7. Januar 2015 wieder mit gewohnt gutem Service und in alter Frische da zu sein. Bis dahin verbleiben wir mit besten Grüßen, Ihr European Business Connect!
 
 

18.12.2015

Vorsicht vor vermeintlichem WhatsApp-Update – Virus legt Smartphones lahm

Bei diversen Nutzern des Messanger-Dienstes WhatsApp erscheinen vermehrt Nachrichten, die ihre User zur Aktualisierung der App auf dem Handy auffordert – Bedingung: Es müsse diese Info-Nachricht zunächst an zehn Freunde aus der Kontaktliste weitergeleitet werden, um die Neuerung erfolgreich auf dem Smartphone durchführen zu können. Der App-Nutzer wird mit dem Versprechen geködert, man könne im Anschluss an die Aktualisierung in Echtzeitverfolgen mit wem die eigenen Kontakte derzeit online chatten würden – ein haltloses Versprechen der obsessiven Art.Das angebliche WhatsApp-Update sorgt dagegenfür eine komplette Zerstörung des Smartphones durch denVirus – unter Umständen wird das Handy der jeweiligen Kontakte direkt mit lahmgelegt. Auf Grund dessen wird ausdrücklich davor gewarnt, diese neue Version trotz der expliziten Aufforderung herunterzuladen. Bekannt geworden ist die Gefahr durch den österreichischen Sicherheits-Blog „Mimikama". Die eingeblendete Nachricht zur Update-Aufforderung geht mit Rechtschreibfehlern bzw. fehlender Großbuchstaben. Dies ist ein erstes Indiz darauf, dass es sich hierbei um kein reguläres von WhatsApp generiertes Update handelt. Dieser Virus kommt in Form eines Kettenbriefes daher: Er verlangt die Weiterleitung der Update-Benachrichtigung an weitere Kontakte als Voraussetzung der neuen Version. Somit könnte sich das Virus gegebenenfalls rasant ausbreiten – bei Unaufmerksamkeit des betreffenden Users. Wird der Virus heruntergeladen, dauert es nicht allzu lange bis das Smartphone völlig außer Betrieb ist: Anfangs vibriert es ohne Unterlass, bis schlussendlich der Akku aufgebraucht ist. Nach dem automatischen Ausschalten des Telefons besteht keine Möglichkeit mehr eines Neustarts, auch ein Zurücksetzen des Smartphones erzielt hier keinerlei Wirkung mehr. Bislang ist noch nicht bekannt, wie ein betroffenes Gerät wiederhergestellt werden könnte. Derzeit sind nur Android-Smartphones gefährdet von dem Virus – eine iOS-Variante ist noch nicht entdeckt worden.
 
 

18.12.2015

Weihnachts-Aktion mit Herz: SoftMaker spendet bei jedem FreeOffice-Download

Der Nürnberger Software-Hersteller SoftMakerentsendet 0,10 Euro für jeden getätigten Download seiner kostenlosen Office-Pakete für Windows, Linux und Android an gemeinnützige Hilfsprojekte. Mit dieser Spendenaktion hilft das Unternehmen zum wiederholten Male während der Weihnachtszeit hilfebedürftigen Menschen – diese gute Tat steht unter dem Motto „Load and Help". Das Projekt läuft noch bis einschließlich dem 24. Dezember 2015. Die Firma SoftMaker bietet hierfür vier komplette Office-Pakete an: FreeOffice für Windows, FreeOffice für Linux, Office Mobile für Android (Smartphones) und Office HD Basic für Android (Tablets). Für den Gedanken anderen Menschen etwas Gutes zu tun, arbeitet das Nürnberger Unternehmen mit Deutschlands größter Spendenplattform betterplace.org zusammen. Die zur Verfügung gestellten Download-Pakete können dauerhaft kostenlos angewendet werden – sowohl privat, als auch gewerblich. Für jeden erfolgten Download spendet SoftMaker 10 Cents an die gemeinnützige Organisation, um somit einen Beitrag zur Unterstützung an ausgewählten Hilfsprojekten auf der ganzen Welt zu leisten. Laut eigenen Angaben des Unternehmens sind im vergangenen Jahr über 31.000 Euro zusammengekommen für die sinnvolle Hilfe von in Not geratener Menschen. Weitere Informationen zu der Aktion „Load and Help 2015" erhält man auf der gleichnamigen Webseite darüber.
 
 

04.12.2015

FireEye- Sicherheitslücke bei iOS-Apps aufgedeckt

Bei der Untersuchung durch die Sicherheitsprofis der Firma FireEye ist eine gravierende Lücke bei den Backdoor-Versionen vonder Anzeigenbibliothek auf iOS-Geräten aufgefunden worden. Diese Versionen sind mit den iOS-Apps direkt aus dem App Store von Apple ursprünglich installiert worden.Die schädlichen Backdoors der Bibliothek sind zum Ausliefern und Anzeigen benutzt worden und haben bei den betroffenen Versionen einen Zugriff auf vertrauliche Userdaten inklusive Geräteinformationen ermöglicht. Beim Download-Shop von Apple sind die Versionsnummern 5.3.3 bis 6.4.4 davon betroffen. Hierbei sind 17 unterschiedliche Backdoor-Varianten in den Anzeigenbibliotheken aufgetaucht.Ursache des Problems ist laut den Experten bei FireEye eine Version des mobiSage SDK, welches vom chinesischen Werbedienstleisters adSage in Umlauf gebracht worden ist. Die aktuelle Ausgabe 7.0.5 hat dagegen keine Sicherheitslücken bei den Bibliotheken mehr gezeigt. Eine detaillierte Liste der schädlichen Apps hat FireEye bereits am 21. Oktober an Apple übersendet. Es gibt wohl laut dem Sicherheitsanbieter keinerlei Anzeichen dafür, dass wirklich schädliche Befehle zum Stehlen von Nutzerdaten herausgegangen sind. Betroffene Apps haben jedoch andauernd versucht den Server zu kontaktieren, um das Vorliegen eines neuen JavaScript-Codes zu prüfen. Es wäre möglichen Angreifern allerdings dadurch ein Leichtes gewesen diese Backdoors für sich auszunutzen und einen Schadcode auf das jeweilige iOS-Gerät zu übermitteln.
 
 

04.12.2015

Amazon Prime Music – Musik-Streaming Dienst startet in Deutschland und Österreich

Kunden von Amazon-Prime kommen ab sofort in den Genuss eines eigenen Musik-Streaming Angebotes des Online-Verkaufshauses gelangen: Ohne zusätzliche Kosten können Abonnementen des Prime-Services bei Amazon auf über eine Million Musiktitel zugreifen. Amazon USA hat seit Ende Oktober erste Schatten voraus geworfen, dass das dort bereits erhältliche Streaming-Angebot Prime Music auch bald in Deutschland und Österreich zur Verfügung stehen könnte – nun ist es soweit. Amazon Prime Music kann nach den gängigen Kriterien nach Musiktiteln durchsucht werden. Zudem bietet Prime Radio in 13 Genres Endlos-Abspiellisten, die durch Bearbeitung der Redaktion teilweise um einige Songs erweitert wurden. Zusätzlich verfügt Prime Music über eine Kinderabteilung mit Hörbuch- bzw. Hörspielinhalten. Das Musik-Angebot von Amazon Prime Music lässt sich über den Prime-Bereich auf der Homepage von Amazon nutzen. Des Weiteren bietet Amazon Apps für iOS, Android und FireOS an. Somit ist der Musikdienst auch über Amazons FireTV-Geräten abrufbar und soll demnächst sogar durch das Update 6.0 in das Musikverteilsystem Sonos eingeschlossen werden. Bis zu fünf Personen pro Haushalt können sich der Vorteile von Amazon Prime bedienen. Dieses umfasst neben Prime Music auch den Zugriff auf Prime Video, dem Cloud-Speicherdienst Prime Photos, den exklusiven Premium-Versand, sowie die Kindle Leihbücherei. Die Kosten für diesen vorteiligen Dienst von Amazon belaufen sich derzeit auf rund 50 Euro jährlich.
 
 

04.12.2015

Open Whisper Systems –Entwicklung einer sicheren Messaging-App für Android

Die durch Open Whisper Systems entwickelte Messaging-App Signal bietet bereits seit März Usern von Apple iOS-Systemen die Möglichkeit einer sicheren Ende-zu-Ende-Verschlüsselung an. Nun legt das Unternehmen mit der Neuentwicklung für Android-Systeme nach: Die App Signal als Android-Variante basiert auf den schon vorhandenen und eigenständigen Apps TextSecure und RedPhone. Laut der Entwickler bei Open Whisper Systems werden die Nutzer der TextSecure-App in den nächsten Tagen ein automatisches Update auf Signal für ihre bereits installierte App erhalten.Hingegen werden die RedPhone-Userwerden eine gesonderte Aufforderung zur manuellen Installation von Signal erhalten. Bislang war eine sichere Kommunikation von iPhone-Geräten zu Android-Systemen in Textform nur mit Hilfe von TextSecure möglich, jedoch für Telefonate gab es keine sichere Verbindung. Bekannt geworden, ist die App Signal durch den „US-Whistleblower" Edward Snowden, der schon vor einiger Zeit bekannt gegeben hat, dass er sie täglich nutze. Signal sei so akribisch entwickelt worden,dass selbst der Provider auf Grund der durchgängigen Verschlüsselung der Nachrichten, diese nicht mitlesen könne. Zudem erfüllt sie sieben unterschiedliche Kriterien der US-Bürgerrechtsgruppe Electronic FrontierFoundation (EFF) und gilt somit als sicher, denn selbst Dienste wie Facebook Chat, Skype, WhatsApp und Co. scheitern an diesen Anforderungen bislang.
 
 

09.10.2015

European Business Connect – Umzug in den neuen Firmenstandort Coburg

Die Internetagentur European Business Connect verlagert diesen Herbst ihren Firmensitz von Erfurt nach Coburg-Scheuerfeld in die Emil-Bätz-Straße 1B in 96450 Coburg. Der Umzug erfolgt zum Freitag, den 30. Oktober 2015. Zur Sicherung der Erreichbarkeit während des Umzugs wird der Kundenservice bis dahin unter der bisherigen Rufnummer erreichbar bleiben. Der neue Standort in der Stadt unter dem Motto „Werte und Wandel" im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken bietet für European Business Connect das ideale Umfeld für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Kunden aus allen Bereichen rund um die Themen Branchenbuch, Werbeauftritt, Webdesign, Suchmaschinenoptimierung/Suchmaschinenmarketing.
 
 

09.10.15

Schott AG - Hauchdünnes Glas für die Technik von morgen vorgestellt

Diese Neuentwicklung ist von der Firma Schott auf der Fachmesse Semicon Taiwan Anfang September vorgestellt worden. Das nur in etwa 100 Mikrometer dünne Glas ist biegsam und verfügt über Löcher, die mittels Laser erstellt worden sind. Auf Grund dessen lassen sich äußerst kurze Leitungen für geringen Energieverlust hindurch führen. Die Schott AG hat zwei verschiedene Glastypen vorgestellt: AF32 eco – Der thermische Ausdehnungskoeffizient entspricht Silizium und lässt sich daher mit diesem Halbleitermaterial sehr gut kombinieren. D 263 – Enthaltene Alkali-Ionen machen einen Ionenaustausch möglich, so dass eine Härtung entsteht, die viermal mehr Schutz bringt als das bisherige Standardglas. Es verfügt über eine hohe dielektrische Konstante und ist dabei noch dem Kostendruck in der Elektronikbranche gewachsen. Der zuständige Produktleiter Rüdiger Sprengard erklärt, dass in der Zukunft die Technologie des ultradünnen Glases für Smartphones in puncto Erkennungssystem via Fingerabdrücke bei Online-Bezahlsystemen noch eine große Rolle spielen wird.
 
 

09.10.2015

Skype Translator – Microsoft führt neue Übersetzungsapp in Skype ein

In diesem Herbst bekommen die User von Skype für Windows 7, 8.x und 10 ein Update, dass in Zukunft Audio- und Videotelefonate in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Mandarin in beide Richtungen übersetzen wird. Die Übersetzung wird während des Gespräches eingeblendet. Sofortnachrichten werden dann sogar in 50 Sprachen umgewandelt. In der rechten oberen Ecke ihres Clients wird in den nächsten Wochen das Weltkugel-Symbol von Skype-Translator erscheinen. Diese Funktion wird bereits ab sofort schrittweise eingeführt. Skype möchte auf diese Weise die Sprachbarrieren durchbrechen und alle Menschen weltweit somit ein Stück näher zusammenbringen. Die Ingenieure von Skype haben schon länger von der Realisierung geträumt. Bei den ersten Tests hörte sich die Übersetzung noch sehr maschinell an. Das System soll sich nach und nach mit wachsender Anzahl von Daten verbessern, also lernen können. Ob die Einführung auch für alle anderen Betriebssysteme folgen wird, ist derzeit noch unklar.
 
 

09.10.2015

API für Universal Search auf Apple TV – Siri hilft via Sprachsteuerung

Ab Ende Oktober wird die vierte Generation der Settop-Box von Apple erhältlich sein. Zum Start werden fünf wichtige Quellen für die Universalsuche zur Verfügung stehen: iTunes, Netflix, Hulu, Showtime und HBO. Jedoch soll auch eine API (Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung) geöffnet werden, damit später andere Anbieter dazukommen können. Tim Cook, CEO des Unternehmens Apple, kündigt an, dass die Suchfunktion nicht auf exklusive Partner beschränkt werden soll. Somit können User über verschiedene Anbieter hinweg zum Beispiel nach Filmtiteln suchen. Universal Search soll auch auf kostenlose Inhalte hinweisen und prüft, ob der gewünschte Inhalt gegebenenfalls in einem Abo-Paket ohne zusätzliche Kosten angeschaut werden könne. Apple kündigt Universal Search als einen einfachen Weg an, Inhalte und Filme wiederfinden zu können ohne diverse Apps und Kanäle durchforsten zu müssen. Für die Fans der Sprachsuche wird Siri assistieren. Der verwendete Prozessor Dual-Core-Chip A8 ist bereits aus dem Apple iPhone 6 bekannt. In Zukunft wird Dolby Digital 7.1 über den Audioausgang möglich sein. Der Preis für die neueste Generation Apple TV mit 32 Gigabyte Speicher wird bei 149 Dollar zur Markteinführung Ende Oktober liegen.
 
 

09.10.2015

Zalando berät per WhatsApp

Was sich für viele Kaufwütige wie ein Traum anhören mag, wird nun wohl Wirklichkeit: So können Unschlüssige in Zukunft ein Selfie via Smartphone an Zalando schicken. Dort schlägt ein Mitarbeiter nun das passende Outfit vor. Zalando ist damit auf diesem Gebiet der Vorreiter im Kampf gegen die klassischen Geschäfte, die Modeberater jederzeit vor Ort haben. Auch das Unternehmen „Outfittery" möchte dieses Defizit der reinen Onlinehändler ausgleichen und den Service via Messenger anbieten, allerdings für die Herrenwelt. Die Firmen wollen damit als eine Art Stilberater fungieren und so aus gewissen „Kleiderkrisen" heraushelfen, die in Ladengeschäften die dort angestellten Verkäufer lösen würden. Derzeit befindet sich der Dienst noch in der Testphase, aus diesem Grund ist die Nummer zur Hilfe von Zalando noch geheim.
 
 

09.10.2015

Facebook hat nun sein eigenes Siri

Seit mehr als vier Jahren ist auf den iPhones von Apple der digitale Sprachassistent „Siri" installiert, Microsoft bietet dagegen Cortana, Google Now ist die „Geheimwaffe" des Suchmaschinenriesens. Nun möchte auch Facebook in diesen Markt mit eingreifen und entwickelt „M", welches einen Schritt weitergehen kann. So ist es ausschließlich möglich, via Schriftverkehr zu kommunizieren, allerdings kann „M" auch einkaufen, Tische in Restaurants reservieren und andere Termine jeglicher Art buchen. Dahinter steht ein Team aus Menschen, die dann eingreifen, wenn das System (ein autodidaktischer Computer) irrt oder an seine Grenzen stößt. „M" lernt jedoch kontinuierlich aus dem menschlichen Verhalten, so der dafür zuständige Manager David Marcus. Für Facebook kann diese Technik sehr lukrativ sein, denn über Einkäufe möchte man via Messenger Geld generieren.
 
 

09.10.2015

Die Suchmaschinen der Zukunft: Wer macht das Rennen?

