Unsere Dienstleistungen für Sie
– Beratung, Planung, Umsetzung und Service aus einer Hand
Wir unterstützen Sie von der Beratung über die Planung bis hin zur Ausführung ihres Projekts. Danach ist es noch nicht zu Ende. Wir kümmern uns ebenso um die Wartung oder Reparaturen ihrer installierten Anlagen. Vertrauen Sie auf unseren hochqualitativen Service und unsere langjährige Erfahrung.
Diese Faktoren bestimmen den Preis Ihrer Solaranlage
Der Preis einer Photovoltaikanlage hängt von verschiedenen individuellen Faktoren ab. Die Anlagengröße bildet dabei das Fundament der Kostenberechnung. Je mehr Kilowatt-Peak (kWp) Leistung Sie installieren, desto höher fallen die Gesamtkosten aus. Gleichzeitig sinken aber die spezifischen Kosten pro kWp bei größeren Anlagen.
Der Modultyp beeinflusst den Preis ebenfalls erheblich. Herkunft, Verarbeitung und Leistung bestimmen die Preise am Markt. Wo ein Modul aus China bei Preisen zwischen 70-und 120 € liegt, liegen Module aus Europa zwischen 100 und 200 € pro Modul. Entscheidend für die Leistung des Moduls ist die Größe, so haben kleinere Module zwar weniger Leistung, auf den Quadratmeter gerechnet allerdings wieder so viel wie ein großes Modul.
Auch die Wahl des Wechselrichters und Speichers wirkt sich auf die Kosten aus. String-Wechselrichter, welche ohne Speicher installiert werden, sind in der Anschaffung günstiger als Hybridwechselrichter, an denen ein DC-Speicher angeschlossen werden kann. Auch hier sind die Herkunft und Langlebigkeit entscheidend bei der Preisgestaltung. Chinesische Produkte sind auf dem Markt deutlich günstiger als deutsche Produkte, weisen allerdings häufig nicht die Qualität auf.
Die Dachbeschaffenheit und der Installationsaufwand spielen eine entscheidende Rolle:
- Dachneigung und Ausrichtung – beeinflusst den Solarertrag
- Dacheindeckung (Ziegel, Trapezblech, Flachdach) – erhöht ggfl. die Zusatzleistungen
- Statische Gegebenheiten
- Zugänglichkeit des Dachs
- Entfernung zum Hausanschluss und alter des Zählerschranks
- Notwendige Gerüstarbeiten und Absperrmaßnahmen nach BG Bau
- Anschaffungskosten im Detail: von Modulen bis Montage
Die Anschaffungskosten einer Photovoltaikanlage gliedern sich in verschiedene Komponenten. Module und Montagesystem machen etwa 30-40 Prozent der Gesamtkosten aus. Das Wechselrichter und Speicher schlägt mit 40-50 Prozent zu Buche, während die Nebenarbeiten etwa 10-20 Prozent ausmachen.
Bei den Modulkosten können Sie mit 100 -200 Euro pro Modul rechnen, abhängig von der Qualität und Herkunft. Deutsche oder europäische Module kosten mehr als asiatische Produkte, bieten aber oft bessere Garantiebedingungen und Qualität.
Die Kosten für verschiedene Anlagengrößen mit einem Batteriespeicher im Überblick:
Anlagengröße Gesamtkosten Kosten pro kWp
- 3 kWp mit 5kWh 12.000–18.000 € 4.000–6.000 €
- 5 kWp mit 7kWh 15.000–20.000 € 3.000–4.000 €
- 8 kWp mit 10kWh 16.000–24.000 € 2.000–3.000 €
- 10 kWp 12-14kWh 25.000–30.000 € 2.250–3.000 €
- 15 kWp 18kWh 28.000–35.000 € 1.900 – 2.350 €
Die Installationskosten variieren je nach Komplexität des Projekts. Einfache Installationen auf Schrägdächern sind günstiger als aufwendige Montagen auf Flachdächern oder denkmalgeschützten Gebäuden.
Laufende Kosten: Was kommt nach dem Kauf auf Sie zu?
Nach der Installation entstehen laufende Kosten, die oft nicht bedacht werden. Diese Betriebskosten sind jedoch überschaubar und planbar. Die Wartung einer Photovoltaikanlage ist minimal. Professionelle Anlagenchecks empfehlen wir alle 3–5 Jahre. Die Reinigung der Module kann je nach Standort notwendig werden, erfolgt aber oft durch Regen automatisch.
Versicherungstechnisch sollten Sie Ihre Anlage in die Gebäudeversicherung einschließen oder eine separate Elektronikversicherung abschließen. Die jährlichen Kosten liegen bei 50–150 Euro.
Realistische Betriebskosten im Überblick:
- Wartung und Inspektion: 100–200 Euro alle 3–5 Jahre
- Versicherung: 50–150 Euro jährlich
- Reinigung: 50–200 Euro bei Bedarf
- Wechselrichter-Austausch: 800–2.000 Euro nach 10–15 Jahren
- Zählerkosten: 20–40 Euro jährlich
- Speicher-Austausch nach 15 Jahren je nach Speichergröße
- Insgesamt sollten Sie mit jährlichen Betriebskosten von etwa 1–2 Prozent der Anschaffungskosten rechnen.