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Archiv für die Kategorie ‘Suchmaschinenoptimierung’

Japan: Branchenprimus Google verliert vor Gericht

Donnerstag, 18. April 2013

Der Branchenprimus der Suchmaschinenanbieter Google stand in Japan vor Gericht und hat verloren. Mit der Folge, dass das Tokioter Bezirksgericht Google angewiesen hat ihre Autocomplete – Funktion zu überarbeiten. Damit bestätigte das Bezirksgericht das Urteil durch die Vorinstanz von März 2012, gegen das Google Einspruch eingelegt hatte. Das Bezirksgericht bestimmte auch, dass Google dem Kläger 300.000 Yen (2335 Euro) an Schadenersatz zahlen muss.

Der Kläger sah seine Privatsphäre durch die Google – Funktion der Autovervollständigung verletzt, da Google, wenn man seinen Namen eingäbe Straftaten als weitere Suchvorschläge anbiete. Dies führe zu mehr als 10.000 Einträgen, welche den Kläger in ein schlechtes Licht rücken, wenn man nur den obersten der Google – Vorschläge anklicke.

Bevor der Kläger den Rechtsweg beschritt bat er Google 2011 bestimmte Begriffe nicht in Zusammenhang mit seinem Namen anzuzeigen. Durch Google wurde dies allerdings abgelehnt mit der Begründung, dass die Begriffe nicht absichtlich gewählt wären, also so kein Angriff auf die Privatsphäre stattfände. Der Kläger und sein Anwalt legten daraufhin dar, dass solche Google – Suchergebnisse zu schweren Schäden für Privatpersonen führen könnten, wie der Verlust der Arbeitsstelle oder gar der Bankrott. Der Kläger verlor durch diese Google – Suchergebnisse seinen Job und hatte aufgrund der Suchergebnisse auch erhebliche Schwierigkeiten bei Bewerbungen um eine neue Anstellung. Richter Hisaki Kobayashi, welcher den Vorsitz im Bezirksgericht hatte sagte der Online – Zeitung The Mainichi, dass eine Situation entstanden sei, in der illegal veröffentlichte Dokumente öffentlich eingesehen werden konnten.

Laut dem Anwalt des Klägers Hiroyuki Tomita ist dieses Urteil gegen Google das erste dieser Art in Japan. Allerdings kann der Branchenriese Google nur schwer zum Einlenken gezwungen werden, da Google für die Japanischen Suchergebnisse keine Server in Japan betreibt, sondern in Hongkong, Singapur und Taiwan. Google ließ auf Rückfrage erklären, dass zu diesem Vorgang aktuell keine Kommentare gegeben werden könnten, dass man aber den Vorgang prüfe.

Google hat wegen der Funktion der Autovervollständigung bereits in anderen Ländern prozessieren müssen und dabei teilweise empfindliche Niederlagen einstecken müssen. Zum Beispiel in Italien und Frankreich. Ein weiterer Prozess ist noch in der Schwebe in der ein australischer Chirurg gegen Google klage, weil dieses anzeigte, dass er bankrott sei. Bei solchen Situationen gibt Google gern die Standarterklärung, dass der Suchalgorithmus vollständig automatisiert abläuft.

Ruhe bewahren im Fall von “Negative SEO”

Montag, 04. März 2013

“Negative SEO”, also dem gezielten Setzen von minderwertigen Links auf eine fremde Website, damit diese von Google “abgestraft” wird, ist in letzter Zeit zu einem immer größeren Problem geworden. Viel Beachtung fand der Fall des Zigarren-Online-Shops noblego, der vermeintliche Negative SEO-Angriffe öffentlich machte und damit den Fokus auf das Thema lenkte. Nicht immer sind die Angriffe so heftig wie im Fall noblego, doch kleinere, unauffälligere Attacken nehmen zu.

Um die Gefahr eines Absturzes der eigenen Website abzuwehren, muss man die Gefahr natürlich erst einmal erkennen. Ein ordentliches Monitoring ist unumgänglich, zumal sich so ein Angriff auch direkt auf die Erreichbarkeit der betroffenen Seite auswirken kann. Wenn dieses eingetreten ist, können die Folgen gravierend sein. Sind lediglich Unterseiten betroffen kann man überlegen, ob diese schlichtweg gelöscht werden und die Links damit ins Leere laufen. Denkbar ist auch, die Seiten zu 404en und eine neue URL aufzulegen. Der Nachteil ist allerdings, dass sich die 404-Meldungen häufen und auch gute Links verloren gehen. Diese beiden Wege empfehlen sich nur dann, wenn es sich um ein paar Links handelt und das Monitoring erwarten lässt, dass es nur noch wenige Folgeangriffe geben wird.