Google ist seit Langem der unangefochtene Marktführer im Bereich der Suchmaschinen. Auf den Desktop-Versionen können sich Nutzer jedoch auch für Alternativen wie Bing, DuckDuckGo oder Yahoo entscheiden. Nun arbeiten auch zwei Unternehmen an je einer eigenen Suchmaschine, die bislang auf diesem Segment noch nicht in Erscheinung getreten sind: Facebook und Apple. Bis jetzt wurde auf den Apple-Endgeräten bei einer Suchanfrage direkt auf Google weitergeleitet – dieser jährliche Vertrag der beiden Konzerne soll nun zum Ende des Jahres aufgelöst werden. Angeblich kostete diese Kooperation dem Suchmaschinenriesen zwischen einer und zwei Milliarden Dollar. Diese nun angeblich kommenden Konkurrenten läuten eine neue Ära ein: Die mobilen Geräte nehmen Überhand und auf diesen sind vor allem Apps dominierend – die bisher üblichen Suchmaschinen können hierbei nicht mithalten. Außerdem, so Experten, ist es wohl so, dass die Funktion der Suchmaschinen immer mehr mit dem Betriebssystem zusammenhängen. Auch deshalb wird Apple hier klar im Vorteil sein.
 
 

21.08.2015

Google möchte in das Fast Food-Geschäft einsteigen

Der Suchmaschinenriese Google will sein Imperium weiter ausbauen und plant deshalb die Übernahme des Start-Ups „Impossible Foods", einem Hersteller für vegetarische Burger. Wie „The Information" berichtet, soll dieser Coup zwischen 200 und 300 Millionen US-Dollar kosten – offenbar zu wenig, denn bislang kam der Kauf noch nicht zustande. Viele sehen diesen Schritt als nicht zwingend nachvollziehbar, jedoch ist das keine Seltenheit in der eigenen Firmengeschichte und auch „Microsoft"-Gründer Bill Gates ist als Investor bei „Impossible Foods" beteiligt. Google vertritt die Theorie, für den Menschen da zu sein und dessen Wohl zu verbessern. Das funktioniert natürlich auch über schmackhaftes Essen außerhalb der digitalen Welt. Das Projekt „Google X" forscht immer wieder an unterschiedliche Kampagnen, die den Alltag unterstützen sollen: So wurde 2014 veröffentlicht, dass an einer Kontaktlinse geforscht wird, die den Blutzuckerspiegel messen kann.
 
 

21.08.2015

Facebook gilt als „markenfreundlich"

Wer sein Produkt oder die eigene Dienstleistung an die passende Zielgruppe bringen möchte, kommt an einem Auftritt in einem sozialen Netzwerk nicht mehr vorbei. Neben Messenger-Diensten sind dies die Plattformen, die nicht nur bei Jugendlichen hoch im Kurs stehen. Facebook ist in diesem Fall natürlich an erster Stelle zu nennen. Die meisten Smartphone-User haben die App installiert, sodass die Seite auch bequem von unterwegs aus erreichbar ist. Der neueste Coup ist der „Facebook Messenger for Business". Dieser funktioniert wie folgt: Man kann die aktuellen Trends aus den unterschiedlichen Bereichen direkt über den Messenger kaufen. Noch ist jedoch nicht absehbar, welche Marken sich dort präsentieren wollen und wie genau der Store im Endeffekt aussieht. Im Grunde möchte man einen guten Deal für beide Seiten erreichen: Die Brand soll sich mit einem Teil ihrer Kollektion auf Facebook präsentieren und so werben, während der Messenger mit Traffic versorgt wird. Das endgültige Konzept dieses Mobile Commerce steht derzeit aber noch aus.
 
 

21.08.2015

„WhatsApp Gold" – Vorsicht!

Eine neue Masche der Abzocke macht gerade wieder die Runde: Angeblich kann man nun aufdas sogenannte „WhatsApp Gold" umrüsten, das mit mehr Funktionen als die übliche Version ausgestattet sein soll. Als Nutzer erhält man eine mehr als fragwürdige Spam-Nachricht mit den bekannten und beliebten Emojisin der gängigen Jugendsprache. Entscheidet, um auf die reine Datensammelaktion hereinzufallen, ist der Link, der am Ende dieser Mitteilung zu finden ist. Klickt man darauf, wird man auf eine Website weitergeleitet, die wiederum die angeblichen Features von „WhatsApp Gold" auflistet. Dies wären unter anderem die Deaktivierung der blauen Häkchen und das Bilden einer Gruppe mit bis zu 256 Kontakten. Solche und weitere Funktionen sind jedoch reine Fantasieprodukte der Abofallen-Macher. Die Nachricht soll nun auch noch weitere Male geteilt werden – spätestens hier heißt es: Finger weg, „WhatsApp Gold" existiert nicht!
 
 

14.07.2015

WhatsApp nun auch via Tablet nutzen

Der beliebte Messenger WhatsApp wird in erster Linie auf dem Smartphone benutzt. Bislang fehlt eine offizielle Möglichkeit, den Dienst auch auf einem anderen Endgerät, dem Tablet, auszuführen. Zumeist erhält man in einem solchen Fall die Fehlermeldung „Ihr Gerät ist nicht mit dieser Version kompatibel." Außer derzeit zwei verschiedenen Tablets aus dem Hause Huawei und Acer ist es für andere Nutzer nicht machbar, WhatsApp zu nutzen. Es gibt jedoch zwei Methoden: Entweder besitzt das Tablet einen SIM-Karten-Steckplatz, sodass das Tablet praktisch mit einer Handynummer ausgestattet ist – die Grundlage für den Messenger. Die zweite Variante ist, eine Festnetznummer für die Registrierung anzugeben. Dafür erhält man einen Anruf für die Verifizierung. Alle weiteren Vorgänge sind zwar kompliziert, funktionieren jedoch. Diese Variante gilt jedoch lediglich für Android-User, für iPad-Nutzer mit iOS 8 ist dieses Vorgehen nicht mehr machbar.
 
 

14.07.2015

Facebook Messenger nun für alle verfügbar

Bislang war der Facebook Messenger, das Programm zum leichten Verschicken von Nachrichten über das soziale Netzwerk, lediglich von Facebook-Nutzer anwendbar. Nach der Auslagerung des Dienstes vor einiger Zeit will das Management des Dienstes nun aber noch mehr Menschen erreichen (derzeit wird er von mehr als 600 Millionen Nutzern verwendet). Deswegen ist es ab jetzt möglich, sich für den Facebook Messenger auch ohne dazugehörigen Account anzumelden. Die einzige Voraussetzung ist eine Telefonnummer. Für den europäischen Raum ist das aber nach wie vor Zukunftsmusik – laut einer aktuellen Pressemitteilung kann die Ausweitung jedoch noch erfolgen. Derzeit können User in Kanada, Peru, Venezuela und den USA den Facebook Messenger ohne Registrierung benutzen. Und so soll die Anmeldung für Nicht-Mitglieder funktionieren: Auf dem Startbildschirm wird „Not on Facebook?" angezeigt. Über diesen Button kann man sich anschließend mit seinem Namen, der Telefonnummer und einem Foto in den Facebook Messenger einloggen.
 
 

14.07.2015

Freies WLAN für alle?

Google möchte nun ein neues Projekt in Angriff nehmen, welches in New York bereits umgesetzt wurde. Zusammen mit Sidewalk Labs, einem Forschungsunternehmen, soll es bald Gratis-WLAN geben – und das weltweit. Was sich derzeit wie ein nicht zu realisierender Traum anhört, wird durch das ehrgeizige Vorgehen wohl bald schon zur Wirklichkeit. Laut dem Technologie-Magazin „Wired" ist die Kooperation bereits in vollem Gange. In New York sieht das Projekt praktisch wie folgt aus: Alte Telefonzellen werden zu Knotenpunkten der Verbindung umfunktioniert, des Weiteren soll das Angebot an Hotspots an unterschiedlichen Orten der Stadt ausgebaut werden – Bushaltestellen oder Malls sind dabei die bevorzugten Lokalitäten. Als Nächsten werden Boston und Philadelphia mit der freien WLAN-Verbindung ausgestattet. Finanziert wird diese Großinitiative, die nach und nach in jeder Stadt der Welt eingeführt werden soll, durch Werbeeinnahmen.
 
 

11.06.2015

Die Telefonie auf WhatsApp abstellen

Die einen haben lange darauf gewartet, andere wiederum sind genervt und möchte den kleinen Telefonhörer in WhatsApp nicht mehr sehen – der letztgenannte Wunsch kann umgesetzt werden, unter einigem Arbeitsaufwand. So holt man sich eine alte Version des Messenger auf das Smartphone, die die Telefonie-Funktion noch nicht aufweist. Das birgt jedoch das Risiko, auch alte Sicherheitslücken wieder zu installieren. Wer dies nicht scheut und ein Smartphone mit Android besitzt, sollte zunächst ein Backup erstellen, um alle Nachrichten zu sichern. Anschließend wird die Version von WhatsApp gelöscht und die „neue" alte hochgeladen. Dies geschieht nicht über den Play Store, da dort wiederum die aktuelle Ausgabe wartet, sondern auf Websites, die den Vorgänger-Nachrichtendienst anbieten. Ist dies erfolgreich, werden alle bisher geschriebenen Nachrichten wieder aufgezeigt, das Telefon-Zeichen ist jedoch nicht mehr sichtbar.
 
 

11.06.2015

„Seelenverwandte" nicht über Facebook finden

Immer wieder kursieren auf dem sozialen Netzwerk Facebook diverse Spiele zur Unterhaltung. Manche von ihnen sind jedoch in der Lage, dem PC zu schaden oder unbefugt an Nutzerdaten zu geraten, so wie das nun aufgetauchte „Wer ist dein wahrer Seelenverwandter" – Quiz. Für die Beantwortung dieser Frage muss man der Anwendung Zugriff auf das eigene Profil bei Facebook gewähren. Die Website Captainquizz ist der Anbieter – jedoch ist nicht sicher, was dort mit den gesammelten Daten wirklich passiert. Betrüger könnte durch die Erlaubnis das gesamte Profil nachbauen. Ob dies jedoch der Fall ist, wenn man die Anwendung zulässt, ist bislang noch nicht geklärt. Man kann sich dennoch vorsichtshalber schützen. So sollte die eigene Freundesliste unsichtbar gemacht werden. Das ist in den Einstellungen auf der Facebook-Website leicht möglich.
 
 

11.06.2015

Datenschutz-Einstellungen bei Google vereinfacht

Die Suchmaschine Google hat seine Datenschutz-Einstellungen überarbeitet und nun sehr viel transparenter für Nutzer gestaltet. Es gibt jetzt einen zentralen Punkt, von welchem aus man selbst bestimmt, was Google wissen und anschließend auch verwenden darf. So kann man sich nun vor personalisierter Werbung schützen, die man vorher aufgrund seines Suchverhaltens bekommen hat. Nicht nur angemeldete User mit einem Google-Konto sind künftig in der Lage, diese Einstellungen vorzunehmen. Auf der Website „MyAccount.Google.com" sind diese verfüg- und veränderbar. Zudem ist es seit der Änderung möglich, die Auswertung des jeweiligen Aufenthaltsorts auszuschalten – Android-Nutzer müssen dieser Funktion jedoch beim Einrichten des Smartphones zunächst zustimmen. So reagiert das Unternehmen nun auf die immer wieder aufflammenden Diskussionen der internen Datenschutz-Politik.
 
 

07.05.2015

„Digital News Initiative" (DNI) ins Leben gerufen

Google und acht europäische Zeitungshäuser wollen mit der „Digital News Initiative" Technologie und Innovation fördern. Dabei soll es eine speziell einberufene Arbeitsgruppe geben, die Produkte entwickeln, die der Nachrichtenbranche dienlich sind. Die Symbiose, zu der unter anderem auch der Verlag der FAZ gehört, sieht sich nicht nur als wirtschaftliches Gespann. Für Journalisten soll es Weiterbildungen zu digitalen Themen geben, außerdem möchte man dieser „offenen Initiative" für Innovationen im digitalen Journalismus sorgen. Das 150 Millionen Euro teure Projekt verfolgt das Ziel einer langfristigen Zusammenarbeit und dem Austausch zwischen Medienhäusern sowie Anbietern von Informationstechnologien. Vorschläge hierzu sind von Seiten der Verlage, der Online-Anbieter sowie von IT-Startups gern gesehen.
 
 

07.05.2015

Videotelefonie auf dem Facebook-Messenger

In zunächst 18 Ländern insgesamt kann man künftig Videoanrufe über den Messenger von Facebook führen. Deutsche Nutzer müssen im Vergleich zu Polen oder Frankreich noch etwas warten. Einzige Voraussetzung ist eine stabile Internetverbindung, anschließend kann man durch das Antippen eines Buttons aus dem Textchat heraus telefonieren. Der Messenger hat derzeit mehr als 600 Millionen Nutzer weltweit. Durch diese neue Funktion ist es Facebook nun möglich, direkt mit den Konkurrenten Skype (zu Microsoft gehörend) und FaceTime (auf dem iPhone) zu konkurrieren. Damit steht nun aber vermutlich auch fest, dass so die Verbindung zwischen Facebook und Skype beendet ist. 2011 wurde Letzterer für die Videotelefonie verpflichtet, später heimlich ersetzt durch eine Facebook-eigene Chateinstellung.
 
 

07.05.2015

WhatsApp späht Telefongespräche nur in interner Testversion aus

Endlich ist sie da, die langersehnte Telefonfunktion des beliebten Messengers WhatsApp – und damit auch der erste Skandal. Laut einer Meldung schneidet der Dienst IP-Telefonate mit und speichert diese auf dem Smartphone ab. Sofort wurde jedoch Entwarnung gegeben: Dies passiert nur in der internen Testversion, die so nicht zur Veröffentlichung gedacht war. Dass es doch so weit kam, wird als Versehen gewertet, so der Konzern selbst. In der regulären Ausgabe für Android oder iOS gibt es das Mitschneiden nicht. Bis zu diesem Dementi nahmen Experten an, dass die Funktion als Backup so gewollt war – jedoch fand man dazu keinen Hinweis in den Geschäftsbedingungen, woraus anschließend die nun eingetretene Verwirrung entstand. Der Verdacht gegen WhatsApp ist nicht ganz unbegründet: Bereits mehrfach gab es Kritik wegen des undurchsichtigen Umgangs mit Nutzerdaten.
 
 

16.04.2015

Android-Handys können ab jetzt via WhatsApp telefonieren

In der aktuellen Version des beliebten Messengers WhatsApp ist der neue Menüpunkt „Anrufe" bereits zu sehen. Andere Handynutzer müssen derzeit darauf aber weiterhin warten. Deshalb sind bislang nur diejenigen Geräte telefonisch erreichbar, die die neueste WhatsApp-Ausgabe 2.12.19 installiert haben. Diese können jedoch untereinander innerhalb eines stabilen Daten-Flatrate-Netzes oder über W-Lan bereits erfolgreich miteinander kommunizieren. Die App besitzt nun ein neues Hauptmenü mit drei Unterpunkten: „Anrufe", „Chats" und „Kontakte". Befindet man sich in der ersten Kategorie, muss man lediglich einen Namen berühren und schon kann man mit dieser Person telefonieren. Zudem bietet sich die Möglichkeit, das Mikrofon auszustellen und während eines laufenden Gesprächs auch Nachrichten verschicken. Dabei ist die Tonqualität akzeptabel, aber nicht vergleichbar mit einem Anruf über das Festnetz.
 
 

16.04.2015

Der Informationsgehalt soll auf Facebook steigen

Journalistische Inhalte sollen in Zukunft auf dem sozialen Netzwerk Facebook nicht mehr nur verlinkt werden, sondern direkt als kompletter Text für alle Interessierten zur Verfügung stehen. Ein Grund dafür sei die praktischere Bedienung von Artikeln auf dem Smartphone oder dem Tablet. Derzeit verhandelt man mit den wichtigsten Medien wie etwa der New York Times und anderen großen US-Medienportalen. Als eine Art Entschädigung für den Trafficverlust auf den eigenen Seiten der Unternehmen möchte der Konzern um Mark Zuckerberg den Partnern eine Gewinnbeteiligung aus den Erlösen der Werbung anbieten. Bislang gibt es seitens der angefragten Portale noch keinerlei Rückmeldung, Facebook selbst möchte aber die ersten Tests dazu in den nächsten Monaten starten. Ein Anreiz ist die große Nutzerzahl auf Facebook von 1,4 Milliarden Personen pro Monat.
 
 

16.04.2015

Neues Google-Update steht an

Ein gefürchtetes wie mit Spannung erwartetes Ereignis steht in wenigen Tagen ins Haus: Google wird ein Update seines Such-Algorithmus durchführen. Dabei werdensich dieses Mal vor allem die Ergebnisse auf den mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets stark verändern. Je besser das Responsive Design bestimmter Websites ausfällt, desto besser steht die Seite nach dem Update da. Umgekehrt heißt das, dass Betreiber, die die mobilen Nutzer bislang wenig beachtet haben, immens abgestraft werden und nach unten im Ranking fallen. Diese weitreichenden Veränderungen können demnach mehr Schaden bringen als die größeren Updates Penguin oder Panda. Denn selbst wenn es wenig Besucher auf den mobilen Seiten gibt, wird das Update auch die „Stammwebsite" betreffen. Bisher relevante Homepages könnten durch die nur am Rande angekündigte Nachricht immens an Rankingplätzen verlieren.
 
 

10.03.2015

Neue Idee von Facebook: Die Welt vernetzen

Mark Zuckerberg, CEO des beliebten sozialen Netzwerks Facebook, möchte Menschen aus aller Welt einen Zugang zum World Wide Web ermöglichen und einige Online-Dienste dabei kostenfrei oder gegen einen sehr geringen Preis zur Verfügung stellen (u.a. Facebook, Wikipedia,…). Klar ist für Zuckerberg jedoch: Ohne Unterstützung ist dieses Projekt nicht umsetzbar. So forderte der Gründer Telekommunikationsanbieter aus aller Welt dazu auf, Infrastrukturen zu verbessern und damit auch den Entwicklungsländern die Möglichkeit zu geben, online gehen zu können. Die Idee dahinter klingt simpel, denn sobald die Menschen auf den Geschmack gekommen sind, werden diese auch weitere Tarife buchen und somit den notwendigen Umsatz generieren. So sollen Breitbandanschlüsse für das Internet entstehen, die via Satellit in alle Ecken der Erde angeboten werden. Viele Anbieter sind jedoch skeptisch und vermuten eher, dass Facebook auf ihre Kosten Gewinne einfahren wolle, denn der Facebook Messenger oder WhatsApp lassen diese Gebühren nicht entstehen.
 
 

10.03.2015

WordPress-Plugin für Twitter vorgestellt

Mit dem offiziellen Plugin für WordPress ist es nun möglich, automatisch sogenannte Twitter-Cards für jede Seite zu generieren. Dies sind zusätzliche Informationen, die unter der jeweiligen Nachricht veröffentlicht werden. Zudem wird es nun für User wesentlich leichter, Tweets und Twitter-Videos in die Beiträge einzufügen. Ein weiteres Feature: Die Tweets können an das Design der eigenen Page angepasst werden. Durch Twitter-Analytics wird es Nutzern zudem ermöglicht, den jeweiligen Erfolg ihrer Kurznachrichten im Blick zu behalten. Mithilfe des ebenfalls neu integrierten Tweet-Buttons lassen sich die Nachrichten nun besonders leicht teilen. Der Follow-Button generiert im Handumdrehen neue Fans für die eigene Seite. WordPress wird von mehr als 23 Prozent der 10 Millionen größten Websites weltweit eingesetzt. Auf diesen Zug springt die Social-Media-Page Twitter nun mit auf. Durch das Pluginbietet sichjetzt eine denkbar einfache Möglichkeit, das CMS an den beliebten Messenger anzubinden.
 
 

10.03.2015

Google wird zum Mobilfunkanbieter

Der Suchmaschinenriese Google wartete auf dem „Mobile World Congress" in Barcelona mit einer ganz neuen Meldung auf: Der Konzern möchte als Mobilfunk-Anbieter auftreten. Der Produkt-Chef SundarPichai erklärte, dass man dies jedoch ohne den Aufbau eines eigenen Netzes anbieten will, da die Google Sim-Karte nicht mit T-Mobile, Vodafone, O2 und Co. konkurrieren wolle. Lediglich das Nexus-Phone aus dem eigenen Hause werde mit dieser Karte verkauft. reisinformationen gab es bislang noch keine. Allerdings wird naheliegend vermutet, dass das Hauptaugenmerk auf dem Internetzugang liegt. So spekulieren Experten, dass derjenige Netzanbieter den Zuschlag bekommen wird, der durch eine ausgezeichnete LTE-Abdeckung aufwarten kann. Möglicherweise soll es auch eine Neuerung in Sachen Kosten geben: Flatrates werden gemieden, stattdessen ist ein einmaliger Aufpreis zum Handyangebot möglich. Auch über werbefinanzierte Anteile munkelt man. Sicher ist jedoch, dass mit dem Einstieg Googles in den mobilen Markt der Druck für die derzeitigen Anbieter und das Buhlen um die Kunden steigen wird.
 
 

18.02.2015

Google als Konkurrenz zu Uber?

Google möchte eine eigene Fahrdienst-App auf den Markt bringen. Nachdem der Suchmaschinenriese bereits mehr als 260 Millionen Dollar in Uber gesteckt hatte, will der Konzern nun in Konkurrenz treten und Kunden mit einem anderen Angebot abwerben. Uber selbst ist jedoch auch nicht untätig: Nahezu zeitgleich teilte das Unternehmen mit, fahrerlose Autos entwickeln zu wollen – und trifft damit auf das Prestigeobjekt von Google. Möglicherweise werden jedoch nicht beide Firmen als Sieger hervorgehen, denn die Suchmaschine besitzt weitaus mehr Rücklagen als die umstrittene App. Unklar ist weiterhin, weshalb sich beide Konzerne derart demonstrativ gegenüberstehen. Für Stellungnahmen waren bislang weder Uber noch Google bereit. Sicher ist jedoch, dass Uber derzeit weltweit mit Gerichtsprozessen in den Medien präsent ist. Sind diese ausgefochten, wäre es für Google und möglicherweise andere Nachahmer ein Leichtes, in den Markt einzusteigen.
 
 

18.02.2015

Telefonieren via WhatsApp

Wer den beliebten Messenger-Dienst WhatsApp auf seinem Smartphone findet, kann schon bald auch damit telefonieren. Die ersten zufriedenen User haben per Screenshots im Internet bereits mitgeteilt, dass diese Option funktioniert. So wird das Feature, welches Jan Koumschon im letzten Jahr angekündigt hat, tatsächlich Realität. Der Mitbegründer von WhatsApp nannte damals jedoch kein genaues Datum für die Veröffentlichung. Möglicherweise funktioniert die derzeitige Testphase lediglich über eine Einlade-Funktion: Man wird selbst angerufen und hat die Freischaltung zur Telefonie anschließend auf dem Handy. Sobald jedoch diese Voice-Over-IP-Telefonie für alle Nutzer flächendeckend geöffnet sein wird, gilt der Messenger als Konkurrent zu Skype. Eine weitere Neuerung seit diesem Monat: WhatsApp ist nun auch auf dem Desktop verfügbar. Über Google Chrome und mit einer Verbindung zum Smartphone ist dies möglich. iPhones sind davon aber ausgeschlossen.
 
 

18.02.2015

Online-Kriminelle in Facebook unterwegs

Vorsicht vor Videos mit Strandschönheiten: In Facebook kursieren derzeit einige Filme, auf welchen man selbst verlinkt wurde. Der erste Reflex ist ein Klick darauf – das sollte jedoch tunlichst vermieden werden. Das Video ist keine nett gemeinte Unterhaltung, sondern hilft Kriminellen, einen Trojaner auf das Smartphone, den Bordcomputer, die Playstation-Konsolen oder den Windows-PC zu laden. Man gelangt auf eine gefälschte Facebook-Seite, dort wartet ein ganzes Bataillon an schädlicher Software auf den arglosen Gast. Der jeweilige Computertyp wird ausgespäht und mit den „passenden" Viren ausgestattet. Die nächste Hürde, bei welcher man spätestens skeptisch werden sollte: Man wird aufgefordert, nun ein Update für den „Adobe Flash Player" zu installieren – stattdessen erhält man aber einen Trojaner. Das Abgreifen persönlicher Daten und Angriffe auf den PC sind dann kein Problem mehr. Wer in die Falle getappt ist, sollte dringend einen Virenscan unternehmen. Zudem muss das verwendete Browser-Programm auf verdächtige Plug-Ins überprüft werden.
 
 

23.01.2015

Social-Media-Phase vorbei?

Der US-Finanzinvestor Fred Wilson prognostiziert, dass der Boom der sozialen Netzwerke in Zukunft abnehmen wird. Mehr und mehr werde über Messenger wie WhatsApp kommuniziert. Das sagt der Mann, der selbst vor Jahren in Twitter und Tumblr investiert hatte. Eine Studie der BI Intellicence gibt Wilson allerdings recht: Facebook, Instagram und Co. könnten im Jahr 2015 von den Messenger-Diensten in den Nutzerzahlen deutlich überholt werden. Dass damit aber auch ein Aus der riesigen Unternehmen bevorsteht, ist in keinem Fall zu erwarten: Die meisten Messenger sind Abkömmlinge der sozialen Medien (u.a. Facebook mit seinem ausgelagerten Nachrichtendienst oder WhatsApp, welches im Februar 2014 für 19 Milliarden Dollar von ebendiesen übernommen wurde).
 
 

23.01.2015

Sicherheitslücke durch Google aufgedeckt

Microsoft hatte insgesamt drei Monate Zeit, um eine eklatante Sicherheitslücke in ihrem Betriebssystem Windows 8.1 zu schließen. Das „Projekt Zero" von Google hatte das Internetunternehmen Ende September auf den Fehler aufmerksam gemacht. Nachdem keine Änderung eingetreten ist, machte der Suchmaschinenriese diese Versäumnisse nun publik. Konkret geht es um ein System mit der Bezeichnung „NtApphelpCacheControl". Laut Google kann sich ein Nutzer mit nur eingeschränkten Rechten damit Administratorenzugänge sichern und so auf den kompletten Bereich zugreifen. Getestet wurde dieser Fehler in den 32- und in den 64-Bit-Versionen. Möglicherweise findet er sich auch in Windows 7, dies wurde aber nicht geprüft. Microsoft hat reagiert, allerdings anders als erwartet: Statt einer Bereinigung mache man sich nun daran, die Lücke zu schließen. Alle Sicherheits-Updates sowie eine Firewall auf den Computern könne derweil ein oben genanntes Szenario verhindern, so die Aussage.
 
 

23.01.2015

AGB-Änderungen verzögern sich

Wie im Dezember letzten Jahres angekündigt, sollten bei Facebook ab 01.01.2015 neue Regelungen in Kraft treten. Wer das soziale Netzwerk nutzt, erklärt sich damit einverstanden, personalisierteund stärker ortsbasierte Werbung zu erhalten – dazu benötigt Facebook Daten wie besuchte Seiten im World Wide Web und genutzte Apps. Die nun eingeleitete Prüfung dieser Änderungen wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Aus diesem Grund wurde die Einführung bislang nach hinten verschoben. Derzeit ist bekannt, dass die Nutzer die Personalisierung bei Bedarf abschalten können. Zudem setzt sich Facebook für mehr Transparenz ein: In einem gesonderten, extra neu angelegten Bereich (mit dem Namen „Grundlagen zur Privatsphäre") soll das jeweilige Handeln breit erklärt werden. Der ebenfalls unter der Herrschaft des sozialen Netzwerks stehende Messenger WhatsApp sowie Instagram werden von den neuen Regelungen nicht betroffen sein.
 
 

11.12.2014

European Business Connect wünscht frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Wir möchten uns an dieser Stelle bei all unseren Kunden und Geschäftspartnern herzlich für die angenehme und gute Zusammenarbeit bedanken. Wir wünschen Ihnen zum Weihnachtsfest fröhliche und besinnliche Stunden, angenehme Festtage und einen großartigen Jahreswechsel!

2014 neigt sich dem Ende zu – viele Geschehnisse haben uns begleitet: Die Flüchtlingspolitik rückt aufgrund der Unruhen im Nahen Osten in den Fokus der deutschen Politik, auch einige Fälle von Ebola hierzulande verunsichern die Bevölkerung. Man führte das europäische Zahlungssystem SEPA ein, die Renten sind um 2% gestiegen und der gesetzliche Mindestlohn wurde verabschiedet: Zahlreiche einschneidende Erlebnisse in Deutschland und weltweit innerhalb der letzten 12 Monate.

Für uns persönlich geht das alte Jahr mit besten Erinnerungen zu Ende. Durch Ihr Vertrauen in unsere Arbeit konnten wir uns abermals weiterentwickeln und so auch wieder den bestmöglichen Service anbieten. Dafür möchten wir „Danke" sagen. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie nun eine geruhsame Weihnachtszeit und ein friedvolles Silvesterfest

Vom 23. Dezember bis einschließlich 6. Januar sind wir im Betriebsurlaub. Wir freuen uns, für Sie ab dem 7. Januar 2015wieder mit gewohnt gutem Service und in alter Frische da zu sein.

Bis dahin verbleiben wir mit besten Grüßen,Ihr European Business Connect!
 
 

11.12.2014

Fremde lesen Nachrichten bei WhatsApp mit

Diese Meldung warund ist ein Schock für alle Nutzer des beliebtesten Messengers weltweit: Wechselt man seine Mobilfunknummer und gibt man dem Unternehmen WhatsApp nicht darüber Auskunft, ist es möglich, dass der neue Inhaber der Rufnummer alte Nachrichten, Bilder und Videos des Vorbesitzers lesen kann. Der Grund: Das Benutzerkonto ist mit der Zahlenfolge verknüpft. Deshalb ist eine einfache Deinstallation oder das Zurücksetzen des Smartphones auf die jeweilige Werkseinstellung keine ausreichende Lösung. Laut WhatsApp werden alle Inhalte von Benutzerkonten, die 45 Tage nicht genutzt werden, automatisch gelöscht – in einem Test konnte diese Sicherheit jedoch nicht immer festgestellt werden. Der Messenger sorgt mit Skandalen immer wieder für Aufsehen: So wurde dieses Jahr der Umgang mit dem Datenschutz durch den Verkauf an Facebook angeprangert. Nichtsdestotrotz reißt der Hype um WhatsApp nicht ab. Im Februar dieses Jahres lagen die Nutzerzahlen bei rund 450 Millionen.
 
 

11.12.2014

Google Fiber – in den USA nicht für jedermann erhältlich

Google Fiber bietet für 70 Dollar eine Down- und Upstream-Rate von 1GBit/s an, wer einmalig 300 Dollar zahlt, erhält mindestens 7 Jahre lang 5Mbit/s – deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sehr viele Städte in Amerika daran Interesse finden. Die Bedingungen, um in die engere Auswahl zu kommen, sind allerdings besonders hart: So muss unter anderem eine besonders gute Infrastruktur vorliegen, alle Städte müssen relevante Rechtsvorschriften zusammenstellen und aktiv mit Google kooperieren. Mit Behörden selbst möchte das Unternehmen lediglich elektronisch kommunizieren – innerhalb von 10 Tagen wird eine Antwort erwartet. Diese und weitere Vorschriften schrecken die Bewerber jedoch nicht ab. Bislang hatten lediglich Austin, Kansas City und Provo in Utah Erfolg mit ihrem Antrag. Der Internetriese möchte Google Fiber jedoch schnell massiv weiter ausbauen.
 
 

11.12.2014

Zuckerberg vs. Cook: Facebook-CEO wehrt sich

Im Herbst stellte Tim Cook, geschäftsführendes Vorstandsmitglied bei Apple, folgende These auf und machte sich damit zur Zielscheibe von Facebook: „Unser Geschäft beruht nicht darauf, Informationen über Sie zu haben. Sie sind nicht unser Produkt." Indirekt kritisierte er die aktuelle Datenschutzinitiative, über die Nutzer des sozialen Netzwerks aufgeklärt wurden, harsch. Zudem warnte er vor Konkurrenten, die ihre Dienste kostenfrei anbieten. Nun äußerst sich der CEO von Facebook, Mark Zuckerberg, zu diesen Vorwürfen. Sein Wunsch sei es, Menschen weltweit miteinander zu verbinden. Bei einem Dienst, den man dafür bezahlen müsse, sei dies nicht möglich. Als „lächerliches Konzept" deklassierte Zuckerberg Cooks Aussage. Generell gesehen sei es für Facebook jedoch uninteressant, was über das Unternehmen geschrieben werde. Wichtiger sei es, von Nutzern zu lernen und dabei nicht auf Beobachter zurückgreifen zu müssen.
 
 

18.11.2014

Facebook kommt mit eigenem Tor-Dienst auf den Markt

Das World Wide Web generieren immer mehr gläserne Persönlichkeiten. Um sich weniger beobachtet zu fühlen, nutzen viele Menschen deshalb das Netzwerk Tor. Dies verhindert Spuren der Nutzer wie den Standort. Bisher führte dies immer wieder zu Problemen bei u.a. Facebook. Aus diesem Grund hat das soziale Netzwerk nun seinen eigenen Tor-Dienst eingerichtet. Internet-Adressen, die man lediglich über dieses geschützte Netzwerk ansteuern kann, haben die Endung „.onion". Dies rührt vom verwendeten Zwiebelprinzip: Tor verschlüsselt die Daten in mehreren Schichten. Vor allem für Länder mit Zensur ist das Tor tatsächlich ein Tor zur Außenwelt, da so auch offiziell eingerichtete Schranken überwunden werden können. Rund 2 Millionen Nutzer weltweit nutzen den Browser bereits. Anonym wird man durch das System aber trotzdem nicht, denn man könnte eine Person identifizieren, wenn diese unter ihrem Namen eingeloggt ist.
 