Problematisch wird es, geht es um die Hauptseite. Spätestens an dieser Stelle sollte man ernsthaft darüber nachdenken, Kontakt zu Google aufzunehmen. Zwar sind die Reaktionen des Suchmaschinenriesen auch in so einem Fall eher spärlich (wenn es überhaupt eine Reaktion gibt), doch geht es hier schließlich um eine Straftat. Google stellt hier das Disavow Links Tool zur Verfügung, mit dem man betroffene Links identifizieren kann. Anschließend kann man bei Google einen Antrag auf erneute Überprüfung stellen (Reconsideration Request). Generell muss man allerdings sagen: Die Chancen, das Problem mit Googles Hilfe zu beheben, sind eher gering. Der Verursacher ist nur schwer oder meistens überhaupt nicht ausfindig zu machen, zumal sich die Hosts in der Regel im weit entfernten Ausland befinden.

Wie in so vielen Bereichen ist auch beim “Negative SEO” Vorsorge das beste Mittel. Wer genügend Trustlinks aufgebaut hat, der wird von einigen negativen Links (wenn es denn nur einige sind) nicht sofort aus der Kurve getragen. Dass “böse Links” auch tatsächlich böse Folgen haben, ist übrigens gar nicht mal sicher. Nicht wenige SEOs berichten davon, dass diese Links überhaupt keine Auswirkungen auf das Ranking haben. Gibt es also Anzeichen von “Negative SEO”, sollte erst einmal Ruhe bewahrt werden.

Wie erkennt man “schlechte” Links?

Donnerstag, 14. Februar 2013

Das oberste Gebot bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist derzeit, möglichst viel authentischen Content zur Verfügung zu stellen. Google legt Wert auf einen größtmöglichen Nutzen für seine User und kann einen reinen SEO-Text von einem Text mit Mehrwert für den User offenbar recht gut unterscheiden. Ohne Linkaufbau kommen allerdings nach wie vor die wenigsten SEOs aus und so gibt es auch weiterhin die “Blauen Briefe” von Google.

In den Benachrichtigungen wird man allerdings verwarnt oder gesperrt, ohne den oder die betreffenden Links mitgeteilt zu bekommen. Es gibt allerdings eine Möglichkeit relativ sicher herauszufinden, welche Links beanstandet werden. Hier muss man allerdings bei Google Webmastertool (WMT) mit der Domain angemeldet sein und die Nachrichtenfunktion aktiviert haben.

Unter dem Menüpunkt “Zugriffe” kann man sich über “Links zu Ihrer Website” zu “Wer erstellt die meisten Links” durchklicken. Drückt man hier schließlich auf “Mehr”, wird die komplette Linkübersicht angezeigt. Wählt man nun “Aktuelle Links herunterladen” aus (der rechte Button), bekommt man die Liste inklusive des Erfassungsdatums angezeigt.

Anhand dieser Liste kann man gut eingrenzen (aber natürlich nicht genau bestimmen), welche Links infrage kommen. Nimmt man nun das Datum der Google-Abmahnung als Ausgangspunkt, rechnet man eine Woche zurück und dürfte damit den “Tatzeitraum” gut eingegrenzt haben. Nun muss man abschätzen, welcher Link die Vermutung des unnatürlichen Linkaufbaus ausgelöst haben könnte. In der Regel dürften hier nicht allzu viele infrage kommen.

Übrigens: Künftig will Google bei den Warnmails ein paar Beispiele hinzufügen, welche Links eine Warnung oder Sperrung verursachen können. Womöglich wird dieses recht aufschlussreich. Ab wann diese Beispiele in den Mails genannt werden, steht allerdings noch nicht fest.

SEO-Ausblick 2013

Freitag, 11. Januar 2013

Das vergangene Jahr hatte es für die SEOs in Deutschland “in sich”. Google wirbelte die Arbeit der Suchmaschinenoptimierer (SEO) mit einigen Updates kräftig durcheinander und verteilte fleißig Abmahnungen. Inzwischen haben sich fast alle auf die neuen Gegebenheiten eingestellt. Doch was bringen die nächsten 12 Monate?