 

18.11.2014

Abofalle bei Whatsapp

Whatsapp ist nach wie vor der beliebteste Instant Messenger unter den Nutzern von Smartphones. Die hohe Zahl an Kunden lockt aber auch Kriminelle an. Die neueste Masche: In einem Pop-up-Fenster wird suggeriert, dass das Abo für den Dienst bald ablaufe. Möchte man dies verhindern, solle man die neueste Version herunterladen. Tippt man als Unbedarfter nun auf die Anzeige, hat man bereits einen großen Fehler gemacht. Wöchentlich sind nun 4,99 € zu berappen – eine Abzocke, denn die jährliche Gebühr für Whatsapp beträgt lediglich 89 Cent. Die Nachricht ist eine Fälschung, auch wenn diese sehr gut gemacht ist und täuschend echt wirkt. Bei Updates sollten Nutzer generell besonders vorsichtig sein: Ausschließlich denjenigen, die über den Google Play Store empfohlen werden, könne problemlos vertraut werden. Wer bereits den „Weiter"- Button betätigt hat und sich nun in einer ausweglosen Lage sieht, dem sei geraten: Derartige Verträge sind in der Regel unzulässig. Um das Abbuchen zu erschweren, sollte beim eigenen Anbieter eine Drittanbieter-Sperre einrichten lassen.
 
 

18.11.2014

Google und die „neuen E-Mails"?

Google möchte seinen E-Mail-Dienst „Gmail" weiter auf die Bedürfnisse der Nutzer anpassen. So soll das System jetzt, mittels einer Zusatzfunktion, wichtige von weniger dringlichen Nachrichten im Vorab sortieren. Der Ordner namens „Highlights" beinhaltet Mails, die umgehend gelesen bzw. beantwortet werdenmüssen. Die elektronische Sekretärin wirkt damit der immer größer werdenden Flut an elektronischer Post entgegen, die jeden Tag im Eingang landet. Doch damit nicht genug. So kann der neue Service, der „Google Inbox" getauft wurde, auch zusätzliche Informationen für den Nutzer bereithalten: Man erhält eine Einladung zum Essen – der Weg dorthin wird automatisch angezeigt. Auch der aktuelle Lieferstatus eines Pakets kann abgefragt werden. Aus Datenschutzsicht gesehen muss man deshalb aber mit mehr Einblicken rechnen. Bislang ist die clevere Hilfe nur für einen kleinen Teil der „Gmail" – Kunden erhältlich. Ist die Testphase beendet, wird „Google Inbox" für jeden Nutzer erhältlich sein.
 
 

17.10.2014

Facebook IQ soll Werbende ansprechen

Die englischsprachige Website Facebook IQ soll Marketern helfen, Trends aus der digitalen Welt besser zu verstehen. Unter anderem finden Interessierte dort Hintergründe aus demografischer und geografischer Sicht und Studien zur Nutzung unterschiedlicher Geräte. Zusätzlich hat Facebook damit begonnen, sein Audience Network zu starten. Damit werden Werbewillige eingeladen, ihre Kampagnen nicht mehr nur bei Facebook, sondern auch auf Apps anzeigen zu lassen. Kürzlich starteten zudem die „local awareness ads", die helfen, Werbung bestimmter Unternehmen oder Dienstleister in einem regionalen Umkreis besser anzubieten. So können genau diejenigen Kunden erreicht werden, die in der Nähe des jeweiligen Standorts leben oder sich gerade dort aufhalten und auf der Suche nach einem Restaurant oder einem Supermarkt sind. Hierzulande wird dieser Dienst in den nächsten Monaten, so die eigene Aussage, zur Verfügung stehen. In den USA kann die Bevölkerung bereits in den folgenden Wochen mit einer Freischaltung rechnen.
 
 

17.10.2014

Karawane für mehr Einblicke

Google Street View ist in Deutschland vor allem mit veralteten Aufnahmen bekannt. Der Dienst bemüht sich jedoch stetig, immer aktuell zu sein. So werden auch teils kuriose Orte nicht ausgelassen – bald gibt es Bilder aus der Wüste. Diese werden, wie dort üblich, mit Wüstenschiffen, sprich Kamelen, erfasst. Derzeit gibt es bereits ein Video auf Youtube, dass das Fortbewegungsmittel der anderen Art mitsamt Kamera aufzeichnet. Das Google Team filmte damit zunächst die Liwa-Wüste in den Vereinigten Arabischen Emiraten: Oasen und viel Sand können nun unkompliziert auf den Rechner nach Hause geholt werden. Das Höckertier wurde deshalb gewählt, weil die Gefahr einer technischen Störung dadurch am geringsten erschienen sei. Für die Region erhofft man sich durch die Google Street View-Aufnahmen einen positiven Effekt auf den Tourismus im Lande. Bewiesen ist, dass 20 bis 30 Prozent der Nutzer, die sich Bilder auf diese Weise ansehen, aus dem Ausland stammen.
 
 

17.10.2014

Neuer Ärger für WhatsApp

Der Datenschutz ist nach wie vor das große Problem des trotz allem beliebten Messenger-Dienstes. Die erste Panne ereignete sich bereits Anfang September. Nach einem Update wurden die Datenschutz-Einstellungen heimlich geändert: Nun war für jedermann sichtbar, wann eine bestimmte Person online war – und das selbst dann, wenn diese Einstellung vor der Neuerung auf „off" gesetzt war. Nun droht der Messenger wegen einer weiteren Sicherheitslücke negativ aufzufallen. Selbst wenn man die Onlinestatus-Anzeige ausgestellt hat, sind Aktivitäten in WhatsApp für jeden Nutzer sichtbar. Das Einzige, was benötigt wird, ist die Telefonnummer des Gegenübers, und schon ist es möglich, das Nutzerverhalten zu protokollieren. Noch schlimmer ist dabei, dass die User selbst nicht auf diesen Umstand hingewiesen werden. So ist es ein Leichtes, Daten an Dritten weiterzugeben. Ob dieser Fehler bewusst gesetzt wurde oder ob dies unfreiwillig geschehen ist, ist derzeit noch offen.
 
 

24.09.2014

Veränderter Algorithmus bei Facebook: Bald kein Click-Baiting mehr möglich

Überschriften, die zum Klicken einladen, dann aber wenig oder gar keinen der gewünschten Inhalte liefern, werden von Facebook ab jetzt gnadenlos abgestraft. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung verlauten ließ, möchte man sehr viel strikter als bisher gegen das sogenannte Click-Baiting vorgehen. In Deutschland ist hierfür vor allem „Heftig.co." bekannt, derartige Posts aber wenig erwünscht, so eine Umfrage unter Nutzern. Nun soll eine Verweildauer Abhilfe schaffen. Klickt man auf einen Artikel und kehrt sofort wieder auf Facebook zurück, hat man den gesuchten Inhalt nicht gefunden – dieses Phänomen soll nun auch in die Newsseite mit einfließen. Ebenso möchte man Beiträge, die wenig geteilt oder geliket werden, schlecht bewerten. Damit will Facebook die Qualität des Netzwerks insgesamt stärken.
 
 

24.09.2014

Kostenfrei telefonieren über Whatsapp?

Nach Facebook und Skype will nun auch der Messengerdienst Whatsapp nachziehen. Nicht mehr nur Textnachrichten, sondern auch Telefonate sollen künftig über die App abgewickelt werden können. Dies berichten derzeit Insider, die unterschiedliche, noch nicht veröffentlichte Features deuten. Eine Übersetzungsfunktion wird im neuen Whatsapp integriert sein – diese wird angeblich beim Telefonieren angezeigt. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Man kann ohne zusätzliche Kosten telefonieren. Voraussetzung ist eine funktionierende Internet-Verbindung. Sollte dieses Modell von Whatsapp tatsächlich auf dem Markt erscheinen, werden Mobilfunkanbieter mit ihren Abos schnell nachziehen müssen, um Kunden an sich zu binden. Der beliebteste Messenger weltweit ist mit 600 Millionen aktiven Nutzern nicht nur bei Jugendlichen, sondern auch Erwachsenen gleichermaßen beliebt, immens leicht zu nutzen und mit einem vergleichsweise kleinen Betrag besonders günstig zu erhalten.
 
 

24.09.2014

Alternativen zur Suchmaschine Google

Google gilt als die bekannteste Suchmaschine. Dennoch liefert diese Wahl nicht immer die passenden Ergebnisse – deshalb bemüht man sich immer wieder um Alternativen, die Bislang Google getrost ersetzen können. Zum einen ist das „DuckDuckGo", die kleine Variante der großen Schwester. Das Oberflächendesign ist äußerst schlicht und besticht vor allem mit seiner Nutzerfreundlichkeit. Zusätzlich sendet es keine Daten an besuchte Websites – ein großer Pluspunkt, genauso wie das Verhüllen der IP-Adresse. Grün Surfen im Netz? Das ist möglich mit „UmweltLupe". Dort werden lediglich Unternehmen angezeigt, die als nachhaltig eingestuft worden sind. Als dritte Möglichkeit steht „Qwant" aus Frankreich zur Verfügung. Diese noch sehr junge Suchmaschine schützt die Privatsphäre nach bestem Wissen, die Cookies bleiben nur während des Website-Besuchs aktiv.
 
 

15.08.2014

Bug beim Updaten: Android-Whatsapp-User sind verärgert

Seit einiger Zeit werden Nutzer des Messenger-Dienstes Whatsapp zu einem neuen Update aufgerufen. Dies ist ein eigentlich normaler Vorgang, um die Leistungen der App zu verbessern. Nutzer von Android-Smartphones gelingt es jedoch nicht, das Update auszuführen, da der Vorgang immer wieder abbricht – die Begründung: Der freie Speicher auf dem Smartphone reicht nicht aus. Von Whatsapp selbst gab es bislang keine Stellungnahme zu dem Problem. Eine Neuinstallation scheint zwar im ersten Moment sinnvoll, sollte aber nicht durchgeführt werden: Whatsapp lässt sich kein zweites Mal installieren. Die einzige Möglichkeit ist, auf ein funktionierendes Update zu warten, bei vielen Nutzern hat es auch geholfen, unnötige Apps zu entfernen und damit mehr als die notwendigen 15 Megabyte freizuhalten.
 
 

15.08.2014

Recht auf Vergessen: Google löscht nicht alles

Seit der Suchmaschinenriese sein „Recht auf Vergessen" eingeführt hat, häufen sich jede Woche die Anträge auf Löschung unterschiedlicher Links. Geschätzt kommen täglich tausende Anfragen hinzu. Das warf kürzlich die Frage auf, ob Google diejenigen, deren Inhalte nicht mehr auffindbar sind, informiert. Die Antwort: Die Suchmaschine lässt beide Seiten davon wissen: Diejenigen, die Google beauftragt haben und diejenigen, deren Inhalte nicht mehr angezeigt werden – dies sei fair, eine rechtliche Grundlage benötige man laut eigener Aussage dafür nicht. Deshalb werden auch Namen, die in einem bestimmten Zusammenhang genannt werden müssen, nicht gelöscht: Dieses Recht behält sich Google vor und möchte damit Löschanfragen verhindern, die z.B. versuchen, geschäftliche Konkurrenz aus Wettbewerbsgründen auszuschalten. Dennoch werden gut 50 % aller Anfragen ohne weitere Detailangaben gelöscht, 15 % prüft man mit besonderem Nachdruck, während 30 % aus Gründen des allgemeinen Interesses am Namen abgelehnt werden.
 
 

15.08.2014

Sammelklage gegen Facebook: Bereits mehr 12.000 Teilnehmer prangern Verstöße an

Österreich macht derzeit gegen das soziale Netzwerk Facebook mobil. Initiator Max Schrems, Jurist und Datenschutzaktivist, ist von der großen Anzahl an Teilnehmern (hauptsächlich Österreicher und Deutsche) am Projekt „Europe versus Facebook" positiv überrascht und möchte nun vor das Handelsgericht in Wien gehen. Sein Vorwurf: Die Datenschutzverstöße gehen nicht mit dem gültigen EU-Recht konform. Die Aktion soll nun weltweit verbreitet werden, damit der Datenklau ein Ende nehme. User in Nordamerika haben allerdings mit einer Anmeldung im Netzwerk einen Vertrag mit Facebook USA geschlossen. Alle übrigen Länder stehen unter der Obhut von Irland, gegen die jetzt aktiv vorgegangen wird. Sollte die Klage Erfolg haben, winkt für jeden Beteiligten eine symbolische Summe von 500 Euro. Gegen Ende des Jahres rechnet Schrems damit, dass es zu ersten Verhandlungen kommen wird.
 
 

10.07.2014

Nun auch YouTube im Fadenkreuz der EU-Wettbewerbshüter

Nachdem die Suchmaschine von Google bereits in einen Kartellstreit geraten ist, könnte als nächstes YouTube in den Fokus der Ermittler rücken. Laut verschiedener Beschwerden soll Google versucht haben, auch über die Videoplattform seine Marktmacht auszunutzen. Bisher ist aber noch nicht sicher, ob es zu neuen Untersuchung kommt oder ob die bisher laufenden Ermittlungen erweitert werden. YouTube wäre damit erneut im Mittelpunkt. Zuletzt stand die Plattform mit der Musik-Branchenvereinigung Impala im Streit. Diese werfen der beliebten Website unfaire Konditionen für geplante Musik-Streaming-Dienste vor. Google steht bereits seit längerer Zeit in keinem guten Verhältnis mit Brüssel. Vor allem branchengleiche Rivalen wie Microsoft beschweren sich immer wieder über Machenschaften des Suchmaschinenriesen. Auch das Betriebssystem Android befindet sich unter Beobachtung der Kartellwächter der Europäischen Union.
 
 

10.07.2014

Massive Kritik an manipulierten Facebook-Seiten

Eine Studie von Facebook aus dem Jahre 2012 sorgt für Aufsehen. Wie nun erst bekannt wurde, führte das soziale Netzwerk eine Woche lang ein Experiment mit manipulierten Newsfeeds ohne Wissen der Nutzer durch. Damit wollte man die emotionale Wirkung von Facebook überprüfen: Bei manchen Usern erschienen vor allem positive Einträge der Freunde, bei anderen überwiegend negative. Alle anderen Nachrichten tauchten schlichtweg nicht auf. „Ziel all unserer Untersuchungen bei Facebook ist es, herauszufinden, wie wir unseren Service verbessern können", so Adam Kramer, Datenanalyst und Entwickler dieser Studie. Rückblickend entschuldigt er sich für die entstandene Aufregung und die teils harsche Kritik, die zudem in keiner Relation zu den gezogenen Ergebnissen steht: Der Effekt der Manipulation fiel eher gering aus. Gleichzeitig habe die Untersuchung lediglich 0,04 Prozent der gesamten User betroffen, was nur jeweils eine unter 2500 Personen ausmache.
 
 

10.07.2014

Google kauft Streaming-Dienst Songza

Die kostenfreie und nur in Nordamerika erhältliche App Songza wurde für einen unbestimmten Preis vom Suchmaschinenriesen Google aufgekauft. Damit will das Unternehmen dem Trend folgen, Online-Musikangebote mit Playlisten zu ergänzen, welche von Hand zusammengestellt wurden. Der Nutzer kann unterschiedliche Kategorien wie unter anderem „Sport", „Autofahren" oder „Kochen" wählen und dazu sofort die passende Playlist geliefert bekommen. Zugleich stimmt sich die App mit dem jeweiligen Wetter des User-Standortes ab oder passt sich an den Musikgeschmack an. Zunächst will der neue Besitzer Google dieses Konzept nicht verändern. Es wurde jedoch angekündigt, im Laufe der Zeit einen Weg zu finden, wie die „Google Play Music" von Songza profitieren kann. Vor allem die Grundidee, die „passende Musik für den jeweiligen Moment" immer parat zu haben, soll die eigene Plattform nach vorne bringen. Bisher nutzen rund 5 Millionen Musikliebhaber den Dienst.
 
 

17.06.2014

Das Google-Auto benötigt keinen menschlichen Fahrer mehr

Wie die "Technology Review" berichtete, soll der vor kurzem präsentierte Wagen des Internetgiganten Google lediglich durch einen Computer gesteuert werden. Somit fallen Personen als Lenker weg. Bisher wurde davon ausgegangen, dass man eine Art Tandem zwischen Mensch und Maschine schafft. Kurioserweise wurde jedoch festgestellt, dass wir als Beifahrer nicht vertrauenswürdig erscheinen. Nathaniel Fairfield, einer der leitenden Ingenieure im Projekt, erläutert diese These wie folgt: "Menschen sind bequem. Erst sind sie zurecht argwöhnisch, doch dann werden sie zu vertrauensselig." Bis man sich den selbstfahrenden Alleskönner anschaffen kann, wird es noch einige Jahre dauern. Die Steuersoftware bedarf noch einiger Überarbeitung. Ob man sich dann auf ein völlig selbstständiges Auto freuen kann, bleibt abzuwarten. Diese neue Idee bringt Google aber wieder näher an seinen ursprünglichen Plan, Roboterfahrzeuge für jedermann herzustellen.
 
 

17.06.2014

WhatsApp möchte seinen Dienst erweitern

Der beliebte Instant-Messaging-Dienst WhatsApp hält für seine Kunden in nächster Zeit viel Neues bereit. Neben dem normalen Gratis-Versenden von Nachrichten und Bildern ist auch eine ebenso kostenfreie Telefonie geplant. Diese als "Voice over IP" geplante Funktion ermöglicht, dass man sich selbst bei einer schwachen Internetverbindung problemlos unterhalten kann. Einen großen Kundenwunsch will WhatsApp mit dem Nachtmodus erfüllen. Das Display wird dadurch automatisch gedimmt, sobald es dunkel wird. So kann man auch ohne Licht bequem mit seinen Freunden in Kontakt bleiben. Eine vielfach angefragte PC-Version des Dienstes wird es nicht geben. Allerdings ist eine Version für Tablets nicht ausgeschlossen. Für Fotos kann man in Zukunft ein Verfallsdatum anlegen. So bestimmt man selbst, wie lange der Empfänger das Bild speichern kann. Anschließend erfolgt eine automatische Löschung.
 
 

17.06.2014

Auch die SEO-Branche ist nicht vor Fehlern gefeit

Guter SEO kann nicht erlernt werden – dafür sind die vorgegebenen Algorithmen von Google zu undurchsichtig. Deshalb verlässt man sich entweder auf die eigene Erfahrung oder auf "trial and error". Trotzdem müssen die Aktionen auch dann nicht immer zum gewünschten Erfolg führen. Der Gründer von exali.de hat nun einige ausgewählte Fehler aufgelistet. Ein beliebter Trugschluss ist, dass alle gewählten Keywords frei zugänglich sind. Copyright-Irrtümer können schnell teuer werden. Auch Badlinks infolge einer Linkbuilding-Maßnahme werden häufig abgestraft. Verstoßen diese gegen Googles' Kriterien, werden sie rigoros entfernt. Die Folge: Es kann zu einem gehörigen Umsatzminus kommen. Diese und weitere Inkorrektheiten entstehen äußert schnell. Deshalb ist es laut des Experten wichtig, vorab mit dem Kunden einen schriftlichen Vertrag über das jeweilige Projekt abzuschließen. Dabei sollte man auch auf die Formulierungen achten und den Kunden so zu keinen überhöhten Erwartungen verleiten.
 
 

22.05.2014

Studie stellt Parameter für optimale SEO-Texte vor

Marketing-Fachleute und Suchmaschinenoptimierer (SEOs) sind spätestens seit den letzten Google-Updates verstärkt auf der Suche nach handfesten Anhaltspunkten für optimale Texte. Textlänge, Keyword-Dichte, Anzahl und Länge der Zwischenüberschriften, Fotos – Die Parameter sind zahlreich. Eine aufschlussreiche Studie zum Thema wurde nun von OkDork vorgestellt. Grundlage waren hier mehr als 100 Millionen Artikel. Demnach sind folgende Merkmale wichtig, um einen Text zu erstellen, der im Internet häufig "geteilt", also freiwillig von den Usern weitergegeben wird:

1. Lange Texte werden häufiger geteilt als kurze Texte. Ein Text gilt als kurz, wenn er weniger als 1000 Wörter besitzt. Ein langer Text hat hingegen mehr als 3000 Wörter.
2. Fotos und Grafiken steigern die "share"-Wahrscheinlichkeit
3. Gibt es mindestens ein Bild im Beitrag, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Beitrag bei Twitter weitergereicht wird.
4. Aufrufe zur Interaktion wirken sich positiv aus.
5. Aufzählungen und Infografiken sind bei den Usern ebenfalls beliebt.
6. Bei Aufzählungen generiert die Zahl 10 die meisten "shares", also z.B. "Die 10 beliebtesten XY".
7. Beiträge mit besonders vertrauenswürdigem Inhalt werden häufig geteilt.
8. Individuelle Anhaltspunkte zum jeweiligen Beitrags-Thema sind relevant. Diese können über kostenlose Tools von z.B. Buzzsumo abgefragt werden.
9. Auch ältere Beiträge können eine virale Verbreitung erzielen, wenn sie erneut prominent platziert werden.
10. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung kann über die Reichweite entscheiden. Dienstags werden Beiträge am häufigsten geteilt.
 
 

22.05.2014

WhatsApp verzeichnet 500 Millionen User

Die Prognosen nach der Übernahme von Facebook waren düster, die aktuellen Zahlen sind allerdings ausgesprochen positiv: Wie der Instant-Messaging-Dienst bekanntgab, nutzen weltweit über 500 Millionen Menschen das Angebot des Unternehmens. Die höchsten Zuwachsraten habe es in Indien, Mexiko, Russland und Brasilien gegeben. Konkrete Zahlen aus Deutschland wurden zwar nicht bekanntgegeben, doch gehen Fachleute davon aus, dass WhatsApp bundesweit mehr User verzeichnet als Facebook. Die Entwicklung des Anbieters für den Austausch von Text-, Bild- und Videonachrichten ist beachtlich. Im Frühjahr des vergangenen Jahres lag die offizielle Nutzerzahl bei 200 Millionen Nutzern, wovon rund 14 Millionen aus Deutschland gekommen sein sollen. Die aktuelle Nutzerzahl ist also eine Steigerung von deutlich über 100 Prozent. Inzwischen sollen rund 100 Millionen Videos und rund 700 Millionen Fotos über den Dienst geteilt werden – und zwar pro Tag. WhatsApp wurde Anfang des Jahres für rund 19 Milliarden US-Dollar von Facebook gekauft. User und Datenschützer fürchten seitdem, dass durch die Übernahme die Kundendaten massiv für Werbezwecke genutzt werden.
 
 

22.05.2014

Pinterest bietet "Guided Search" an

Das soziale Bilder-Netzwerk Pinterest bietet seinen Nutzern ab sofort die Möglichkeit, noch einfacher durch das umfangreiche Bilder-Angebot zu surfen. Durch die Einführung der s.g. "Guided Search" erhält der User möglichst passende und interessante Vorschläge von Pinterest, so dass das Angebot noch besser genutzt werden kann. Der Nutzer erhält also Vorschläge, die über die eigentliche Suchanfrage hinausgehen. Pinterest will mit diesem Angebot vermutlich dafür sorgen, dass die User noch länger auf dem Portal bleiben. Die Suchfunktion wird derzeit allerdings nur für mobile Endgeräte bzw. deren Apps angeboten (Android und iOS). Eine Version für Desktop-Rechner soll noch folgen. Pinterest-CEO Ben Silbermann erklärt, wie die neue Suchfunktion eingesetzt wird: Sucht ein Nutzer beispielsweise nach Wohnzimmerstühlen, erhält er von der "Guided Search" Vorschläge, wie man entsprechende Stühle auch selbst herstellen kann.
 
 

03.04.2014

Google Plus wird transparenter: Anzahl der Profilaufrufe sichtbar

Im Vergleich mit Facebook hat Google Plus aktuell eine recht geringe Verbreitung, gerade im privaten Sektor. Und selbst die bestehenden Accounts werden im Vergleich zum Branchenprimus derzeit nur spärlich genutzt. Auf der Suche nach einem weiteren Unterscheidungsmerkmal ist Google nun fündig geworden. Bei allen Accounts wird seit Anfang des Monats die Anzahl der Profil-Aufrufe eingeblendet! Die eingeblendeten Zahlen geben natürlich nicht nur die Aufrufe des reinen Accounts wieder, sondern sind die Summe aus u.a. den allgemeinen Profilaufrufen, den Aufrufen der Postings und auch den Aufrufen von Inhalten wie zum Beispiel Fotos, Videos, etc. Diese Summe verleiht den Accounts subjektiv ein deutlich größeres Gewicht, da die Follower-Zahlen im Vergleich zu Facebook noch deutlich hinterherhinken. Die genaue Zählweise ist (Google-typisch) allerdings trotzdem nicht ganz klar. Unklar ist zum Beispiel, ob die reinen Aufrufe gezählt werden oder auch Einblendungen. Die Account-Betreiber wissen also auch mit diesen Zahlen noch nicht, ob ein User an einem Beitrag nur vorbeigescrollt ist, oder ob er ihn tatsächlich auch gelesen hat. Google folgt mit diesem Vorgehen einem jahrelangen Wunsch von Facebook-Usern, die sich in Hinblick auf die Sichtbarkeit der eigenen Beiträge mehr Transparenz wüschen. So vermissen viele User nach wie vor eine Angabe darüber, wer das eigene Profil angeklickt hat (so wie es bei zum Beispiel Xing möglich ist). Diese Info gibt es zwar auch bei Google Plus noch nicht, doch ist dieses ein Schritt in eben diese Richtung.
 
 

03.04.2014

Googles US-Version löst Geometrie-Fragen

Wer mit dem deutschen Google-Algorithmus vertraut ist, hat bei einigen Suchanfragen leichtes Spiel. Bei der Eingabe "Euro Dollar" wird zum Beispiel direkt der aktuelle Wechselkurs angezeigt, ohne explizit danach gefragt zu haben. Nutzer der US-Version von Google können dieses nun auch mit Geometrie-Fragen machen, berichtet der GoogleWatchBlog. Wer beispielsweise wissen möchte, wie groß das Volumen eines Zylinders ist, gibt in die Suchmaske die entsprechende Frage ein: "What ist the volume of a cylinder?" In der Antwortbox erscheint nicht nur die Formel (V = π r² h), sondern auch eine erklärende Skizze zur Formel. Zudem gibt es zwei Eingabefelder für die offenen Parameter, also "r" für Radius und "h" für Höhe. Werden diese Felder ausgefüllt, errechnet Google das korrekte Ergebnis.
 
 

03.04.2014

Nach Googles Layout-Relaunch: So sieht der perfekte Title aus

Nachdem Google das Layout der SERPs neu gestaltet hat, mussten viele SEOs ihre Arbeit anpassen, denn die Titles passten nicht mehr vollständig in die neue Anzeige. Tests haben nun gezeigt, dass 55 Zeichen ideal für eine vollständige Darstellung sind – allerdings in lediglich 95 Prozent aller Fälle, denn es gibt einige Faktoren, die die Titles selbst bei 55 Zeichen abschneiden.

Relevant sind hier zum Beispiel:

- die Anzahl der Groß- und Kleinbuchstaben, denn groß geschriebene Buchstaben sind in der Regel breiter als klein geschriebene Buchstaben.
- die generelle Breite der Buchstaben, denn je nach Buchstaben-Kombination können auch bei durchgehender Klein- oder Großschreibung die Titles unterschiedlich lang ausfallen.
- die Länge des Suchbegriffs, der in den SERPs gefettet dargestellt wird. Durch die Fettung wird das Wort breiter, das heißt also, dass ein langer Suchbegriff mehr Platz einnimmt als ein kurzer.

Wer testen möchte, ob der Title vollständig angezeigt wird, kann dieses zum Beispiel bei http://moz.com/blog/new-title-tag-guidelines-preview-tool überprüfen. Hier werden Titles probeweise in der neuen Darstellung angezeigt.
 
 

07.03.2014

Digitales Marketing weiter auf dem Vormarsch

Das digitale Marketing wird von Unternehmen immer stärker genutzt. Die höchste Priorität in diesem Bereich haben laut "Marketing Report 2014" von E-Consulting und Responsys nach wie vor Content Marketing und Suchmaschinenoptimierung (SEO). An dritter Stelle der Prioritätenliste liegt das vergleichsweise neue Feld des Mobile Marketings, also den Marketing-Maßnahmen, die auf Nutzer von mobilen Endgeräten wie zum Beispiel Smartphones oder Tablets abzielen.Laut des Reports wollen insgesamt 66 Prozent der befragten Unternehmen ihre B2B-Maßnahmen im digitalen Marketing erhöhen. Im B2C-Bereich sind es sogar 77 Prozent. Dieser Trend habe sich bereits im vergangenen Jahr angedeutet, so die Macher der Studie.In vielen Unternehmen würden die Bereiche Online-Marketing und Mobile-Marketing kaum noch voneinander getrennt. Vielmehr würden beide Disziplinen eng in einem gemeinsamen Kontext gestellt und entsprechend gemeinsam behandelt. Als Überbegriff stünde hier das Digital-Marketing.
 
 

07.03.2014

SEO: Rechtschreibfehler ein Rankingfaktor

Rechtschreibung und Grammatik auf der Website können ein Rankingfaktor sein. Dieses berichtet der SEO-Spezialist und Microsoft-Mitarbeiter Duane Forrester in einem Fachbeitrag, der auf bing.com veröffentlicht wurde. Demnach wird eine Website herabgestuft, wenn die Suchmaschine zu viele Fehler entdeckt. "The 'how you write' matters as much as the 'what you write", so Forrester. "Like it or not, we're judged by the quality of the results we show." Und dazu gehören eben auch Rechtschreibung und Grammatik. Forrester merkt allerdings auch an, dass den Entwicklern durchaus bewusst sei, dass Fehler immer wieder passieren würden. Bis zu einem gewissen Grad würden Rechtschreib- und Grammatikfehler also nicht zu einer Herabstufung führen. Fraglich bleibt allerdings, in wie weit Forresters Aussagen auf Google zutreffen. Schließlich arbeitet der Fachmann bei Microsoft (dem Mutterkonzern von Bing) und dürfte sich in erster Linie auf Informationen aus dem eigenen Hause beziehen.
 
 

07.03.2014

Google testet zweispaltige Anzeige der Suchergebnisse

Bei Google steht womöglich eine grundlegende Änderung bevor: In einer Testreihe mit mehreren Probanden wird offenbar geprüft, wie sich die Auslieferung von zweispaltigen Ergebnisanzeigen auf das Userverhalten auswirkt. Ob überhaupt und in welcher Form diese Neuerung angedacht ist, ist allerdings noch völlig unklar. Wie auch bei anderen Neuerungen von Google ist es auch hier denkbar, dass es eine Umstellung vom einzeiligen zum zweizeiligen Betrieb erst einmal nur auf bestimmten nationalen Märkten gibt. Derzeit werden die Google-Ergebnisse auf der linken Seite des Bildschirms angezeigt, während auf der rechten Seite AdWords und/oder grundlegende Informationen zum Suchbegriff zu sehen sind, die von zum Beispiel Wikipedia bereitgestellt werden. SEO-Fachleute diskutieren bereits, wie sich eine solche Aufteilung auf die Suchmaschinenoptimierung auswirken würde. Befürchtet wird beispielsweise, dass die Positionen auf der zweiten Ranking-Seite deutlich weniger wahrgenommen werden als bislang.
 
 

06.02.2014

Google nimmt Linknetzwerke ins Visier

Ein Tweet von Google-Manager Matt Cutts hat für Aufregung unter französischen SEOs sowie den Kunden des französischen Linknetzwerks Buzzea gesorgt. Cutts hatte mitgeteilt, dass gegen Buzzea rechtliche Schritte eingeleitet worden seien, woraufhin das Netzwerk seinen Dienst einstellte und allen seinen Kunden riet, die dort gekauften Links auf "Nofollow" zu stellen. Was für einige deutsche SEOs alarmierend sein dürfte, ist der darauf folgende Tweet von Cutts: "today France; Germany soon." Deutsche Linknetzwerke stehen demnach ebenfalls unter Beobachtung von Google und könnten ebenfalls Post vom Anwalt bekommen. Eine von mehreren Konsequenzen könnte sein, dass Webmaster, die Links aus dem Netz gekauft haben, einen "blauen Brief" von Google erhalten. Falls Google auch in Deutschland tätig werden sollte (oder deutsche SEOs bzw. Webmaster bereits in Frankreich eingekauft haben), ist eine Prüfung des eigenen Linkprofils anzuraten.
 
 

06.02.2014

US-Markt: Google spielt Videos in den Suchergebnissen ab

Die US-amerikanische Google-Version zeigt bei bestimmten Suchanfragen Videos noch über den Suchergebnissen an, die direkt auf der Google-Seite abgespielt werden können. Wie Search Enginge Land berichtet, geschieht dieses bei beispielsweise den Suchanfragen "the killers mr brightside" oder "sing it loud come around". Wann und ob die Anzeige auch in Deutschland eingerichtet wird, ist nicht bekannt. Für Suchmaschinenoptimierer, die für den US-Markt optimieren, ist dieser Umstand allerdings auch so nicht uninteressant. Wer dieses von Deutschland aus probieren möchte, muss einen kleinen Trick anwenden, um nicht auf die deutsche Google-Seite umgeleitet zu werden: Die automatische Überleitung zur deutschen Google-Seite lässt sich blockieren, indem statt "www.google.com" einfach "www.google.com/ncr" eingegeben wird. Zugleich hat Google eine Änderung der Viewer-Zähler bei Youtube angekündigt. Während die Aufrufe bislang nur zeitverzögert angezeigt wurden, prüft Youtube nun sofort, ob ein Video-Abruf gezählt werden soll. Youtube möchte mit einer Überprüfung verhindern, dass gekaufte bzw. Spam-Views gezählt werden.
 