Negative SEO – Die Arbeit eines SEO beschränkt sich nicht nur auf die eigenen Websites – leider. In den letzten Monaten hat sich ein unschöner Trend herauskristallisiert, der sich 2013 noch verstärken wird. Google behauptet zwar, dass es keine Möglichkeit gibt, das Ranking der Konkurrenz zu beeinflussen, doch das “runterdrücken” anderer Sites durch das Triggern spezieller Thresholds für Filter und Penalties dürfte im kommenden Jahr noch weiter zunehmen. Entsprechende Tools sind immer mehr im Umlauf.

Trust aufbauen – Die Wichtigkeit von Links wird weiter abnehmen (allerdings keinesfalls verschwinden), denn Google sucht nach immer weiteren Möglichkeiten, die Beliebtheit einer Website auch ohne Links zu ermitteln. Viele Parameter werden hinzukommen, die allesamt zur Ermittlung der “Brauchbarkeit” einer Seite dienen. Es wird also immer mehr darauf hinauslaufen, fremde User tatsächlich auf die Websites zu locken. Der tatsächliche Traffic muss signifikant erhöht werden. Linkbait und Co. dürften damit immer gefragter werden. In welche Ausmaß dieses passieren wird, werden die kommenden Monate zeigen.

Nicht nur auf Google setzen – Klar, Google ist der unangefochtene Platzhirsch bei den Suchmaschinen und wird damit auch 2013 für die SEOs das Maß aller Dinge sein. Doch wer sinnvoll und nachhaltig optimieren will, der darf sich inzwischen nicht mehr ausschließlich auf den Suchmaschinengiganten konzentrieren. Die weltweit zweitgrößte Suchmaschine ist kein direkter Konkurrent von Google, sondern kommt viel mehr aus den eigenen Reihen: Youtube und seine Suchmaske. Videos werden für den durchschnittlichen User immer wichtiger und bekommen damit auch im SEO-Bereich immer mehr Gewicht. Ganz klar: Je mehr User Videos nutzen und verbreiten, desto effektiver ist eine gut gemachte SEO-Arbeit mit diesem Medium.

Als Fazit kann man sagen, dass sich SEOs auch 2013 auf nichts und niemanden verlassen können, denn die Anforderungen werden sich weiter verändern. Natürlicher Linkaufbau und gehaltvoller Content wird an Wichtigkeit gewinnen und damit die Kreativität und den Einfallsreichtum vieler SEOs herausfordern. Einige dürfte damit ihre Probleme haben, während bei anderen die Stärken noch stärker zum Tragen kommen

Online-Shops: Diese SEO-Fehler sollte man vermeiden

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Online-Shops können für die Suchmaschinenoptimierung mitunter eine große Herausforderung sein, denn die sich öfters mal ändernde Seite (z.B. durch Änderung des Sortiments) bringt eine gewisse Dynamik mit sich, die vom SEO beachtet werden muss. Dabei werden einige Fehler besonders häufig gemacht, die man allerdings vermeiden sollte.

Fehlende oder mangelhafte Produktbeschreibung: Eine Produktbeschreibung erweckt nicht beim User Vertrauen, sondern auch bei Google. Seit diesem Jahr gilt mehr denn je: Guter Content wird von Google belohnt. Hierbei geht es nicht nur um die Textmenge, sondern auch um Inhalte, die den User auf der Seite halten. Denn eine lange Verweildauer wirkt sich positiv auf die Einschätzung von Google aus.

Produktbeschreibung vom Hersteller: Wer nun glaubt, dass er eine gute und ausführliche Beschreibung vom Hersteller übernehmen kann, der irrt. Denn diese Texte werden oft nicht nur vom Hersteller verwendet, sondern auch noch von vielen anderen Shops. Google erkennt mittlerweile kopierten Content sehr gut und bewertet dieses schlecht. Im Zweifelsfall ist es besser, auf den einen oder anderen Text zu verzichten. Hilfreich kann auch sein, einfach mal einen No-Index-Tag zu setzen.

Fehlende Kundenrezension bei den einzelnen Produkten: Deutlich mehr als die Hälfte aller User lesen sich vor einem Kauf die Produktrezensionen anderer Käufer durch. Dieses Potential sollte man natürlich nicht einfach so verschenken – zumal diese Rezensionen nicht nur zu mehr Content führt, sondern auch zu mehr Conversions. Zudem ranken Websites mit Kundenrezensionen schlichtweg besser.