 

06.02.2014

SEO: Yahoo und Bing mit anderen Rankingfaktoren als Google

Die Unterschiede sind im Grunde zwar nicht besonders groß, doch gibt es durchaus Gründe, die unterschiedlichen Rankingfaktoren bei Google auf der einen Seite und Yahoo und Bing auf der anderen Seite zu beachten. In Deutschland ist Google zwar unangefochtener Markführer mit einem Anteil von über 90 Prozent, doch liegt der Google-Anteil in den USA bei "nur" 66 Prozent. Yahoo und Bing, die die gleichen Suchergebnisse anzeigen, kommen hier gemeinsam immerhin auf rund 30 Prozent. Wer also auf internationale Keywords optimiert, sollte Yahoo und Bing unbedingt mit einbeziehen. In Russland, China, Japan und Brasilien ist Google zudem kein Marktführer. Yahoo und Bing haben in diesen Ländern ebenfalls große Anteile. Yahoo expandiert zudem immer weiter, beispielsweise durch Zukäufe wie tumblr. Das Portal wird künftig also weiter an Bedeutung gewinnen.
 
 

15.01.2014

Studie: Facebook-Accounts für SEO nicht relevant

Zum Portfolio vieler SEOs (Suchmaschinenoptimierer) gehört schon seit längerem, je einen Facebook- und einen Google-Plus-Account einzurichten. Der Facebook-Account ist für die SEO-Arbeit allerdings überflüssig, schenkt man einer aktuellen Studie Glauben. Demnach ist es für das Ranking bei Google unerheblich, ob die zu optimierende Website mit einem Facebook-Account verknüpft ist oder nicht. Bei der Studie wurden für insgesamt sechs Websites Facebook-"Fans" gesammelt und geprüft, wie Google darauf reagiert. Obwohl jede Seite etwa 900 "Fans" bekam, schaffte es keine der sechs Seiten in den Google-Index. Hieraus leiteten die Durchführer der Studie ab, dass Google bei der Suche nach neuen Inhalten keine Facebook-"Fans" auswertet. Bei Google Plus sieht die Sache hingegen anders aus. Google verknüpft seine eigenen Dienste traditionell recht eng miteinander, so dass ein gut gepflegter und bewerteter Account bei Googles Social-Media-Dienst auch einen positiven Einfluss auf das Suchmaschinenranking der Website hat.
 
 

15.01.2014

Genauere Angaben bei Google Webmaster-Tools

Zum Jahreswechsel hat Google bei der Ausweisung einiger Werte Neuerungen vorgenommen. So werden bei den Impressionen und den Klicks genauere Zahlen vorgelegt als noch im alten Jahr. In der Vergangenheit hatte Google die Werte noch gerundet. Alles wie gehabt bleibt es allerdings beim Reportingzeitraum. Auch hier hatte Google eine Neuerung bzw. einen größeren Zeitrahmen als Auswahlmöglichkeit in Aussicht gestellt, doch bleibt es derzeit bei den auch bislang gültigen 90 Tagen. Bereits im vergangenen Jahr hatte Google ein neues Feature bei seinen Webmaster-Tools eingebaut, das besonders für Websites interessant ist, die mit mobilen Endgeräten (z.B. Smartphones oder Tablets) gesondert umgehen. Bei den Crawl Errors werden nun spezifische Fehler angezeigt.
 
 

15.01.2014

Endgültige Umstellung auf IBAN ab Februar

Die SEPA-Umstellung kommt: Ab Februar 2014 wird die Internationale Bankkontonummer (IBAN - International Bank Account Number) zwingend benötigt, um Zahlungen in die teilnehmenden Länder (insgesamt 32 EU-Staaten) zu veranlassen. Die IBAN ersetzt die bisherigen Kontonummern – und zwar auch beim inländischen Geldtransfer. Ab Februar sind zudem die Internationalen Bankleitzahlen (BIC - Business Identifier Code) gültig. Informationen zu der eigenen IBAN sowie der BIC der eigenen Bank sind auf den Kontoauszügen sowie auf der BankCard zu finden. Mit diesen beiden Nummern sind Privatpersonen und kleine Unternehmen für die Umstellung gerüstet. Für Zahlungsempfänger gibt es allerdings einige Dinge zu beachten. So muss eine Gläubiger-ID bei der Deutschen Bundesbank beantragt werden. Darüber hinaus sind vorhandene Einzugsermächtigungen in so genannte Lastschrift-Mandate mit dem Zahlungspflichtigen mit klaren Formanforderungem umzuwandeln. Auch die Lohn- und Gehaltszahlungen können betroffen sein, wenn die genutzte Finanz- oder Lohnbuchhaltungssoftware nicht auf die Umstellung eingestellt ist. Im Zweifelsfall sollte Rücksprache mit der Hausbank gehalten werden, um Anfang Februar nicht in Liquiditätsengpässe zu geraten.
 
 

19.12.2013

European Business Connect wünscht fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch!

Nach einem ereignisreichen und spannenden Jahr 2013 bedanken wir uns recht herzlich bei all unseren Kunden und Geschäftspartnern für die gute Zusammenarbeit und wünschen fröhliche Weihnachten und einen guten Start in das neue Jahr! 2013 war ein ereignisreiches, spannendes und mitunter nicht unproblematisches Jahr. Die schwierige Lage in vielen Euro-Ländern, die dennoch gute Binnenkonjunktur in Deutschland, die folgenreiche Bundestagswahl mit dem anschließenden Ringen um die Große Koalition – Die letzten 12 Monate waren voller Hochs und Tiefs, sowohl für die inländische als auch die ausländische Wirtschaft. Wir schauen zurück auf ein erfolgreiches Jahr 2013 und hoffen, dass es unseren Kunden und Geschäftspartnern ebenso geht. Nicht zuletzt dank Ihrer Hilfe konnten wir unser Angebot abermals ausbauen und den Service verbessern. Genießen Sie die Feiertage mit Ihren Familien und feiern einen fröhlichen Jahreswechsel! Wir sind vom 23. Dezember 2013 bis einschließlich 6. Januar 2014 im Betriebsurlaub und stehen Ihnen ab dem 7. Januar wieder mit dem gewohnten Service zur Verfügung.

Seien Sie herzlichst gegrüßt, Ihr European Business Connect!
 
 

05.12.2013

Fotoagenturen klagen gegen Google Bildersuche

Der Verband CEPIC (Centre of the Picture Industry) hat bei der Europäischen Kommission Klage gegen die Bildersuche von Google eingereicht. Zum Verband gehören über 900 Fotoagenturen, darunter auch namhafte Unternehmen wie zum Beispiel Corbis, Getty und Reuters. Die Klage betrifft derzeit allerdings nicht die deutsche und auch nicht die französische Bildersuche von Google, was sich aber noch ändern kann. CEPIC klagt dagegen, dass die im Januar 2013 neu eingeführte Bildersuche die Suchergebnisse bereits im Suchfenster in großer Auflösung anzeigt. Die User werden also nicht mehr (wie vorher) auf die ursprünglichen Quell-Seiten geleitet, von denen die Bilder stammen. CEPIC argumentiert, dass die hochauflösenden Bilder bei Google es oftmals nicht mehr nötig machen würden, die ursprünglichen Seiten zu besuchen. Die Bildersuche von Google sieht von Land zu Land unterschiedlich aus. Während Deutschland und Frankreich von der Änderung aus dem Januar nicht betroffen sind, wurde die überarbeitete Suche in allen übrigen Ländern weltweit nach und nach eingeführt. Ob und wann die neue Version auch in Deutschland und Frankreich verfügbar sein wird, ist derzeit nicht bekannt.
 
 

05.12.2013

US-Markt: Bing integriert Bewertungsportal Tripadvisor

Der Suchmaschinendienst Bing von Microsoft hat das Hotel-Bewertungsportal Tripadvisor integriert und ermöglicht es damit Usern, über die Bing-Suchmaske ein Hotel zu finden. Das neue Angebot ist vorerst allerdings nur auf dem US-Markt verfügbar. Wann und ob die User aus anderen Ländern darauf zurückgreifen können, ist nicht derzeit noch nicht bekannt. Mit Tripadvisor hat sich Bing einen ausgesprochen potenten Partner ins Boot geholt: Der Anbieter gehört zu den größten und bekanntesten Reise- und Hotelbewertungsportalen weltweit und verfügt mittlerweile über rund 125 Millionen Bewertungen zu Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen und Campingplätzen, aber auch Bars und Restaurants. Einen vergleichbaren Service bietet der große Konkurrent Google mit seinem Hotelfinder an, der allerdings (nach einigen Portal-"Zukäufen") aus eigenem Hause kommt. Wie auch beim Bing-Service werden hier nicht nur Hotelbewertungen von anderen Usern und Hotel-Kontaktdaten angezeigt, sondern auch Fotos. Tripadvisor gehört zu einer so genannten "Anti-Google-Lobby" mit dem Namen Fairsearch.org. Hier haben sich zahlreiche Unternehmen aus der Reise- und Tourismusbranche zusammengetan, um dem weiter wachsenden Marktanteil von Google etwas entgegensetzen zu können. Ziel von Fairsearch.org ist es, sämtliche Monopolbemühungen von Google auf dem Rechtsweg verbieten zu lassen.
 
 

05.12.2013

Kindle-Store: Amazon geht gegen "SEO-Spam" vor

Laut US-Medien geht Amazon bei seinem Kindle-Store künftig verstärkt gegen stark SEO-optimierte Beschreibungstexte bei Online-Büchern vor. Im Ringen um eine bessere Sichtbarkeit bei dem Online-Buchangebot des Versandhauses sind offenbar immer mehr Verlage und Autoren bei den Texten dazu übergegangen, die Beiträge mit Keywords anzureichern, so dass die Texte zum Teil nur noch schlecht lesbar sind. Amazon hat zumindest auf dem amerikanischen Markt offenbar damit begonnen, einige Titel aus dem Programm zu nehmen. Die Löschung sorgt allerdings bei vielen Anbietern für Unmut: viele sehen sich zu Unrecht abgestraft. Als problematisch hat sich die Nennung von anderen Autoren sowie von fremden Buchtiteln herausgestellt. Amazon soll bereits seit geraumer Zeit Abmahn-E-Mails an US-Anbieter verschicken, die aus Sicht des Online-Versandhändlers mit ihren Beschreibungstexten gegen die Amazon-Richtlinien verstoßen. Eine offizielle Bestätigung gibt es hierzu allerdings nicht.
 
 

13.11.2013

Facebook plant Analyse der Mausbewegungen

Facebook möchte künftig Informationen über die Mausbewegungen seiner User sammeln. Bei der Maus-Überwachung soll unter anderem die Zeit gemessen werden, in der sich der Maus-Zeiger bewegt und in welchen Arealen des Bildschirms der Cursor am längsten verbleibt. Laut Facebook soll dadurch die Usability bzw. die User Experience verbessert werden. Fachleute vermuten hingegen, dass das Unternehmen mit den Erkenntnissen seinen Werbekunden noch besser gerecht werden möchte, um entsprechend höhere Preise verlangen zu können. Nach einem Bericht des Wall Street Journals wird bei Facebook bereits an einer Software gearbeitet, die die Werbe-Annoncen entsprechend platzieren soll. Facebook verteidigt das umstrittene Vorhaben damit, dass das Unternehmen nicht das erste sei, welches Informationen auf diese Weise sammle. Diverse internationale Unternehmen würden bereits so verfahren, so Facebook. "Wir teilen diese Informationen mit niemanden außerhalb von Facebook", so ein Unternehmenssprecher, "und wir nutzen sie auch nicht für personalisierte Werbung." Zudem würden einige Nutzergruppen wie zum Beispiel Smartphone- oder Tablet-User von dem Programm nicht betroffen sein.
 
 

13.11.2013

Apple und Microsoft ziehen gegen Google vor Gericht

Ein Konsortium um Apple und Microsoft hat Anzeige gegen Google erstattet und klagt gegen die Verletzung verschiedener Patentrechte. Zu dem Konsortium zählen neben Apple und Microsoft die Handy- und Smartphone-Hersteller Sony, Blackberry und Ericsson. Laut Wall Street Journal geht es in erster Linie um Funktionen und Designs des Android-Betriebssystems von Google. Dem entsprechend sind in der Klageschrift neben dem Suchmaschinengiganten auch Smartphone-Hersteller aufgeführt, die Android-Geräte herstellen. Dieses betrifft Asustek, HTC, Huawei, LG, Samsung, Pantech und ZTE. Wie hoch der angebliche Schaden ist, ist derzeit nicht bekannt. Hintergrund des Rechtstreits sind rund 6000 Patente, die das nun klagende Konsortium vor drei Jahren für rund 4,5 Milliarden Dollar erworben hatte und damit Google ausstach, dass 4,4 Milliarden bot. Die Übernahme der Patente war vom US-Gesetzgeber nur unter der Auflage erlaubt worden, dass die Patente der Konkurrenz zu fairen Preisen zur Verfügung gestellt werden. Im Gegenzug übernahm Google den Smartphone-Hersteller Motorola, der seinerseits zahlreiche Patente besitzt.
 
 

13.11.2013

Google sichert sich Patent für "Schwafel-Score"

Google hat nach offenbar vierjähriger Wartezeit ein Patent für einen Algorithmus erhalten, der minderwertigen Content auf Websites erkennen soll. Wie das Online-Portal t3n.de den SEO-Fachmann Bill Slawski zitiert, heißt das Patent "Identifying gibberish content in resources" (etwa: "Identifizierung von Geschwafel-Inhalt bei Quellen") und wurde 2009 beantragt. Für Suchmaschinenoptimierer bedeutet dieses, dass reine SEO-Texte künftig wohl noch besser als solche erkannt werden und eine Herabstufung im Google-Ranking nach sich ziehen können. Laut des t3n-Berichts sollen vor allem drei Text-Sorten mit dem Patent erkannt werden:


- kopierte Inhalte, die lediglich umgestellt wurden, um nicht als "duplicate content" erkannt zu werden

- übersetzte Texte

- flüchtig produzierte Inhalte von ungelernten Arbeitskräften (zum Beispiel von externen Text-Dienstleistern)


Die Texte werden dahingehend überprüft, ob die Syntax einer unnatürlichen Texterstellung zu erkennen ist. Darunter fällt beispielsweise auch eine zu häufige Verwendung von relevanten Keywords oder ein unnatürlicher Textaufbau.
 
 

09.10.2013

Umfrage: SEO hat "hohen" bzw. "sehr hohen" Stellenwert

Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist für die Verantwortlichen in vielen Unternehmen nach wie vor das wichtigste Tool im Bereich des Online-Marketings. 67 Prozent der Befragten einer Umfrage der SEO-Agentur Barketing in Zusammenarbeit mit der HTW Berlin maßen der SEO-Arbeit einen "hohen" oder sogar "sehr hohen" Stellenwert bei. Die zweitwichtigste Rolle spielt demnach Search Enginge Advertising (SEA) mit 57 Prozent. Rund ein Fünftel der Befragten glaubt zudem, dass die SEO-Arbeit künftig noch an Gewicht gewinnen wird (19 Prozent). Innerhalb des SEO bewerteten die Befragten neben der Onpage-Optimierung das Content Marketing als wichtig. Die meisten Unternehmen konzentrieren sich bei der SEO-Arbeit auf den nationalen Markt. Lediglich 34 Prozent aller Befragten optimieren ihre Seiten in Hinblick auf das internationale Geschäft. Außerdem wurde gefragt, wer die SEO-Maßnahmen in den jeweiligen Unternehmen durchführt. Die am häufigsten genannte Variante war das Zusammenspiel aus eigenen Mitarbeitern und externen Fachleuten (54 Prozent).
 
 

09.10.2013

Youtube künftig noch stärker mit Google Plus verknüpft

Youtube hat angekündigt, die Kommentar-Funktion unter den Videos in den nächsten Monaten grundlegend zu überarbeiten. Bei der überarbeiteten Version soll das Portal noch enger an Google Plus geknüpft werden. So ist geplant, Kommentar auf Google Plus, die ein bestimmtes Video betreffen, automatisch bei Youtube einzubinden. Während derzeit die Kommentare unter den Video-Beiträgen noch chronologisch geordnet sind, soll es hier künftig auch eine Aufteilung in Konversationen geben. Zusammenhängende Beiträge werden also auch zusammen angezeigt, unabhängig vom Zeitpunkt der Kommentar-Eingabe. Zudem sollen Kommentare von Personen, die im Google Plus-Personenkreis des Users sind, bevorzugt angezeigt werden. Die Einträge von nicht bekannten Personen sollen erst darunter zu sehen sein. Von der Neuregelung profitieren sollen zudem User, die ein gutes Ranking bei Youtube haben. Dessen Beiträge sollen ebenfalls weiter oben angezeigt werden. Die Aufteilung der privaten und öffentlichen Personenkreise von Google Plus sollen bei Youtube beibehalten bzw. übernommen werden. Wird ein Video auf Google Plus nur mit einem bestimmten Personenkreis geteilt, sind alle Kommentare bei Youtube dieser Personen auch nur für diesen Kreis zu sehen. Private Konversationen bleiben also privat. Channel-Betreiber sollen zudem verbesserte Moderationsmöglichkeiten bekommen.
 