“Versehentlicher” Duplicate Content: Wer Produktbeschreibungen als zum Beispiel als PDF anbietet oder Produkte in mehreren Kategorien auflistet und dabei keine Canonical URLs verwendet, der sorgt schnell für Duplicate Content. Um dieses zu verhindern, kann man sich zweier leicht umsetzbarer Tricks behelfen. Zum einen: Die robots.txt verwenden, um komplette Bereiche (z.B. das Archiv) für Bots zu blockieren. Zum anderen: Canonical Tags verwenden, um Inhalte auf eine Seite zu lenken.

SEO-Tipps für die Einbindung von Videos

Freitag, 30. November 2012

Bei einer optimalen SEO-Arbeit (Suchmaschinenoptimierung) geht es schon lange nicht mehr nur um die Content-Texte. Die Beachtung der URL, aber auch der Dateibezeichnungen von PDFs oder Foto-Dateien können entscheidend sein. Wie sieht es allerdings bei den Videos aus? Auch hier gibt es Möglichkeiten, die Sichtbarkeit zu erhöhen – und zwar nicht nur bei Youtube selbst. Die wichtigen Punkte bei der Arbeit mit Videos unterscheiden sich dabei gar nicht so sehr von den übrigen “Baustellen”.

Wie auch bei den Texten ist es bei den Videos von Belang, welcher Content geboten wird. Die Frage ist also: Wie groß ist der Mehrwert des gebotenen Inhalts für die User? Denn auch hier gilt: Freiwillig verlinkter Content ist der beste Content! Ein häufig angeklicktes Video stärkt die Position der Seite, auf der das Video liegt. So lässt sich unter Umständen auch eine starke und stetig wachsende Community aufbauen. Youtube ist nämlich nicht nur ein Videoportal (und, mal so nebenbei erwähnt, die zweitgrößte Suchmaschine hinter Google!), die Plattform ist auch ein soziales Netzwerk, welches “lebt” und sich ständig weiterentwickelt.

Wie auch bei den Texten, sollten bei den Video-URL s die Keywords auftauchen. Geht es in dem Video um einen lustigen Affen, sollte dieses auch in der URL auftauchen (”lustiger-affe”). Backlinks und Seeding sind ebenso wichtig. Wie immer gilt auch hier, dass möglichst viele unterschiedliche Links erschlossen werden sollten. Das klassische Seeding ist auch hier angebracht. Überall dort, wo man sinnvoll auf das Video aufmerksam machen kann, sollte man dieses auch tun (soziale Netzwerke, Foren, Blogs, andere Websites). Ein gut vernetztes Video nützt nur wenig, wenn die Website an sich nicht gut verlinkt ist. Ein Backlink von Youtube ist Pflicht. Zwar gibt es hier inzwischen nur noch “Nofollow”-Links, doch auch diese gehören zu einem natürlichen Linkprofil.

Bei der Beschreibung des Videos hat man bei Youtube 1000 Zeichen zur Auswahl, und diese sollte man nach Möglichkeit auch nutzen. Bei der Auswahl des Vorschaubildes sollte man sich ebenfalls einen Augenblick Zeit nehmen, denn das Bild entscheidet bei vielen Usern über “anklicken” und “nicht anklicken”.

Dieses ist selbstverständlich nur ein grober Überblick über die SEO-Arbeit bei Videos, doch ein Anfang ist hiermit gemacht. Doch egal, ob Anfänger in der Video-SEO-Arbeit oder nicht, das Wichtigste ist auch hier der gebotene Mehrwert für den User. Und dieses ist für nicht wenige SEO durchaus eine Herausforderung, zeigt die Erfahrung.

SEO: Twitter macht Sinn – allerdings nur bei richtiger Anwendung

Freitag, 02. November 2012

Mit dem Kurznachrichtendienst Twitter ist aus SEO-Sicht durchaus etwas zu erreichen. Doch oftmals wird unterschätzt, wie groß der Aufwand ist, der für eine erfolgreiche Kampagne betrieben werden muss. Denn mittel- und langfristig zahlen sich nur die Follower aus, die sich auch tatsächlich für die eigenen Tweets interessieren. Eine große Anzahl inaktiver Follower macht natürlich wenig Sinn.

Hat man noch keinen Twitter-Account angelegt, sollte man vorab ein paar Dinge beherzigen. Wie sonst auch, zählt der erste Eindruck. Ein schlecht oder lieblos eingerichtetes Profil verlockt wohl kaum zum “Folgen” und ist ein schlechter Start für die eigene Kampagne. Hier macht es Sinn, sich ein paar Gedanken mehr zu machen, um ein persönliches und aussagekräftiges Bild im Twitter-Profil zu erstellen. Schließlich wollen die Follower jemandem folgen, der nicht belanglos erscheint und womöglich etwas Interessantes mitzuteilen hat.

Potente Follower zu bekommen ist im Grunde nicht so schwer, hat man ein wenig Gespür für die richtigen Themen. Allerdings muss man mit den eigenen Nachrichten am Ball bleiben, denn echte Follower wollen bedient werden, und zwar mit gehaltvollem und schnell geliefertem Content. Es braucht also interessante Inhalte, die auch zu dem eigenen speziellen Thema des Accounts passen. Dem einen oder anderen SEO geht nach kurzer Zeit die Puste aus, denn selbstverständlich muss so ein Account regelmäßig bedient werden. Eine heftige aber kurze Startphase, in der nur in einem kurzen Zeitraum spannende und interessante Inhalte getwittert wird, macht nur wenig Sinn.

Denkt man also über einen Twitter-Account nach, um einen weiteren starken Faktor bei der Suchmaschinenoptimierung zu haben, sollte man sich vorher genau überlegen, ob man willens und in der Lage ist, diesen regelmäßigen Aufwand zu betreiben. Gelingt die Umsetzung, hat man hingegen gute Aussichten auf ein verbessertes Ranking der Website.

Unternehmensauftritt bei Google Plus: Darum lohnt sich ein Profil

Freitag, 10. August 2012

Will man das eigene Unternehmen im Web optimal platzieren, kommt man um den Social Media- Bereich nicht mehr vorbei. Während viele den Weg zu Facebook bereits gefunden haben, wird Google Plus, der noch recht neue Dienst vom Suchmaschinen-Giganten, allerdings oft noch außen vorgelassen. Doch ein Firmenprofil bei Google Plus kann sich durchaus lohnen – nicht zuletzt wegen der engen Verknüpfung des Dienstes an die so wichtige Suchmaschine.

Ähnlich wie bei Facebook können Unternehmen bei Google Plus mit der Veröffentlichung von Beiträgen eine große Zielgruppe erreichen. Wichtig ist hierbei natürlich ebenfalls der Aufbau und die Pflege einer eigenen Fangruppe. Dieses wird in erster Linie durch ansprechende, also qualitativ hochwertige Beiträge bewerkstelligt. Wie auch bei Facebook sollten die Beiträge zielgruppengerecht gewählt und verfasst werden, plumpe Werbebotschaften sind fehl am Platz. Da sich Google Plus allerdings von Beginn an auch an den Bedürfnissen der Unternehmen orientiert, gibt es für Firmen hier noch etwas mehr Variationsmöglichkeiten, als es beim Konkurrenten der Fall ist. So können Beiträge beispielsweise nur an einen bestimmten Personenkreis der eigenen Fans versandt werden, was größere Gestaltungsfreiräume und eine sinnvollere Platzierung der eigenen Inhalte ermöglicht. Ein Vorteil, denn die virtuellen Anhänger eines Unternehmens wollen gezielt angesprochen und nicht einfach mit Inhalten “zugemüllt” werden.

Ein wichtiger Faktor bei der Erstellung eines eigenen Firmenprofils bei Google Plus ist die Tatsache, dass die Profile Auswirkungen auf das Ranking bei der Suchmaschine haben bzw. haben können. Google Plus ist so gestaltet, dass die Suchmaschine viele verwertbare Informationen findet, um das Ranking zu bestimmen. Ein gut gestalteter Google Plus-Account “füttert” die Suchmaschine zusätzlich, was sich positiv auf die Platzierung der eigenen Website auswirkt. Zudem werden einzelne Beiträge auf der Google Plus-Seite von der Suchmaschine erkannt und mitunter separat bei google.de aufgelistet. Die Firma ist bei der Suchmaschine also noch präsenter und wird von noch mehr potentiellen Kunden gefunden.