 

09.10.2013

BGH-Urteil zu Keywords bei Adword-Kampagnen

Wie der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden hat, müssen auch bei Adword-Kampagnen Markenrechte beachtet werden. Selbst Keywords dürfen nicht genutzt werden, um die Bekanntheit der Marke für die eigene Kampagne zu nutzen. Dieses berichtet der Blog mediadonis.net in einem Gastbeitrag der Rechtsanwälte Dr. Marc Laukemann und Ulrich Fratton und verweist auf ein Urteil aus dem Frühjahr 2013. Dennoch liege grundsätzlich keine Markenverletzung vor, wenn deutlich zu erkennen sei, dass der Inhaber der werbenden Seite nicht mit dem Markeninhaber identisch ist. In dem Fall, in dem der BGH das Urteil fällte, ging es um eine Adword-Kampagne einer Anbieterin für Erotikartikel. Die Angeklagte verwendete unter anderem das Keyword "Beate Uhse". Der anschließenden Klage von Beate Uhse folgte der Bundesgerichtshof allerdings nur zum Teil.
 
 

12.09.2013

Neue Fahrplandaten: Google Maps Transit wird weiter ausgebaut

Der Google-Routenplaner für den öffentlichen Nahverkehr greift nun auch auf die Fahrpläne aus Berlin und Brandenburg zurück. Damit können nun sämtliche Linien des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) eingesehen und geplant werden. Das Tool umfasst die Fahrpläne von Regionalbahn, S-Bahn, U-Bahn, Bus, Tram und Fähre. Alle 40 Verkehrsunternehmen in Berlin und Brandenburg sind erfasst. Der Verkehrsverbund ist damit der erste in ganz Deutschland, der seine Daten flächendeckend für Google Maps bereitstellt. Das Tool ist sowohl für mobile Geräte als auch für den heimischen Gebraucht gedacht. Der User gibt dabei Start- und Zielort ein und erhält eine Verbindungsempfehlung. Dabei werden alle Verkehrsmittel kombiniert, die zu Verfügung stehen. Derzeit ist Google Maps Transit weltweit in gut 800 Regionen und Städten verfügbar, unter anderem in London, Tokyo und New York. In Deutschland sind neben Berlin und Brandenburg derzeit unter anderem München, Münster und Düsseldorf angebunden.
 
 

12.09.2013

Google bittet um Vorschläge für "hochwertige" Seiten

Google-Nutzer haben derzeit die Möglichkeit, dem Suchmaschinenunternehmen kleine Websites vorzuschlagen, die im Netz noch unbekannt sind, eine größere Reichweite aber verdient hätten. Google-Mitarbeiter Matt Cutts forderte via Twitter dazu auf, entsprechende Vorschläge einzureichen: https://docs.google.com/forms/ "Google hätte gerne ein Feedback über kleine aber hochwertige Websites, die einen besseren Eintrag bei unseren Suchergebnissen verdient hätten", heißt es dort. Google weist auf der Website des Formulars darauf hin, dass die eingereichten Sites zunächst einmal nur gesammelt werden. Was mit den eingereichten Vorschlägen passiert und was mit den tatsächlich für gut befundenen Seiten bei den Suchergebnissen geschieht, wurde nicht verraten. Unter Fachleuten wird die Aktion eher skeptisch beurteilt. Nicht wenige sind der Meinung, dass Google nicht ein paar kleinen Websites einen Gefallen tun möchte, sondern vielmehr daran interessiert ist zu erfahren, welche Seiten von den Usern als hochwertig eingestuft werden. Die Erkenntnisse könnten in einen der nächsten Suchmaschinen-Algorithmen einfließen.
 
 

12.09.2013

Google kauft Smartwatch-Firma

Gemutmaßt wurde es schon länger, nun wird es konkret: Google hat die Smartwatch-Firma WIMM gekauft und läutet damit womöglich die nächste IT-Revolution nach dem Smartphone-Boom ein, die die Nutzung von Computertechnik grundlegend beeinflussen wird. Smartwatches werden wie eine Armbanduhr am Handgelenk getragen und verfügen über ähnliche Eigenschaften und Fähigkeiten wie Smartphones. Samsung ist bereits einen Schritt weiter und präsentierte unlängst die hauseigene Smartwatch "Galaxy Gear". Laut übereinstimmenden Medienberichten arbeitet auch Apple an einem eigenen Gerät. Der Konzern aus Kalifornien hat sich bereits in mehreren Ländern den Markennamen iWatch gesichert. Sony hat ein entsprechendes Gerät bereits auf den Markt gebracht, doch funktioniert die Sony-Smartwatch lediglich in Verbindung mit einem Smartphone. Microsoft ist auf diesem Gebiet bereits einmal gescheitert. Der Konzern brachte bereits vor Jahren ein Gerät auf den Markt, koppelte die Nutzung allerdings an ein eigenes Mobilfunknetz. Dieser Vorstoß scheiterte, doch plant Microsoft Gerüchten zufolge bereits einen neuen Anlauf.
 
 

01.08.2013

Auch Einzelhandel kommt ohne SEO nicht mehr aus

Die Zahl der Verbraucher, die sich vor einem Kauf – ganz gleich, ob online oder nicht – im Internet erkundigt, steigt weiter an. Nach Angaben von Google schauen bereits 56 Prozent aller Konsumenten im Internet nach, bevor ein Kauf getätigt wird. Damit ist die Sichtbarkeit im Internet auch für den Einzelhandel enorm wichtig geworden, und zwar unabhängig davon, ob der Vertrieb online erfolgt oder nicht. Branchenprimus Google hat darauf bereits reagiert und einen starken lokalen Bezug bei jeder Suchanfrage eingebunden. So sehen die Suchergebnisse bei einer Anfrage mit dem Suchwort "Schuhmacher" in Hamburg gänzlich anders aus als beispielsweise in München. Neben der Suche nach Preisen, Produkten oder Dienstleistungen suchen Verbraucher häufig auch nach Öffnungszeiten und Adressen von Ladengeschäften.
 
 

01.08.2013

Facebook führt Graph Search ein

Bereits zu Beginn des Jahres hatte Facebook seine neue Suche mit dem Arbeitstitel Graph Search vorgestellt. Jetzt ist es offenbar soweit, die Suchmaschine für Personen geht nach und nach an den Start. Zunächst kommen die US-amerikanischen Nutzer in den Genuss der Version, ehe auch Deutschland und andere Länder hinzugeschaltet werden. Mit Graph Search können Personen bei Facebook noch gezielter gesucht werden. Durch die Kombination mehrerer Filterkriterien wie Wohnort, Geschlecht oder Altersgruppe sind präzise Anfragen möglich. Wer nicht gefunden werden möchte, sollte künftig also noch genauer darauf achten, wie die Einstellungen der Privatsphäre beim eigenen Facebook-Konto eingestellt sind. Facebook vermeldet zudem einen Erfolg: Schon 100 Millionen Nutzer nutzen die Feature-Phone-App „Facebook For Every Phone". Facebook hatte die App 2011 herausgebracht, die besonders für Nutzer sogenannter Feature Phones interessant ist. Feature Phones sind Mobiltelefone, die sich noch nicht im High-End-Sektor wie Smartphones befinden, allerdings schon einige erweiterte Funktionen bieten, wie zum Beispiel einen Internetzugang.
 
 

01.08.2013

Google bessert beim Panda-Update nach

Website-Betreiber, die nach dem letzten Panda-Update von Google einen Einbruch des Sichtbarkeitsindex verzeichnet haben, können womöglich aufatmen. Google hat bei dem Update deutlich nachjustiert, so dass einige Domains, die abgestraft wurden, nun wieder Chancen auf eine deutlich bessere Platzierung haben. Die Ergebnisse der Lockerung sind bereits in den neuen Sistrix-Daten zu erkennen. Eine allgemeine Amnestie der "Panda-Geschädigten" ist dieses zwar nicht, doch dürften viele Domains, die zu Unrecht oder zu hart bestraft wurden, nun erlöst werden. Der Suchmaschinen-Konzern will mit dem Update eine genauere Bewertung von Websites ermöglichen. "Wir haben in den vergangenen Tagen ein Panda-Update ausgerollt, das neue Signale beinhaltet und dadurch zielgerichteter arbeitet", so ein Sprecher des Unternehmens gegenüber dem SEO-Blog Search Engine Land. Welches Ausmaß die Änderungen haben, bleibt indes weiter geheim. Mehr als zwei Prozent aller englischsprachigen Suchanfragen sollen von der Algorithmus-Aktualisierung betroffen sein. Zuletzt hatte Google die Bilanz für das zweite Quartal 2013 vorgestellt. Demnach hat der Konzern den Umsatz um 19 Prozent auf 14,1 Milliarden US-Dollar gesteigert und den Gewinn um 16 Prozent auf 3,2 Milliarden US-Dollar.
 
 

03.07.2013

Facebook führt Hashtags ein

Facebook-Nutzer sollen künftig auch so genannte Hashtags ("#") nutzen können, um Schlagwörter zu markieren. Anhand von Hashtags können Beiträge gefiltert und angezeigt werden. Die Einführung des Doppelkreuzes soll laut Facebook nur ein erster Schritt sein, um die gesamte Kommunikation auf dem Portal besser durchsuchbar zu machen. Derzeit mangele es noch an einer Möglichkeit mitzubekommen, was gerade viele User interessiere, teilt das Unternehmen in einem Blog-Beitrag mit. Die Verwendung von Hashtags ist bei anderen Diensten wie zum Beispiel Twitter, Google Plus und Instagram bereits seit längerem möglich. Bei Facebook wird es allerdings nur möglich sein, öffentliche Beiträge zu finden, also Beiträge, die von den veröffentlichenden Usern nicht für einen bestimmten privaten Kreis gedacht sind. Diese Einstellung lässt sich bei den jeweiligen Profilen vornehmen.
 
 

03.07.2013

Google: Websites ohne mobiles SEO bekommen Probleme

Websites, die nicht auf eine mobile Darstellung optimiert sind, werden in Zukunft womöglich Probleme bekommen, sich bei den Rankings für mobile Seiten und Smartphones gut zu platzieren. Dieses ist nach den Kommentaren der beiden Google-Mitarbeiter Yoshikiyo Kato und Pierre Far auf dem Google Webmaster-Central-Blog zu vermuten.

Die beiden nannten zwei Beispiele:

Der Aufruf eines Suchtreffers mit einem mobilen Gerät führt zu einer leeren Seite.
Websites, die mit einem Smartphone aufgerufen werden, verweisen auf eine einzige mobile Seite, anstatt auf die passende mobile Unterseite zu zeigen:

- www.beispiel.com/ führt zu m.beispiel.com/

- www.beispiel.com/hund führt ebenfalls zu m.beispiel.com/

- www.beispiel.com/katze führt ebenfalls zu m.beispiel.com/

Ohne eine entsprechende Optimierung für den mobilen Bereich, gibt es keine Weiterleitung auf zum Beispiel m.beispiel.com/hund oder m.beispiel.com/katze.

Generell gilt: Google möchte die Nutzer dazu anhalten, die Websites auch für die mobilen Geräte zu optimieren. SEOs sollten sich also darauf einstellen, denn der mobile Markt zieht weiter stark an. Nach einer Studie, die unter anderem bei Welt online zitiert wird, lag Googles Anteil am weltweiten Markt für mobile Werbung im letzten Jahr bei über 50 Prozent.
 
 

03.07.2013

Bing wird Standartsuchmaschine für Apples Siri

Das sprachgesteuerte Assistenz-System Siri von Apple greift ab sofort auf Microsofts Bing als Suchmaschine zurück. Damit dürfte die Suchmaschine viel Boden auf den Branchenprimus Google gutmachen. Wie die Integration genau aussieht bzw. funktioniert, ist allerdings noch nicht ganz klar. So gibt es einen generellen Unterschied zwischen einer allgemeinen Suchanfrage und jenen, die im Internet gestellt werden. Weiter Informationsquellen für Siri sind zum Beispiel Wikipedia und Twitter. Spekuliert wird nach wie vor, ob Bing die neue Standartsuchmaschine bei Apples Browser Safari wird. Bing würde in diesem Fall Google ablösen. Apple hat erst vor kurzem mit iOS7 ein neues Betriebssystem für mobile Geräte auf den Markt gebracht. Besonders optisch unterscheidet sich iOS7 von seinem Vorgänger, doch auch technisch gibt es einige Neuerungen, die von der Apple-Community zum Teil kritisch beurteilt werden. Siri ist Teil des neuen Betriebssystems und sendet bei einer Anfrage über eine Internetverbindung die Daten an einen Apple-Server, der das Ergebnis zum Endgerät zurückschickt.
 
 

22.05.13

Youtube startet Pay-TV im Internet

In den USA hat eine kleine Gruppe von Youtube-Partnern die Erlaubnis erhalten, ab sofort kostenpflichtige Youtube-Kanäle anzubieten. Die Kanäle können im Monatsabo für 99 US-Cent erworben werden, berichtet das Online-Portal golem.de. Vor Vertragsabschluss sollen die Nutzer die Kanäle 14 Tage lang kostenlos testen dürfen. Bei einigen Kanälen werden bereits Rabatte angeboten, wird ein Jahresabo abgeschlossen. Zu den Anbietern gehört unter anderem die Sesamstraße, die künftig komplette Folgen im Youtube-Abo anbietet. Das Angebot soll laut Youtube erst der Anfang im Pay-TV-Bereich sein. In nächster Zeit soll es zahlreiche weitere Kanäle geben. Wann und ob Youtube Pay-TV-Kanäle in Deutschland anbieten wird, ist noch unklar. Youtube ist weltweit in 62 Sprachen aufrufbar und in Deutschland Marktführer. Seit 2006 gehört das Videoportal zum Internetkonzern Google. Die Videos sind mittlerweile unter anderem auch in HD-Formaten aufrufbar (720p oder 1080p) und seit 2010 in der Auflösung 4096 x 2304 Pixel.
 
 

22.05.13

Yahoo plant Übernahme von Bloggin-Plattform Tumblr

Das Internetunternehmen Yahoo ist nach Informationen der US-Website "All Things D" an einer Übernahme der Bloggin-Plattform Tumblr interessiert. Die Gespräche seien bereits weit fortgeschritten und im Raum stehe ein Kaufpreis von etwa einer Milliarde US-Dollar, so die Website. Eine Übernahme wäre für Yahoo vor allem wegen der zahlreichen Tumblr-Nutzer interessant. Auf der Mikroblogging-Plattform veröffentlichen mehr als 100 Millionen Nutzer regelmäßig Bilder oder kurze Texte. Auch US-Präsident Obama stellt Fotos auf der Plattform online. Mehr als die Hälfte der Nutzer soll jünger als 25 Jahre sein – ein vermutlich wichtiger Aspekt für Yahoo, denn junge User sind bei dem Internetunternehmen derzeit Mangelware. Zuletzt war bei Yahoo die Übernahme der Unternehmen Pinterest, Zynga, Dailymotion und Hulu im Gespräch. Ein Kauf kam aus jeweils unterschiedlichen Gründen nicht zustande. Im Fall der französischen Videoplattform Dailymotion war beispielsweise die französische Regierung der Meinung, dass Yahoo kein vertrauenswürdiges Unternehmen sei.
 
 

22.05.13

Google Plus wird umgestaltet

Google baut sein soziales Netzwerk Google Plus um und verschafft den Posts der Teilnehmer künftig deutlich mehr Platz. Wie bereits bei den Tablet-Apps, wird es künftig zwei oder dreispaltige Newsbereiche geben. Wie viele Spalten es geben wird, wird abhängig von der Bildschirmbreite sein. Einzelne Posts können dabei auch mehrspaltig angezeigt werden. Außerdem soll Google Plus "mehr in die Tiefe" gehen, wie Google-Manager Vic Gundotra mitteilte. Die Posts sollen künftig inhaltlich und optisch analysiert werden, so dass den Usern auf Wunsch ähnliche Posts von anderen Usern angezeigt werden können. Erkennt Google Plus zum Beispiel, dass ein Post mit einem Foto des Eiffelturms versehen wurde, kann sich der User weitere Posts zu diesem Thema anzeigen lassen. Gleiches soll mit markanten Stichwörtern möglich sein. Die neuen Apps für Android- und iOS-Geräte sollen zudem das Chatten einfacher machen. In "Endlos-Hangouts" sollen Konversationen dauerhaft fortgeführt und gespeichert werden. Zudem soll der Nutzer mit einem Klick von einem Textchat in einen Gruppen-Videochat wechseln können.
 
 

22.04.2013

iPhone und iPad: Apple und Yahoo wollen Google angreifen

Apple und Yahoo denken laut übereinstimmenden Zeitungsberichten über eine Kooperation bei Diensten für iPhone und iPad nach. Damit sollen Google weitere Anteile auf dem mobilen Markt abgenommen werden. Angedacht ist nach Angaben des "Wall Street Journals" zum Beispiel, Yahoo-Inhalte automatisch auf Apple-Geräte zu spielen. Eine konkrete Abmachung gebe es allerdings noch nicht, berichtet die Zeitung unter Berufung auf einen informierten Personenkreis. Eine Kooperation zwischen Apple und Yahoo gibt es bereits seit der ersten iPhone-Generation, bei der die vorinstallierten Apps auf Yahoo-Informationen zum Beispiel im Bereich Wetter und Börse zurückgreifen. Auch Apples Sprachassistent Siri wird beispielsweise mit Sport-News von Yahoo gefüttert. Bei den aktuellen Plänen gehe es allerdings um mehr als die reinen Yahoo-Inhalte wie zum Beispiel Nachrichten. Angedacht sei, die Apple-Geräte dichter an die Suchergebnisse zu binden. Seit Google mit dem Android-Betriebssystem im Apple-Stammgeschäft "wildert", wurde die Zusammenarbeit beider Unternehmen deutlich zurückgefahren. So wurde die Zusammenarbeit beim Kartendienst für iPhones und iPads eingestellt. Vormals hatte Google hierfür die Informationen geliefert, die Apple inzwischen mit einem eigenen Dienst zur Verfügung stellt.
 
 

22.04.2013

Linkaufbau: "Großer Schlag" von Google befürchtet

Nicht erst seit diesem Jahr setzt Google beim Suchmaschinenranking vermehrt auf wertige Inhalte und stuft damit die Wichtigkeit von Links herab. Besonders die professionell verlinkten Websites sind bei dem Konzern unerwünscht. Brancheninsider vermuten nun, dass Google mit einem großen Update versuchen wird, manipulative Links aufzuspüren und die entsprechenden Websites abzustrafen. Demnach hat Google in den letzten Monaten zahlreiche Informationen zusammengetragen, die beim Identifizieren von unerwünschten Linktechniken helfen sollen. Die Informationen sollen von den Websitebetreibern durch den Gebrauch des Disavow-Tools zum Teil sogar selbst zur Verfügung gestellt worden sein – freilich ohne zu wissen, dass die Daten auch für diesen Zweck genutzt werden. Wann und ob es überhaupt zu einem solchen Update kommen wird, ist allerdings noch ungewiss.
 
 

22.04.2013

Zahlen belegen: Facebook kämpft mit Imageproblem

Das größte Social-Media-Netzwerk der Welt kämpft offenbar mit einem Imageproblem. Zwar verzeichnet Facebook weltweit immer noch Zuwächse und zählt inzwischen über eine Milliarde Nutzer, doch wenden sich immer mehr User – vornehmlich junge – anderen Netzwerken zu. Die Zahlen, die den Facebook-Managern Sorge bereiten dürften, beziehen sich zwar "nur" auf den US-Markt, doch gehört dieser nicht nur zu den größten, sondern auch zu den richtungsweisenden. Das Internetanalyseunternehmen Socialbakers hat eine Analyse zur weltweiten Nutzung von Facebook vorgelegt, die den deutlichen Rückgang auf dem US-Markt zeigt. Dort allein sei die Anzahl der User in den letzten drei Monaten um 3,8 Millionen gesunken, berichtet taz.de aus dem Bericht. Auch in Deutschland verabschiedeten sich fast 300.000 aktive Nutzer. Die Zahlen der User, die älter als 30 Jahre sind, steigen jedoch weiterhin an.
 
 

08.03.13

Google-Suche: Werbung dominiert immer mehr

Die Suchergebnisse bei Google rücken immer stärker in den Hintergrund und werden durch Werbeeinblendungen verdrängt. Diesen Trend beobachteten derzeit zahlreiche SEO-Experten. Wie zum Beispiel der Online-Dienst seomoz berichtet, steht das erste Ergebnis einer Suchanfrage zum Teil acht Werbeanzeigen gegenüber. Ob und wie viele Werbeanzeigen eingeblendet werden, ist offenbar abhängig von der Suchanfrage (und damit unter anderem auch dem Standort des Servers). Nach Angaben von seomoz, wo nach eigenen Angaben über 10.000 Suchanfragen untersucht wurden, gibt es kaum noch Ergebnisanzeigen, bei denen organische SERPs, also tatsächliche Suchergebnisse, an erster Stelle stehen. Eine Rolle spielt offenbar auch die Tageszeit: Am Tag, besonders während der klassischen Arbeitszeit, gibt es deutlich mehr Werbeeinblendungen als in den Abend- und Nachtstunden. Die zahlreichen kommerziellen Einblendungen werden als problematisch angesehen, da der durchschnittliche User bei den Suchergebnissen oftmals nicht sehr weit nach unten "scrollt". Die Platzierung einer Website an oberster Stelle hat bei vielen Werbeeinblendungen einen geringeren Effekt als bei einer Anzeige ohne Werbung. Die Besucherzahlen sind in diesem Fall geringer.
 
 

08.03.13

Internet-Analyse: 20 Prozent aller Klicks gehen zu Facebook, Youtube und Co.

Jeder fünfte Klick im Internet (20 Prozent) landet bei einem der großen Anbieter Facebook, Amazon, Youtube, Wikipedia oder Yahoo. Das ist das Ergebnis des Digital Marketer Reports von Experian Marketing Services, der die Daten des letzten Quartals 2012 analysiert hat. Demnach gehen auf alle anderen Seiten im World Wide Web "nur" 80 Prozent. Der größte "Klickmagnet" ist demnach Facebook mit 8,5 Prozent, gefolgt von Youtube mit 5,6 Prozent. Auf Yahoo und Wikipedia verfallen 2,6 bzw. 2,0 Prozent, so der Bericht. An fünfter Stelle liegt der Online-Versandhändler Amazon mit 1,4 Prozent. Weitere Ergebnisse des Reports:

-91 Prozent aller erwachsenen Internet-User sind im Social-Media-Bereich aktiv
-28 Prozent aller Smartphone-Besitzer schauen sich auf ihrem Gerät Online-Videos an
-Hinter Facebook und Twitter ist derzeit Pinteres der stärkste Social-Media-Kanal
 
 

08.03.13

Google startet Anmeldedienst "Google+ Sign-in"

Nutzer von Google+ können ab sofort ihr Google-Konto auch für die Erstellung von Konten bei Web-Diensten nutzen. User können auf ihrem regulären Google+-Profil mit drei Schritten ein entsprechendes Konto erstellen, ohne sich ein zusätzliches Passwort merken zu müssen. Dieses sei sowohl im Web als auch beim Erwerb von Android- und iOS-Apps möglich, erklärte Google+-Produktmanager Seth Stemberg im Google Developers Blog. Einen ähnlichen Dienst bieten etwa "Facebook Connect" und "Sign in with Twitter" an. Eine vergleichbare Option gibt es auch bei LikedIn. Für Unternehmen liegt der Vorteil darin, dass von den Kunden bzw. Usern keine weiteren Anmeldedaten erfragt werden müssen. Lediglich das Einloggen bei Google+ ist nötig. Direkt nach Einführung ist der Dienst allerdings noch nicht weit verbreitet und wird nur von wenigen Anbietern angeboten. Angemeldet haben sich zum Beispiel die britische Zeitung The Guardian, USA Today, ein Hersteller von Fitness-Messgeräten sowie der Musikerkennungsdienst Shazam.
 
 

15.02.2013

Sistrix bringt neues SEO-Werkzeug auf den Markt

Der Suchmaschinenoptimierer Sistrix hat eine kleine Version seines Optimizers auf den Markt gebracht. Das Tool Sistrix Smart untersucht Websites auf Fehler und gibt dem Anwender Tipps zur Suchmaschinenoptimierung, berichtet golem.de. Das Tool sucht beispielsweise nach falschen Links, die eine 404-Fehlermeldung ausgeben und meldet sich, wenn Überschriften erster Ordnung zu häufig verwendet wurden. Außerdem ist der Vergleich mit bis zu sieben Konkurrenten möglich, die anhand von bis zu 50 Keywords nebeneinandergestellt werden. Verluste und Gewinne im Vergleich zur Vorwoche werden ebenfalls ausgewiesen. Die kostenlose Smart-Version hat allerdings ein paar Einschränkungen. So kann zum Beispiel nur eine Domain zurzeit verwaltet werden. Geprüft werden maximal 1000 Seiten, die laut Einstellungen nur einmal pro Woche neu untersucht werden. Hier gibt es innerhalb des Programms sogar einen Widerspruch, denn laut Hilfs-Funktion wird sogar nur einmal im Monat neu geprüft. Sistrix Smart ist das Konkurrenzprodukt zum ebenfalls kostenlosen Searchmetrics Essentials, das allerdings verstärkt auf Statistiken achtet.
 
 

15.02.2013

Google bestätigt: Content von Autoren rankt besser

Google-Chairman Eric Schmidt hat in seinem neuen Buch bestätigt, was bereits allseits vermutet wurde: Website-Content, der von einem verifizierten, als nachgewiesenem Autor geschrieben wurde, wird von der Suchmaschine höher bewertet als Beiträge ohne Autorschaft. Dieses wurde so eingerichtet, da User diese Seiten im Allgemeinen häufiger besuchten, so Schmidt in seinem Buch "The New Digital Age". Der Hintergrund hierfür sei, dass User Inhalten, die einem bestimmten Autor zugeordnet werden können, viel eher vertrauen, erklärt Schmidt in seinem Buch. Auszüge daraus hatte das US-amerikanische Wall Street Journal veröffentlicht. Viele SEOs arbeiten bereits mit eigenen Autor-Profilen, damit die eigenen Beiträge besser gelistet werden. Die Unterschiede zum Ranking von Texten ohne einen ausgewiesenen Autor sind recht deutlich und schon seit längerem zu beobachten. Schmidt ist derzeit in den Schlagzeilen, weil er rund 42 Prozent seiner Google-Aktien zum Verkauf stellt. Die Anteile sollen einen Gesamtwert von rund 2,5 Milliarden US-Dollar haben. Der Verkauf soll in diesem Monat beginnen.
 
 

15.02.2013

Yahoo schließt Werbebündnis mit Google

Yahoo will bei der Online-Werbung mit seinem Konkurrenten Google kooperieren. Die beiden Unternehmen vereinbarten, dass Werbeinhalte von Googles Adsense und Admob (für mobile Inhalte) bei den Suchergebnissen und Websites von Yahoo angezeigt werden. Bei der Vereinbarung soll es sich um eine nicht-exklusive Partnerschaft handeln, wie Yahoo betonte. Es wird also demnach auch weiterhin Anzeigen aus Yahoo-Netzwerken sowie von anderen Partnern gezeigt. Der Nutzer soll bei den Einblendungen keinen Unterschied erkennen können. Erst vor einem halben Jahr hatte die frühere Google-Managerin Marissa Mayer die Führung bei Yahoo übernommen. Wie das Online-Portal Golem berichtet, soll es bereits vor dem Wechsel von Mayer Gespräche zwischen beiden Seiten gegeben haben. Die Verhandlungen seien allerdings erst intensiviert worden, nachdem Mayer mit dem bisherigen Yahoo-Partner Microsoft nicht mehr zufrieden war. Google und Yahoo hatten bereits im Jahr 2008 über eine Werbepartnerschaft verhandelt. Die Gespräche wurden allerdings abgebrochen, als sowohl in den USA als auch in der EU kartellrechtliche Ermittlungen aufgenommen wurden.
 
 

15.01.2013

Nutzerzufriedenheit: Google Plus vor Facebook

Das US-amerikanische Marktforschungsunternehmen ForeSee ermittelt mit dem American Customer Satisfaction Index (ACSI) die Kundenzufriedenheit in vielen Branchen. In den vergangenen zwölf Monaten schnitten die Anbieter von sozialen Netzwerken dabei besonders schlecht ab. Von 100 möglichen Punkten erzielte die Branche lediglich 69. Von rund 40 gelisteten Industrien bekamen lediglich Tageszeitungen, Airlines und Pay-TV-Kanäle noch schlechtere Werte. Eine besonders große Unzufriedenheit wurde dabei bei Facebook-Nutzern registriert. Mit 61 Punkten landete der Branchenprimus auf dem letzten Rang in seiner Sparte. Der Wert bedeutete zudem ein Minus von 7,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Am besten Schnitt hingegen Google Plus ab. Erstmals im Ranking erfasst, kommt der Dienst auf 78 Punkte und liegt damit gleichauf mit Wikipedia und knapp vor dem Google-Dienst Youtube (74 Punkte).
 
 

15.01.2013

Lycos-Suchmaschine: Neuauflage offenbar in Planung

Der frühere Suchmaschinenriese Lycos plant offenbar ein Comeback. In den kommenden zwölf Monaten will das Unternehmen mit einer eigenen Suchmaschine auf den Markt zurückkehren und der Konkurrenz mit einem verbesserten Angebot Anteile abjagen. Demnach will Lycos statt Links zu den Websites den Content aufbereitet in der Suchmaschine darstellen. Der Vorteil für den User sei, dass er schneller und ohne Auszuprobieren ("Trial and Error") die richtige Seite finde, so das Unternehmen. Die Idee, die gesuchten Inhalte direkt auf der Suchmaschinenseite anzuzeigen, ist allerdings nicht neu. Google hatte bereits zuvor einige Ansätze ausprobiert. Dennoch sieht Lycos eine Marktlücke für seine intuitive Suche. Einen echten Angriff auf den Branchenprimus plant Lycos allerdings nicht. Während Google mit seiner Suchmaschine das gesamte Internet abdeckt, konzentriere man sich bei Lycos auf die Hauptbegriffe, hieß es.
 
 

15.01.2013

Wegen Urheberrecht: Anstieg der Löschanträge bei Google

Google hat nach Angaben des Online-Dienstes Torrentfreak im vergangenen Jahr mehr als 50 Millionen Links aus seinem Suchindex gelöscht, die auf illegal angebotene, urheberrechtlich geschützte Inhalte verweisen. Da Google selbst keine Zahlen für das gesamte Jahr veröffentlicht, hatte Torrentfreak die wöchentlich veröffentlichen Statistiken von 2012 zusammengezählt. 2011 hatte es lediglich 5,4 Millionen Löschanträge gegeben. Laut den Zahlen haben sich die Löschanträge pro Woche von Oktober bis Mitte Dezember des letzten Jahres auf 3,5 Millionen verdoppelt. Im Vergleich zum Mai entspricht dies sogar einer Verzehnfachung. Dabei löscht der Suchmaschinengigant immer nur einzelne Links, aber keine kompletten Webseiten. Im August gab es allerdings die Ankündigung, dass Domains, die häufiger von einem Löschantrag betroffen sind, bei den Suchergebnissen herabgestuft werden. Bei der Zählung wurden ausschließlich Löschaufforderungen für Googles Suchmaschine berücksichtigt. Die Google-Dienste Youtube und Blogger sind bei der Zählung nicht enthalten.
 
 

25.02.2009

European Business Connect mit neuem Lexikon

Das Branchenbuch von European Business Connect gehört zu den etablierten Branchenverzeichnissen im Internet. Ein entscheidender Faktor für das rasante Wachstum und die steigendende Popularität des Branchenbuches ist, dass das Team für einen kontinuierlichen Ausbau und Verbesserung des Angebots sorgt. Damit sichert sich das Branchenbuch von European Business Connect einen ganz entscheidenden Vorteil gegenüber seinen Mitbewerbern im Internet.Mit einem Branchenbucheintrag erhalten Firmen zugleich wertvolle Informationen für eine effektive Vermarktung der Internetpräsentation. Dabei wird besonders Wert auf dies Suchmaschinenoptimierung gelegt. Schließlich trägt ein Eintrag ist das Branchenbuch von European Business Connect auch für eine Verbesserung der Position bei den großen Suchdiensten bei. Aber auch ohne einen Eintrag in das Branchenbuch und ohne großes Budget kann man mit Hilfe der Informationen und Tipps einige Fortschritte bei der Suchmaschinenoptimierung erzielen.Zu diesen Zusatzangeboten gehört auch das neue Lexikon. Nicht selten wird man im Internet mit Fachbegriffen konfrontiert, die nie zuvor gehört oder gelesen wurden. Besonders im Bereich des Marketings und im Speziellen der Online-Vermarktung trifft dies zu. European Business Connect bietet somit ab sofort allen Interessenten ein umfangreiches und in seiner Art einzigartiges Lexikon unter http://www.european-business-connect.de/lexikon.php an.
 
 

23.12.2008

Wir wünschen allen Kunden und Lieferanten ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir machen ab dem 24.12.2008 bis einschließlich 06.01.2009 Betriebsurlaub. Ab dem 07.01.2009 sind wir dann wieder wie gewohnt für Sie zu erreichen.
 
 

23.12.2008

Testen auch Sie den Backlink Checker von European Business Connect und erfahren Sie wie viele Backlinks aus welchen Suchmaschinen auf Sie zeigen. Jetzt durch verbesserte Tool noch schneller. Der Backlinkchecker zeigt ihnen bis zu 1000 Links innerhalb von 3 - 5 Sekunden an.
 
 

23.12.2008

Sie sind auf der Suche nach den Erläuterungen für die wichtigste Seo Begriffe? Dann besuchen Sie das neue und ausführliche Seo Lexikon? Hier finden Sie alle nötigen Begriffserklärungen für die Suchmaschinenoptimierung.
 
 

23.12.2008

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