Unschuldig oder nicht? Google mahnt zahlreiche Webmaster ab

Mittwoch, 25. Juli 2012

Wieder einmal hat es zuletzt für den einen oder anderen Webmaster ein paar aufregende Tage gegeben, denn Google setzt seine Jagd nach “Spam-Links”, die künstlich zu einem verbesserten Suchmaschinen-Ranking führen sollen, weiter fort. Offenbar wurden zuletzt eine ganze Reihe von Mails an Website-Betreiber verschickt, die Google als Ansammlung von “falschen” Links einordnet. Wie immer bei solchen Aktionen trifft es allerdings nicht nur die Seiten, die tatsächlich Verlinkungen nur für den Linkaufbau gesetzt haben, sondern auch Websites, die sich nichts haben zuschulden kommen lassen. Und gerade bei dieser “Penalty”-Runde dürfte es einige Unschuldige getroffen haben, denn offenbar wurden auch Mails an Website-Betreiber verschickt, die nur vereinzelt als “nicht vertrauenswürdig” eingestuft wurden. Der Kreis der Beschuldigten dürfte damit ungewöhnlich großzügig bemessen sein.
Google entschuldigt das rigorose Vorgehen erst gar nicht und verweist auf auffällige Signale seiner Filter. “Das kann mögliche Spam-Aktivität der Seite andeuten, aber auch unschuldige Gründe haben”, sagt Matt Cutts, Leiter des Webspam-Teams bei Google, gegenüber “heise online”. Fühle sich ein Website-Betreiber zu Unrecht abgestraft, könne dieser in den Webmaster-Tools eine genauere Überprüfung anfordern.

Künftig sollen die Maßnahmen, die gegen die ermittelten “Sünder” ergriffen werden, allerdings klarer formuliert werden, so Cutts weiter. Zudem sollen Vorfälle, die nicht der Website selbst zur Last gelegt werden, künftig nicht mehr mit dem gelben Warnzeichen in den Webmaster-Tools versehen werden.

Linkbuilding: so einfach und doch so schwer

Dienstag, 10. Juli 2012

Um beim Suchmaschinenranking ganz vorne mit dabei zu sein, ist der Linkaufbau fast schon unerlässlich. Google “belohnt” Websites mit vielen fremden Links enorm, und so lässt sich kaum ein SEO diese Möglichkeit entgehen. Doch planlos oder unsystematisch sollte man nicht vorgehen. Womöglich betreibt man einen enormen Aufwand für einen verschwindend kleinen Ertrag – oder man wird im schlimmsten Fall von Google abgestraft. Hier sollte man sich die verschiedenen Möglichkeiten des Linkbuildings noch einmal vor Augen führen.

Die von Google gewollte Variante ist für viele SEOs die wohl auch schwierigste: hochwertigen und gehaltvollen Content bieten, der von Besuchern freiwillig verlinkt wird und zugleich für guten Traffic sorgt. Das Schwierige hierbei liegt auf der Hand: Zum einen will solch ein Content erst einmal erstellt werden. Kann man nicht gerade auf einen Texter zurückgreifen, bedeutet dieses ausgesprochen viel Arbeit. Und man ist natürlich sehr davon abhängig, wie und von wem und vor allem: wie häufig! man verlinkt wird.

Eine weitere Möglichkeit ist es, in Foren oder Blogs auf “Linkfang” zu gehen. Man beteiligt sich in entsprechenden Communitys und setzt in seinen Beiträgen Links zur eigenen Seite. Hier besteht allerdings die Gefahr, dass die Webmaster Beiträge löschen und man gesperrt wird. Und auch hier hat man keinen Einfluss auf die Anzahl der Verlinkungen, im Idealfall erhält man so aber einen guten Traffic.

Will man die Sache größtmöglich in der eigenen Hand behalten, bietet sich der Aufbau weiterer eigener Websites an, von denen man auf sein “Mutterschiff” verlinkt. Auf diesen Sites muss allerdings auch halbwegs relevanter Content stehen, ansonsten “riecht” Goolge den Braten und straft alle Seiten ab – einschließlich der eigentlichen Seite.

Eine solide und recht erfolgsversprechende Möglichkeit ist eine Kooperation mit anderen Website-Betreibern. Man baut also Beziehungen auf und tauscht untereinander Links aus. Wenn man hier starke Partner findet, kann man sich auch langfristig auf gute Rankings freuen. Allerdings muss man solche Partner erst einmal finden. Hier bietet es sich zum Beispiel an, eigene Gast-Beiträge anzubieten. Finden diese Texte anklang, hat man gute Aussichten auf gehaltvolle Links.